CH326463A - Klosettspülvorrichtung - Google Patents

Klosettspülvorrichtung

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CH326463A
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bell
container
float
siphon
water
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Vymer Josef Ing Dr
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Vymer Josef Ing Dr
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/04Cisterns with bell siphons
    • E03D1/05Cisterns with bell siphons with movable siphon bells
    • E03D1/056Cisterns with bell siphons with movable siphon bells providing an air lock
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Description


      Klosettapülvorrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Klosettspülvorriehtung    mit einem doppelten       Wasserabsehluss    mit Heber am Boden des       Spülbehälters,    wobei das Fallrohr des Wasser  abschlusses über den Boden des Behälters hin  ausragt, sowie mit einer beweglichen, frei auf  der Oberseite der Haube des Hebers     aufruhen-          den,    das Fallrohr abdeckenden Glocke; die  mittels eines Hebels um einen festen     Punkt          schwenkbar    am Behälter befestigt ist.  



  Es sind bereits verschiedene     Konstruktio-          iI    en, von     Klosettspülv        orrielitungen    bekannt, bei  denen ein Heber durch Öffnen des im Behäl  terboden befindlichen Fallventils     betätigt     wird. Dieses Fallventil ist jedoch technisch       unzweckmässig,    da. es einerseits infolge man  gelhafter Abdichtung bedeutende Wasserver  luste verursacht und anderseits häufig repara  turbedürftig wird. Bei andern     Konstruktio-          iien    wird das Wasser von unten nach oben in  den Heber gedrückt.

   Die Funktion solcher  Spülvorrichtungen ist jedoch unzuverlässig;  anderseits ist deren Herstellung teuer und die  Verwendung von Kunststoffen. hierbei nicht  möglich.  



  Auch sind     Klosettspülvorrichtungen    be  kannt, deren Wirkungsweise auf dem     Prinzip          des        Heberüberfalles    beruht. Bei diesen Spül  vorrichtungen entleert sieh der Behälter, so  bald das Wasser den obern Rand oder das  Knie des innerhalb des Behälters vorgesehenen  und aus denn Wasser herausragenden Hebers    übersteigt. Zwecks Betätigung des Hebers  sind manche     Konstruktionen    mit einem       Schwimmerventil    versehen, welches sich zur  Gänze     öffnet,    sobald der Wasserspiegel bis  zum     obern    Rand des Hebers reicht.

   Vorrich  tungen dieser Bauart     erfordern    zur Betäti  gung bedeutende Wassermengen.  



  Kennzeichnend für die Erfindung ist, dass  die Glocke mit einem Schwimmer, der einer.  Ballast mit     veränderbarem    Gewicht enthält,  fest verbunden ist, wobei der Schwimmer eine  kleinere     Horizontalquerschnittsfläche    als der  untere Teil der Glocke aufweist und über die  maximale Niveauhöhe der Flüssigkeit im Be  hälter     hinausragt    und die Glocke und der       Schwimmer    derart eingerichtet sind, dass sie  bei einer bestimmten Füllung automatisch  durch den Auftrieb der Glocke und des unter  getauchten Teils des Schwimmers gehoben       werden.     



  Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht  ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    im       Schnitt.       Wie veranschaulicht, besitzt die     Spülv        or..          richtung    einen in seinem Boden mit einer     öff-          nung    versehenen Behälter     1..    Ein oben offenes  und unten geschlossenes Mantelrohr 2 tritt  durch diese Öffnung hindurch, so dass sein  oberer Rand 3 etwas in den Behälter 1 hinein  ragt.

   Der Boden 4 dies Mantelrohres 2 besitzt  eine in der Mitte befindliche Öffnung,     durch              welche    ein Abfallrohr 6     durchtritt,    welches  koaxial zum     Mantelrohr    2 eingesetzt ist. Eine  kleinere Öffnung befindet sich im Boden 4 des  Mantelrohres, welche ein normalerweise ver  schlossenes, nur bei Reinigung geöffnetes Ven  til 5 enthält. Ein weiteres, koaxial in den ring  förmigen Raum zwischen dem Mantelrohr und  dem Abfallrohr hineinragendes     haubenförmi-          -es    Rohr 8 teilt den ringförmigen Raum in  zwei koaxiale ringförmige Räume 20 und 21  auf.

   Das Rohr 8 ist an seinem untern Ende  offen und endet in einer gewissen Entfernung  oberhalb des Bodens 4 des Mantelrohres 2;  sein oberes Ende ist. in einer bestimmten Höhe  über dem obern offenen Ende des Abfallroh  res 6 geschlossen. Das Rohr 8 wird durch  strahlenförmig von der äussern Wand des Ab  fallrohres 6 abstehende Distanzrippen 7 in sei  ner Stellung gehalten. Das Rohr 8 bildet auf  diese Weise mit dem Abfallrohr 6 ein Siphon  system.

   Um den     Strömungswiderstand    zu ver  ringern, ist der mittlere Teil der     obemn        Ver-          sehlusswand    des     Siphonrohres    8 verdickt und  lenkt. allmählich den Strom des in das Abfall  rohr fliessenden Wassers ab, wie im nachste  henden näher     beschrieben    wird.  



  'über dem beschriebenen     Siphonröhren-          sYstem    befindet sich eine     Deckgloeke    10, viel  e     lle    aus einem     Hohlzylinder    besteht, der durch  eine     Querwand    11     unterteilt    und am     untern     Ende durch einen horizontalen Flansch 14 er  iceitert ist, wobei dieser Flansch in einen nach  unten auslaufenden Rand 13 übergeht., der mit  einer bestimmten Entfernung den aufwärts  ragenden Rand des     Mantelrohres    2 umgibt.

    Die Glocke ruht auf dem obern Abschluss des       Siphonrohres    8, wobei dieser Abschluss eine  Verdickung 9 aufweist, um das Anhaften des  Rohres 8 an der Wand 11 infolge Adhäsion zu  verhindern. Die Berührungsstelle zwischen  dem Rohr 8 und der Zwischenwand 11 ist so  mit nahezu     punktförmig.    Die Anordnung ist  dabei so getroffen, dass, wenn die Glocke 10  mit der Zwischenwand 11 auf der Oberseite  des     Siphonrohres    8     aufliegt,    die untere Kante  des Randes 13 sich in einer kleinen Entfer  nung über dem Boden des Behälters 1 befin  det.

      Die oberhalb der     Zwisehenwand    11     be:find-          l        iclie    zylindrische Wand der Glocke ragt auf  wärts, so dass ihr oberes offenes Ende stets       über    dem Flüssigkeitsspiegel liegt. Dieser nach  oben ragende Teil 12 der     (tloeke    bildet einen  Schwimmer und kann einen Ballast 18, z. B.  Sand oder Bleischrot, aufnehmen, um den  Auftrieb des Schwimmers zu regeln. Die       rloeke    und der Schwimmer sind als unteil  bares Ganzes dargestellt, aber beide Bestand  teile können auch getrennt hergestellt und  dann     starr        verbunden    werden.

   Die Glocke mit  dem     Seli immer    ist am Ende eines Hebels 1.5       befestigt,    dessen anderes Ende an einem in der       I        rähe        einer        Seitenwand        des        Behälters    1     befind-          liehen    Zapfen 16 drehbar befestigt ist. Dieses  Ende des Hebels 15 ist ferner mit. einem Vor  sprung 17 versehen, der zur     Begrenzung    der       Sehwenkbeweb        tng    des Hebels 15 an die Sei  tenwand des Gehäuses 1 anliegen kann.

   Der  Vorsprung 17 kann jedoch auch weggelassen  werden, da die Grösse der     Hubbewegring    der  Glocke und des Schwimmers gegebenenfalls  auch durch die Höhe des Wasserspiegels im  Behälter begrenzt wird, wie noch erläutert       werden    soll. Die angehobene Stellung der  Glocke und des     Sehwimmers    ist in der Zeich  nung     gestriehelt    dargestellt.  



  Das     Wassern    wird in den Behälter 1 durch  ein mit einem Regulierventil 19     versehenes     Rohr zugeführt.  



  Die beschriebene     Vorrielitung    arbeitet fol  gendermassen:  Wenn der Behälter leer ist und Wasser  in gleichbleibendem, vom Ventil 19 gesteuer  tem Strom zugeführt wird, dringt es durch  die     Liicke    zwischen dem     untern    Glockenrand  und dem Behälterboden in den Raum unter  der     C7locke    10 ein. Sobald der Wasserspiegel  Über den Rand 3 des Mantelrohres 2 gestiegen  ist, fliesst es über diesen Rand und füllt den  Boden des Mantelrohres 2.

   Nachdem es das  untere Ende des     Siphonrohres    8 erreicht hat,  erschliesst das Wasser den ringförmigen  Raum. 20 zwischen dem     Siphonrohr    8 und dem       Mantelrohr    2 und somit auch die in diesem  Raum     befindliehe    Luft ab.     -Wenn    nun das  Wasser im Behälter weiter ansteigt, gelangt      auch ein Teil des Wassers über den Rand 3  des Mantelrohres 2 in den Raum 20 und steigt.

    anschliessend in dem ringförmigen Raum 21       zwiselien    dem     Siphonrohr    8 und dem Abfall  rohr 6, wobei die Höhe H des Wassers im  Behälter 1, vom Rande 3 zum, obern Wasser  spiegel gemessen, gleich der Höhe des Wassers  innerhalb des erwähnten     ringförmigen    Raumes  ist, vom untern Ende des     Siphonrohres        auf-          @siirts    bis zum     Wasserspiegel    in diesem     ring-          j.örinigen    Raum gemessen.

   Es versteht. sich  von selbst., dass die Höhe des ringförmigen       Raumes        21.    grösser als die gewünschte Höhe H       dos    Wassers im Behälter 1 sein muss. denn  sonst.     würde!    das Wasser     irrunterbrochen    aus  dem Raum 21 in das Abfallrohr 6 fliessen und       durch    dieses Rohr entweichen.     In)-    Raum 20  kann sich wegen der dort     eingeschlossenere     Luft kein Wasser ansammeln.  



  Beim Steigen des Wasserspiegels im Be  hälter 1 wächst auch der Auftrieb der Glocke  10 und des Schwimmers 12, bis schliesslich ein  Gleichgewichtszustand zwischen dem Gewicht  der Glocke 10 und des Schwimmers 12 und  dein Auftrieb dieser Teile erreicht wird. Wenn  nun die Höhe des Wasserspiegels weiter an  steigt, wird der Gleichgewichtszustand ge  stört, und die Glocke mit     dem    Schwimmer  beginnt. zuerst langsam und dann mit erhöh  ter Geschwindigkeit zu steigen.  



  Die Kraft zur     Hervorrufung    dieser     Ge-          seliwindigkeitserhöhung    wird durch den ver  breiterten Unterteil der Glocke 10 bewirkt.  Wenn die     GIocke    zu steigen beginnt und die       Entfernung        k    sich     vergrössert,    wächst. das  freie Volumen des verbreiterten Teils 13 der       (flocke    und mit ihm der Auftrieb dieses Teils       rascher,    als der     Auftrieb    des Schwimmers 12  sieh infolge seiner     Bewegung    aus dem Was  ser verringert.

   Die für den erhöhten Auftrieb  des Teils 13 erforderliche Luft wird aus dein  Raum 20     geliefert.     



  Die Glocke und der Schwimmer bewegen  sich rasch in die in     Fig.1        strichliert    gezeich  <I>nete</I> Lage, und in dieser Lage kann die Luft  aus dem Raum 20 frei entweichen, wodurch  der     Luftverschluss    zu wirken aufhört.     und    das  Wasser nun durch den ringförmigen Raum 20    nach unten, dann aufwärts durch den ring  förmigen Raum 21 und wieder hinunter durch  das Abfallrohr 6 ausfliessen kann.

   Die Glocke  mit dem     Schwimmer    bewegt sich abwärts wie  der Wasserspiegel im Behälter sinkt., und am  Ende. des Ausflusses wird das Wasser aus  dem Raum 20 durch die     Siphonwirkung    des       Siphonrohres    8 und des Abfallrohres 6 abge  saugt, so dass im Raum -20 aus dem leeren  Behälter Luft eintritt, die     wiederum    durch  den ununterbrochenen     _'NTasserzufluss,    wie oben  beschrieben, eingeschlossen wird.  



  Dieser Kreislauf wiederholt sich ununter  brochen, wodurch ein automatischer,     intermit-          tierender        Wasserausfluss    erzielt wird.  



  Aus dem oben Angeführten ergibt sich,       da.ss    durch eine     Änd@ernlng    der Wasserzufuhr  durch das Ventil 19 das Intervall zwischen  den einzelnen Entleerungen reguliert werden  kann, während die Menge des ausfliessenden  Wassers, das heisst die     Spiegelhöh & H        desWas-          sers,    in dem der Entleerung vorangehenden  Augenblick durch Erhöhung oder Verringe  rung des Ballastes 12, das heisst des Gewichtes  der Glocke und des Schwimmers, geregelt wer  den kann. Somit kann die Tätigkeit des Spül  behälters auf einfache Art und Weise geregelt  werden. Aus dem Gesagten geht hervor, dass  die Spülvorrichtung gemäss der Erfindung  aus Teilen zusammengesetzt ist, die sehr ein  fache Formen aufweisen.

   Sie bestehen im we  sentlichen aus geraden,     rohrförmigen    Bestand  teilen und können daher in einfacher Weise  hergestellt werden. Deshalb können sie aus  geeigneten Kunststoffen     verfertigt    sein, die  nicht - wie: Eisen - rosten und gegen Kor  rosion     widerstandsfähig    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Klosettspülvorrichtung mit einem doppel ten Wasserabschluss mit Heber am Boden des Spülbehälters, wobei das Fallrohr des Wasser abschlusses über den Boden des Behälters hin ausragt, sowie mit einer beweglichen, frei auf der Oberseite der Haube (8) des Hebers auf ruhenden, das Fallrohr abdeckenden Glocke, die mittels eines Hebels (15) um einen festen Punkt schwenkbar am Behälter (1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke mit einem Schwimmer (12), der einen Ballast mit veränderbarem Gewicht enthält, starr ver bunden ist, wobei der Schwimmer eine klei nere FIorizontalquersehnittsfläehe als der un tere Teil (13) der Glocke (10) aufweist und über die maximale Niveauhöhe (H)
    der Flüs- sigkeit im Behälter hinausragt und die Glocke (1O) und der Schwimmer (12) derart einge richtet sind, dass sie bei einer bestimmten Fül lung automatisch durch den Auftrieb der txlocke (10) und des untergetauchten Teils des Schwimmers (12) gehoben werden.
CH326463D 1953-05-12 1954-05-11 Klosettspülvorrichtung CH326463A (de)

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