CH329517A - Anordnung zur Regelung elektrischer Grössen stromrichtererregter, umkehrbarer Gleichstrommaschinen - Google Patents

Anordnung zur Regelung elektrischer Grössen stromrichtererregter, umkehrbarer Gleichstrommaschinen

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CH329517A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
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    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
    • H02P7/347Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements in which only the generator field is controlled

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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


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 Anordnung zur Regelung elektrischer Grössen stromrichtererregter,    umkehrharer      Gleichstrommaschinen   Die immer weiter steigenden Anforderungen an die Unmsteuergeschwindigkeit beispielsweise von Ilgner-Antrieben legen es nahe, an Stelle der bisher vorwiegend verwendeten Maschinen den träglheitslosen Stromrichter zur Erregung der Steuerdy namo einzusetzen. Die Schaltung kann grundsätzlich mit nur einem    Stromriehter   und Polwender oder mit zwei Gefässen in Kreuzschaltung erfolgen.    Inn   Anbetracht der im Vergleich zur Masehinenleistung nur geringen Erregerleistung und des mit dem Polwender verbundenen Risikos und Zeitverlustes dürfte dieser Lösung keine praktische Bedeutung    zukonm-      men.   



  Bei der Kreuzsehaltung ist nun erstens anzustreben, die beiden gesteuerten Stromriebch tcrspannun gen ständig auf entgegengesetzt gleichem Wert zu halten, um bei der Strom- übergabe von einem Gefäss an das andere keine Zeit zu verlieren. 



  Zweitens muss die Aussteuerung der beiden Stromriehtergefässe in der Weise erfolgen, dass die Summe der beiden entgegengesetzt gesteuerten Stromriehterspannungen niemals grösser als Null wird. Andernfalls tritt in denn Kreis, in dem die beiden Gefässe in Reihe liegen, unter    Umgehung   der eigentlichen Last, das heisst in diesem Falle der Erregerfeldwicklung, ein zusätzlicher Strom auf, wodurch dann die zulässige Belastbarkeit der Gefässe und Leiter rasch überschritten werden würde. 



  Den prinzipiellen Aufbau einer    Zweigefäss-      sehaltung   zur Regelung eines Ilgner-Antriebes zeigt Fig.1. Der eigentliche    Ilgner-Umfor-      mersatz   besteht aus einem    Drehstromantriebs-      mnotor   3, dem Leonardgenerator 2 und einem nicht näher dargestellten Schwungrad zum Ausgleich von Belastungsstössen. Der Antriebsmotor 3 ist, ein Sehleifringläufermotor, dessen wirksamer Läuferwiderstand zur Unterstützung der Schwungradwirkung veränderbar ist. Der Gleichstromgenerator 2 speist in Leonardschaltung den    Gleichstromneben-      sclhlussmotor   4.

   Die beiden Stromriehter 1A, 1ss der Kreuzsehaltung, die je für sich aus einem dreianodigen Gefäss, der    Sekundärwick-      ling   eines aus denn Drehstromnetz gespeisten Transformators und einer Kathodendrossel bestehen, arbeiten als Gleich- oder Wechselriehter auf die    Fremderregerwicklung   des    Leonardgenerators   2 des    Umformersatzes   2, 3 und bewirken damit den    Feldauf-   oder    -abbau   in 2, und zwar Stromrichter    1r1   für Rechtslauf, Stromrichter 1 B für Linkslauf des zu regelnden    Gleichstrom-Nebensehlussmotors      .1,   entsprechend dem Vorzeichen der Ankerspannung    U'   von 2.

   Diese Spannung als Regelgrösse wird auf den Eingang der Anordnung gegeben, die ihrerseits die Stromrichter    1A,   

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 1R steuert und so den Regelkreis schliesst. An Stelle der Ankerspannung UA kann natürlich auch die Drehzahl, deren Istwert mit Hilfe der Tachometerdynamo n erzeugt wird, als Regelgrösse dienen. Die Anordnung 5 enthält für jedes Stromriehtergefäss das erforderliche (Zittersteuergerät und den zugehörigen Regler. 



  Der Erfindung    liegt   nun der allgemeine Gedanke zugrunde, dass diese Anordnung von vornherein nicht einwandfrei arbeitet, wenn nicht die Steuerungen der Gefässe in ständig gegenseitiger Abhängigkeit stehen. 



  Gemäss vorliegender Erfindung wird daher vorgeschlagen, die    StromrichtergefässeinKreuz-      sehaltung   durch zwei mindestens teilweise    gekuppelte,   während des ganzen Betriebes wirksame Folgeregler zu steuern. Durch diese Anordnung werden zwei    Forderungen   erfüllt, die einwandfreies und schnelles Arbeiten im Geradeaus- wie im Umkehrbetrieb ermöglichen. 



  Die gerannte Vorschrift gemäss der Erfindung kann in einfachster Weise durch zwei    läuferseitig      gekuppelte   Drehtransformatoren mit gegensinnig umlaufenden Ständerfeldern,    ans   deren Läufern die    Steuerspannung   entnommen wird, erfüllt werden. Ein derartiges Stellglied ist aber wegen seiner    MTassenträg-      heit   für manche Aufgaben zu    langsam.   An Stelle der mechanisch gekuppelten Drehtransformatoren sind dann zweekmässig zwei rein elektrisch aufgebaute und elektrisch    gekup-      pelte   Regler zu verwenden. 



  Zum Aufbau einer praktisch trägheitslosen Folger egleranordnung kann man an sieh bekannte Röhrenregler verwenden, welche    Pha-      sernschiebekreise   steuern. Eine Veränderung des Sollwertes beider Folgeregler soll    betrags-      mnässig   eine genau gleiche Änderung in    ent-      gegengesetztem   Sinne der Phasenlage der Steuerimpulse aus dem Phasenschiebekreis für die Stromrichtergefässe bewirken.

   Diese Anordnung arbeitet erheblich besser als die obengenannte, jedoch haften auch ihr    gewisse   Mängel an, die zu der    allgemeinen   Frage führen, ob die    Phasenbeziehung   der beiden Steuerimpulsgruppen unmittelbar zwangläufig, das heisst durch eine gemeinsame Steuergrösse, oder nicht zwangläufig, das heisst durch zwei voneinander nicht direkt    abhängige      Steuergrössen,   hergestellt werden soll.

   Ist die Steuergrösse beispielsweise ein Strom, so läuft diese Unterseheidung im ersten Fall auf eingangsseitige    Reihensehal-      tung   der beiden Steuergeräte, evtl. im Ausgang eines gemeinsamen Verstärkers, im    an-      (lern   Fall auf eingangsseitige    Parallelsehal-      tung,   evtl. mit Vorsehaltung je eines eigenen Verstärkers, hinaus. 



  Die zwangläufige und starre Kupplung, wie sie schon beispielsweise genannt wurde, hat den Vorteil, dass, wie im Falle des Drehtransformators, bei richtiger Einstellung niemals ein Kreisstrom auftreten kann. Dafür haftet ihr der Nachteil an, dass bei nichtlinearen Kennlinien der beiden Steuergeräte die beiden Stromrichterspannungen in höchstens einem Punkt einander gleich sein können, in allen andern Punkten    muss   bei    Stromübergabe      von   einem Gefäss auf dlas andere eine Totzeit zur Weitersteuerung des übernehmenden Gefässes in Kauf genommen werden.

   Um der Anordnung in beiden Riehtungen gleiches Verhallen zu geben, rnuss dem Wert Null der Steuergrösse auch eine Aussteuerung auf    Gleielspan-      nung   Null entsprechen, das heisst die    Impuls-      endlagen   müssen verschiedenen Richtungen der Steuergrösse entsprechen und angenähert symmetrisch zum Nullpunkt liegen, Forderungen, die nicht von vornherein erfüllt sind, sondern erst dureh zusätzliche Massnahmnen preist mit erheblichen Schwierigkeiten erlauft werden müssen. Selbst dann noch kann durch die Dynamik des    gemeinsamen   Verstärkers die Symmetrie gestört werden. So kann z.

   B. ein Röhrenverstärker mit induktivem Ausganz schneller gesperrt als geöffnet werden, so dass sieh je nach Drehrichtung ganz    ver-      sehiedenartiger   Zeitablauf    desegelvor@anges      einstellt,   der eine    Beruhi;,un-   unter Uniständen    unmöglich      macht.   



  Bei einer    zweckmässigen.      Ausführung.   der Erfindung    wird   für    einen      volli;ommen      syrrr-      metrischen      Aufbau,   ohne    Rücksicht   auf die Eigenarten der verwendeten    Steuergeräte,   mit    gleichartigem      dynamischen      Verhalten   in 

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 beiden Riclhtungen und Vermneidung der beschriebenen Totzeit, eine elastische, das heisst nicht starre Kupplung der Steuerungen maglieh.

   Hierzu sind derartige Vorkehrungen    ge-      tröffen,   dass das nicht stromführende Gefäss dlurclh einen zusätzlichen Regelvorgang bis auf den negativen Wert der Spannung des stromführenden, und nicht weiter, ausgesteuert wird. In Anbetracht der Tatsache, dass in diesem Fall immer nur eines der beiden Systenme A und R, nämlich das jeweils    strom-      füihrende,   in den üblichen Spannungs- bzw. Drelzahlregelkreis eingegliedert, ist, ist offenbar nur diesem einen ein definierter Aussteuerungszustand vorgeschrieben.

   Der Zustand des andern Systems ist bei integralem Verbalten des Reglers undefiniert, da vom stromführenden System nach Ausregeln einer Störgrösse oder eines Steuerbefehls auf Grund dieses Verhaltens immer wieder Regelabweichung Null hergestellt wird und aus    demn-      selben   Grund der aus demn Regelkreis herausgelöste Regler bei dieser Regelabweiehung in jedem Punkte seines Hubbereiches in indifferentem Gleiehgewicht verharren kann. 



  Um auch demn nicht stromführenden System den gewünschten Aussteuerungszustand vorzuschreiben, kann mnan so verfahren, dass mn an beiden Reglern eine zusätzliche Eininsbesondere Spannung, zum Öffnen der Gefässe von zunächst beliebiger Höhe aufschaltet. Auf die Reglereingänge werden weiterhin dem Kreisstrom proportionale Messwerte gegeben und den zusätzlichen Eingangsgrössen entgegengesehaltet, so dass    ge-      sclhlossene   Kreisstromregelkreise vorliegen. Die beiden Regler laufen demnach mit einer ihren. Systemnkonstanten und der Höhe der zusätzlichen Eingangsgrösse entsprechenden    Ge-      selhwindigkeit   an und steuern die Gefässe bis zunm Kreisstromeinsatz aus.

   Sobald die    Kreis-      st   rommesswerte den Betrag der zusätzlichen Einrangsspannungen erreicht haben, ist der Verstellvorgang beendet und Gleichgewicht wieder Hergestellt. Die zusätzlichen Eingangsgrössen, das heisst die Kreisstromsollwerte können beliebig klein gehalten werden.

   Da die Stromrichterspannung, bei welcher das Gleich- gewiclht zwischen hreisstronmsollwert und Kreisstromistwert eintritt, überhaupt keine Rolle spielt, sondern lediglich für die Summe der beiden Stromrichterspannungen der Wert Null vorgeschrieben wird, ist es mit dieser    Anordnung   möglich, das stromführende Gefäss    entsprechend   den gegebenen Regelbefehlen ganz beliebig zu steuern und das andere Gefäss zu zwingen, in seinem Aussteuerungszustand dem stromführenden bis an die Grenze des Kreisstromeinsatzes zu folgen. 



  Im folgenden Ausführungsbeispiel ist als Steuergerät für ein Gefässgitter gemäss Fig. 2 eine Sättigungsdrossel 6 mit Reihenwiderstand 7 an der Diagonalen einer R-L-Phasenbrücke g8 9, 10 mit veränderlichem L verwendet. Die Steuergrösse ist ein Strom ist, durch dessen Veränderung von Null auf seinen vollen Wert der Zündimpuls aus seiner rückwärtigen in seine vordere Endlage verschoben wird. 8 ist die mittelangezapfte Sekundärwicklung des    speisenden   Transformators, 9 ein Festwiderstand, der den einen Brückenzweig bildet, 10 eine vormagentisierbare Drossel, die den andern    Brückenzweig   bildet.

   Die    Diagona.len-      spannung   liegt während der    Umina.gnetisie-      rung   der Stossdrossel 6 praktisch voll an und geht bei Sättigungseintritt    sprungartig   an den Widerstand 7 über, dein die    Zünd-      impulse   entnommen werden. 



  Zur    Steuerung   der v    ersehiedenen   Entladungsstrecken eines Stromrichters ist eine entsprechende Zahl derartiger    Phasensehwenk-      brücken   vorgesehen, deren speisende Wechselspannungen zueinander die erforderlichen. Phasenlagen haben. Die Steuerwicklungen der v    orinagnetisierbaren   Drossel 10 sind in Reihe geschaltet, so dass sie vom gleichen Steuerstrom ist durchflossen werden.

   Der    Pha-      sensehwenkbereieh   der    Zündimpulse   ist dabei so gewählt und gelegt, dass maximaler    Vor-      niagnetisierung   der Drosseln 1.0, das heisst    dein   vollen Steuerstrom ist, die maximale    Gleich-      rieliteraussteuerung   und dem Steuerstrom ist -    lNTUll   die maximal als zulässig erachtete    Weehselriehteraussteuerung   entspricht. 



  Zur Erzeugung des Steuerstromes    ist   dient    ein   Regelverstärker, wie er in    Fig.3   bei- 

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 spielsweise dargestellt ist. Er enthält eine Hochvakuunm-Triode 11, auf deren Steuergitter neben der die Regelabweichung enthaltenden Spannung UE eine magnetische Rückkopplung 12, 13, 14 wirkt, wobei es mit Hilfe letzterer möglich ist, dem Ausgangsstrom das gewünschte integrale Regelverhalten in bezug auf die Eingangsspannung zu geben. 



  Fig.4 zeigt den erzielbaren Kennlinienverlauf des Röhrenreglers. Ausgezogen gezeichnet wurde die Kennlinie mit. Rückkopplung und gestrichelt die normale Röhrenkennlinie ohne Rückkopplung. Gemäss dem gewählten Ausführungsbeispiel ist der Anodenstrom iA der Regelröhre 11 mit dem Steuerstrom    ist   der Schwenkdrosseln 10 identisch. Die positive Eingangsspannung UE, die eine    Regelabweichung,   das heisst eine Sollwert-Istwert-Differenz darstellt, wirkt in Richtung einer    Aussteuerung   der Regelröhre 11. Weiterhin ist noch im Gitterkreis der Röhre 11 eine feste Zusatzspannung Uz (in Fig. 3 nicht näher dargestellt) zur Vorspannungserzeugung und Arbeitspunktfestlegung vorgesehen.

   Die Kombination der beiden Schaltungen nach Fig.2 und 3 in einem Regelkreis wird also gemäss dem integralen Regelverhalten -- bleibende Regelabweichung praktisch Null - dazu führen, dass sieh am Gitter des Gefässes 11 der mit Uz bezeichnete Vorspannungswert ergibt, der etwa dem Anfang des geradlinigen Teils der Röhrentrennlinie entspricht. Das wird unten noch näher erläutert. 



  Fig.5 zeigt in Anlehnung an Fig.1 die Kreuzschaltung zweier Stromriclhter 1A und 1B zur Speisung eines Verbrauchers, der in diesem Falle in dem Nebenschlussfeld eines Leonardgenerators 2 besteht, sowie die zugehörige Steuerung und Regelung. Die Gitter der Stromrichtergefässewerden von Steuergeräten 12A und 12B, die Einrichtungen zur Erzeugung und Phasendrehung von    Zünd-      impulsen   entsprechend Fig.2 enthalten; beeinflusst.

   Auf die Steuergeräte 12A4 und 1'4B wirken wiederum die hinsichtlich ihres    Auf-      haues   mit Fig. 3 beschriebenen elektronischen Verstärker 11A Lund 11B ein, Den beiden Verstärkern 11A und 11B ist jeweils die Spannung Uz vorgeschaltet, so dass sieh hier eine Regelung auf    Eingangs-      spannung,   das heisst Regelabweichung Null ergibt. Die Eingänge der beiden Verstärker liegen in Kreuz- oder Gegentaktschaltung an der Regelabweichung, Sollwert 15 und Istwert 16, um die gleichzeitige und gegenläufige Aussteuerung der beiden Stromrichtergefässe zu ermöglichen. Die Ankerpannungsregelung erfolgt nun so, dass über 15 und 16    Regel-      abweiehung   Null gemessen wird.

   Das bedeutet (von Widerstand 19 werde zunäclhst abgesehen), dass am Gitter von 11A oder 11B nur Uz liegt. Dieser Wert würde an sich bei ideal integralem Regelverhalten beliebige Werte des Anodenstromes (siehe Fig.4) bedingen. Man wird jedoch die Rückkopphung nicht beliebig steil machen, so dass die Vorgabe einer bestimmten Phasenlage der Steuerimpulse möglieh ist. Jede Abweichung davon bedingt eine sofortige Regelabweichung. so dass eine andere, von Uz verschiedene Gitterspannung entsteht. Uz wird so gewählt, dass bei verschwindender Regelabweichung die gezündeten Stromrichterspannungen Null sind, so dass die Steuerströme ist hierbei etwa den halben Wert des Stromes haben, der für die volle Sättigung der Schwenkdrosseln 10 (vgl. Fig.2) benötigt wird. 



  Der Sollwertgeber 15 ist. ein gemeinsames Glied der gekoppelten Folgeregler. Die geforderte Anregung der Regler im Sinne der Gleichrichter-Vollausste uerung geschieht durch Verstimmen von Uz. Der    Kreisstrom-Einsatz   wird durch die    Clleiehstromwandler   171 und    17ss   erfasst. Die Primärwicklungen dieser    Wandler   führen den Erregerstrom der    Steuer-      dynaino   plus Kreisstrom bzw. die andere den Kreisstrom allein. Die    Wandler   sind derart    bemessen,   dass sie durch Ströme, die um einen geringen Betrag oberhalb des maximal einstellbaren Kreisstromes liegen, voll gesättigt sind.

   Da infolgedessen der Strom in der Reihenschaltung der beiden Sekundärwicklungen vom kleineren der beiden    Primärströme,   das heisst. von    dein   nicht vollgesättigten    IN      a.nd-      ler,   vorgeschrieben wird, ist der Sekundär- 

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 strom ein Mass für den Kreisstrom der    Kreuz-      schalttullng.   



  Nach Gleichriehtung in 18 wird er an den Widerstinden 19 in eine Spannung umgesetzt undr mit der so gewonnenen Spannung die Verstärker im Sinn der Sperrung beeinflusst. G1eichgewiclht bestellt, wenn die an 19 abgegriffene Spannung gleich der all Uz vorgenommenen Verstimmung ist. 



  Die erforderliche Beruhigung des    Regel-      vorgamnges   wird durch Ruckführung der Erregerspannung ZU r als Differentialquotient der Ankerspannung UA in den Regelkreis erzielt, urnd zwar mit H-ilfe der Widerstände 20 und 21 (Fig.5). Denn die Erregerspannung U',E IHM sielh zerlegen in 
 EMI5.5 
 wobei die rechte Seite der Gleichung einmal den Ohmschen Spannungsabfall (Erregerstrom 1F, mal Ohmsehen Widerstand Re), zum andern die Selbstinduktionsspannung in Folge der zeitlichen Anderung des Erregerstromes in der Induktivität Lr der Erregerfeldwicklung enthält. 



  Bei    Vernachlässigung   der    Eisensättigung   undl der Wirbelstrombildung ergibt sich dann mit UA, --- lk . IlE: 
 EMI5.8 
 Dltas ankerspannungsproportionale Glied (beginnend mit der Konstante k1) kann durch entsprechende Vergrösserung des Spannungssollwertes kompensiert werden, so dass    tat-      sächellich   die zeitliche Ableitung der Regelgrösse (beginnend mit der Konstante kc) rückgeführt wird. 



  Die Ankerstroni-Begrenzung g, die die    Über-      waehun   g der Regelkreise, insbesondere bei starken Solhwert- oder Istwertänderungen und -unterbreehungen, gewährleistet, kann nach Fig. 6 dhurech Parallelschalten eines    Strom-Ver-      gleichsztweiges   24-25 zum Spannungsvergleich 15---76 erfolgen, wobei die Ströme    wie-      clerum   durch Spannungen ausgedrückt werden. Die Ablösung der Regelgrösse Anker- spannung UA durch den AnkelStrom JA erfolgt durch einen Widerstand 22 und ein Ventil 23.

   Bei Strömen unter Nennstrom sperrt 23 den Stromvergleich, bei Strömen darenüber wird 23 leitend, so dass jetzt der Stromvergleielh widerstandslos, der    Span-      nungsvergleieh   dagegen über Widerstand 22 am, 1 Reglereingang liegt. Die Regelung erfolgt auf konstanten Strom, solange die Stromanforderung den an Sollwertgeber    24-      cingestellten   Grenzwert überschreitet. Zuführung des Stromistwertes erfolgt über Wandler auf eine Bürde 25. 



  Die Anordnung nach Fig. 6 wirkt in dieser Form nur in einer Stromrichtung. Um sie für die erforderliche gegenläufige Aussteuerbarkeit der beiden    Kreuzsehaltungs-      gefässe   in beiden Richtungen wirksam zu machen, mass die Richtung des Stromsollwertes bei Riehtungsumkehr des Stromistwertes ebenfalls umgekehrt werden. Dies kann ohne Verwendung mechanischer Schaltmittel durch eine Anordnung nach Fig. 7 erfolgen, bei welcher die Sollwertspannung von vornherein in beiden Richtengen vorhanden ist, von denen durch zwei Ventile    23a,   23b an Hand der Richtung des Istwertes selbständig die richtige ausgewählt wird. 



  Die somit für die vorstehend beschriebene Verbraueherstrombegrenzungseinrichtung    be-      n   ötigterichtungsgetreue Zuführung des Stromist wertes in einer ohne Zwischenverstärkung brauchbaren Spannungshöhe ermöglicht eine    fi      andlersehaltung   nach    Fig.   B. Dabei wird dem zu messenden Ankerstrom J ein Hilfsstrom i überlagert. und mit zwei Gleichstromwandlern    26a,      26b   die Summe und die Differenz der beiden Ströme gebildet.

   Durch    Gleich-      rielltung   in    27a.,      27b   und Addition der beiden Werte erhält man schliesslich als Spannung über der    Reihenschaltung      25a-25b   ein    grö-      ssen-   und richtungsgetreues Abbild von J, das von i nicht mehr abhängt. Damit    braucht   an i nur die Forderung gestellt zu werden, dass beständig i -    it-i   > J    #      ivl   gilt, jedoch keinerlei    Anforderungen   an die Konstanz.

   Da sowohl Summe als auch Differenz als Wechselströme zur    Verfiigllng   stehen, kann der    ylesswert   

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 über Zwisehen wandler auf beliebig viele Stellen galvanisch getrennt übertragen werden. 



  Die Beruhigung des Strom-Regelvorganges kann, da die Verstärkereingänge leistungsfrei sind, durch Vorschalten des unverfälschten ersten Differentialquotienten des Ankerstromes vor die Gitter der Regelröhren erfolgen. Fig.9. Im Ankerstromkreis liegt ein    Luft.-      spalt-Transformator   28g, der, weil sekundär praktisch offen, auf den Ankerstrom als reine Induktivität wirkt. Die Phasenlage der rückgeführten Spannung beträgt daher 90  im Sinne der Voreilung gegenüber dem Ankerstrom, und zwar für alle Frequenzen.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH Anordnung zur Regelung elektrischer Grö- ssen stromrichtererregter, umkehrbarer Gleiclh- strommaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromrichtergefässe in Kreuzsechaltung durch zwei mindestens teilweise gekuppelte während des ganzen Betriebes wirksame Folgeregler gesteuert werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromrichter- gefä.sse in Kreuzschaltung durch mindestens teilweise elektrisch gekuppelte immer wirksame Folgeregler gesteuert werden. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromrichter- gefässe in Kreuzschaltung durch mindestens teilweise mechanisch gekuppelte immer wirksame Folgeregler gesteuert werden. 3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromrichter- gefässe in Kreuzschaltung durch mindestens teilweise elektrisch und mechanisch gekuppelte immer wirksame Folgeregler gesteuert werden. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden St.rom- riehtergefässe in Kreuzschaltung durch zwei elastisch miteinander gekuppelte Folgeregler gesteuert werden. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromriclter- gefässe in Kreuzschaltung durch Folgereglen gesteuert werden, die zur Festlegung der Phasenbeziehung der Steuerimpulse beider Gefässe mindestens einen elektrischen Zweig gemeinsam haben. 6. Anordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nicht stromführende Gefäss in seinem Aussteuerungszustand vom stromführenden an der Grenze des Kreisstronmeinsatzes geführt wird. 7. Anordnung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung des Kreisstromes durch zwei sekundär in Reihe geschaltete, primär von den beiden Gefäss- Gleichströmen durchflossene Gleielhstrom- wandler erfolgt. S.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass zur Rückführung einer Spannungsregelung die Erregerspannung dient. 9. Anordnung nach Patentanspruclh, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollwertgalbe einer Strombegrenzung in beiden Richtungen erfolgt, wobei die Sperrung der dem jeweiligen. Stromistwert widersprechenden Rieh- tung durch Ventile vorgenomunen wird, welche gleichzeitig die Ablösung der Spannungsregelung durch eine Stromregelung und umgekehrt bewirken. 10.
    Anordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die richtungs- Wiedergabe iedergabe des Ankerstromes durch zwei Gleichstromwandler unter Zuhilfenahme eines Zusatzgleichstromes erfolgt, wobei das gewonnene Abbild des Ankerstromes in weiten Grenzen vom Hilfsstrom unabhängig ist und durch Zwisehensehalten von - Weehsel- stroinwandlern auf beliebig- viele Messstellen -alvaniseh getrennt übertragen werden kann. 11.
    Anordnung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung einer stabilen Regelung, die Sekundärspan- nung einer Drossel im Ankerkreis verwendet: wird, was einer Aufsehaltung des 1. Differentialquotienten des Ankerstromes entspricht.
CH329517D 1954-02-19 1955-02-04 Anordnung zur Regelung elektrischer Grössen stromrichtererregter, umkehrbarer Gleichstrommaschinen CH329517A (de)

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