CH327967A - Schienentransportfahrzeug - Google Patents

Schienentransportfahrzeug

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CH327967A
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CH
Switzerland
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side walls
platform
transport vehicle
rail transport
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English (en)
Inventor
Fahlbusch Heinz Ing Dr
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/18Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles
    • B61D3/187Details, e.g. bridges for floor connections
    • B61D3/188Wheel guides for the vehicles being carried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description


      Schienentransportfahrzeug       Der Wunsch nach möglichst weitgehender       Rationalisierung    des     Gütertransportes    liess  zahlreiche Sonderfahrzeuge entstehen. Diese  Sonderfahrzeuge     sind    zwar im allgemeinen  dem jeweiligen Sonderzweck so angepasst, dass  der Transport und das Umladen der Güter  in rationeller und besonders     zeitsparender     Weise möglich ist; sie verlieren damit aber  meist die Möglichkeit vielseitiger Einsetzbar  keit.

   Es wurden zwar vereinzelt Mehrzweck  fahrzeuge bekannt, aber deren     Einsatzmög-          lichkeit    beschränkt sich im allgemeinen höch  stens auf einige wenige an     die    Transport  fahrzeuge zumindest     ähnliche        Anforderungen     stellende Gebiete.  



  Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung  eines Schienentransportfahrzeuges, das viel  seitiger als die bisher bekanntgewordenen  Fahrzeuge einsetzbar     ist.     



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung  gelöst durch     eine    Plattform mit in     dieser     eingelassenen Querschienen als Führung für  quer zur Fahrzeuglängsrichtung nebeneinan  der auffahrbare Rollbehälter und     mit    schwenk  baren seitlichen Bordwänden, die so ausge  bildet sind, dass sie in lotrechter Stellung  einerseits die Plattform des Fahrzeuges be  grenzen und somit Bestandteil eines Kastens       zum        Transport    von     Schüttgütern    bilden, an  derseits mit an ihnen     festgelegten        :

  Schienen     die Laufbahn für' Hilfsrollen von von den  Kopfseiten her aufgefahrenen Strassenfahr-    zeugen     bilden,    in waagrechter Stellung aber       mit    an ihnen befestigten     .Schienenstücken    eine  Verlängerung der in .der Plattform eingelas  senen Querschienen und damit eine Über  brückung zwischen der Plattform und bei  spielsweise einer Laderampe sowie eine Ver  breiterung der Plattform bilden.  



  Ein solches     Fahrzeug        kann    benutzt wer  den als Plattformwagen zum     Transport    von  Langgütern, als Niederbordwagen zum Trans  port von Schüttgütern und Stückgut, unter  Verwendung der Querschienen     zum    Transport  von bei     abgeklappter        @        Bordwand    quer auf  das Fahrzeug aufzubringenden Rollbehältern  und bei hochgeklappten     seitlichen    Bordwänden  zum Transport von     .Strassenfahrzeugen,    die  von der Kopfseite her auf das Fahrzeug auf  zubringen.

   sind und entweder     mit    ihren Lauf  rädern auf der     Plattform    stehen oder sich  über besondere     Hilfsrollen    auf die als Schienen  dienenden     Bordwände        abstützen.     



       Gegebenenfalls    kann noch die Möglich  keit zum Einstecken von Rungen vorgesehen  sein, so dass das Fahrzeug ausserdem noch  als     Rungenwagen    einsetzbar ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist     eizi          Ausführungsbeispiel    des     Erfindungsgegen-          standes    schematisch dargestellt, und zwar  zeigen       Fig.    1 eine Seitenansicht- des     'Schienen-          transportfahrzeuges,    .und     zwar    in der linken      Hälfte mit niedergeklappter und in der       rechten    Hälfte mit     hochgeklappter    Bordwand,  Fig.2 eine Draufsicht auf das Schienen  transportfahrzeug nach Fig.l,  Fig. 3 und 4 Einzelheiten des Fahrzeuges       und     Fig: 5 ein Schnitt nach der Linie V-V  der Fig. 3.  



  Nach der Zeichnung     ist    auf den Achs  buchsen der Radsätze     1.,    2 über Federsysteme  der     Fahrzeugrahmen    3 abgestützt, der die  aus Querbohlen bestehende Plattform 4 trägt.  Zwischen     die    Bohlen der Plattform 4 sind  Querschienen 5 für mehrere quer zur Fahr  zeuglängsrichtung nebeneinander auf das  Fahrzeug     auffahrbare        Rollbehälter    6 einge  legt. Die Plattform 4 wird seitlich begrenzt  von Bordwänden 7,<B>8</B>.

   Die Bordwände 7, 8       sind    auf     ihrer        Innenseite        mit    Schienenstücken  versehen, die sich nach     aussen        trichterförmig     erweitern (Fig.2) und so angeordnet sind,  dass sie bei in die horizontale Lage herunter  geklappter     Bordwand    eine     Verlängerung    der  Querschienen '5 bilden.

   Beim Be- und Entladen  des Fahrzeuges überbrücken     die    Bordwände  7, 8 in herabgeklapptem Zustand den Zwi  schenraum     zwischen        Fahrzeugplattform    und       Laderampe    bzw.     Plattform    eines Strassenfahr  zeugen und die     Rollbehälter    6     können.    un  schwer     beispielsweise    von der Rampe zum  Fahrzeug und umgekehrt verschoben werden.

    Die Bordwände '7, 8     sind:    ausserdem so ausge  bildet, dass sie in hochgeklappter     (!lotrechter)     Stellung mit, Laufschienen 10 als Fahrbahn  für     .Strassenfahrzeuge    11 dienen können, die  von der     'Stirnseite        ,des    Fahrzeuges aus     auf-          und:    abgeladen werden.

   Die     Bordwände    7, 8  haben zweckmässig eine solche Höhe, dass  Strassenfahrzeuge mit gleichachsig     zu    ihren  Rädern angeordneten     .Hilfsrollen    28 von klei  nerem     Durchmesser    mit diesen     Hilfsrollen    auf  den     als    Tragschienen wirkenden Bordwänden  7, 8     unter        Entlastung    -der Räderbereifungen  aufruhen.

   Die quer auf das Fahrzeug aufzu  ladenden Behälter 6. werden     mittels        Spann-          bänder    und an den Bordwänden angebrachter  Haken 12 auf dem Transportfahrzeug ge  sichert, die von der Kopfseite her aufzurol-    lenden Strassenfahrzeuge dagegen mittels nicht  gezeichneter     Gleisschuhe.    Die Bordwände 7, 8  sind der leichteren Handhabung wegen ge  teilt ausgeführt und werden in     hochgeklapp-          tere    Stellung durch Riegel 13 miteinander  verbunden.

   Die Festlegung der Bordwände  in der hochgeklappten Stellung     erfolgt    durch  konisch zulaufende U-förmige Verriegelungs  stücke 14, die durch Augen 15 an den Bord  wänden 7, 8 und den U-förmigen Längs  trägern 1'6 des     Fahrzeugrahmens    hindurch  treten (Fig.3). Die Längsträger 16 sind an  den .Stellen des Durchtrittes der Verriege  lungsstücke 14 durchbrochen.

   Zum Schwenken       dem    Bordwände 7, 8 aus der lotrechten (hoch  geklappten) Stellung (Fig.3) in die waag  rechte (heruntergeklappte) Stellung (Fig.4)  werden die Verriegelungsstücke 14 so weit  gelöst, dass sie ausser Eingriff mit den mit  den Längsträgern 16 verbundenen Augen 15       kommen.    Die Flacheisen 18 der im wesent  lichen aus in     Fahrzeuglängsrichtung    durch  laufenden. Flacheisen 17, 18 aufgebauten und  gegebenenfalls durch Aussteifungen 19 ver  steiften Bordwände 7, 8     sind    mit Schwenk  armen 20 starr verbunden, die auf Bolzen 21  schwenkbar gelagert sind.

   Die     Bobzen    21 wie  derum     sind    an den Längsträgern 16 gela  gert,     vorzugsweise    in Aussteifungen 22 der  Längsträger. Sind die Bordwände in die waag  rechte Stellung heruntergeklappt     (Fig.4),    so  werden die     Verriegelungsstücke    14 wieder  eingestossen; sie kommen an den Innenseiten       der        obern.        Flansche    der Längsträger 16 zur  Anlage und     verhindern    auf diese Weise ein       unbeabsichtigtes    Ausschwenken der Bord  wände 7, 8 nach oben.

   Ein     weiteres        Herun-          terklappen    der Bordwände 7, 8 wird verhin  dert mittels durchlaufender Leisten 23, die  mit den     Flacheisen    18 der Bordwände 7, 8  starr verbunden sind und an     Anschlagleisten     24 für die     Bordwände    7, 8 zur Anlage kom  men.

   Weitere Leisten 25, 26 und 2'7 ermög  lichen ausserdem eine unmittelbare     übertra-          gung    der lotrecht gerichteten Kräfte von den  Bordwänden 7, 8     auf    die Längsträger 16,  wenn die     Bordwände    7, 8 mit den Schienen  10 als     Fahrbahn;    für     Strassenfahrzeuge    dienen.      Um ein Überladen von Rollbehältern mittels  der Querschienen 5 und .deren Verlängerungs  stücke 9 zu ermöglichen,     müssen    die Leisten  25 an den Kreuzungsstellen mit diesen     .Schie-          nen    unterbrochen sein.

   Die Leisten 26, 2 7  sind     abgeschrägt,    um     ein    Schwenken der  Bordwände 7, 8 zu     ermöglichen.     



  Um die Verwendungsmöglichkeit eines sol  chen Schienentransportfahrzeuges noch wei  ter zu steigern, können die Bordwände in ge  eigneter Weise mit     nicht    gezeichneten Halte  rungen für Rungen versehen     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schienentransportfahrzeug, gekennzeichnet durch eine Plattform mit in dieser eingelas senen Querschienen als Führung für quer zur Fahrzeuglängsrichtung nebeneinander auffahrbare Rollbehälter und- mit schwenk baren seitlichen Bordwänden, die so ausge bildet sind, dass sie in lotrechter Stellung einerseits die Plattform des Fahrzeuges be grenzen und somit Bestandteile eines Kastens zum Transport von Schüttgütern bilden,
    an derseits mit an ihnen festgelegten Schienen die Laufbahn für Hilfswollen von von den Kopfseiten her aufgefahrenen Strassenfahr zeugen bilden, in waagrechter .Stellung, aber mit an ihnen befestigten 'Schienenstücken eine Verlängerung der in der Plattform eingelas senen Querschienen und damit eine über brückung zwischen der Plattform und bei spielsweise einer Laderampe sowie eine Ver breiterung der Plattform bilden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schienentransportfahrzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Lagerung der seitlichen Bord wände unter Vermittlung von mit ihnen starr verbundenen, an den durchlaufenden Längs trägern des Fahrzeugrahmens gelagerten Schwenkarmen bewerkstelligt ist.
    2. Schienentransportfahrzeug nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Bordwände in lotrechter und waag rechter Stellung durch Verriegelungsstücke festlegbar sind, die, in Augen der Bordwände geführt, in lotrechter,Stellung der Bordwände in an den Längsträgern befestigten Augen eingreifen, in waagrechter Stellung der Bord wände dagegen an den Unterseiten der obern Flansche der l!-förmigen Längsträger zur An lage kommen. 3.
    Schienentransportfahrzeug nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,. dass in lotrechter Stellung der Bordwände zwischen diesen und den Längsträgern des Fahrzeug rahmens unter Zwischenschaltung von Druck leisten eine formssclAüssige Verbindung her- gestellt ist.
    4. Schienentransportfahrzeug nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Bordwände geteilt ausgeführt sind. 5.' Schienentransportfahrzeug nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Bordwände mit Halterungen zur .Aufnahme von Rungen versehen sind.
CH327967D 1954-03-06 1955-02-22 Schienentransportfahrzeug CH327967A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0751053A1 (de) * 1995-06-29 1997-01-02 Lohr Industrie S.A. Randleiste mit Ueberfahrhilfe für die Ladefläche eines Strassenfahrzeuges
FR2931777A1 (fr) * 2008-05-30 2009-12-04 Europ De Travaux Ferroviaires Rame de wagons de transport de palettes de traverses a pont coulissant

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