CH328700A - Sitzmöbel - Google Patents

Sitzmöbel

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Publication number
CH328700A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
seat
plate
seating furniture
shell
backrest
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Application number
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English (en)
Inventor
Votteler Arno
Original Assignee
Walter Knoll & Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Walter Knoll & Co filed Critical Walter Knoll & Co
Publication of CH328700A publication Critical patent/CH328700A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/12Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats with shell-shape seat and back-rest unit, e.g. having arm rests
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/04Metal chairs, e.g. tubular

Landscapes

  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description


  Sitzmöbel    In jüngerer Zeit werden Sitzmöbel häufig  in der Weise hergestellt, dass auf einem selb  ständigen Traggestell eine Sitzschale befestigt  wird, das heisst ein aus einer Platte- durch  Biegen geformter gleichzeitig Sitzfläche und  Rückenlehne bildender Körper. Bei einer be  sonderen Art dieser Schalensitze sind an dem  den Hauptteil der Platte bildenden Rücken  teil seitliche Flügel vorgesehen, die mit ihren.       l;nden    am Sitzteil befestigt sind oder diesen  Sitzteil bilden. Derartige Schalensitze sind z. B.  in den deutschen Patentschriften     Nr.839078          (Fig.1    bis 4) und Nr. 839079 (z. B.     Fig.    5  bis 8) beschrieben.  



  Die vorliegende Erfindung geht nun von  der Erkenntnis aus, dass bei dem     vorbekann-          ten        Zusammenfügen    der Flügelenden des  Rückenteils zum Sitz eine vollkommen steife  und in sich unelastische Schale entsteht. Der  Erfinder strebt aber an, einen solchen Schalen  sitz zu schaffen, der in sich elastisch ist.  



  Zu diesem Zweck ist gemäss der     Erfindung          vorgesehen,    dass die Schale ein eingeschnürtes,  mittleres Übergangsteil von der Sitz- zur     Rük-          kenlehnenfläche    besitzt, während die Flügel  nach aussen hin abgewinkelt und mit ihren  freien Enden auf der Sitzplatte befestigt sind.  



  Bei dieser Gestaltung der Sitzplatte kann  der Sitz in der Weise in sich federn, dass der  Winkel zwischen Rückenlehne und Sitzplatte  bei Belastung vergrössert werden kann, indem  sieh einerseits die     zweekmässigerweise    vorge-         sehene    leichte Wölbung der Sitzplatte noch  mehr durchbiegt und indem vor allen Dingen.  die nach aussen abgewinkelten Flügelenden  sich elastisch mehr oder weniger strecken. Mit  dieser Bauart ergibt sich ein besonderes be  quemes und nachgiebiges Sitzen, das natürlich  noch mit den üblichen Mitteln verbessert wer  den kann, zu denen z. B. Gummipuffer zwi  schen dem unter der Sitzplatte befestigten  Traggestell und der Sitzplatte selbst zählen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Gegenstandes der Erfindung schema  tisch dargestellt. Darin zeigen:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung eines  Sessels,       Fig.    2 eine Seitenansicht     dieses    Sessels,       Fig.    3 den ursprünglich ebenen Zuschnitt  der Sitzschale.  



  Auf einem aus Rohren gebildeten Trag  gestell 10 mit vier Beinen 101 und einem  obern Tragrahmen 102 ist die eigentliche Sitz  schale 11     befestigt.    Diese Sitzschale besteht  z. B. aus mehrschichtigem Sperrholz, das ur  sprünglich in ebener Lage die aus     Fig.    3 er  sichtliche     Zuschnittform    hat. Dieser Zuschnitt  ist zunächst kreisförmig, jedoch sind symme  trisch zu der späteren     Symmetrieebene    des  Stuhls in dieser kreisförmigen Scheibe kon  vergierende Einschnitte 111 vorgesehen, die.

    etwa radial verlaufen und in etwa kreisför  mige Erweiterungen 112 ausmünden. .Durch  diese Einschnitte entsteht ein besonderer nach      der     Scheibemnitte    spitz zulaufender Sitzteil  1.13 und ein wesentlich grösserer Rückenteil  114, an dem Flügelenden     1.15    zu erkennen  sind.  



  Die     Sperrholzplatte    nach     Fig.    3 wird dann  mit den für das Biegen von Sperrholz üblichen  Mitteln in der     Weise        verformt,-    dass die  Flügelenden 115 nach oben gebogen und dann  der     Hauptscheibenteil    114 (der Rücken- oder       Lehnenteil)    selbst     gegenüber    dem Restteil,  also dem Sitzteil um etwa 90  ebenfalls nach  oben abgewinkelt wird. Es entsteht daher ein  mittlerer Übergangsteil vom Sitzteil 113 zum  Rückenteil 114. Die äussersten     Enden    der  Flügel 115 sind dann nochmals nach aussen  abgewinkelt und mit Hilfe von Schrauben 12  an den Seitenrändern des Sitzteils 113 be  festigt.

   Dieser Sitzteil ist in     Querrichtung     leicht nach     unten        durchgewölbt.     



  Zur Befestigung des Sitzteils 113 am Rah  men 102 des Traggestelles 10 sind Schrauben  13     vorgesehen,    die durch den vordern Quersteg  des Rahmens 102     hindurchragen.    Auf dem  hintern Quersteg des Rahmens 102 stützt     sich     die Sitzfläche 113 lediglich über Gummipuffer  14 ab. Natürlich können auch an dieser Stelle       BefestigLingsbolzen    vorgesehen werden, ge  gebenenfalls unter Zwischenschaltung von       Gummipuffern.     



  Auf der Oberseite der Schale ist ein       Schaumgummibelag    15 angeordnet. Die Schale         kann    auch noch mit Stoff oder dergleichen  überzogen sein.

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH Sitzmöbel mit aus einer Platte durch Aus schneiden und durch Biegen geformten, gleich zeitig Sitzfläehe und Rückenlehne bildenden Sitzschale, die auf einem Beingestell befestigt ist und deren Rückenteil seitliche mit ihren Enden zum Sitz hin abgebogene Flügel aLif- weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale ein eingeschnürtes, mittleres Übergangsteil von der Sitz- (113) zur Rückenlehnenfläche (1.14) besitzt, während die Flügel. naeb. aussen. hin abgewinkelt und mit ihren freien Enden (115) auf der Sitzplatte (113) befestigt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sitzmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte aus einer kreis förmigen Scheibe hergestellt: ist, die an deren Rändern zwei symmetrisch zu einer senkrech ten Durchmesserebene liegende und zur Schei benmitte spitz zulaufende Aussehnitte <B>(111.)</B> aufweist, die in Erweiterungen (112) ausmün den. 2. Sitzmöbel naeh Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatte (113) in Querrichtung nach unten durchgewölbt ist.
CH328700D 1954-02-18 1955-02-14 Sitzmöbel CH328700A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1954K0014754 DE1674646U (de) 1954-02-18 1954-02-18 Sitzmoebel.

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CH328700A true CH328700A (de) 1958-03-31

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ID=32048027

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CH328700D CH328700A (de) 1954-02-18 1955-02-14 Sitzmöbel

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BE (1) BE535842A (de)
CH (1) CH328700A (de)
DE (2) DE1674646U (de)
FR (1) FR1119887A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1119887A (fr) 1956-06-26
DE1674646U (de) 1954-04-08
BE535842A (de) 1955-03-15
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