CH326827A - Transportkarre - Google Patents

Transportkarre

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Publication number
CH326827A
CH326827A CH326827DA CH326827A CH 326827 A CH326827 A CH 326827A CH 326827D A CH326827D A CH 326827DA CH 326827 A CH326827 A CH 326827A
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CH
Switzerland
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container
frame
axis
cart
wheel
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Application number
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English (en)
Inventor
Thomas Willi
Thomas Hans
Original Assignee
Leo Stoecklin Fa
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Publication date
Application filed by Leo Stoecklin Fa filed Critical Leo Stoecklin Fa
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/18Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
    • B62B1/24Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving tiltably-mounted containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Transportkarre    Die     Erfindung    bezieht sieh auf     Transport-          karren    mit an einem     Karrengestell    sitzenden  Rad oder Rädern und einem im Gestell kipp  bar gelagerten     Aufnahmebehälter.    ;Solche Kar  ren werden vornehmlich auf Baustellen zum       Transport    von     Schutt-    oder     'Schlemmgut        ver-          \vandt.    Ihre Entwicklung geht .auf die soge  nannte     Japanerkarre    zurück, bei der     eine     Radachse durch den um sie drehbaren Be  hälter hindurchgeführt     ist;

      wobei der Schwer  punkt des     Behälters        unter    der Achse angeord  net     ist.     



  Bei bekannten Transportkarren dieser Art  pendelt der Behälter beim Fahren um die  Radachse, wodurch sich die Karre schwer  beherrschen lässt, zumal     sie    meist aus massiven  Eisenteilen besteht. An den Wänden fest  backendes     Schlemmgut,    wie Beton, Mörtel  oder dergleichen lässt sich nur schwer aus  dem Behälter lösen, denn dieser kann ledig  lich um einen     begrenzten    Winkel gekippt wer  den, und die gekippte Karre     lässt,sich    nur  umständlich verfahren.  



  Man hat versucht, die angeführten Nach  teile dadurch zu vermeiden, dass ein bei     Schub-          karren    übliches     Fahrgestell:    mit zwei luft  bereiften Rädern mit einer besonderen     Be-          hälterkippachse    am     Karrengestel1l    versehen  wird. So     ausgeführte    Karren lassen sich zwar  leichter fahren, aber auch sie     können    nur bis  zu einem bestimmten Winkel gekippt werden,    worauf der Behälter umständlich zurückge  holt werden muss.  



  Die     erfindungsgemässe    Transportkarre ist  dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahme  behälter über ein Gelenkhebelpaar einerseits  um eine im Raum schwenkbare     Hilfsachse     und anderseits um eine     gestellfeste    Achse       schwenkbar        angeordnet        wird,.    wobei die Rad-,  die     Geste.11-    und die Hilfsachse parallel zu  einander verlaufen, und dass die Radachse  sowie Anschläge am     Kamrengestell    zur Be  grenzung der Hebeldrehung sowie der Dre  hung des Behälters dienen.  



  Vorteilhaft     ist    es, die Hilfsachse beim  vordern Behälterende anzuordnen und die       Gestellacbse    bei     abgestellter    Karre angenä  hert oberhalb der Radachse anzuordnen, wobei  die Gelenkhebel von der     Gestellachse    weg in       Fahrtrichtung    um etwa 45  zur Horizontal.  ebene     geneigt        sind..     



  Die Erfindung sei an Hand der ein Aus  führungsbeispiel wiedergebenden Zeichnung  beschrieben, und- zwar zeigen:       Fig.1    eine erfindungsgemäss ausgebildete       Transportkarre    in der     Abstellage,          Fig.2    bis 6- die Karre gemäss     Fig.1    in  verschiedenen Kippstellungen,       Fig.    7 eine     Draufsicht'    auf die in     Fig.    1       dargestellte    Karre.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten Karre hat der       Karrenbehälter    1     einen    etwa halbkreisförmi-      gen Boden 2, der gegen eine Schüttnase 3 hin  in .einen geraden Schüttboden 4 übergeht,  welcher mit dem umgebördelten versteiften  Behälterrand 5     einen        Winkel    von etwa 70        einschliesst.    Parallel zum Behälterrand 5  sind an den Seitenwänden 6     Verstärkungs-          leisten    7 vorgesehen, die     in    Fahrtrichtung  nach     hinten    über den Behälter hinaus als An  schläge     2ss    verlängert sind.

   Nahe den     vordern          Leistenenden    und dem     ;Schüttboden    4 ist je  ein     Gelenkhebel    8 um     eine    Hilfsachse 9 dreh  bar an den     Verstärkungsleisten    7     angelenkt,     der sich um :eine Achse 10     am        Karrengestell     11     dreht.,    wobei der Hebel     in    Fahrtrichtung  um etwa 4'5 ' zur     'Senkrechten        geneigt    ist.  



  Das Gestell 11     besteht    im wesentlichen aus  zwei     rohrförmigen        Trägerstangen    12, welche  an den     Aussenseiten    des Behälters 1, und zwar       parallel    zu dessen Seitenwänden '6 (siehe auch       Fig.7),    angeordnet     und    durch .eine Quer  stange 13     miteinander    verbunden sind.

   Am       vordern        Stangenende    ist, bei der abgestellten       Karre    unterhalb der     Gestellachse,    eine Rad  achse 14 für hutbereifte     Karrenräd'er    1'5 vor  gesehen     und    unter dem Behälterboden 2  durchgeführt. In     Fahrtrichtung    sind die Trä  gerstangen 12. in der Form von zum Behälter  hin abgewinkelten Anschlägen 1:6 für die Ge  lenkhebel 8     verlängert,    während an den     hin-          tern,    freien     Stangenenden        Handgriffe    17 vor  gesehen sind.

   Auf     U-förmigen        Stützbügeln    22,  welche in der Höhe der Querstangen 13 an den       Trägerstangen    12 angeordnet sind,     kann    die  Karre abgestellt werden.  



  In dieser in     Fig.    1 gezeigten Stellung stützt  sich der Behälter in der Hilfsachse 9 am Ge  lenkhebel 8 und mit seinen     Anschlägen    23  an der Querstange     1'3.    ab. Da die Radachse  14 als     Anschlag    für den Behälterboden 2  ausgebildet und vor dem :Schwerpunkt 20  angeordnet     ist,        kann    der Behälter in der  Ruhe- und     Fahrtstellung    die     Gelenkhebel    8  nicht     abschwenken,    so, dass auch seine An  schläge 23 sich nicht von der Querstange 13  abheben.  



  Mit 18     ist    die     Oberfläche    des     Förder-          gutes    19, mit 20 der Schwerpunkt des bela-    denen Behälters 1 bezeichnet. Im folgenden  sei der Einfachheit halber angenommen, dass       dass        Fördergut    19 sich im Behälter 1 nicht  bewegt und dass sich der 'Schwerpunkt 20,       auf    den Behälter bezogen, nicht verschiebt.,  wenn dieser geschwenkt wird.  



       Fig.2.        gibt    die     Karre        in    der Fahrtstel  lung wieder. Die Lage des Behälters 1 hat  sich relativ zum     Karrengestell11        nicht    ver  ändert, während der     Behältersehwerpunkt    20  so um die Achse 14     geschwenkt    ist, dass seine  Verbindungslinie mit der Achse 14 einen  Winkel von etwa,     10'-     mit der .Senkrechten  einschliesst.  



       Werden        nun    während der Fahrt die Hand  griffe 17 ruckartig angehoben, gegebenenfalls  unter     Abbremsung    der     Karrenbewegung,    so  hebt sich der beladene Behälter unter der  Wirkung seiner Massenkräfte vom abgebrems  ten     Karrengestell    ab, wobei sieh der     Behälter-          schwerpunkt        2!0    in Richtung des     Pfeils    21  bewegt und dem Behälter 1, bezogen auf die       Hilfsachse    9, ein Drehmoment im Drehsinn  der Räder 15 erteilt.

       Dieses    Moment ist so  gross, dass die     Gelenkhebel    8 in Richtung auf  ihre Anschläge 16     abgeschwenkt    werden und  dass der Behälterschwerpunkt 20, nachdem  die Anschläge 23' von der Querstange 13 ab  gehoben sind, sich über die     Hilfsachse    9 hin  weg nach vorn bewegt, bis     die        :Schüttnase    3  auf der     Fahrbahn    oder dergleichen aufstösst.  



  In     F'ig.    3 ist eine     Zwischenstellung    gezeigt,  in welcher die     Sehüttnase    3 noch nicht     auf     der Fahrbahn     liegt,    und der     Behälterschwer-          punkt    noch nicht über die     Hilfsachse    9     hin-          ausgeschwenkt    ist. Je höher die Hilfsachse 9  vorgesehen wird, um so     grösser    wird der  Schwenkwinkel des Behälters 1, bevor die       Schüttnase    3     aufschlägt.     



  Senkt man nach :dem Anheben, etwa aus  der Stellung nach     F'ig.    3,     dass        Karrengestell    11  auf seine     :Stützbügel    22 ab, so kommt der ge  schwenkte Behälter 1 in     der    Stellung nach       Fig.    4 zur     Ruhe,    wobei der .Schüttboden 4 zur       Fahrbahn        um    etwa 45  oder mehr geneigt  ist. Dieser     Winkel    genügt meist, um körniges  oder ähnliches     'Schüttgut    durch Rückwärts-      fahren der Karre vom Schüttboden 4 zu  lösen.  



  Aus dieser Stellung lässt sich der Behälter  auch leicht wieder zurückführen, wenn man  die     rückwärtsbewegte    Karre kurz abbremst  oder nach     vorn    stösst, wobei man zweckmässig  die     Karrengriffe    anhebt. Der Behälter 1 hat  dann das Bestreben, seine relative Rückwärts  bewegung fortzusetzen und kippt um die       Hilfsachse    9 zurück, bis der Behälterboden 2  auf die Radachse 14 auftrifft, woraufhin der  Behälter 1 um     diese    Achse     schwenkend,    in  die Ausgangsstellung nach     F'ig.1    gelangt.  



  Werden in der     .Stellung    gemäss     Fig.    4 die  Handgriffe     1'7    niedergedrückt und hebt man  dabei die Hilfsachse 9 weiter von der Fahr  bahn ab, wie dies in     Fig.    5 gezeigt ist, so  kommt die Schüttnase 3 von der Fahrbahn  frei, oder sie     kann    über diese hinweggleiten,  wobei der Behälter     selbsttätig    abgeschwenkt  wird und sich mit seinem Rand 5 flach     auf     die Fahrbahn auflegt (siehe     Fig.    6). Auf diese  Weise lässt sich auch backendes     Schlemmgut,     wie Mörtel oder dergleichen, leicht und zu  verlässig aus dem Behälter lösen.  



  Wenn man die Kippbewegung genügend  kräftig einleitet, kommt die     Zwischenstellung     gemäss     Fig.    '5 in Fortfall,     weil        ,der    Behälter  dann genügend Bewegungsenergie hat, um  sich über die Schüttnase 3 hinweg     z11    drehen.  Dabei zieht er über die Gelenkhebel 8 das       Karrengestell    11 nach sich. Die Wucht, mit  der der Behälterrand 5 auf der Fahrbahn  aufschlägt, hängt natürlich von der Kraft  ab, mit der die     Kippbewegung    eingeleitet wird.  



  Das gezeigte Ausführungsbeispiel kann in  verschiedener Hinsicht abgeändert werden.  So lässt sich der Schwerpunkt 20 des Behälters  1 näher an die Radachse heran oder weiter  zurück verlegen,     wodurch    das in den Armen       des    Fahrers hängende Gewicht jeweils ver  kleinert oder vergrössert werden kann. Die       Gestellachse    10 kann auch mit der Radachse  14     zusammenfallen,    oder man kann die     Hi'lfs-          aehse    9 vor dem Behälter 1 durchführen. Die       Kippbewegung    lässt sich dadurch aufgliedern,       da.ss    weitere Zwischenhebel 8 oder Anschläge       l. & ,    13 vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transportkarre mit mindestens einem an einem Karrengestell sitzenden Rad und einem im Gestell kippbar gelagerten Aufnahme behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (1) über ein Gelenkhebel- paar (8) einerseits um eine im Raum schwenk bare Hilfsachse (9) und anderseits um eine gestelLfeste Achse (10) schwenkbar .ist, wobei die Rad-, die Gestell- und die Hilfsachse (14, 10, 9) parallel zueinander verlaufen und dass die Radachse (14) sowie Anschläge (16, 13)
    am Karrengestell (11) zur Begrenzung der Hebeldrehung sowie der Behälterdrehung dienen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsachse<B>(9)</B> beim vordern Behälterende angeordnet ist und dass die Gestellachse (10) bei abgestellter Karre angenähert senkrecht über der Rad achse (14) liegt, wobei die Gelenkhebel (8) von der Gestenachse (10,) weg in Fahrtrieh- tung um etwa 45 zur Horizontalebene geneigt sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Karrengestell (11) durch zwei rohr förmige und mit U-förmigen Bügelstützen ('22) versehene 'Trägerstangen gebildet ist, wobei im vordern 'Teil': der Trägerstangen Drehlager für die Rad- und die Gestellachse (14, 10,) vorgesehen sind und; die hintern, vom Behälter weg gerichteten Stangenenden Handgriffe (17) aufweisen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Untexansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Radachse @ (14) unter dem Behälter (1) durchgeführt ist, dass die Trä gerstangen (1:2) in Fahrtrichtung über die Radachse (14), hinaus als Anschläge (16) für die Gelenkhebel (.8,) verlängert, zum Be hälter (1) hin abgewsnkelt sind und da.ss in Fahrtrichtung hinter dem Behälter (1) in Höhe der Stützbügel ('.22) eine die beiden Tragstangen ('12)
    verbindende Querstange ('13) als Anschlag für den Behälter (1) und am Behälter angeordnete Gegenanschläge (23) vorgesehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3;
    dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter (1) eine in Seiten ansicht kreisabschnittförmige Bodenform (2) mit einer schnabelartig zulaufenden @Schütt- nase (3) hat und an seinen Seitenwänden <B>(6)</B> angeordnete, zu den Behälteroberkanten (5) parallel verlaufende Verstärkungsleisten (7) aufweist, an denen Drehzapfen er Hüfs- achse (9)
    befestigt sind und deren in Fahrt richtung hintere Enden (231) über den Be hälter (1) hinausragen und bei abgestellter und in Fahrtstellung befindlicher Karre auf der Querstange (13) des Gestelles aufliegen.
CH326827D 1954-03-11 1954-07-27 Transportkarre CH326827A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2625471A1 (fr) * 1988-01-05 1989-07-07 Ruaux Jean Claude Bac grand volume en polyethylene et chassis de transport equilibre a double bascule controlee
WO2011121304A1 (en) * 2010-03-31 2011-10-06 Numatic International Limited A container and support
DE102012101218A1 (de) * 2012-02-15 2013-08-22 Ergobionik Gmbh Schubkarre mit einer Lademulde

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