CH327611A - Treibbeetfenster - Google Patents
TreibbeetfensterInfo
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Description
Treibbeetfenater Die Verwendung von Treibbeetfenstern im Gartenbau ist allgemein bekannt. Derartige Fenster bestehen vielfach aus einfachen Holz rahmen, meist genormter Grösse, welche mit Glas versehen sind. Diese Ausführung hat. den Nachteil, dass trotz Sehut.zanstrieh die Rahmen sehr unter den Wittex2angseinflüssen leiden und ihre Lebensdauer somit sehr be grenzt ist.
Anis diesem GTunde hat man Fenster aus gezogenen .Stahlhohlprofilen entwickelt, wel che eine längere Lebensdauer aufweisen und stabiler sind. Um die Korrosion der Stahl rahmen zu verhindern, werden sie meist noch verzinkt. Die Glasscheiben werden in diese Rahmen entweder mit Kitt oder kittlos ein gesetzt. Zu diesem Zweck sind die Glasschei ben mit ganz leichten Holzleisten umgeben, die die Abdichtung gegenüber dem Stahlrahmen besorgen.
Der Nachteil dieser Ausführung be steht darin, dass die Stahlrahmen erheblich schwerer sind als die Holzrahmen, und dass sie trotz des Verzinkens früher oder später unter Einfluss der Feuchtigkeit zu rosten be ginnen.
Um auch diese Nachteile zu beseitigen, wurde gemäss der vorliegenden Erfindung ein Treibbeetfenater mit einem Rahmen aus Leichtmetall entwickelt. Dieses hat. neben ver schiedenen andern Vorteilen den Vorzug der grösseren Leichtigkeit und somit der leichteren Bedienbarkeit und der absoluten Korrosions beständigkeit.
Wegen der leichteren Fertigung wurden die Profile das Aluminiiunrahmens <B>als</B> offene Hohlprofile entwickelt, welche prak tisch die gleiche Stabilität gegen Biegung auf weisen wie die geschlossenen Kastenprofile der Stahlfenster. Gegen Verdrehung jedoch sind die offenen Hohlprofile wesentlich elastischer, was bewirkt, dass die daraus gefertigten Rah men sich jeder windschiefen Unterlage voll kommen anpassen können.
Hiedurch wird eine ausgezeichnete Abdichtung des Treibbeetes ge gen Wasser und Zugheft ermöglicht.
Das Treibbeet.fenster gemäss der Erfindung ist in den Fig.1 bis 8 beispielsweise darge stellt, und zwar zeigt Fig.1 eine Gesamt- ansicht des Fensters, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Fenster und Fig.3 einen Quer schnitt. In Fig. 4 ist eine Ansicht des Fensters gegen die untere Schmalseite gezeigt.
In Fig. 5 ist der linke Seitenholm, in Fig. 6 der mittlere und in Fig.7 der obere Holm des Rahmens in einer abgeänderten Ausführungs- variante dargestellt. Schliesslich zeigt Fig.8 noch das Zusammenwirken zweier in der Ab- flussriehtung des Wassers übereinanderliegen- der Fenster.
In Fig.1 ist der aus dem Oberholm 1 und den beiden Seitenholmen 2, dem Mittelholm 3 und dem Unterholm 4 zusammengeschweisste Rahmen dargestellt. In diesen sind mit Hilfe der am Rand angebrachten, konischen Holz leisten 5 die beiden Glasscheiben 6 von unten nach oben eingeschoben.
Die Holzleisten 5 die nen als Abdichtungs- und Ausgleichselement zwischen den Aluininiumhohlprofilen.und den Glasscheiben 6. Ziun Einschieben der Glas scheiben 6 ist der Unterholm 4 an seiner Ober seite 7 ganz eben ausgebildet. In den Ober holm 1 sind in eine spezielle Schwalben schwanznut 8 Gelenklagerkörper 9 für den Handgriff 10 eingeschoben. Am Unterholm 4 hingegen sind die Gelenklagerkörper 11 für den Handgriff 10 nach Einschiebender Glas scheiben 6 aufgeschraubt.
In den Ecken des Unterholms 4 sind auf der Oberseite 7 ferner noch zwei Glashalter 12 aufgeschraubt, welche die Glasscheibe 6 gegen Herausfallen sichern und dadurch, dass sie dieselben um einige Mil limeter überragen, gegen Beschädigung an den Ecken schützen.
In Fig. 2 und 3 sind die Profile der ver schiedenen Rahmenholme zu sehen. Sämtliche Rahmenprofile sind sehr schmal ausgeführt, um den günstigsten Lichteinfall durch die Glasscheiben in die Treibbeete zu gestatten. Das Profil des Oberholmes 1., des Mittelholmes 3 und der beiden Seitenholme 2 weisen Hohl räume auf, sind jedoch keine geschlossene Kastenprofile. Die Holme 1 und 2 tragen in ihrem Innern Profilfortsätze 13 und 14. Die untern Fortsätze 13 liegen horizontal, wäh rend die obern, 14, konisch angeordnet sind.
In diesen Profilfortsätzen 13 und 14 liegen die genannten, hölzernen Einschubleisten 5, in deren Nuten 15 die Glasscheiben 6 einge schoben sind. Dem gleichen Zweck dienen die konischen Nuten 16 im Mittelholm 3, wobei die Abschrägnng an der Oberseite des Hohnes 3 gleichzeitig dem Abfluss des MTassers gegen die Glasscheiben 6 hin dient.
Infolge der koni schen Form der Einschubleisten 5 können diese auch nicht herausfallen, wenn eine Glasscheibe 6 bricht. In den untern, hohlen Rechteckquerschnitt 1.7 des Holmes 3 kann im Bedarfsfall eine Beschwerungsleiste 18 ein gelegt werden.
Zum Aufeinanderstapeln der Treibbeetfenster sind die Oberseiten der Hohne 1 und 2 mit entsprechenden Absätzen 19 und Vertiefungen 20 versehen, in welche die korre spondierenden Absätze 21 und Vertiefungen 22 an der Unterseite der Holme beim Darauf legen passen. An der Aussenseite besitzen die beiden Seitenholme zwei Nuten 23 zum leich teren Anfassen ohne Benützung der Hand griffe 10.
Der Oberholm 1 trägt zusätzlich an der Rahmeninnenseite eine kleinere Schwal- benscliwanznut 8, in welche die beiden Ge- lenktagerkörper 9 für den obern Handgriff 10 eingeschoben sind. Der Unterholm 4 ist an seiner Oberseite 7 eben und trägt eine Rille 24, in welche zur Abdichtung der Glasscheibe 6 eine Asbestschnur 25 eingelegt ist.
Auf der Oberseite des Unterholmes 4 sind Gelenklager körper 11 und Glashalter 12 angeschraubt (siehe Fig.4). Die Glashalter 12 sind etwas höher gehalten als die Oberfläche der Glas platten 6, um sie vor Beschädigung zu bewah ren. Glashalter 12 und Gelenklagerkörper 11 sind mittels Schrauben 26 am Unterholm 4 befestigt und können zum Auswechseln der Glasscheiben entfernt werden.
In den Fig. 5, 6 und 7 sind nochmals die Profile des Seitenholmes 2, des Mittelholmes 3 und des Oberholmes 1. gezeigt, jedoch diesmal mit innern Profilfortsätzen 13 und 14, welche beidseits konisch, also sehwalbenschwanzför- mig, angeordnet, sind. Diese Ausführung hat. den Vorteil, ass die eingeschobenen Holzlei sten in den Hohlprofilen noch besser haften.
Im übrigen sind die Einzelheiten der Profile die gleichen wie in den Fig. 2 und 3.
Schliesslich zeigt. Fig.8 noch zwei zusam- mengesetzte Fenster, wobei das obere mit sei nem Unterholm 4 auf dem Oberholm 1. des untern Fensters aufliegt.. Hierbei stützt ,sich der Unterholm 4 mit seinem Ansatz 27 gegen den Oberholm 1 ab. Das in der Pfeilrichtung abrinnende Wasser läuft von der obern Glas platte 6' auf den Unterholm 4 des obern Fen- sters und von dort über den Oberholm 1 des untern Fensters auf die Glasplatte 6" des untern Fensters usw.
Das -Wasser kann infolge der Asbestdichtung 25 und des exakten Ab- schlusses zwischen dem obern und dem untern Fenster nicht in die Treibbeete eindringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Treibbeetfenster für Gartenbauzwecke, da durch gekennzeichnet, dass es einen Rahmen aus durchwegs offenen Aluminiumhohlpro- fiten, bestehend aus Oberholm (1), Unterholm (4), zwei Seitenholmen (2) und einem Mittel- holm (3), aufweist., in welchen Rahmen mittels abdichtender, konischer Holzleisten (5) Glas scheiben (6) kittlos und lösbar von unten her eingeschoben sind,die durch an dem Ober- bzw. Unterholm befestigte Gelenklagerkörper (9 und 11) und Glashalter (12) fixiert sind, wobei letztere die Glasscheiben (6) um einige Millimeter überragen, um sie gegen Bruch zu schützen.UNTERANSPRL CHF 1. Treibbeetfenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere, das mittlere und die beiden seitlichen Rahmen profile in ihrem Innern mit schwalbenschwanz- förmigen Fortsätzen (13 und 14) versehen sind, in welche konische Holzeinfassungslei- sten (5) der Glasscheiben (6) eingeschoben sind.\?. Treibbeet.fenster nach Patentanspruch und I?iiteransprucli 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere, das mittlere und die beiden seitlichen Rahmenprofile in ihrem Innern nur nach oben konisch ausgebildete Fortsätze (14) zum Einschieben der Holzeinfassungsleisten (5) aufweisen, dass die Fortsätze (13) nach unten zti aber parallel zur Profilaussenseite ausgebildet sind.3. Treibbeetfenster nach Patentanspnzch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einfassungsleisten (5) aus Holz in den Führungen (13 und 14) der Rahmenprofile mit Anpressing sitzen, zum Zwecke, die Treibbeete gegen Wasser- und Luftzutritt vollkommen abzudichten.4. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittelleiste des Rah- mens an ihrer Unterseite eine Fühiutng (17) aufweist., in welche bei Bedarf zugehörige Be- schwerunmsleisten (18) eingeschoben werden können.5. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Profil des obern Rah- menholmes (1) eine zusätzliche Schwalben schwanznut (8) besitzt., in welche die Gelenk- lagerköiTer (9) des obern Handgriffes (10) eingeschoben sind.6. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Profil des untern Rah- menholmes (4) derart ausgebildet ist, dass darüber die Glasscheibe in den Rahmen ein geschoben werden kann und mittels einer in einer Nut (24) des Profils liegenden Dich- tungsschnur (25) gegenüber .dem Profil gegen Wasser- und Zuglufteintritt abdichtet.7. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden seitlichen Rah menholnie (2) an ihrer Aussenseite in der Längsrichtung flache Nuten (23) aufweisen, die es gestatten, die Fenster ohne Benützung der Handgriffe bequem aufzuheben.B. Treibbeet.fenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 2, dadurch ge kennzeichnet., dass an den beiden untern Ecken des Rahmens auf dem untern Rahmenholm (4) Glasschutzhalter (12) angebracht sind. 9. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Handgriff.(10) durch Aufschrauben an der Oberseite (7) des untern Rahmenholmes (4) gleichzeitig als Glashalter ausgebildet ist. 10. Treibbeetfenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch derartige Ausbildung der untern und obern Holme,dass beim Aneinandei-schliessen zweier Fenster in ihrer betriebsmässigen Sehrä.glage das Regenwasser ungehindert und ohne sieh am untern Fensterrand zu stauen, über die Glasscheibe (6') vom obern Fenster zum untern abrinnen kann, wobei infolge Ineinandergreifens der beiden Holme prak tisch weder Wasser, noch Zugluft zwischen den Fenstern eindringen kann.
Applications Claiming Priority (1)
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