CH327310A - Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei DruckmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/08—Cylinders
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Description
Vorrichtung zur EinsteRung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Druckmasehine, die z. B. als Offset-DrLiekmasehine ausgebildet sein kann, und hat zum Gegenstand eine Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und rmfangsregisters bei derartigen Druckmasehi- nen. Bei bekannten Ausführungen ist die Vorrichtung für die Einstellung des Seiten registers in der Regel getrennt von der Vor- riehtung für die Einstellung des Umfangs- re-isters ausgeführt,
und zwar ist<B>je</B> eine der beiden Vorriehtungen an jedem Ende des Plattenzylinders angeordnet. Die Vorrichtung zur axialen Verschiebung des Zylinders greift, an seinem einen Aehsstummel und die Vor- riehtung zur Verdrehung an seinem andern Aehsstummel an.
Dies hat den grossen Nach teil, dass der Drucker bei der Registereinstel lung von der einen Masehinenseite auf die andere wechseln muss und damit viel Zeit ver loren geht bzw. uni Zeit zu sparen, die Re gistereinstellung nicht sorgfältig genug durch- zn geführt wird.
Man hat infolgedessen schon vorgeschlagen, das Bedienungsgestänge der einen Einstellvor- riehtun-- durch die Maschine hindurehzufüh- ren, so dass der Drucker von einer Maschinen seite aus beide Einstellvorriehtungen betätigen kann. Eine solche Notlösung ei-gibt aber immer eine verwickelte und unsichere Kon struktion, Ausserdem behindert dieses Ge stänge innerhalb der Maschine auch oft die notwendigen Arbeiten an den Zylindern und Walzen.
Es sind schliesslich auch schon Lösungen der Aufgabe bekannt geworden, bei denen beide Einstellvorrichtungen auf der gleichen Seite der Druckmasehine neben oder überein ander angeordnet sind und am gleichen Aehs- stummel des Plattenzylinders angreifen. Diese bekannten Vorrichtungen haben sieh aber wegen ihrer verwickelten Gestaltung und ihres grossen Raumbedarfes nicht bewährt.
Zur Behebung dieser Schwierigkeiten wird nach der Erfindung die Aufgabe in der Weise gelöst, dass mittels zweier nebeneinander auf der gleichen Masehinenseite angeordneten Handrädern unabhängig voneinander zwei konzentrisch angeordnete Gewindebüchsen ver- drehbar und dabei axial verschiebbar sind, von denen die eine bei ihrer Bewegung unmittelbar eine axiale Verschiebung des Plattenzylinders verursacht, während die andere durch axiale Verschiebung das mit Schrägverzahnung ver sehene Antriebsrad fÜr den Zylinder in Um- langsrichtung verdreht und dabei den<B>Zy-</B> linder mitnimmt.
Die Einstellhandräder kön nen dabei über<B>je</B> ein Ritzel auf die an den Grewindebüchsen befestigten Zahnrädern ein wirken.
Die Gestaltung der Einstellvorrichtung entsprechend der Erfindung ermöglicht eine relativ gedrungene und Platz sparende Aus- führLing, welche sieh in einem verhältnismässig kleinen Gehäuse an der Maschinenseitenwand unterbringen lässt. Die beiden Bedienungs räder für das Seiten- und Umfangsregister können dicht beieinanderliegen und vom Druk- ker betätigt werden, ohne dass dieser seinen Standplatz verlassen muss. Einzelheiten der Vorrichtung sind aus der nachfolgenden Be- sehreibung der Zeichnung zu ersehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. <B>1</B> einen axialen Schnitt durch die Vor- viehtung und Fig. 2 eine Draufsieht auf die Vorrichtung in Richtung des Pfeils<B>A</B> in Fig. <B>1.</B>
Um durch einen möglichst grossen Massstab die übersiehtliehkeit der Zeichnung zu för dern, ist der Plattenzylinder<B>1</B> nur mit seinem äusserste-D Ende dargestellt. Er ist in den La,- gern 2 und <B>3</B> in der Masehinenseitenwand o#e- lagert. Auf seinem Aehsstummel 4 ist eine Bliehse <B>5</B> befestigt, auf die mittels der Profil verzahnung<B>6</B> das Rad<B>7</B> gesetzt ist, welches mit dem Antriebsrad<B>8</B> kämmt.
Die Verstel lung des Seitenregisters, das heisst die axiale -Verschiebung des Platten7ylinders <B>1</B> erfolg4 mittels des Handrades<B>10</B> (Fig. 2) über da.#, Ritzel <B>1-1,</B> welches in das Zahnrad 12 eingreift. Das Zahnrad 12 ist verbunden mit einer Ge. windebüchse <B>13,</B> deren Aussengewinde in ein Gewinde 14 eingreift, das in der Ringwand<B>15</B> am Gehäusedeckel<B>16</B> angeordnet ist. Bei einer Drehung des Handrades<B>10</B> wird die Gewinde büchse<B>13</B> ebenfalls verdreht und durch das Gewinde 14 axial verschoben.
Hierbei nimmt die Gewindebüchse<B>13</B> über den Lagerkäfig <B>17</B> und das Lager<B>18</B> den am Aehsstummel 4 befestigten Zapfen<B>19</B> in axialer Richtung mit, wodurch im gleichen Masse der Zylinder<B>1</B> axial bewegt wird.
Die Einstellung des Umfangsregisters er folgt mittels des Handrades 20, dessen Dre hung über das Ritzel 21 auf die Verzahnung 22 der Gewindebüehse <B>23</B> einwirkt. Die Ge- -%,zindebüehse 23 ist mit ihrem Aussengewinde in das Gewinde 24 der äussern Gehäusewand<B>25</B> eingesehraubt und wird bei ihrer Drehung eben- falls axial verschoben. Diese axiale Versehie- bung wird über den Lagerkäfig<B>26,</B> das Lager <B>27</B> und die Bliehse <B>28</B> auf das Zahnrad<B>7</B> über tragen.
Eine axiale Verschiebung des Zahr- rades <B>7</B> ruft infolge der Sehrägverzahnung <B>11</B> mit dem Antriebsrad<B>8</B> eine entsprechende Winkelverdrehung des Zahnrades<B>7</B> in Tim- fangsriehtung hervor. Diese Winkelverdrehung wird unmittelbar über die Profilverzahnung <B>6</B> und die Büchse<B>5</B> auf den Aelisstummel 4 und von dort auf den Plattenzylinder<B>1</B> über tragen. Sie bewirkt hier eine entsprechende Verstellung des Registers in Umfangsriehtung.
Da der Plattenzylinder<B>1</B> aber nicht nur zur Einstellung des Seiten- und Umfangs registers in axialer Riehtung verschoben und in Umfangsriehtung verdreht wird, sondern auch seine Anstellun- an dem Druck- bzw. Offset- zviinder eine Parallelversehiebung der Platten- zylinderaehse notwendig nuieht, sind die Lager <B>18</B> und<B>27</B> bzw. ihre Käfige<B>17</B> und<B>26</B> mit radialem Spiel<B>29</B> versehen,
wodurch diese Parallelversehiebung der Zylinderaehse erst möglich ist.
Um eine unbefugte oder unbeabsichtigte Verstellung der Registereinstellvorriehtung zu verhindern, sind für die Ciewindebüehsen <B>13</B> und<B>23</B> Feststellvorriehtungen vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die Ringwand<B>15</B> am Ge- häusedeekel <B>16</B> an ihrem. hintern Ende mit einem Schlitz<B>30</B> versehen, der sieh etwa über dem halben Umfang dieser Wand erstreckt..
Durch die Wand ist an einer Stelle im Bereich des Schlitzes<B>30</B> eine von aussen mittels Knop fes<B>31</B> drehbare Schraube<B>32</B> geführt, die bei ihrem Anziehen das durch den Schlitz abge. trennte elastische Stück der W and <B>15</B> nach zieht und damit das Gewinde 14 festklemmt. Die gleiche Vorrichtung ist an der Gehäuse wand<B>16</B> angeordnet.
Hier ist die Wand<B>33</B> ,jedoch auf beiden Seiten mit<B>je</B> einem Sehlitz 34 und<B>35</B> versehen, um da" W, erkstüek zwi- 3 sehen den Schlitzen genügend beweglich ge genüber dem Zug der Schraube<B>36</B> zu machen. Diese Schraube<B>36</B> ist in der Zeichnung nur teilweise dargestellt, uni die Zeichnung im untern Teil nicht unnötig zu komplizieren.
Die Herausführun- der Sehraube<B>36</B> durch den n Gehäusedeekel <B>16</B> und ihre Betätigung durch einen Handknopf erfolgt in der gleichen Weise wie bei der Schraube<B>32.</B> Auch bei dieser Fest- stellvorrielltun- wird durch Anziehen -der Schraube<B>36</B> das Gewinde durch das elastische Wandstüek <B>33</B> verklemmt -und eine Bewegung der Büchse<B>23</B> verhindert.
Die gezeichnete Vorrichtung weist noch zwei verschiedene Arten von Anzeigevorrieh- tungen auf, welche die jeweilige Verschiebung bzw. Verdrehung der Gewindebüchsen<B>13</B> und <B>23</B> nach aussen kenntlich machen. Bei der ('rewin(lebüehse <B>23</B> geschieht dies beispielsweise durch einen im Zylindergehäusedeekel <B>16</B> ge führten Stift 40, welcher sieh mittels der Feder 41 stets gegen die Stirnseite der Ge windebüchse<B>23</B> anlegt.
Das aus dem Gehäuse deckel<B>16</B> herausragende Ende 42 des Folge stiftes 40 ist mit einer Skala versehen, die es ermöglicht, den jeweiligen Stand bzw. die jeweilige Verschiebung der Gewindebliehse <B>23</B> von aussen abzulesen.
Die Anzeigevorriehtung für den Stand bzw. die jeweilige Bewegung der Gewinde büchse<B>13,</B> welche zur Einstellung des Seiten registers dient, besteht aus einer Kappe<B>50,</B> die auf einem Zapfen<B>51</B> befestigt ist, der fest mit der Gewindebüchse<B>13</B> verbunden ist. Eine an der Kappe angeordnete Skala lässt gegen über einem Festpunkt am Gehäusedeckel<B>16</B> in einfacher Weise die Verdrehung der Gewinde- bilehse, <B>13</B> erkennen. Selbstverständlich kann man auch statt dieser Anzeigevorriehtung einen Folgestift entsprechend der Anzeigevor richtung 41, 42 wählen.
Die Vorrichtung zur Einstellung des Sei ten- und Umfangsregisters nach der Erfin dung ist nicht auf das dargestellte Ausfüh rungsbeispiel beschränkt. Einzelheiten können auch in beliebiger anderer Weise ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einstellen des Seiten- und rmiangsregisters bei Druekmasehinen ,mittels nebeneinander auf der gleichen Ma- sehinenseite angeordneter Handräder, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verstellen der Handräder unabhängig voneinander zwei kon- n zentrisch zur Plattenzylinderaehse angeordnete Gewindebüehsen <B>(13</B> bzw. <B>23)</B> verdrehbar und dabei axial versehiebbar sind, von denen die eine<B>(13)</B> bei ihrer Bewegung unmittelbar eine axiale Verschiebung des Plattenzylinders<B>(1)</B> verursacht, während die andere durch axiale Verschiebung das mit Sehräg-verzahnung ver sehene Antriebsrad<B>(7)</B> für den Zylinder in Umfangsrichtung verdreht und dabei den Plattenzylinder<B>(1)</B> mitnimmt.UINTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellhand- räder <B>(10</B> und 20) über<B>je</B> ein Ritzel <B>(11</B> -und 21) auf an den Gewindebüchsen<B>(13</B> und<B>23)</B> befestigte Zahnräder (12 und 22) einwirken. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Deckel- bzw. Gehäusewandung (14 bzw. <B>25),</B> welche die Gewinde (14 bzw. 24) für die axial bewegli chen Gewindebüehsen <B>(13</B> bzw. <B>23)</B> tragen, im Bereich der Ge-winde (14 bzw. 24 auf etwa ihren halben Umfang mit Quersehlitzen <B>(30</B> bzw. 34, <B>35)</B> versehen sind, welche es gestatten, mittels <B>je</B> einer durch den Gehäusedeekel <B>(16)</B> ge führten Schraube<B>(32</B> bzw. <B>36)</B> den entstan denen Wandlappen im Gewinde so weit zu ver kanten, dass eine Festklemmung der Gewinde- bliehsen <B>(13</B> bzw. <B>23)</B> bewirkt wird. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspraeh, da durch gekennzeichnet, dass im Gehäusedeckel <B>(16)</B> der Einstellvorriehtung ein oder zwei nach aussen ragende Stifte (40) federnd ein gesetzt sind, die der axialen Bewegung der Gewindebüchsen<B>(13</B> und<B>23)</B> folgen. 4.Vorrichtung nach Untera-nsprueh <B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass auf dem aus dem Gehäusedeckel<B>(16)</B> herausragenden Ende des Folgestiftes (40) eine Skala angeordnet ist, von der man das Mass der axialen Bewegung des Plattenzylinders ablesen kann. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der das Seiten register einstellenden Gewindebüehse <B>(13)</B> ein koaxialer Zapfen<B>(51)</B> verbunden ist, der durch den Gehäusedeckel<B>(16)</B> nach aussen ragt, und mittels dessen in Zusammenarbeit mit einer Winkelgradeinteilung die jeweilige Winkelverdrehung des Plattenzylinders abzu lesen ist.<B>6.</B> Vorriehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Käfige<B>(17</B> und<B>26)</B> der Lager<B>(18</B> und<B>27),</B> welche zur Lagerung des mit dem Achsstummel (4) ver- bundenen Zapfens<B>(19)</B> bzw. der mit dein Rad<B>(7)</B> verbundenen Büchse<B>(28)</B> dienen, ein radiales Spiel<B>(29)</B> vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327310X | 1954-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327310A true CH327310A (de) | 1958-01-31 |
Family
ID=6184827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327310D CH327310A (de) | 1954-02-16 | 1955-01-11 | Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327310A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2720313A1 (de) * | 1976-07-02 | 1978-01-05 | Polygraph Leipzig | Registereinstellvorrichtung fuer formzylinder von rotationsdruckmaschinen |
| US4336755A (en) * | 1979-08-24 | 1982-06-29 | Adamovske Strojirny, Narodni Podnik | Device for the axial and the radial setting of the form cylinder for register printing |
-
1955
- 1955-01-11 CH CH327310D patent/CH327310A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2720313A1 (de) * | 1976-07-02 | 1978-01-05 | Polygraph Leipzig | Registereinstellvorrichtung fuer formzylinder von rotationsdruckmaschinen |
| US4336755A (en) * | 1979-08-24 | 1982-06-29 | Adamovske Strojirny, Narodni Podnik | Device for the axial and the radial setting of the form cylinder for register printing |
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