CH327797A - Differentialgetriebe für Uhrwerke - Google Patents

Differentialgetriebe für Uhrwerke

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CH327797A
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description


  Differentialgetriebe     für        Uhrwerke       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  Differentialgetriebe für Uhrwerke, insbeson  dere zum Antrieb eines Organs durch das       Federhaus    im einen und durch die Feder  hauswelle im     andern    Drehsinn. Solche     Diffe-          rentialgetiäebe    finden z. B. Verwendung bei  Anzeigevorrichtungen für die Gangreserve  eines Uhrwerkes     oder    bei ein     arretierbares     Aufzugsgewicht aufweisenden automatischen       Aufzug,#orriehtungen    in Uhrwerken.  



  Es gibt für Uhrwerke schon Differential  getriebe mit zwei koaxial zueinander angeord  neten Übertragungsrädern, von denen das  eine ein mit einem koaxial     zu    diesen     Über-          tragungsrädern    angeordneten Sonnenrad in  Eingriff stehendes Planetenrad trägt, das  ausserdem mit einer Verzahnung des andern       Übertragungsra,des    kämmt.

   Bei diesen be  kannten Lösungen, die in Anzeigevorrichtun  gen für die Gangreserve eines Uhrwerkes oder  bei ein     arret.ierbares        Aufzuggewicht        aufwei-          senden,        automatisch        aufziehbaren    Uhrwerken       verwendet    werden, sind die beiden     übertra-          gungsräder        lose    auf einer     Büchse    angeordnet,  während das Sonnenrad auf     dieser        Büchse     festsitzt.  



  Bei der     Verwendung    des Differential  getriebes, z. B. für     Anzeigevorrichtungen,    für  die     Gangreserve    muss das     Abtriebsrad    durch       Reibungsschluss    mit dem Sonnenrad gekuppelt  sein.

   Dies geschieht bei der     obgenannten    be  kannten Lösung dadurch, dass die Büchse an  ihrem einen Ende     geschlitzt.    und konisch aus-    getrieben ist, so dass das     Abtriebsrad    mit Rei  bungssitz auf der Büchse gehalten wird und  bei     Überschreitung        eines    gewissen Widerstan  des bei     Weiterdrehung    der Büchse     stillsteht.     Das ganze Differentialgetriebe, also die bei  den     übertragtmgsräder,

      das Sonnenrad und  das     Abtriebsrad    sind auf der     Büchse    axial  gesichert montiert und können als Ganzes       mittels    der Büchse auf einen in der Platine  des     Uhrwerkes        befestigten    Stift aufgesetzt  und von     diesem    abgezogen werden. Die oben       geschilderte    Lösung hat aber gewisse Nach  teile. So hat die Erfahrung gelehrt, dass durch  ein Auflehnen der Zähne des Planetenrades  auf denjenigen des Sonnenrades Zahnbrüche  auftreten.

   Die Ursache dieses     Auflehnens    liegt  in einer ungenügenden Führung der lose dreh  bar auf der Büchse angeordneten     Übertra-          gungGräder    und auch in einer ungenügenden       Führung    des Sonnenrades.

   Ausserdem     entsteht     bei der Herstellung des Schlitzes am einen       Büchsenende    ein Grat, der     wegrolliert        werden     muss, was teure zusätzliche Arbeit bedeutet und  ein     Unrundwerden    der Büchse verursacht, weil  diese infolge ihrer kleinen Dimensionen beim       Rollieren        nachgibt.    Da.

   im weiteren alle Teile  auf der     Büchse        axial    gesichert     montiert    sind,  so kann     zu        Schmierungszwecken    das ein Gan  zes bildende     Differentialgetriebe    vom     Uhren-          reparateur    nicht einfach durch Auseinander  ziehen in zwei Teile zerlegt werden, so dass  die Schmierung im Innern     des    Differential  getriebes erschwert ist.

        Das erfindungsgemässe Differentialgetriebe       ist    dadurch gekennzeichnet, dass das eine -Über  tragungsrad mit der Büchse     fest        verbunden          ist,    deren Aussenfläche dem Sonnenrad als  Lauffläche dient..  



  Beiliegende Zeichnung zeigt     beispielsweise     eine Ausführungsform des     erfindungsgemässen          Differentialgetriebes.     



  Darin ist die einzige Figur ein     Axialschnitt     durch dass Differentialgetriebe, welches dem       Antrieb    einer Anzeigevorrichtung für die       Gangreserve    eines Uhrwerkes dient.  



  Das Übertragungszahnrad 1 hat eine Stirn  verzahnung 2-, welche mit     dein    nicht. darge  stellten     Ritzel    des Federhauses des Uhrwerkes  als dem einen Antriebsorgan in Eingriff steht.       Ausserdem    ist das     Übertragungsrad:    1 noch  mit einer     hronzahnung    3 versehen, die mit.  einem Planetenrad 4 kämmt, das auf einem  zweiten,     zum.    ersten koaxialen Übertragungs  zahnrad 5     mittels    des Zapfens 14 drehbar ge  lagert     ist        iuid    ausserdem noch in ein zu den  Rädern 1     und    5 koaxiales Sonnenrad 6 ein  greift.

   Das     Übertragungsrad    5 kämmt mit. dein  nicht. dargestellten     Ritzel    der Federhau     swelle,     als dem andern     Antriebsorgan.    Das     Abtriebs-          za-hnrad    7, das auf nicht dargestellte     Weise     mit. einem     Anzeigerad    für die     Gangreserve     in     Eingriff    steht, ist. mit dem Sonnenrad 6  auf weiter unten     beschriebene        Weise    durch       Reibungsschluss    gekuppelt.  



  Das     Übertragungsrad    1     ist    durch     Aufpres-          sen    und eventuell     Verstemmen        fest.    mit einer       Büchse    8 verbunden. Diese Büchse 8 ist.     lose     auf einen nicht dargestellten,     beispielsweise    in  der     Platine    des     Uhrwerkes    befestigten.

   Stift  aufsteckbar und von     diesem        wegnehmbar    und  erstreckt     sich    über die ganze zwischen den       äussern        Stiiaiflächen    der Räder 1 und 7     lie-          gend,e    Bauhöhe des Differentialgetriebes.

   Die       sieh    über die ganze     zwischen    den äussern  Stirnflächen der Räder 6 und 7 liegende Bau  höhe     erstreckende    Nabe 9 des Sonnenrades 6       ist    drehbar und     wegnehmbar        auf    die Büchse 8       aufgesteckt.    Das Sonnenrad 6     stützt.    sieh auf  der innern Stirnfläche des Übertragungsrades  1 und des     Flansches    der Büchse 8 ab. Die  Nabe 9 des Sonnenrades 6 hat einen abge-    stuften     Durchmesser,    wobei die einzelnen Stu  fen durch Schultern 10 und 11 voneinander  getrennt sind.

   Auf der Stufe mit     grösstem     Durchmesser ist lose drehbar das     *Gbertra-          gungsrad    5 gelagert, das sich auf der Stirn  fläche der     Kronzalinung    3     abstützt.    In der  andern Richtung     ist    das Übertragungsrad 5  durch eine Scheibenfeder 12 axial     gesichert,     die sieh auf der Schulter 10 der Nabe 9 ab  stützt und das lose auf die mittlere Stufe der  Nabe 9 aufgesteckte     Abtriebsrad    7 gegen eine  Gegenscheibe 13 drückt, die auf der Schulter  11 der Nabe 9     aufliegt    und durch     Verstemmen     der äussern Kante der Nabe 9 an letzterer  befestigt ist.

    



  Dadurch, dass die Büchse 8 mit dem     Über-          tragungsrad    1 ein festes Ganzes, also eine     feste     Stütze bildet, so kann sieh das Übertragungs  rad 1 gegenüber der Büchse 8 nicht verkanten,       wodurch    Eingriffsfehler in den     verschiedenen     Verzahnungen vermieden werden.

   Da ausser  dem das Sonnenrad 6 nicht. nur auf dem  Übertragungsrad 1 axial abgestützt,     sondern     noch     durch    seine lange     Nabe    9 längs der  Büchse 8 sehr gut. geführt ist, ein Verkanten  des Sonnenrades 6 gegenüber der     Büchse    8       also    vermieden wird, so ist die stabilisierende  Wirkung des kombinierten Teils 1,

   8 voll     aus-          genützt.    Auch die axiale     Sicherung        des    Über  tragungsrades 5 durch die sich um den  ganzen Umfang der Nabe 9     erstreckende          Scheibenfeder    12 begünstigt die Erreichung       des        gesteckten        Ziels.     



  Man kann nicht nur wie früher das ganze  in der     Zeichnung    dargestellte Differential  getriebe vom     Lagerstift    der     Platine    ohne vor  herige Demontage irgendwelcher Teile des       Differentialgetriebes        heraiusnehmen,        sondern     man kann auch,     wie    in gestrichelten Linien  in der Zeichnung     dargestellt,    die Teile 6, 5, 4,  12, 7, 13, als     Ganzes    von der     Büchse    8 und  damit- vom Rad 1 abheben.

   Dank     dieses    Um  standes sind die Laufflächen     zwischen    den  Teilen 8 und 9, 9 und 5 und zwischen dem  Planetenrad 4 und     seinem    Lagerzapfen 14 zum  Ölen sehr gut. zugänglich, da sie nun nicht  mehr durch das     Übertragungsrad    1     verdeckt          sind.         Das Differentialgetriebe des     dargestellten          Beispiels    ist     als        Ganzes    zwischen der     Platine          des        Uhrwerkes    und einem auf die Platine     auf-       <RTI  

   ID="0003.0009">   geschraubten        Zifferblatträger    axial gesichert..  Will man das Differentialgetriebe ganz oder  nur     dessen    gestrichelten Teil     herausheben,    so  braucht man lediglich den     Zifferblattträger          wegmvschrauben.     



  Je nachdem     Verwendungszweck    des     Diffe-          rentialgetriebes    kann das     Abtriebsrad    7     starr,     also nicht durch     Reibungsschluss    mit dem Son  nenrad. 6     gekuppelt    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Differentialgetriebe für Uhrwerke, mit zwei koaxial zueinander angeordneten Über- tragungsrädeini, insbesondere zum Antrieb eines Organs durch das Federhaus im einen und durch die Federhauswelle im andern Drehsinn, und von denen das eine ein mit einem koaxial zu diesen Übertragungsrädern angeordneten Sonnenrad in Eingriff stehendes Planetenrad trägt,
    das ausserdem mit einer zweiten Verzahnung des andern übertragungs- rades kämmt., wobei beide Übertragungsräder und das Sonnenrad auf einer gemeinsamen Büchse angeordnet sind-, dadurch gekennzeich net, dass das eine Übertragungsrad (1) mit der Büchse (8) fest verbunden ist, deren Aussen- fläche dem Sonnenrad (6) als Lauffläche dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Differentialgetriebe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Son nenrad (6) mit einer verlängerten Nabe<B>(9)</B> versehen ist, die dem andern übertragungs- rad (5) als Lauffläche dient. 2.
    Differentialgetriebe nach Unteranspruch 1, mit einem Abtriebsrad auf der Büchse, da durch gekennzeichnet., dass das Sonnenrad (6), das das Planetenrad (4) tragende Übertra gungsrad (5) und das Abtriebsrad (7) einen Satz von Teilen bilden, der als Ganzes auf die Büchse des andern übertragurngsTades (1) aufgesetzt wird und von dieser abgezogen wer den kann. 3.
    Differentialgetriebe nach Unteranspruch 2, dessen Abtriebsrad durch Reibungsschluss mit dem Sonnenrad gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das lose drehbar auf der Sonnenradnabe (9) sitzende Abtriebsiad (7) durch eine sieh an einer Schulter (10) der Sonnenradnabe (9) abstützende Feder (12) an eine an der Sonnenradnabe (9) befestigte Gegenscheibe (13)
    angedrückt wird.
CH327797D 1954-09-04 1954-09-04 Differentialgetriebe für Uhrwerke CH327797A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH688252A5 (de) * 1994-11-04 1997-06-30 Brugg Telecom Ag Verwendung eines mit Lichtwellenleitern versehenen Kabels als Seekabel.
CH689414GA3 (fr) * 1994-01-06 1999-04-15 Raoul-Henri Erard Montre avec indicateur de réserve de marche.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH689414GA3 (fr) * 1994-01-06 1999-04-15 Raoul-Henri Erard Montre avec indicateur de réserve de marche.
CH688252A5 (de) * 1994-11-04 1997-06-30 Brugg Telecom Ag Verwendung eines mit Lichtwellenleitern versehenen Kabels als Seekabel.

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