CH326441A - Einen Treibkörper aufweisende Verbindungsvorrichtung, z. B. Dübel - Google Patents
Einen Treibkörper aufweisende Verbindungsvorrichtung, z. B. DübelInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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- E04B1/26—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of wood
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Description
Einen Treibkörper aufweisende Verbindungsvorrichtung, z. B.<B>Dübel</B> Es sind Dübel bekannt mit einer geschlitz ten Hülse und einem in dieselbe mittels einer Schraube einziehbaren Treibkörper. Bei den selben wird durch das Einziehen des Treib- körpers die Hülse aufgeweitet, so dass an der selben vorgesehene Vorsprünge in die Wan dung der Bohrung, in die der Dübel eingesetzt wird, eindringen und ihn dadurch mit dem betreffenden Gegenstand, in dem die Bohrung vorgesehen ist, fest verbinden. Diese Dübel haben den Nachteil, dass die Hülse verhältnis mässig lang ist und daher nicht bei verhältnis mässig dünnen Platten, z.
B. Sperrholzplatten, anwendbar ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben und darüber hinaus eine einer viel seitigeren Verwendung, fähige Verbindungsvor- riehtung zu schaffen. Dieselbe weist ebenfalls einen Treibkörper auf und ist dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Gruppe von Teilen au rweist, zwischen welche der Treibkörper mit tels einer Schraube einziehbar ist,
so dass jeder der dabei auseinandergetriebenen Teile mit mindestens einem an seiner Aussenseite vor gesehenen Vorsprung in mindestens eines der mittels der Verbindungsvorriehtung zu verbin denden Elemente eindringt.
Vorzugsweise bilden die genannten Teile eine geschlitzte Hülse, die durch das Einziehen des Treibkörpers an den Schlitzen in diese Teile auseinandergesprengt wird.
Dabei können an jedem der Hülsenteile mehrere axial gegeneinander versetzte Vor- sprünge vorgesehen sein, um direkt mittels der Hülse selbst verschiedene Elemente zu verbin den.
Man kann jedocli selbstverständlich die Hülse in nur einem Element festklemmen und ein oder mehrere Elemente mittels der Schraube mit demselben verbinden, in welchem Falle die Verbindungsvorriehtung als Dübel wirkt. Die Vorsprünge können z. B. durch Teile einer oder mehrerer an der Aussenseite vorgesehenen, mit einer scharfen Kante ver- sehenen Rippen gebildet sein. Die Rippe kann der Einfachheit halber kreisförmig sein.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs- formen der Erfindung und zwei Anwendungs beispiele derselben dargestellt. Es zeigen: Fig. <B>1</B> einen Längsschnitt des ersten Aus führungsbeispiels, Fig. 2 eine Draufsieht auf die Hülse von Fig. <B>1</B> vor der Sprengung, Fig. <B>3</B> einen Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel, Fig. 4 die Anwendung einer der Vorrieh- tun,
- nach Fig. <B>1</B> ähnlichen Vorrichtung zur Verbindung einer Platte und eines Rohres, Fig. <B>5</B> die Anwendung der Verbindungs vorrichtung nach Fig. <B>3</B> bei einem Stuhl.
Nach Fig. <B>1</B> und 2 weist die verhältnis mässig kurze, z. B. aus Messing bestehende Hülse<B>1</B> fünf Schlitze 2 auf. Die fünf Sek toren der Hülse hängen über die Stege<B>3</B> noch miteinander zusammen, wie in Fig. <B>1</B> rechts ge zeigt ist, wo die Hülse noch ungesprengt ge- zeichnet ist. Indem man den mit Innen gewinde versehenen, konischen Spreizkörper (Treibkörper) 4 mittels der Schraube<B>5</B> an zieht, wird die Hülse<B>1</B> gesprengt und die an ihrer Aussenseite vorgesehenen Vorsprünge<B>6</B> dringen in das zu verbindende Element<B>7,</B> z. B. eine Holzplatte, ein. Eine zweite Holzplatte<B>8</B> wird mit derselben in bekannter Weise durch Anziehen der Schraube<B>5</B> verbunden.
Mit<B>9</B> ist eine Unterlagsseheibe bezeichnet. Die Vor sprünge bestehen in diesem Falle aus Teilen von kreisförinigen Rippen mit scharfer Kante. Solehe Rippen sind sehr leiellt, auf einer Dreh bank herstellbar.
Im Falle von Fig. <B>3</B> sind drei Elemente<B>10,</B> <B>11</B> und 12, z. B. Sperrholzplatten, direkt durch die geschlitzte Hülse selbst verbunden. In die sem Falle sind z. B. vier sektorförmige, <B>je</B> 9011 entsprechende Hülsenteile vorgesehen, wo bei zwei Schlitze in der Zeichnungsebene lie gen. Die Hülsenteile sind mit ihren Vorsprün gen<B>6</B> in die Elemente 10-12 eingedrungen, nachdem der konisehe Spreizkörper 4 durch Anziehen der Schraube<B>5</B> die Hülse<B>1</B> gesprengt hat.
In diesem Falle ruht die Unterlagsseheibe <B>9</B> beispielsweise auf einer Sehulter <B>130</B> der Hülse selbst, die in derselben auf der entgegen gesetzten Seite ihres konisehen Teils vorge sehen ist. Man kann auf diese Weise durch Anziehen der einzigen Schraube<B>5</B> drei Platten von z. B. nur <B>5-8</B> mm ]Dicke sehr fest mitein ander verbinden, ohne hervorstehende Teile der Verbindungsvorriehtung. Soll eine beson dere Sicherheit gegen Verdrehen der Elemente 10-12 gewährleistet werden, so kann man z. B. unrunde Rippen<B>6</B> oder stachelartige Ein zelvorsprünge verwenden.
Fig. 4 zeigt, wie man mit einer Verbin dungsvorrichtung nach Art von Fig. <B>1</B> eine Kunststoff- oder Holzplatte<B>18</B> mit einem Stahlrohr<B>19</B> verbinden kann. Das Loeh der Platte, in welchem die Sprenghülse, die z. B. aus Leichtmetall besteht, untergebracht ist, ist nicht durchgehend und an der offen en Seite durch ein Deekelehen 20 abgedeckt. Beim An ziehen der Schraube dringen die abgesprengten Hülsenteile in die Platte ein, womit zugleieh auch der einw#rtsgebogene Rand des Deckel- ehens festgeklemnit wird.
Fig. <B>5</B> zeigt einen Stuhl, bei welchem das Fussgestell 14, die Sitzplatte<B>15</B> und die Rük- kenlehne <B>16</B> bei<B>17</B> durch eine einzige Verbin- dungsvorriehtung der prinzipiell in Fig. <B>3</B> ge zeigten Art miteinander verbunden sind. Selbstverständlich könnten aber auch mehrere Verbindungsvorriehtungen nach Art von Fig. <B>1</B> verwendet werden, z. B. zwei zur Befestigung der Rüekenlehne an der Sitzplatte Lind<B>je</B> zwei zur Befestigung eines Fusspaares an der selben.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Einen Treibkörper aufweisende Verbin- dungsvorriehtLing, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Gruppe von Teilen aufweist, zwi- sehen welche der Treibkörper mittels einer Schraube einziehbar ist, so dass jeder der dabei auseinandergetriebenen Teile mit mindestens einem an seiner Aussenseite vorgesehenen Vor sprung in mindestens eines der mittels der Verbindungsvorriehtung zu verbindenden Ele mente eindringt.UNTTERANSPRÜCHE <B>1.</B> VerbindungsvorriehtLing nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Teile zusammen eine geschlitzte Hülse bilden, die durch das Einziehen des Treibkör pers an den Schlitzen in diese Teile ausein- andergesprengt wird.9-. Verbindungsvorrichtung nach rnteran- sprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die Vorsprünge durch Teile mindestens einer an der Aussenseite der Hülse vorgesehenen, mit einer scharfen Kante versehenen Rippe ent stehen. <B>3.</B> Verbindungsvorriehtung nach rnteran- spr-Lieh 2, dadureh gekennzeichnet dass an der Hülse mehrere mit einer scharfen Kante ver sehene Rippen vorgesehen sind. 4.Verbindungsvorrichtung nach Unteran- spruieh '2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe kreisförmig ist. <B>5.</B> Verbindungsvorriehtung nach Unteran- sprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe unrund ist.<B>6.</B> Verbindungsvorrichtung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Teile eine geschlitzte Hülse bilden, die innen, gegenüber ihrem den Treibkörper aufnehmenden konischen Teil, eine zur Auf nahme einer Unterlagsseheibe geeignete Sehul- ter aufweist.<B>7.</B> Verbindungsvorriehtung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der genannten Teile mehrere gegeneinander axial versetzte Vorsprünge vorgesellen sind, um direkt mittels der Gruppe von Teilen selbst verschiedene Elemente zu verbinden. <B>8.</B> Verbindungsvorriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Teile aus Leichtmetall bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH326441T | 1954-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH326441A true CH326441A (de) | 1957-12-31 |
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ID=4500235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH326441D CH326441A (de) | 1954-11-17 | 1954-11-17 | Einen Treibkörper aufweisende Verbindungsvorrichtung, z. B. Dübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH326441A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148467B (de) * | 1961-01-26 | 1963-05-09 | Gretsch Unitas Gmbh | Zur Verriegelung der Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. dienender, mit einer Schliessplatte zusammen-wirkender Riegelzapfen |
| US3132555A (en) * | 1961-09-11 | 1964-05-12 | Casella Francesco | Anchoring device comprising radially expansible arms slidable within an open shell |
-
1954
- 1954-11-17 CH CH326441D patent/CH326441A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148467B (de) * | 1961-01-26 | 1963-05-09 | Gretsch Unitas Gmbh | Zur Verriegelung der Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. dienender, mit einer Schliessplatte zusammen-wirkender Riegelzapfen |
| US3132555A (en) * | 1961-09-11 | 1964-05-12 | Casella Francesco | Anchoring device comprising radially expansible arms slidable within an open shell |
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