CH327698A - Verfahren zur Herstellung eines mit einer gummisohle versehenen Schuhes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mit einer gummisohle versehenen Schuhes

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CH327698A
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CH
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Sauer Alexander
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Sauer Alexander
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00—Producing footwear
    • B29D35/10—Producing footwear having preformed soles or heels joined on to preformed uppers using a moulding technique, e.g. by feeding or injecting plastics material between the parts to be joined
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29K—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00—Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines mit einer Gummisohle versehenen Schuhes
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines mit einer   Gummisohle versehenen Schuhes und    bezweckt, die   Rutschfestigkeit    der Sohle zu eriiohen. Zur Erzeugung einer erhöhten Rutschfestigkeit wurden bisher bei glatten Sohle dem   Gummi'Wollflocken, gemahlener    Kork, Lederfasern und   ä. hnliehe    Stoffe beigefügt.



  F r Strassen-und Sportschuhe werden die Sohlen mit tiefer Profilierung versehen, welche aber den Nachteil hat, dass mit dieser der   Strassenschmutz    ins Haus getragen wird. Es ist auch vorgeschlagen worden, die Profilierungen mit Weich-oder Sehaumgummi auszu  fiillen.    Diese Füllungen haften jedoch nicht fest genug, so dass sie schon nach kurzem Ge  brauch herausfallen.   



   Das erfindungsgemässe Verfahren bezweckt, eine glatte Gummisohle zu schaffen, welehe einen besseren   Gleitschutz    als die bisher verwendeten Sohlen aufweist. Es besteht darin. da¯ aus einer vorvulkanisierten glattgeschliffenen Laufsohle   Durchbrüehe    ausgestanzt werden, die vor der Verbindung des   Sehuh-    schaftes mit der Sohle mit einer Gummimischung ausgefüllt werden, worauf diese mit der Sohle durch Wärmeeinwirkung verbunden wird, wobei gleiehzeitig der   Sehuhsehaft    mit der Sohle verbunden wird.



   Der nach dem Verfahren hergestellte   Schuh kennzeichnet sich dadurch, dass    die Sohle glatt ist und Stellen aus weicherem Gummi aufweist.



   Zur Herstellung eines solchen Schuhes wird eine glatte Laufsohle, die   Wollflocken,    gemahlenen Kork, Lederfasern und ähnliehe Bestandteile aufweisen kann,   vorvulkanisiert    und geschliffen. Aus dieser Laufsohle werden runde oder kantige Stücke nach einem vorher festgelegten Nluster ausgestanzt, so dass die Sohle Öffnungen eines bestimmten Bildes aufweist. Diese vorvulkanisierte ausgestanzte Sohle wird nun in eine Pressform für Haus-, Sport-un Strassensehuhe eingebracht, wobei deren   Sohleraum    für den Schuh ausser mit Füllstoffen wie Filz, Stoffasern und Ïhnlichen Stoffen mit einer Gummimisehung ausgefüllt wird. Diese Gummimisehung, die auch Schwammgummi sein kann, hat einen andern   Weichheitsgrad    als die vorgestanzte Laufsohle mit den Öffnungen.

   Sohle und Schaft werden nun in der Pressform zusammengebracht und warm verpresst bzw. vulkanisiert. Durch diese Pressung wird die in die Form eingebraehte Gummimischung durch die Íffnungen der eingebrachten Laufsohle gedrüekt und füllt diese aus. Die Gummimischung kann eine andere Farbe als die Sohle haben.



   Es entsteht dadurch eine Sohle mit harten Stellen, nämlieh denen der eingelegten Laufsohle, und mit weicheren Stellen, nämlich den mit weichem Gummi ausgefüllten Öffnungen.



  Durch diese harten und weichen Stellen in der Laufsohle wird eine tadellose   Gleitsicherheit    einer glatten Sohle ohne Profilierung erreicht.



  Dies hat den Vorteil, dass zum Beispiel beim   Tennissehuh    die Sohle v¯llig   glatt und trotz-    dem rutschfest ist, wodurch keine   Platzbeschä-    digung durch irgendeine Profilierung auftreten kann. Ausserdem wird durch einen solchen   Tennisschuh,    der an der Sohle keine Profile mehr aufweist, die Verschmutzung der Klubhäuser verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines mit einer Gummisohle versehenen Schuhes, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer vorvulkanisierten glattgeschliffenen Laufsohle Durchbr che ausgestanzt werden, die vor der Verbindung des Schuhschaftes mit der Sohle mit einer Gummimischung ausgefüllt werden, worauf diese mit der Sohle durch WÏrmeeinwirkung verbunden wird, wobei gleichzeitig der Schuhschaft mit der Sohle verbunden wird.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patent ansprneh I hergestellter Schuh, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle glatt ist und Stellen aus weicherem Gummi aufweist.
    UNTERANSPRUCH Schuh nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die die Löcher ausfül- lende Gummimischung eine andere Farbe als die Laufsohle aufweist.
CH327698D 1954-11-15 1954-11-15 Verfahren zur Herstellung eines mit einer gummisohle versehenen Schuhes CH327698A (de)

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