CH329178A - Uberspannungsableiter mit spannungsabhängigem Begrenzungswiderstand und Löschfunkenstrecke mit verringerter Bauhöhe - Google Patents

Uberspannungsableiter mit spannungsabhängigem Begrenzungswiderstand und Löschfunkenstrecke mit verringerter Bauhöhe

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CH329178A
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Licentia Gmbh
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    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/16Series resistor structurally associated with spark gap
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
    • H01C7/12Overvoltage protection resistors; Arresters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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    Überspannungsableiter   mit    spannungsabhängigem      Begrenzungswiderstand      und      Löschfunkenstrecke      mit   verringerter Bauhöhe Die Bauhöhe eines    Überspannungsab-      leiters   mit spannungsabhängigem Begrenzungswiderstand und Löschfunkenstrecke, der nach dem üblichen Prinzip aufgebaut ist, d. h. bei dem, auch räumlich, in Serie mit einer fein    unterteilten   Löschfunkenstrecke ein Stapel spannungsabhängiger Begrenzungswiderstände folgt, ist im wesentlichen gegeben durch die Höhe der    Löschfunken-      strecke   und die des Begrenzungswiderstandes. 



  Die sich bei solchen Ableitern praktisch ergebenden Bauhöhen sind im Verhältnis zu der Bauhöhe vergleichbarer Hochspannungsgeräte gleicher Nennspannung, etwa von Stützisolatoren, unverhältnismässig gross, so dass der Platzbedarf dieser Ableiter gross ist und unter Umständen zusätzliche Stützkonstruktionen erforderlich werden. 



  Es sind daher schon verschiedentlich Sonderkonstruktionen vorgeschlagen worden, um die Bauhöhe von    Überspannungs-      ableitern   für hohe Nennspannung zu vermindern. So hat man schon für Ableiter hoher Nennspannung, bei denen sowohl die    Lösch-      funkenstrecke   als auch die Begrenzungswiderstände je für sich geschlossen angeordnet sind, die Höhe des Stapels der Begrenzungswiderstände dadurch reduziert, dass man diese Stapel in einzelne Teilstapel auflöst und in Isolierschalen eingebaut hat, wo- bei    die   Teilstapel in    Zickzackform   nebeneinander mit der    Fortschrittrichtung   in Richtung der    Ableiterbauhöhe   angeordnet werden.

   Dieser    Zickzackstapel   wird dann    seinerseits   in ein    zylindrisches      Ableiterge-      häuse,      meist   aus    keramischem      Isolierstoff,   eingebaut. 



  Wohl wird durch diese Bauform eine Reduzierung der Höhe des Widerstandsstapels erreicht, der Aufwand für die zusätzlichen Isolierschalen ist aber recht gross, anderseits ist die Raumausnützung des äussern Ableitergehäuses    sehr      ungünstig,   so dass der gesamte Ableiter teuer wird. 



  Eine andere Lösung, bei der es sich ebenfalls um einen    Überspannungsableiter   hoher Nennspannung handelt, der aber aus Teilableitern zusammengebaut. wird, d. h. aus für sich kompletten    Überspannungsableitern   relativ kleiner    Nennspannung,   z. B. 20    kV,   sieht etwa folgendermassen aus: Die Teilableiter werden für sich in zylindrische, mit einem Zwischenboden versehene, also zweiseitig offene Isoliergehäuse eingebaut, wobei der Zwischenboden und ein Teil der    jeweils   anschliessenden Zylinderwände mit einem metallischen    $ondensatorbelag   versehen werden. 



  Ausgehend von einem kompletten Teilableiter wird dann über dessen kopfseitiges Ende    ein   solches    Zwischengehäuse   gestülpt 

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 und der nächste Teilableiter mit seinem untern Ende    in   das gleiche Zwischengehäuse hineingestellt. Dieser Aufbau wird bis zu einer bestimmten Gliedzahl fortgesetzt. Die auf diese Weise gebildete    Ableitersäule   besteht zunächst aus    kapazitiv   gekoppelten Teilableitern. 



  Neben die erste Säule wird eine zweite, gleich aufgebaute    Ableitersäule   gestellt und deren Ableiter mit denen der erstgenannten im Zickzack    in      Serie   geschaltet und der so    gebildete   Ableiter wieder in    ein   rundes äu- sseres    Ableitergehäuse   eingebaut. 



  Bei dieser Bauform ergibt sich wohl eine Reduzierung der Bauhöhe auf etwa mehr als die Hälfte des ursprünglichen Ableiters; durch die teuren Zwischengehäuse und die schlechte Raumausnützung wird auch dieser Ableiter recht teuer. 



  Eine weitere Lösung zur Reduzierung der    Ableiterbauhöhe   besteht darin, dass der Stapel der spannungsabhängigen Begrenzungswiderstände aus zylindrischen Ringen mit    einer   Bohrung aufgebaut wird, wobei letztere so gross    ist,   dass im Innern die    Löschfunken-      strecke,   die ja mit dem Stapel in Serie geschaltet wird, untergebracht und der nötige Isolationsabstand zwischen    Löschfunken-      strecke   und Begrenzungswiderstand eingehalten werden kann.

   Dadurch ergibt sich zwar    ein      axialsymmetrischer   Aufbau des Ableiters, aber gleichzeitig auch ein grosser Platzbedarf wegen des erheblichen Isolationsabstandes zwischen Löschfunkenstrecke und Innenwand des spannungsabhängigen Begrenzungswiderstandes. 



  In    Fig.   1 ist der normale Aufbau eines    Überspannungsableiters   mit spannungsabhängigem Begrenzungswiderstand, Löschfunkenstrecke und zusätzlichem Steuerwiderstand parallel zur Löschfunkenstrecke wiedergegeben. Es handelt sich dabei um die Darstellung eines Teilableiters, aus dem Ableiter höherer Nennspannung durch axialen Zusammenbau gebildet werden. 



  Der Stapel des spannungsabhängigen Begrenzungswiderstandes ist    mit   1 gekennzeichnet, mit 2 ist die in Serie liegende Lösch-    funkenstrecke,   mit 3 der sie    zylindrisch   umschliessende Steuerwiderstand bezeichnet, 4 stellt das äussere    Ableitergehäuse   dar, das meist aus keramischem    Isolierstoff   besteht, 5 und 6 sind die obere und untere Verschlusskappe des Ableiters, 7 ist eine Kontaktfeder,    die   den Kontakt zwischen dem aktiven Teil des Ableiters und der obern    Verschlusshaube   5 herstellt, S ist ein    Abschirmteller   zwischen Widerstandsstapel 1 und dem Steuerzylinder 3, 9 und 10 sind die obere und untere Anschlusshaube der gekapselten    Löschfunken-      strecke   2.

   



  Das    Ableitergehäuse   4 ist hier in seinem Innendurchmesser gerade so gross gemacht, dass der Widerstandsstapel 1 noch bequem eingebaut werden kann, es ist daher sehr gut ausgenützt, da der Widerstandsstapel 1 meist aus runden Scheiben aus spannungsabhängigem Widerstandsmaterial gebildet wird. Diese Scheiben werden im allgemeinen durch eine auf die Zylinderfläche aufgebrachte Schicht eines    Einbrennlackes   mechanisch zu einem Klotz zusammengefasst. 



  Der Aufbau dieses Ableiters ist insofern sehr einfach, als der Widerstandsstapel 1 einfach auf den Steuerzylinder 3 bzw. die    Lösch-      funkenstrecke   2 aufgesetzt wird, zusätzliche Schaltverbindungen und zusätzliche Isolationsteile sind im Innern des Ableiters nicht erforderlich. 



  Gemäss der Erfindung kann zum Aufbau eines Ableiters reduzierter Bauhöhe der eben beschriebene, sehr einfache Aufbau grundsätzlich beibehalten werden. Die Reduktion der    Ableiterhöhe   wird dadurch erzielt, dass der Stapel spannungsabhängiger Begrenzungswiderstände aus scheibenförmigen Teilwiderständen aufgebaut wird, wobei aber die einzelne Scheibe aus zwei in Serie geschalteten Begrenzungswiderständen besteht. In    Fig.   2 ist beispielsweise eine solche Scheibe im Schnitt und in    Fig.   3 im    Grundriss   dargestellt. Wie ersichtlich, handelt es sich um eine runde,    zylindrische   Scheibe, die aber in der    Mitte   eine Bohrung besitzt.

   Elektrisch besteht diese Scheibe aus zwei getrennten, etwa halbmondförmigen spannungsabhängi- 

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 gen Widerständen, die auf den Kontaktflächen mit einer aufgespritzten metallischen Kontaktschicht versehen sind. Diese in    Fig.   3 sichtbare metallgespritzte Kontaktfläche besitzt dabei etwa die gleiche    Halbmondform   wie die erwähnten Widerstandshälften aus spannungsabhängigem Material. Der Querschnitt durch diese beiden Hälften ist in    Fig.   2 mit 12 bezeichnet. 



  Die elektrische Trennung der beiden Widerstandshälften erfolgt durch einen durch die Scheibe hindurchgehenden Steg aus Isoliermaterial (Teil 13), wobei die Bohrung der Widerstandsscheibe mit einem dünnen Ring 14 des gleichen Isoliermaterials ausgekleidet ist. 



  Im allgemeinen bestehen diese spannungsabhängigen Begrenzungswiderstände (Teil 12,    Fig.2)   aus    Siliziumkarbid,   das mit einem keramischen Binder versetzt bei hohen Temperaturen gebrannt wird. Zweckmässig werden der Isoliersteg 13 und der Isolierring 14 mit etwa dem gleichen Binder, aber einem nicht leitenden Füllmittel zusammen gemischt und nach gemeinsamer Pressung der kompletten Scheibe bei entsprechender Temperatur gemeinsam gesintert. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Brenn- und Ausdehnungsverhältnisse sowohl für das Widerstands- als auch das Isoliermaterial möglichst genau einander entsprechen.

   Das kann etwa dadurch erreicht werden, dass für das Isoliermaterial als Füllmittel ein hochreines, d. h. nahezu nicht leitendes    Siliziumkarbid   Verwendung findet, und zwar in der gleichen Kornzusammensetzung wie für das Widerstandsmaterial. Das    Siliziumkarbid   des letzteren besitzt allerdings eine sehr grosse Leitfähigkeit. 



  Die Reihenschaltung der beiden Widerstandshälften einer solchen neuen Scheibe, die im folgenden als Verbundscheibe bezeichnet wird, erfolgt nach    Fig.   2 und    Fig.   3 durch ein durch die Bohrung geführtes Metallband 15 (Serienband), das auf die entsprechenden Kontaktschichten der beiden spannungsabhängigen Widerstandshälften entweder aufgelötet oder auch gleich bei der Metalli-    sierung   mit eingespritzt wird. Es kann dabei zweckmässig sein, die Serienbänder zweier aufeinanderfolgender Scheiben einseitig aus der Mitte zu versetzen, damit beim Zusammenstapeln der Verbundscheiben keine übermässige Verdickung an den Serienbändern auftritt. Da diese Serienbänder leicht angebracht werden können, stellen sie keinen ins Gewicht fallenden zusätzlichen Aufwand dar. 



  Der Stapel der spannungsabhängigen Begrenzungswiderstände    wird      nun   gemäss    Fig.   4 so gebildet, dass auf einer metallischen Grundplatte 16, deren äusserer Rand etwas abgerundet ist und die den gleichen Durchmesser besitzt wie die Verbundscheiben,    eine   runde Isolierscheibe aus möglichst hitzebeständigem Material, etwa Glimmer oder    Heizmi-      kanit   17, aufgebracht wird, die ebenfalls den gleichen    Durchmesser   wie die Verbundscheiben besitzt.

   Diese Isolierscheibe ist in    Fig._5   separat    herausgezeichnet.   Die Isolierscheibe enthält, etwa im Schwerpunkt einer Kontaktfläche der Verbundscheiben, einen Schlitz 19, durch den ein Kontaktband 20 so durchgesteckt ist, dass über    die   beiden Schenkel eines etwa U-förmigen Gebildes die Verbundscheibe 21 von    Fig.   4 mit der Grundplatte 16 in elektrisch leitender Verbindung ist. Zwischen der Verbundscheibe 21 in    Fig.   4 und der folgenden Verbundscheibe 22 ist wieder eine Isolierscheibe 17 mit dem Kontaktband 20 vorgesehen, wodurch auch die Verbundscheiben 21 und 22 beide    miteinander   verbunden, d. h. in Serie geschaltet sind.

   Der weitere Aufbau des    Widerstandsstapels   entspricht genau dem für das untere Ende dargestellten Aufbau, der obere Abschluss des Widerstandsstapels wird durch eine obere    metallische      Abschlussplatte   23    gebildet.   Die einzelnen    Teilwiderstände   der Verbundscheiben sind demzufolge über die U-förmigen, die    Isolierscheiben   durchstossenden Kontaktbänder und die Serienbänder alle in Reihe geschaltet. 



  Da    die   höchste zwischen zwei Verbundscheiben auftretende Spannung zufolge der    vielfachen   Unterteilung des Widerstandsstapels nur einen kleinen    Teil   der Nennspan- 

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    nung   des Ableiters bzw. Teilableiters beträgt, kann die    Isolierscheibe      (Fig.   5) auch relativ dünn gehalten werden im Vergleich zur Höhe einer Verbundscheibe, so dass der Gewinn an Bauhöhe nahezu gleich der Hälfte des    seit-      herigen   Widerstandsstapels ist. 



  Nach dem    Aufschichten   eines solchen    Stapels   aus Verbundscheiben, Widerstandsscheiben und    metallischen   Endplatten, die alle    kreisförmig   sind und den gleichen Aussendurchmesser besitzen, wird der Stapel zweckmässig durch eine auf die    zylindrische   Aussenfläche aufgebrachte Schicht eines elektrisch    isolierenden      Einbrennlacks   oder eines im    Flammspritzverfahren   aufgebrachten    Kunst-      stoffüberzuges   zu einem mechanisch in sich festen Block zusammengefügt.

   Gleichzeitig werden auf    diese   Weise auch äussere Überschläge    verhindert.   Gegebenenfalls kann man noch einen    Hartpapierzylinder   zwischen Widerstandsblock und    Ableitergehäuse   anordnen. 



  Um den    Überschlagsweg      zwischen   zwei Verbundscheiben möglichst gross zu machen, werden die Kanten der Verbundscheiben zweckmässig so abgeschrägt, wie es in    Fig.   2 und    Fig.   4    ersichtlich   ist. Gleichzeitig erhält man dann eine gute Haftung des    Einbrenn-      lacks   bzw. des    Kunststoffüberzuges.   



  Ausser den Verbundscheiben erhalten auch die    Metallabdeckplatten   und die    Isolierschei-      ben   Bohrungen, die aber sehr klein gehalten werden können, damit ein Gasaustausch aus dem Innern des Widerstandsstapels möglich ist. Unter Umständen kann es sich empfehlen, die Isolierscheiben nach    Fig.   5 auf der dem Schlitz 19 gegenüberliegenden Seite auf beiden Flächen mit einem metallischen    Konden-      satorbelag   zu versehen, der dann einfach aufgespritzt    wird.   Diese    Kondensatorbeläge   lenken sich beim Zusammenbau des Widerstandsstapels automatisch an die entsprechenden Kontaktbeläge der Verbundscheiben an.

   Auf diese Weise wird die    innere   Querkapazität des Widerstandsstapels erhöht, was unter Umständen von günstigem Einfluss auf die    Stossansprechspannung   des Überspannungsableiters sein kann. Es ist nicht unbedingt notwendig, die beiden Widerstandshälften einer    Verbundsc      heibe   durch einen Steg aus Isoliermaterial zu trennen.

   Macht man nämlich den Zwischenraum    zwischen   den Kontaktbelägen der beiden Widerstandshälften entsprechend gross, dann    fliesst   über den nicht mit einem Kontaktbelag versehenen Steg in Richtung senkrecht zur Achse der Verbundscheibe kein nennenswerter Strom, da der Spannungsgradient in dieser Richtung sehr klein gehalten werden kann, und da wegen der Spannungsabhängigkeit des Widerstandsmaterials dann die Ströme ausserordentlich klein bleiben. Der innere Ring 14 nach    Fig.   3 kann erforderlichenfalls doch aus Isoliermaterial hergestellt werden, oder auch ganz entfallen. 



  Zur äusserlichen Festlegung der nun nicht mehr axial symmetrischen Verbundscheiben können auf den abgeschrägten Kanten derselben eine oder zwei Markierungen angebracht werden, die auch    die   Lage der Serienkontaktbänder    zwischen   den beiden Hälften einer Verbundscheibe kennzeichnen und so gestatten, den gestapelten Klotz auch äusserlich auf seinen richtigen Zusammenbau zu kontrollieren. 



  Durch die eben dargestellte, den    Erfin-      dungsgedanken   realisierende Konstruktion wird grundsätzlich der    einfache      Ableiterauf-      bau   von    Fig.   1 beibehalten. Sobald nämlich der Stapel der spannungsabhängigen Begrenzungswiderstände durch den äussern    Lack-      oder   Kunststoffüberzug zu einer kompakten Einheit verbunden wird, erfolgt der Aufbau des gesamten Ableiters grundsätzlich so wie in    Fig.   1. Das ist auch aus    Fig.   4    ersichtlich,   in der 24 die Löschfunkenstrecke des Überspannungsableiters, 25 und 26 die untere und obere    Anschlusskappe   der Löschfunkenstrecke und 27 der zylindrische Steuerwiderstand ist.

   Diese sind mit dem Widerstandsstapel genau so zusammengebaut wie die entsprechenden    Teile   von    Fig.   1. Die Kontaktfeder (Teil 28), das    Ableitergehäuse   (Teil 29) und der obere Boden 30 und der untere    Abschlussboden   31 entsprechen voll und ganz den entsprechenden    Teilen   von    Fig.   1. 

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 Das beschriebene neue Konstruktionsprinzip ist besonders vorteilhaft für Teilableiter, da gerade bei diesem Konstruktionsprinzip, d. h. dann, wenn Ableiter höherer Nennspannung aus einzelnen kompletten    Überspannungsableitern      kleiner   Nennspannung aufgebaut werden, besonders darauf zu achten ist, dass an Bauhöhe gespart wird.

   Grundsätzlich werden Ableiter nach diesem System etwas höher als Ableiter nach den Bausystemen, bei denen die Zwischenböden 30 und 31 wegfallen. Anderseits hat das System der Teilableiter aber derart grosse Vorzüge, dass es einen ausserordentlich grossen Platz im Bau von    Überspannungsableitern   sich erobert hat, der bei einem Aufbau nach dem neuen Bauprinzip noch erheblich sich erweitern wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überspannungsableiter mit scheibenförmigen, spannungsabhängigen, zu einem Stapel zusammengefassten Begrenzungswiderständen und Löschfunkenstrecke, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wider- standsscheiben.jeweils in zwei nebeneinander liegende und in Reihe geschaltete spannungsabhängige Teilwiderstände unterteilt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsscheiben kreisförmig ausgebildet sind und in der Mitte eine Öffnung besitzen. 2. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden spannungsabhängigen Teilwiderstände durch einen Steg (13) aus Isoliermaterial voneinander getrennt sind. 3. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung der Widerstandsscheibe mit einem Mantel (14) aus Isoliermaterial ausgekleidet ist. 4.
    L'berspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als spannungs- abhängiges Widerstandsmaterial Siliziumkarbid mit einem keramischen Binder verwendet ist. 5. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliermaterial für den Isoliersteg (13) und die Auskleidung (14) der Bohrung denselben keramischen Binder besitzt wie der spannungsabhängige Widerstand. 6. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmittel für das Isoliermaterial nicht oder sehr schlecht elektrisch leitend ist. 7.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllmittel für den Isoliersteg und die isolierende Bohrungs- auskleidung sehr schlecht leitendes Siliziumkarbid verwendet wird. B. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Silizium- karbid der Isolierung und das Siliziumkar- bid der spannungsabhängigen Widerstände etwa dieselbe Korngrösse aufweisen. 9.
    Überspannungsableiter nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb einer Scheibe getrennt angeordneten spannungsabhängigen Teilwiderstände mit Hilfe eines durch die Mittenbohrung der Scheibe geführten Kontaktbandes (15) in Serie geschaltet sind. 10.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4, 6, 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg zwischen den beiden spannungsabhängigen Teilwiderständen dadurch gebildet wird, dass ein so breiter Steg der Scheibe auf beiden Stirnflächen keinen Kontaktbelag erhält, dass der Leckstrom zwischen den gegenüberliegenden Kontaktflächen der Teilwiderstände ver- nachlässigbar klein bleibt. 11.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4, 6, 9, 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wider- <Desc/Clms Page number 6> standsscheibe mit den getrennten spannungsabhängigen Widerständen aus einem einheitlichen Widerstandsmaterial besteht. 12. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsscheibe abgeschrägte Kanten erhält. 13.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass aus mehreren Widerstandsscheiben, die aus zwei nebeneinander angeordneten spannungsabhängigen Teilwiderständen bestehen, durch entsprechendes Aufeinanderlegen Widerstandsstapel gebildet werden. 14. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolation der aufeinandergelegten Einzelscheiben durch hitzebeständiges Isoliermaterial (17) erfolgt, dessen Stärke sehr klein ist gegenüber der Höhe der Widerstandsscheiben. 15.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Reihenschaltung verschiedener Widerstandsscheiben die Isolierscheibe (17) einen schlitzförmigen Durchbruch (19) erhält, durch den ein Kontaktband (20) hindurchgeführt werden kann. 16. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierscheibe denselben Durchmesser besitzt wie die Widerstandsscheibe:
    17. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der aus den einzelnen Widerstandsscheiben und den isolierenden Zwischenlagen gebildete Widerstandsstapel durch metallische Endscheiben (16, 23) abgeschlossen ist. 18. Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierscheiben auf der dem Schlitz gegenüberliegenden Hälfte auf beiden Kreishalbflächen metallische Kondensatorbeläge aufgespritzt erhalten. 19.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Widerstandsscheiben, isolierenden Zwischenscheiben und metallischen Endscheiben gebildete Widerstandsstapel durch einen auf die Zylinderfläche aufgebrachten Einbrennlack mechanisch fest verbunden ist.
CH329178D 1954-04-02 1955-03-18 Uberspannungsableiter mit spannungsabhängigem Begrenzungswiderstand und Löschfunkenstrecke mit verringerter Bauhöhe CH329178A (de)

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