CH328945A - Rad für Fahrzeuge mit veränderlicher Spurweite - Google Patents

Rad für Fahrzeuge mit veränderlicher Spurweite

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CH328945A
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CH
Switzerland
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rim
wheel
disc
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strips
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English (en)
Inventor
Scott Brink Field
Original Assignee
Firestone Tire & Rubber Co
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Publication date
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Publication of CH328945A publication Critical patent/CH328945A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B23/00Attaching rim to wheel body
    • B60B23/12Attaching rim to wheel body by devices arranged to permit variation of axial position of rim relative to wheel body for track width adjustment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Rad für Fahrzeuge 'mit veränderlicher Spurweite    Die Erfindung betrifft ein Rad für Fahr  zeuge, insbesondere     landwirtsehaftliche    Trak  toren, mit veränderlicher Spurweite.  



  Bei Traktoren ist die Veränderung der  Spurweite der Hinterräder erwünscht, damit  der Traktor in landwirtschaftlichen Kulturen  mit verschiedenen Reihenabständen verwendet  werden kann. Es sind zwar Traktoren mit  derart verstellbaren Rädern bekannt, doch  sind diese Räder kostspielig und verursachen  Schwierigkeiten im Betrieb und in der In  standhaltung.  



  Die Erfindung bezweckt, ein allgemein für  landwirtschaftliche Traktoren und dergleichen  geeignetes Rad zu schaffen, das eine Ver  stellung der Spurweite über einen relativ gro  ssen Bereich ermöglicht.  



  Ferner bezweckt die Erfindung, ein Rad  zu schaffen, das eine Einstellung der Spur  weite durch Antrieb der Hinterachse ermög  licht.  



  Insbesondere bezweckt -die Erfindung, ein  Rad zu schaffen, dessen Felge und     Radseheibe     derart relativbeweglich sind,     dass    die Drehung  der Radscheibe in der Felge eine     Axialver-          stellung    der Felge bewirkt.  



  Ferner soll das Rad sich durch eine starke  und einfache Konstruktion, Zuverlässigkeit im  Betrieb und Sicherheit gegen     Klemmung    und  Verlegen auszeichnen.  



  Erfindungsgemäss ist das Rad für Fahr  zeuge mit veränderlicher Spurweite     dadureh       gekennzeichnet,     dass    eine Radscheibe einen an  der Nabe befestigten, radial geteilten Scheiben  körper aufweist, dessen Aussenrand am Um  fang entlang einer Schraubenlinie     gleichför-          inig    fortschreitend axial versetzt ist, und     dass     auf der Radscheibe eine Felge montiert ist, an  der Organe befestigt sind, die mit diesem       Seheibenrand    derart zusammenwirken,     dass     bei Relativdrehung zwischen Scheibe und  Felge die Felge gegenüber der Scheibe axial  bewegt wird.  



  In der Zeichnung ist eine bevorzugte bei  spielsweise     Ausführungsforin    der Erfindung       dargestAllt.    Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> ein     Traktorrad,    in Seitenansicht.       Fig.    2 ist 'ein Schaubild eines Sektors des  Rades nach     Fig.   <B>1.</B>  



       Fig.   <B>3</B> ist ein vergrösserter Teilschnitt durch  eine der an der Felge, befestigten     Führungs-          kerbleisten    und die Mittel zum Festspannen  der Felge an der Radscheibe.  



       Fig.    4 ist ein Teilschnitt durch die An  schlagorgane nach der Linie 4-4 der     Fig.   <B>3.</B>  Das gezeichnete     Traktorrad   <B>10</B> besteht all  gemein aus zwei gegeneinander beweglichen  Teilen, nämlich der Radscheibe<B>11</B> und der  Felge 12. Normalerweise werden die beiden  Teile von Spannorganen zu einem Rad zusam  mengehalten. Die Spannorgane können jedoch  gelöst werden, damit durch     Axialverstellung     der Felge gegenüber der Radscheibe die ge-      wünschte Spurweite eingestellt werden kann.

    Die Anordnung ist derart     getroden,        dass    die  Drehung der Radscheibe durch Antrieb der  Hinterachse eines Traktors in einer Richtung  eine     Auswärtsbewegl--tng    der Felge auf der       Radseheibe    in eine Stellung bewirkt, die einer  grösseren Spurweite entspricht, während beim  Antrieb in der umgekehrten Richtung die  Felge nach innen in eine Stellung geringerer  Spurweite gezogen wird.  



  Die Felge 12 ist eine gewöhnliche     Tief-          bettfelge    mit den Felgenhörnern<B>13,</B>     Reifen-          -%Nmlstgitzen    14 und einem Felgenbett<B>15.</B> Mit  Ausnahme der geforderten Abänderungen ist  auch die Radscheibe in der üblichen Art aus  geführt und besitzt eine Nabe<B>17,</B> mit der die  Radscheibe abnehmbar an der Antriebsachse  des Traktors befestigt ist, sowie einen     Sehei-          benkörper   <B>18,</B> der an der Nabe befestigt ist  und die Felge trägt.

   Der Scheibenkörper<B>18</B>  ist aus     Bleeli    von solcher Stärke hergestellt,       dass    er die erforderliche Festigkeit und     Stei-          figkeit    besitzt.  



  Bei den üblichen Rädern liegt der Aussen  rand der Radscheibe in! allgemeinen in einer  einzigen Ebene, so     dass    der Rand genau einen  Kreis beschreibt. Hier ist aber die Rad  scheibe bei<B>19</B> teilweise radial geteilt und ihr  Umfangsrand 20 am Umfang gleichförmig so  versetzt,     dass    er eine einzige     Sehraubenwin-          dung    beschreibt.  



  An der Felge 12 sind mehrere axial an  geordnete Leisten 22 befestigt, die derart ge  kerbt sind,     dass    sie den Rand 20 der Rad  scheibe aufnehmen können. In dem vorliegen  den Ausführungsbeispiel sind sechs derartige  Leisten gleichmässig um die Felge herum ver  teilt; doch kann auch eine andere Anzahl der  artiger Leisten verwendet sein. Die Leisten 22  haben<B>je</B> einen Mittelteil<B>23,</B> der im Bereich  der Innenfläche des Felgenbettes<B>15</B> angeord  net ist, und zwei Vorsprünge 24, die sich bei  derseits des     Felgenbettes    nach aussen erstrecken  und die     Wulstsitze    14 stützen. Die Leisten  greifen daher an     der    Felge derart an,     dass     letztere starr und fest montiert ist.  



  Wie insbesondere aus     Fig.   <B>1</B> hervorgeht,  sind die Leisten an ihren radial einwärts ge-         legenen    Rändern mit mehreren rechteckigen  Kerben<B>25</B> versehen, deren Teilung der Gang  höhe der     Sehraubenlinie    entspricht, die von  dem     Sehei-benrand    20 beschrieben wird. Zwi  schen<B>je</B> zwei einander benachbarten Kerben  <B>25</B> ist eine kleinere,     abgesehrägte    Kerbe<B>26</B>  vorgesehen, deren Zweck später beschrieben  wird. Die     Kerbleisten    22 sind untereinander  nicht gleich, sondern unterscheiden sieh in  einer Hinsicht.

   Zum Angriff jeder dieser  Leisten an dem     schraLibenförmigen    Scheiben  rand 20 sind die rechteckigen Kerben<B>25</B> ein  ander benachbarter Leisten einheitlich um<B>116</B>  der     Oranghöhe    des Randes 20 versetzt. Diese  Versetzung hat für alle Leisten die gleiche  Richtung und schreitet längs des Felgenum  fanges von Leiste zu Leiste fort. Dadurch kom  men die entsprechenden Kerben<B>25</B> der Leisten  entlang einer Schraubenlinie zu liegen, so     dass     in allen     Axialstellungen    der Radscheibe und  der Felge ein wirksamer Eingriff des Schei  benrandes 20 in die Kerben<B>25</B> um den Rad  umfang herum erfolgt.

   Vorzugsweise greift  der Rand 20 satt passend in die     Kerbleisten    22  ein, um das Spiel zwischen den beiden Teilen  des Rades möglichst gering zu halten. Ausser  dem ist der Rand 20 relativ fest und starr.  Diese Forderungen sind dadurch erfüllt,     dass     an dem Rand der Scheibe eine gekrümmte  Schiene<B>28</B> von verhältnismässig grossem Quer  schnitt angeschweisst ist, deren äusserer Teil  satt passend in die Kerben<B>25</B> eingreift       (Fig.   <B>1).</B>  



  Im Gebrauch werden die Räder<B>10</B> auf  einem Traktor derart montiert,     dass    die       Sebraubenlinien    des     Seheibenrandes    und der       Kerbleisten    des rechten Rades denen des lin  ken Rades entgegengesetzt verlaufen. Beim  Antrieb der Hinterachse verdrehen sich die       Radseheiben   <B>11</B> innerhalb der Felgen 12.

   In  folge des Eingriffes des     sehraubenförmigen     Scheibenrandes 20 in die     Kerbleisten    22 wird  der Felge ein     Axialschub    erteilt, so     dass    sie  <B>je</B> nach der     Antriebsriehtung    der Achse     ein-          oder    auswärts bewegt wird. Wird z.

   B. in       Fig.    2 das Rad entgegen dem     Uhrzeigersinn     angetrieben, so wird die Felge 12 nach links       einwärtsgezogen.    Da     in    den Leisten 22 sechs      rechteckige Kerben<B>25</B> vorgesehen sind, er  geben sechs vollständige Umdrehungen einer       Radseheibe   <B>11</B> gegenüber der Felge 12 eine       Axialbewegung    des Rades um etwas weniger  als die Felgenbreite. Eine kleinere Anzahl  von Drehungen ergibt eine anteilig kleinere       Axialverstellung    der Felge auf der Scheibe.

    Bei einer einzigen Relativdrehung wird die  Felge -um etwa ein Siebentel der Felgenbreite       bzw.    um eine Ganghöhe der     Sehraubenlinie     bewegt.  



  Die vorstehend beschriebene Verstellung  der Spurweite erfolgt     nur,    wenn die Felge und  die     Radseheibe    gegeneinander frei beweglich  sind. Während des normalen Betriebes des  Traktors     muss    die Spurweite konstant bleiben.  Zu diesem Zweck sind Spannorgane vorge  sehen, die die     Rad#scheibe    und die Felge zu  sammenspannen, so     dass    diese Teile während  des Betriebes als ein einheitliches Rad wirk  sam sind.  



  Die Spannorgane bestehen aus einzelnen  Klemmstücken<B>30,</B> die die     Kerbleisten    gegen  den     Scheibenrand    20 spannen. Diese     Klemm-          stileke    werden mit Schrauben<B>31,</B> die in     Ge-          windelöeher   <B>32</B> der Randschiene<B>28</B> der Scheibe  eingreifen, lose an der     Randsehlene    befestigt.  Die     Klemmstüeke    sind gleichmässig um die  Scheibe verteilt, so     dass    jeder     Kerbleiste    ein  Klemmstück zugeordnet ist.  



  Die Klemmstücke<B>30</B> erstrecken sich radial  auswärts, und ihre Ränder greifen in die       abgesehrägten    Kerben<B>26</B> ein, wobei die,       Sehrägilächen   <B>33</B> der     Klemmstüeke    an ent  sprechenden Flächen 34 der Zähne<B>35</B> angrei  fen, die von den     abgesehrägten    Kerben<B>26</B> und  den benachbarten rechteckigen Kerben<B>25</B> ge  bildet werden. Beim Anziehen der Schrauben  <B>31</B> drücken die Klemmstücke die Zähne so  fest gegen die ihnen benachbarten Teile der       Randsehiene   <B>28,</B>     dass    Radscheibe und Felge  drehfest zusammengespannt werden.

   Wenn  die Schrauben<B>31</B> etwas gelockert werden, kön  nen die Klemmstücke<B>30</B> frei durch die     ab-          gesehrägten    Kerben<B>26</B> laufen, so     dass    eine  Relativdrehung zwischen Felge und Rad  scheibe möglich ist. Während dieser Relativ  drehung bewegen sich die Klemmstücke<B>30</B>    infolge ihrer Befestigung an dem schrauben  förmigen Rand 20 in einer Schraubenlinie, die  durch die     abgesehrägten    Kerben<B>26 -</B> führt.  



  Zum Ausgleich der auf die Schrauben<B>31</B>  einwirkenden Spannkräfte und zum Schutz  der Schrauben vor Biegebeanspruchung ist  unterhalb jedes Loches<B>32</B> an der Randschiene  <B>28</B> eine Konsole<B>36</B> angeschweisst oder auf  andere 'Weise befestigt, die von der Schiene  aus unterhalb des benachbarten Klemmstückes  <B>30</B> nach aussen ragt. Die Konsolen haben       Sehrägflächen   <B>37,</B> die den Flächen 34 der  Kerben<B>26</B> entgegengesetzt geneigt und kom  plementär sind. Beim Anziehen der Schrau  ben<B>31</B> teilen die     Konsolflächen   <B>37</B> den     Axial-          schub    der     Klemmstüeke    mit den     Kerbfläehen     34.

   Infolge der Konsolen werden die Schrau  ben also nur auf Zug beansprucht und wird  ein Klemmen der Gewinde vermieden.  



  Während der Verstellung der Spurweite  wird das Heruntergehen der Felge von der  Radscheibe durch die Anschläge<B>38</B> vermieden  die die innerste     bzw.    äusserste Kerbe<B>25 je</B>  einer der Leisten blockieren und an den freien  Enden 41 oder 42 der Randschiene<B>28</B> an  greifen können. Beim Angriff der Schiene<B>28</B>  an einem der beiden Anschläge wird die wei  tere Relativdrehung der Scheibe. innerhalb  der Felge gesperrt, so     dass    die Anschläge die  relative Axial- und Drehbewegung zwischen  Radscheibe und Felge begrenzen. Die An  schläge sind mit Hilfe von Muttern 43 und  Schrauben 44 abnehmbar an der Leiste 22 be  festigt, so     dass    sie zum Zusammenbau und       Auseinandernehmen    des Rades entfernt wer  den können.  



  Die beschriebene Konstruktion ist einfach  und zweckmässig, wirtschaftlich in der Erzeu  gung und selbst für hohe Anforderungen ge  nügend fest und wirksam. Sie ermöglicht die  Verstellung der Spurweite über einen grossen  Bereich, insbesondere da sie eine Umkehrung  der Räder gestattet. Infolge der Verwendung  der im Abstand stehenden Leisten 22, die sich  nur über einen Teil des     Umfanges    erstrecken,  wirkt die Konstruktion praktisch selbstreini  gend und neigt kaum zum Verlegen und Ver  klemmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rad für. Fahrzeuge mit veränderlicher Spurweite, dadurch gekennzeichnet, dass eine Radscheibe einen an der Nabe befestigten, radial geteilten Scheibenkörper aufweist, des sen Aussenrand am Umfang entlang einer Schraubenlinie gleichförmig fortschreitend axial versetzt ist, Lind dass auf der Radseheibe eine Felge montiert ist, an der Organe be festigt sind, die mit diesem Scheibenrand der art zusammenwirken, dass bei Relativdrehung zwischen Scheibe und Felge die Felge,gegen- über der Scheibe axial bewegt wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Rad nach Patentanspruch, gekennzeieh- net durch Mittel zum lösbaren Zusammen spannen von Felge und Radscheibe zwecks Verhinderung der genannten Relativdrehung. 2. Rad nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die an der Felge befestigten und mit dem Sehei- benrand zusammenwirkenden Organe mehrere Kerbleisten aufweisen, die auf dem Innen umfang der Felge verteilt an deren Innen- ffläche befestigt und in bezug auf die Felge axial angeordnet sind,
    wobei die einander ent- 8prechenden Kerben dieser Leisten derart ver setzt sind, dass sie entlang einer Schrauben linie liegen, die die gleiche Ganghöhe hat wie der Scheibenrand. <B>3.</B> Rad nach Patentanspi-iieh und Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch weitere Mittel zur Begrenzung der Relativ drehung zwischen Felge und Radseheibe und zum Festhalten der Felge auf der Radseheibe., 4.
    Rad nach Unteransprilehen 2 und<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass diese weiteren Mittel zwei Anschläge aufweisen, die abnehm bar an<B>je</B> einer der Kerbleisten befestigt sind und als Anschläge für die Enden des geteilten, Randes dienen, um diesen völlig in der durch die Kerben gegebenen Sehraubenlinie zu halten.
CH328945D 1954-01-28 1954-12-02 Rad für Fahrzeuge mit veränderlicher Spurweite CH328945A (de)

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