CH329457A - Verfahren zum spanlosen Profilieren von Werkstücken, insbesondere von Zahnrädern und Mehrkeilwellen, und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum spanlosen Profilieren von Werkstücken, insbesondere von Zahnrädern und Mehrkeilwellen, und Vorrichtung zur Ausübung des VerfahrensInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
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Description
<B>Verfahren</B> zum spanlosen Profilieren <B>von Werkstücken, insbesondere von Zahnrädern</B> und Mehrkeilwellen, und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens Es sind Verfahren zum spa.nlosen Profi lieren von zvlindrischen Werkstüeken be kannt, bei denen einzelne Walzrollen unter Druck über die Werkstüekobei@fläche geführt und die Profilrillen einzeln nach Verdrehen des Werkstückes um seine Achse nacheinan der eingearbeitet werden.
Obschon bei den Vorrichtungen zur Ausübtuig solcher Ver fahren Abstützvorriehtungen zur Aufnahme des auf das Werkstück wirkenden R.oll- di-nekes oder die Anordnung von zwei einan der diametral gegenüberliegenden Walzrollen vorgeschlagen wurde, hat die Praxis gezeigt, class eine zentriseh genaue Werkstückführung bei den zur Anwendung gelangenden Arbeits- drüeken ausgesehlossen ist,
da die beim Ar beiten auftretenden Querkräfte sich gegen seitig nie vollständig aufheben und eine wirksame Abstützung des Werkstüekes nahe dein Angriffspunkt der Walzrollen durch Zentrierbüehsen wegen dem Wachsen des Werkstückes im Durchmesser beim Verfor- inungsprozess unmöglich ist.
Die Anwendung derartiger Verfahren war daher hauptsächlich auf die Herstellung von Riffelwalzen und auf das Anbringen einzel ner Längsprofilierungen an Werkstücken be schränkt, es war für die Herstellung von Zahnrädern und für die Profilierung von Mehrkeilwellen wenig geeignet und auch un wirtschaftlich.
Diesen Übelständen soll durch die vorlie gende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf ein Verfahren zum spanlosen Profilieren von Werkstücken, insbesondere von Zahnrädern und Mehrkeilwellen und auf eine Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens.
Das Neue an dem vorliegenden Verfahren zum Profilieren von Werkstücken, insbeson dere von Zahnrädern und 3Tehrkeilwellen durch spanlose Kaltverformung mittels Walz- rollen besteht darin, da.ss das zu profilierende Werkstüek zwangläufig durch :eine aus den Walzrollen selbst. gebildete, nach aussen voll ständig geschlossene, dem Querschnitt der zu erzeugenden Profilierung entsprechende Durehla,ssöffnung hindurehgeführt wird.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen Werkzeugkopf aufweist, der mit pro filierten, radial um das zu bearbeitende Werkstück angeordneten, drehbeweglich und einstellbar gelagerten, gleichzeitig zur Wir kung gelangenden Walzrollen versehen ist, die an ihrem Umfang derart ausgebildet und in bezog aufeinander so angeordnet sind, da.ss sie in ihrer Arbeitslage eine nach aussen voll- ständig geschlossene, dem Querschnitt der zu erzeugenden Profilierung entsprechende Durchlassöffnung für das Werkstück bilden.
Durch die beschriebene Ausbildung der Vorrichtung wird eine genaue Zentrierung des zu bearbeitenden Werkstückes, eine ge genseitige Abstützung der Walzrollen und dadurch eine exakte Profilierung der Werk stücke in einem Arbeitsgang mit verhältnis mässig einfachen, keinem übermässigem Ver schleiss unterworfenen Mitteln erreicht.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Stirnansicht des Werkzeug kopfes der Vorrichtung gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 einen Axialsehnitt der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit in grösserem -Mass- stab, Fig. 4 schematisch die Vorrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 ebenfalls schematisch einen Teil der Vorrichtung gemäss dem dritten Ausfüh rungsbeispiel und die Fig. 6 und 7 je eine Ansicht der nur teil weise dargestellten Vorrichtung gemäss dem vierten und fünften Ausführungsbeispiel.
Mit 1 ist. der kreisförmige Werkzeugkopf bezeichnet, der mit einer der Anzahl der anf- zunehmenden Walzrollen 2 entsprechenden Anzahl radialer Ausnehmungen 3 versehen ist, in denen die Walzrollen 2 radial verstell bar angeordnet sind. Jede Walzrolle 2 ist. auf einer Achse 4, die beiderends je einen Vier kantachszapfen 5 besitzt, drehbeweglich gela gert. Die Achszapfen 5 stehen unter dem Ein fluss der Feststellschrauben 6.
Die Walzrollen 2 besitzen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, neben der Profilrippe 7, die beim gezeichneten Beispiel die Querschnittsform eines abgestumpften Kegels aufweist, auf ihrem Umfang je eine Begrenzungsfläche S für den Umfang des -#N'erkstüekes, die so weit. zurüeksteht, dass das ausfliessende Material nicht auf derselben a.u.fläuft. Die Walzrollen 2 besitzen ausserhalb den Begrenzungsflächen 8 beidseitig an ihrem Umfang je eine schräge Abroll- und Abstützfläehe 9, deren Zweck später beschrieben ist.
Zur Durehführung des Verfahrens werden die Walzrollen 2 nach Lösen der Feststell schrauben 6 in ihre Arbeitslage eingestellt, und zwar so, dass die Abroll- und Abstütz- fläehen 9 derselben mit Vorspannung anein ander anliegen, so dass sich die Walzrollen seitlich gegenseitig abstützen und sieh beim Arbeiten aneinander abrollen und die denn zu bearbeitenden Werkstück zugekehrten Teile derselben zusammen eine nach aussen vollständig geschlossene Durehlassöffnung bil den, deren Querschnitt der zu erzeugenden Profilierung entspricht.
Die Walzrollen 2 erhalten ihre Drehbewe gung durch Reibung beim Bewegen über die zu bearbeitende Werkstüekfläche. Das durch die Durchlassöffnung hindurchgeführte Werk stück wird in einem Arbeitsgang profiliert.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von der vorbesehrie- benen im wesentlichen dadurch, da.ss sie erstens die Verwendung einer Anzahl von Walzrollen zeigt, die mit mehr als einer Pro filrippe 7 versehen sind, wie die Zusammen stellung und Ausbildung der Walzrollen 2 er folgen kann, wenn Werkstücke mit ungerader Zähnezahl usw. versehen sein müssen. Wäh rend beim gezeichneten Ausführungsbeispiel vier Walzrollen 2 mit je zwei Profilrippen 7 versehen sind, weist die fünfte Walzrolle nur eine einzige Profilrippe auf.
Wie beim erst beschriebenen Ausführungsbeispiel besitzen die Walzrollen 2 auch bei diesem Ausfüh rungsbeispiel beidseitig neben den Profil rippen 7 auf ihrem Umfang je eine Begren- zungsfläehe 8 und ferner an ihren Seiten flanken je eine schräge Abstütz- und Abroll- fläche 9. Auch bei diesem Ausführungsbei spiel bilden die Walzrollen 2 selber .eine nach aussen geschlossene Durehlassöffnung für das zu bearbeitende Werkstück, deren liehte Weite der zu erzeugenden Profilierung ent spricht.
Die Vorrichtung gemäss dem nur teilweise gezeichneten Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 zeigt die Verwendung von Walzrollen 2, -von denen jede einzelne auf ihrem Umfang mit einer ganzen Anzahl von Profilrippen 7 ver sehen ist. Diese Ausbildung der Zahnrollen eignet. sieh hauptsä.chlieh für die Bearbeitung von W erkstüeken, die mit Zähnen von gerin ger Zahntiefe oder mit einer grossen Anzahl von Zähnen bzw. Rillen versehen werden müssen.
Bei den zuletzt beschriebenen Ausfüh rungsbeispielen .erhalten die 'Walzrollen ihre Drehbewegung ebenfalls durch Reibung beim Bewegen über die zu, bearbeitende Werkstüek- fläehe.
Bei der Vorrichtung gemäss dem Ausfüh- runpbeispiel nach Fig. 6 sind die Seiten flanken der Walzrollen 2 mit je einem Stirn zahnrad 10 versehen, die von etwas kleine rem Durchmesser sind als die Walzrollen und die mit den drehbar auf der Achse 11 gela- (yerten Stirnrädern 12 kämmen, die durch die Lagerhülse 13 miteinander verbunden sind.
Mit dem einen der Zahnräder 12 ist das Ke gelrad 14 fest, verbunden, das seinen Antrieb über das Vorgelege 15 von dem nur teilweise Cezeichneten, dem gemeinsamen Antrieb aller zu der Vorrichtung gehörenden Walzrollen dienenden Zahnrades 16 erhält, welch letz teres von einer nicht gezeichneten Kraft quelle aus angetrieben wird.
Bei Verwendung der Vorrichtung gemäss dein zuletzt beschriebenen Ausführungsbei spiel erfolgt eine Entlastung des Werkstückes von der Vorsehubkraft, wodurch ein Knieken oder Recken desselben verhindert wird.
Bei der Vorrichtung gemäss dem Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 7 ist das vordere Ende der in bezug auf die Profilrippe 7 ko nisch verlaufenden Fläche beidseitig mit. je einem Zahnkranz 17 versehen, wobei die Zahnkränze zweier einander benaehbart.en Walzrollen miteinander kämmen. Die hinter den Zahnkränzen 17 liegende konische Fläche 18 dient als Abstütz- und Abrollfläehe zweier benachbarter Walzrollen. Der Antrieb der Walzrollen 2 erfolgt über das Vorgelege 19 von dem allen Walzrollen der Vorrichtung gemeinsamen Antriebsrad 20, das unter dem Einfluss einer nicht gezeichneten Kraftquelle steht.
Bei Verwendung der Vorrichtung gemäss dem zuletztbeschriebenen Ausführungsbeispiel werden die nämlichen Vorteile erzielt, wie bei dem Beispiel nach Fig. 6, wobei noch die ge genseitige seitliche Abstützung der Walzrollen \? hinzukommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum spanlosen Profilieren von Werkstücken, insbesondere von Zahnrä dern und 3Iehrkeilwellen mittels Walzrollen, dadurch gekennzeichnet, dass das zu profilie rende Werkstück zwangläufig durch eine aus den Walzrollen selbst gebildete, nach aussen vollständig geschlossene, dem Querschnitt der zu erzeugenden Profilierung entsprechende Durehlassöffnu.ng hindurchgeführt wird.1I. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, da.ss dieselbe einen Werkzeug kopf aufweist, der mit profilierten, radial um das zu bearbeitende Werkzeug angeordneten, drehbeweglich und einstellbar gelagerten, gleichzeitig zur Wirkung gelangenden Walz rollen versehen ist, die an ihrem Umfang derart. ausgebildet und in bezug aufeinander so angeordnet sind, dass sie in ihrer Arbeits lage eine nach aussen vollständig geschlossene, dem Querschnitt der zu .erzeugenden Profilie rung entsprechende Durchlassöffnung bilden. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sieh die Walz- rollen (2) beim Arbeiten seitlich gegenseitig abstützen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Walzrollen (2) auf ihrem Um fang mindestens eine Profilrippe (7) und beidseitig derselben je eine dem Aussen umfang des zu bearbeitenden Werkstückes entsprechende Begrenzungsfläche (8) auf weisen. 3.Vorrichtung nach Patenta.nsprueh <B>11</B> und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Walzrollen (2) an bei den Seitenflanken je eine konische Abstütz- und Abrollfläche (9) aufweisen. 4. Vorrichtung nach Patentansprneli II und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Walzrollen (2) mit Vor spannung in die Arbeitsstellung eingestellt werden. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspriichen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Walzrollen drehbeweglich auf einer beidseitig mit je einem Vierkant aehszapfen (5) versehenen Achse (4) in bezug auf das Werkstück ein- und feststell bar angeordnet sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, da.ss dieselbe aus -Walzrollen (2) ge bildet. ist, die mit einer ungleichen Zahl von Profilrippen (7) versehen sind. 7.Vorrichtung nach Patentansprneli 1I und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass deren -Walzrollen (2) mit einer Vielzahl von Profilrillen (7) versehen ist. $. Vorrichtung nach Patentansprneh 11 und Unteransprüchen 'und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Walzrollen (?) unter dem Einfluss von Antriebsorganen stehen.9.. Vorrichtung nach Patentanspruch lt und Unteranspriiellen '_', 7 und 8, dadurch gekennzeichnet. dass jede Walzrolle (\?) mit mindestens einem Zahnrad (10) ausgerüstet ist, das rnit dem Zahnrad eines Zwisehen- (letriebes kämmt, welch letzteres seinen An trieb von einem. allen Walzrollen (?) der Vorrichtung gemeinsamen Antriebszahnrad (16) erhält. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Untera.nspriichen 1-8, dadurch gekenn zeichnet, dass jede -Walzrolle (2) an beiden Seitenflanken mit je einer in bezu;, auf die Werkstiickaehse konisch verlaufenden Abroll- und Abstützfläche (l.8) und daran anschlie ssend mit je einem Zahnkranz (17) versehen ist., wobei die Zahnkränze<B>(1.7)</B> zweier benach barter Walzrollen (2) miteinander in hin griff stehen und jede Walzrolle ihren An trieb über .ein Vorgelege (19)von einem allen Walzrollen der Vorrichtung (Yenleinsamen Antriebszahnrad (20) erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH329457T | 1956-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH329457A true CH329457A (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=4501336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH329457D CH329457A (de) | 1956-12-31 | 1956-12-31 | Verfahren zum spanlosen Profilieren von Werkstücken, insbesondere von Zahnrädern und Mehrkeilwellen, und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH329457A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097394B (de) * | 1958-01-13 | 1961-01-19 | Ernst Grob | Verfahren und Vorrichtung zum Laengsprofilieren von Werkstuecken mit zentralsymmetrischem Querschnitt durch einen Kaltwalzvorgang |
| DE1166138B (de) * | 1959-04-17 | 1964-03-26 | Fischer & Co | Walzkopf zum Verformen von strangfoermigem Werkstoff |
| DE1172519B (de) * | 1959-06-15 | 1964-06-18 | Olympic Screw & Rivet Corp | Verfahren zum Herstellen von Hohlnieten |
-
1956
- 1956-12-31 CH CH329457D patent/CH329457A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097394B (de) * | 1958-01-13 | 1961-01-19 | Ernst Grob | Verfahren und Vorrichtung zum Laengsprofilieren von Werkstuecken mit zentralsymmetrischem Querschnitt durch einen Kaltwalzvorgang |
| DE1166138B (de) * | 1959-04-17 | 1964-03-26 | Fischer & Co | Walzkopf zum Verformen von strangfoermigem Werkstoff |
| DE1172519B (de) * | 1959-06-15 | 1964-06-18 | Olympic Screw & Rivet Corp | Verfahren zum Herstellen von Hohlnieten |
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