CH327502A - Akustisches Verständigungsgerät - Google Patents

Akustisches Verständigungsgerät

Info

Publication number
CH327502A
CH327502A CH327502DA CH327502A CH 327502 A CH327502 A CH 327502A CH 327502D A CH327502D A CH 327502DA CH 327502 A CH327502 A CH 327502A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ear
frame
container
sound
membrane
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pracht Fidel
Original Assignee
Steiner Thomas
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steiner Thomas filed Critical Steiner Thomas
Publication of CH327502A publication Critical patent/CH327502A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/16Ear protection devices
    • A42B3/166Integral hearing protection

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description


  Akustisches     Verständigungsgerät       Die Erfindung bezieht sieh auf ein akusti  sches Verständigungsgerät für im Fahrtwind  befindliche Person..  



       Zweck    der vorliegenden     Erfindung    ist es,  eine Verständigung zwischen diesen Personen.  die zum Beispiel     auf    Motorrädern sich befin  den, zu     erreichen,        gleichgütig,    ob die Personen       anf    Beiwagen oder hintereinander sitzend sieh  befinden.

      Die erfindungsgemässe     Aufgabe    besteht       darin,    durch den Fahrtwind selbst die Schall  wellen     zur        Verständigung    zu übertragen, das  heisst, der Fahrtwind muss so an der     Vorrieh-          tiing    vorbeistreifen, dass ein Windschatten       enisteht    und in dieseln Windschatten. etwaige       Luftwirbel    des Fahrtwindes geglättet werden,  damit die Sprache des Seiten- oder Hinter  inannes     unverzerrt    und lautstark auch bei  hohen Geschwindigkeiten, das heisst bei star  kem Fahrtwind,     unverzerrt    zum Vordermann  gelangt bzw.

   eine Verständigung zwischen den       iin        Fahrtwind    befindlichen Personen leicht  möglich ist, ohne dass durch Geräusche des  Fahrtwindes diese     Verständigung        heeinträeh-          t.igt    wird.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind  in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    -1 zeigt von oben gesehen die     tropfen-          oder        nttiselielförmige    Ohrenüberdachung, die  an einem Ohr befestigt ist.         Fig.    2 ist ein Draufsicht, jedoch ohne die  Kopfhaube oder den Kopf,       Fig.    3 ist eine Seitenansicht der     Fig.    2.       Fig.    4 ist eine Unteransicht der     Fig.    2.       Fig.    5 zeigt in     Vorder-    und Seitenansicht  eine     AusMihrungsmögliehkeit    des Ohren  rahmens.  



       Fig.    6 zeigt die     Ohrenüberdachung    als das  Ohr umschliessenden Behälter, innen mit  schalldämmenden Mitteln ausgekleidet, bei .  einer Kopfhaube von vorn gesehen.  



       Fig.    7 ist ein     Schnitt.    längs der Linie     a-b     der     Fig.    6 in der Seitenansicht.  



       Fig.    8 zeigt, einen     1@Totorradhelm,    von vorn  gesehen, mit einer Membrane.  



       Fig.    9 ist ein Schnitt längs der Linie     A1     der     Fig.    B.  



       Fig.    10 und 11 zeigen entsprechend den       Fig.    6 und 7 den Behälter mit Membranen  versehen.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 die     muschelühnliehe     oder     tropfenformähnliche    Vorrichtung im.  Schnitt gezeichnet. Mit 2 ist die Kopfform  des Trägers bezeichnet, 3 bezeichnet das Ohr  und 4 die von hinten auftreffenden Schall  wellen, die beispielsweise vom Hintermann aus  gesendet werden, bei 5, wie der Pfeil zeigt,  weitergeleitet werden und bei 6 reflektiert das       Ohl#    erreichen. Dabei     isst    die die Schallwellen  weiterleitende Membrane mit 7 bezeichnet.

    Diese Membrane ist. mit einer Hohlniete bei 8      im Gehäuse befestigt, während die Hohlniete 9  eine weitere Schalldose 10 trägt. 11 ist eine  geschlitzte     Abdeckseheibe.    Die Schlitze dienen  zum     Schalldurchlass    und die     Abdeekung    dient  dazu, um Regen oder Schnee vom Ohr     fern-          zuhalten.    Die     tropfenförmige    Vorrichtung 1  ist mittels der Schrauben 13, 14 auf dem  Ohrenrahmen 12 befestigt, wobei elastische  Polster 15 und 16 ein angenehmes, das Ohr  entlastendes Tragen gewährleisten.

   Aus der       Fig.    1. ist ersichtlich, dass das Ohr durch  diese Polster     vollkommen    frei gelassen wird,  das heisst nirgends am akustischen Ver  ständigungsgerät anliegt.  



  Aus der     Fig.    1 ist ferner     zti        erkennen,     dass bei 15 und 16 eine dichte Anlage am  Kopf vorhanden ist. Bei 4 im Ausführungs  beispiel ungefähr im letzten Drittel von der  Länge der Vorrichtung aber eine     Abkröpfung     vorhanden ist, durch welche die Schallwellen  eintreten können. Diese     Abkröpfung    ist. mit  17 bezeichnet und der als     Ohrenüberdaehung          das    Ohr umschliessende Teil mit 18.  



  Im Ausführungsbeispiel sind noch Strö  mungsleisten 19, 20, 21 vorhanden, die wie  die     Fig.    2 zeigt, im Abstand zueinander ver  laufen und ihren Abstand nach hinten ver  ringern, das heisst der Abstand bei 22, 23 ist  grösser als bei 24, 25. Dadurch soll eine gute  Führung der ausströmenden Luft erreicht  werden, indem die anströmende Luft an die  Mittelleiste 19 geführt wird.  



  Die     Fig.    4 zeigt dann noch, dass der     Rarrm     18 das Ohr vollkommen frei lässt, insbesondere  dadurch, weil,     wie    die     Fig.    5 zeigt, der Ohren  rahmen 12 durch die     Ausnehmung    bei 26 nur  bei 27 auf dem Kopf aufliegt und hier noch,  wie die     Fig.    1 zeigt,     Schaumstoffzwisehenlagen     bestehen, um etwaige Eigengeräusche des  akustischen Verständigungsgerätes nicht auf  den Kopf selbst zu übertragen.  



  Mit 28 ist in der     Fig.    8 ein Sturzhelm be  zeichnet, welcher einen     Naekenseitensehutz    29  besitzt. In. diesem Nacken- und Seitenschutz  sind Membranen 30, 31 angebracht, die beim  Festschnallen durch den Riemen 32 genau  über dem Ohr liegen. Die Membrane wird  dann stramm gespannt und ermöglicht. ein         unverzerrtes    Übertragen von Signalen und       Strassengeräuschen,    ohne dabei beim Tragen  lästig zu werden oder den Fahrtwind zu über  tragen.  



  Die     Fig.    10 und 11 zeigen in V     order-    und       Seitenansieht    eine als Behälter ausgebildete       Ohrenüberdaehung    33, 34, die innen mit       sehalldämmenden    Mitteln     atrs\-estattet    ist,  wobei je eine     Membran    35, 36 in dem für das  rechte und das linke Ohr     bestimmten        Behälier          angeordnet    ist.

   Es können auch ganze Teile       des    Behälters aus dieser     Membrane    gebildet       @,verden.    Durch das Gerät gemäss den     Fi-.        1.0          und    11. wird das gleiche erreicht, nämlich das  Ohr wird frei gehalten, und es ist eine Schall  übertragung möglich, ohne dass Wind  geräusche, Regen und     Temperatureinflüsse     sieh unliebsam     bemerkbar    machen.  



  Die     Fig.    6 und 7     entsprechen    den     Fig.    10  und 11, haben aber keine     3Ieinbranen.  

Claims (1)

  1. PA TE N TAN SPRI.'CII Akustisehes Verständigungsgerät für im Fahrtwind befindliehe Personen, gekennzeich- net durch eine Ohrenüberdachung mit Ohren rahmen, welche viasserdieht, und hinten 1-e- räuschdurchlässig ausgebildet und dazu be stimmt ist, teilweise am Kopf der im Fahrt wind befindlichen Person anzuliegen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ohrenüberdaeliung tropfenförmig in Fahrtrichtung nach hinten verlaufend auf der Oberfläche mit strömungs- glättenden Rippen versehen ist, welche ihren Abstand nach hinten verringern, und schall- leitende Membranen im Innern der Ohren- überda.ehun- für Zuge der Schallwellen vom Eintritt,
    in die Vorrichtung bis zur Reflektion auf den Gehörgang angeordnet sind. 2. Gerät nach Patentansprneh, dadurch fge- kenn7eiehnet, dass anschliessend an den hintern geräuselidurehlässigen, teilweise offenen Teil der Ohrenüberdachung sieh eine nach vorn reflektierende 3Ienrbrane befindet und über dein Gehörbang eine weitere kalottenähnliehe Membran angeordnet ist.
    3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch kennzeichnet, da.ss die Ohrenüberdachung anf einem das Ohr frei lassenden und den (#'ehörgan" entlastenden Ohrenrahmen be festigt ist, wobei der Ohrenrahmen unter Zwisehensehaltung von elastischem sehwin- gimgsdämpfendem Stoff in einem Sturzhelm befestigt, ist und die Ohrenüberdachung von einem mit schalldämmenden Mitteln ausge kleideten, die Ohrmuschel nicht beeinflussen den Behälter gebildet.
    ist, wobei dieser Behäl ter mittels eines gepolsterten nachgiebigen Rahmens auf den das Ohr umgebende lino- ehenpart.ien ohne Beeinflussung der Gehör- r@än aufzuliegen bestimmt. ist. 4. Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung des Rah mens sich an ein Druckpolster für die Schlä fen anschliesst. 5.
    Gerät nach Patentanspruch, gel@enn- zeichnet durch einen das Ohr des Trägers zu umschliessen bestimmten, dessen Ohr muschel nicht belastenden Behälter, der bei Gebrauch des Gerätes mittels eines gepolster ten nachgiebigen Rahmens auf den das Ohr umgebenden Iinoehenpartien ohne Beeinflus sung der Gehörgänge aufliegt, wobei der Be hälter an seinem im @STindschatten liegenden Teil mit einer Membrane ausgestattet ist.
CH327502D 1954-07-19 1955-07-15 Akustisches Verständigungsgerät CH327502A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327502X 1954-07-19
DE81054X 1954-10-08
DE191154X 1954-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH327502A true CH327502A (de) 1958-01-31

Family

ID=27180257

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH327502D CH327502A (de) 1954-07-19 1955-07-15 Akustisches Verständigungsgerät

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH327502A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2805685C3 (de) Um den Hals tragbare Lautsprecheranordnung
DE102016103477A1 (de) Audiosystem mit strahlformenden Lautsprechern sowie Brille mit einem derartigen Audiosystem
DE102009035947A1 (de) Kopfhörer
DE102004059678B3 (de) Gehörschutz zur Verwendung in Magnetresonanzanlagen
US2140630A (en) Helmet
CH679721A5 (de)
DE102016103508A1 (de) Kopf- oder Stirnband zur Halterung mindestens einer Hörhilfe
DE4310793A1 (de) Körperschall-Mikrofon für Schutzhelme oder dergleichen
DE1256699B (de) Elastische Mikrophonaufhaengung
AT201872B (de)
DE3102722A1 (de) &#34;tragelement zum halten eines elektroakustischen wandlers am ohr&#34;
DE1925495A1 (de) Schalldaempfende Ohrmuscheln
DE535095C (de) Hoervorrichtung
DE351644C (de) Haltevorrichtung fuer Hoerer, Telephone, Antiphone o. dgl.
EP0755169A1 (de) Schallübertragung mit Flüssigkeits-/Gelankopplung an den menschlichen Schädel für Hörgeräte und Mikrophone
DE639189C (de) Telephonhoerer zur Verwendung in geraeuschvoller Umgebung, insbesondere in Flugzeugen
DE4217361C2 (de) Schutzelement für Kapselgehörschützer und Schalldämmkopfhörer
DE1043159B (de) Stroemungsglaettende Vorrichtung zur Verbesserung der Verstaendigung zwischen im Fahrwind befindlichen Personen
DE202008003321U1 (de) Hörhilfe
DE1109737B (de) Hoergeraet
DE29818794U1 (de) Funkgarnitur für die Sprachübertragung
DE29914672U1 (de) Hörsprechgarnitur zur Befestigung an Schutzhelmen
DE849477C (de) Vorrichtung zur Verhinderung des Schnarchens
DE688994C (de) Gesichtsmaske mit Mikrofon zur Verwendung in laermerfuellter Umgebung
AT330268B (de) Kopfhorer