CH327611A - Treibbeetfenster - Google Patents

Treibbeetfenster

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CH327611A
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Inventor
Diriwaechter Hansjoerg
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L & H Rosenmund Vorm Louis Ros
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Description


      Treibbeetfenater       Die     Verwendung    von     Treibbeetfenstern    im  Gartenbau ist allgemein bekannt. Derartige       Fenster    bestehen vielfach aus einfachen Holz  rahmen,     meist    genormter Grösse, welche mit  Glas versehen sind. Diese Ausführung hat.       den    Nachteil, dass trotz     Sehut.zanstrieh    die  Rahmen sehr unter den     Wittex2angseinflüssen     leiden und ihre Lebensdauer somit sehr be  grenzt ist.  



       Anis    diesem     GTunde    hat man     Fenster        aus     gezogenen     .Stahlhohlprofilen    entwickelt, wel  che eine längere     Lebensdauer    aufweisen und  stabiler sind. Um die Korrosion der Stahl  rahmen zu verhindern, werden sie     meist    noch  verzinkt. Die     Glasscheiben    werden in diese  Rahmen entweder mit Kitt oder kittlos ein  gesetzt. Zu     diesem    Zweck sind die Glasschei  ben mit ganz leichten     Holzleisten    umgeben, die  die Abdichtung gegenüber dem Stahlrahmen  besorgen.

   Der Nachteil dieser Ausführung be  steht darin, dass die Stahlrahmen erheblich  schwerer sind als die Holzrahmen, und dass  sie trotz des     Verzinkens        früher    oder später  unter Einfluss der Feuchtigkeit zu rosten be  ginnen.  



  Um auch     diese    Nachteile zu beseitigen,  wurde gemäss der vorliegenden Erfindung ein       Treibbeetfenater    mit einem Rahmen aus  Leichtmetall     entwickelt.    Dieses hat. neben ver  schiedenen andern Vorteilen den Vorzug der  grösseren Leichtigkeit und somit der leichteren       Bedienbarkeit    und der     absoluten    Korrosions  beständigkeit.

   Wegen der leichteren     Fertigung       wurden die Profile     das        Aluminiiunrahmens     <B>als</B> offene Hohlprofile entwickelt, welche prak  tisch die gleiche Stabilität gegen Biegung auf  weisen wie die geschlossenen Kastenprofile der       Stahlfenster.    Gegen     Verdrehung    jedoch sind  die offenen     Hohlprofile        wesentlich    elastischer,  was bewirkt,     dass    die daraus     gefertigten    Rah  men sich jeder windschiefen Unterlage voll  kommen anpassen können.

       Hiedurch        wird    eine  ausgezeichnete Abdichtung des Treibbeetes ge  gen Wasser und Zugheft ermöglicht.  



  Das     Treibbeet.fenster    gemäss der Erfindung  ist in den     Fig.1        bis    8     beispielsweise    darge  stellt,     und    zwar     zeigt        Fig.1    eine     Gesamt-          ansicht    des     Fensters,        Fig.    2 einen     Längsschnitt     durch das Fenster und     Fig.3    einen Quer  schnitt. In     Fig.    4     ist    eine Ansicht des Fensters  gegen die untere Schmalseite gezeigt.

   In       Fig.    5     ist    der linke Seitenholm, in     Fig.    6 der  mittlere und in     Fig.7    der obere Holm des       Rahmens    in einer abgeänderten     Ausführungs-          variante    dargestellt. Schliesslich zeigt     Fig.8     noch das     Zusammenwirken        zweier    in der     Ab-          flussriehtung    des     Wassers        übereinanderliegen-          der        Fenster.     



  In     Fig.1    ist der aus dem Oberholm 1     und     den beiden     Seitenholmen    2, dem Mittelholm 3  und dem Unterholm 4     zusammengeschweisste     Rahmen     dargestellt.    In diesen sind mit Hilfe  der am Rand angebrachten,     konischen    Holz  leisten 5 die beiden Glasscheiben 6 von unten  nach oben eingeschoben.

   Die     Holzleisten    5 die  nen     als        Abdichtungs-    und Ausgleichselement      zwischen den     Aluininiumhohlprofilen.und    den  Glasscheiben 6.     Ziun    Einschieben der Glas  scheiben 6     ist    der Unterholm 4 an seiner Ober  seite 7     ganz    eben ausgebildet. In den Ober  holm 1 sind in eine spezielle Schwalben  schwanznut 8     Gelenklagerkörper    9 für den  Handgriff 10 eingeschoben. Am Unterholm 4  hingegen sind die     Gelenklagerkörper    11 für  den Handgriff 10 nach Einschiebender Glas  scheiben 6 aufgeschraubt.

   In den Ecken des  Unterholms 4 sind auf der Oberseite 7 ferner  noch zwei Glashalter 12 aufgeschraubt, welche  die Glasscheibe 6 gegen     Herausfallen    sichern  und dadurch, dass sie     dieselben    um einige Mil  limeter überragen, gegen Beschädigung an den  Ecken schützen.  



  In     Fig.    2 und 3 sind die Profile der ver  schiedenen Rahmenholme zu sehen. Sämtliche  Rahmenprofile sind sehr schmal ausgeführt,  um den     günstigsten    Lichteinfall durch die  Glasscheiben in die     Treibbeete    zu gestatten.  Das Profil des Oberholmes 1.,     des    Mittelholmes  3 und der beiden Seitenholme 2 weisen Hohl  räume auf, sind jedoch keine geschlossene  Kastenprofile. Die Holme 1 und 2 tragen in  ihrem     Innern        Profilfortsätze    13 und 14. Die  untern     Fortsätze    13 liegen horizontal, wäh  rend die obern, 14,     konisch    angeordnet sind.

    In diesen     Profilfortsätzen    13 und 14 liegen  die genannten, hölzernen     Einschubleisten    5,  in deren Nuten 15 die Glasscheiben 6 einge  schoben sind. Dem gleichen Zweck dienen die       konischen    Nuten 16 im Mittelholm 3, wobei  die     Abschrägnng    an der Oberseite des Hohnes  3 gleichzeitig dem Abfluss des     MTassers    gegen  die     Glasscheiben    6 hin dient.

   Infolge der koni  schen Form der     Einschubleisten    5 können  diese auch nicht herausfallen, wenn eine       Glasscheibe    6     bricht.    In den untern, hohlen       Rechteckquerschnitt        1.7    des Holmes 3 kann  im     Bedarfsfall    eine     Beschwerungsleiste    18 ein  gelegt werden.

   Zum     Aufeinanderstapeln    der       Treibbeetfenster    sind die Oberseiten der     Hohne     1 und 2 mit     entsprechenden    Absätzen 19     und     Vertiefungen 20 versehen, in welche die korre  spondierenden Absätze 21 und Vertiefungen  22 an der Unterseite der Holme beim Darauf  legen passen. An der     Aussenseite    besitzen die    beiden     Seitenholme    zwei Nuten 23 zum leich  teren Anfassen ohne Benützung der Hand  griffe 10.

   Der Oberholm 1 trägt     zusätzlich     an der Rahmeninnenseite eine kleinere     Schwal-          benscliwanznut    8, in welche die beiden     Ge-          lenktagerkörper    9 für den obern Handgriff 10       eingeschoben        sind.    Der Unterholm 4 ist an  seiner     Oberseite    7 eben und trägt eine Rille 24,  in welche zur Abdichtung der     Glasscheibe    6  eine Asbestschnur 25 eingelegt ist.

   Auf der       Oberseite    des Unterholmes 4 sind Gelenklager  körper 11 und Glashalter 12     angeschraubt     (siehe     Fig.4).    Die Glashalter 12 sind etwas  höher gehalten als die Oberfläche der Glas  platten 6, um sie vor Beschädigung zu bewah  ren. Glashalter 12 und     Gelenklagerkörper    11       sind    mittels Schrauben 26 am Unterholm 4       befestigt    und     können    zum Auswechseln der  Glasscheiben entfernt werden.  



  In den     Fig.    5, 6 und 7 sind nochmals die  Profile des Seitenholmes 2, des     Mittelholmes    3  und des Oberholmes 1.     gezeigt,    jedoch diesmal  mit innern     Profilfortsätzen    13 und 14, welche       beidseits        konisch,        also        sehwalbenschwanzför-          mig,    angeordnet, sind. Diese Ausführung hat.  den Vorteil, ass die     eingeschobenen    Holzlei  sten in den Hohlprofilen noch     besser    haften.

    Im übrigen sind die Einzelheiten der     Profile     die gleichen wie in den     Fig.    2 und 3.  



  Schliesslich zeigt.     Fig.8    noch zwei     zusam-          mengesetzte        Fenster,    wobei das obere mit sei  nem Unterholm 4 auf dem Oberholm 1.     des          untern    Fensters aufliegt.. Hierbei stützt ,sich  der Unterholm 4 mit seinem Ansatz 27 gegen  den Oberholm 1 ab. Das in der Pfeilrichtung  abrinnende     Wasser    läuft von der     obern    Glas  platte 6' auf den Unterholm 4 des obern     Fen-          sters    und von     dort    über den Oberholm 1 des  untern     Fensters    auf die Glasplatte 6" des  untern Fensters usw.

   Das     -Wasser    kann infolge  der     Asbestdichtung    25 und des exakten     Ab-          schlusses    zwischen dem obern und dem untern       Fenster    nicht in die Treibbeete eindringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Treibbeetfenster für Gartenbauzwecke, da durch gekennzeichnet, dass es einen Rahmen aus durchwegs offenen Aluminiumhohlpro- fiten, bestehend aus Oberholm (1), Unterholm (4), zwei Seitenholmen (2) und einem Mittel- holm (3), aufweist., in welchen Rahmen mittels abdichtender, konischer Holzleisten (5) Glas scheiben (6) kittlos und lösbar von unten her eingeschoben sind,
    die durch an dem Ober- bzw. Unterholm befestigte Gelenklagerkörper (9 und 11) und Glashalter (12) fixiert sind, wobei letztere die Glasscheiben (6) um einige Millimeter überragen, um sie gegen Bruch zu schützen.
    UNTERANSPRL CHF 1. Treibbeetfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere, das mittlere und die beiden seitlichen Rahmen profile in ihrem Innern mit schwalbenschwanz- förmigen Fortsätzen (13 und 14) versehen sind, in welche konische Holzeinfassungslei- sten (5) der Glasscheiben (6) eingeschoben sind.
    \?. Treibbeet.fenster nach Patentanspruch und I?iiteransprucli 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere, das mittlere und die beiden seitlichen Rahmenprofile in ihrem Innern nur nach oben konisch ausgebildete Fortsätze (14) zum Einschieben der Holzeinfassungsleisten (5) aufweisen, dass die Fortsätze (13) nach unten zti aber parallel zur Profilaussenseite ausgebildet sind.
    3. Treibbeetfenster nach Patentanspnzch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einfassungsleisten (5) aus Holz in den Führungen (13 und 14) der Rahmenprofile mit Anpressing sitzen, zum Zwecke, die Treibbeete gegen Wasser- und Luftzutritt vollkommen abzudichten.
    4. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittelleiste des Rah- mens an ihrer Unterseite eine Fühiutng (17) aufweist., in welche bei Bedarf zugehörige Be- schwerunmsleisten (18) eingeschoben werden können.
    5. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Profil des obern Rah- menholmes (1) eine zusätzliche Schwalben schwanznut (8) besitzt., in welche die Gelenk- lagerköiTer (9) des obern Handgriffes (10) eingeschoben sind.
    6. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Profil des untern Rah- menholmes (4) derart ausgebildet ist, dass darüber die Glasscheibe in den Rahmen ein geschoben werden kann und mittels einer in einer Nut (24) des Profils liegenden Dich- tungsschnur (25) gegenüber .dem Profil gegen Wasser- und Zuglufteintritt abdichtet.
    7. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden seitlichen Rah menholnie (2) an ihrer Aussenseite in der Längsrichtung flache Nuten (23) aufweisen, die es gestatten, die Fenster ohne Benützung der Handgriffe bequem aufzuheben.
    B. Treibbeet.fenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 2, dadurch ge kennzeichnet., dass an den beiden untern Ecken des Rahmens auf dem untern Rahmenholm (4) Glasschutzhalter (12) angebracht sind. 9. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Handgriff.
    (10) durch Aufschrauben an der Oberseite (7) des untern Rahmenholmes (4) gleichzeitig als Glashalter ausgebildet ist. 10. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch derartige Ausbildung der untern und obern Holme,
    dass beim Aneinandei-schliessen zweier Fenster in ihrer betriebsmässigen Sehrä.glage das Regenwasser ungehindert und ohne sieh am untern Fensterrand zu stauen, über die Glasscheibe (6') vom obern Fenster zum untern abrinnen kann, wobei infolge Ineinandergreifens der beiden Holme prak tisch weder Wasser, noch Zugluft zwischen den Fenstern eindringen kann.
CH327611D 1954-09-23 1954-09-23 Treibbeetfenster CH327611A (de)

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