CH326934A - Kleidungsstück - Google Patents

Kleidungsstück

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CH326934A
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CH
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garment
leg parts
leg
gusset
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English (en)
Inventor
M Chubby Marion
Original Assignee
Stein A & Co
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Publication date
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Publication of CH326934A publication Critical patent/CH326934A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments
    • A41B9/04Knickers for ladies, with or without inserted crotch or seat parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


      Kleidungsstück       Gegenstandl vorliegender Erfindung ist  ein Kleidungsstück, beispielsweise eine Gürtel  hose. Die Erfindung bezweckt die Schaffung  eines Klcidungsstüekes dieser Art, bei welchem  das     unangenehme        Aufwärtsrutschen    längs den  Beinen und in die Spickelpartie der Trägerin  vermieden ist.  



  Das Kleidungsstück gemäss vorliegender  Erfindung ist zu diesem Zweck gekennzeich  net durch einen Hauptteil und Beinteile aus  in zwei Richtungen dehnbaren, elastischem Ge  webe für die Seiten- und Beinteile; an jedem  Beinteil vorgesehene untere Endteile aus sol  chem Zweizuggewebc, welche dazu bestimmt  sind, die Schenkel der Trägerin des     Kleidungs-          stüekes    zu umschliessen;

   durch einen Spiekel  aus weichem, dehnbarem Gewebe mit glatter  O)berfläche, wobei der Hauptteil und die Bein  teile des Kleidungsstüekes so geformt sind, dass  sie eine Spickelöffnung umschliessen, welche  sieh nach vorn und rüekwärts in die Vorder  partie und in die Rückenpartie des     Hauptteils     sowie     naeb    vorn und nach rückwärts in die  Beinteile des Kleidungsstückes erstreckt, und  wobei die Grösse des     Spickels    so gewählt ist,       dass    sein Umfang grösser ist,     als    die genannte  Spiekelöffnung;

   durch Nähte, welche den  Spiekel mit den Beinteilrändern und mit dem       Hauptteil    des Kleidungsstückes in gestrecktem  Zustand desselben verbinden, derart, dass nach  erfolgtem Annähen des Spickels dieser im nor  malen, ungedehnten Zustand des Kleidungs  stückes ein loses, beutelähnliches Gebilde dar-    stellt, welches sich im Gebrauch des Kleidungs  stückes so ausdehnen kann, dass es sieh weich  an den Körper des Trägers anschmiegt, wobei  das genannte elastische Gewebe und der     Spik-          kel    längs schrägen Sehnittlinien am untern,  innern Ende der Beinteile miteinander ver  bunden sind und wobei die Beinteile im  wesentlichen in Längsrichtung dehnbar sind,  aber auch in peripherer Richtung nicht un  elastisch sind, das Ganze derart,

   dass das Klei  dungsstück sich in allen Stellungen des Kör  pers und der Beine der Trägerin an diese an  schmiegt, ohne an den Beinen derselben auf  wärtszurutschen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine Vorderansicht bzw.  eine teilweise     Vorder-    und Seitenansicht einer  Gürtelhose im Gebrauch;       Fig.3    ist eine Ansicht dieser Gürtelhose  von hinten gesehen, ebenfalls im Gebrauch;       Fig.    4 ist eine Vorderansicht der gleichen  Gürtelhose aber flach ausgebreitet;       Fig.    5 ist eine Ansicht der Aussenseite des  Kleidungsstückes im unfertigen Zustand;

         Fig.6    ist eine Ansicht auf die     Spickel-          partie    des Kleidungsstückes bei seitlich ausge  legten Beinteilen und entferntem     Spickel;          Fig.    7 zeigt den     Spickel    in Draufsicht;       Fig.    8 ist eine Ansicht entsprechend der  jenigen der     Fig.6    jedoch mit eingesetztem       Spickel;         Fig.9 dient zur Erläuterung des Einset  zens des Spickels in die hierfür vorgesehene  Öffnung;  Fig.10 ist ein schematischer Querschnitt  nach der Linie 10-l0 der Fig. 8;

    Fig.11 ist ein Schnitt nach der Linie  11-11 der Fig. 4, und  Fig.l2 zeigt perspektivisch eine Detail  ansicht der geschnittenen Teile aus Fig. 11.  Das in den Zeichnungen dargestellte Klei  dungsstück, eine     Gürtelhose,    weist einen  Hauptteil 1, unabhängige Beinteile 2, einen  Spiekel 3 und einen Vorderteil 4 auf, welch  letzterer aus einem Material hergestellt ist,  welches die Bauchpartie der Trägerin zu stüt  zen vermag.

   Der Hauptteil 1 des Kleidungs  stückes, die Vorder-, Hinter- und Aussen  teile sowie ein Teil auf der Innenseite der  Beinteile bestehen aus Zweizuggewebe, dlas  heisst aus einem in zwei Richtungen dehnbaren  elastischen Gewebe, das derart eingesetzt ist,  dass die Hauptrichtungen der Dehnbarkeit ver  tikal bzw. in Umfangsrichtung bezüglich des  Kleidungsstückes verlaufen, das aber tatsäch  lich eine Dehnun g nach allen Richtungen ge  stattet.  



  Wie aus Fing. 5 ersichtlich ist, sind zwei  mit 5 und 6 bezeichnete Stücke aus solchem  Zweizuggewebe vorgesehen, welche beide  Stücke durch Zickzack-Nähte 7 miteinander  verbunden sind. Durch diese Ziekzack-Nähte  wird die Dehnbarkeit in vertikaler Richtung  in unmittelbarer Nähe der Naht nicht     beein-          trächtig    it, und diese bildet, in der Rückenpartie  eine Mittelnaht (Fig. 3). Diese Materialstücke  sind derart zugeschnitten, dass an ihnen Bein  teile gebildet werden können, welche ihrerseits  aus äussern Seitenteilen 8, Vorder- und Hinter  teile 9 bzw. 10 sowie untern, vordern und     hin-          tern    Beinpartien 11 und 12 an den untern  Rändern der Stücke 5 und 6 bestehen.  



  Der Vorderteil 4 besteht aus zwei Ab  schnitten 13 und 14 aus einem Material, wel  ches in vertikaler Richtung dehnbar, in Um  fangsrichtung dagegen unelastisch ist. Diese  Abschnitte sind bei 15 an die entsprechenden  Stücke 5 und 6 des     Zweizuggewebes    angenäht.  Die Nähte 15 sind im bezeichneten Ausfüh-    rungsbeispiel als Zielkzack-Niihte dargestellt;  es könnte natürlich auch eine beliebige andere,  die Dehnbarkeit in vertikaler Richtung nicht  beeinträchtigende Befestigungsart gewählt  werden. Ein in Längssrichtung dehnbares Mie  derband 16 ist durch Zickzack-Nähte 17 mit  dem obern Rand der Stücke 5 und 6 ver  bunden. Die Enden dieses Miederbandes sind  durch die Nähte 15 mit den obern Enden der  Abschnitte 13 und 14 verbunden.

      Der untere Rand der Beinteile kann durch  in Lä ngsrichtung dehnbares Bandmaterial ge  bildet sein, das elastisch an die untern Kan  ten der Stücke 5 und 6 angenäht ist. Im  vorliegenden Beispiel sind diese Bänder mit  18 bezeichnet und durch Zickzack-Nähte 19  und 20 mit der Innenseite des untern Randes  der Beinteile verbunden. Die untern Ränder  der Stücke 5 und 6 sind nach einwärts ge  dreht, so dass sie zwischen die Bänder 18 und  die gegenüberliegenden untern Randpartien  der Beinteile zu liegen kommen. Dieser Ein  schluss der elastischen Bänder auf der Innen  seite der Beine gestattet die Verwendung von  weichen), leicht dehnbarem Bandmaterial, dlas  in Zusannnenwirkung mit dlen elastishen Ma  terial der Beinteile die gewünschte Verstär  kung der Randpartien derselben gewährleistet.  



  Das in Fig.5 dargestellte Halbfabrikat  wird durch Verbindung der Kanten 21 und  22 zu einer vordern Naht 23 in ein     rohr-          förmiges    Gebilde umgewandlelt, wobei die  hierzu     verwendete        Nahtart    wie in     andern    Fäl  len so     -ewählt    wird, dass keine Beeinträchti  gung der     elastischen        Eigenschaften    des Ge  webes in     Richtung    der Naht auftritt.  



  Die     Enden        ?4        und        \?:5    der untern, innern  Beinteile der Stücke     :>    und 6 sind, wie bei 26  angedeutet,     ebenfalls    durch geeignete Nähte  miteinander verbunden. Diese Nähte verlau  fen     !in        vorliegenden    Beispiel schräg zur  Unterkante des Beinteils. Durch geeigneten  Zuschnitt der     Beinteilkanten    kann auch eine  vertikale Anordnung- dieser Nähte bezüglich  der Unterkante der Beinteile erzielt, werden.

    Die     Beinteilbänder    18 sind so angeordnet, dass  ihre Enden sieh nicht. mit den Nähten 26 dek-      ken, um eine möglichst glatte Oberfläche der  entsprechenden Teile zu gewährleisten.  



  Nach dem Verbinden der Enden des in  Fig. 5 dargestellten Halbfabrikats mittels der  Nähte 23 und 26 weist die dadurch gebildete  Gürtelhose einen den Körper umgebenden  Teil, die Beine der Trägerin zu umgeben be  stimmte Teile sowie eine Spickelöffnung auf,  welche in Fig. 6 mit 27 bezeichnet ist. Diese  Spickelöffnung wird durch einen in Fig. 7 dar  gestellten Spiekel 28 abgeschlossen, dessen  Umfang grösser ist als der Umfang der ent  sprechenden Öffnung 27. Der Spickel besteht  aus einem weichen, dehnbaren Gewebe, bei  spielsweise aus gestricktem Jersey-Trikot aus  Rayon oder Nylon. Andere weiche, auch  saugfähige Gewebe, können ebenfalls verwen  det werden. Der     Spiekel    sollte weiche, leicht  gleitbare Oberflächen haben, welche ein Glei  ten des anliegenden Spickels bezüglich des  Körpers der Trägerin gestatten.

   Der Spickel  28 ist längs seines Umfanges mit dem Rand des  die Spiekelöffnung 27 umgrenzenden     Zweizug-          lnaterials    des Kleidungsstückes verbunden.  Diese Verbindnng wird durclh Nähte     lherge-          stellt,    indem der Spickel an die entsprechend  (in Richtung der Pfeile) ausgeweitete Öff  nung, 27 angenäht wird. Dies ist aus der Fig. 9  ersichtlich, in welcher cler Spickel 28 teil  weise von der Kante 27 der Spickelöffnung     ge-          trennt    und teilweise, wie bei 29, mittels Fa  dens und Nadel an die Randpartie des die Öff  nung 27 begrenzenden Gewebes angenäht ist.

    Nach erfolgtem Annähen des Spickels an den  llauptteil des Kleidungsstückes lässt man die  ses wieder seine entspannte Lage einnehmen,  wodurch die Öffnung 27 sich verkleinert und  der Spickel die in Fig. 8 gezeigte Form eines  losen beutelartigen Gebildes annimmt.  



  Die Grösse des Kleidungsstückes wird nach  den üblichen Normen gewählt, wobei jedoch  in allen Fällen die     Beinöffnungen    derart ge  wählt sind, dass sie ausgeweitet werden müssen,  unm sieh den Schenkeln der Trägerin allzu  passen. Desgleichen wird der Hauptteil des       Kleidungsstückes    derart dimensioniert, dass  er sich im     Gebrauch    etwas ausdehnen muss, um    sich dem Körper der Trägerin anzuschmiegen,  wobei die Verwendung von     Zweizuggewebe,     durch welches eine mehr oder weniger unein  geschränkte Dehnbarkeit in allen Richtungen  gewährleistet ist, der Gürtelhose gestattet, in  allen Stellungen der Trägerin sich deren Kör  per weich anzuschmiegen.

   Durch die Aus  weitung des Gewebes in den Beinteilen und in  der Nähe des vordern und hintern Endes des       Spickels    28 wird dieser leicht angespannt und       schmiegt    sich wie aus den     Fig.    1, 2 und 3 her  vorgeht, dem entsprechenden Körperteil der  Trägerin an.

   Durch die Verwendung von  gestricktem     Jerseymaterial    (oder einem an  dern Material     finit    ähnlicher, begrenzter Dehn  barkeit) ist es dem     Spickel    möglich, durch       geringe    Dehnung sich selbst an den anliegen  den Körperteil der Trägerin     anzuschmiegen,     und dies ohne dass das Kleidungsstück speziell  auf die Masse der Trägerin zugeschnitten wer  den     müss.     



  Die     Fig.    1, 2 und 3 sind nachgezeichnete  Photographien eines das Kleidungsstück tra  genden     Modelles.        Fig.2        zeigt    die Möglich  keiten der Beinteile, sieh verschiedenen Stel  lungen der Trägerin anzupassen, ohne den  Nachteil bekannter     (-flürtelhosen    aufzuweisen,  bei denen die Beinteile immer das Bestreben  haben, den Beinen nach aufwärts zu rutschen,  was für die Trägerin natürlich sehr unange  nehm ist.

   Bei gehobenem Bein     (Fig.    2)     wird     das Gewebe im Hauptteil und im hintern Bein  teil auf Zug beansprucht, welcher Zug bei  bisher bekannten Gürtelhosen bewirkt,     da.ss    der  Beinteil des Kleidungsstückes dem Schenkel  der Trägerin entlang aufwärts rutscht und den       Spickel        gegen    die entsprechende Körperpartie  der Trägerin drückt.

   Beim beschriebenen       Kleidungsstück    ist dieser Nachteil vermieden,  und zwar durch die grösseren Flächen von       Zweizuggewebe    im Hauptteil des Kleidungs  stückes und in den     innern    Teilen der Bein  partien und durch den speziellen Zuschnitt des  Hauptteils und des     Spickels,    insbesondere in  der Nähe der untern     Vorder-    und Hinterteile  der Nahtlinie zwischen dem     Spiekel    und dem  Hauptteil des Kleidungsstückes. Der er  wähnte Zuschnitt ist bei 30 und 31 angedeu-      tet.

   Er gestattet den Beinteilen des Klei  dungsstückes eine genügende Dehnbarkeit, und  zvar hauptsächlich in Längsrichtung, so dass  die Beinteile in allen Körperlagen der Trä  gerin ihre normale Stellung bezüglich der  Schenkel der Trägerin beibehalten und kein  Bestreben zeigen, den Schenkeln nach hinauf  und in die Spickelpartie zu rutschen.    Bezüglich Fig. 2 ist. noch folgendes zu be  merken: Es scheint dort die hintere Unterkante  des Beinteils weiter vom Strumpf entfernt  zu sein und somit einen grösseren Zug auf die  sen auszuüben als die vordere Unterkante  dieses Beinteils. Diese vermeintliche einseitige  Beanspruchung wird aber mehr durch die  Längsausdehnung der hintern Partien (Gesäss  und Schenkel der Trägerin)     bewirkt,    wenn die  Trägerin das Bein hebt.

   Die Dehnung wird  im Kleidungsstück erzeugt wie auch zwischen  dem Kleidungsstück und dem obern Strumpf  rand. Bei der Rückkehr des Beines in seine  Normallage (Fig.1) fällt die Spannung im  Gesäss- und Schenkelteil weg, und das untere  Ende des hintern Beinteils des     Kleiduingsstük-          kes    kehrt in seine ursprüngliche Lage bezüg  lich des Strumpfrandes zurück (Fig. 3), ohne  dass ein Aufwärtsrutschen der Beinteile des  Kleidungsstückes aufgetreten wäre.  



  Ein weiterer Vorteil des beschriebenen  Kleidungsstückes liegt darin, dass der Spickel,  der ja ursprünglich beutelförmig ist, sich,  sobald das     Kleidungsstück    sich im Gebrauch  befindet, dem Körper der Trägerin     an-          schmiegt,    dabei aber nur wenig gedehnt wird.  Der     Spickel    kann sieh somit insbesondere in  Richtung der schrägen Nähte noch ganz  wesentlich ausdehnen, um sich den verschie  denen Körperstellungen der Trägerin anzu  passen. Diese Dehnbarkeit des Spickels gestat  tet eine wesentliche Ausdehnung von Teilen  desselben, welche sich beispielsweise in der  Nähe eines Beines der Trägerin befinden, ohne  dass dadurch der ganze Spickel sieh verziehen  mass.

   Es folgt daraus, dass die Anpassung des       Spickels    an die Stellung des einen Beines der  Trägerin keine nachteilige Wirkung auf den  Sitz des Spickels in der Nähe des andern Bei-    nee der Trägerin nach sieh zieht, so dass keine  unangenehmen Züge und Zerrungen auftreten.  



  Versuche haben gezeigt, dass durch die     be-          sehriebene    Anordnung und Verbindung der  Beinteile und des Spickels die vorerwähnten  Vorteile ausnahmslos gewährleistet sind.  



  Verschiedene Varianten des     beschriebenen     Kleidungsstückes können vorgesehen werden.  So können beispielsweise im Rückenteil des  Kleidungsstückes, wie bei 29 gezeigt, bei der  Stossstelle des hintern Teils des Spickels 28  und des Hauptteils des Kleidungsstückes Ver  stärkungselemente vorgesehen werden. Ferner  können geeignete Strumpfhalter, wie bei 32  gezeigt, an den untern     Rändern    der Beinteile  befestigt werden.  



  Um ein Falten und Knittern des Mieder  bandes zu vermeiden, können geeignete Ele  mente am Miederband befestigt werden. Im  beschriebenen Kleidungsstück sind solche Ele  mente 33 für das Miederband anschliessend an  die obern Enden der Nähte 15 vorgesehen. Sie  werden wie in Fig. 12 dargestellt, durch Ma  terialteile gebildet, welche einen äussern und  einen innern Lappen 34 bzw. 35 aus Textil  gewebe aufweisen, welche Lappen durch eine       Zwisehenschicht    36 aus dehnbarem Gummi  miteinander wasserdicht verbunden sind, so  dass diese     Verstärkungselemente    sieh beim Wa  schen des     Kleidungsstüekes    nicht verändern.

    Das     CTuinmielement    36 der Verstärkungsele  mente     33    verhindert eine bleibende Verfor  mung des Miederbandes indem nach einem  Knittern oder Falten desselben als Folge von  bestimmten     Körperbewegungen    der Trägerin  diese Elemente ihre     ursprüngliehe    Lage wieder  einnehmen, sobald die die Verformung bewir  kenden Kräfte wegfallen. Die Elemente 33       können    an ihrer Aussenseite ein Gewebe auf  weisen, das     dein    für die Vorderteile     -1    ver  wendeten gleich ist.  



  Wie in     Fig.    11 gezeigt., kann jedes Element  33     dureh    eine     Nalrt        3I    mit     der    Innenseite des  Miederbandes des     Kleidungsstüekes    verbunden  werden und anschliessend über den obern Rand  des     Kleidungsstüekes    geklappt und auf der  Vorderseite durch eine weitere Naht 38 wieder  finit dein     Kleidungsstück        verbandet-    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kleidungsstück, gekennzeichnet durch einen Hauptteil und Beinteile aus in zwei Richtungen dehnbarem, elastischem Gewebe für die Seiten- und Beinteile; an jedem Bein teil vorgesehene untere Endteile aus solchem Zweizuggewebe, welche dazu bestimmt sind, die Schenkel der Trägerin des Kleidungsstük- kes zu umschliessen, durch einen Spickel, aus weichem, dehnbarem Gewebe mit glatter Ober- fliichie, wobei der Hauptteil und die Beinteile des Kleidungsstückes so geformt sind, dass sie eine Spiclkelöffnung umschliessen,
    welche sieh nach vorn und rückwärts in die Vorderpartie und in die Rückenpartie des Hauptteils sowie nach vorn und nach rückwärts in die Bein teile des Kleiden g sstüekes erstreckt, und wo bei die Grösse des Spiekels so gewählt ist, dass sein Umfang grösser ist als die genannte Spiekelöffnung;
    durch Nähte, welche den Spiekel mit den Beinteilrändern und mit dem Hauptteil des Kleidungsstückes in gestrecktem Zustand desselben verbinden, derart, dass nach erfolgtem Annähen des Spickels dieser im nor- maden, ungedehnten Zustand des Kleidungs stückes ein loses, beutelähnliehes Gebilde dar stellt, welches sieh im Gebrauch des Kleidungs stückes so ausdehnen kann, dass es sieh weich an den Körper der Trägerin anschmiegt, wobei clas genannte elastische Gewebe und der Spik- kel längs selrägen Schnittlinien am untern, innern Ende der Beinteile miteinander ver bunden sind und wobei die Beinteile im we sentlichen in Längsrichtung dehnbar sind, aber auch in peripherer Richtung nicht un elastisch sind, das Ganze derart,
    dass das Klei- dungsstiiek sieh in allen Stellungen des Kör pers und der Beine der Trägerin an diese an- sehmiegt, ohne an den Beinen derselben auf- wä rtszurutschen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass es aus zwei ein heitlichen Stücken aus elastischem Gewebe be steht., welche Stücke je eine Seite und einen Beinteil des Kleidungsstückes bilden. 2. Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnbarkeit.
    des elastischen Gewebes im Hauptteil des Klei dungsstückes in einer Richtung grösser ist als senkrecht zu dieser Richtung, und dass dieses Gewebe derart eingesetzt ist, dass seine grössere Dehnbarkeit. peripher zum Körper und zu den Beinen der Trägerin verläuft und seine klei nere Dehnbarkeit senkrecht dazu, und dass der Spickel mit seiner grösseren Dehnbarkeit in Längsrichtung der Beinteile und von Seite zu Seite der Spickelpartie des Kleidungsstük- kes@ und mit seiner kleineren Dehnbarkeit in peripherer Richtung der Beinteile und von vorn nach hinten bezüglich des Kleidungs stückes eingesetzt ist. 3.
    Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spickel, aus einem gestrickten Jerseygewebe besteht, das bezüglich des elastischen Gewebes des Haupt teils und der Beinteile des Kleidungsstückes eine kleinere Dehnbarkeit aufweist, und das in einer Richtung eine grössere Dehnbarkeit aufweist als in einer senkrechten Richtung dazu.
    Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Spickelöff- nung oval ist und mindestens angenähert Bleichweit in die Vorder- und in die Hinter partie des Hauptteils, und ebenso mindestens angenähert Bleichweit nach vorn und nach hinten in die Beinteile des Kleidungsstückes ragt und dass der Spickel ebenfalls ovale Form aufweist.
CH326934D 1955-02-18 1955-02-18 Kleidungsstück CH326934A (de)

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