CH327579A - Mit zwei gleichen Elektromotoren versehenes Triebgestell - Google Patents

Mit zwei gleichen Elektromotoren versehenes Triebgestell

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CH327579A
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CH
Switzerland
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Frei Max
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Sig Schweiz Industrieges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/48Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension
    • B61C9/50Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension in bogies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Mit zwei gleichen Elektromotoren versehenes Triebgestell    Die Erfindung betrifft ein mit zwei glei  chen     Elektromotoren        versehenes        Triebgestell,     bei welchem die Motoren fest am Drehgestell  rahmen angeordnet und über Zahnradgetriebe       symmetrisch    mit je einer abgefederten Trieb  achse verbunden sind, wobei die Getriebe  kästen je     einerseits    an der Triebachse gela  gert und     anderseits        federnd    mit dem Gestell  rahmen verbunden sind.  



  Bei der Verwendung von Wechselstrom  motoren tritt eine     ,Schwenkung    des von  jedem Motor abgegebenen Drehmomentes  auf, welche mit der doppelten Frequenz  der     Periodenzahl    des     Wechselstroms    erfolgt.  Diese Drehmomentschwankungen erzeugen  pulsierende Lagerbelastungen der Ritzel der  entsprechenden Getriebe, so dass in den Ver  bindungspunkten der Getriebekästen mit dem  Gestellrahmen variable Kräfte gleicher Grösse,  aber entgegengesetzter Richtung auf letzteren  übertragen werden. Bei den bekannten Trieb  gestellen wird dadurch der Rahmen zu.Schwin  gungen angeregt., die auf den Oberbau des  Fahrzeuges übertragen     werden    und sich     dort     sehr unangenehm auswirken können.

   Bei der  Verwendung von Gleichstrommotoren sind der  sind der  artige Schwingungen weniger zu befürchten,  bei jeder Veränderung der Motorendrehmo  mente treten aber ebenfalls die erwähnten,  entgegengesetzten Kräfte auf, wenigstens so       lange,    als die     :Totoren    in normaler Weise  ich laufen, und das kann     prinzipiell,    zum  0     0'    e  Beispiel beim Anfahren; ebenfalls zu Schwin  gungen führen.

      Die vorliegende     Erfindung    vermeidet die  sen Nachteil dadurch, dass die beiden Getriebe  kästen an einander entsprechenden     Punkten     so miteinander gekuppelt sind, dass die von  den     Zahnradgetrieben    auf die Getriebekasten       ausgeübten    variablen Kräfte, die normaler  weise einander gleich und entgegengesetzt ge  richtet sind, durch     die    an diesen Punkten auf  tretenden Reaktionen praktisch     kompensiert     und somit nicht auf den Gestellrahmen über  tragen werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung     sind    Ausfüh  rungsbeispiele .des Triebgestelles nach der Er  findung     schematisch        dargestellt.    Es     zeigen:     Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel  im     Aufriss    und Grundriss,  Fig. 3 eine Variante im Aufriss,  Fig. 4 eine Einzelheit,  Fig. 5 eine weitere Variante im Grundriss.  Das Triebgestell nach Fig. 1 und 2 weist  einen Drehgestellrahmen 1 auf, an welchem  die     einander    gleichen Motoren 2, 2' fest ange  ordnet sind.

   Jeder Motor ist über ein Zahnrad  getriebe mit dem Ritzel 3 und dem Zahnrad 4  mit der     Triebachse    5, verbunden, welche in  nicht dargestellter Art am     Gestenrahmen    ab  gefedert     ist.    Der Getriebekasten 6 ist einerseits  an der Triebachse 5     gelagert,    wobei die     in    den  Seitenwänden des Kastens 6     angebrachten     Lager nicht dargestellt sind. Auf der andern  Seite ist der     Getriebekasten    im Punkt 7 fe  dernd am     Gestel'lrahmen    aufgehängt.     Entspre-          sprechendes    gilt für den     Getriebekasten    6'.

    Die beiden Punkte 7 bzw. 7' der Getriebe-           kästen    6 bzw. 6' liegen unmittelbar     Überein-          ander    und sind durch das     kurze    Gelenkglied 8  miteinander gekuppelt.  



  Wenn die     Motoren    stillstehen, so     rührt    die       Belastung    der beiden Kästen gemeinsamen  Aufhängefeder 9 lediglich von den Gewichten  der Kästen und der Getriebeteile her. Wenn  die Motoren 2 und 2.' sich im Sinne der     Pfeilft          gegenläufig    drehen, damit die Triebachsen  gleichsinnig angetrieben werden, wird vom  Getriebe 3, 4 eine Kraft auf die Lager der  Achse des Ritzels 3: ausgeübt., welche den  Getriebekasten 6 im Uhrzeigersinne zu drehen  sucht, so dass der Punkt 7 sich senken würde.

    Man sieht dies am besten     ein,        wenn.    man be  denkt, dass das Ritzel 3 sich am Zahnrad 4  abzurollen     sucht.    Auf den     Getriebekasten    6'       wirkt    eine gleich grosse, aber entgegengesetzt  gerichtete Kraft, derzufolge der Punkt 7' sich  heben würde. Da die beiden Punkte 7 und 7'  durch das Gelenkglied 8 gekuppelt sind, kom  pensieren die an diesen Punkten auftreten  den     Reaktionen        die    Kräfte, welche bei den  üblichen Triebgestellen in den Aufhängepunk  ten     der,Getriebekästen        auf,den    Rahmen über  tragen werden.

   Die Feder 9 bleibt immer  gleich belastet, auch wenn die Drehmomente  der Motoren mit der doppelten Periodenfre  quenz     schwanken.     



  Auf .der linken Seite von Fig. 2 ist noch  schematisch gezeigt, wie die Achse 10 des  Ritzels 3 mit dem Rotor 11 des Motors 2 ver  bunden     ist.    Der Rotor 11 sitzt. auf einer  Hohlwelle 12, die an einem Ende über eine  kardanisch federnde 'Tellerkupplung 13 be  kannter     Art    mit. der     Welle    14 verbunden ist,  die durch die Hohlwelle 12' hindurchgeht  und auf der andern Seite über eine weitere  kardanisch federnde Tellerkupplung 15 mit  der Hitzelachse 10 verbunden ist. Mit 16 sind  drei feste Tatzen des Stators 17 bezeichnet..  die am Rahmen 1     befestigt    sind.  



  Die Ausführungsform nach Fig. 3 unter  scheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 und 2  dadurch, dass die Aufhängepunkte 18, 18' der  Getriebekästen nicht übereinanderliegen. Die  einander entsprechenden Punkte 19 und 19'  der Getriebekästen 16 und '<B>67</B> sind wieder so    miteinander gekuppelt, dass derselbe Effekt  erzielt wird, wie vorher beschrieben worden  ist. In Fig. 3 sind der Einfachheit. halber die  Motoren nicht mitdargestellt.  



  Im Falle von Fig. 4 sind auch die beiden  Punkte 19 und 19' nicht übereinander, aber  sehr nahe nebeneinander, und sind die Kästen  6 und 6' wieder gemeinsam federnd aufge  hängt., aber mittels einer an einem Bolzen 20       abgefederten    Hülse  ?1, an welcher die Kästen  6 und 6' bei 1'9' und: 19' angelenkt sind, wäh  rend der Balzen 20 am Gestellrahmen ange  lenkt ist. In diesem Falle ist die Kompen  sation theoretisch nicht vollkommen, praktisch  aber noch sehr gut..  



  Fig. 5 zeigt, dass die Getriebekästen 6 und  6' nicht auf derselben Seite des Triebgestelles  liegen müssen wie nach Fig. 2. Die Getriebe  kästen weisen zwei abgewinkelte Förtsätze 61  und     61'    auf, an deren Enden die einander  entsprechenden Punkte 19 und 19' liegen, die,  wie im Falle von     Fig.    1, mit den Aufhänge  punkten zusammenfallen können, oder auch  nicht., wie im Falle von     Fig.    3.  



  Obwohl die gezeigten Getriebekästen je  weils nur in einem Punkt federnd mit dem       Gestellrahmen    verbunden sind, ist dies keines  wegs     unbedingt    nötig. Es wäre auch denkbar,  dass     zum        Beispiel    zwei Kupplungsglieder 8  zwischen zwei Paaren von einander entspre  chenden     Punkten    der Getriebekästen vorgese  hen würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit zwei gleichen Elektromotoren verse- henes Triebgestell, bei welchem die Motoren fest. am Drehgestellrahmen angeordnet. und über Zahnradgetriebe symmetrisch mit je einer abgefederten Triebachse verbunden sind, wo bei die Getriebekästen je einerseits an der Triebachse gelagert und anderseits federnd mit dem Gestenrahmen verbunden sind, da ,durch gekennzeichnet, d@ass die beiden G e- triebekästen an einander entsprechenden Punkten so miteinander gekuppelt sind,
    daP die von den Zahnradgetrieben auf die Ge triebekasten ausgeübten variablen Kräfte, die normalerweise einander gleich und entgegen- gesetzt gerichtet. sind, durch die an diesen Punkten auftretenden Reaktionen praktisch kompensiert und somit nicht auf den Gestell rahmen übertragen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Triebgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ge triebekästen in zwei verschiedenen Punkten am Gestenrahmen federnd aufgehängt sind. 2. Triebgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ge triebekästen in demselben ]Punkte am Gestell rahmen federnd aufgehängt sind. 3.
    Triebgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ge triebekästen in zwei nahe aneinanderliegenden Punkten an einer Hülse angelenkt sind, die auf einem Bolzen abgefedert ist., der am Ge stellrahmen angelenkt ist. -1. Triebgestell! nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die beiden. Ge- triebekästen auf derselben Seite des Gestelles liegen. 5. Triebgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ge triebekästen auf entgegengesetzten Seiten des Gestelles liegen. 6. Triebgestell nach, Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Getriebe ein Ritzel aufweist, dessen Achse über zwei Kar dangelenke mit der Rotorwelle verbunden ist.
    7. Triebgestell nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Kardangelenke durch kardanisch federnde Kupplungen gebil det sind. B. Triebgestell nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle hohl ist und von einer weiteren Welle durchsetzt ist, die an einem Ende über eine Tellerkupp lung mit der Rotorhohlwelle und: am andern Ende über eine zweite Tellerkupplung mit der Ritzelachse verbunden ist.
CH327579D 1955-02-03 1955-02-03 Mit zwei gleichen Elektromotoren versehenes Triebgestell CH327579A (de)

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CH (1) CH327579A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0444016A3 (en) * 1990-02-22 1991-12-18 Sgp Verkehrstechnik Gesellschaft M.B.H. Motorized bogie for electric locomotives
WO2002030728A1 (de) * 2000-10-09 2002-04-18 Siemens Aktiengesellschaft Drehgestell eines triebfahrzeugs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0444016A3 (en) * 1990-02-22 1991-12-18 Sgp Verkehrstechnik Gesellschaft M.B.H. Motorized bogie for electric locomotives
WO2002030728A1 (de) * 2000-10-09 2002-04-18 Siemens Aktiengesellschaft Drehgestell eines triebfahrzeugs

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