CH326409A - Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen - Google Patents

Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen

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CH326409A
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Authority
CH
Switzerland
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switch
switches
protective
fixer
route
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Application number
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English (en)
Inventor
Gotthold Dipl Ing Rehschuh
Hoetter Willy
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06—Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen         Bei    der     Entwicklung    und dem Bau von  Gleisbildstellwerken sucht man verschiedene  wirtschaftliche und betriebliche Gesichts  punkte miteinander in Einklang zu bringen.  Einesteils muss der Aufbau des Stellwerkes  möglichst vereinheitlicht und verbilligt wer  den und hierzu eine Serienherstellung möglich  sein, anderseits muss man den betrieblichen.  Erfordernissen einer möglichst grossen     Beweg-          lielikeit    Rechnung tragen. Man hatte daher  die Relais für die Steuerung einer     Stellwerks-          einrichtung    bereits zu Gruppen zusammen  gefasst, die leicht auswechselbar in Relais  gestellten angeordnet waren.

   Man hat die  Schaltung wie auch die Anordnung der  Gruppen nach dem Gleisbild, das heisst der  geographischen Lage der einzelnen Vorrich  tungen in der Gleisanlage gestaltet. Man hat  die     Steuerung,    den Verschluss und die Fest  legung der Schutzweichen von der Signal  stellung bzw. dem Befehlsempfang abhängig       'gemacht,    um eine Benützung der Schutz  Weiehen für Rangierfahrten auch noch zu  ermöglichen, wenn die Fahrweichen der Fahr  strasse bereits eingestellt und verschlossen  sind.  



  In dem Bestreben, die Vereinheitlichung  und die Betriebsbeweglichkeit zu steigern, war  man dazu     gekommen,    die Fahrstrassen in  Teilfahrstrassen zu unterteilen, wobei man bei  der Teilfahrstrasse     schliesslich    bis zur klein-    sten. Einheit, der Weiche, übergegangen ist.       Demgemäss    hat man dann vorgeschlagen, bei  den Relaisgruppen auf Fahrstrassengruppen  vollends zu verzichten und sowohl     Ver-          schliesser    wie Festleger in eine Weichen  gruppe zu legen. Die Steuerung der Schutz  weichen kann in diesem Fall von der Fahr  weiche aus vorgenommen werden.

   Hierbei  hat man aus Schaltungsgründen     vorgeschla-          gen,    nicht nur die Fahrweichen, sondern  auch die Schutzweichen zu verschliessen und  festzulegen, wobei der Verschluss und die  Festlegung der Schutzweichen erst. erfolgen  soll, wenn die Zugfahrt beabsichtigt, das heisst ,  also die Festlegung der Fahrweichen erfolgt  ist. In diesem Fall müssen also     Verschliesser     und Festleger der Schutzweichen durch den  Festleger der Fahrweichen wirksam werden,  oder aber man müsste zusätzliche Schaltmittel ;  anwenden, die beim Festlegen. der Fahr  weichen auch die     Verschliesser    der Schutz  weichen betätigen.

   Dies     würde    jedoch nicht  nur zu einer Komplikation der Schaltung,  sondern auch zu einer Häufung der Relais  mit Kontakten führen.  



  Aus diesem Grunde hat man vorgeschla  gen, die Anordnung so zu treffen, dass die  Schutzweichen beim Verschliessen der Fahr  weichen gleich mit verschlossen werden. Dies       widerspricht.    aber der geforderten Betriebs  beweglichkeit, da     inan    ja möglichst lange bei      eingestellter und     verschlossener    Fahrstrasse  über die Schutzweichen noch     Rangierfahrten     leiten oder aber die Schutzweichen noch     für     andere     Zugfahrten    ausnützen möchte.  



  Im Sinne der Erfindung kommt man zu  einer allen Ansprüchen gerecht werdenden  Ausführung dadurch, dass bei Zugfahrten auf  den Verschluss der Schutzweichen verzichtet  wird, diese also auch bei eingestellter und  verschlossener Fahrstrasse noch beweglich  bleiben, und dass die Schutzweichen lediglich  bei Festlegung der Fahrweichen mit, festgelegt  werden. Es haben dann zwar alle Weichen  einen Verschliesser und einen Festleger, wobei  jedoch Verschliesser und Festleger mir zur  Wirkung kommen, wenn sie als Fahrweichen  dienen: , arbeiten sie als Schutzweichen, so  wirkt dagegen nur ihr Festleger.  



  Die Erfindung sei an Hand der Fig. 1.  und     '-)    beispielsweise näher erläutert, und  zwar zeigt  Fig. 1 zwei Gleise mit zwei Weichen, die  sowohl als Fahrweichen als auch als Schutz  weichen arbeiten können,       Firn.    2 eine erfindungsgemässe Schaltungs  anordnung.  



  Fig. 1 zeigt zwei Gleise A und B. In bei  den Gleisen liegt je eine Weiche W1, W2.  Die beiden Weichen können, je nach dem,  welche     Zugfahrt        stattfindet,    entweder als  Fahrweiche oder als Schutzweiche arbeiten.  So wirkt beispielsweise bei einer Fahrt von  IV nach X bzw. von X nach W die Weiche  W1 als Fahrweiche. Die Weiche W2 ist für  diese Fahrt eine Schutzweiche. In. diesem  Falle werden die Fahrstrassenstellerkontakte  ZFa in Fig. \? betätigt. Bei Fahrten von J.'  nach Z bzw. von Z nach Y ist die Weiche W 2  Fahrweiche, während die Weiche     1-V1    als  .Schutzweiche dient. In diesem. Falle sind die  Fahrstrassenstellerkontakte ZFb zu betätigen  (Fig. 2). Für Fahrten von X nach Y bzw.

    von Y nach X sind beide Weichen W1 und  W2 Fahrweichen und weitere nicht gezeich  nete Weichen wirken in diesem Falle als  Schutzweichen. Hier sind für die Einstellung    der Fahrstrasse die Fahrstrassenstellerkontakte  ZFc massgebend (Fig. \?).  



  Die Schaltungsanordnung gemäss Fig. 2  zeigt, dass jeder Weiche W1, W2 (Fig. 1) ein ;  Verschliesser V1. bzw. Z"2 und je ein Fest  leger     F'1    bzw.     F2    zugeordnet sind. In den  Erregerstromkreisen dieser Verschliesser und  Festleger sind nun     erfindungsgemäss    die  Fahrstrassenstellerkontakte ZFa, ZFb, ZFc,  welche für die     Einstellung    der an Hand von  Fig.

   1 erwähnten Zugfahrten massgebend sind,  sowie die Weichenkontakte WL, deren Lage  von der Weichenlage abhängig ist, -Lind die  Festlegerkontakte f1, f2 derart angeordnet, ,  dass der zu einer Weiche gehörige     Verschlie-          sser    und der zugehörige Festleger gemeinsam  zur Wirkung kommen, wenn die betreffende  Weiche als Fahrweiche wirkt. Wenn dagegen  eine Weiche als Schutzweiche arbeitet, so,  kommt nur ihr Festleger zur Wirkung. Dies  sei am Beispiel an einer Zugfahrt von W  nach X näher erläutert.:  In diesem Fall ist die Weiche W1. Fahr  weiche und die Weiche W2 Schutzweiche.  Demgemäss müssen der Verschliesser V1 und  die Festleger F1 und F2 ansprechen, während  der Verschliesser V2 nicht erregt wird.

   Durch  Betätigung der Fahrstrassenstellerkontakte  ZFa1, ZFa2 sprechen der Verschliesser V1  und der Festleger F1 an. Damit, schliesst der  Kontakt f 1 und der Festleger F2 spricht     in-          folgedessen    ebenfalls an. Entsprechend arbei  tet die Schaltung bei den andern Fahrtmög  lichkeiten, welche weiter oben erwähnt wor  den sind.  



  Zweckmässig     würde    man demgemäss bei  Rangierfahrten. die befahrbaren Weichen nur  verschliessen und nicht festlegen. da hier  irgendwelche Schutzweichen nicht. beeinflusst       werden    wollen.  



  Die Weichen in dem Falle, wo sie nur  als Schutzweichen dienen, lediglich festzulegen       -Lund    nicht zu     verschliessen.,    wäre auch von       Bedeutung    in dein Fall, wo die     Verschliesser          Lind    Festleger der Fahrstrasse oder     Teilfahr-          straf')e    zugeordnet sind, da in jedem Fall eine  Ersparnis an     Anssehlusskontakten    eintritt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung bei Stellwerken mit, elektri schen Verschlüssen, wobei sowohl Verschlie- sser wie Festleger vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zugfahrten die Schutzweichen nicht verschlossen, sondern. S<B>S</B> automatisch lediglich. festgelegt werden, sobald die Festlegung der Fahrweichen erfolt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch bei Stellwerken, bei welchen die Schutzweichen von den Fahrweichen abhängig und die Ver- schliesser und Festleger den Weichen zugeord net sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschliesser und Festleger jeder Weiche nur wirksam werden, wenn diese als Fahrweichen wirken, dagegen lediglich der Festleger, wenn die Weiche als Schutzweiche dient. \?.. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da- dureh gekennzeichnet, dass der Festleger der Schutzweichen durch den Festleger der Fahr weiche gesteuert wird.
CH326409D 1953-12-14 1954-12-08 Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen CH326409A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE326409X 1953-12-14

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CH326409A true CH326409A (de) 1957-12-15

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CH326409D CH326409A (de) 1953-12-14 1954-12-08 Einrichtung bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen

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