CH327638A - Als Wassermangelsicherung dienender selbsttätiger Schalter, insbesondere für Wassererhitzer - Google Patents
Als Wassermangelsicherung dienender selbsttätiger Schalter, insbesondere für WassererhitzerInfo
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Description
Als Wassermangelsicherung dienender selbsttätiger Schalter, insbesondere für Wassererhitzer Die Erfindung bezieht sich auf einen als Wassermangelsieherung dienenden selbsttätig treu Schalter, insbesondere für Durchlauf- Wassererhitzer, dessen vorn Wasserdruek be- einflusstes, Schaltglied als Blasenmembran aus- ge bildet ist.
Diese Blasenniembran wurde bisher mittels eines die Membran durehdringenden -und festklemmenden Halters starr am Boden des Sehaltergehäuses festgehalten. Dabei ergaben sieh wesentliche Nachteile.
So verhärtete der einggespannte Teil der Membran sehr rasch und wurde brüehig,. Ausserdem kam, es vor, dass der Hal-ter der Membran, wenn er nielit sehr stark festgezogen wurde, sieh dureh Transportersehütterungen oder der.-11eiehen löste und dann die Tätigkeit des Sehalters störte bzw. verhinderte.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wird erfindungsgemäss die Blasenmembran ohne starre Befestigungsmittel im Sehaltergehäuse eingebaut, in dem sie lediglieh durch den Druek einer ihrem Ausdehnungshub entge genwirkenden Feder in ihrer Laue fest gehalten wird.
Die Blasenmembran kann dabei in der bisher bekannten Weise mit einer Ein- lassöffnung für Druckwasser versehen sein und einen Wasserra-um mit, gleichbleibendem Druck von einem zweiten Wasserrauni mit beim Wasserdurehlauf herabgesetztem Dru* trennen. Sie kann aber auch als eine nach aussen vollkommen gesel-dossene Blase ausge bildet werden, die nur Luft oder ein anderes, bei Unterdruck leicht expandierendes, vor zugsweise gasförmiges Medium enthält.
In der Zeiehnung sind ein bekanntes und zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> einen A.ehsensehnitt durch den selbsttätigen Schalter eines Gaswasserheizers, dessen Blasenmembran in der bisher übliehen Weise starr im Schaltergehäuse befestigt ist, Fig. 2 einen erfind.ungsgemäss ausgebil deten Schalter mit einer innen und aussen vom Wasser berührten Bilasenmembran und Fig. <B>3</B> einen erlindungsgemäss ausgebil deten Schalter mit einer nur aussen vom Wasser berührten,
geschlossenen Blasenmen1- bran.
In Fig. <B>1</B> ist<B>10</B> der kesselförrnige Unter teil,<B>11</B> der Deckel des Schaltergehäuses. Durch eine im Deekel <B>11</B> vorgesehene Stopf büchse 12 ist ein Schaltstift <B>13</B> hindurchge führt, dessen oberes Ende den Ventilkörper 14 eines Gasventils trägt, weTehes die Gas zufuhr zum Brenner<B>1,5</B> eines -nur schematisch dargestellten Gaswasserheizers beherrscht.
Das untere Ende des Schaltstiftes<B>13</B> ruht auf einem Yederteller <B>1,6,</B> welcher auf einer als Schaltglied dienenden Blasenmembran<B>17</B> auf- liegt und durch eine dem Ausdehnungshub <B>C</B> dieser Membran entgegenwirkende Feder<B>18</B> belastet ist. Die Blasenmembran<B>17</B> ist in der bisher bekannten Weise durch einen seheiben- förmigen Halter<B>19,</B> der in ihrem Innern liegt und mit einem Sehraubenansatz 20 ver sehen ist, starr in dem Schaltergehäuse fest gehalten. Und zwar klemmt die Haltescheibe <B>19</B> beim Festziehen der Schraube 20 eine Lippe 21 der Blasenmembran zwischen sieh und dem Boden 22 des Gehäuseteils<B>10</B> fest.
Die Haltescheibe<B>19</B> und ihre Schraube 20 sind als Hohlteile ausgebildet, so dass der Innenrauim <B>23</B> der Blasenmembran<B>17</B> über einen Kanal 24 mit dem unter vollem Lei tungsdruck stehenden Tei.,125 der Kaltwasser- zuleitung des Erhitzers in Verbindung steht.
Der über bzw. ausserhalb der Blasenmembran <B>17</B> liegende Raum<B>2,6</B> des Schaltergehäuses steht über einen Kanal<B>27</B> mit der engsten Steille <B>'28</B> eines VentuTirohres <B>29</B> in Verbin- dung, das von dem zu erhitzenden Wasser auf seinem Weg zu dem Lameltenheizkörper <B>30</B> des darges-Lellten Gaswasserheizers: durch flossen wird.
Wird also der in Fig. <B>1</B> gezeigte Warmwasserzapfhahn <B>31</B> geöffnet, so erzeugt der nun einsetzende Wasserdurchstrom durch das Venturirohr <B>29</B> einen Unte.rdruek in dem Schalterraum<B>26</B> über der Blasenmembran.<B>17.</B> Diese wird durch den Überdruck des durch den Kanal. 24 aus der Wasserzuleitung<B>25</B> nachdrängenden Kaltwassers ausgedehnt und hebt dadurch den Sehaltztift <B>13</B> mit dem Gas ventil 14 gegen die Wirkung der Feder<B>18</B> <B>5</B> an.
Durch das geöffnete Gasventil kann jetzt Brenngas zu dem Brenner<B>15</B> strömen, wo es durch die dauernd brennende Flamme des Zündbrenners <B>32</B> entzündet wird. Beim Schliessen des-#Varniwasserzapfhahiis <B>31</B> gleicht <B>9</B> sieh der Druck zu beiden Seiten der Blasen membran<B>17</B> wieder aus, so dass die Feder<B>18</B> das Gasventil wieder sehiliessen kann.
Der in Fig.2: dargestellte Schalter unter scheidet sich von dem in Fig. <B>1</B> gezeigten <B>5</B> dadurch, dass die Blasenmembran<B>17</B> -unter Weglassung des bisherigen Halters<B>1,9,</B> 20 nur lose in das Schaltergehäuse eingelegt ist. Der Gegendruck der Feder<B>18</B> hält sie da-bei in ihrer Betriebslage fest.
Die bisher einge spannte Membranlippe 21 liegt, also nur noeh unter dem Druck des durch die -untere Mein- branöffnun- <B>33</B> in die innere Membrankam- mer <B>23</B> eindringenden Leitungswassers aui dem Gehäuseboden 22 auf. Dagegen erleidet sie keinen harten Einspanndi-iiek mehr, der bisher ihr Gefüge nachteilig beeinflusste.
Bei der in Fig. <B>3</B> gezeigten Ausführungs form ist die Blasenniembran <B>17</B> vollkommen in s ich <B><U>-</U></B> schlossen und enthält in ihrem .e Innenraum<B>23</B> nur Luft oder ein anderes, bei Unterdruck leicht expandierendes iNle- dium. Der über der lose eingeleglen Blasen- menibran lieaende Gehäusera.um <B>926</B> steht wie der mit der Venturisaugstelle '28 oder einer andern Stelle mit. wechselndem Wasserdruck in Verbindung.
Wenn -nun das d-tirehströ- mende Kaltwasser in der Gehäusekammer<B>26</B> einen Unterdruck hervorruft, so dehnt, sieh das in der Blasenmembran<B>17</B> ein- chlos- ;Des sene Medium aus und hebt den Sehaltstift <B>13</B> an, so dass dieser das Gasventil 14 öffnet.
Die lose eingelegte Blasennienibran <B>17</B> wird in ihrer Stellung wieder nur durch den Druck der ihrem Ausdehnun-shab entgegenwirken den Feder<B>18</B> fest-elialten. Die Blasenmeifl- bran wird aber vorzugsweise an ihrer Boden- fläeh#e mit einem leicht.
vorspringenden Zen- trieralisatz 34 versehen, der in eine entspre- ehende Auswölbung des Gehäusebodens 22 eingreift, um eine zentrisehe Lage der Mein- bran zu dem Sehaltstift <B>13</B> sicherzustellen.
Die Verwendung einer ein kompressibles Medium, zum Beispiel Luft, enthaltenden Blasemnembran hat den Vorteil, dass ein bei geschlossenem Zapfhahn<B>31</B> in dem Erhitzer durch Naehheizung entstehender Überdruck nur ein stärl#:eres Zusammendrücken der Bla senmembran<B>17</B> zur Folge hat, nicht aber auf ein Anheben des Schaltstiftes<B>13</B> hin wirken kann.
Der in der Zeiehnull--- in Verbindung mit einem Gaswasserheizer dargestellte Schalter könnte natürlich auch zür Betätigung des Heizstrom,sehalters eines elektrischen Wasser erhitzers oder dergleiehen verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Als Wassermangelsieherung- dienender selbsttätiger Schalter, insbesondere für Was- sererhItzer, dessen Sehaltglied durch eine vomWasserdruck beeinflusste Blasenmembran ff wird, dadurch gekennzeichnet, ass gesteuert die Blasenmembran<B>(17)</B> ohne, starre Befes 1.- gungsmittel im Sehaltergehäuse eingebaut ist, in dem sie lediglich durch den Druck einer ihrem,Ausdehnungshub entgegenwirkenden Feder<B>(18)</B> in ihrer Lage festgehalten wird. UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Selbsttätiger Schalter nach Patentan- spriieh, dadurch gekennzeichnet, dass die Bla- senmembran <B>(17)</B> vollkommen geschlossen ist und nur Luft enthält. 2. Selbsttätiger Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bla senmembran<B>(17)</B> vollkommen geschlossen ist und ein bei Unterdruck expandierendes Me- um enthält.<B>3.</B> Selbsttätiger Schalter nach Unteran spruch 2" dadurch gekennzeichnet, dass die Blasenmembran<B>(17)</B> ein gasförmiges Medium enthält.
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| CH327638D CH327638A (de) | 1954-01-07 | 1954-12-14 | Als Wassermangelsicherung dienender selbsttätiger Schalter, insbesondere für Wassererhitzer |
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1954
- 1954-12-14 CH CH327638D patent/CH327638A/de unknown
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