CH326827A - Transportkarre - Google Patents
TransportkarreInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B1/00—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
- B62B1/18—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
- B62B1/24—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving tiltably-mounted containers
Landscapes
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Description
Transportkarre Die Erfindung bezieht sieh auf Transport- karren mit an einem Karrengestell sitzenden Rad oder Rädern und einem im Gestell kipp bar gelagerten Aufnahmebehälter. ;Solche Kar ren werden vornehmlich auf Baustellen zum Transport von Schutt- oder 'Schlemmgut ver- \vandt. Ihre Entwicklung geht .auf die soge nannte Japanerkarre zurück, bei der eine Radachse durch den um sie drehbaren Be hälter hindurchgeführt ist;
wobei der Schwer punkt des Behälters unter der Achse angeord net ist.
Bei bekannten Transportkarren dieser Art pendelt der Behälter beim Fahren um die Radachse, wodurch sich die Karre schwer beherrschen lässt, zumal sie meist aus massiven Eisenteilen besteht. An den Wänden fest backendes Schlemmgut, wie Beton, Mörtel oder dergleichen lässt sich nur schwer aus dem Behälter lösen, denn dieser kann ledig lich um einen begrenzten Winkel gekippt wer den, und die gekippte Karre lässt,sich nur umständlich verfahren.
Man hat versucht, die angeführten Nach teile dadurch zu vermeiden, dass ein bei Schub- karren übliches Fahrgestell: mit zwei luft bereiften Rädern mit einer besonderen Be- hälterkippachse am Karrengestel1l versehen wird. So ausgeführte Karren lassen sich zwar leichter fahren, aber auch sie können nur bis zu einem bestimmten Winkel gekippt werden, worauf der Behälter umständlich zurückge holt werden muss.
Die erfindungsgemässe Transportkarre ist dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahme behälter über ein Gelenkhebelpaar einerseits um eine im Raum schwenkbare Hilfsachse und anderseits um eine gestellfeste Achse schwenkbar angeordnet wird,. wobei die Rad-, die Geste.11- und die Hilfsachse parallel zu einander verlaufen, und dass die Radachse sowie Anschläge am Kamrengestell zur Be grenzung der Hebeldrehung sowie der Dre hung des Behälters dienen.
Vorteilhaft ist es, die Hilfsachse beim vordern Behälterende anzuordnen und die Gestellacbse bei abgestellter Karre angenä hert oberhalb der Radachse anzuordnen, wobei die Gelenkhebel von der Gestellachse weg in Fahrtrichtung um etwa 45 zur Horizontal. ebene geneigt sind..
Die Erfindung sei an Hand der ein Aus führungsbeispiel wiedergebenden Zeichnung beschrieben, und- zwar zeigen: Fig.1 eine erfindungsgemäss ausgebildete Transportkarre in der Abstellage, Fig.2 bis 6- die Karre gemäss Fig.1 in verschiedenen Kippstellungen, Fig. 7 eine Draufsicht' auf die in Fig. 1 dargestellte Karre.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Karre hat der Karrenbehälter 1 einen etwa halbkreisförmi- gen Boden 2, der gegen eine Schüttnase 3 hin in .einen geraden Schüttboden 4 übergeht, welcher mit dem umgebördelten versteiften Behälterrand 5 einen Winkel von etwa 70 einschliesst. Parallel zum Behälterrand 5 sind an den Seitenwänden 6 Verstärkungs- leisten 7 vorgesehen, die in Fahrtrichtung nach hinten über den Behälter hinaus als An schläge 2ss verlängert sind.
Nahe den vordern Leistenenden und dem ;Schüttboden 4 ist je ein Gelenkhebel 8 um eine Hilfsachse 9 dreh bar an den Verstärkungsleisten 7 angelenkt, der sich um :eine Achse 10 am Karrengestell 11 dreht., wobei der Hebel in Fahrtrichtung um etwa 4'5 ' zur 'Senkrechten geneigt ist.
Das Gestell 11 besteht im wesentlichen aus zwei rohrförmigen Trägerstangen 12, welche an den Aussenseiten des Behälters 1, und zwar parallel zu dessen Seitenwänden '6 (siehe auch Fig.7), angeordnet und durch .eine Quer stange 13 miteinander verbunden sind.
Am vordern Stangenende ist, bei der abgestellten Karre unterhalb der Gestellachse, eine Rad achse 14 für hutbereifte Karrenräd'er 1'5 vor gesehen und unter dem Behälterboden 2 durchgeführt. In Fahrtrichtung sind die Trä gerstangen 12. in der Form von zum Behälter hin abgewinkelten Anschlägen 1:6 für die Ge lenkhebel 8 verlängert, während an den hin- tern, freien Stangenenden Handgriffe 17 vor gesehen sind.
Auf U-förmigen Stützbügeln 22, welche in der Höhe der Querstangen 13 an den Trägerstangen 12 angeordnet sind, kann die Karre abgestellt werden.
In dieser in Fig. 1 gezeigten Stellung stützt sich der Behälter in der Hilfsachse 9 am Ge lenkhebel 8 und mit seinen Anschlägen 23 an der Querstange 1'3. ab. Da die Radachse 14 als Anschlag für den Behälterboden 2 ausgebildet und vor dem :Schwerpunkt 20 angeordnet ist, kann der Behälter in der Ruhe- und Fahrtstellung die Gelenkhebel 8 nicht abschwenken, so, dass auch seine An schläge 23 sich nicht von der Querstange 13 abheben.
Mit 18 ist die Oberfläche des Förder- gutes 19, mit 20 der Schwerpunkt des bela- denen Behälters 1 bezeichnet. Im folgenden sei der Einfachheit halber angenommen, dass dass Fördergut 19 sich im Behälter 1 nicht bewegt und dass sich der 'Schwerpunkt 20, auf den Behälter bezogen, nicht verschiebt., wenn dieser geschwenkt wird.
Fig.2. gibt die Karre in der Fahrtstel lung wieder. Die Lage des Behälters 1 hat sich relativ zum Karrengestell11 nicht ver ändert, während der Behältersehwerpunkt 20 so um die Achse 14 geschwenkt ist, dass seine Verbindungslinie mit der Achse 14 einen Winkel von etwa, 10'- mit der .Senkrechten einschliesst.
Werden nun während der Fahrt die Hand griffe 17 ruckartig angehoben, gegebenenfalls unter Abbremsung der Karrenbewegung, so hebt sich der beladene Behälter unter der Wirkung seiner Massenkräfte vom abgebrems ten Karrengestell ab, wobei sieh der Behälter- schwerpunkt 2!0 in Richtung des Pfeils 21 bewegt und dem Behälter 1, bezogen auf die Hilfsachse 9, ein Drehmoment im Drehsinn der Räder 15 erteilt.
Dieses Moment ist so gross, dass die Gelenkhebel 8 in Richtung auf ihre Anschläge 16 abgeschwenkt werden und dass der Behälterschwerpunkt 20, nachdem die Anschläge 23' von der Querstange 13 ab gehoben sind, sich über die Hilfsachse 9 hin weg nach vorn bewegt, bis die :Schüttnase 3 auf der Fahrbahn oder dergleichen aufstösst.
In F'ig. 3 ist eine Zwischenstellung gezeigt, in welcher die Sehüttnase 3 noch nicht auf der Fahrbahn liegt, und der Behälterschwer- punkt noch nicht über die Hilfsachse 9 hin- ausgeschwenkt ist. Je höher die Hilfsachse 9 vorgesehen wird, um so grösser wird der Schwenkwinkel des Behälters 1, bevor die Schüttnase 3 aufschlägt.
Senkt man nach :dem Anheben, etwa aus der Stellung nach F'ig. 3, dass Karrengestell 11 auf seine :Stützbügel 22 ab, so kommt der ge schwenkte Behälter 1 in der Stellung nach Fig. 4 zur Ruhe, wobei der .Schüttboden 4 zur Fahrbahn um etwa 45 oder mehr geneigt ist. Dieser Winkel genügt meist, um körniges oder ähnliches 'Schüttgut durch Rückwärts- fahren der Karre vom Schüttboden 4 zu lösen.
Aus dieser Stellung lässt sich der Behälter auch leicht wieder zurückführen, wenn man die rückwärtsbewegte Karre kurz abbremst oder nach vorn stösst, wobei man zweckmässig die Karrengriffe anhebt. Der Behälter 1 hat dann das Bestreben, seine relative Rückwärts bewegung fortzusetzen und kippt um die Hilfsachse 9 zurück, bis der Behälterboden 2 auf die Radachse 14 auftrifft, woraufhin der Behälter 1 um diese Achse schwenkend, in die Ausgangsstellung nach F'ig.1 gelangt.
Werden in der .Stellung gemäss Fig. 4 die Handgriffe 1'7 niedergedrückt und hebt man dabei die Hilfsachse 9 weiter von der Fahr bahn ab, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, so kommt die Schüttnase 3 von der Fahrbahn frei, oder sie kann über diese hinweggleiten, wobei der Behälter selbsttätig abgeschwenkt wird und sich mit seinem Rand 5 flach auf die Fahrbahn auflegt (siehe Fig. 6). Auf diese Weise lässt sich auch backendes Schlemmgut, wie Mörtel oder dergleichen, leicht und zu verlässig aus dem Behälter lösen.
Wenn man die Kippbewegung genügend kräftig einleitet, kommt die Zwischenstellung gemäss Fig. '5 in Fortfall, weil ,der Behälter dann genügend Bewegungsenergie hat, um sich über die Schüttnase 3 hinweg z11 drehen. Dabei zieht er über die Gelenkhebel 8 das Karrengestell 11 nach sich. Die Wucht, mit der der Behälterrand 5 auf der Fahrbahn aufschlägt, hängt natürlich von der Kraft ab, mit der die Kippbewegung eingeleitet wird.
Das gezeigte Ausführungsbeispiel kann in verschiedener Hinsicht abgeändert werden. So lässt sich der Schwerpunkt 20 des Behälters 1 näher an die Radachse heran oder weiter zurück verlegen, wodurch das in den Armen des Fahrers hängende Gewicht jeweils ver kleinert oder vergrössert werden kann. Die Gestellachse 10 kann auch mit der Radachse 14 zusammenfallen, oder man kann die Hi'lfs- aehse 9 vor dem Behälter 1 durchführen. Die Kippbewegung lässt sich dadurch aufgliedern, da.ss weitere Zwischenhebel 8 oder Anschläge l. & , 13 vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Transportkarre mit mindestens einem an einem Karrengestell sitzenden Rad und einem im Gestell kippbar gelagerten Aufnahme behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (1) über ein Gelenkhebel- paar (8) einerseits um eine im Raum schwenk bare Hilfsachse (9) und anderseits um eine gestelLfeste Achse (10) schwenkbar .ist, wobei die Rad-, die Gestell- und die Hilfsachse (14, 10, 9) parallel zueinander verlaufen und dass die Radachse (14) sowie Anschläge (16, 13)am Karrengestell (11) zur Begrenzung der Hebeldrehung sowie der Behälterdrehung dienen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsachse<B>(9)</B> beim vordern Behälterende angeordnet ist und dass die Gestellachse (10) bei abgestellter Karre angenähert senkrecht über der Rad achse (14) liegt, wobei die Gelenkhebel (8) von der Gestenachse (10,) weg in Fahrtrieh- tung um etwa 45 zur Horizontalebene geneigt sind.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Karrengestell (11) durch zwei rohr förmige und mit U-förmigen Bügelstützen ('22) versehene 'Trägerstangen gebildet ist, wobei im vordern 'Teil': der Trägerstangen Drehlager für die Rad- und die Gestellachse (14, 10,) vorgesehen sind und; die hintern, vom Behälter weg gerichteten Stangenenden Handgriffe (17) aufweisen. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Untexansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Radachse @ (14) unter dem Behälter (1) durchgeführt ist, dass die Trä gerstangen (1:2) in Fahrtrichtung über die Radachse (14), hinaus als Anschläge (16) für die Gelenkhebel (.8,) verlängert, zum Be hälter (1) hin abgewsnkelt sind und da.ss in Fahrtrichtung hinter dem Behälter (1) in Höhe der Stützbügel ('.22) eine die beiden Tragstangen ('12)verbindende Querstange ('13) als Anschlag für den Behälter (1) und am Behälter angeordnete Gegenanschläge (23) vorgesehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3;dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter (1) eine in Seiten ansicht kreisabschnittförmige Bodenform (2) mit einer schnabelartig zulaufenden @Schütt- nase (3) hat und an seinen Seitenwänden <B>(6)</B> angeordnete, zu den Behälteroberkanten (5) parallel verlaufende Verstärkungsleisten (7) aufweist, an denen Drehzapfen er Hüfs- achse (9)befestigt sind und deren in Fahrt richtung hintere Enden (231) über den Be hälter (1) hinausragen und bei abgestellter und in Fahrtstellung befindlicher Karre auf der Querstange (13) des Gestelles aufliegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE326827X | 1954-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH326827A true CH326827A (de) | 1957-12-31 |
Family
ID=6184334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH326827D CH326827A (de) | 1954-03-11 | 1954-07-27 | Transportkarre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH326827A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2625471A1 (fr) * | 1988-01-05 | 1989-07-07 | Ruaux Jean Claude | Bac grand volume en polyethylene et chassis de transport equilibre a double bascule controlee |
| WO2011121304A1 (en) * | 2010-03-31 | 2011-10-06 | Numatic International Limited | A container and support |
| DE102012101218A1 (de) * | 2012-02-15 | 2013-08-22 | Ergobionik Gmbh | Schubkarre mit einer Lademulde |
-
1954
- 1954-07-27 CH CH326827D patent/CH326827A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2625471A1 (fr) * | 1988-01-05 | 1989-07-07 | Ruaux Jean Claude | Bac grand volume en polyethylene et chassis de transport equilibre a double bascule controlee |
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| DE102012101218A1 (de) * | 2012-02-15 | 2013-08-22 | Ergobionik Gmbh | Schubkarre mit einer Lademulde |
| DE102012101218B4 (de) * | 2012-02-15 | 2015-10-29 | Ergobionik Gmbh | Schubkarre mit einer Lademulde |
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