CH326745A - Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Lagen bestehenden Kernen aus magnetisierbaren Werkstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Lagen bestehenden Kernen aus magnetisierbaren Werkstoffen

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CH326745A
CH326745A CH326745DA CH326745A CH 326745 A CH326745 A CH 326745A CH 326745D A CH326745D A CH 326745DA CH 326745 A CH326745 A CH 326745A
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Richard Dipl Phys Boll
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Vacuumschmelze Aktiengesellsch
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/12Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials
    • H01F1/14Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys
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Description


  Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Lagen bestehenden Kernen  aus     magnetisierbaren    Werkstoffen    Es ist bekannt, dass die magnetischen Eigen  schaften von     magnetisierbaren    Werkstoffen,  r. B. solchen auf     Eisen-Nickel-Basis    oder aus       Silizium-Eisen,    durch mechanische Spannun  gen beeinflusst werden können. Beispielsweise  wird die Instabilität der     Permeabilität    ver  mindert, wenn man die Werkstoffe unter  eine jeweils geeignete Zug- oder Schubspan  nung setzt. Unter Instabilität ist die Ände  rung der     Permeabilität,    insbesondere der An  fangspermeabilität bzw. der reversiblen Per  meabilität, nach vorübergehend überlagertem  Gleichfeld verstanden.

   Durch die gleiche Mass  nahme kann auch die     Änderung    der     Permea-          bilität    während der W     irlaing    eines Gleich  feldes vermindert werden.  



  Auch die Impulseigenschaften können  durch in gewünschter Weise ausgeübte     Zug-          oder    Schubspannungen dadurch verbessert  werden, dass der Induktionshub, das heisst  die bei einem vorgegebenen einseitigen Span  nungsstoss (Spannungsimpuls) erzielte In  duktionsänderung, erhöht wird.  



  Es war bekannt, mechanische Spannungen  z. B. durch Kaltverformung der Werkstoffe  oder durch Plattieren mit andern Werkstof  fen, insbesondere solchen mit abweichendem       Wärmeausdehnungskoeffizienten,    zu erzeugen.  



  Gemäss der Erfindung werden zum Zwecke  der Beeinflussung der magnetischen Eigen  schaften Zug- oder     Schubspannungen        auf    aus    mehreren Lagen bestehenden Kernen aus       magnetisierbaren,    vorzugsweise     metallischen,     Werkstoffen dadurch erzeugt, dass man zwi  schen die einzelnen Lagen Kunststoffe ein  bringt.  



  Besonders geeignet hierfür sind z. B.       Athoxylinharze    oder auch Lacke.     Bedingung     ist, dass die Massen an den verwendeten       rnagnetisierbaren    Werkstoffen haften, dass sie  in nicht gehärtetem Zustand eingebracht  werden, können, dann durch Erwärmen oder  auf sonstige Weise aushärten, dabei schrump  fen,     vorzugsweise-um    einige Prozent, und im  ausgehärteten Zustand eine hohe Härte be  sitzen.  



  Diese Massen können zwischen die ein  zelnen Lagen, beispielsweise eines Bandring  kernes, aus einem     magnetisierbaren    Werk  stoff auf verschiedene Weise gebracht wer  den, z. B. durch Eingiessen oder Einspritzen  der flüssigen Massen, durch Eintauchen des  Kernes in eine     geschmolzene    Masse oder durch  Einpressen einer erweichten Masse in den  Kern.  



  Der Grad der Veränderung der magneti  schen Eigenschaften kann durch die Menge  des in den Kern eingebrachten Stoffes     und     durch die Art der     Aushärtung    geregelt wer.  den.  



  Als praktisches Beispiel sei folgendes aus  geführt:      Ein     tandringkern    aus einer 50     o/oigen          Nickel-Eisen-Legierumg    wurde nach der zur       Entwicklung,    gewünschter magnetischer Eigen  schaften üblichen     Schlussgliihang        mit    einem       Äthoxylinharz    getränkt. Dann wurde der  Kern einige Stunden bei Raumtemperatur an  der Luft getrocknet, dann zur Aushärtung  einige     Stunden    auf etwa 180 bis 220  C er  wärmt und anschliessend rasch abgekühlt.  



  Dieses     Äthoxylinharz    weist eine Schrump  fung von etwa 1 bis 2<B>%</B> beim Aushärten auf,  haftet fest an der     Nickel-Eisen-Legierung    und  bewirkt dadurch und infolge seiner Härte  nach dem     Aushärtungsprozess,    dass die     Nickel-          Eisen-Legierung,unter    Spannung gesetzt wird.  



       An    derartigen Kernen wurde eine     Wechsel-          stromanfangspermeabilität    von durchschnitt  lich 5500 gemessen. Die     Wechselfeldpermeabi-          lität    selbst wird durch die genannte Behand  lung praktisch nicht verändert. Nach einem       Gleichfeldstoss    von 4     0e    betrug die Wechsel  st.romanfangspermeabilität noch     -durchschnitt-          ]ich    4400, das heisst die Instabilität betrug  nur noch 20     "/o,.    Ohne die erfindungsgemässe  Behandlung betrug die Instabilität 70     1/a.     



  Dabei hat sich gezeigt, dass das erfindungs  gemässe Verfahren     unerwarteterweise    durch  aus reproduzierbare Werte ergibt.  



  Man erreicht durch Anwendung des Ver  fahrens gemäss der Erfindung nicht nur auf  sehr einfache Weise eine     beträchtliche    Ver  ringerung der Instabilität, sondern zugleich  noch den Vorteil, dass die Kerne, bei denen  zwischen die einzelnen Lagen Kunststoffe ge  bracht sind, in sich gut versteift und infolge  dessen gegen unerwünschte mechanische Be  anspruchungen von aussen her gut geschützt  sind, die die magnetischen Eigenschaften in  einer unerwünschten und unkontrollierbaren  Weise beeinträchtigen würden. Dies ist wich  tig z. B. für den Transport solcher Kerne         mid    auch z. B. dann,     wenn    die Kerne mit  Draht oder Band bewickelt werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von aus meh reren Lagen eines magnetisierbaren Werk Stoffes bestehenden Kernen, insbesondere Bandringkernen, bei denen der magnetisier- bare Werkstoff zum Zwecke einer Beeinflus sung seiner magnetischen Eigenschaften einer Zug- oder Schubspannung unterworfen ist, dadurch gekennzeichnet, dass man diese me chanische Spannung durch Einbringen von härtbaren Kunststoffen zwischen die einzel nen Lagen des magnetisierbaren Werkstoffes und nachträgliches Härten der Kunststoffe erzeugt,
    wobei diese Kunststoffe am magne- tisierbaren Werkstoff haften und bei der Härtung schrumpfen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Kunststoffe verwendet, die bei der Aushär- tung um einige Prozente schrumpfen. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man Äthoxylinharze verwendet. 3. Verfahren nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Kerne mit flüssiger Kunststoffmasse tränkt. 4.
    Verfahren nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man erweichte Kunststoffmasse zwischen die Lagen der Kerne einbringt. 5. Verfahren nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass man flüssige Kunststoffmasse zwischen die Lagen der Kerne giesst.
CH326745D 1953-10-31 1954-08-02 Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Lagen bestehenden Kernen aus magnetisierbaren Werkstoffen CH326745A (de)

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