CH327607A - Verfahren und Vorrichtung zum Nasssieben fester Teilchen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Nasssieben fester Teilchen

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CH327607A
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Jan Fontein Freerk
Hermann Dreissen Hubert
Theodorus Basten Albert
Original Assignee
Stamicarbon
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
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    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2230/00Specific aspects relating to the whole B07B subclass
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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum   Nasssieben    fester Teilchen
Die vorliegende Erfindung betrifft das   Nasssieben    fester Teilchen mit Hilfe eines festen Siebes. Das Sieben kann z. B. zum   Aus-    scheiden fester Teilchen aus einer Flüssigkeit oder einer Suspension und zum Trennen fester Teilchen nach versehiedener Grosse dienen.



   Mittels fester Siebe gelingt es, grobk¯rnige Produkte   zufriedenstellend      abzusieben    ; , werden in Erzwäsehen öfters feste   Stabsiebe    angewandt. Beim Absieben   feinkörniger Pro-    dukte stellen sieh jedoch Schwierigkeiten ein ; es treten Verstopfitngen des Siebes, auf, und die Leistungsfähigkeit eines festen Siebes für   feinkornige    Produkte ist daher gering. Aus    diesem Grunde verwendet man für feinkor-      nige    Produkte meistens sieh bewegende Siebe, wie   Schüttelsiebe,      Sehwingsiebe    und Drehsiebe.



   Auch sind bereits feste Siebe mit einer gekrümmten Sieboberfläche bekannt, über die das   Sieb^ut    in einer krummen Bahn geleitet wird, wodurch das Sieben durch die   auftreten-    den Zentrifugalkräfte gefordert wird. Bei einem solchen Siebverfahren ergibt das Abführen der Überlauffrakt-ion manchmal Schwie  rigkeiten.    Dies ist, wenigstens zum Teil eine Folge der Tatsache, dass das   (lut    auf diesen Sieben eine spiralige Bahn   beschreibt.'Weiter-    hin sind diese Siebe kompliziert und teuer.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nunmehr ein Verfahren zum   Nasssieben    fester Teilchen mit Hilfe eines festen Siebes, wobei die Teilchen nebst Flüssigkeit mindestens annähernd tangential der konkaven Seite einer    zylindrischgekrümmtenSieMläehezugeleitet    werden. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die   Strömungs-    richtung des   Siebgutes    auf der SieboberflÏche von der Aufgabestelle bis zum Abflussende mindestens annähernd senkrecht zu der Erzeugenden der zylindrischen Siebfläche über den Siebboden verläuft, derart, dass die ein  zelnen Teilehen sieh annähernd    in einer Ebene bewegen, welche senkrecht zu der Erzeugenden der Zylinderfläche steht.



   Vorzugsweise wird das Verfahren derart   durchgeführt, dass man die Teilehen    des Siebgutes in einer mindestens annähernd vertikalen Ebene der Siebfläche zuführt, d. h. also, das Sieb ist in soleher Weise aufgestellt, dass die Erzeugende waagrecht verläuft ; wei  terhin    wird das Gemiseh dem Sieb zweck  mässigerweise    mit einer Geschwindigkeit von zumindest 0, 5   m/sek zugeleitet.   



   Die Erfindung betrifft weiterhin eine Siebvorriehtung zum Durchführen dieses Verfahrens, im weiteren Text mit ?Krummsieb   bezeichnet.



   Die erfindungsgemässe Siebvorrichtung weist einen zylindrisch gekrümmten Sieb   boden txrnd iMittel    auf, die zur Zuführung des aus in Flüssigkeit suspendierten Teilchen bestehenden   Siebgutes    angenähert tangential zur konka. ven Seite des Siebbodens dient und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Siebboden einen Teil eines   Zylindermantels bildet. und    dass Mittel zum Auffangen und Entfernen der Teilchen vorgesehen sind.



   Vorzugsweise ist der Siebboden derart gekrümmt, dass ein   Teilehen,    das sieh von der   Aufgabe-bis    zur   Abflussseite bewegt,    einen Bogen durchlÏuft, der einem Winkel von h¯chstens180¯ entspricht, und die   Krümmungs-       halbmesser'des Siebbodens sind einander zweek-      mässigerweise überall gleich,    mit andern Worten, der Siebboden ist. einem Kreiszylinderausschnitt entsprechend gekrümmt.

   Es ist jedoch auch möglieh, dem Siebboden in der Rieh  tung-von    der Aufgabestelle bis zum Abflussende eine   zu-oder abnehmende Krümmnng    zu erteilen ; der Begriff Zylinder wird hier   also in mathematischem    Sinne angewandt ; es   ist-eine Fläche, die durch    eine parallel zu   sich selber fortbewea e Gerade erzeugt    wird.



  Der Siebboden wird   z.    B. dadurch gebildet, dass man einen rechteckigen Siebboden in nur einer Richtung parallel zu einer Seite   umbiegt,    z. B. über einen Winkel von 90¯. Das Sieb lässt sich somit. in einfacher Weise herstellen und beim Sieben wird die ganze Siebfläehe benutzt, dies im Gegensatz zu den bekannten gekrümmten festen Sieben, deren Siebfläehe nur teilweise oder ungleichmässig benutzt wird und deren Herstellung grosse Kosten mit sich bringt und viel Material erfordert.



   Die Erfindung wird an Hand der beilie  genden    schematisehen Zeichnungen erläutert.



   Fig.   1    zeigt einen Querschnitt des Siebes in Schrägansicht.



   Fig. 2 zeigt im Querschni zwei Siebstäbe.



   Fig. 3 zeigt einen Teil eines Siebbodens.



   Fig.   4-7    zeigen den Verschleiss der Siebstäbe.



     Fig. 8-20    zeigen weitere   Ausführungsfor-    men der Vorrichtung.



   In Fig.   1    stellt 1 ein Bleeh dar, über welches das zu trennende   Siebgut    in einer durch die Pfeile a bezeichneten Richtungen herangeführt wird. Dieses Blech 1 kann z. B. den Boden einer offenen Rinne oder eines ge  schlossenen Kanals    oder eine der flachen Seiten eines mehr oder weniger   zusammengepress-    ten   Gummisehlauches    bilden. Das Blech 1 schlie¯t tangential an die konkave Seite eines gekrümmten Siebbodens 2 an, der sich ans einer Anzahl StÏben   3    zusammensetzt, zwischen denen sieh Spalte 4 befinden.

   Der Siebboden ist derart gekrümmt, dass die Stäbe 3 als die Erzeugenden einer Zylinderfläche betrachtet werden k¯nnen, oder mit andern   Worten,der    Siebboden besteht aus einem   Stabsieb,    das derart gekrümmt ist, dass die Stäbe nach wie vor gerade sind.



   Feine Teile und Flüssigkeit entweichen durch die   Spalte, sammeln sieh    in einem BehÏlter   5    und werden aus diesem durch ein Rohr 6 abgeführt. Der Behälter 5 sehliesst den Siebboden 2 an dessen konvexer Seite völlig ab, so dass keine Verluste auftreten können. Die groben Teile   bewegen sieh über    den Siebboden hinweg und werden, wie durch die Pfeile b bezeichnet, am   Abflussende des    Siebbodens   tangential und senkreeht    zum letzten Stab 3 vom Siebboden abgeführt. Diese Teile sammeln n sich, wie Fig.1 zeigt, in einem Behälter 7, aus welchem sie durch das Rohr 8 abgeführt werden.

   Statt dieses Behälters 7 lässt sieh auch eine an den Siebboden   anschlie-    ssende Rinne bzw. ein an denselben anschliessen  der Kanal verwenden. Eine Endwand    9 und eine Seitenwand 10 dienen dazu, Verluste durch Verspritzen und Abfliessen des Gemisches zu vermeiden. Au¯erdem kann das ganze Sieb mittels einer Deckplatte 11 abgeschlossen werden.



   In Fig. l sind die Stäbe 3 waagrecht angeordnet und der Siebboden bildet einen Kreiszylinderausschnitt von etwa 65¯, wobei die    Aufgabestelle hoher u : nd das Abflussende für      die L berlauffraktion    tiefer angeordnet ist. Es ist jedoch durchaus möglieh, den Siebboden in anderer Weise aufzustellen ; die Stellung ist nebensächlich, wenn nur ein guter Abfluss der   Durehfallfraktion gewährleistet ist.    Der Abflu¯ der ¯berlauffraktion ist abhÏngig von der   Konzentration des Aufgabegntes,    der   Zu-    leitungsgeschwindigkeit, der   Ment,    Aufgabegut je Einheit   Siebbreite    (mithin der   Dieke   der aufgegebenen Schicht) und sehliesslieh von der Länge des Siebbodens.

   Diese Grössen hat man selbstverständlieh bei der   Konstruk-    tion und der Anwendung dieser Siebe zu be  rüeksichtigen.    Die   Zuleitungsgeschwindigkeit    kann   z.    B. in einfacher Weise geregelt werden, wenn man das   Siebgut      dureh    einen   Gummi-      sehlaueh    leitet, den man mehr oder weniger zusammenpresst.



   Bei Befestigen des Siebbodens hat man dafür Sorge   mi    tragen, dass die konkave Seite desselben   möglichst wenig vorspringende    Teile aufweist, weil sonst die Strömung des Siebgutes über den Siebboden beeintrÏchtigt w rde. Die Befestigungsmittel sind deshalb   womöglieh an der konvexen    Seite des Siebbodens anzuordnen. Überhaupt ist jedes Hindernis an der konkaven Seite des Siebbodens zu   venneiden.   



   Die StÏbe 3 haben einen   reehteckigen      Quer-      schnitt. jedoch    mit einigermassen   abgerunde-    ten   Ecken zur Vermeidung scharfer Ränder.   



  Die Stäbe sind derart. angeordnet, dass, wenn man den Siebboden   geradebiegt,    die Spalte gleichfalls im Querschnitt   reehteekig    sind.



  Bei einem gekrümmten Siebboden sind die Spalte daher im   Quersehnitt trapezförmig.    fig 2 zeigt im Querschnitt zwei Stäbe 3, die bereits lÏngere Zeit im Gebrauch sind. Um deutlieh zu machen,   worum    es sieh hier handelt, ist die Stellung und die Entfernung der Stäbe zueinander stark übertrieben ge  zeiehnet.    Weil der Siebboden gekrümmt ist, werden Teilchen, die sieh in der durch die Pfeile   c bezeichneten Richtung über    den linken Stab bewegen, an die Seitenkante des rechten Stabes anprallen und dort einen Versehleiss herbeiführen. Dies hat zur Folge, dass die linke Oberkante sämtlieher Stäbe abgerundet. wird, was die   Siebwirkung    beeinträeh   tint.

   Dieser Übelstand kann jedoch zum gröss-    ten Teil beseitigt werden, wenn man das Gemiseh hinsiehtlieh der Stäbe von der andern Seite zuleitet, wie durch den Pfeil d angegeben ist. Dreht man also den Siebboden   naeh    einer gewissen Zeit, wodurch die   Aufgabeseite zur    Abflussseite wird, so erreicht man einen   gleich-    mässigeren Verschleiss der Stäbe.



   Fig. 3 zeigt eine Art   Stabsieb,    das sieh dazu eignet, zu einem Krummsieb verformt zu werden. Dabei sind die Stäbe 3 in solcher Weise gebogen, dass eine Schlinge 12 entsteht.



  Durch die Schlingen der Stäbe läuft eine Be  festigungsstange    13. Jeder Stab 3 macht zumindest. eine Schlinge 12 um eine Stange   1.    3, aber die Zahl der Schlingen kann auch grosser sein, und zwar je nach der Länge der Stäbe.



  Derartige Siebböden sind im Handel erhältlich.



   Es seien hier   beispielsweise einige Abmes-      sungen    bewährter   Krummsiebe    mit spaltf¯r  migen    Öffnungen genannt, deren. Siebböden die Form einer Kreiszylinderfläche haben.



     1.    Krümmungshalbmesser   400    mm,   Zentri-    winkel   180 ,    Breite des Siebbodens 300 mm.



   2.   Krümmungshalbmessser      510    mm, Zentriwinkel   90 ,    Breite des Siebbodens 1200 mm.



   Auch kleinere oder grössere   Krümmungs-    halbmesser, z. B. von 15 bis 150 cm lassen sieh   anwenden, während auch kleinere Zentri-    winkel von z. B.   45     möglich sind. Die Anvendung von   Zentriwinkeln grösser als 180     ist ebenfalls möglich, aber diese weist im   all-    gemeinen keinen Vorteil auf.



   Fig.   4    zeigt einen neuen   Stab mit recht-    winkligem Profil und abgerundeten Ecken.



   Fig. 5 zeigt. den Stab eines bereits lÏngere Zeit in Betrieb befindlichen, aber noch nicht gedrehten Siebbodens.



   Der Verschleiss des Siebbodens ist nicht überall gleich gross, die Vorderseiten der Stäbe werden stärker abgenutzt als die Hin  terseiten.    Auf die Dauer kann die   Siebwirkung      dadureh    stark herabgesetzt werden. Dies lässt sieh jedoch vermeiden, indem man den Siebboden auf dem   Sieb umdreht,    und zwar der  art,d'assdieursprünglicheAufgabestelle    zum   Abflussende    und das urspriingliehe   Abfluss-    ende zur Aufgabestelle wird. Auf diese Weise kann ein gleichmässiger Verschleiss des Siebbodens bewirkt werden. Allerdings hat der Siebboden in diesem Falle hinreichend dick zu sein, was bei einem   Stabsieb durchaus mog-    lieh ist.

   Weiterhin empfiehlt es sich, die Stäbe aus verschleissfestem Material anzufertigen.



   Die Fig. 6 und 7 zeigen Stäbe von gedrehten Siebboden, bei denen der-in Fig. 7 dargestellte Stab den gr¯¯ten Verschlei¯ aufweist.



  Die Pfeile bezeichnen die Strömungsrichtung.



  Die Neigungen der Versehleissflächen sind in den Figuren stark übertrieben, die   Erschei-      nung    lässt sich jedoch mit dem blossen Auge sehr gut beobachten.



   Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform der Siebvorrichtung. Die zu trennende Trübe e wird in   einen Uberlaufbehälter 121    geleitet, der eine   Trennungswand    122 und einen Über  laufrand    123 aufweist, der sieh über die ganze Breite des Siebbodens erstreckt. Gegenüber dem   Überlaufrand    123 befindet sieh ein Blech 124, das zusammen mit der Aussenwand 125 des   Überlaufbehälters      121    dazu vorgesehen ist, das Gemisch tangential auf den aus Stäben 127 bestehenden gekrümmten Siebboden 126 zu leiten. Die Art und Weise, wie der Siebboden   126    befestigt worden ist, wird in der Fig. 8 nicht dargestellt. Damit sind jedoch auch keine besonderen Schwierigkeiten verbunden.

   Es ist nur von Bedeutung, dass die Befestigungsmittel symmetrisch angebracht sind, so da¯ der Siebboden in einfacher Weise gedreht werden kann, wodurch die Aufgabestelle zum Abflussende und das   Abflussende    zur Aufgabestelle wird.



   Unter dem ersten Teil des Siebbodens ist ein Auffangtrichter 128 aufgestellt, unter dem letzten Teil dieses Siebbodens befindet sieh ein Auffangtrichter 129, und die   Überlauf-    fraktion des Siebes sammelt sich in einem Auffangtrichter 130. Der   Auffangtriehter    129 ist mit einer Abfuhrleitung 131 ausgestattet, die mittels einer Pumpe 132 mit dem   Über-      laufbehälter    121 in Verbindung steht. Zwisehen den Auffangtriehtern 128 und 129 ist ein Blech 133 angebracht, das um eine Achse   134    drehen kann,, so dass ein Teil der   Durch-      faiUfraktion erforderlichenfalls entweder    in den Auffangbehälter 128 oder in den Auffangbehälter 129 geleitet werden kann.



   Im Betrieb wird die zu trennende Trübe e dem   Überlaufbehälter    121   zugeleitet und, nach-    dem sie gleichmässig über die ganze Breite des Siebbodens 126 verteilt worden ist, tangential auf diesen Siebboden   126    geleitet mit einer Geschwindigkeit von zumindest 50 em je   Sek.   



  Jeder der Stäbe kratzt. eine dünne Schicht vom   Trübestrom ab.    Die Dieke dieser Schicht beträgt, wie sieh aus den erzielten Ergebnissen ableiten lässt, in   normalen Fällen et-wa 1G der    Spalt. breite zwischen zwei Stäben. Ein festes Teilchen, das sieh mindestens zur Hälfte in dieser Schicht befindet, wird mitgerissen und durch diesen Spalt hindurch abgeführt. Der Durchschnitt des grössten   Teilehells,    das in diesen   Spalt geraten kann. übersteigt demnach    um zweimal die Dicke der abgekratzten Schicht, so dass dieser Durchschnitt in normalen Fällen   2    X1/4=die HÏlfte, der Spaltbreite betrÏgt.



   Die nächsten Stäbe kratzen in   älilicher    Weise der Reihe nach weitere Schichten von diesem Triibestrom ab, wobei die Konzentration an groben Teilen in der Resttrübe selbstverständlich immer mehr ansteigt. Dieser Rest wird letzten Endes in den Trichter 130 aufgefangen und bei   g abgeführt.   



   Die   Menue    Feststoff nimmt von der Auf  gabestelle bis zum Abflussende    ab. Demzufolge ist der Verschleiss am grössten in der NÏhe der   Aufgabelstelle. Er greift zunäehst    etwaige Unebenheiten im Siebboden an, was die   Siebwirkung    verbessert. Weiterhin nutzen die Stäbe an der Vorderseite ab, wie aus den Fig. 4-7 hervorgeht. Infolgedessen wird die von den Stäben   abgekratzte    e Schicht. dünner und das Trennkorn wird deshalb feiner, denn die Grösse des Trennkorns entsprieht der Dicke der abgekratzten Schicht. Durch Dre  hung des Siebbodens    kann diesem ¯belstand abgeholfen werden, wodurch eine   verhältnis-    mässig konstante   Siebwirkung    erzielt. wird.   



   Wirdd'erSiebbodengedreht,sohatdies    zur Folge, dass die Aufgabestelle aus verhÏlt  nismässig wenig abgenutzten Stäben    besteht und das Abflussende aus verhältnismässig stark abgenutzten Stäben, wodurch das   Trennkoni    am   Abflussende grober ist    als am Aufgabeende. Durch Rezirkulation der Durehfallfraktion des letzten Siebteils oder durch eine   Mach-    behandlung dieser Fraktion auf einem fol   genden Sieb steigert. man die Trenmehärfe.   



   In Fig. 8 wird die Durchfallfraktion. f des ersten   Siebteils gesondert abgeführt    : diese bildet die feine Fraktion. Die Durehfallfraktion des letzten   Siebteils    wird   naeh    dem Über  taufbehälter      121      zurückbefordert.    Da sich die Verhältnisse bei fortschreitendem Verschleiss einigermassen ändern, ist es   erwünseht,    die    Trennungswand zwischen den Auffangtrich-    tern 128 und   129    einstellbar anzubringen, zu   welchem Zweck gemäss Fig. 12    ein   sehwenk-    bares Bleeh 133 vorgesehen ist.

   Mit Hilfe des   liier dargestellten Verfahrens hat    man über  raschend gute Ergebnisse erzielt.   



   Beispielsweise wurde in Wasser suspendierter Sand'mit dem spezifischen Gewicht 2, 7 in einer Vorrichtung naeh Fig. 12 gesiebt.



   Der Siebboden bestand aus waagrechten Siebstäben, deren Breite 2 mm betrug und zwisehen denen Spalte von 1 mm Weite vorgesehen waren. Der   Quersehnitt    der Sieb  fliiehe    hatte die Form eines   Viertelkreises    mit einem Halbmesser von 500 mm, wobei die Be  rührungslinie    am Aufgabeende senkrecht angeordnet war. Die Breite des Siebbodens betrug 250 mm.

   Die Auffangtrichter waren derart aufgestellt,   dlass    die Durchfallfraktion des obern Siebabsehnittes (mit   einem Bogen ent-    sprechend einem Winkel von   60 )    in den Auf  fangtrichter 128    geriet und die Durchfallfraktion des untern   Siebabschnittes    (mit einem Bogen entsprechend   einem Winkel von 40 )    im   Auffangt.richter129aufgefangenwurde.   



  Der ¯berlaufrand 123 befand sich 500 mm über dem obern Rand des Siebbodens, und zwischen dem Blech   124    und der Aussenwand 125 war eine 30 mm weite Spalte vorgesehen.



  Es wurden   naehstehende    Ergebnisse erzielt : Aufgabemenge (e) 57, 49 m3/st.



  Feststoff im Aufgabegut 176 g/Liter Durchfallfraktion   (f)    54, 47 m3/st.



  Feststoff in der Durehfall fraktion 133 g/Liter   Überlauffraktion (ss)    3, 02m3/st.



  Feststoff in   der Überlauf-    fraktion 949 g/Liter
Kornverteilung des Durchfallfraktion ¯berlauffraktion Feststoffes in den (f) (g) getrennten Fraktionen   CTrösser    als 1000 Mikron 0,01% 43,7% 500 bis 1000 Mikron 0,29% 26,0% 350   bis@   500 Mikron 3,6% 18,0% 210 bis 350 Mikron 22,7% 7, 2% 105 bis 210 Mikron 25,4% 1,8% geringer als 105 Mikron 48, 0  /o 3, 3 /o
100% 100 %
Aus diesen Angaben geht hervor, dass die   l) urehmesser des 50  /o-und    des   95''/o-Korns      400    bzw. 520 Mikron betrugen (die   Durch-    messer des   50  /o-und    des 95%-Korns sind die   Durchmesser der Komer,    von denen 50  /o bzw.



  95% des Aufgabegutes in die   Überlauf frak-    tion geraten sind). Das Verhältnis der   Durch-    messer des 50%-Korns und des   95 /o-Korns      xvar      also 400/520    = 0,   77, und    der   Steinmetzer Fehler   (Siehe     Glück Auf      77, Seite 121 bis   128    und   137-146, Heft    8 und 9, J. Steinmetzer,   Die Windsichtung der Feinkohle  ) belief sieh auf 9%.



   Das Verhältnis der Durchmesser des   a0  /o-    und des   95 /o-Korns    sowie der     Steinmetzer-    Fehler   sind Anzeichen für die Trennschärfe.



  Zwei Versuche, bei denen die beiden Durcifallfraktionen zusammengef gt wurden. und die mit gleichem Material und unter gleichen Umständen durehgeführt wurden, ergaben   Verhältniszahlen    von 0, 47 und 0, 48 und einen   Steinmetzer-Fehler     von    11 und   13 /o. Dar-    aus geht hervor, dass mit. der Vorrichtung von Fig. 12 eine wesentlich schärfere Tren  nung erzielt werden kann als mit    einer Vor richtung, wo nur eine einzige   Durchfallfrak-    tion anfällt.



   Die Fig. 9-12 zeigen   Vorriehtungen    mit schwenkbarem Siebboden. Fig. 9 zeigt im Querschnitt den Siebboden in der einen und Fig. 10 zeigt diesen Siebboden in der andern Stellung. Fig.   11 gibt    eine Seitenansicht dieser   Vorriehtung.   



   In   den Fig. 9-11 stellt    141 einen Behälter dar, der dazu dient, die bei A eintretende Triibe durch die Spalte 142 hindurch tangential auf den Siebboden   143    zu leiten. Dieser Siebboden   143    ist   zwisehen.    zwei Bleche   144    eingespannt, welche Bleche 144 zusammen mit einer oder mehreren Versteifungsrippen 145 und den Abtropfblechen 146 und 146'den Kasten 147 bilden. Dieser Kasten   147    ist auf einer waagreehten Achse 148 befestigt, die drehbar in den aufrechtstehenden Wänden 149 und 149'eines zentralen Sammelbehälters 154 gelagert ist. Diese Achse ist in der   Zuleitungs-    fläche, genau unter dem Spalt 142, angebracht.

   Auf der Achse 148 ist ein Hebel 1. 51 vorgesehen, der mit einem Segment   152    zusammenwirkt und darin mit Hilfe eines Stiftes 153 fixiert werden kann. Zu diesem Zweck ist das Segment 152 mit zwei Öffnungen   150    und 150'versehen, so dass der Kasten   147    in den zwei Betriebsstellungen verriegelt werden kann. Die Durchfallfraktion C fliesst zwischen den Abtropfblechen 146 und 146' hindurch in den zentralen Sammelbehälter 154 und wird von dort bei   D    durch die Leitung 155 abgeführt.



     Die Oberlauffraktion B    wird in der in Fig. 9 bezeichneten Stellung in den Sammeiraum   156    und in der in Fig. 10 bezeichneten Stellung in den Sammelraum   156'aufgefan-    gen, welche Sammelräume sieh zu beiden Seiten des Zentralsammelbehälters 154 befinden.



  In beiden Fällen strömt die    tberlauffraktion    anschliessend durch einen gemeinsamen Sam  melbehälter 157    in das Abfuhrrohr 158, aus dem sie bei E abgeführt wird.



   Fig. 12 zeigt eine Vorrichtung, deren   Zu-    leitungsmittel denen der Fig. 9 bis 11 entsprechen. Auch der Kasten   159,    in dem der Siebboden untergebracht ist, entspricht. im wesentliehen dem   m    den Fig. 13-15 dargestellten Kasten 147, jedoch mit dem Untersehied, dass der Kasten an der Seite einen Auslauf 160 aufweist und an der Unterseite geschlossen ist, indem die Abtropfbleehe 146 und 146'miteinander verbunden sind. Als   Auffangmittel    für   die i berlauffraktion    ist hier eine Rinne 161 vorgesehen, die sieh unter dem Kasten befindet und sieh zu beiden Seiten der   Zuleitungsfläche erstreckt.

   Neben    der   Rinne 161 ist    ein Sammelbehälter   162    aufgestellt, oberhalb dessen sieh die Mündung des Auslaufes 160 befindet. Die   Dnrehfallfrak-    tion wird stets an derselben Stelle im   Sammel-       behälter 162 aufgefangen, die Überlauf frak-    tion dagegen wird wechselweise vor und hinter der Bildebene in der Rinne   161    aufgefangen.



   Die Fig.   18-20    beziehen sieh auf eine    Siebvorrichtung, die mit einem schwenkbaren    Zuleitungsorgan versehen ist. Die Fig. 18 und 19 sind   Längsschnitte    der   Vorriehtung lmd    Fig. 20 stellt einen Querschnitt dieser   Vorrieh-    t-ung nach der Linie III-III in   Fig. 1. 8 dar,    wobei sich das Zuleitungsorgan jedoch in der Mittelstellung befindet. Die Fig. 18 und 19 zeigen die beiden wirksamen Stellungen, welche das   Zuleitungsorgan    einnehmen kann ; sonst liegt kein   Untelsellied    zwischen beiden Zeichnungen vor.



   In den Fig. 18-20 stellt 509 einen Bell ter dar,   dessen Seitenwände 510 und 512    durch Versteifungselemente 513 und   514    miteinander verbunden sind. Zwischen diesen Sei  tenwä. nden    510 und   512    ist in einer Weise, die auf der Zeichnung nicht näher angegeben ist, ein Siebboden 515 befestigt. Dieser Sieb  boden ist kreisförmig gekrümmt    und bildet einen Bogen mit einem Winkel von etwa 270¯.



  Die   Symmetrieebene cles Siebbodens    ist senkrecht angeordnet, wobei sieh der offene Teil an der Unterseite befindet. In den emvähnten Seitenwänden sind ausserdem in gleicher Höhe hohle Zapfen 516 und 517 vorgesehen, deren Achsen sieh in der Symmetrieebene des Siebbodens befinden und um welche ein kippbares   Zuleitungsorgan 518 schwenken    kann. Am hohlen Zapfen 516 ist eine   Leitung 519 ange-    schlossen, durch die hindurch bei A eine Trübe in das   Zuleitungsorgan    518 fliesst. Der   houle    Zapfen   517    ist durch eine Blindflansche 520 abgeschlossen.

   Das   Zuleitungsorgan 518 hat    die Funktion, die Trübe tangential auf den Siebboden 515 zu leiten ; es ist mit   Handgrif-    fen 521 und   522    ausgestattet, die durch die Sehlitze   523 und 524 ausserhalb    des Behälters 509 hervorragen und mit deren Hilfe das   Zuleitungsorgan    wahlweise in die in Fig. 18 oder in Fig. 19   angegebene Stellung umge-    stellt werden kann. Bei der Umstellung von der einen in die andere Stellung wird das Zu  leitungsorgan    über einen Winkel von etwa 90¯ gedreht. Der   Raum zwisehen    den   Seiten-    wänden 510 und 512 wird durch eine Haube 525 geschlossen, die mittels der Handgriffe 526 und   527 entfernt    werden kann.

   Die Haube 11 ruht auf den Rand'leisten 528 und   529,    die an den Seitenwänden befestigt sind d und die Abdichtung zwischen der Haube und den   Seitenwänden besorgen.   



   Die   Uberlauffraktion    des Siebbodens 515 sammelt sich in einem Behälter 530 und wird bei B durch die Leitung 531 aus der   Vorrieli-      tung entfernt. Die Durchfallfraktion    wird von der Haube 525 aufgefangen, sammelt sieh im Behälter 509 und tritt bei C durch das Rohr 532 aus der Vorrichtung.



   Es ist möglich, dass ein Teil der Durehfallfraktion des obern Teils des Siebbodens   515,    indem er von der Haube   525    zur ckprallt, auf die konvexe Seite des Siebbodens fällt. Bei Anwendung der hier beschriebenen   Vorrichtung bat    man denn auch notwendigerweise für eine hinreichend grosse Zuleitungsgeschwindigkeit Sorge zu tragen, so dass die   Durehfallfraktion    mit hinreiehender Kraft durch die Spalte in dem obern Teil des Siebbodens   hindurehströmt.    Bei normalem Ge  brauch    des Siebbodens liegt bereits eine hin  reichend grosse Zuleitungsgeschwindigkeit    vor.



  Selbstverständlich hat man auch zur r ¯berwindung des Höhenunterschiedes eine hinreichende   Zuleitungsgeschwindigkeit    anzusetzen.



  Bei einem Halbmesser des Siebbodens von 50 em kann man sieh im allgemeinen mit einer   Gesehwindigkeit begnügen,    die einer   Gesehwin-    digkeit, welche   mitHilfeeinerSäuledesAuf-      gabegutes    von 2 m Hohe erreicht werden kann,   gleichkommt.    Falls das zugeleitete Produkt sehr viskos ist, ist eine grössere   Zuleitungs-    geschwindigkeit zu. wählen ; z. B. bei einem Halbmesser von   50    cm eine einer   4    m hohen Trübsäule entsprechende Geschwindigkeit. Bei einem grösseren Halbmesser hat man gleichfalls eine grössere   Zuleitungsgeschwindigkeit    anzusetzen.



   Es ist schon darauf hingewiesen worden, dass es empfehlenswert sein kann, die Durch  fallfraktion    des letzten Siebbodenteils gesondert, zu sammeln. Dies ist auch bei Anwendung der beschriebenen Vorriehtung möglich. Dazu braueht man nur den Behälter 509 in zwei Teile zu trennen und jeden mit einer eigenen Abflussleitung auszustatten, wobei die Trennung derart   durehgeführt    wird, dass die Durchfallfraktion der ersten Hälfte des Siebbodens in dem einen Teil und die Durchfallfraktion der andern Hälfte in dem andern Teil gesammelt wird. Erforderlichenfalls kann die Haube   525    in der Mitte mit einer an den Siebboden anschliessenden Scheidewand versehen sein, so dass die Auffangvorrichtung auch an der obern Seite in zwei Teile geteilt wird, aber dies ist nieht notwendig.

   Wohl hat man den Umstand zu berücksichtigen, dass die Zusammensetzung des in dem einen Teil ge   sammelten Produktes stets ändert, wenn das      Zuleitungsorgan 518    in die andere wirksame Stellung gebracht wird, so dass es notwendig ist, eine ¯nderung im Abfluss der gesammelten Produkte vornehmen zu können. Dies kann z. B. mit Hilfe von Klappen durchgef hrt werden, die derart mit dem   Zuleitlmgsorgan    gekuppelt sind, dass bei Drehung des   Zuleitungs-    organs auch die Klappen die entsprechende Stellung einnehmen.



   Vorzugsweise. ist der Drehwinkel des Zuleitungsorgans zwischen den beiden wirksamen Stellungen mindestens 75 und   höchstens 105 ,    was bedeutet, dass der Quersehnitt des Siebbodens einen Bogen entspreehend einem Win  Izel    von 255 bis 285  hat. Die Auffa. ngmit. tel der ¯berlauffraktion schlie¯en, vorzugsweise an beide Enden des Siebbodens an. 



     Diese Siebvorriehtung    ist von besonderer Bedeutung, wenn ein starker Verschleiss auftritt, d. h. wenn die Strömungsrichtung des   Siebgutes über    den Siebboden häufig umgekehrt werden muss. Beim Sieben stark   reiben-    den Siebgutes hat dieses Umkehren der   Strö-       mungsrichtung nämlich mehrere Male täglich    zu erfolgen ;

   beim Sieben von   Siebgut    mit geringerer   Reibwirkung braucht diese Hand-      lung nur etwa    einmal   wöchentlich stattzufin-    den, und in diesem Falle kann man sieh allenfalls auf eine Umdrehung des Siebbodens selber   besehränken.    Diese   Siebvorriehtung    eignet sieh denn auch   besonders zum Sieben    von Rohstoffen für die   Zementherstellung    von   Bohrspülungen und    sonstigen Sand enthaltenden Gemischen.



   Nach Fig. 13 wird ein in Flüssigkeit sus  pendiertes, aus zu    trennenden   Festteilen    bestehendes Gemisch bei p einem   Überlaufbehäl-    ter 201 zugeführt, der durch eine   Seheidewand      202    in zwei Teile getrennt ist, und zwar derart, dass das Gemisch unter der Scheidewand durchströmen muss, um   den Überlaufrand    203 zu erreichen.

   Ausserhalb des   Überlaufbehälters    befindet   sich dem Überlaufrand 203 gegenüber    ein Blech   204,    das, zusammen mit der Wand   205    des ¯berlaufbehÏlters 201, das Gemisch tangentia auf den   Siebboden 206    leitet ; der Behälter 201,   der Überlaufrand 203 und    das Blech   204    haben die gleiehe Breite wie der Siebboden 206. Die Durchfallfraktion des   Krummsiebs    sammelt sich in einem Sammelbehälter 207 und wird schliesslich bei q abgeführt.



   Bei r fliesst   Tasser    in einen Überlaufbehälter   208    ; das Wasser strömt über den   aber-      laufrand    209 und wird mittels der Bleehe   210    und 211 tangential auf den Siebboden 212 ge   leitet. Der Oberrand des Siebbodens 21@ ?    schliesst unmittelbar an das   Abflussende    des Siebbodens   206    an und fällt mit diesem Ab  flussende    zusammen.   Die iVberlauffraktion des    Siebbodens 206 vereinigt sieh mithin mit dem    aus dem Überlaufbehälter 208 austretenden    Fl ssigkeitestrom, und zwar an der Siebseite desselben.

   Das Blech 210 erstreekt sieh bis gerade gegenüber dem   Abflussende    des Siebbodens 206,   wodurchvermiedenwird,dass    sieh Teilehen quer durch den Wasserstrom   hindurehbewegen.    Die Teilehen werden vom Wasserstrom mitgerissen und infolgedessen auf dem Siebboden 212 ausgewaschen.



   Die Durchfallfraktion des   Siebbodens 212    wird in den Sammelbehälter   213    aufgefangen und bei s abgeführt. Die   Überlauffraktion    des Siebbodens   212 sammelt sieh    in dem Behälter   214    und wird bei t abgeführt. Die in Fig. 13 dargestellte Vorrichtung kann z.

   B. in einer    Schwerflüssigkeitswäsche Anwendung finden,    wobei dann der Siebboden 206 als Abtropfsieb    und der Siebboden 212 als (erstes) Beriese-      lungssieb dienen kann.    Die   Vorrichtung ge-    mäss Fig. 14 kommt derjenigen von Fig. 13 gleich, jedoch mit dem Untersehied, dass der Siebboden 212 um 180¯ um eine senkrechte Achse gedreht ist, so da¯, wie diese Figur zeigt, die konvexe Seite des Siebbodens   212    sieh auf der rechten Seite und die konvexe Seite des Siebbodens 206 sich an der linken Seite befindet, wÏhrend sich gemϯ Fig. 17 die konvexen   SeitenbeiderSiebbödenaufder-    selben (linken) Seite befinden. Aus diesem Grunde weiehen die in den Fig.13 und 14 gezeichneten Anschl sse zwischen beiden.

   Siebböden einigermassen voneinander ab. Gemäss   Fig. 14 befindet sieh das Abt'lussende    des Siebbodens   206 gegenüber    der Aufgabestelle des Siebbcdens 212. Das Blech 210 endet oberhalb) des   Abflussendes    des Siebbodens 2 06, so dass   dessen Überlauffraktion unterhalb    des untern Randes vom   Bleeh 210 abgeführt    wird und an der Aufgabestelle des Siebbodens 212 von dem aus dem   Überlaufbehälter 208 hinaustre-       tenden Wasserstrom mitgeris en werden kann.   



   GemÏl; der Ausführungsform von Fig. 15 wird das zu trennende Gemisch bei u und Wasser bei v zugeleitet. Das Wasser v flie¯t zwischen den Blechen 215 und 216 hindurch tangential auf den Siebboden   217.    Das zu trennende Gemisch gleitet durch einen Zuleitungstrichter 228 in den Wasserstrom. Das    Bleeh 216 erstreekt sieh bis unterhalb des Zu-    leitungstrichters 228, damit das zu trennende Gemisch nieht durch den Wasserstrom hindurchtritt. Die Durchfallfraktion des Sieb bodens 217 wird im Sammelbehälter 218 aufgefangen und bei ? abgef hrt. Am   Abfluss-    ende des Siebbodens 917 ist eine   Rieselvorrich-    tung   219 vorgesehen,    die z.

   B. aus einem par  allel. zur Erzeugenden    des Siebbodens 217 angebrachten Rohr bestehen kann, das mit   Sprühoffnungen    220 ausgestattet ist, dessen   Axen tangential    an den Siebboden 221 gerichtet sind.



   Die konvexen Seiten der   Siebboden 217    und   221    befinden sieh auf derselben Seite.



  Der Siebboden 221 sehliesst in solcher Weise an den Siebboden   217an,dass    die   Überlauf-    fraktion des Siebbodens 217 in Berührung kommt mit dem aus der   Rieselvorrichtung 219    heraustretenden Flüssigkeitsstrom und von diesem mitgerissen wird. Die   Durchfallfrak-    tion des Siebbodens 221 wird in einen   Sammel-    behÏlter 222 aufgefangen und bei x abgeführt.



  Die   Überlauffraktion des    Siebbodens 221 sammelt sieh in dem Sammelbehälter 223 und wird bei y entfernt.



   Fig. 16 zeigt ein Krummsieb mit   Zufüh-      rungsmitteln,    die einigermassen von den obenerwähnten abweichen. In dieser Figur stellt p eine Trübe dar, die   einem Überlaufbehälter    401 zugeleitet wird, dessen   Überlaufrand 402    zugleich als   Zuleitmgsrand des Siebbodens      403    dient. Gegenüber   dem Überlaufrand 402    befindet sieh ein Blech 404, das sieh über die ganze   Siebbreite    erstreckt und parallel zur Tangentialebene angeordnet ist, die an der Aufgabestelle den Siebboden berührt.



  Dieses Blech 404 bewirkt, dass die Trübe tangential auf den Siebboden   403 geleitet    wird.



  In dem   Überlaufbehälter    ist ein Blech 405 angebracht, das sich über die ganze Breite des Siebbodens s erstreckt und eine   gleieh-    mässige Verteilung der zugeführten Trübe  ber den Siebboden erzeugt. Erforderlichenfalls k¯nnen die Bleehe 405 und 404 an der Oberseite durch ein Bleeh 406 miteinander verbunden sein, welche Verbindung in der   Fig. 16 durch    eine gestrichelte Linie   bezeich-    net ist.



   Eine   Vorriehtung    gemäss Fig. 16 hatte beispielsweise einen, Siebboden, dessen Form einem Kreiszylinderaussehnitt von 90  entsprach.



  Der Halbmesser   betrug 400    mm. Die Breite des Siebbodens war   250    mm. Die Stäbe wiesen ein trapezf¯rmiges Profil mit abgerundeten Kanten auf. Die grösste Breite der Stäbe betrug 2, 5 mm, die Spaltbreite zwischen den Stäben belief sieh auf 1 mm. Der Abstand zwischen dem Blech 404 und dem Aufgabeende des   Siebbo, dens war 15    mm.



   Die Aufgabemenge betrug 23, 2   m3    je Stunde und bestand aus Wasser mit   145    g Sand und feinem Kies je Liter. Die Durehfallfraktion belief sieh auf 20, 6 m3 je Stunde, die ¯berlauffraktion auf 2, 6 m3 je Stunde.



  Das 50%-Korn hatte einen Durchmesser von 0, 45 mm, das as 95%-Korn wies einen   Durch-    messer von 0, 80 mm auf. (Mit 50 bzw. 95 /o Korn wird die Korngrösse der K¯rner bezeiehnet, von denen 50 bzw.   950le    in die ¯ber  lauffraktion    geraten.)
Ohne Anwendung   des Bleches 404    ergab sieh, dass, die Kapazität des Siebes infolge Ver  stopfung nachliess, während    das   Trennkorn    grösser und die   Siebwirkung ungenauer wurde.   



   Fig. 17 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung. In dieser Figur stellt 303 ein luft-und   wasserdichtes    Gehäuse dar, in dem der Siebboden 301 untergebracht ist. An diesen Siebboden schliesst   tangentiel    eine   Zuleitung 302    an. Diese Zuleitung kann beispielsweise aus einer Anzahl Röhren bestehen, die sieh in geschlossener Formation über die ganze Breite des Siebbodens erstrecken. Es kann jedoch Vorteile bieten, Íffnungen zwischen den R¯hren und ? oder zwischen den Rohren und der Seitenwand der Vorrichtung anzubringen ; die in den   Räu-    men oberhalb und unterhalb des Siebbodens vorherrschenden Dr cke können sieh dann über diese Íffnungen ausgleichen.

   Als Zuleitung des Aufgabegutes kann gleichfalls eine spaltf¯rmige Íffnung benutzt werden ; in diesem Falle ist er erwünscht, dass Mittel vorhanden sind, die das zugeführte Gemisch gleichmässig über die ganze Länge des Spaltes verteilen, so dass auch das Sieb gleichmässig besehiekt wird.



   Das GehÏuse 303 ist mit einem   Abfluss-    rohr   304    mit Regelventil 305 für die   Durch-      fallfraktion    und mit einem Abflussrohr 306 mit Regelventil 307 für die   Uberlauffraktion    ausgestattet. Weiterhin sind zu beiden Seiten der Zuleitung 302 R¯hren 308 und   309    mit   Absperrventilen    310 und   311    vorgesehen, welche Röhren durch das Roh   312    mit einer mit einem Absperrventil 315 versehenen Ent  lüftungsleitung    314 in Verbindung stehen und erforderlichenfalls über das Rohr 312 und das Absperrventil   313    auch mit einer Druckgas- oder Druekflüssigkeit liefernden Quelle verbunden sein können.



   Weiterhin ist das Gehäuse 303 zu beiden Seiten der Zuleitung 302 mit Manometern 316 und 317 ausgestattet.



   Das Gehäuse 303 kann völlig mit   Flüssig-    keit gefüllt sein, wobei ein im Gehäuse vor  handenes    Luftkissen durch Öffnung der Absperrventile 310, 311 und 315 entfernt werden kann. Ist. das Gehäuse   303    völlig mit Flüssigkeit gefüllt, so kann der Druck im Gehäuse mittels der Absperrventile 305 und 307 reguliert werden, welche Ventile derart einstellbar vorgesehen sind, dass die Drüeke unterhalb und    oberhalb des Siebbodens sich gegenseitig aus-    gleichen. Erforderlichenfalls kann durch die Leitungen 312,   308 und    309 zusätzliches   Was-    ser unter Druck zugeleitet werden.

   Die Grosse dieser oberhalb und unterhalb des Siebbodens   301      herrsehenden    Drücke ist in diesem Fall auch von der Einstellung der Absperrventile 310 und 311 abhängig. Ist das Gehäuse ganz mit Flüssigkeit gefüllt, so empfiehlt es sieh, die Zuleitungsmittel 302 über die ganze Breite    des Siebbodens anzuschliessen, so dass das Ge-    häuse dureh die   Zuleitungsmittel    in zwei Teile verteilt wird und sieh somit kein Kurzschluss zwischen den Räumen unterhalb und oberhalb des Siebbodens einstellen kann. Dies ist jedoch nicht notwendig.



   Die Vorrichtung kann aber auch funktionieren, wenn ein Luftkissen im Gehäuse   303    vorhanden ist. In diesem Falle ist das Absperrventil 315 geschlossen und die   Absperr-    ventile   310 und 311 geöffnet, so dass    die Drücke in den Räumen unterhalb und oberhalb des Siebbodens sich stets über die Leitungen 308 und 309 ausgleichen können. Falls Öffnungen in den   Zuleitungsmitteln ange-    bracht sind, durch die die Bäume unterhalb und oberhalb des Siebbodens miteinander in Verbindung stehen, können sich die Drüeke auch bei geschlossenen Absperrventilen 310 und   31 l ausgleichen.

   Ausserdem liegt    die   Mög-    lichkeit vor,   dureh    die   Leitung 312    eine zu  sätzliche    Luftmenge oder ein anderes Gas unter Druck zuzuleiten, in welchem Falle das Gehäuse 303 mit Gas gefüllt bleiben kann.



   Es ist   jedoeh    von grösster Wichtigkeit. dass unter allen Umständen die Drüele in den Räumen unterhalb und oberhalb des Siebbodens 301 einander im wesentlichen gleich sind, weil sonst die   Siebwirkung    beeinflusst wird. Es ist ja klar, dass die Teilchen bei einem Überdruck in dem Raum oberhalb des Siebbodens durch das Sieb gepresst werden, was zu Verstopfungen Anlass gibt, während diese Teilchen im   Falle eines Unterdruekes    im Raum oberhalb des Siebbodens nur schwer durch die Spalte   hindurehgehen    können.



   Die durch die Leitungen   304    und   306    abgeführten   Fraktionen sind einem Druck ans-    gesetzt. Dieser Druck kann zum   Hinauf-    befördern der Fraktionen auf ein höheres Niveau oder zum Betreiben eines Hydrozyklons oder eines folgenden   Krummsiebes    benutzt werden.

   In dieser Weise ist es m¯glieh, verschiedene   Behandlungen durchzufüh-    ren, ohne dass man dabei zwischen diese Behandlungen Pumpen oder Vorratsbehälter zu   sehalten    braucht.   Weiterhin können aufein-      anderfolgende    Behandlungen stattfinden, ohne dass die Produkte mit der Luft in   Berührung    kommen, so dass ein   hvgieniseher      Betrieb ge-      währleistet    ist.



   Falls bloss an der   Durehfallfraktion    des Siebes eine Weiterbehandlung vorzunehmen ist, kann es empfehlenswert sein, die Über  lauffraktion über ein Sternrad oder    eine sonstige Schleusenvorrichtung abzuf hren.



   Ein wichtiger Vorteil des beschriebenen gekrümmten Siebbodens besteht darin, dass bei hinreichender   Zuleitungsgesehwindigkeit    auf eine Korngrosse gesiebt wird, die bedeutend geringer ist als die Sieb¯ffnung. So kann z. B. mit einem   1,    3-mm-Sieb auf mm gesieb werden und mit einem 1/2-mm-Sieb auf 0, 2 mm.



  Es liegt dann keine Verstopfungsgefahr mehr vor, weil keine Teilchen durch das Sieb hindurchgehen, deren Grösse den Sieb¯ffnungen gleiehkommt. Es ist dafür jedoch notwendig, dass die Siebfläehe   verhältnismässig glatt be-      schaffen ist. Drahtsiebe sind    aus diesem Grund weniger geeignet, hingegen lassen sich vorteilhaft   Stabsiebe    und gelochte Bleche verwenden.



     Vorzugsweise sind    die im Siebboden ange  brachten    Öffnungen Spalte, die parallel zur Erzeugenden angeordnet sind, und der Siebboden besteht aus Stäben eines im   wesent-    lichen rechteckigen Profils, während die Stäbe derart angeordnet sind, dass auch die Spalte ein im   we, seníliehen reehteekiges    Profil aufweisen. (Weil der Siebboden gekrümmt ist, 3 die Spalte bei rechteckigem Profil der Stäl) in Wirklichkeit trapezförmig, die Abweichung von einem Rechteck ist   jedoeh ge-    ring.)
Es betrifft dies nur die konkave Seite des Siebbodens ; es ist dabei selbstverständlich von keinem Interesse, ob die Stäbe an der konvexen Seite des Siebbodens rechtwinklig oder trapezförmig ausgebildet sind, wenn nur die Spalte keine Verengung aufweisen.

   Im allgemeinen haben die Stäbe der   Stabsiebe    ein trapezförmiges Profil, wodurch vermieden wird, dass sieh Teile zwisehen die Stäbe einklemmen. Dazu kommt, dass das Sieb infolge seiner hohen Kapazität einem starken Verschleiss ausgesetzt, ist. Bei einem trapezförmigen Profil erweitern sich die Öffnungen allmählieh, und aus diesem   Gronde      gebührt    einem   reehteekigen    Profil der Vorzug.



   Es ist weiterhin von Bedeutung, dass die Spaltbreite von derselben Grössenordnung oder kleiner ist als die   Stabbreite.   



   Besonders wenn man eine Feinsiebbehandvornehmen will, empfiehlt sieh die Anwendung   von Stabsieben    mit senkrecht zur Durchflussrichtung angeordneten Spalten. Auf diese Weise sind nämlich feine Spalte   mög-    lieh bei einem hinreichend starken Siebboden.



  Es ist denn auch als einer der   wiehtigsten    Vorteile des Siebes zu betrachten, dass sieh der Siebboden in einfacher Weise aus geraden Stäben herstellen lässt, die überall senkrecht zur Strömungsriehtung angeordnet sind und eine genügend starke Konstruktion aufweisen.



  Gelochte Siebplatten mit kleinen Öffnungen sind   wu    dünn.



   Wird an Stelle von Stäben eine gelochte Platte verwendet, so ist es von Bedeutung, dass sich keine Gräte um die Öffnungen befinden, oder falls trotzdem welche vorhanden sind, nur an   der untern (konvexen)    Seite des Siebbodens. Schon sehr kleine Gräte üben einen merklichen Einfluss auf die   Siebwir-    kung aus, wenn auch dieser Einfluss vor  übergehender Natur    ist, weil sich Gräte und sonstige Unebenheiten während des Betriebes dieses Siebes schnell abnutzen.



   Die   Siebvorriehtung    hat infolgedessen eine    guteselbstregu.lierendeWirkung.AnSteLlen,    wo die Öffnungen am grössten sind, ist auch der Verschleiss am stärksten, wodurch das   Trennkorn,    im Gegensatz zu den bekannten Sieben,   überall ungefähr    gleich ist. Zwar bekommt ein Siebboden auf die Dauer eine einigermassen unregelmässige Form, es k¯nnen sieh u. a. eine Art Wellungen in der Siebfläehe einstellen, aber dies beeinträchtigt die gute   Siebwirkung    nicht.



   Die Stäbe nahe an der Aufgabestelle des Siebbodens haben einen stärkeren Verschleiss als die Stäbe nahe am   Abflussende.    Demzufolge ist. das   Trennkorn    am   Abflussende      etwas grö-    ber als an der Aufgabestelle. Wird eine sehr scharfe Trennung gefordert, so empfiehlt es sieh, den Durchfall des nahe am   Abflussende       e    befindliehen Teils des Siebbodens gesondert zu sammeln und aufs neue zu sieben, z. B. indem man die so erhaltene Fraktion aufs neue demselben Sieb zuleitet.



   Das erfindungsgemässe Sieb lässt sich in einfacher Weise konstruieren, beansprucht bei einer bestimmten Kapazität einen nur geringen Platz und vermag feiner zu sieben als die bereits bekannten Siebe.   LI-Lis    diesem   Gronde    sind besondere Anwendungszwecke für das Sieb möglich, und zwar in der   Stärke-    industrie zum Ersatz der teuren beweglichen Siebe aus Seidengewebe oder Nylon, in Kohlen-und   Erzwäsehen    zur Abtrennung der sehr feinen Teile   und/oder    der Schwertrübe, oder zum Sieben viskoser Gemische, wie   Bohr-    suspensionen und eines Breies aus ungebrannten   Zementrohstoffen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum. Nasssieben fester Teil- chen mittels eines festen Siebes, bei welchem das Siebgut mindestens annähernd tangential der konkaven Seite einer zylindrisch gekrümm- ten Siebfläehe zugeleitet, wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromungsriehtung des Siebgutes auf der SieboberflÏche von der Aufgabestelle bis zum Abflussende mindestens annÏhernd senkrecht zu der Erzeugenden der zylindrischen Siebfläehe über den Siebboden verläuft, derart, dass die einzelnen Teilchen sich annähernd in einer Ebene bewegen, welche senkrecht zu der Erzeugenden der Zylin- derfläche steht.
    II. Siebvorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch 1 mit einem zylindrisch gekrümmten Siebboden und Mitteln zur Zuführung des aus in Flüssigkeit suspen- dierten Teilehen bestehenden Siebgutes an- nähernd tangential zur konkaven Seite des Siebbodens, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebboden einen Teil eines Zylindermantels bildet und dass Mittel zum Auffangen und Entfernen der Teilchen vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCI-IE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Teilchen des Siebgutes in einer mindestens annähernd vertikalen Ebene der Siebfläche zuführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Siebgut mit einer Geschwindigkeit von mindestens 0, 5 m/sek zuleitet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Durehfallfrak- tion des am Abflussende befindlichen Teils des Siebbodens gesondert gesammelt und aufs neue gesiebt wird.
    4. Verfahren nach Patentan, sprueh I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gesondert gesammelte Fraktion demselben Sieb wieder zugeleitet wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb und un terhalb des Siebbodens annähernd gleiche Überdrücke erzeugt und aufrechterhalten werden..
    6. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II, dadureh gekennzeichnet, dass der Siebboden derart geformt ist, dass ein Teilchen, das sieh von der Aufgabestelle bis zum Abflussende bewegt, einen Bogen durchläuft, der einem Winkel von höchstens 180 entspricht.
    7. Siebvorliehtung naeh Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungs- halbmesser des Siebbodens für den ganzen Siebboden gleich ist.
    8. Siebvorrichtung nachPatentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen im Siebboden s, paltformig sind und parallel zur Erzeugenden verlaufen.
    9. Siebvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprueh 8, dadurch gekennzeich- net, da¯ der Siebboden aus Stäben mit einem mindestens annähernd rechteckigen Profil besteht, wobei die Stäbe derart angeordnet sind, dass auch die Spalte einen annähernd recht- eckigen Querschnitt aufweisen.
    10. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart ausgebildet ist, dass wahlweise jedes Ende des Siebbodens als Aufgabestelle dienen kann.
    11. Siebvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebboden in einem Querschnitt senkrecht auf die Er zeugende desselben einen Kreisbogen bildet, dessen Halbmesser zumindest 15 cm und h¯chstens 100 em und dessen Zentriwinkel zuminde, und höchstens 1800 beträgt.
    12. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeiehnet, dass gesonderte Auffangtrichter unterhalb des Siebbodens vorgesehen sind, deren einer sieh unter den am Abflussende befindliehen Teil des Siebbodens erstreckt, und dass Mittel vorgesehen sind, um mit deren Hilfe die in den Auffang- trichter aufgefangene Durchfallfraktion aufs neue zu sieben.
    13. Siebvorrichtung nach Patentansprueh II und Unteransprueh 12, gekemzeichnet durch eine Leitung von dem erwähnten Triehter bis zu den Zuleitungsmitteln.
    14. Siebvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Grösse des erwähnten, am Abflussende befindlichen Teils des Siebbodens einstellbar ist.
    15. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, clapi der Siebboden in einem Kasten untergebracht ist, der derart, schwenkbar angeordnet ist, dass in der einen Stellung das s eine Ende des Siebbodens an die Zuleitungs- mittel und in der amdern Stellung das andere Ende des Siebbodens an die Zuleitungsmittel anschliesst, während sieh die Auffangmittel für die Überlauffraktion zu beiden Seiten der Zuleitungsebene erstrecken.
    16. Siebvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspr chen 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen zentralen Auffangbehälter für die Durchfallfraktion besitzt unddasssichzu beiden Seiten dieses Behälters die Auffangmittel f r die Überlauffraktion befinden.
    17. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspr chen 12, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zu beiden Seiten des zentralen Auffangbehälters befind lichen Auffangmittel in einen gemeinsamen Sammel m nden.
    18. Siebvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Auffangmittel fiir die t berlauffraktion eine Rinne vorge- sehen ist, die sieh unter dem Kasten befindet, während die Auffangmittel für die Durchfall- fraktion neben dieser Rinne angebracht sind.
    19. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeiehnet, dass der Siebboden in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht ist, das mit Zufuhr-und Abflussöffnungen und mit Mitteln zur Erzeugung und Erhal tmn gleicher ¯berdr cke zu beiden Seiten des Siebbodens versehen sind.
    20. Siebvorrichtung nach.Patentanspruch II, dadureh gekennzeichnet, dass die Zulei- tungsmittel derart bewegbar r angebraeht sind, dass sie tangential wahlweise auf jedes der beiden Enden des Siebbodens m nden k¯nnen.
    21. Siebvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprueh 20, dadurch gekennzeiehnet, dass der Siebboden um mehr als 180 gekrümmt ist, wobei die beiden Enden schräg gegen die Achse des Zuleitungsorgans zeigen und hinsichtlich der Mittelebene symmetrisch angeordnet sind.
    22. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 21, dadurch gekenn- zeichnet, dass alsZuileitungsmitteleinZulei- tungsorgan, das schwenkbar um eine Achse angebracht ist, die sich in erwähnter Mittelebene befindet, und Teile, die zur Zuleitung einer Trübe in dieses Zuleitungsorgan dienen, vorhanden sind.
    23. Sieb Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, da¯ die erwähnte Achse waagrecht verläuft.
    24. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspr chen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehwinkel der Zulei- tungsorgane zwischen den beiden wirksamen Stellungen mindestens 75 und höchstens 105 beträgt.
    25. Siebvorrichtung. naeh Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Auffangmittel der Überlauffraktion an beide Enden des Siebbodens ansehliessen.
    26. Siebvorriehtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeiehnet, dass Mittel vorge- sehen sind, die dazu dienen, die Durchfall- fraktionen der ersten und der zweiten Hälfte des Siebbodens gesondert zu sammeln und abzuf hren, welche Mittel mit Steuerorganen ausgestattet sind, die in solcher Weise mit dem Zuleitungsorgan gekuppelt sind, dass sowohl die erste als die zweite Durchfallfraktion stets nach derselben Stelle geleitet wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN114279907A (zh) * 2021-12-14 2022-04-05 中国科学院地质与地球物理研究所 一种月尘颗粒样品的无损筛分系统及其筛分方法

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CN114279907B (zh) * 2021-12-14 2022-11-15 中国科学院地质与地球物理研究所 一种月尘颗粒样品的无损筛分系统及其筛分方法

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