CH326535A - Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureamiden

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CH326535A
CH326535A CH326535DA CH326535A CH 326535 A CH326535 A CH 326535A CH 326535D A CH326535D A CH 326535DA CH 326535 A CH326535 A CH 326535A
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CH
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phenylene
amino
substituted
dicarboxamides
naphthylenediamine
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Willy Dr Steinemann
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/02Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureamiden
Es wurde gefunden, da   ssmanwertvolle    DicarbonsÏureamide erhÏlt, wenn man 2 Mol    'inesPhenylen-oderNatphthylendiamins,bea.    velchem eine Aminogruppe substituiert sein   : a. nn,    mit   : 1.    Mol eines gegebenenfalls substituerten DicarbonsÏurehalogenids der Formel y-CO-CH=CH-(CH=CH)n-1-CO-y worin y Chlor oder Brom bedeutet und n die Zahl 1 oder 2 darstellt, umsetzt.



   Enthält das erhaltene DicarbonsÏureamid ?ine nicht substituierte Aminogruppe, so kann   las    DicarbonsÏureamid mit einem   Acylessig-    ?Ïureester oder mit Keten behandelt, werden.



   Als aromatische, gegebenenfalls   substitu-       @erteDiamine kommen in Betrachtvorzugsweise      !-Amino-4-aeetylacetylaminobenzole,    welche im Benzolkern beispielsweise durch Halogenatome, Alkylgruppen und Alkoxygruppen wei   @ersubstituiert sein k¯nnen, 1-Amino-4-ben : oylacetylaminobenzole, welche an einem oder    beiden   Benzo) lkernen weitersubstituiert    sein k¯nnen, und 1-Amino-4-acetylacetylamino ?aphthaline und 1-Amino-4-benzoylacetylaminonaphthaline, welche ebenfalls noch kerngebundene Substituenten tragen k¯nnen. In   al-l, en    den   genannten Aminen kann die 4 :-stän-    dige   AcylaeetyMminogrmppedurch,dieAmino-      grupp,    ersetzt sein.   



   Dicarbonsäurehalogenide, welche sich. zur    Verkn pfung der aromatischen Diamine eignen, sind z. B. die Chloride der FumarsÏure,    Chlorfumarsaure, Bromfumarsäure, Mesacon-    sÏure, MaleinsÏure,   Citracomsäure, Butadien-    1, 4-dicarbonsÏure, 1,4-Dichlorbutadien,-1,4-di  earbonsäure    und 2-Methylbutadien-1,4-dicar  bonsäure.   



   Die Umsetzung der aromatischen Diamine mit den DicarbonsÏurehalogeniden erfolgt mit Vorteil in wÏsserigem Medium bei einem pH   Wert unter 7. Die Gegenwart eines säurebin-    denden Mittels beschleunigt die Reaktion. Ge  eignete      sällrebindende    Mittel   sind z. B. die    Alkalihydroxyde, -carbonate und -acetate, die Erdalkalihydroxyde, -oxyde und -carbonate und N, N-Dimethylaminobenzol.

   Die Dicarbonsäurehalogenidle werden den wässerigen Auf  schlämmungen oder Losungen der Amine    bzw. ihrer Chlorhydrate vorzugsweise in Form von   konzentrierten Losungen    in   organisehen    Lö  sungsmitteln    zugegeben, wobei durch kräftiges   Turbinieren    der   Misehvmg    ein   stetes      Durehein-      anderwirbel.      der beiden    Phasen zu   gewährlei-    sten ist.



   Die neuen DicarbonsÏureamide entspreehen der Zusa. mmensetztmg   x-R-NH-CO-CH=CH-    (CH=CH)n-1-CO-NH-R-x worin n die oben genannte Bedeutung besitzt,   x    eine Amino-oder eine   substituierte Amino-    gruppe und R einen Phenylen- oder Naph-Ï   thylenrest.,    bedeuten. 



   Sie sind wertvolle Zwischenprodukte und sollen zur Herstellung von Azofarbstoffen   Verwenclung finden.   



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile   Gewiehtsteile,    die   Prozente Gewichts-    prozente, und die Temperaturen sind in Cel  ausgraden angegeben.   



   Beispiel 1
38, 4 Teile   l-Amino-4-aeetylacetylaminoben-    zol werden in 1200 Teilen Wasser von 60  als Chlorhydrat   t gelost.    Man kühlt   dite lare    Losung unter sehr gutem Rühren auf ungefähr 5  ab. Dann lϯt man zu der nun   vor-    liegenden feinen Suspension innerhalb von 10 Minuten eine Lösung von 70 Teilen   kristal-      lisiertem    Natriumacetat in 140 Teilen Wasser zuflie¯en und beginnt, unmittelbar anschlie  ssend,      mit dem Zutropfenlässen    einer Lösung von 17-19 Teilen Fumarsäurechlorid in 75 Teilen Chlorbenzol. Die Zugabe des Dicarbonsäurechlorids soll gleichmässig erfolgen und mindestens 3   Stunden dauern.

   Durch 7usatz    von Eis wird die Temperatur der Suspension stets unterhalb von   12     gehalten. Schliesslich rührt man die Masse, ohne sie weiter zu kühlen, über Nacht und filtriert anderntags das    vollständig ausgesehiedene hellgelbe Aeylie-    rungsprodukt ab. Nach zweimaligem   Verrüh-    ren des   Produites    in kalter 1%iger SalzsÏure, Filtrieren und Waschen des   Filterrüekstandes    mit kaltem Wasser wird das 4, 4'-Diacetylacetylamino-1,1'-fumarsÏurediphenylamid getrocknet. Es liegt in sehr reiner Form vor und ist ein sehwach gelb gefärbtes Pulver,   {las    bei   345     unter Zersetzung schmilzt.



   In der er nachstehenden Tabelle sind weitere DicarbonsÏureamide aufgef hrt, die nach den   Angaben des Beispiels l    hergestellt werden.



  Die Produkte sind gekennzeichnet durch die zu ihrem Aufbau verwendeten aromatisehen Diamine und DicarbonsÏurehalogenide und durch ihren Schmelzpunkt.



   Tabelle Beispiel Aromatische Diamine   Diearbonsäurehalogenide Sehmelzpunkt       2    2 Mol 1-Aimno-3-methoxy-4-acetyl- 1 Mol FumarsÏurechlorid 273¯ acetylaminobenzol unter Zersetzung
3 2 Mol 1-Amino-3-chlor-4-acetyl- 1 Mol FumarsÏurechlorid 238¯ acetylaminobenzol unter Zersetzung
4 2 Mol 1-Amino-4-benzoylacetyl-1 Mol   Pumarsäurechlorid    253  aminobenzol unter Zersetzung

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureamiden, dadtzrch gekennzeichnet, da¯ man 2 Mol eines Phenylen-oder Naphthylen- diamins, bei welchem eine Aminogruppe substituiert sein kann, mit 1 Mol eines gegebenenfalls substituierten DicarbonsÏurehalogenids der Formel y-CO-CH=CH- (CH=CH) n-1-CO-y worin y Chlor oder Brom bedeutet und n die Zahl 1 oder 2 darstellt, umsetzt.
    UNTERANSPRTCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenylenoder Naphthylendiamin verwendet, in wel ehem eine Aminogruppe acylacetyliert ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ man ein Phenylenoder Naphthylendiamin verwendet, in wel- chem beide Aminogruppen nicht substituiert sind, und da¯ man das erhaltene Dicarbonsäureamid nachträglich mit einem Aeylessig- säureester aeyliert.
    3. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da¯ man ein Phenylenoder Naphthylendiamin verwendet, in welchem beide Aminogruppen nicht substituiert sind, und da¯ man das erhaltene DicarbonsÏureamid nachtrÏglich mit Deketen acy- liert
CH326535D 1954-04-29 1954-04-29 Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäureamiden CH326535A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2020169054A1 (zh) * 2019-02-22 2020-08-27 浙江海正药业股份有限公司 (E)-α,β-不饱和酰胺化合物的晶型及其制备方法和用途

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WO2020169054A1 (zh) * 2019-02-22 2020-08-27 浙江海正药业股份有限公司 (E)-α,β-不饱和酰胺化合物的晶型及其制备方法和用途
CN111606828A (zh) * 2019-02-22 2020-09-01 浙江海正药业股份有限公司 (E)-α,β-不饱和酰胺化合物的晶型及其制备方法和用途
CN111606828B (zh) * 2019-02-22 2023-07-28 浙江海正药业股份有限公司 (E)-α,β-不饱和酰胺化合物的晶型及其制备方法和用途

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