CH329100A - Uhr mit Selbstaufzug durch eine Schwingmasse - Google Patents

Uhr mit Selbstaufzug durch eine Schwingmasse

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CH329100A
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Baier Paul
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Baier Paul
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    • G04B5/00Automatic winding up
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    • G04B5/18Supports, suspensions or guide arrangements, for oscillating weights
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/002The setting apparatus being crown shaped

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Uhr    mit      Selbstaufzug   durch eine Schwingmasse Die Erfindung betrifft eine Uhr mit Selbstaufzug durch eine    Sehwingmasse,   von welcher die    Uhrwerksfeder   über ein Aufzugszahnrad, das mit mindestens einer Schaltklinke zusammenwirkt, aufgezogen wird. 



  Durch die Erfindung wird eine    Verein-      faehung   und Verbilligung von Uhren mit    Selbstaufzug   angestrebt und auch erzielt. Die    Erfindung   besteht darin, dass die Schwingmasse durch das Uhrwerk selbst gebildet wird. hierbei kann das Uhrwerk nur an einer Stelle mittels eines Gelenkes oder dergleichen am Uhrgehäuse gehalten sein. Die Lagerung der    Sehaltklinke   bzw. der Schaltklinken kann zweckmässig an dem Uhrgehäuse oder an einem damit, fest    verbundenen   Teil vorgenommen werden. 



  In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform wird das Uhrwerk rund, insbesondere als kreisförmige Scheibe, ausgebildet und das Gelenk der    Uhrwerksaufhängung   kann an der Peripherie des Uhrwerkes angebracht werden. Vorzugsweise werden zwei Schaltklinken vorgesehen, welche mit dem Klinkenrad zusammen arbeiten und auf entgegengesetzten Seiten dieses Klinkenrades angeordnet sind. Die Lagerung dieser Schaltklinken wird zweckmässig auf einem Steg des Uhrgehäuses vorgenommen, wobei jede Klinke durch je eine Feder gegen das Klinkenrad angedrückt werden kann. Um die Bewegungen des pendelnden Uhrwerkes möglichst geräuschlos zu gestalten, kann das Uhrwerk gegenüber dem Uhrgehäuse abgefedert sein.

   Das Zifferblatt der Uhr wird vorzugsweise am Uhrwerk befestigt und    sehwingt      zusammen   mit diesem hin und her, ohne dass die an sich kleinen Bewegungen des Uhrwerkes für den Träger der Uhr als störend empfunden werden. 



  Um ein häufiges und vollkommenes Ausschwingen der in neuartiger Weise ausgebildeten Schwingmasse zu erzielen, können bei einer Armbanduhr die einander gegenüberliegenden Ösen für die Befestigung des Armbandes an dem Uhrgehäuse unter einem Winkel von 90  oder etwa 90  zu dem    Anlenk-      punkt   des als Masse wirkenden Uhrwerkes angebracht sein. 



  Nachstehend wird der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen an Hand von fünf Abbildungen erläutert. Es zeigen:    Fig.   1 eine Ansicht der mit einem Steg    ver-      sehenen   Seite eines Uhrgehäuses    nebst   des darin gehaltenen Uhrwerkes der ersten Ausführungsform (das Zifferblatt der Uhr befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite    des   Uhrgehäuses),    Fig.   2 eine Ansicht der mit dem Steg    ver-      sehenen   Seite eines Uhrgehäuses nebst darin gehaltenem    Uhrwerk   der zweiten Ausführungsform,

   

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    Fig.   3 die    Zeigerv      erstelleinrichtung   des Uhrwerkes gemäss    Fig.   2 in einem grösser dargestellten Längsschnitt in Ruhestellung,    Fig.   4 eine Ansicht des Betätigungskopfes der    Zeigerverstelleinrichtung   gemäss    Fig.   3 in Richtung des Pfeils IV der    Fig.   3,    Fig.   5 die    Zeigerv      erstelleinrichtung   in einer gleichen Darstellung wie    Fig.   3 jedoch in Benutzungsstellung. 



  In dem Uhrgehäuse 1 der Ausführungsform nach    Fig.1   ist das als runde Scheibe ausgebildete Uhrwerk 2 mittels der Gelenkwelle 3 gehalten, um welche das Uhrwerk 2 schwingen kann. Das Uhrwerk ist somit selbst. als Schwingmasse ausgebildet. Der Gehäusering ist an der Stelle der Lagerung der Gelenkwelle 3 unterbrochen und durch ein als Lagerschild ausgebildetes Zwischenstück 4 überbrückt, das am Gehäuse angeschraubt ist. Das    Uhrwerk   besitzt an seiner Peripherie einen halbkreisförmigen Halter 5, welcher in eine    Ausnehmung   des Zwischenstückes 4 eingreift. Zur Lagerung der Gelenkwelle 3 dient. zweckmässig ein Lager aus    Berylliumbronze   oder ein Kugellager. Zusammen mit dem Uhrwerk schwingt das Klinkenrad 6 hin und her.

   In die Zähne dieses Klinkenrades greifen von zwei Seiten die Klinken 7 und 8 ein, welche auf -dem Steg 9 gelagert sind und durch die Federn 10 und 11 gegen das Klinkenrad 6 gedrückt werden. Beim Schwingen des Uhrwerkes 2 wird das Klinkenrad 6 ständig in Aufzugsrichtung gedreht und eine nicht sichtbare Zugfeder entsprechend gespannt. Die Zugfeder ist mit einer Rutschkupplung versehen, die ein Überziehen der Zugfeder verhindert. Der Steg überbrückt das Uhrwerk 2 und ist an dem Gehäusering festgeschraubt. Er liegt auf der dem nicht sichtbaren Zifferblatt gegenüberliegenden Seite des Uhrgehäuses. Zur Stossdämpfung beim Pendeln des Uhrwerkes 2 dienen die beiden am Umfang des    Uhrwerkes   angeschraubten Federn 12 und 13. 



  Die Stossdämpfung könnte auch in anderer Weise mittels Federn erreicht werden. Beispielsweise könnte eine einzige Feder auf der dem Gelenk 3 gegenüberliegenden Seite des Uhrwerkes angebracht sein und zur Stossdämpfung dienen, indem diese Feder auf beiden Seiten gegen je einen Anschlag anstösst. 



  Das Armband wird bei einer Armbanduhr an den Ösen 14 und 15 des Uhrgehäuses angebracht. Diese liegen    zti   der Gelenkwelle 3 etwa unter einem Winkel von 90 . Hierdurch ergibt sich beim Tragen dieser Armbanduhr ein gutes Ausschwingen des als Schwingmasse dienenden Uhrwerkes. 



  Die    Uhr   mit Selbstaufzug durch eine    Schwingmasse   gemäss der    Ausführungsform   nach    Fig%   2 weist ein im wesentlichen    @dureh   einen Gehäusering 16 gebildetes Gehäuse auf, in dem das Uhrwerk 17 mittels    zweier   gleich ausgebildeter Federn 18 gehalten    ist   und somit wiederum als Schwingmasse dient. Diese als Blattfedern ausgebildeten    Federn   18 sind am Gehäusering 16 mittels    Sehrauben   19 fest eingespannt und erstrecken sieh etwa parallel zueinander    beiclseitig   des Uhrwerkes 17 bis zu je einer am    Ulirv-erk   17 befindlichen Befestigungsstelle 20, an denen sie gemäss dem Ausführungsbeispiel ebenfalls fest eingespannt sind. 



  Ebenfalls in dem    Uhrwerk   17 ist ein Aufzugszahnrad 21 untergebracht, welches mit ihrer Welle aus der Ebene des Uhrwerkes 1.7 durch eine    Öffnung   eines Steges    ??   nach oben    ragt.   Die Öffnung im Steg 22 ist so gross, dass das Uhrwerk- unbehindert schwingen kann. Der    Steg   22 überbrückt das    Ulir-,verk   17 auf der dem nicht sichtbaren    Zifferblatt   gegenüberliegenden Seite und ist beidseitig mittels Schrauben 23 am Gehäusering 16 festgeschraubt. 



  Wie aus    Fig.   ? hervorgeht, sind an dein Steg 22 beidseitig des    Atifztigszahnrades   21 zwei Schaltklinken 24    gela-ert,   die in die Verzahnung des Aufzugszahnrades 21 gegen- überliegend eingreifen. Diese    Schaltklinken   24 werden durch geeignete, am Steg 22 an den Stellen 25    eingespannte   Federn 26 gegen das Aufzugszahnrad 21 angedrückt, wodurch ihr Eingriff jederzeit gesichert ist. 



  Erfährt das Uhrwerk 17 durch eine entsprechende Bewegung des Uhrgehäuses infolge seiner federnden Lagerung über die Blatt- 

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    federn   1.8 im    CTehäusering   16 eine entsprechende Bewegung gegenüber dem Gehäusering 16 in der Ebene desselben, so wird das    Auf-      zugszahnrad   21 dabei    zwangläufig   in    Auf-      zu;;si-iehtung   gedreht und eine    nicht   sichtbare    Zugfeder   entsprechend gespannt. Nach jeder Aufzugsbewegung sorgen die Federn 26 dafür, dass die Schaltklinken 24 stets derart im Eingriff bleiben, dass eine    Rückwärtsdrehung   des Aufzugszahnrades 21 ausgeschlossen ist.

   Die Anordnung einer besonderen Sperrklinke ist somit nicht erforderlich. 



  In einer weiteren Ausgestaltung könnte die    Sehwingmasse   auch durch ein    Uhrwerk   gebildet werden, das durch einen als Zusatzmasse dienenden Ring umfasst wird. 



  Infolge der beweglichen Anordnung des    Uhrwerkes   17 im Uhrgehäuse muss die    Zeiger-      verstelleinriehtung   einer mit diesem Uhrwerk ausgerüsteten Uhr in der Ruhestellung, das heisst, wenn gerade keine Zeigereinstellung erfolgt, ausser Eingriff mit einem im Uhrwerk    befindliehen   Zeigerstellrad 27 bleiben, damit das    Uhrwerk   17 nicht an seiner Beweglichkeit gehindert wird. 



  Gemäss    Fig.   3 und 5 weist. das Uhrwerk in einem z. B. entlang seinem Umfang am    Ge-      liäusering   16 gehaltenen' Gehäuseboden 28 an einer Stelle des    Umfanges   des Zeigerstellrades 27 eine    Zeigerverstelleinriehtung   mit einem ausserhalb des Gehäusebodens 28 befindlichen Betätigungskopf 29 auf, der über eine drehbare und    längsversehiebbare   Welle 30 mit    einem      innern   Antriebszahnrad 31 für die    Zei,,ervei-stellung   fest verbunden ist.

   Dabei    durelidringt   die Welle 30 den Gehäuseboden 28 längsverschiebbar und drehbar in einem    staub-      und   wasserdichten Lager 32, und in dem    Ge-      häuseboden   28 ist. eine zur Aufnahme des mit    einem   Riegel 33 versehenen    Betätigungskopfes      \?!)   geeignete Vertiefung 34    vorgesehen,   deren Tiefe etwa der Riegelstärke entspricht. 



  Innerhalb des Uhrgehäuses ist die Welle 30 von einer Schraubenfeder 35 umgeben, die einerseits am Antriebszahnrad 31 und anderseits am Gehäuseboden 28 bzw. an dessen Lager 32    abgestützt   ist und die ganze    Zeigerverstellein-      rielitung   so weit gegen den Gehäuseboden zieht,    da.ss   bei in der Ebene des Betätigungskopfes 29 liegendem Riegel 33 das Antriebszahnrad 31 über die Ebene des Zeigerstellrades 27 hinaus in das Uhrgehäuse ragt.

   Wird dagegen der Riegel 33 aus der Ebene des Betätigungskopfes 29 um einen den Betätigungskopf 29 durchsetzenden Lagerzapfen 36 um 90  herausgedreht, so wird damit die    Zeigerverstelleinrich-      tung   gegen die Kraft der Schraubenfeder 35 bis in die Ebene des Zeigerstellrades 27 nach aussen gezogen und damit der zur Zeigerverstellung    ausnutzbare   Eingriff    zwischen   dem Antriebszahnrad 31 und dem Zeigerstellrad 27 hergestellt. 



  Statt der gezeigten, im entspannten Zustand geradlinigen Blattfedern 18 können auch andere, vorzugsweise gleiche Federn irgendeiner zweckentsprechenden Form und irgendeines zweckentsprechenden Profils verwendet werden, die entweder entsprechend dem Ausführungsbeispiel beidseitig fest eingespannt oder auch einerseits am Uhrgehäuse oder am Uhrwerk fest eingespannt und an der jeweils gegenüberliegenden Seite gelenkig gelagert sein können. 



  Während in dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Steg 22 auf den Gehäusering 16 aufgeschraubt ist, kann schliesslich der Steg auch in einer zweckmässigen Ausgestaltung gemeinsam mit dem Uhrgehäuse ein zusammenhängendes, z. B. im    Spritzgussverfahren   hergestelltes Teil bilden. 



  Werden als Halteglieder zwei vorzugsweise gleiche und parallel zueinander angeordnete starre Stangen benutzt, die je innerhalb der Bewegungsebene gelenkig am Uhrwerk und Uhrgehäuse gelagert sind, so können z. B. die Stangen seitlich gegenüber dem    Uhrgehäuse   oder gegenüber dem Uhrwerk abgefedert. sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhr mit Selbstaufzug durch eine Schwingmasse, von welcher die Uhrwerksfeder über ein Aufzugszahnrad, welches mit mindestens einer Schaltklinke zusammenwirkt, aufgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingmasse durch das Uhrwerk selbst gebildet wird. <Desc/Clms Page number 4> UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk nur an einer Stelle, und zwar an der Peripherie des Uhrwerkes mittels eines Gelenkes gehalten ist. 2. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk mittels zweier am Uhrwerk und am Uhrgehäuse abgestützter Halteglieder schwingbar gehalten ist. 3.
    Uhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteglieder aus zwei gleichen Federn bestehen, die an einem Ende fest eingespannt und am andern Ende gelenkig befestigt sind. 4. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltklinken auf einem mit dem Uhrgehäuse fest verbundenen Steg, der sich auf der dem Zifferblatt gegenüberliegenden Seite befindet, gelagert sind und mittels je einer Feder gegen das Aufzugsrad gedrückt werden. 5.
    Uhr nach Patentanspruch mit einem am Uhrwerk befindlichen Zeigerstellrad, dadurch gekennzeichnet, dass als Zeigerverstell- einrichtung ein in einer Vertiefung des Gehäusebodens ausserhalb des Uhrgehäuses liegender Betätigungsknopf angeordnet ist, der durch einen, um einen den Knopf durchset- zenden Lagerzapfen schwenkbaren Riegel be- tätigbar ist und über eine drehbare und längsverschiebbare, den Gehäuseboden durchdringenden Welle, die im Gehäuseboden staubund wasserdicht gelagert ist, mit.
    einem innern Antriebszahnrad für die Zeigerverstellung fest verbunden ist, wobei eine innerhalb des Uhrgehäuses einerseits am Antriebszahnrad und anderseits am Gehäuse abgestützte, die genannte Welle umgebende Schraubenfeder die ganze Zeigerverstelleinriehtung so weit gegen den Gehäuseboden zieht, dass bei umgelegtem Riegel das Antriebszahnrad über die Ebene des Zeigerstellrades hinaus in das Uhrgehäuse hineinragt, während das Antriebszahnrad bei aufgestelltem und damit die Zeigerverstelleinrieh- tung gegen die Kraft der genannten Schraubenfeder nach aussen ziehendem Riegel in Flucht mit.
    dem Zeigerstellrad gebracht wird und damit der zur Zeigerverstellung notwendige Eingriff zwischen dem Antriebszahnrad und dem Zeigerstellrad hergestellt ist. 6. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das die Schwingmasse darstellende Uhrwerk von einem als Zusatzmasse dienenden Ring umfasst wird, und mit dem Zifferblatt fest verbunden und gegenüber dem Uhrgehäuse abgefedert ist.
CH329100D 1954-02-12 1955-02-11 Uhr mit Selbstaufzug durch eine Schwingmasse CH329100A (de)

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