CH328382A - Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen - Google Patents

Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen

Info

Publication number
CH328382A
CH328382A CH328382DA CH328382A CH 328382 A CH328382 A CH 328382A CH 328382D A CH328382D A CH 328382DA CH 328382 A CH328382 A CH 328382A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
dependent
motor
motor part
winding device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Weber Wolfgang
Lohest Hans
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschf filed Critical Barmag Barmer Maschf
Publication of CH328382A publication Critical patent/CH328382A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


      Wickeleinrichtung        für    Spinn-,     Zwirn.        und        Spuhnaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Wik-          keleinrichtung    für Spinn-, Zwirn- und Spul  maschinen, mit regelbarem elektromotorischem  Antrieb des Wickels. Bei einer bekannten der  artigen Einrichtung kann z. B. Faden,     Zwirn     oder dergleichen mit annähernd gleichbleiben  der Geschwindigkeit unter vorbestimmtem  Spannungsverlauf des Gutes aufgewickelt wer  den.  



  Die bisher bekanntgewordenen Wickelein  richtungen für diesen Zweck haben grosse  Nachteile. So sind diese Einrichtungen mit  ihren nicht einfachen Regelvorrichtungen,  seien sie mechanisch, hydraulisch, elektrisch  oder elektronisch gesteuert, für Textilmaschi  nen viel zu kostspielig und zum Teil auch viel  zu empfindlich und gegen Störungen anfällig.  



  Nach der Erfindung dient zum Antrieb  des Wickels ein     Wechselstrommotor,    dessen  lastabhängige Drehzahl bei konstanter Klem  menspannung an der Feldwicklung durch       :inderung    des     Kraftlinienflusses    im Motor  mittels eines automatisch ansprechenden     Ver-          stellorgans    geregelt wird.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele  der Erfindung     erläutert:     Zur Änderung des     Kraftlinienflusses    kann  der Motor verschieden ausgeführt sein. So  kann z. B. die Lage von Feldwicklung und  induziertem Motorteil zueinander durch das       Verstellorgan    geändert werden, wobei der    aktive Teil der Feldwicklung und der indu  zierte Motorteil gleich lang sind.

   Um bei Än  derung der Lage von Feldwicklung und indu  ziertem     Motorteil    zueinander zu verhindern,  dass die Kraftlinien der Feldwicklung die alte  Lage wieder herzustellen suchen, ist in Motor  achsrichtung neben dem induzierten Motorteil  ein mit dem letzteren verbundener magneti  scher Leiter angeordnet, welcher je nach der  erwähnten Lageänderung Raum zwischen  Feldwicklung und induziertem Motorteil aus  füllt bzw. freigibt.  



  Andere Wege zur Regelung der lastabhän  gigen Motordrehzahl bestehen darin, dass zwi  schen Feldwicklung und induziertem Motor  teil in     Motorachsrichtung    verschiebbare ma  gnetische     Kurzschlussmittel    angeordnet sind,  welche vom     Verstellorgan    betätigt werden.  



  Als     Verstellorgan    kann ein das     nufzuwik-          kelnde    Gut zweckmässig in einer Schleife des  selben abtastender und auf Änderung des vor  bestimmten Spannungsverlaufes dieses Gutes  ansprechender Fühler dienen. Ein anderes       Verstellorgan    bildet ein den Umfang des     Wik-          kels    abtastender und auf     Änderung    des     Wik-          keldurchmessers    ansprechender Fühler. Als  weitere     Ausführung    des     Verstellorgans    dient  eine auf die Wickelzeit eingestellte Einrich  tung.  



  Um die Bewegung des     Verstellorgans    auf  das zu bewegende Teil des Motors zu über-      tragen, sind z. B.     mittig    zum letzteren eine  mit dem     Verstellorgan    in Verbindung stehende  drehschwenkbar gelagerte Kurventrommel  und daran angreifende Mittel angeordnet,  welche das zu bewegende Motorteil zwecks  Änderung des     Kraftlinienflusses    im Motor in       Motorachsrichtung    verschieben. Um einer un  beabsichtigten Bewegung des     Verstellorgans     von der Motorseite aus zu begegnen, kann der  Kurventeil der Trommel so ausgebildet sein,  dass zwischen diesem und dem vom Kurventeil  zu betätigenden Teil, von letzterem aus be  trachtet, Selbsthemmung besteht.  



  Beim Wickeln konischer Wickel wird vor  zugsweise durch die unterschiedlichen Durch  messer des Wickels bei jedem Hin- und Her  gang des Fadenführers der das     aufzuwik-          kelnde    Gut abtastende Fühler mit     seinem        achs-          mittig    zum Motor gelagerten Hebel Schwenk  bewegungen machen, die den     Kraftlinienfluss     des Motors steuern sollen, um die Drehzahl  desselben dem jeweiligen Durchmesser des       Wickels    an der     Fadenauflaufstelle    anzupassen.

    Bei den heute üblichen grossen Wickel  geschwindigkeiten des aufzuwickelnden Gutes  kann sich die Motordrehzahl aber nicht so  schnell den schwankenden Wickeldurchmes  sern an den     Fadenauflaufstellen    anpassen.  Aus diesem Grund ist vorzugsweise zwischen  dem Kurventeil der Trommel und dem hieran  angreifenden Teil ein den jeweiligen Unter  schieden der Wickeldurchmesser angepassten  Spiel, welches dem das aufzuwickelnde Gut ab  tastenden Fühler eine entsprechende Bewe  gungsfreiheit gibt, die ohne Einfluss auf die  Längslage des den     Kraftlinienfluss    beeinflus  senden     Motorteils    bleibt.

   Dabei kann zur Ver  hinderung ungewollter Lageänderung des den       Kraftlinienfluss    beeinflussenden Motorteils ein  auf ein Verbindungsteil zwischen Trommel  kurve und dem daran angeschlossenen Motor  teil wirkendes Bremsorgan angeordnet sein.  



  Eine weitere Ausführungsart, um beim  Wickeln konischer Wickel die Schwingbewe  gungen des das aufzuwickelnde Gut abtasten  den Fühlers mit seinem     mittig    zum Motor ge  lagerten Hebel in dem Masse, wie sie durch die  Durchmesserunterschiede des Wickels bei der    Bewegung des Fadens von einem Wickelende  zum andern und zurück bedingt sind, ohne  Einfluss auf das zu steuernde Motorteil zu las  sen, ist die, an der Trommel zwei einstellbare       Anschlagteile    anzuordnen, welche die Schwenk  bewegung des Hebels nur zum Teil auf die  Trommel übertragen. Um hierbei ungewollte  Bewegungen der Trommel zu verhindern,  wirkt auf letztere ein Bremsorgan     und/oder     der Hebel ist unabhängig von der Trommel  gelagert.  



  Um die vom     Verstellorgan    eingestellte  Längslage des den     Kraftlinienfluss    beeinflus  senden Motorteils zu sichern, kann der magne  tische Leiter am induzierten Motorteil in bezug  auf sein magnetisches Verhalten so ausgebildet  sein, dass     Feldwicklung    und induzierter Motor  teil in ihrer axialen Lage zueinander durch  den     Kraftlinienfluss        unbecinflusst    bleiben.  



  Ebenso ist es möglich, den am induzierten  Motorteil angebrachten magnetischen Leiter in  bezug auf sein     magnetisches    Verhalten so zu  gestalten,     da.ss    Feldwicklung und induzierter  Motorteil im Sinne einer Änderung ihrer  axialen Lage zueinander durch den Kraft  linienfluss der Feldwicklung beeinflusst wer  den, so dass die notwendigen     Verstellkräfte    des       Verstellorgans    den Erfordernissen     besser        ange-          passt    werden können.  



  Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad  des Motors     zuu    erreichen, ist vorzugsweise die  Eingangsspannung an der Feldwicklung je  nach der Grösse des zu leistenden Drehmomen  tes vorbestimmend einstellbar.  



  Bei der Herstellung von Wickelkörpern  mit verhältnismässig grossen Wickelhülsen ist  es zur besten Raumausnutzung zweckmässig,  den regelbaren Motor innerhalb der Wickel  hülse anzuordnen.  



  In den     Fig.    1 bis 12 der beiliegenden Zeich  nung ist der Erfindungsgegenstand in ver  schiedenen beispielsweisen Ausführungsarten  wiedergegeben, und zwar stellen die       Fig.    1 bzw. 2 sowie die     Fig.    3 und 4 sche  matisch drei Arten von Wickeleinrichtungen  dar.  



       Fig.5,    6, 10 und 11 zeigen im Schnitt  Motorausführungen, wie sie zum Teil in etwas      abgewandelter Ausführung z. B. bei den     Wik-          keleinrichtungen    nach den     Fig.    1 bzw. 2 und  nach den     Fig.3    und 4 Anwendung finden  können.  



  Die     Fig.7    bis 9 stellen Details der Mo  toren nach     Fig.    5 und 6 dar. So zeigt     Fig.    7  eine Seitenansicht von     Fig.    6 in Pfeilrichtung       ,l,        Fig.8    einen Schnitt von     Fig.6    in Rich  tung der Pfeile     B-C    und     Fig.    9 eine seitliche  Teilansicht von     Fig.6    in Pfeilrichtung D  unter     Fortlassung    des Trommelteils 36.  



  Weitere Ausführungsformen der     Motore     sind in den     Fig.10    und 11 gezeigt.  



  Eine besondere Art der     Anbringungsmög-          liehkeit    des Motors ist, in     Fig.12    dargestellt.  Bei den in den     Fig.    1 und 2 in zwei ver  schiedenen Ansichten sowie nach den     Fig.    3  und 4 in jeder Ansieht dargestellten Wickel  einrichtungen bedeutet 1 den Getriebekasten  für die Lagerung des Wickels und die Faden  verlegungseinrichtung, 2 einen regelbaren     Ein-          oder        Mehrphasenmotor    mit lastabhängiger  Drehzahl, 3 den Wickel, 4 das aufzuwickelnde       (Tut,    in diesem Falle einen Faden,

   welcher in  Pfeilrichtung von einer Lieferstelle kommend  durch die angetriebenen Walzen 5 und 6 über  die am     Fühlerhebel    7 sitzende     Fühlerrolle    8  und die Leitrolle 9     (Fig.    1 bzw. 2) unter  gleichförmiger Geschwindigkeit dem Wickel 3  zugeführt wird. Der Motor 2 treibt über den  Kettentrieb 10-12 die Welle 13 mit dem     Wik-          kel    3 an. Die Welle 13 treibt ihrerseits über  die Stirnräder     14-16    die Welle 17 mit der  Kurve 18 an, welche bei jeder Umdrehung den  Fadenführer 19 .für die Verlegung des auf  den Wickel 3 laufenden Fadens 4 in bekann  ter Weise hin und her bewegt.  



  Der Fadenführer 19 ist in dem Schwenk  hebel 20 gelagert, welch letzterer sich beim An  wachsen des Wickels im     Uhrzeigersinne    dreht.  Das in einer Schleife den Faden 4 abtastende       Verstellorgan    7/8 regelt die Drehzahl des Mo  tors 2 in Abhängigkeit von dem vorbestimmten  Spannungsverlauf des Fadens 4 durch Beein  flussung des     Kraftlinienflusses    im Motor. Die  Spannung des Fadens 4 wird durch ein am       Verstellorgan        7!8    v     ersehiebbares    Glied 21 oder,  wie in     Fig.    2 gestrichelt dargestellt, durch eine    einstellbare Feder 22 bestimmt.

   Eine von der  Darstellung abweichende Stellung des Ge  wichtes 21 oder der Feder 22 am     Verstellorgan     7/8 ermöglicht auch die Einstellung einer  sich ändernden Fadenspannung während der  Wickelzeit.  



  Bei der Wickeleinrichtung gemäss     Fig.3     läuft der von den Walzen 5 und 6 zugeführte  Faden 4, keine Fadenschleife bildend, direkt  dem Wickel 3 zu. Hierbei bilden das Verstell  organ für die Drehzahlregelung des Motors 2  der am Schwenkarm 20 gelagerte, den äussern  Umfang des Wickels 3 abtastende Fadenführer  19 oder Rolle 23, die am Schwenkarm 20 an  gelenkte Zugstange 24 und der Hebel 25 am  Motor. Hierbei wird also die Motordrehzahl  abhängig vom Wickeldurchmesser durch Be  einflussung des     Kraftlinienflusses    gesteuert.  



  Nach der in     Fig.4    dargestellten Wickel  einrichtung wird der Faden 4 ebenfalls dem  Wickel 3 direkt zugeführt. Das auf die     Wik-          kelzeit    eingerichtete     Verstellorgan    besteht  hierbei aus dem     Untersetzungsgetriebe    26, den  das letztere vom Motor 2 aus antreibenden  Stirnrädern 27-29 und der Kurve 30, welche  die Drehzahl des Motors durch Beeinflussung  des     Kraftlinienflusses    regelt.  



  Die in den     Fig.    5 und 6 dargestellten Mo  tore haben als gemeinsames Merkmal die Mög  lichkeit der Lageänderung von Feldwicklung  31 und induziertem Motorteil 32 zueinander in       Motorachsrichtung.    Werden Feldwicklung 31,  die konstante Klemmenspannung erhält, und  induzierter Motorteil 32 in ihrer Lage zuein  ander in     Motoraehsrichtung    geändert, so wird  hierdurch der     Kraftlinienfluss    beeinflusst, was  eine     Änderung    der     Motordrehzähl    zur Folge  hat.

   Wird der induzierte Motorteil 32,     wie    in       Fig.    6 dargestellt, nach rechts verschoben, so  verringert sich die Motordrehzahl, und bei der  Verschiebung des induzierten Motorteils 32 in  die Stellung nach     Fig.    5 steigt die Motordreh  zahl wieder an.

   Der induzierte Motorteil 32  ist mit seiner Welle 33 in Kugellagern 34 ge  lagert, welche sowohl     Drehbewegungen    wie  auch in gewissen Grenzen Längsbewegungen  des induzierten Motorteils 32 zulassen.     Das          Verstellorgan    7 nach     Fig.    1 bzw. 2 und auch      der Hebel 25 nach     Fig.    3 erteilen, verursacht  durch     Änderungen    in der Fadenspannung  bzw.

       im    Wickeldurchmesser, den Trommel  teilen 35 und 36 in gewissen Grenzen eine  Drehbewegung, welche über die Kurvennut 37       (Fig.8    und 9) den Stift 38 und die darauf  sitzende Rolle 39 über die nur in Achsrich  tung bewegbare Buchse 40 in eine Längsbewe  gung des     induzierten    Motorteils 32 umgesetzt  wird, wobei die     Drehbeweglichkeit    des indu  zierten Motorteils 32 durch das Wälzlager 41  in der Buchse 40 unbehindert bleibt. Der  Stift 38 wird mit seiner Rolle 42 in der orts  festen Nut 43 in     Motorachsrichtung    geführt  und damit ein     Verklemmen    des Stiftes ver  hütet.  



  Neben dem induzierten Motorteil 32     ist    in       Motorachsrichtung    ein mit demselben über die  Welle 33 verbundener magnetischer Leiter 44  angeordnet, welcher bei Verschiebung des  induzierten     Motorteils    32 Raum zwischen Feld  wicklung 31 und induziertem Motorteil 32 aus  füllt bzw. freigibt.

   Der magnetische Leiter  kann in seinem magnetischen Verhalten so aus  gebildet sein, dass die von der Feldwicklung 31  ausgehenden Kraftlinien auf den induzierten  Motorteil 32 keine     Längsverstellkräfte    ausüben  oder auch so beeinflussen, dass der induzierte       Motorteil    32 das Bestreben hat, seine Lage  in der einen oder andern Richtung zu ändern,  so dass die notwendigen     Verstellkräfte    des       Verstellorgans    den Erfordernissen besser an  gepasst werden können.

   Um eine ungewollte  Bewegung des     Fühlerhebels    7 oder des Hebels  25 vom Läufer aus zu verhindern,     ist    der  Verlauf der Kurvennut 37 so gestaltet, dass       zwischen    dieser     und    dem Stift 38 bzw. der  Rolle 39, von letzteren aus betrachtet, Selbst  hemmung     besteht.     



  Bei der Herstellung konischer Wickel ist  die Kurvennut 37 für die darin eingreifende  Rolle 39 so weit, dass dem     Fühlerhebel    7 bei  seinen Schwenkbewegungen, verursacht durch  die unterschiedlichen Durchmesser des Wickels  3 bei der Verlegung des Fadens 4 vom dicken  zum dünnen Ende des     Wickels    3 und zurück  zum dicken, eine gewisse Freiheit gegeben ist,  welche ohne Einfluss auf die Lage des indu-    zierten Motorteils 32 bleibt. Zweckmässig wird  hierbei an der Buchse 40 ein z. B. unter Fe  derdruck stehendes Bremsmittel 45 angeord  net, welches ungewollte Längsbewegungen des  induzierten Motorteils 32 verhindert, siehe       Fig.    5.  



  Die nach den     Fig.    6 und 7 an dem Trom  melteil 36 in dem Schlitz 46 verstellbar an  gebrachten Anschlagteile 47 und 48 ermög  lichen ebenfalls dem     Fühlerhebel    7 eine ge  wisse Bewegungsfreiheit, welche der durch die  verschiedenen Durchmesser am dünnen und  dicken Ende des Wickels 3 verursachten unter  schiedlichen Fadenaufnahme angepasst ist.  Auch diese Bewegungen des     Fühlerhebels    7 in  den vorbestimmten Grenzen zwischen den An  schlagteilen 47 und 48 bleiben ohne Einfluss ,  auf die Lage des induzierten Motorteils 32.  Bei dieser Ausführung wird durch ein unter  Federdruck stehendes, auf den Trommelteil 36  wirkendes Bremsmittel 49 eine ungewollte  Lageänderung des induzierten Motorteils 32   verhindert.  



  Um die Schwenkbewegung des Fühler  hebels 7 zwischen den Anschlagteilen 47 und  48 nicht auf die Trommelteile 35 und 36 zu  übertragen, ist der     Fühlerhebel    7 unabhängig  von dem Trommelteil 36, aber     mittig    zu die  sem mittels des Bolzens 50 im Lager 51 ge  lagert.  



  Das auf der Welle 33 mit Spiel sitzende,  den Wickel 3 antreibende Zahnrad 10 ist in  dem Wälzlager 52 drehbeweglich, aber in Mo  torachsrichtung unbeweglich gelagert und er  hält seine Drehbewegung über den Keil 53 in  der Welle 33 und die Nut 54 im Zahnrad 10.  



  Die Längsbewegung des verschiebbaren  Motorteils, wie sie nach     Fig.    4 durch die Kurve  30 bewirkt werden soll, wird z. B. durch ein  in die Kurve 30 eingreifendes und direkt an  die Buchse 40 angeschlossenes Teil bewirkt,  wobei die Buchse 40 nur gegen Drehung ge  sichert werden muss und die sonst zur Ver  stellung des Läufers 32 notwendigen Teile  nach     Fig.    5 bis 9 fortfallen.  



  In den     Fig.10    und 11 sind schematisch andere  Motorausführungen dargestellt, bei welchen      die Längslage von     Feldwicklung    31 und indu  ziertem Motorteil 32 zueinander unverändert  bleibt. Hierbei ist zur Beeinflussung des       Kraftlinienflusses    zwischen Feldwicklung 31  und induziertem Motorteil. 32 ein magnetisches       Kumschlussmittel    in Form eines Rohres 55  angeordnet, welches nach     Fig.10    mit einem  Boden 56 aus die magnetischen Kraftlinien  nichtleitendem Stoff, z. B. Kunststoff, Mes  sing oder dergleichen besteht, während das  Rohr 55 nach     Fig.    11 einen Boden 57 aus einem  magnetischen Stoff hat.

   Die Böden 56 und  57 mit dem Rohr 55     sind    durch ortsfeste Stifte  61 an einer Drehung verhindert und nur in       Motorachsriehtung    bewegbar. In beiden Fällen  kann das Rohr 55 durch das     Verstellorgan     nach den dargestellten-Beispielen, durch den  Winkelhebel 58 und die Rolle 59 über die       Stange    60 oder durch die andern in der     Be-          schreibiing    erwähnten     Verstellorgane    in Motor  aehsrichtung verstellt und damit der Kraft  linienfluss des Motors im. Sinne einer     Ände-          rung    der Motordrehzahl gesteuert werden.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.10    wird bei  abfallender     Spannung    des Fadens 4 das Rohr  5 5 mit dem Boden 56 weiter zwischen Feld  wicklung 31 und induziertem Motorteil 32 ge  schoben, wodurch die Drehzahl des Motors er  höht wird. Im Beispiel nach     Fig.    11 wird bei  ansteigender Spannung des Fadens 4 ebenfalls  ein Hineinschieben des Rohres 55 zwischen  Feldwicklung 31 und induziertem Motorteil 32  bewirkt und in diesem Falle die Drehzahl des  Motors vermindert.  



  In     Fig.    12 ist die Unterbringungsmöglich  keit eines regelbaren Motors 61, ähnlich der       Fig.    5, innerhalb des Wickels dargestellt, wo  bei der Motor 61 an dem Halter 62 befestigt  ist. Die aus dein Motor 61 herausragende  Welle 33 -treibt den die Wickelhülse 63 mit  dein Wickel 3 aufnehmenden Rundkörper 64  an, welcher mittels der     Wälzlager-65    und 66  auf dein Motor 61 und dem Halter 62 gelagert  ist. Als     Verstellorgan    dient ein den nicht dar  gestellten Faden in einer Schleife abtastender       Fühlerhebel    67, welcher durch ein     Gewicht    68  oder     aueh--eine    ebenfalls nicht dargestellte  Feder einstellbar belastbar ist.

   Dieses Verstell-         organ    regelt die Lage des induzierten Motor  teils 32 und damit die Motordrehzahl, wie bei       Fig.    5 dargestellt und im zugehörigen Text be  schrieben. Diese Unterbringungsart eines  regelbaren Motors ist besonders     vorteilhaft    bei  verhältnismässig grossen Wickelhülsen, die z. B.  zur Herstellung thermoplastischer Fäden An  wendung finden.  



  Es könnte auch die Feldwicklung 31 um  laufen und der induzierte Motorteil 32 still  stehen oder auch die Feldwicklung 31 gegen  über dem induzierten     Motorteil    32     für    die  Regelung der Motordrehzahl in     Motorachsrich-          tung    verschiebbar sein.  



  In Spinn- und     Zwirnmaschinen        ist    es auch  möglich, die Spinn- und Zwirnstellen gemein  sam oder gruppenweise anzutreiben, den Auf  wickelantrieb aber einzeln bei Benutzung eines  der dargestellten     Motore    vorzunehmen.  



  Auch kann es zweckmässig sein, bei der  artigen Maschinen und desgleichen bei Spul  maschinen die Fadenführer gemeinsam oder in  Gruppen und nur die     Aufwickeleinrichtung     einzeln und regelbar anzutreiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotori schem Antrieb des Wickels, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Antrieb des Wickels ein Wechselstrommotor dient, dessen lastabhän gige Drehzahl bei konstanter Klemmenspan nung an der Feldwicklung durch Änderung des Kraftlinienflusses im Motor mittels eines automatisch ansprechenden Verstellorgans ge regelt wird. - UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflus sung des Kraftlinienflusses für die Regelung der lastabhängigen Motordrehzahl die Längs lege von Feldwicklung (31) und induziertem Motorteil (32) zueinander in Motoraehsrich- tüng durch ein Verstellorgan veränderbar ist, wobei. der aktive Teil der Feldwicklung (31) und der induzierte Motorteil (32) gleiche Länge -haben. 2.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in Achsrichtung des Motors neben dem induzierten Motorteil (32) ein mit diesem verbundener magnetischer Leiter (44) ange ordnet ist, welcher je nach Lageänderung von Feldwicklung (31) und induziertem Motor teil (32) zueinander Raum zwischen Feld wicklung (31) und induziertem Motorteil (32) ausfüllt bzw. freigibt. 3.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflus sung des Kraftlinienflusses für die Regelung der lastabhängigen Motordrehzahl zwischen Feldwicklung (31) und induziertem Motorteil (32) ein vom Verstellorgan in Motorachsrich- tung verschiebbares magnetisches Kurzschluss mittel (55) angeordnet ist. 4. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verstellorgan ein das aufzu wickelnde Gut (4) abtastender und auf Ände rungen der Spannung dieses Gutes (4) an sprechender Fühler dient. 5.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass als Verstellorgan ein den Umfang des Wickels (3) abtastender und auf Änderung des Wickeldurchmessers anspre chender Fühler dient. 6. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass als Verstellorgan eine durch die Wickelzeit beeinflusste Einrichtung dient. 7.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Änderung der Lage des den Kraftlinienfluss beeinflussenden verschieb baren Motorteils eine mit dem Verstellorgan in Verbindung stehende, mittig zum Motor dreh schwenkbar gelagerte Kurventrommel (35136) und daran angreifende Mittel, welche an das zu verschiebende Motorteil angeschlossen sind, dienen. B.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kurventrom mel (35136) und dem von ihr zu verschieben- den Motorteil, wenn der Kraftfluss von letz terem aus geht, Selbsthemmung besteht. 9. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7 und 8, da durch gekennzeichnet, da.ss zwischen der Nut (37) in der Kurventrommel (35/36) und den von ihr zu betätigenden Teilen (38139) ein Spiel besteht, welches dem das aufzuwickelnde Gut abtastenden Fühler eine begrenzte Bewe gungsfreiheit gibt, innerhalb welcher er ohne Einfluss auf die Längslage des zu verschieben den Motorteils bleibt. 10.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 7 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung ungewollter Lageänderung des verschiebbaren Motorteils auf ein Verbindungsteil zwischen letzterem und der Kurventrommel (35/36) ein Bremsorgan (45) wirkt. 11. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7 und 8, da durch gekennzeichnet, dass an der Kurven trommel (35/36) zwei einstellbare Anschlag teile (47148) sitzen, welche die Schwenkbewe- gimgen des das aufzuwickelnde Gut (4) ab tastenden Fühlerhebels (7) nur zum Teil auf die Kurventrommel (35/36) übertragen.
    12. Wickeleinr ichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7, 8 und 11, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung ungewollter Bewegungen der Kurventrommel (35/36) auf letztere ein Bremsorgan (49) wirkt. 13. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7, 8 und 12, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung ungewollter Bewegungen der Kurventrommel (35136) der das aufzuwickelnde Gut (4) ab tastende Fühlerhebel (7) in einem andern Lager als die Kurventrommel (35/36') gelagert ist. 14.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass der magnetische Leiter (44) neben dem induzierten Motorteil (32) in bezug auf sein magnetisches Verhal ten so ausgebildet ist, dass Feldwicklung (31) und induzierter Motorteil (32) infolge des Kraftlinienflusses der Feldwicklung (31) keine Längsverstellkräfte aufeinander aus üben. 15.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass der magnetische Leiter (44) neben dem induzierten Motorteil (31) in bezug auf sein magnetisches Verhalten so ausgebildet ist, dass Feldwicklung (31) und induzierter Motorteil (32) im Sinne einer Än derung ihrer Längslage zueinander durch den Kraftlinienfluss der Feldwicklung (31) beein flusst werden. 16. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die konstante Eingangs- Spannung an der Feldwicklung (31) einstell bar ist, um die Grösse des zu leistenden Dreh momentes einstellen zu können. 17.
    Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Lagerung des umlaufen den und durch das Verstellorgan in Achs richtung bewegbaren Motorteils Kugellager (34) dienen, deren Kugeln sich an dem einen Motorteil in Umfangsrillen und an dem andern Motorteil an glatten Mantelflächen abwälzen. 18. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Wickel (3) antrei bende Elektromotor (61) innerhalb der Wik- kelhülse (63) angeordnet ist.
CH328382D 1954-02-23 1955-02-08 Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen CH328382A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE328382X 1954-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH328382A true CH328382A (de) 1958-03-15

Family

ID=6185940

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH328382D CH328382A (de) 1954-02-23 1955-02-08 Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH328382A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2825183A1 (de) * 1978-06-08 1979-12-20 Schuster & Co F M N Vorrichtung zum aufwickeln von garnen u.dgl. auf eine spule

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2825183A1 (de) * 1978-06-08 1979-12-20 Schuster & Co F M N Vorrichtung zum aufwickeln von garnen u.dgl. auf eine spule

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2213881A1 (de) Friktions-falschdrallvorrichtung
DE3422637A1 (de) Textilmaschine mit mehreren spulstellen zum aufwinden eines mit konstanter geschwindigkeit zugefuehrten fadens auf eine konische kreuzspule
DE2229891A1 (de) Verfahren und Vorrichtung fur die Steuerung einer abstellbaren Aufwindevor richtung fur ein kontinuierlich ange liefertes Faserband
DE2918735A1 (de) Vorrichtung zur regelung der geschwindigkeit eines faden-liefer- oder faden-zufuehrungsorgans
DE1287250B (de) Vorrichtung zum Verstrecken und Verzwirnen von Fadengarn aus orientierbarem Material
DE746433C (de) Kegelfoermiger Haspel zur Streckbehandlung von Faeden, insbesondere Kunstfaeden
EP0063690A1 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln eines Fadens
DE1933923U (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen drahtaufwickeln.
DE2610084A1 (de) Vorrichtung zum wickeln konischer kreuzspulen
DE1785574C3 (de) Vorrichtung zum automatischen Rückspeisen eines Fadenendes in die Spinnturbine einer Offen-End-Spinnvorrichtung
CH328382A (de) Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen
DE563670C (de) Zwirnmaschine
DE280490C (de)
DE526356C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kerngarn, insbesondere solchem mit einem Rosshaar-Seelenfaden
CH653314A5 (de) Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen.
DE2159646A1 (de) Vorrichtung zum Verdrillen von Drahten
DE1028669B (de) Wickelantrieb fuer Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen
DE1710053A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Zwirns aus zwei Faeden
CH625566A5 (de)
DE1564385C3 (de) Maschine zum Wickeln von Kreuzspulen
DE2165600A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Garnwickels
DE1943814A1 (de) Einzeln angetriebener Drahtziehblock fuer Drahtzuege mit Magazinbildung
DE1276520B (de) Doppeldrahtzwirnspindel
DE321493C (de) Spulenauswechselvorrichtung fuer Maschinen zum Spinnen kuenstlicher Faeden
DE2626463C3 (de) Direktdoppelzwirnvorrichtung zur Cordgarnherstellung