CH327740A - Verfahren zur Herstellung eines silberhaltigen Überzuges auf Metallkörpern, insbesondere für Metall-Glas-Verschmelzungen von elektrischen Entladungsgefässen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines silberhaltigen Überzuges auf Metallkörpern, insbesondere für Metall-Glas-Verschmelzungen von elektrischen Entladungsgefässen

Info

Publication number
CH327740A
CH327740A CH327740DA CH327740A CH 327740 A CH327740 A CH 327740A CH 327740D A CH327740D A CH 327740DA CH 327740 A CH327740 A CH 327740A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
metal
silver
coating
containing coating
base
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kahl Paul
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH327740A publication Critical patent/CH327740A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
    • C23C24/08Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat
    • C23C24/10Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat with intermediate formation of a liquid phase in the layer
    • C23C24/103Coating with metallic material, i.e. metals or metal alloys, optionally comprising hard particles, e.g. oxides, carbides or nitrides
    • C23C24/106Coating with metal alloys or metal elements only

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    eines     silberhaltigen        Überzuges        auf    Metallkörpern,     insbesondere          für        Metall-Glas-Verschmelzungen    von elektrischen Entladungsgefässen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines silberhaltigen     Überzuges     auf Metallkörpern und dient     insbesondere    zur       Vorbereitung        von        luftdichten     von elektrischen Entla  dungsgefässen.

   Bei     elektrischen    Entladungs  röhren oder andern Vakuumgefässen mit     Me-          tall-Glas-Verschmelzungen    wird zur     Angla-          sung    vielfach von Formkörpern aus Chrom  eisen,      Kovar     (eingetragene Marke),     Niekel-          Eisen-Legierungen.    oder dergleichen Gebrauch  gemacht. Dabei besteht einerseits die Aufgabe,  die elektrische Leitfähigkeit des Durchfüh  rungsteils zumindest an der Oberfläche zu ver  bessern, um damit besonders gute     Hochfre-          quenzeigenschaften    zu erzielen und anderseits  die Haftung des Glases am Metall zu ver  bessern.  



  Es ist, um diesen Forderungen     Rechnung     zu tragen, bereits vorgeschlagen worden,     zwi-          ,ehen    Glas und Metallkörper eine Zwischen  schicht vorzusehen, die Silber oder andere  Edelmetalle enthält. Bei der Verwendung sol  eher Zwischenschichten ergibt sich noch der  Vorteil, dass sich auf diese Weise Glassorten  mit dem     Metall    verbinden lassen, die sonst  nicht ohne weiteres eine mechanisch dauer  hafte Verbindung gewährleisten, z. B. wenn  bleihaltige Gläser in Verbindung mit      Kovar      verwendet werden.

      Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, bei       Verwendung    bestimmter Metalle für den  Metallkörper eine Unterlage für die silber  haltige Schicht vorzusehen, die aus einem  Belag aus einem oder mehreren Metallen be  steht, auf denen die silberhaltige Schicht be  sonders gut haftet. Eine solche Schicht kann  beispielsweise aus Nickel, Eisen, Kupfer oder  dergleichen bestehen, oder diese Metalle ent  halten.  



  Um den     gewünschten    Überzug mit einer  silberhaltigen Schicht zu erhalten, können     ver-          sehiedene    bekannte Verfahren angewendet  werden. So ist es zum     Beispiel    möglich, das  aufzubringende Metall in fein verteilter Be  schaffenheit mit oder . ohne entsprechende  Bindemittel durch Aufspritzen oder     Aufpin-          seln    auf die Oberfläche aufzubringen und da  nach durch     Ausheizen    die feinverteilten Me  tallteile zu einer zusammenhängenden Schicht  verlaufen zu lassen. Eine weitere     Möglichkeit     besteht in     einem    galvanischen Verfahren.

   Beim  Aufbringen von Silberschichten macht es aber  Schwierigkeiten, das Silber in feinverteilter  Form gleichmässig auf die Oberfläche der zu  metallisierenden Teile aufzubringen. . Aber  auch das Auftragen von Silberpulver mit  einem Bindemittel durch     Aufpinseln    hat den  Nachteil einer ungleichmässigen Silbervertei  lung, die durch den     Aufstreichv        organg    selbst      bedingt ist und auch insofern Nachteile hat,  als die Bindemittel, die sich hierfür eignen,  durchweg Rückstände hinterlassen. Es erge  ben sich dabei als Rückstände meist kohlen  stoffhaltige Substanzen, die bei der Verbren  nung des Bindemittels entstehen.

   Den galva  nischen Verfahren haftet der Nachteil an, dass  das     elektrolytische    Aufbringen von Silber  schichten Oberflächen grosser Reinheit und  ebener Beschaffenheit voraussetzt, um gleich  mässig dünne Silberschichten zu erhalten.  Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich Sil  berperlen     während    des     Aufschmelzens    bilden.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile besteht  die Erfindung darin, dass das zur Bildung der       Überzugsschicht    vorgesehene     überzugsmetall     ohne Bindemittel lediglich auf den Körper  aufgelegt wird, z. B. in einem Stück, und im  Vakuum oder in einer Gasatmosphäre, bei der  keine Oxydation stattfindet, auf solche Tem  peraturen und so lange erhitzt wird, dass das       Überzugsmetall    schmilzt und sich zu einem  zusammenhängenden Überzug verteilt.  



  Die Erfindung hat den Vorteil, dass das  Ü     berzugsmetall    z. B. in einem Stück verwen  det werden kann, dass also keinesfalls staub  förmige oder sonstige feinverteilte Beschaffen  heit vorausgesetzt zu werden braucht. Man  kann von Silberplättchen oder auch von grö  beren Körnern ausgehen. Es ist aber auch  möglich, die erforderliche Silbermenge in Ge  stalt eines Drahtes, Bandes oder dergleichen  auf den Körper aufzulegen. Die Verwendung  von Draht- oder Bandmaterial gewährleistet  eine ausserordentlich genaue Dosierung der  Silberschicht. Weiterhin lässt sich ein Draht  oder ein Band der Oberflächenform des zu  überziehenden Metallkörpers so gut durch  Biegen anpassen, dass beim     Schmelzen    des  Silbers das Metall rasch an die zu Überziehen  den Stellen läuft. Wenn also z.

   B. ein ring  förmiger Metallkörper mit einem Silberüber  zug zu versehen ist, so kann man die entspre  chende Silbermenge in Gestalt eines ein- oder  mehrfach ringförmig gebogenen Silberdrahtes  nur auf einen Teil der Oberfläche des Ring  körpers auflegen, so dass beim Niederschmel-         zen    ein gleichmässiger     -Überzug    an der gesam  ten Oberfläche des Ringkörpers entsteht. Bei  Anwendung geeigneter Temperaturen über  zieht sich ein mit Nickel entsprechend vorbe  reiteter Metallkörper bei Auflegen eines Sil  berringes auf der ganzen     Oberfläche    eventuell  auch innen gleichmässig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines silberhal tigen Überzuges auf Metallkörpern, insbeson dere für Metall-Glas-Verschmelzungen von elektrischen Entladungsgefässen, wobei der Metallkörper zuvor mit einem als Unterlage für die silberhaltige Überzugsschicht dienen den Belag aus mindestens einem Metall, auf dem Silber gut haftet, versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Bildung der Über zugssehicht vorgesehene silberhaltige Metall ohne Bindemittel lediglich auf den Körper aufgelegt und im Vakuum oder in einer Gas atmosphäre, bei der keine Oxydation stattfin det, auf solche Temperatur und so lange er hitzt wird,
    dass das überzugsmetall schmilzt und sich zu einem zusammenhängenden über- Zug verteilt. UNTERANSPRCCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss als Metall für die Unterlage Nickel verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Metall für die Unterlage Eisen verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Metall für die Unterlage Kupfer verwendet wird.
    4. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Über zugsmetall in Gestalt von Plättehen aufgelegt wird. 5. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Über zugsmetall in Gestalt von Körnern aufgelegt wird. 6. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Über- zugsmetall in Gestalt von Draht aufgelegt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein auf den bereits mit einem Belag aus einem Metall, auf dem Silber gut haftet, versehenen Metall körper aufzulegendes silberhaltiges Stück Überzugsmetall der Oberfläche des Metallkör pers angepasst gebogen ist und dass durch Erhitzung diese vollkommen gleichmässig damit versehen wird.
CH327740D 1953-04-02 1954-03-01 Verfahren zur Herstellung eines silberhaltigen Überzuges auf Metallkörpern, insbesondere für Metall-Glas-Verschmelzungen von elektrischen Entladungsgefässen CH327740A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327740X 1953-04-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH327740A true CH327740A (de) 1958-02-15

Family

ID=6185276

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH327740D CH327740A (de) 1953-04-02 1954-03-01 Verfahren zur Herstellung eines silberhaltigen Überzuges auf Metallkörpern, insbesondere für Metall-Glas-Verschmelzungen von elektrischen Entladungsgefässen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH327740A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3179535A (en) * 1960-11-04 1965-04-20 Sprague Electric Co Method of bonding an electrode to a ceramic body and article
US3410722A (en) * 1965-03-23 1968-11-12 Gen Dynamics Corp Welding method, composition and article

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3179535A (en) * 1960-11-04 1965-04-20 Sprague Electric Co Method of bonding an electrode to a ceramic body and article
US3410722A (en) * 1965-03-23 1968-11-12 Gen Dynamics Corp Welding method, composition and article

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1502619B2 (de) Schleif- und schneidkoerper aus diamantteilchen
DE2208250B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines isostatisch druckgesinterten Körpers
US2289614A (en) Nickel clad ferrous article
DE2737227C2 (de) Poröser Formkörper aus Keramik mit einer porendichten Beschichtung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3726073C1 (de) Verfahren zur Herstellung von duennwandigem Halbzeug und dessen Verwendungen
DE744208C (de) Hochbelastbare Anode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere solche ohne kuenstliche Kuehlung
AT89649B (de) Verfahren zum Blankerhalten von Metallen und Legierungen beim anhaltenden Glühen im Ofen.
DES0032910MA (de)
AT272929B (de) Verfahren zur vakuumdichten Verlötung eines Metallkörpers mit einem glasphasenfreien Keramikkörper
DE856920C (de) Verfahren zur Herstellung gasbindender, gut waermestrahlender Elektrodenoberflaechen
DE1221424B (de) Verfahren zur Herstellung einer Mehrscheiben-Verglasungseinheit
US5336382A (en) Process for the electrophoretic deposition of metal powder for the recoating of a part by diffusion brazing, and electrophoresis bath for use therein
DE2620056C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen
DE739251C (de) Kohle- oder Graphitelektrode fuer elektrische Entladungsgefaesse mit einem UEberzug aus einem hochschmelzenden, bei hoeherer Temperatur auf chemischem Wege gasbindenden Metall auf wenigstens der der Elektronenquelle zugewandten Flaeche
DE3147551C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Abtastnadeln für Kapazitäts-Schallplatten und Abtastnadeln für Kapazitäts-Schallplatten
DE968976C (de) Verfahren zum Herstellen eines loetbaren Metallueberzuges auf einem nichtmetallischen Koerper
DE956089C (de) Verschmelzung von bleihaltigen Glasteilen mit Teilen aus Eisenlegierungen unter Verwendung einer Edelmetall-Zwischenschicht fuer elektrische Entladungsgefaesse und Verfahren zur Herstellung einer Verschmelzung
DE967114C (de) Verfahren zur Schwaerzung von Elektroden
DE2119154C3 (de) Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus zementierten Karbiden mit einem harten, goldenen Zierüberzug
DE2656827A1 (de) Verfahren zur herstellung eines gasundurchlaessigen behaelters und verfahren zur isostatischen warmverdichtung unter verwendung dieses behaelters
DE914522C (de) Verfahren zur Herstellung von stark waermeabstrahlenden UEberzuegen auf Elektroden von elektrischen Entladungsgefaessen, insbesondere Hochleistungskurzwellenroehren
DE972452C (de) Verfahren zum Herstellen einer vakuumdichten Verbindung von Keramik mit den Metallen Aluminium, Magnesium oder deren Legierungen
DE2021396B2 (de) Hochtemperaturfeste und korrosionsbestaendige keramik-metall-verbindung
DE954628C (de) Verfahren zur Herstellung vakuumdichter Metall-Glas-Verschmelzungen fuer elektrische Entladungsgefaesse od. dgl.
DE697768C (de) Elektrischer Heizkoerper aus hochschmelzenden Meta