CH328382A - Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen - Google Patents
Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und SpulmaschinenInfo
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Description
Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn. und Spuhnaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Wik- keleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spul maschinen, mit regelbarem elektromotorischem Antrieb des Wickels. Bei einer bekannten der artigen Einrichtung kann z. B. Faden, Zwirn oder dergleichen mit annähernd gleichbleiben der Geschwindigkeit unter vorbestimmtem Spannungsverlauf des Gutes aufgewickelt wer den.
Die bisher bekanntgewordenen Wickelein richtungen für diesen Zweck haben grosse Nachteile. So sind diese Einrichtungen mit ihren nicht einfachen Regelvorrichtungen, seien sie mechanisch, hydraulisch, elektrisch oder elektronisch gesteuert, für Textilmaschi nen viel zu kostspielig und zum Teil auch viel zu empfindlich und gegen Störungen anfällig.
Nach der Erfindung dient zum Antrieb des Wickels ein Wechselstrommotor, dessen lastabhängige Drehzahl bei konstanter Klem menspannung an der Feldwicklung durch :inderung des Kraftlinienflusses im Motor mittels eines automatisch ansprechenden Ver- stellorgans geregelt wird.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert: Zur Änderung des Kraftlinienflusses kann der Motor verschieden ausgeführt sein. So kann z. B. die Lage von Feldwicklung und induziertem Motorteil zueinander durch das Verstellorgan geändert werden, wobei der aktive Teil der Feldwicklung und der indu zierte Motorteil gleich lang sind.
Um bei Än derung der Lage von Feldwicklung und indu ziertem Motorteil zueinander zu verhindern, dass die Kraftlinien der Feldwicklung die alte Lage wieder herzustellen suchen, ist in Motor achsrichtung neben dem induzierten Motorteil ein mit dem letzteren verbundener magneti scher Leiter angeordnet, welcher je nach der erwähnten Lageänderung Raum zwischen Feldwicklung und induziertem Motorteil aus füllt bzw. freigibt.
Andere Wege zur Regelung der lastabhän gigen Motordrehzahl bestehen darin, dass zwi schen Feldwicklung und induziertem Motor teil in Motorachsrichtung verschiebbare ma gnetische Kurzschlussmittel angeordnet sind, welche vom Verstellorgan betätigt werden.
Als Verstellorgan kann ein das nufzuwik- kelnde Gut zweckmässig in einer Schleife des selben abtastender und auf Änderung des vor bestimmten Spannungsverlaufes dieses Gutes ansprechender Fühler dienen. Ein anderes Verstellorgan bildet ein den Umfang des Wik- kels abtastender und auf Änderung des Wik- keldurchmessers ansprechender Fühler. Als weitere Ausführung des Verstellorgans dient eine auf die Wickelzeit eingestellte Einrich tung.
Um die Bewegung des Verstellorgans auf das zu bewegende Teil des Motors zu über- tragen, sind z. B. mittig zum letzteren eine mit dem Verstellorgan in Verbindung stehende drehschwenkbar gelagerte Kurventrommel und daran angreifende Mittel angeordnet, welche das zu bewegende Motorteil zwecks Änderung des Kraftlinienflusses im Motor in Motorachsrichtung verschieben. Um einer un beabsichtigten Bewegung des Verstellorgans von der Motorseite aus zu begegnen, kann der Kurventeil der Trommel so ausgebildet sein, dass zwischen diesem und dem vom Kurventeil zu betätigenden Teil, von letzterem aus be trachtet, Selbsthemmung besteht.
Beim Wickeln konischer Wickel wird vor zugsweise durch die unterschiedlichen Durch messer des Wickels bei jedem Hin- und Her gang des Fadenführers der das aufzuwik- kelnde Gut abtastende Fühler mit seinem achs- mittig zum Motor gelagerten Hebel Schwenk bewegungen machen, die den Kraftlinienfluss des Motors steuern sollen, um die Drehzahl desselben dem jeweiligen Durchmesser des Wickels an der Fadenauflaufstelle anzupassen.
Bei den heute üblichen grossen Wickel geschwindigkeiten des aufzuwickelnden Gutes kann sich die Motordrehzahl aber nicht so schnell den schwankenden Wickeldurchmes sern an den Fadenauflaufstellen anpassen. Aus diesem Grund ist vorzugsweise zwischen dem Kurventeil der Trommel und dem hieran angreifenden Teil ein den jeweiligen Unter schieden der Wickeldurchmesser angepassten Spiel, welches dem das aufzuwickelnde Gut ab tastenden Fühler eine entsprechende Bewe gungsfreiheit gibt, die ohne Einfluss auf die Längslage des den Kraftlinienfluss beeinflus senden Motorteils bleibt.
Dabei kann zur Ver hinderung ungewollter Lageänderung des den Kraftlinienfluss beeinflussenden Motorteils ein auf ein Verbindungsteil zwischen Trommel kurve und dem daran angeschlossenen Motor teil wirkendes Bremsorgan angeordnet sein.
Eine weitere Ausführungsart, um beim Wickeln konischer Wickel die Schwingbewe gungen des das aufzuwickelnde Gut abtasten den Fühlers mit seinem mittig zum Motor ge lagerten Hebel in dem Masse, wie sie durch die Durchmesserunterschiede des Wickels bei der Bewegung des Fadens von einem Wickelende zum andern und zurück bedingt sind, ohne Einfluss auf das zu steuernde Motorteil zu las sen, ist die, an der Trommel zwei einstellbare Anschlagteile anzuordnen, welche die Schwenk bewegung des Hebels nur zum Teil auf die Trommel übertragen. Um hierbei ungewollte Bewegungen der Trommel zu verhindern, wirkt auf letztere ein Bremsorgan und/oder der Hebel ist unabhängig von der Trommel gelagert.
Um die vom Verstellorgan eingestellte Längslage des den Kraftlinienfluss beeinflus senden Motorteils zu sichern, kann der magne tische Leiter am induzierten Motorteil in bezug auf sein magnetisches Verhalten so ausgebildet sein, dass Feldwicklung und induzierter Motor teil in ihrer axialen Lage zueinander durch den Kraftlinienfluss unbecinflusst bleiben.
Ebenso ist es möglich, den am induzierten Motorteil angebrachten magnetischen Leiter in bezug auf sein magnetisches Verhalten so zu gestalten, da.ss Feldwicklung und induzierter Motorteil im Sinne einer Änderung ihrer axialen Lage zueinander durch den Kraft linienfluss der Feldwicklung beeinflusst wer den, so dass die notwendigen Verstellkräfte des Verstellorgans den Erfordernissen besser ange- passt werden können.
Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad des Motors zuu erreichen, ist vorzugsweise die Eingangsspannung an der Feldwicklung je nach der Grösse des zu leistenden Drehmomen tes vorbestimmend einstellbar.
Bei der Herstellung von Wickelkörpern mit verhältnismässig grossen Wickelhülsen ist es zur besten Raumausnutzung zweckmässig, den regelbaren Motor innerhalb der Wickel hülse anzuordnen.
In den Fig. 1 bis 12 der beiliegenden Zeich nung ist der Erfindungsgegenstand in ver schiedenen beispielsweisen Ausführungsarten wiedergegeben, und zwar stellen die Fig. 1 bzw. 2 sowie die Fig. 3 und 4 sche matisch drei Arten von Wickeleinrichtungen dar.
Fig.5, 6, 10 und 11 zeigen im Schnitt Motorausführungen, wie sie zum Teil in etwas abgewandelter Ausführung z. B. bei den Wik- keleinrichtungen nach den Fig. 1 bzw. 2 und nach den Fig.3 und 4 Anwendung finden können.
Die Fig.7 bis 9 stellen Details der Mo toren nach Fig. 5 und 6 dar. So zeigt Fig. 7 eine Seitenansicht von Fig. 6 in Pfeilrichtung ,l, Fig.8 einen Schnitt von Fig.6 in Rich tung der Pfeile B-C und Fig. 9 eine seitliche Teilansicht von Fig.6 in Pfeilrichtung D unter Fortlassung des Trommelteils 36.
Weitere Ausführungsformen der Motore sind in den Fig.10 und 11 gezeigt.
Eine besondere Art der Anbringungsmög- liehkeit des Motors ist, in Fig.12 dargestellt. Bei den in den Fig. 1 und 2 in zwei ver schiedenen Ansichten sowie nach den Fig. 3 und 4 in jeder Ansieht dargestellten Wickel einrichtungen bedeutet 1 den Getriebekasten für die Lagerung des Wickels und die Faden verlegungseinrichtung, 2 einen regelbaren Ein- oder Mehrphasenmotor mit lastabhängiger Drehzahl, 3 den Wickel, 4 das aufzuwickelnde (Tut, in diesem Falle einen Faden,
welcher in Pfeilrichtung von einer Lieferstelle kommend durch die angetriebenen Walzen 5 und 6 über die am Fühlerhebel 7 sitzende Fühlerrolle 8 und die Leitrolle 9 (Fig. 1 bzw. 2) unter gleichförmiger Geschwindigkeit dem Wickel 3 zugeführt wird. Der Motor 2 treibt über den Kettentrieb 10-12 die Welle 13 mit dem Wik- kel 3 an. Die Welle 13 treibt ihrerseits über die Stirnräder 14-16 die Welle 17 mit der Kurve 18 an, welche bei jeder Umdrehung den Fadenführer 19 .für die Verlegung des auf den Wickel 3 laufenden Fadens 4 in bekann ter Weise hin und her bewegt.
Der Fadenführer 19 ist in dem Schwenk hebel 20 gelagert, welch letzterer sich beim An wachsen des Wickels im Uhrzeigersinne dreht. Das in einer Schleife den Faden 4 abtastende Verstellorgan 7/8 regelt die Drehzahl des Mo tors 2 in Abhängigkeit von dem vorbestimmten Spannungsverlauf des Fadens 4 durch Beein flussung des Kraftlinienflusses im Motor. Die Spannung des Fadens 4 wird durch ein am Verstellorgan 7!8 v ersehiebbares Glied 21 oder, wie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt, durch eine einstellbare Feder 22 bestimmt.
Eine von der Darstellung abweichende Stellung des Ge wichtes 21 oder der Feder 22 am Verstellorgan 7/8 ermöglicht auch die Einstellung einer sich ändernden Fadenspannung während der Wickelzeit.
Bei der Wickeleinrichtung gemäss Fig.3 läuft der von den Walzen 5 und 6 zugeführte Faden 4, keine Fadenschleife bildend, direkt dem Wickel 3 zu. Hierbei bilden das Verstell organ für die Drehzahlregelung des Motors 2 der am Schwenkarm 20 gelagerte, den äussern Umfang des Wickels 3 abtastende Fadenführer 19 oder Rolle 23, die am Schwenkarm 20 an gelenkte Zugstange 24 und der Hebel 25 am Motor. Hierbei wird also die Motordrehzahl abhängig vom Wickeldurchmesser durch Be einflussung des Kraftlinienflusses gesteuert.
Nach der in Fig.4 dargestellten Wickel einrichtung wird der Faden 4 ebenfalls dem Wickel 3 direkt zugeführt. Das auf die Wik- kelzeit eingerichtete Verstellorgan besteht hierbei aus dem Untersetzungsgetriebe 26, den das letztere vom Motor 2 aus antreibenden Stirnrädern 27-29 und der Kurve 30, welche die Drehzahl des Motors durch Beeinflussung des Kraftlinienflusses regelt.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellten Mo tore haben als gemeinsames Merkmal die Mög lichkeit der Lageänderung von Feldwicklung 31 und induziertem Motorteil 32 zueinander in Motorachsrichtung. Werden Feldwicklung 31, die konstante Klemmenspannung erhält, und induzierter Motorteil 32 in ihrer Lage zuein ander in Motoraehsrichtung geändert, so wird hierdurch der Kraftlinienfluss beeinflusst, was eine Änderung der Motordrehzähl zur Folge hat.
Wird der induzierte Motorteil 32, wie in Fig. 6 dargestellt, nach rechts verschoben, so verringert sich die Motordrehzahl, und bei der Verschiebung des induzierten Motorteils 32 in die Stellung nach Fig. 5 steigt die Motordreh zahl wieder an.
Der induzierte Motorteil 32 ist mit seiner Welle 33 in Kugellagern 34 ge lagert, welche sowohl Drehbewegungen wie auch in gewissen Grenzen Längsbewegungen des induzierten Motorteils 32 zulassen. Das Verstellorgan 7 nach Fig. 1 bzw. 2 und auch der Hebel 25 nach Fig. 3 erteilen, verursacht durch Änderungen in der Fadenspannung bzw.
im Wickeldurchmesser, den Trommel teilen 35 und 36 in gewissen Grenzen eine Drehbewegung, welche über die Kurvennut 37 (Fig.8 und 9) den Stift 38 und die darauf sitzende Rolle 39 über die nur in Achsrich tung bewegbare Buchse 40 in eine Längsbewe gung des induzierten Motorteils 32 umgesetzt wird, wobei die Drehbeweglichkeit des indu zierten Motorteils 32 durch das Wälzlager 41 in der Buchse 40 unbehindert bleibt. Der Stift 38 wird mit seiner Rolle 42 in der orts festen Nut 43 in Motorachsrichtung geführt und damit ein Verklemmen des Stiftes ver hütet.
Neben dem induzierten Motorteil 32 ist in Motorachsrichtung ein mit demselben über die Welle 33 verbundener magnetischer Leiter 44 angeordnet, welcher bei Verschiebung des induzierten Motorteils 32 Raum zwischen Feld wicklung 31 und induziertem Motorteil 32 aus füllt bzw. freigibt.
Der magnetische Leiter kann in seinem magnetischen Verhalten so aus gebildet sein, dass die von der Feldwicklung 31 ausgehenden Kraftlinien auf den induzierten Motorteil 32 keine Längsverstellkräfte ausüben oder auch so beeinflussen, dass der induzierte Motorteil 32 das Bestreben hat, seine Lage in der einen oder andern Richtung zu ändern, so dass die notwendigen Verstellkräfte des Verstellorgans den Erfordernissen besser an gepasst werden können.
Um eine ungewollte Bewegung des Fühlerhebels 7 oder des Hebels 25 vom Läufer aus zu verhindern, ist der Verlauf der Kurvennut 37 so gestaltet, dass zwischen dieser und dem Stift 38 bzw. der Rolle 39, von letzteren aus betrachtet, Selbst hemmung besteht.
Bei der Herstellung konischer Wickel ist die Kurvennut 37 für die darin eingreifende Rolle 39 so weit, dass dem Fühlerhebel 7 bei seinen Schwenkbewegungen, verursacht durch die unterschiedlichen Durchmesser des Wickels 3 bei der Verlegung des Fadens 4 vom dicken zum dünnen Ende des Wickels 3 und zurück zum dicken, eine gewisse Freiheit gegeben ist, welche ohne Einfluss auf die Lage des indu- zierten Motorteils 32 bleibt. Zweckmässig wird hierbei an der Buchse 40 ein z. B. unter Fe derdruck stehendes Bremsmittel 45 angeord net, welches ungewollte Längsbewegungen des induzierten Motorteils 32 verhindert, siehe Fig. 5.
Die nach den Fig. 6 und 7 an dem Trom melteil 36 in dem Schlitz 46 verstellbar an gebrachten Anschlagteile 47 und 48 ermög lichen ebenfalls dem Fühlerhebel 7 eine ge wisse Bewegungsfreiheit, welche der durch die verschiedenen Durchmesser am dünnen und dicken Ende des Wickels 3 verursachten unter schiedlichen Fadenaufnahme angepasst ist. Auch diese Bewegungen des Fühlerhebels 7 in den vorbestimmten Grenzen zwischen den An schlagteilen 47 und 48 bleiben ohne Einfluss , auf die Lage des induzierten Motorteils 32. Bei dieser Ausführung wird durch ein unter Federdruck stehendes, auf den Trommelteil 36 wirkendes Bremsmittel 49 eine ungewollte Lageänderung des induzierten Motorteils 32 verhindert.
Um die Schwenkbewegung des Fühler hebels 7 zwischen den Anschlagteilen 47 und 48 nicht auf die Trommelteile 35 und 36 zu übertragen, ist der Fühlerhebel 7 unabhängig von dem Trommelteil 36, aber mittig zu die sem mittels des Bolzens 50 im Lager 51 ge lagert.
Das auf der Welle 33 mit Spiel sitzende, den Wickel 3 antreibende Zahnrad 10 ist in dem Wälzlager 52 drehbeweglich, aber in Mo torachsrichtung unbeweglich gelagert und er hält seine Drehbewegung über den Keil 53 in der Welle 33 und die Nut 54 im Zahnrad 10.
Die Längsbewegung des verschiebbaren Motorteils, wie sie nach Fig. 4 durch die Kurve 30 bewirkt werden soll, wird z. B. durch ein in die Kurve 30 eingreifendes und direkt an die Buchse 40 angeschlossenes Teil bewirkt, wobei die Buchse 40 nur gegen Drehung ge sichert werden muss und die sonst zur Ver stellung des Läufers 32 notwendigen Teile nach Fig. 5 bis 9 fortfallen.
In den Fig.10 und 11 sind schematisch andere Motorausführungen dargestellt, bei welchen die Längslage von Feldwicklung 31 und indu ziertem Motorteil 32 zueinander unverändert bleibt. Hierbei ist zur Beeinflussung des Kraftlinienflusses zwischen Feldwicklung 31 und induziertem Motorteil. 32 ein magnetisches Kumschlussmittel in Form eines Rohres 55 angeordnet, welches nach Fig.10 mit einem Boden 56 aus die magnetischen Kraftlinien nichtleitendem Stoff, z. B. Kunststoff, Mes sing oder dergleichen besteht, während das Rohr 55 nach Fig. 11 einen Boden 57 aus einem magnetischen Stoff hat.
Die Böden 56 und 57 mit dem Rohr 55 sind durch ortsfeste Stifte 61 an einer Drehung verhindert und nur in Motorachsriehtung bewegbar. In beiden Fällen kann das Rohr 55 durch das Verstellorgan nach den dargestellten-Beispielen, durch den Winkelhebel 58 und die Rolle 59 über die Stange 60 oder durch die andern in der Be- schreibiing erwähnten Verstellorgane in Motor aehsrichtung verstellt und damit der Kraft linienfluss des Motors im. Sinne einer Ände- rung der Motordrehzahl gesteuert werden.
Bei dem Beispiel nach Fig.10 wird bei abfallender Spannung des Fadens 4 das Rohr 5 5 mit dem Boden 56 weiter zwischen Feld wicklung 31 und induziertem Motorteil 32 ge schoben, wodurch die Drehzahl des Motors er höht wird. Im Beispiel nach Fig. 11 wird bei ansteigender Spannung des Fadens 4 ebenfalls ein Hineinschieben des Rohres 55 zwischen Feldwicklung 31 und induziertem Motorteil 32 bewirkt und in diesem Falle die Drehzahl des Motors vermindert.
In Fig. 12 ist die Unterbringungsmöglich keit eines regelbaren Motors 61, ähnlich der Fig. 5, innerhalb des Wickels dargestellt, wo bei der Motor 61 an dem Halter 62 befestigt ist. Die aus dein Motor 61 herausragende Welle 33 -treibt den die Wickelhülse 63 mit dein Wickel 3 aufnehmenden Rundkörper 64 an, welcher mittels der Wälzlager-65 und 66 auf dein Motor 61 und dem Halter 62 gelagert ist. Als Verstellorgan dient ein den nicht dar gestellten Faden in einer Schleife abtastender Fühlerhebel 67, welcher durch ein Gewicht 68 oder aueh--eine ebenfalls nicht dargestellte Feder einstellbar belastbar ist.
Dieses Verstell- organ regelt die Lage des induzierten Motor teils 32 und damit die Motordrehzahl, wie bei Fig. 5 dargestellt und im zugehörigen Text be schrieben. Diese Unterbringungsart eines regelbaren Motors ist besonders vorteilhaft bei verhältnismässig grossen Wickelhülsen, die z. B. zur Herstellung thermoplastischer Fäden An wendung finden.
Es könnte auch die Feldwicklung 31 um laufen und der induzierte Motorteil 32 still stehen oder auch die Feldwicklung 31 gegen über dem induzierten Motorteil 32 für die Regelung der Motordrehzahl in Motorachsrich- tung verschiebbar sein.
In Spinn- und Zwirnmaschinen ist es auch möglich, die Spinn- und Zwirnstellen gemein sam oder gruppenweise anzutreiben, den Auf wickelantrieb aber einzeln bei Benutzung eines der dargestellten Motore vorzunehmen.
Auch kann es zweckmässig sein, bei der artigen Maschinen und desgleichen bei Spul maschinen die Fadenführer gemeinsam oder in Gruppen und nur die Aufwickeleinrichtung einzeln und regelbar anzutreiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit regelbarem elektromotori schem Antrieb des Wickels, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Antrieb des Wickels ein Wechselstrommotor dient, dessen lastabhän gige Drehzahl bei konstanter Klemmenspan nung an der Feldwicklung durch Änderung des Kraftlinienflusses im Motor mittels eines automatisch ansprechenden Verstellorgans ge regelt wird. - UNTERANSPRÜCHE 1.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflus sung des Kraftlinienflusses für die Regelung der lastabhängigen Motordrehzahl die Längs lege von Feldwicklung (31) und induziertem Motorteil (32) zueinander in Motoraehsrich- tüng durch ein Verstellorgan veränderbar ist, wobei. der aktive Teil der Feldwicklung (31) und der induzierte Motorteil (32) gleiche Länge -haben. 2.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in Achsrichtung des Motors neben dem induzierten Motorteil (32) ein mit diesem verbundener magnetischer Leiter (44) ange ordnet ist, welcher je nach Lageänderung von Feldwicklung (31) und induziertem Motor teil (32) zueinander Raum zwischen Feld wicklung (31) und induziertem Motorteil (32) ausfüllt bzw. freigibt. 3.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beeinflus sung des Kraftlinienflusses für die Regelung der lastabhängigen Motordrehzahl zwischen Feldwicklung (31) und induziertem Motorteil (32) ein vom Verstellorgan in Motorachsrich- tung verschiebbares magnetisches Kurzschluss mittel (55) angeordnet ist. 4. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verstellorgan ein das aufzu wickelnde Gut (4) abtastender und auf Ände rungen der Spannung dieses Gutes (4) an sprechender Fühler dient. 5.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass als Verstellorgan ein den Umfang des Wickels (3) abtastender und auf Änderung des Wickeldurchmessers anspre chender Fühler dient. 6. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass als Verstellorgan eine durch die Wickelzeit beeinflusste Einrichtung dient. 7.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Änderung der Lage des den Kraftlinienfluss beeinflussenden verschieb baren Motorteils eine mit dem Verstellorgan in Verbindung stehende, mittig zum Motor dreh schwenkbar gelagerte Kurventrommel (35136) und daran angreifende Mittel, welche an das zu verschiebende Motorteil angeschlossen sind, dienen. B.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Kurventrom mel (35136) und dem von ihr zu verschieben- den Motorteil, wenn der Kraftfluss von letz terem aus geht, Selbsthemmung besteht. 9. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7 und 8, da durch gekennzeichnet, da.ss zwischen der Nut (37) in der Kurventrommel (35/36) und den von ihr zu betätigenden Teilen (38139) ein Spiel besteht, welches dem das aufzuwickelnde Gut abtastenden Fühler eine begrenzte Bewe gungsfreiheit gibt, innerhalb welcher er ohne Einfluss auf die Längslage des zu verschieben den Motorteils bleibt. 10.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 7 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung ungewollter Lageänderung des verschiebbaren Motorteils auf ein Verbindungsteil zwischen letzterem und der Kurventrommel (35/36) ein Bremsorgan (45) wirkt. 11. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7 und 8, da durch gekennzeichnet, dass an der Kurven trommel (35/36) zwei einstellbare Anschlag teile (47148) sitzen, welche die Schwenkbewe- gimgen des das aufzuwickelnde Gut (4) ab tastenden Fühlerhebels (7) nur zum Teil auf die Kurventrommel (35/36) übertragen.12. Wickeleinr ichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7, 8 und 11, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung ungewollter Bewegungen der Kurventrommel (35/36) auf letztere ein Bremsorgan (49) wirkt. 13. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, 7, 8 und 12, da durch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung ungewollter Bewegungen der Kurventrommel (35136) der das aufzuwickelnde Gut (4) ab tastende Fühlerhebel (7) in einem andern Lager als die Kurventrommel (35/36') gelagert ist. 14.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass der magnetische Leiter (44) neben dem induzierten Motorteil (32) in bezug auf sein magnetisches Verhal ten so ausgebildet ist, dass Feldwicklung (31) und induzierter Motorteil (32) infolge des Kraftlinienflusses der Feldwicklung (31) keine Längsverstellkräfte aufeinander aus üben. 15.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass der magnetische Leiter (44) neben dem induzierten Motorteil (31) in bezug auf sein magnetisches Verhalten so ausgebildet ist, dass Feldwicklung (31) und induzierter Motorteil (32) im Sinne einer Än derung ihrer Längslage zueinander durch den Kraftlinienfluss der Feldwicklung (31) beein flusst werden. 16. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die konstante Eingangs- Spannung an der Feldwicklung (31) einstell bar ist, um die Grösse des zu leistenden Dreh momentes einstellen zu können. 17.Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Lagerung des umlaufen den und durch das Verstellorgan in Achs richtung bewegbaren Motorteils Kugellager (34) dienen, deren Kugeln sich an dem einen Motorteil in Umfangsrillen und an dem andern Motorteil an glatten Mantelflächen abwälzen. 18. Wickeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass der den Wickel (3) antrei bende Elektromotor (61) innerhalb der Wik- kelhülse (63) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| CH328382D CH328382A (de) | 1954-02-23 | 1955-02-08 | Wickeleinrichtung für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH328382A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2825183A1 (de) * | 1978-06-08 | 1979-12-20 | Schuster & Co F M N | Vorrichtung zum aufwickeln von garnen u.dgl. auf eine spule |
-
1955
- 1955-02-08 CH CH328382D patent/CH328382A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2825183A1 (de) * | 1978-06-08 | 1979-12-20 | Schuster & Co F M N | Vorrichtung zum aufwickeln von garnen u.dgl. auf eine spule |
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