CH327774A - Vorrichtung für die Kontrolle von Textilfäden - Google Patents

Vorrichtung für die Kontrolle von Textilfäden

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CH327774A
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capacitor
circuit
grid
thyratron
relay
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Inventor
Hendrik Van Lingen
Willem Schneider Henri
Original Assignee
J F Scholten & Zonen Curacao N
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    • G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B11/01—Automatic controllers electric
    • G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/013—Automatic controllers electric details of the transmission means using discharge tubes
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/06—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to presence of irregularities in running material, e.g. for severing the material at irregularities ; Control of the correct working of the yarn cleaner
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  



  Vorrichtung f r die Kontrolle von   Textilfiiden   
Es ist bekannt, in der Herstellung von Textilfäden zu kontrollieren, ob in den FÏden verdickte oder verj ngte Stellen vorkommen.   



  Die i-erdickten Stellen, Fadenwülste genannt,      beeinträehtigen    bekanntlich das Äussere der Faden und sind die Ursache von Webefehlern.



   Im allgemeinen handelt es sich um verdickte Stellen, deren Länge ungefähr der mittleren Faserlänge entspricht.   Verdickun-    gen, die beträchtlich kürzer sind, beeinträehtigen   das Äussere    des Fadens im allgemeinen nur sehr wenig und brauchen nicht entfernt zu werden.



   Es ist bekannt, diese   Fadenwülste    mit Hilfe eines elektrisehen Kondensators naehzuweisen. Die FÏden werden dazu zwischen die Elektroden des Kondensators geführt.



  Sobald sich eine verdickte Stelle zwischen den Kondensatorplatten befindet, ändert sich die Kapazität dieses Kondensators, und mit   Ifilfe    einer mit dem Kondensator verbundenen Stromquelle kann eine Stromänderung erzeugt werden, die zur Bildung eines Impulses benutzt werden kann, der auf ein Relais wirkt, das den Faden   durchsehneidet    oder so festklemmt, dass er reisst. Der Fadenwulst wird dann entfernt, die Enden miteinander verknüpft, und dann kann der Faden weiter   dureh    den Apparat gezogen werden.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kontrolle von TextilfÏden, wobei der Faden ebenfalls zwischen den   Elel-    troden eines Kondensators geführt ist.



   Bei dem üblichen Verfahren werden die im Kondensatorkreis erzeugten Spannungs änderungen verstärkt, bevor sie einem Relais zugeführt werden. Die erforderliche Verstärkung ist sehr gross, und im. allgemeinen benötigt man zu diesem Zweck Verstärker mit mehreren Elektronenr¯hren.



   Die Erfindung hat eine möglichst einfache   Einriehtung    eines mit einem Kondensator arbeitenden Gerätes zum Auffinden von Fadenwililsten zum   Zweeke    und kennzeichnet sich dadurch, dass der Kondensator in einem Kreis einer Hochfrequenz-Generatorschaltung mit einer   Elektronenröhre    liegt, wobei die Reaktanz dieses Kondensators die erzeugte Leistung mindestens zum Teil beeinflusst., und   dass ein DeteLtor zur Gleiehrieh-    tung der erzeugten   Ilochfrequenzschwingun-    gen   vorgesehen und der Ausga. ngskreis    dieses Detektors mit einer Relaissehaltung verbunden ist, der die gleichgerichteten Spannungen als Impulse zugeführt werden.



   Diese geänderte Energieaufnahme beim Durchgang eines Fadenwulstes kann als   Schwingungseinsetzung oder als Anderung    der Schwingungsamplitude zur   Auswirkwng    kommen, wobei nach erfolgter Gleichrichtung und Abtrennung der vorhandenen   Hochfre-      quenzbestandteile    der   Niederfrequenzstrom    oder die   Niederfrequenzspannung zur Betäti-    gung eines Relais verwendet wird.



   Die in dieser Weise erhaltene Nieder  frequenzspannung    hat die Form eines Impulses. Gemϯ einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann dieser Impuls dadurch erhalten werden, dass in der Generatorschaltung neben der positiven Rückkopplung eine negative Rückkopplung verwendet wird, die vorzugsweise durch Parallelanordnung einer Selbstinduktion und einer   Kapazität ge-    bildet wird, die einen Sperrkreis darstellen.



  Die Resonanzfrequenz dieses   Sperrkreises    soll vorzugsweise relativ wenig abweichen von der   Generatorfrequenz.    Bei dieser Anordnung wird die Schwingungsamplitude im   frequenz-    bestimmenden Kreise geändert, sobald der Wert von einem der Parameter des Generatorkreises oder des negativen R ckkopplungskreises geändert wird.



   Diese Amplitudenänderung wird mit Hilfe eines Gleichrichters oder eines Detektors in   Niederfrequenzspannungsschwankmngen    verwandelt. Diese Spannungsschwankungen werden, zum Beispiel über ein RC-Filter, worin die   Hochfrequenzkomponenten    unterdrüekt werden, einer Relaissehaltung zugeführt. Als Relais kann insbesondere ein Thyratron verwendet werden, in dessen Anodenkreis ein magnetisches Relais geschaltet ist, zum Beispiel ein Telephonrelais.



   Beim Passieren eines Fadenwulstes wird ein   positiver   Impuls am Steuergitter des Thyratrons erzeugt, so dass das Thyratron leitend wird. Eine galvanische Verbindung des Gitters der   Generatorröhre    mit dem Gitter des Thyratrons ist nicht erwünscht, weil durch Kriechen der   Gleichstrompotentiale    der Grenzwert des Impulses sich ändert, wobei das Thyratron leitend wird.



   Aus diesem Grunde wird vor das Steuergitter des Thyratrons ein Kondensator geschaltet und das Steuergit-ter über einen hoch  ohmigen    Widerstand mit einem Punkt ver  bunden,    dessen Potential relativ zur Kathode negativ ist.



     Alan    kann die Schaltung auch so anordnen, dass das Passieren eines   Fadenwulstes    die f r das Erzeugen der   Schwingmgen    erforderliehe Bedingung herbeiführt, zum Beispiel   indem die negative Rüekkopplung ge-      sehwäeht    wird. Die negative   Rückkopplung    muss dann so gewählt werden, dass die positive, im System vorhandene   Rückkopplung    ausgeglichen wird. Infolge der KapazitÏtÏnderung   des Messkondensators,    die beim Durchgang eines   Fadenwulstes    eintritt, werden dann die Schwingungen erzeugt.

   Die negative Vorspannung des Gitters wird in diesem   Faille    vorzugsweise so gewählt, da im Ruhezustand die Steilheit niedriger ist als die maximale   Steilheit.'Sobald    das   Svstem      Sehwingungen    erzeugt, wird dann der   Anodengleiehstrom    geändert, und diese Stromänderung kann ein Relais betätigen. Das Relais wird durch einen Kondensator ülberbrüekt, der die Hochfre  quenzströme    durchlässt.



   An Hand der Zeichnungen werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung   erläu-    tert. In der Zeichnung sind- die   Elektroden-    kapazitäten weggelassen. Insoweit es erfor  derlieh    ist, kann man diese Kapazitäten in an sich bekannter Weise neutralisieren oder in anderer Weise   unsehädlieh    machen. Es zeigen :
Fig.   I    ein vollständiges Schema einer Schaltung mit einem Thyratron,
Fig. 2 und 3   schematiseh.

   Generatorsehal-      tungen,    die bei einer Änderung am Kondensator in   Schwingung geraten    (die   Gleichstrom-    quellen sind in den Figuren nicht gezeichnet) und
Fig.   4    ein in der Praxis erprobtes   Nus-      führungsbeispiel   
In Fig.   1    ist   1    eine als   Generator geschal-    tete Triode,   2    ist ein Thyratron. Die Generatorschaltung ist eine   sogenannte   Hartleyx-    Sehaltung oder   Dreipunktschaltung,    wobei in die   Kathodenleitung    ein Sperrkreis   8,'.)    aufgenommen ist.

   Zwischen das Steuergitter der Triode und den Sehwingungskreis   6, 7    ist ein Kondensator 3 geschaltet, der durch einen   Ableitungswiderstand 4 überbrüekt    ist.



  Das Gitter ist weiter über den Widerstand 5 und den Kondensator 10 mit der von der Kathode abgewendeten Klemme des   Sperr-    kreises verbunden.



   Die   VerbindungsstellezwischenWider-    stand 5 und Kondensator 10 ist über einen Kondensator 11 mit dem Gitter des Thyratrons 2 verbunden. Dieses Gitter ist ebenfalls mit einem Widerstand 12, dessen anderes Ende zu einem Punkt führt, dessen Potential, relativ zur Kathode, negativ ist, verbunden.



   Im Anodenkreis des Thyratrons liegt die   WicklungeinesTelephonrelais    13 und in Reihe damit ein   Widerstand 14 zur Begren-    zung des Stromes des Thyratrons 2.



   Die Wirkung der Generatorschaltung ist ohne weiteres verständlich. Der Kondensator 9 der negativen   Rüekkoppl'ungsimpedanz    ist in diesem Falle der   VTesskondensator,    zwischen dessen Elektroden der Faden geführt wird.



  Sobald ein   Fadenwulst    zwischen die   Elektro-    den kommt, wird die negative Rüekkopplungs    impedanzgeändert.Dabeiändertsiehauch    die Amplitude der erzeugten Schwingungen, und diese   Amplitudenänderung    bringt eine Änderung der mittleren Spannung am   Kon-    densator 3 sowie am Steuergitter der Genera  torrohre    hervor. Die Änderungen der   mit-    leren Spannung werden durch den Kondensa  tor 11    an das Steuergitter des Thyratrons   rebraeht.   



   Es   ist aueh möglieh,    den   Messkondeasator    in den   Generatorkreis aufzunehmen und die    negative R ckkopplungsimpedanz nicht zu Ïndern. Dann wird die Generatorfrequenz ge  iindert    und infolge dieser Änderung entsteht dann die   erforderlicheÄnderung    der negativen Rückkopplung.



   Bei einer gewissen Grösse der Änderung   wird das Thyratron leitend und betätigt    das Relais   13.    Die Empfindlichkeit, das heisst der Scheitelwert der Impulse, bei dem das Thyratron leitend wird, kann   einreguliert    werden, indem man die negative Vorspannung des Thyratrongitters Ïndert. Wird diese   Vorspan-    nung so gewählt, dass eine kleine Änderung genügt, um das Thyratron leitend zu machen, dann genügt schon ein Impuls mit einem niedrigen Scheitelwert.



     LangsameÄnderungen    werden infolge der Abwesenheit des Kondensators 11   nichet    an das Gitter des Thyratrons gelangen. Dies hat den Vorteil, dass man den Faden mit der   fland    zwischen die Platten des   Konden-      sators    legen kann, ohne dass dabei das Thyratron leitend wird.



   In Fig. 2 ist 1 ebenfalls eine Triode. In die Kathodenleitung dieser Triode ist ein Sperrkreis aufgenommen, der gebildet wird von einem Kondensator 9 und einer damit parallel geschalteten Selbstinduktion 8.   Zwi-    schen Anode und   Sperrkreis und zwischen    Gitter und Sperrkreis sind die Selbstinduk  tionsspulen    15 und 16 geschaltet und zwischen Gitter und Hochspannungsseite der Spule 15 ist ein Kondensator   24    geschaltet.



   Die letzterwähnten Elemente bilden einen Abstimmkreis einer an sieh bekannten Generatorschaltung.



   Der Sperrkreis 8, 9 dient wieder als negative   Rückkopplungsleitung und die'Schal-    tung   wird so einreguliert, dass    sie noch keine Schwingungen erzeugt. Die negative   Rück-    kopplungsimpedanz mu¯ dann einen so hohen Wert haben, da¯ die positive Rüekkopplung ausgeglichen wird. Eine relativ geringe Änderung am Sperrkreiskondensator genügt schon, um die Erzeugung von Schwingungen zu er  mögliehen.   



   Bei   Einstellung    am Fusspunkt der Kennlinie, also in einem Punkt, wo die Steilheit niedrig ist, nimmt dann der Anodenstrom plötzlich stark zu, und ein in den Anodenkreis geschaltetes Relais 18, das von einem Kondensator 17 überbrüekt wird, wird be  tätigt.    Dieses Relais hat dieselbe Aufgabe wie das Relais 13 in Fig. 1, das in den Anodenkreis des Thyratrons geschaltet ist.



   Man kann aber die am Kondensator 17 erzeugte Spannungsänderung auch benutzen, um in ähnlicher Weise wie in Fig. 1 ein Thyratron leitend zu machen.



   Selbstverständlich kann die erzeugte   Hoeli-    frequenzspannung, nachdem sie mittels eines besonderen Detektors gleichgerichtet ist, auch benutzt werden, um ein Thyratron leitend zu machen oder in anderer Weise ein Relais   zu betätigent   
Die beschriebenen   Schaltungen sind ledig-    lich Ausführungsbeispiele und der Zweck der F kann   auch mit andern Schaltmgs-    weisen erreicht werden. Wesentlich ist aber immer die Verwendung einer R¯hre in Generatorschaltung, wobei durch die Bewegung des Fadens zwischen den   Kondensatorelektroden    die erzeugte Leistung geändert wird, zum Beispiel dass die Amplitude der erzeugten Schwingung geändert wird oder die   Schwin-      gungen    erzeugt werden.



   In Fig. 3 ist eine Schaltung mit einer   nega-    tiven Spannungsr ckkopplung dargestellt. 1 ist eine Triode, 19 eine Selbstinduktionsspule, die mit dem Kondensator 20 und den   Kondensatoren 21, 22    einen Abstimmkreis bildet. Die   Selbstinduktionsspule      23    ist in diesem Falle zwischen den Verbindungspunkt der Kondensatoren   21    und   22 und    das Gitter geschaltet. Diese   Spi'le    ist gekoppelt mit der Spule 19, und zwar derart, dass sie eine positive Rückkopplung erzeugt.



   Die Kondensatoren   21    und 22 erzeugen eine negative R ckkopplung, die die Wirkung der vorhandenen positiven R ckkopplung   aus-    gleicht. Wenn die   Rückkopplung beträehtlieh    grosser gewählt wird, als f r die   Schwin-    gungserzeugung an sich notwendig wÏre, mu¯ auch die negative Rüekkopplung, die die    Wirkung der positiven Rüekkopplung aus-    gleicht, sehr stark sein, und unter diesen   Um-    ständen wird eine relativ   geringeÄnderung    der negativen Rückkopplung die Erzeugung von Schwingungen veranlassen.



   Eine ähnliehe Erwägung gilt auch f r die Schaltungen der Fig. 1 und 2.



   Im Falle der Fig. 3 kann man die erfor  derliche    Änderung der negativen   Rüekkopp-    lung dadurch   erhalten, dass der Kondensa-    tor   22, der    in diesem   lE'alle    als Me¯kondensator dient, geändert wird. Alan kann auch zwi  schen    Gitter und Anode und zwischen Gitter und Kathode Sehwingungskreise schalten, die dieselbe Resonanzfrequenz besitzen und von einer Kapazität parallel mit einer   Selbst-    induktion gebildet werden und einen dritten   Abstimmkreis    in die Anodenleitung aufnehmen.

   Die beiden erst erwähnten Kreise bilden eine negative R ckkopplung, die bei Vergrösserung der Kapazität des   ersterwähnten    Kreises in eine positive   Rückkopplung über-    gehen kann.



   Der Hauptvorteil der hier   beschriebenen      Vorriehtungen    ist, dass mit einer sehr einfachen Apparatur genügend starke Impulse erhalten werden, um das Relais zu betätigen.



   An Stelle des Thyratrons   kann man na-    türlich auch andere Vorriehtungen verwenden, zum Beispiel eine     Trigger-Schaltung,    die beim Eintreffen eines Impulses am. Gitter einer der Rohren umschlägt. Sobald das Relais 13 in Wirkung kommt und der Faden zerrissen ist, wird der   Anod'enstrom    während einer kurzen   Zeit mterbrochen,    der Fadenwulst beseitigt, und die Enden des Fadens werden miteinander verknüpft.



   Bei der Vorrichtung gemäss Fig.   1    ist der am Gitter des Thyratrons eintreffende Impuls positiv, wenn ein   Fadenwulst    in den   Won-    densator eintrifft, während beim Passieren eines verjüngten Teils ein negativer Impuls auftritt. Wenn man die verjüngten Teile be  seitigen will,    kann die Riehtung des Impulses umgekehrt werden, zum Beispiel durch Zwischenschaltung einer Triode oder durch   Au°-    nahme einer hoehfrequent entkoppelten Impedanz in   der Spannungszuleitung    der Oszilla  toranode.    Die Anode wird dann über eine Impedanz und einen   Trennkondensator    mit dem Steuergitter eines Thyratrons verbunden.



   Bei Verwendung von mehreren Apparate der beschriebenen Art kann eine   zentrale Spei-    sung verwendet werden, wobei die Leistung des Speiseapparates entspreehend der Anzahl der zu bedienenden Apparate gewählt werden mu¯. 



   Es ist dabei erwünscht, den Speiseapparat zu stabilisieren, weil sonst die Empfindlichkeit der ganzen Apparatur in zu starkem Ma¯e von NetzspannungsÏnderungen abhÏn  gin sein konnte.   



   AVeil die   Heizspannungen    nieht ohne   kom-      plizierte Anordnungen    stabilisiert werden können, kann es vorkommen, dass bei inderung der Heizspannung die Spannung Ïndert, die dem Gitter des   Thyratrons zugeführt wer-    den   mués nom    dieses leitend zu   maehen.    Um die dadurch entstandenen Schwierigkeiten zu beseitigen, kann gemäss der hier   beschrie-    benen Vorrichtung die negative Vorspannung des Thyratrons durch Gleichrichtung der   Heizspannung erzeugt    werden.



   Unter diesen Umständen werden die   Än-      derungen    in der Spannung, die das Thyratron leitend machen können, soweit sie ihre   Ursache in Änderungen    der Heizspannung finden, nahezu vollständig ausgeglichen.



   In der Fig.4 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das in der Praxis erprobt ist und sehr zuverlässig arbeitet. Die prinzipielle Schaltung entspricht derjenigen der Fig.   l.   



  Während aber beim Beispiel der Fig.   1    nur eine Triode verwendet wird, ist bei der Anordnung gemϯ Fig.4 eine Doppeltriode verwendet worden   (ECC    81, Ïquivalent mit der amerikanischen R¯hre 12 AT 7).



   Als Thyratron ist eine PL 21 verwendet @ worden, oder nach amerikanischer Bezeichnung eine   2      D    1.



   Die erste Triode der   Doppelröhre      1    ist in genau derselben Weise wie in Fig.   1    als    Generatorröhregeschaltet.Mit6,32,33,34    ist der   Generatorkreis    bezeichnet und mit 8, 9 der in der   Kathodenleitung    liegende Sperrkreis.



   Der Ableitungswiderstand 4 und der Gitterkondensator 3 sind wieder vorhanden ; nur ist der   Ableitungswiderstand    nicht direkt   parallel zum Gitterkondensator    3 geschaltet, sondern zwischen Gitter und dem von der Kathode abgewandten Ende des Sperrkreises.



     Die Anodenspannung    wird über dem   nodenwiderstand    31 der Anzapfung der   Generatorspule    6 zugeführt.



   Der Messkondensator 32 liegt   im Genera-      torkreis    und ist durch die Kondensatoren   33,    34 von der   Gleiehspannung    abgesperrt,   @o    da¯ eine Berührung dieses Kondensators ohne Gefahr stattfinden kann. Die Reihenschaltung der Kondensatoren 32, 33, 34   bildet das Äqui-    valent zu dem einzelnen Kondensator 7 in der Schaltung gemäss Fig.   l.   



   SelbstverstÏndlich ist die Kapazität der Kondensatoren   33    und 34 viele Male grösser als diejenige des Kondensators 32, damit eine   Änderung    der Kapazität von   32 einen mög-    lichst gro¯en Einflu¯ auf die Frequenz des Generatorkreises hat. Die Anzapfung an der Spule 6 ist über den Kondensator 35 mit Erde verbunden. Dieser Kondensator ist derart bemessen, dass er für niedrige Frequenzen eine sehr grosse Impedanz besitzt und für   Hoehfrequenz    einen Kurzschluss darstellt.



   Die Anzapfung ist weiter über   den Kon-    densator 36 mit dem Gitter der zweiten Triode la der   Doppelröhre    verbunden, und in  blicher Weise ist das Gitter über den   Ableitungs-    widerstand 37 mit der Kathode der zweiten Triode der   Doppelröhre    verbunden.



   Die Anode dieser   zweiten Triode    ist durch den Widerstand 38 mit der positiven Klemme der Anodenstromquelle verbunden. Weiter ist diese Anode durch den kleinen Kondensator 39 mit der Kathode verbunden, um eventuelle e Hochfrequenzspannungen zwischen Anode und Kathode dieser Triode zu unterdrücken.



   Die Anode dieser zweiten R¯hre ist in iiblicher Weise über den Kondensator 40 mit @ dem Steuergitter des Thyratrons verbunden.



  Zwischen diesen Kondensator und das Steuergitter des Thyratrons ist ein Widerstand   41    geschaltet, dessen   Zweek    spÏter erläutert wird.



   Der   Ableitungswiderstand 42    ist an einen Punkt einer besonderen Spannungsquelle   51    angeschlossen, die die erforderliehe negative   Gitterspannung    für die Röhren liefert
Das Thyratron 2 ist in genau derselbe Weise geschaltet wie in Fig.   l.    Im Anodenkreis des Thyratrons liegt wieder das Relais 13, das verwendet wird, um den Faden beim   Eintreffen eines. Slubs im Messkondensator    zu trennen.



   Das Thyratron und die Doppelrohre werden von getrennten   Anodenstromquellen 50    und   52    gespeist. Die beiden Anodenstromquellen sind mit Hilfe von   gasgefullten    Sta  bilisationsrohren    43 resp.   44    stabilisiert.



   Im übrigen sind die beiden Anodenstromquellen in der iiblichen Weise als   Gleich-    riehterschaltung mit Mitteln zur Unterdr kkung der auf der Gleichspannung superponierten Wechselspannungen ausgef hrt, so dass eine detaillierte Beschreibung überflüssig ist. Diese Anodenstromquellen und die Gleichrichterschaltung f r die Gittervorspannung sind vorzugsweise in einem Kasten eingebaut und dienen zur Speisung von einer Gruppe von Schaltungsanordnungen der oben er  wähnten    Art. Die Gleichrichterschaltung 51 ist nicht stabilisiert. Dadurch verschiebt sich bei ¯nderung der   Netzspannung    die negative Vorspannung ein wenig, so dass eine Änderung der   Gitterspannung, wobei das    Thyratron infolge der geänderten Netzspannung leitend wird, zum grössten Teil ausgeglichen wird.



   Diese   Sehaltung anordnungen,    die die Doppeltriode und das Thyratron enthalten, werden in kleinen, vorzugsweise   staubfreien    KÏsten angeordnet, die in der NÏhe der   Auf-    wickelspulen für den Textilfaden angeordnet sind. Am Kasten befindet sich auch   der Mecha-      nismus    der den Faden trennt oder gegebenenfalls festklemmt.



   Der Kasten, der die   zentrale Speiseappara-      tur enthält, kann    in einer geeigneten Stelle der Fabrik angeordnet werden.



   In die   Anodenstromquelle    des Thyratrons ist ein Relais 45 aufgenommen,   dessen Wick-    lung überbrüekt ist. von einem Kondensator 46 und dessen Kontakt die Speiseleitung unterbrechen kann.



   Mit dieser Anordnung kann eine   grössere    Zahl von Schaltungen von der Art der Fig.   1    gespeist werden. Der Teil der Apparatur, der die   Doppelröhre    und das   Thyratron enthält,    unterseheidet sich von der Fig. l nur darin, dass der durell die ¯nderung des Me¯kondensators   entstandene Spannungsimpuls nieht    sofort vom Gitter der   Generatorrohre    an das   Thyratrongitter    übertragen wird, sondern da¯ dieser Impuls durch die WiderstÏnde 31 und 38 zweimal verstärkt wird.

   Bei dieser   zwei-      maligen    Verstärkung bleibt die Polarität dieses Impulses unverändert, weil diese Widerstände beide das Zeichen des Impulses nmkehren, so    dass die Polaritätsverhältnisse am Gitter des Thyratrons unverändert sind.   



   Die   Sehaltung    dieses Teils der Apparatur arbeitet somit in genau derselben Weise wie die Schaltung in Fig.   1.    Die Aufnahme   d. ^s    Relais 45 in die   Anodenstromquelle    e f r die Thyratrons hat zum Zweck, die Speisung von einer grossen Anzahl   Thyratronschaltungeu    mit einer zentralen Speiseapparatur zu er  leichtern.    Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Der Kontakt 47 ist normal geschlossen, und solange die FÏden, die durch   die Messkonden-    sa. toren laufen,   laine      verdickten Stellen he-    sitzen, sind die sämtlichen Thyratrons stromlos.

   Sobald aber ein Fadenwulst in den Me¯kondensator eintritt, wird die Spannung des   Thyratrongitters    so geändert, dass das   betref-    fende Thyratron leitend wird.



   Da. mit das   Thyratron nicht fortwährend    leitend bleibt, nachdem es zum Abfangen eines   Slubs    leitend geworden ist. ist ein selbstunterbreehender Kontakt 47 in der Speiseleitung vorhanden. Dieser Kontakt wird vom Relais 45 betätigt. Parallel mit der Relais  wieldung    ist der Kondensator 46 geschaltet, wodurch die Öffnung des Kontaktes um eine kurze Zeit verzögert wird. Dadurch wird dem Relais 13 Zeit gegeben, richtig zu arbeiten.



  Anderseits darf der Kontakt nur kurze Zeit offen bleiben, weil, solange dieser Kontakt offen ist, bei der gewählten Anordnung die sämtlichen, auf die gemeinsame Anodenstrom quelle angeschlossenen Thyratrons abgeschaltet sind.



   Es ist. deshalb sehr wichtig, da¯ die Periode, während der der Kontakt 47 unterbrochen ist, mogliehst kurz gehalten wird. Wenn man aber diese Zeit sehr kurz macht, konnte es vorkommen, dass der Kontakt schon wieder hergestellt ist, bevor in dem Thyratron, das leitend gemacht worden ist, eine vollständige Entionisierung stattgefunden hat.



   In diesem   Falle würde nämlich, sobald    der Kontakt 47 wieder geschlossen wird, das Thyratron aufs neue leitend werden, der   lEÇon-    takt 47 würde wieder unterbrochen werden, so dass das Relais nicht in Ruhe kommen könnte, sondern   klappert.    Um dies zu ver  hindern, ist vor das Thyratrongitter    der   loch-      jhmige    Widerstand 41 gesehaltet, der verhin  dert,    da¯ das Gitter des Thyratrons beim   Sehliessen des Kontaktes 47 sofort    wieder eine gen gend hohe Vorspannung bekommt, um das   Thyratron aufs neue    leitend zu   maehen.   



  In dem hier behandelten Ausführungsbeispiel   3ind    die Verhältnisse so gewählt, dass die   Perlode, wahrend der    die Spannung des Speiseapparates unterbrochen ist, wenn ein   Stub    in irgendeinem der auf die zentrale    Speiseapparatur angeschlossenen Kästchen      sintrifft,    etwa   20 Millisekunden beträgt.    Weil bei Fäden von normaler Qualität die Anzahl der   zu beseitigenden Verdickungen nicht be-    sonders gro¯ ist, kann eine beträchtliche Anzahl KÏstchen an diese zentrale Apparatur angeschlossen werden, ohne dass die   Gefalir       hesteht, dass eine zu grosse Anzahl Faden-    wiliste passiert, ohne abgefangen zu werden.



   Ein guter Faden hat etwa. eine Verdik  kung    auf eine Länge von   M km.    Bei einer   Geschwindigkeit      von 600'Meter    pro Minute kommt also etwa jede 15. Minute eine Verdickung in den. Me¯kondensator. Bei Verwendung von 30 Me¯anordnungen, die von einer Speiscapparatur bedient. werden,   trifLt    also jede halbe Minute ein Fadenwulst in   L'inem der Messkondensatoren    ein.



   Unter diesen Umständen wird im. Mittel. nur   0, 66 Promille    der   Fadenwülste    nieht abgefangen werden. Bei einem Faden von schlechter QualitÏt kann man annehmen, da¯ etwa   fine    Verdickung auf 3 km kommt, und in diesem Falle würde der Prozentsatz der nichtabgefangenen Fadenw lste etwa 0,2 sein.   



   I) ieser Prozentsatz ist noeh vollkommen    zulÏssig.



   Hierunter folgt eine Liste von Werten der WiderstÏnde und Kondensatoren, die in der Schaltung'benutzt worden sind.



   WiderstÏnde: Kondensatoren:    4    Kilo-Ohm 9 25 pf 31 27 Kilo-Ohm 3 33 pf   37    10 Meh-Ohm 32 3-4 pf 38   68    Kilo-Ohm   33 u. 34    120 pf 41   7 Meg-Ohm 35 2. 20 pf      42    Meg-Ohm 36 10 Nf
39 20 pf
40 10 Nf Spulen: 6 15 Windungen mit Innendurchmesser
7, 5 mm. Als Draht wurde Emaildraht von 0, 6 mm verwendet. Die Anzapfung    auf der Spule 16    ist so gewÏhlt, da¯ zwi sehen Anode und Anzapfungen neun
Windungen liegen und sechs zwischen
Anzapfung und Gitter.



  8 9 Windungen mit Innendurchmesser 6mm,
Drahtdurehmesser 0, 6 mm. Die Arbeits frequenz war in diesem Falle 52 MHz.



   Die   Relaisspule 46 hat einen Widerstand       von 500 Ohm und    der Kondensator 46 hatte eine Kapazität von 4   Mikrofarad.   



   Als ! Gleichrichter wurden in den sämt lichen   Gleichrichtersehaltungen Metall-    gleichrichter verwendet.



   Die Stromstärken in den R¯hren 1 und   la       a    waren angenähert 1, 1 mA resp.   0,    75 mA, bei einer Spannung der Anodenstrom   quelque von 100 Volt.   



   Die Anodenspannung des Thyratrons war etwa   150    Volt und die negative Vorspan nung des Gitters etwa 6 Volt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Kontrolle von Textilfäden, wobei der Faden zwischen die Elektroden eines elektrischen Kondensators geführt ist, dadurch gekennzeichnet, da. der Kondensator in einem Kreis einer Hochfre- quenz-Generatorsehaltung mit einer Elektronenröhre liegt, wobei die Reaktanz dieses Kon- densators die erzeugte Leistung mindestens zum Teil beeinflusst, und dass ein Detektor zur Gleichrichtimg der erzeugten Hochfre quenzschwingungen vorgesehen und der Aus gangskreis dieses Detektors mit einer Relaisschaltung verbunden ist, der die gleichgerichteten Spannungen als Impulse zugeführt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatorschaltung neben einer positiven R ckkopplung eine negative Rüekkopplung enthält.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die positive Rückkopplung beträchtlich grosser ist, als für die Erzeugung von Schwingungen notwendig ist und mindestens zum grössten Teil durch die negative Rückkopplung ausgeglichen wird.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Rück koppliungsleitung von einem als Sperrkreis geschalteten Resonanzkreis gebildet wird, der in die Kathodenleitung aufgenommen ist.
    4. Vorriehtung nach Unteranspruch l, da- durch gekennzeichnet, dass die negative R ckkopplungsleitung durch eine Potentiometer- sehaltung gebildet wird, wobei der Messkon- densator einen Teil dieses Potentiometers bildet.
    5. Vorrichtung naeh Patentanspruch, da- durch gekennzeiehnet, dass in Reihe mit dem Gitter der Generatorröhre ein Kondensator geschaltet ist, der dureh einen Ableitungs- widerstand berbr ckt ist und dass das Gitter über einen hohen Ohmsehen Widerstand in Reihe mit einem Kondensator mit der Kathode verbunden ist, wobei der letzterwähnte Kondensator mit der Eingangsleitung eines Relais verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass das Relais in den Anodenkreis eines Thyratrons geschaltet ist, dessen Gitter mit der Ausgangsleitung des Detektors verbunden ist, der die Amplituden- änderungen, die in der Generatorsehaltung auftreten, in Niederfrequenzspannungsänderungen umwandelt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139997B (de) * 1959-09-11 1962-11-22 Zellweger A G Verfahren und Vorrichtung zur Fest-stellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnittsaenderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen und Baendern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1139997B (de) * 1959-09-11 1962-11-22 Zellweger A G Verfahren und Vorrichtung zur Fest-stellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnittsaenderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen und Baendern

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