CH326678A - Ventil-Metallstopfbüchse - Google Patents
Ventil-MetallstopfbüchseInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K41/00—Spindle sealings
- F16K41/02—Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings
- F16K41/04—Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings with at least one ring of rubber or like material between spindle and housing
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Description
Ventil-Metallstopf büehse Die bisherigen Stopfbüchsen für verschie dene Drücke und Temperaturen, insbesondere Stopfbüchsen von Ventilspindeln, werden als lange Stopfbüchshülsen ausgeführt, durch welche die Spindel mit grösserem Spiel hin durchgeht, als es im üblichen Betrieb notwen dig ist, weil zu Anfang des Betriebes der sich langsam erwärmende Einsatz ein freies Aus dehnen der Hülse, die sich gleich schnell er wärmt wie die Spindel, nicht erlaubt. Dadurch entstehen ungünstige Deformationen der Hülse. Ist ein entsprechend grosses Spiel zu Anfang des Betriebes vorhanden, entstehen beträchtliche Verluste an Dampf oder Gas, welche durch das vergrösserte Spiel zwischen Spindel und Hülse entweichen.
Die grosse Menge des hindurchströmenden Dampfes oder Gases fordert eine einstufige oder zweistufige Absaugung aus der Hülse, in welcher sich bei unreinem Dampf an den Absaugstellen ver schiedene Salze absetzen.
Diese Nachteile beseitigt die Erfindung, die darin besteht, dass die Hülse im abzudich tenden Körper an der Stelle ihrer Befestigung über den ganzen Umfang eingepresst ist und in diesem Bereich zwischen der Hülse und der Spindel ein gegenüber dem restlichen Spiel grösseres Spiel vorgesehen ist.
Ausser dieser Befestigung hat die Stopf- büchshülse keine Führung oder Abstützung, was eine freie Ausdehnung in axialer Richtung und eine Federung in radialer Richtung bzw. eine kleine Winkelbeweglichkeit ermöglicht. Die Stopfbüchshülse hat ausserdem zweck mässigerweise keinen Befestigungsflansch und keine Absaugöffnungen. Dadurch ist es mög lich, ein minimales Spiel zwischen der Spindel und der Hülse anzuordnen, wodurch ein Ver= Tust an Gas oder Dampf vermieden wird.
Der Dampf oder das Gas müssen vollkommen durch die Stopfbüchshülse entlang ihrer ganzen Länge bis in den Sammelraum hindurchströ- men, wo sie expandieren und abgeleitet wer den. Dadurch wird sehr wirksam ein Absetzen von Dampf oder Gas enthaltenden Salzen auf der Spindel vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die beiliegende Zeichnung. Den wesent lichen Bestandteil der Stopfbüchse bildet die Hülse 1, die im Körper 2 ohne irgendein radiales Spiel befestigt ist. Die Stopfbüchs- hülse 1 ist z. B. auf der Druckseite des Kör pers 2 an der Stelle 3 eingepresst und gleich zeitig gegen Verdrehung gesichert. Zwischen der Stopfbüchshülse und der Spindel ist an der Stelle ihrer Befestigung ein grösseres Spiel 4 vorgesehen, während der Rest der Hülsen bohrung für die Spindel mit einem minimalen Spiel hergestellt ist.
Das andere Ende der Stopfbüchshülse liegt frei im Sammelraum und mündet in diesem, welcher mit einer einfachen weichen Abdichtung 5 und einer Öffnung 6 für die Dampfableitung versehen ist.
Der zu Anfang des Betriebes hindurchströ mende Dampf erwärmt gleichmässig sowohl die Spindel als auch die Hülse, während der Kör per 2, an welchem die Hülse 1 befestigt ist, sich langsam erwärmt. Infolge der Ausdeh nungsunterschiede zwischen der Hülse 1 und dem Körper 2 entstehen im Hülsenteil an der Befestigungsstelle 3 elastische Deformationen, während im übrigen Teil der Hülse das Spiel sich nicht ändert. Deshalb kann sich die Spindel nicht in der Hülse festklemmen. Die erfindungsgemässe Anordnung lässt sogar eine kleine Exzentrizität des Antriebes zur Spin del zu.
Die Einspannung der Hülse 1 gestat tet nämlich eine kleine elastische Gusschwen- kung in der Einspannstelle ohne die Gefahr des Festklemmens der Spindel in der Hülse. Der Gegenstand der Erfindung kann vor zugsweise bei Regulierventilen von Dampf turbinen oder bei Einläss-und Auslassventilen von Dampfmaschinen und andern Kolben maschinen Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ventil-Metallstopfbüchse, insbesondere für die Abdichtung von Gasen-oder Dampf hoher Temperatur und Drücke, bestehend aus einer Hülse, deren eines Ende im abzudichtenden Körper befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (1) im Körper (2) an der Stelle. (3) ihrer Befestigung über den ganzen Um fang eingepresst ist und im Bereich dieser Befestigung zwischen der Hülse (1) und der Spindel ein gegenüber dem restlichen Spiel grösseres Spiel (4) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS326678X | 1953-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH326678A true CH326678A (de) | 1957-12-31 |
Family
ID=5452212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH326678D CH326678A (de) | 1953-11-09 | 1954-11-08 | Ventil-Metallstopfbüchse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH326678A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1998094A1 (de) * | 2007-06-01 | 2008-12-03 | Hawle Armaturen GmbH | Absperrarmatur für Medium-Leitungen |
-
1954
- 1954-11-08 CH CH326678D patent/CH326678A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1998094A1 (de) * | 2007-06-01 | 2008-12-03 | Hawle Armaturen GmbH | Absperrarmatur für Medium-Leitungen |
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