CH326084A - Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Baukörpers aus Beton, insbesondere Stahlbeton, und nach diesem Verfahren hergestellter Baukörper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Baukörpers aus Beton, insbesondere Stahlbeton, und nach diesem Verfahren hergestellter BaukörperInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines zusammengesetzten Baukörpers aus Beton, insbesondere Stahlbeton, und nach diesem Verfahren hergestellter Baukörper Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines zusammen gesetzten Baukörpers aus Beton, insbesondere Stahlbeton sowie einen nach diesem Verfahren hergestellten Baukörper.
In den letzten Jahren konnte im Bau wesen die Tendenz zur verwehrten Verwen- (hin ,; von vorfabrizierten Bauteilen aus Beton, insbesondere Stahlbeton (Träger, Platten, Masten usw. ) festgestellt werden. Solehe Fertigbaukörper aus Beton besitzen oft. wesent- lielie teehnisehe und wirtschaftliche Vorteile gr-enüber den am Bau hergestellten Baufor men. Naehteilig wirkt sieh aber aus, dass #:
olelie massive Fertigbaukörper aus Beton ein grosses Clewieht haben und daher den Einsatz besonderer Transport- und Montage-Einrieh- tun:;en notwendig machen.
-Man war daher bestrebt, die Baukörper so leicht wie möglich zii gestalten, das heisst statisch möglichst gün- sthgc Bauformen mit einem Minimum an Beton mid Stahl zu entwickeln. Bei der fIerstellung von vorfabrizierten Trägern hielt man sieh daher möglielist an die vom Stahlbau her be kannten @Doppel-T-Balken. Die gefundenen Lösungen waren aber
trotzdem nicht befriedi- z@end, denn der Baustoff Beton erlaubt es eben nicht, Doppel-T-Balken mit dünnen. Stegen herzustellen. Wohl wurden durch die Einführung der Vorspannung der Armierun g #, 11 Verbesserun-en erzielt, doch war man von e<B>C</B> der idealen Bauform noch weit entfernt.
Aueh die Fabrikation solcher Träger war mit be te ächtliehen Schwierigkeiten verbunden, denn für jedes Trägerprofil mussten besondere kost spielige Schalungen hergestellt. werden. Dazu kam die Unmöglichkeit, statisch besonders günstige Bauformen, wie zum Beispiel Hohl träger und Hohlplatten, aus vorgespanntem Beton zu fabrizieren.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Verfahren vorzusehen zur Herstellung eines zusammengesetzten Baukörpers aus Beton, bei welchem die vorgenannten Nachteile ver mieden sind.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist da durch gekennzeichnet, dass zunächst minde stens zwei Elemente aus Beton unter gleich zeitiger Einlagerung von Stahlankern herge stellt werden, worauf diese Betonelemente mittels der genannten Stahlanker zu einem Baukörper fest miteinander verbunden wer den.
Die Verbindung der vorfabrizierten Ele- inente zur Herstellung des fertigen Baukör pers kann auf dem Bauplatz erfolgen.
Der ebenfalls Erfindungsgegenstand bil dende, nach diesem Verfahren hergestellte Baukörper besitzt mindestens zwei Beton elemente, die mittels in die Elemente einge betteter Stahlanker fest miteinander verbun- d en sind.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist im folgenden an Hand der beiliegenden Zeieh- nung beispielsweise näher erläutert, in welcher Zeichnung Ausführungsbeispiele des ebenfalls Erfindungsgegenstand bildenden Baukörpers dargestellt. sind; es zeigt Fig. 1 und 2 einen biegesteifen CTittert.rä- ger nach der Erfindung in Seitenansicht bzw.
im Querschnitt, Fig. 3 und 4 eine Seiten- bzw. eine Front ansicht eines Gittermastes nach der Erfin-- clung, Fig. 5 und 6 einen vierteiligen Hohlkör per nach der Erfindung im Querschnitt bzw.
im Längsschnitt, Fig. 7 und 8 einen Baukörper mit zwei Betonplatten nach der Erfindung im Quer schnitt bzw. in Ansieht, Fig. 9, 10 und 11 einen Querschnitt bzw. in grösserem Massstab eine Einzelheit im Quer schnitt bzw. eine Seitenansicht einer Hohl platte nach der Erfindung und Fig. 12 und 13 einen biegesteifen Träger nach der Erfindung in Seitenansicht, bzw. im. Querschnitt.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte biege steife Gitterträger besitzt zwei im Querschnitt rechteckige Gurten 1 aus Beton mit eingeleg ten vorgespannten Armierungen z. Bei der Herstellung der Gurten 1 werden Stahlanker 3 in geeigneten Abständen voneinander in den. Beton eingebettet. Nach dein Erhärten des Betons werden die bei den Gurten durch ein Gitterwerk aus Flaeheisenstä.ben 4, welche an die Stahlanker 3 angeschweisst werden, fest miteinander verbunden. Das Verbinden der Gurten zum fertigen Baukörper kann zum Bei spiel erst, auf der Baustelle erfolgen; dies er leielitert den Transport der Baukörper zur Baustelle.
Ausserdem gestattet diese Herstel lungsart Gurten gleicher Abmessungen in grö sserer Zahl auf Lager zu halten, und sie bei Gebrauch durch Verwendung verschieden gro sser Gitterwerke zu Trägern verschiedener Höhe zu verbinden. Der obere Druckgurt ist schwächer armiert als der untere zur Auf nahme grosser Zugkräfte bestimmte Zuggurt. Da der Steg des Trägers ein Stahlgitterwerk ist, ist sein Gewicht und somit das Gewicht. des ganzen Trägers verglichen mit der erreich baren Steifigkeit relativ klein.
In analoger Weise ist der in Fig. 3 und 1 dargestellte Mast hergestellt. Hier sind die vorfabrizierten Betonelemente 5, in welche nichtgezeichnete Hohlanker eingebettet. sind, derart miteinander verbunden, da.ss ein sich nach oben verjüngender Mast gebildet ist. Zn diesem Zweck ist im untern Teil des Mastes ein geeignetes Gitterwerk 6 aus Stahl vor gesehen, während im obern Mastteil Querstäbe 7 zur Verbindung der Betonelemente 5 ver wendet sind. Gitterwerk 6 und Querstäbe 7 sind an den Stahlankern der Elemente 5 fest geschweisst.
Auch die Herstellung dieses Mastes kann so erfolgen, dass in der Fabrik vorerst nur die Elemente 5 mit eingebetteten Stahlankern hergestellt werden, während das Verbinden dieser Elemente zum fertigen Mast. erst auf der Baustelle vorgenommen werden kann. Durch Verwendung verschieden grosser Gitterwerke bzw. Querstäbe lassen sieh mittels der Elemente 5 Masten verschiedener Quer sehnittsgrössen herstellen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Hohlkasten. der aus vier rechtwinklig aneinanderstossen- den Betonplatten 8 gebildet ist. Beim Herstel len der Platten 8 werden in die eine Platten seite an den Plattenenden plattenförmi-e Stahlanker 9 so ein-ebettet, dass deren freie Stirnfläche mit der Stirnfläche der Beton platte 8 bündig ist. Nach. deni Erhärten des Betons werden die Platten 8 winklig anein- andergefügtund durch Verschweissen der auf einanderstossenden Stahlanker 9 fest mitein ander verbunden. Die Schweissnähte werden anschliessend mit. Mörtel 7 0 zugedeckt.
Der so geschaffene Baukörper kann zum Beispiel als Stütze verwendet. werden, wobei dessen Hohlraum mit Beton gefüllt werden kann.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Betonbau körper, der aus zwei separat, hergestellten und mit eingebetteten Stahlankern 11 versehenen Betonbrettern 12 gebildet ist. Die beiden Bret ter 12 sind parallel und in geeignetem Ab- stand voneinander durch Stahlglieder 13 mit einander fest verbunden. Die Stahlglieder 13 werden auch hier erst nach dem Erhärten des Betons der Bretter 12 an den Stahlankern 11 angesehweisst. Baukörper dieser Ausbil- dun-@ können zum Beispiel horizontal über- chiander versetzt als Sehalung dienen, die anschliessend mit Beton gefüllt werden kann.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine aus zwei sepa- ral hergestellten Betonbrettern 1.1 mit. an den Längsrändern vorstehenden Flansehen 1-1a- zu- samnieng,esetzte Hohlplatte. Bei der Herstel lung der Bretter 14 werden in die Flanschen 14a Stahlanker 15 eingebettet. Nach dein Er liärten des Betons bzw. auf der Baustelle wer den die beiden Bretter 14 durch Zusammen schweissen der Stahlanker 15 (Fig. 10) fest miteinander verbunden.
Es versteht sich, da.ss auch in diesem Fall die beiden Platten durch an den Stahlankern angeschweisste Zwischen glieder aus Stahl miteinander verbunden wer den können.
Die Fig. 12 und 13 zeigen einen biege steifen Träger, der analog dem in Fig. 1 und 'gezeigten Träger hergestellt wird. Bei der Herstellung der Gurten 1 aus Spannbeton. werden in die letzteren durch [J-Profile gebil dete Stahlanker 16 eingebettet. Als Steg wird hier ein Stahlblech 17 verwendet, das an den Stahlankern 16 festgeschweisst wird und das mit Versteifungsrippen 17a versehen ist. An Stelle des Stahlbleehes 17 könnte auch ein Zwisehenglied aus einem andern Material, z.
B. eine Eternit- oder Betonplatte, verwen det werden; diese Platte ist in diesem Fall ebenfalls mit Stahlankern zu versehen, welche zwecks fester Verbindung der drei Elemente 1, 17 an den Stahlankern 16 der Garten 1 aneschweisst werden.
Es versteht sich, dass bei allen nach dein lmsehriebenen Verfahren hergestellten Bau körpern je nach Verwendungszweck armierte (mit oder ohne Vorspannung) oder nicht armierte Betonelemente verwendet werden. können, obwohl natürlich Stalilbetonelemente in den meisten Fällen geeigneter sein dürften als nicht armierte Elemente.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines zusam mengesetzten Baukörpers aus Beton, insbeson dere Stahlbeton, dadurch gekennzeichnet, da ss zunächst mindestens zwei Elemente aus Beton unter gleichzeitiger Einlagerung von Stahl ankern hergestellt werden, worauf diese Beton elemente mittels der genannten Stahlanker zu einem Baukörper fest miteinander verbunden werden. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durcli gekennzeichnet, dass die Betonelemente ans Spannbeton hergestellt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonelemente durch Schweissen mitein ander verbunden werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Betonelemente im Abstand voneinander unter Verwendung von Zwischen gliedern aus Stahl miteinander verbunden werden. PATENTANSPRUCH II Zusammengesetzter Baukörper hergestellt gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens zwei Beton elemente, die mittels in die Elemente einge betteter Stahlanker fest miteinander verbun den sind. UNTERANSPRÜCHE 4.Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Betonelemente durch ein Gitterwerk bildende, an den Stahl ankern befestigte Zwischenglieder aus Stahl miteinander verbunden sind. 5. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Betonelemente durch ein an den Stahlankern befestigtes Zwi schenglied aus Stahlblech miteinander verbun den sind. 6. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Betonelemente durch ein ebenfalls mit Stahlankern ver- sehenes Zwischenglied miteinander verbunden sind. 7.Baukörper nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Betonelemente brettförmige Elemente mit in der einen Ele mentfläche eingebetteten Stahlankern sind. B. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Betonelemente mit an zwei zueinander parallelen Längsrän dern aus der Plattenebene vorstehenden Rip- pen versehen sind, in welche Rippen die Stahl anker eingebettet sind. 9.Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, der er ein aus mehreren winklig aneinanderstossenclen plattenförmigen Elementen mit an den Stossstellen eingebette ten Stahlankern zusammengesetzter Hohlkör per ist.
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Cited By (1)
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| US4912794A (en) * | 1987-03-11 | 1990-04-03 | Campenon Bernard Btp | Bridge having chords connected to each other by means of pleated steel sheets |
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1955
- 1955-01-31 CH CH326084D patent/CH326084A/de unknown
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