CH328844A - Mehrweg-Drehschieber - Google Patents
Mehrweg-DrehschieberInfo
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Description
Mehrweg-Drehschieber Die vorliegende Erfindüüng bezieht sieh auf einen Mehrweg-Drehschieber für die Steue rung von Flüssigkeiten. Bei solchen Dreh schiebern kann es erforderlich sein, dass die Flüssigkeit abwechselnd in beiden Richtun gen durch einen an den Schieber augesehlos- senen Apparat geleitet wird,
wobei in den Leitungen und Steuerorganen keine scharfen Krümmungen und Verengungen vorhanden sein sollen, tun den Durchgang der Flüssig keit nicht zu erschweren und unnötige Ver luste zu vermeiden.
Der Mehrweg-Drehschieber gemäss vorlie gender Erfindung zeichnet: sich dadurch aus, dass der zylindrisch ausgebildete Drehschieber: körper in zwei zu seiner Drehachse.
senkrecht stehenden Ebenen je zwei Paar Öffnungen aufweist, wobei die Öffnungen jedes Paares einander diametral! gegenüberliegen und die Öffnungen des einen Paares zu denen des andern Paares winklig versetzt sind, von welchen Öffnungen ein Paar in jeder Ebene durch je einen Kanal verbanden ist., während die winklig dazu versetzten Öffnungen übers Kreuz miteinander verbunden sind, indem jede der letzteren Öffnungen in einer Ebene mit der diametral gegenüberliegenden Öff nung in der andern. Ebene durch je einen Kanal verbunden ist,
und d'ass äs Dreh schiebergehäuse in jeder der erwähnten Ebenen je ein Paar diametral gegenüberlie gende Anschlussstutzen aufweist, wobei in allen vorkommenden Stellungen des Dreh- sehieberkörpers alle Durchgangskanäle im Drehschieberkörper und Drehschiebergehäuse den gleichen vollen Querschnitt haben.
Dieser Mehrweg-Drehschieber ermöglicht bei sehr ein fachem Aufbau einen Richtungswechsel der Flüssigkeit in einem geschlossenen 'System.
Zufolge des vollen konstanten Querschnittes der Durchgangskanäle und der Ausbildung derselben ohne scharfe Krümmungen kann ein ungehinderter Durchgang der Flüssigkeit erreicht werden, so dass die Druckverluste ge ring sind'. Ferner kann am Umfang zwischen Drehsehieberkörper und Drehschiebergehäuse eine gute Abdichtung erzielt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfind'ungsgegen- standes dargestellt.
Fig.1 ist ein Axialschnitt durch einen Mehrweg-Drehschieber.
Fig.2 ist ein gleicher Axialschnitt bei um 90 gedrehtem Drehschieberkörper. F'ig:3, 4 und 6 sind Querschnitte nach den Linien III-III bzw. IV-IV bzw. V-V der Fig. '2.
Fig. 6 ist eine perspektivische schematische Darstellung des Drehschieberkörpers.
Fig. 7, 9, 11, 13. und 15 sind .der Fig. 3 entsprechende .Schnitte in ;andern 'Stellungen des Drehschiebers, und; Fig. 8;
<B>10,</B> 12, 14 und 16 sind der Fig. ö entsprechende Schnitte in den entsprechenden Stellungen des Drehschiebers. Der dargestellte Mehiweg-Drehschieber weisä einen zylindrischen .Schioberkörper 1 auf, welcher im 'Sehiebergehäuse 2 mittels Zapfen 1' ,drehbar gelagert ist. Im :
Schiober- körper 1 sind vier Durchgangskanäle 3, 4, 5, 6 gebildet, welsche diametral einander ge- genüberfliegende Ein- und Austrittsöffnungen 3', 4', !5', 6' bzw.<B>3</B>", 4", :5", 6" miteinander verbinden.
Diese ,Öffnungen liegen in zwei zur Drehachse des @Schieberkörpers 1 senkrecht stehenden, zueinander verschobenen Ebenen (Linien III-I.II bzw. V -V in Fig. 2). Die Kanäle 3, 4 gehen gerade dixrch,d\en Schieber- körper 1 hindurch, das heisset ihre Ein;. und Austrittsöffnungen'liegen jeweils in derselben Ebene.
Die Kanäle 5, 6 dagegen kreuzen ein ander, das heisst ihre diametral gegenüber liegenden Ein- und Austrittsöffnungen liegen in verschiedenen Ebenen. Diese sieh kreuzen den Kanäle 5, 6 verkaufen in ihrem mittleren Tel zu beiden Seiteneiner durch die Mitte ihrer Ein- und Austrittsöffnungen gelegten Äxialebene (FinG. 4) und sind hier durch eine Zwischenwand 7 voneinander getrennt.
Der Querschnitt der Kanäle 5, ss ist an dieser Stelle annähernd halbkreisförmig, wie aus Fig. 4 -ersichtlich ist.
In der Ebene IIII-III sind zwei Paar Öffnungen vorhanden. Die. Öffnungen jedes Paares 5', 6' bzw. 3', 3" liegen einander dia metral gegenüber und die Öffnungen des eitlen Paares sind: zu denjenigen ödes andern Paares winklig versetzt.
Ferner sind in der Ebene V-V zwei Paar Öffnungen vorhanden, wobei die Öffnungen jedes Paares 4', 4" bzw. 5"; .6" zueinander diametral liegen lind die Öffnungen des einen: Paares zu den Öffnungen des .andern, ]Paares winklig versetzt sind,.
Der Verlauf .der Durchgangskanäle 3, 4, 5, 6 im iSchieberkörper 1 ist zur besseren Ver- anschaulichung in Fig. -6 perspektivisch ver- anschaulicht, wobei die Durchgangsquer schnitte im Verhältnis zur Grösse,des Schiober körpers 1 kleiner sind. als in den übrigen Figuren. Es haben alle vier Kanäle 3, 4,<B>5,
6</B> über ihre ganze Länge den gleichen vollen Querschnitt, und sie besitzen keine scharfen Krümmungen. Das Schiebergehäuse 2, besitzt vier An- sehlussstutzen A, B,<I>C, D,</I> von welchen die Anschlussstutzen <I>C, D</I> den Stutzen A, B dia metral gegenüberliegen und die Stutzen A, C. in der einen der erwähnten, zur Drehachse des Schioberkörpers 1 senkrecht stehenden Ebenen und' die Stutzen<I>B,
<B>D</B></I> in der andern dieser Ebenen < liegen. Diese Stutzen A, B,<I>C, D</I> sind an kreisbogenförmigen, in den erwähnten Ebenen liegenden Erweiterungen A', B',<B><I>C</I></B> und D' angeschlossen, wie aus. Fig. 3 und 5 klar ersichtlich ist. An die kreisbogenförmige Erweiterung C' ist ferner ein, Ablaufstutzen E und an die Erweiterung <I>D'</I> ein Stutzen b' und ein Ablaufstutzen G angeschlossen.
Zwischen den 'Stutzen D und r ist in der Erweiterung D' eine Trennwand; 7 vorhanden. Die Kanäle, in den Erweiterungen und Stutzen des Schie- bergehäuses haben den gleichen vollen Quer schnitt wie die Kanäle des Drehschieberkör- pers.
Es wird nachstehend nunmehr die Anwen- - dung, des beschriebenen Drehschiebers i12 Färbeanlagen für Textilspulen beschrieben. Hierbei ist angenommen, dass der Anschluss stutzen A an die Druckseite und der An schlussstutzen B an die .Saugseite einer Um-, , wälzpumpe angeschlossen ist.
Ferner ist an genommen, dass die' Stutzen C und D an einen Färbebottich oder Autokliaven derart ange schlossen wird, dass der Stutzen C mit dem Raum auf der Innenseite der Textilspulen und der Stutzen D mit dem Raum auf der Aussenseite der Textilspulen verbunden *ist. Ferner sind die Stutzen E und G mit je einer durch ein Ventil abschliessbaren Auslauflei tung und der Stutzen<B>1'</B> mit einem Ansatz bottich für Färbeflüssigkeit verbünden.
Wenn sich der Drehschieber 1 in der aus Fig. 3 und 5 ersichtlichen Lage befindet, so erfolgt ein Umwälzen der Farbflotte von der Druckseite der Umwälzpumpe durch den 'St-tit- zen A des Drehschiebergehäuses, durch den Kanal 5 des Drehschieberkörpers, durch den Stutzen. D auf die Aussenseite der Textil spulen im Färbebottich, durch die Spulen hin durch nach deren Innenseite, dann zum Stut zen C des Drehschiebers, durch den Kanal 6 zum Stutzen B und,
zur Saugseite der Pumpe. In dieser Stellung des Drehschiebers geht somit die Farbflotte von aussen nach innen durch die Textilspulen hindurch.
In der in Fig. 7 und 8 gezeigten Stellung des Drehschiebers, in welcher der Drehschie- berkörper 1 gegenüber :der Stellung nach Fig. 3 und 5 um 900 verdreht ist, erfolgt eben falls ein Umwälzen der Farbflotte, und zwar mit folgendem Verlauf: Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal<B>3,</B> Stutzen C, Innen leite der Textilspulen, Aussenseite der Spulen, Stutzen D, Kanal 4, Stutzen B, .Saugseite der Pampe. In: dieser Stellung geht somit die Farb flotte von innen nach aussen durch die 'Textil spulen hindurch.
In der Stellung des Drehschiebers nach Fig. 9 und 10 wird die Flotte vom Autokla ven, und zwar von der Aussenseite der Textil spulen durch.,d-en Stutzen D, Kanal. 4, Stutzen B, Saugseite der Pumpe, Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal '5, Stutzen F in den Ansatzbottich gefördert. Die Farbflotte aus d'em Autoklav wird somit von der Aussen seite der Textilspulen in den Ansatzbottich zurückgepumpt.
In der Stellung des Drehschiebers nach Fig.11 und 12 wird die Flotte vom Autoklav ebenfalls zurückgepumpt, und zwar sowohl von der Aussenseite der :Spülen über Stutzen D, Kanal' 4 als auch von der Innenseite der Spulen über Stutzen C, Kanal 6 zum Stutzen B, dann Saugseite der Ptunpe, Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal 5, Stutzen F in Ansatzbottich. Die Farbflotte wird somit aus dem Autoklav sowohl von der Aussenseite als der Innenseite der Textilspulen in den An satzbottich zurückgepumpt.
In der Stellung, des Drehschiebers nach Fig. 13 und 1.4 erfolgt ein Füllen des Auto- kl'aven vom Ansatzbottich über Stutzen F, Kanal 4, Stutzen B, Saugseite der Pumpe, Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal 3, Stutzen C, Innenseite der Textilspulen. Der Autoklav wird somit in dieser -Stellung vom Ansatzbottich aus auf der Innenseite der Textilspulen gefüllt.
In der Stellung nach Fig.13- und 14 kann ferner ein ISpü'len stattfinden. Das Spülwasser kann entweder in denn Ansatzbottich eingefüllt werden, -oder es kann mittels eines Stutzens direkt aus dem Frischwassernetz in, die Ver- bindungsleitung zwischen Ansatzbottich und Drehschieber eingeführt werden.
Die :Spülung erfolgt dann aus dem Ansatzbottich oder Frischwassernetz über 'Stutzen F, Kanal 4, Stutzen B, Saugseite der Pumpe, Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal 3, -Stutzen C, Innenseite der Textilspulen des Autoklaven, Aussenseite der Spulen, 'Stutzen D .und Ab laufstutzen G. Das Spülwasser geht somit von innen nach aussen -durch die Textilspulen hin durch und wird durch den Stutzen. G entleert.
In der Stellung des Drehschiebers nach Fig.1'5 und 16 kann der Autoldav vom An satzbottich über Stutzen F, Kanal 4, Stutzen B, Saugseite der Pumpe, Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal 6, iStutzen D, auf der Aussenseite der Textilspulen gefüllt werden.
Auch in dieser Stellung nach Fig. 15 und 16 kann ein Spülen- stattfinden, welches aus dem Ansatzbottieh,oder F'rischwassernetz über Stutzen F, Kanal 4, 'Stutzen B, Saugseite der Pumpe, Druckseite der Pumpe, Stutzen A, Kanal 6, Stutzen D, Aussenseite der 'Textil spulen des Autoklauen, Innenseite der :Spulen, Stutzen C und Ablaufstutzen E erfolgt. Das ,Spülwasser geht jetzt somit von aussen nach innen durch die 'Textilspulen hindurch und' wird durch den Stutzen E entleert.
Während vorstehend angenommen wurde, dass der AnschPussstutzen C des Drehschiebers mit der Innenseite der Textilspulen des Färbe bottichs und der Anschlussstutzen D mit der Aussenseite verbunden ist, können diese Ver bindungen auch umgekehrt sein, indem der Stutzen C mit der Aussenseite lind der Stutzen D mit der Innenseite verbunden sein können.
Ferner können auch die Anschlüsse der Um wälzpumpe umgekehrt werden, indem der Stutzen A statt an die Druckscheibe an die 'Saugseite und der Stutzen B statt an die Saugseite an die Druckseite der Pumpe ange schlossen wird. In allen diesen Fällen können mit dem Drehsehieber die beschriebenen Ar- beitsvorgärnge durchgeführt werden.
Wie ohne weiteres verständlich ist, wird bei einer Verdrehung des Drehschiebers aus jeder der beschriebenen Stellungen um 180 die gleiche Stellung erreicht, so- dass durch einen maximalen Schieberdrehweg von 150 aus jeder Stellung jede behebige andere Stel lung erreicht werden kann. Wie ersichtlich,
haben in allen beschrie benen Stellungen des Drehschieberkörpers alle Durchgangskanäle durch den Drehschieber den gleichen vollen Querschnitt, so dass die Druekverliiste gering sind und ein optimaler WirkLungsgrad erreicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mehrweg-Drehschieber für die 'Steuerung von; Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrisch ausgebildete Drehschieber- körper in zwei zu seiner Drehachse senkrecht stehenden Ebenen je zwei Paar Öffnungen aufweist,wobei die Öffnungen jedes Paares einander diametral gegenüberliegen und die Öffnungen des einen Paares zu denen des andern Paares winklig versetzt sind, von wel chen Öffnungen ein haar in jeder Ebene durch je einen Kanal verbunden ist, während die winklig dazu versetzten Öffnungen übers Kreuz miteinander verbunden sind, indem jede der letzteren Öffnungen in einer Ebene mit der diametral gegenüberliegenden Öff nung in. der andern Ebene durch je einen Kanal verbunden ist,und dass das Dreh schiebergehäuse in jeder der erwähnten Ebenen je ein Paar diametral gegenüberlie- gende Anschlussstutzen aufweist, wobei in allen vorkommenden :Stellungen des Dreh schieberkörpers alle purchgangskanäle im Drehschieberkörper und Drehsschiebergehäuse den gleichen vollen Querschnitt haben.UNTERANSPRÜCHE 1. Mehrweg-Drehschieber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlussstutzen an. kreisbogenförmigen Erwei- terungen des Drehschiebergehäuses gebildet sind.2, Mehrweg-Drehsehieber nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, d'ass an einer Erweiterung ein zusätzlicher Anschlussstutzen für den An schluss an einen Ansatzbottich vorhanden ist. 3. Mehrweg-Drehschieber nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an zwei Erweiterungen je ein zusätzlieher Anschlussstutzen für eine Ab laufleitung vorhanden ist.4. Mehrweg-Drehschieber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die übers Kreuz verlaufenden Kanäle in ihrem Mittel teil durch seitliches Ausbiegen aneinander vorbeigeführt sind. 5. Mehiweg-Drehschieber nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die übers Kreuz verlaufen den Kanäle in ihrem Mittelteil im Querschnitt angenähert halbkreisförmig ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
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