CH326369A - Haarpflegepräparat - Google Patents

Haarpflegepräparat

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CH326369A
CH326369A CH326369DA CH326369A CH 326369 A CH326369 A CH 326369A CH 326369D A CH326369D A CH 326369DA CH 326369 A CH326369 A CH 326369A
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hair care
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Otto Dr Albrecht
Erich Dr Matter
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Ciba Geigy
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    • A61K8/18—Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
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    • A61K8/42—Amides
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61Q—SPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
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    • A61Q5/02—Preparations for cleaning the hair

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Description


  



  Haarpflegepräparat
Es ist bekannt, dass man   kationaktive    Verbindungen zur   Herstellungvon    Haarwaschmitteln benutzen kann. Sie besitzen vor den anionaktiven Waschmitteln im   allgemei-    nen den Vorteil, dass sie das Haar in seinen Eigenschaften günstig beeinflussen. Die Griffigkeit, Weichheit, AuskÏmmbarkeit des Haares wird wesentlieh verbessert. ; das Haar bekommt einen   sehönen    Glanz, und   geschwäch-    tes und angegriffenes Haar wird so   gefestigt,    dass es sich leichter weiterbearbeiten lässt.



  Neben diesen Vorteilen weisen die bisher für   diesen Zweek    verwendeten   kationaktiven    Verbindungen gegenüber den anionaktiven Produkten aber den   Nachteil auf, dass ihre Losuzl-    gen zu   wenig schaumen.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein   Haarpflegepräparat,    insbesondere ein gut schäumendes, kationaktives Haarwaschmittel, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es ein    wasserlösliches quatemäres Ammoniumsalz,    welches neben   mindestens einem niehtaroma-    tisehen hohermol'ekularen   Kohlenwasserstoff-    rest von mehr als 7 Kohlenstoffatomen mindestens einen an das   quaternaire      Stickstoff-    atom gebundenen Rest der Formel :

  
EMI1.1     
 worin   Rt    einen   gegebenenfalls durch Hetero-    atome unterbrochenen Alkylenrest mit weniger als 8   Kohlenstoffatomen und R2 und Rs    Wasserstoff, einen   Alkyl oder substituier-    ten Alkylrest bedeuten, aufweist, und ferner eine sauer reagierende Verbindung enthält.



   In den oben erwähnten Ammoniumsalzen kann der nichtaromatische KohlenwasserstofErest mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen direkt an das   quaternare'Stickstoffatom    gebunden sein. Solche Verbindungen können deshalb, sofern der Kohlenwasserstoffrest ein   Alkyl-    rest ist,   a-ls Derivate von hohermolekularen    Alkylaminen, zum Beispiel von   Oetylamm,    Octadecylamin,   Oleylamin    oder insbesondere von Dodecylamin aufgefasst werden. Vorzugsweise werden jedoeh solche Verbindungen benützt, bei welchen mindestens ein mehr als 7 Kohlenstoffatome aufweisender Kohlenwasserstoffrest über ein oder mehrere Heteroatome mit dem quaternären Stickstoffatom verbunden ist.

   Als Heteroatome kommen ins  besondere Sauerstoff-oder Stiekstoffatome    in Betracht, die Glieder von funktionellen Gruppen oder heteroeyelischen Ringen sein k¯nnen. Als funktionelle Gruppen kommen neben Athergruppen insbesondere Acylgruppen, wie   Ester-md Amidgruppen,    in Betracht. Im Falle des Vorliegens einer Estergruppe k¯nnen sich die erfindungsgemässen Produkte von nichtaromatischen Carbonsäuren, wie zum Beispiel Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, PalmitinsÏure, Stearinsäure, ÍlsÏure oder  Linolsäure, und einem mindestens eine Aminogruppe aufweisenden Alkanolamin, wie zum Beispiel   Dimethylä-thanolamin,    Dipropyl äthanolamin oder Triäthanolamin, ableiten.



  Im Falle des Vorliegens einer Amidgruppe können die Verbindungen Derivate der gleichen oben erwähnten Carbonsäuren und einem Di- oder Polyamin, wie zum Beispiel   Athylen-    diamin, Propylendiamin, Hexamethylendiamin, DiÏthylentriamin, TriÏthylentetramin oder   Tetraäthylenpentamin,    oder ferner von   Oxyalkylierungsprodukten    von solchen Dioder   Polyaminen, wie Dioxyäthyläthylendi-    amin oder   Trioxyäthyläthylendiamin,    darstellen. Wenn mindestens ein nichtaromatischer Kohlenwasserstoffrest mit mehr als 7   Kohlen-    stoffatomen über einen heterocyclischen Rest mit dem   quaternä. ren Stickstoffatom    verbunden ist, so wird als heterocyclischer Rest vorzugsweise ein Imidazolinring gewählt.

   Solehe   Imidazolinderivate    mit einem   höhermoleku-    laren Kohlenwasserstoffrest und einer stick  stoffenthaltenden    Seitenkette sind im   Schwei-    zer   Patent Nr. 3M343 beschrieben.   



   Die eingangs erwähnte Atomgruppierung der Formel
EMI2.1     
 worin R einen gegebenenfalls durch Heteroatome unterbrochenen Alkylenrest mit weniger als 8 Kohlenstoffatomen und   R2    und   Rs    Wasserstoff, eine Alkyl-oder eine substi  tuierte    Alkylgruppe bedeuten, die mit dem quaternären Stickstoffatom des   kationaktiven    Bestandteils der   erfindungsgemässen Präpa-    rate verbunden ist, stellt den Rest von aliphatisehen Carbonsäureamiden, wie zum Beispiel des CapronsÏurediÏthylamids, des Essig  säuremethylamids    und insbesondere des   Essig-    säureamids, dar.



   Für die Haarpflegepräparate der vorliegenden Erfindung werden vorzugsweise solche Verbindungen benützt, die nur einen Kohlenwasserstoffrest mit mehr als 7   Kohlenstoff-    atomen, der dann   10    bis 18 Kohlenstoffatome enthält, aufweisen, oder, sofern mehrere solche Kohlenwasserstoffreste vorhanden sind, die Summe der Kohlenstoffatome nicht grosser als   20    ist.



   Die erfindungsgemäss zu benutzenden Verbindungen werden zweckmässig in der Weise hergestellt, dass zuerst eine Verbindung mit mindestens einem Kohlenwasser  stoffrest    mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen und einem tertiären   Stielstoffatom    hergestellt wird und dass auf dieses Zwischenprodukt eine den Rest
EMI2.2     
 einführende Verbindung einwirken gelassen wird.

   Das genannte Zwischenprodukt wird vorzugsweise derart gewonnen, dass man die weiter oben erwähnten Alkanolamine oder   Di oder Pol ; yamine    mit den ebenfalls weiter oben   erwähnten Cärbonsäuren    oder funktio  nellen    Derivaten davon, wie Säurechloriden, Estern oder Anhydriden, acyliert und, sofern noch keine tertiäre Aminogruppe in den Ausgangsmaterialien vorhanden ist, eine solche tertiäre Aminogruppe durch Alkylierung oder    Oxalkylierung, insbesondere durch Oxäthylie-    rung mit Hilfe von Äthylenoxyd, bildet. Wird als Zwischenprodukt ein   Imidazolinderivat    benot-igt, so kann dies nach den Angaben im Schweizer Patent Nr. 324343 hergestellt werden.

   Als den Rest
EMI2.3     
 einführende Verbindungen werden zweekmässig die entsprechenden   Halogenearbon-    säureamide, vorzugsweise Chloracetamid, be  ntitzt.    Es ist auch   möglieh,    die   Verbindun-    gen in anderer Weise aufzubauen, indem man beispielsweise zuerst eine Verbindung   her-    stellt, die das quaternäre Stickstoffatom mit der daran gebundenen   Säureamidgruppierung    enthält, und nachher erst den Kohlenwasserstoffrest mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen einführt. Die einzelnen Umsetzungen werden naeh an sich bekannten Methoden   durchge-    führt.



   Weil zur   Herstellungdererfindungsge-    mässen Produkte vorzugsweise Halogencarbonsäureamide verwendet werden, enthalten die quaternären Ammoniumsalze in der Regel als Anion ein Halogenion, insbesondere ein Chlorion. Diese   Halogenionen    können selbstver  ständlich gegen    die Ionen   anderer anorgani-    scher oder organischer Säuren ausgetauscht werden.



   Den Haarpflegepräparaten wird eine saure Reaktion erteilt. Die Einstellung des   geeig-    neten pH-Wertes erfolgt durch Zugabe einer sauer reagierenden Verbindung. Als solche können   sa-Lier    reagierende Salze, wie primÏre Phosphate, benützt werden ; vorzugsweise gelangen aber die in der Kosmetik für solche Zwecke üblichen organischen Säuren, zum Beispiel aliphatische Oxycarbonsäuren, wie Glykolsäure oder Citronensäure, insbesondere aber Milehsäure zur Anwendung.



   Zur Vermeidung oder Herabsetzung allfälliger   Reizwirkungen,    die durch   kationaktive    Verbindungen bei Personen mit sehr   empfind-    licher Haut hervorgerufen werden k¯nnen, können den erfindungsgemässen Präparaten    wasserlösliche, nichtionogene Verbindungen,    abgeleitet von einer   Merkaptoverbindung    mit einem nichtaromatischen Rest von mindestens 10 Kohlenstoffatomen zugesetzt werden. Solche   nichtionogenen    wasserlöslichen aliphatischen   Zlerkaptanderivate können    sich beispielsweise von Dodecyl-, Hexadecyl- oder Octadecylmerkaptan ableiten.

   Zweckmässig   werden Alky-      lenoxydkondensationsprodukte,    insbesondere   Äthylenoxydkondensationsprodukte    ben tzt.



  I : in besonders geeignetes Produkt ist die aus tert. Dodeeylmerkapta. und Äthylenoxyd erhältliche Verbindung, deren Trübungspunkt in einer 0, 115prozentigen L¯sung bei etwa   69     liegt und deren Brechungsindex f r die D-Linie 1,   4685    beträgt.



   Die Herstellung der Haarwaschmittel oder anderer   erfindungsgemässen Haarpflegeprä-    parate, zum Beispiel solcher zum Blondieren der Haare, kann durch einfache Vermischung und   Loden    der Komponenten erfolgen ; es kann hierbei ein einzelner Vertreter einer Verbindungsklasse benützt werden, oder es können Mischungen von zwei oder noch mehr Verbindungen einer Klasse herangezogen werden.



  Ferner können auch noch Zusätze an weiteren f r   Haarwaschmittel    gebräuchlichen Verbindungen, wie Parfüm, Farbstoffe, Blondiermittel, Verdickungsmittel, gemacht werden.



  Besonders vorteilhaft ist die Mitverwendung von FettsÏurealkanolamiden, zum Beispiel des   Kokosfettsäureoxyäthylamides.    Die neuen Mittel können in fester, pastenformiger oder flüssiger Form hergestellt werden. Ihre Anwendung erfolgt in an sich bekannter Weise bei der Haarbehandlung. Die behandelten Haare werden im allgemeinen gut entfettet, erhalten einen weichen Griff und einen   schö-    nen Glanz und lassen sich leicht bürsten, weil ihre Neigung zur elektrostatischen Aufladung stark vermindert ist.



   Als besonders vorteilhaft erweisen sich beispielsweise diejenigen Präparate, welche als kationaktiven Besta. ndteil eine Verbindung der Formel
EMI3.1     


<tb>  <SEP> Anion
<tb>  <SEP> R4 <SEP> 1 <SEP> Bs
<tb> Rv-C-N-Ri-N
<tb>  <SEP> u <SEP> R6//0
<tb>  <SEP> /
<tb>  <SEP> CH2 <SEP> C <SEP> R2
<tb>  <SEP> N
<tb>  <SEP> 3
<tb>    entha. lten,    worin   Rj    einen niedrigmolekularen Alkylenrest, R2, R3 und   R4 Wasserstoffatome    oder   niedrigmotekulare    Alkylgruppen,   Rg und      Rg niedrigmolsskula, re    Alkylgruppen und   R7    einen höhermolekularen Alkylrest, zum Beispiel einen   solehen    mit 11 bis 17 Kohlenstoff atomen, bedeuten.

   Diese Verbindungen, zum Beispiel diejenigen der Zusammensetzung
EMI4.1     
 worin   Rl,    R5, R6 und R7 die angegebene Be  deutung    haben, ergeben nieht nur gut. wirk   same und vorteilhafte Haarwaschmittel, son-    dern erweisen sieh überdies als besonders gut beständig gegenüber Oxydationsmitteln, wie   Wasserstoffsuperoxyd.   



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile. Das VerhÏltnis von Gewichtsteil zn Volumteil ist das gleiche wie von Kilogramm zu Liter. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
Alan vermischt   21,    6 Teile des unten näher beschriebenen quaternären Ammoniumsalzes mit 7 Teilen etwa 90prozentigerMilehsäure, 7, 85 Teilen eines wasserlöslichen   Won-      densationsproduktes    von   tert. Dodecylmerkap-    tan mit ¯thylenoxyd (zum Beispiel demjenigen, dessen Trübungspunkt in 0, 115prozentiger   Losung    bei etwa 69¯ liegt), 4, 9 Teilen N-OxyÏthyl-kokosfettsÏureamid, 2 Teilen p   (Stearoylamino)-phenyl-trimethylammonium- methosulfat und 516'Teilen Wasser.   



   Das oben   erwähnte quatemäre    Ammo  niumsalz    kann wie folgt hergestellt werden :
28, 3 Teile mit   Kokosfettsäure    verestertes N,N-Dimethyl-Ïthanolamin und 10, 3 Teile    Chloressigsäureamid werden im Stickstoff-    strom in einem siedenden Wasserbad unter Rühren erhitzt, bis das Reaktionsprodukt in Wasser klar l¯slich ist, was nach kurzer Zeit der Fall ist.



   Znm Waschen von   lebendem    Haar stellt man eine   Losung    von   20    Teilen des im ersten Absatz beschriebenen Produktes in 80 Teilen warmem Wasser her. Das mit dieser sauer   reagierenden und stark schäumenden Losung    gewaschene Haar ist gut entfettet und besitzt neben   schönem    Glanz einen angenehmen weichen Griff. Ausserdem ist dessen Neigung zur elektrostatischen Aufladung beim   Beur-    sten stark verminclert.



   Beispiel 2
Man verfährt nach den Angaben im Beispiel 1, verwendet aber an Stelle des dort ge  nannten,    durch Umsetzung mit Chloressigsäureamid erhaltenen quaternären Ammoniumsalzes das nachstehend beschriebene quaternÏre Ammoniumsalz :    200    Teile destillierte   Kokosfettsäure,    103 Teile DiÏthylentriamin, 0, 2 Teile Borsäure und   150    Teile Xylol werden am   Rückfluss-    kühler bis zur beendigten Wasserabspaltung erhitzt. Dabei   lässt.    man das aus dem Rüekflu¯k hler abflie¯ende Xylol vor der Rück  le. itung in    das Reaktionsgefäss einen Wasserabscheider passieren, in welchem das Wasser kontinuierlich abgetrennt werden kann.

   Naeh etwa 8 Stunden ist die Umsetzung beendet, und man n destilliert das Losungsmittel unter vermindertem Druck ab.



     148    Teile des so erhaltenen Imidazolins werden auf 120  erhitzt, worauf man   44 Teile    Äthylenoxyd als   feinverteilten Gasstrom, bei      1)    bis 125¯ einleitet.



     3'6,    7 Teile dieses   Oxyäthylierungsproduk-    tes und 9,   4    Teile   Chloressigsäureamid    werden im Stickstoffstrom in einem siedenden Wasserbad unter Rühren erhitzt, bis das Reaktionsprodukt in Wasser klar löslich ist, was nach kurzer Zeit der Fall ist.



   Beispiel 3
Man n verfÏhrt nach den Angaben im Bei spiel 1, verwendet aber an   Stem'lue    des dort    genannten, durch Umsetzung mit Chloressig-    säureamid erhaltenen quaternären Ammo  niumsalzes    das nachstehend besehriebene   qua-    ternäre Ammoniumsalz :
93 Teile des im Beispiel 2 erwähnten Imidazolins aus destillierter   Kokosfettsäure    und   Diathylentriamin    werden auf   120     er hitzt, worauf man 43 Teile Propylenoxyd als feinverteilten Gasstrom bei 120 bis 130  einleitet.



   18, 7 Teile dieses   Oxyäthylierungsproduk-    tes und   4,    7   TeileChloressigsäureamidwer-    den im Stickstoffstrom in einem siedenden Wasserbad unter Rühren erhitzt, bis das Reaktionsprodukt in Wasser klar löslich ist, was nach kurzer Zeit der F'all ist.



   Beispiel 4
Man verfährt nach den Angaben im Beispiel 1, benützt aber an Stelle des dort beschriebenen quaternären Ammoniumsalzes das in der nachfolgend angegebenen Weise hergestellte Produkt :
5, 6 Teile mit   Kokosfettsäure aeyliertes      N,    N-Dimethylpropylendiamin   und 1, 9 Teile      Chloracetamid    werden im Stickstoffstrom in einem Wasserbad erwärmt, wobei nach kurzer Zeit die Bildung des quaternären Ammonium salzes eintritt. Letzteres ist in Wasser klar   loslich.   



   Beispiel 5
Man verfährt nach den Angaben im Beispiel 1, verwendet aber an Stelle des dort herangezogenen quaternären Ammoniumsalzes das in der nachfolgend beschriebenen Weise hergestellte Produkt :
4 Teile mit technischer StearinsÏure acyliertes N,   N-Diäthylpropylendia. min und 0, 94    Teile   Chloracetamid    werden im   Stickstoff-    strom in einem   siedenden Wasserbad wäh-    rend 6 Stunden unter R hren erhitzt. Das so erhaltene quaternÏre Ammoniumsalz ist in Wasser löslich.



   Beispiel 6    72,    0 Teile der nach Beispiel 4,   2. Absalz,    hergestellten quaternären   Ammoniumverbin-      düng,    1, 16 Teile Acetoacetylaminobenzol, 0, 25 Teile   8-Oxyehinolinsulfat, 5 ! 5, 4    Teile Wasserstoffsuperoxydlösung 35prozentig, 0, 16 Teile PhosphorsÏure, 0,   32    Teile Essigsäure werden mit so viel Wasser gelost, dass das Volumen der   Lösung 1000 Raumteile beträgt.   



   Die so erhaltene Lösung stellt ein sehr gut schäumendes   kationaktives Mittel    dar zur Fixierung kalt oder lauwarm erzeugter Dauerwellen durch Oxydation. Sie zeichnet sich durch einen besonders giinstigen Effekt der   kationaktiven Verbindung    auf das Haar und auch dadurch aus, dass durch den Schaum ein sehr hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Vor allem aber verliert die Losung auch   naeh Lagerung während mehrerer Monate    unter geeigneten Bedingungen praktisch nichts von ihrem ursprünglichen Gehalt an Was  serstoffsuperoxyd.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kationaktives Haarpflegepräparat, insbesondere Haarwaschmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens ein wasserlösliches quaternäres Ammoniumsalz, welches neben mind'estens einem nichtaromatischen höhermolekularen Kohlenwasserstoffrest von mehr als 7 Kohlenstoffatomen mindestens einen, an das quaternäre Stiekstoffatom gebundenen Rest der Formel EMI5.1 worin R1 einen gegebenenfalls durch Heteroatome unterbrochenen Alkylenrest mit weniger als 8 Kohlenstoffatomen und Rg und R3 Wasserstoff, einen Alkyl- oder substituierten Alkylrest bedeuten, aufweist, und ferner eine sauer reagierende Verbindung enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kationaktives Haarpflegepräparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 der nichtaromatische, hohermolekulare Kohlenwasserstoffrest über eine Carbonsäureamidgruppe mit dem quaternaren Stickstoffatom verbunden ist.
    2. Kationaktives HaarpflegeprÏparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtaromatische, höhermolekulare Koh- lenwasserstoffrest über eine Carbonsäure estergruppe mit dem quaternären Stickstoffatom verbunden ist.
    3. Kationaktives Haarpflegemittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 der nichtaromatische, hohermölekulare Koh- lenwasserstoffrest über einen Imidazolinring mit dem quaternären Stiekstoffatom verbunden ist.
    4. Kationaktives HaarpflegeprÏparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in diesem angeführte Formel EMI6.1 den Rest des Essigsäureamids darstellt.
    5. Kationaktives Haarpflegepräparat naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dai3 es als sa. uer reagierende Verbindung eine organische Carbonsäure enthält.
CH326369D 1954-08-11 1954-08-11 Haarpflegepräparat CH326369A (de)

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