CH329579A - Sterilisator für strömende Flüssigkeiten - Google Patents

Sterilisator für strömende Flüssigkeiten

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CH329579A
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CH
Switzerland
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liquid
central tube
opening
ultraviolet light
vessel
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English (en)
Inventor
Jacob Van Wilgen
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Philips Nv
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/08Radiation
    • A61L2/10Ultraviolet [UV] radiation

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description


      Sterilisator    für strömende     Hüssiakeiten       Das Desinfizieren oder Sterilisieren von  Flüssigkeiten findet durch Zufuhr keimtöten  der Energie     züi    der     Flüffligkeit    statt, wobei       Ultraviolettgtrahlung   <B>(UV-)</B> benutzt wird. Um  die erforderliche Energie aufzunehmen,     muss     die Flüssigkeit während einiger Zeit der  Strahlung ausgesetzt werden.  



  Es sind Geräte bekannt, die mit, mindestens  einem     UV-Straliler    ausgerüstet. sind     und    bei  denen die Flüssigkeit während der Dauer  der Bestrahlung unbewegt. bleibt.     Naelidem    die  Sterilität erreicht. worden ist, ist die Flüssig  keit zum Gebrauch fertig- und kann in jedem  beliebigen Augenblick in jeder gewünschten  Menge abgezapft werden.

   In Abhängigkeit  von dem Gebrauch     muss    der Bestrahlungs  raum, der gleichzeitig den Vorratsraum bildet,  solche Abmessungen haben,     dass    er eine hin  reichende -Menge Flüssigkeit enthalten kann,  uni zwischen zwei Bestrahlungsperioden. dein  maximalen Bedarf     züi        genüg,#en.    Daher wird  ein solches Gerät bald     züi    gross und die Wir  kung ist durchaus nicht wirtschaftlich.  



  Andere bekannte Geräte, gründen sich auf  die Zufuhr von Energie zu strömenden Flüs  sigkeiten. Während der Zeit, in der     die    Flüs  sigkeit in dem bestrahlten Gebiet verbleibt,  kann sie schnell strömen     -und    eine lange  Strecke     zuriieklegen,    aber     sie    kann auch in  verhältnismässig langsamer Strömung den     UV-          Strahlern    entlang geführt werden.

   Diese Ge  räte sind insbesondere zur ununterbrochenen    Lieferung, des sterilisierten Produktes geeig  net.     Um    die Entnahme nach Zeit und Menge  regeln zu können, wurde ein solches Gerät  auch an mindestens einen Vorratsbehälter an  geschlossen, so     dass    das Bestrahlungsgerät  selbst kleiner bemessen sein kann und     vort,eil-          hafter    wirken kann-. Man kann jedoch die  Ausbeute des Gerätes nicht an den Bedarf,.  anpassen, da die Strahler nicht ausser Betrieb  gesetzt werden können.

   Wenn,<B>'</B> einem Gerät,  das für strömende Flüssigkeit eingerichtet ist,  nicht regelmässig Flüssigkeit entnommen wird,  tritt     dier    Nachteil ein,     dass    bei der Wieder  inbetriebnahme eine gewisse     Durchströmung     stattgefunden haben     muss,    bevor die Sicher  heit vorliegt,     dass    die Sterilität wieder erzielt  worden ist.

   Beim Unterbrechen der     Durch-          strömung    mischt sich nicht sterilisierte     Flüs-z          sigkeit    mit der Flüssigkeit, die bereits     lün-          reichende    Energie aufgenommen     ha.t.    Das sich  bei unterbrochener Bestrahlung im     Sterili-          sator    bildende Gemisch eignet sich nicht für  den Gebrauch.  



  Die Erfindung bezweckt die Vorteile des       Durehströmungsgerätes,    die kleine Abmessun  gen mit sieh bringen, mit den Vorteilen einer  Vorratsbildung zu vereinen. Sie bezieht sich  auf einen     Sterilisator    für strömende Flüssig  keiten, bei dein der Nachteil,     dass    das Gerät  zwischen zwei Zeitpunkten nicht, ausser Be  trieb gesetzt werden kann, in denen sterili  sierte     Flfi & -igkeit    entnommen wird, vermieden      ist und bei denen die Abmessungen infolge  des Vorhandenseins einer Vorratskammer  nicht wesentlich grösser werden.

   Gemäss der  Erfindung ist der     Sterilisatar    derart     ausge-          bildet"dass    die     FlUssigkeit    in einer     Aufwärts-          und    einer     Abwärtsströmung    das     Bestrahlungs-          fel,d    mindestens eines     UV-Strahlers    im Gerät       durehläuft,    und es ist an der Umkehrstelle  der Strömung eine selbsttätig schliessende  Klappe vorgesehen, die die     Aufwärtsströmung     unterbricht.,

   nachdem die     Abf        Lihr    von Flüs  sigkeit beendet worden ist. Infolgedessen kann  selbsttätig ein Raum für die desinfizierte  Flüssigkeit von dem Raum getrennt. werden,  in dem sieh Flüssigkeit befindet, die nicht  oder ungenügend desinfiziert worden ist.. Die  entgegengesetzte Bewegung der Flüssigkeit  ermöglicht es, das Gerät derart einzurichten,       dass    die Flüssigkeit zweimal das von den       Ultraviolettstrahlen    bestrichene Gebiet durch  <B>läuft.</B>  



  Das Gerät. nach der Erfindung eignet sich  insbesondere zum Gebrauch bei     medizinaler     Behandlung, bei der in jedem beliebigen  Augenblick sterilisiertes Wasser verlangt  wird. Zur Durchführung einer bekannten  Operationstechnik     muss        der    Chirurg über  einige Zehner Liter Wasser verfügen,<B>-</B> das, in  kleinen Mengen von 2 bis<B>3</B> Liter für Spülun  gen verwendet wird. Das Gerät kann un  mittelbar an die bestehende Wasserleitung an  geschlossen werden.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt     sellema-          tiseh    einen Längsschnitt durch ein Ausfüh  rungsbeispiel eines Gerätes nach der     Erlin-          dung.     



  Das Gerät besteht aus einem senkrecht an  geordneten, zylindrischen Gefäss<B>1,</B> das an  beiden Enden durch     die    Deckel 2 und<B>3</B> ver  schlossen ist. Im Gefäss befindet sieh in ko  axialer Anordnung ein zylindrisches Rohr 4  (zentrales Rohr), das sieh von dem Boden 2  her bis zu einem gewiesen Abstand von dem  Deckel<B>3</B> erstreckt. Die Verbindung des zen  tralen Rohres 4 mit dem Boden 2 ist wasser  dicht. Der Raum innerhalb des zentralen  Rohres steht somit mit dem übrigen Raum im  Gefäss<B>1</B> nur durch die obere Öffnung<B>5</B> in    Verbindung, die mit einer selbstschliessenden  Klappe<B>6</B> versehen ist. Diese Klappe<B>6</B> ist, an  einer Stange<B>7</B> befestigt, die bei<B>8</B> einen Dreh  punkt hat.

   Das andere Ende der Stange<B>7</B>  trägt einen Schwimmer<B>9,</B> dessen Gewicht die  Klappe<B>6</B>     heraufbewegt,    in welcher Lage die  Öffnung<B>5</B> den Durchgang zwischen dem  Raum innerhalb des zentralen Rohres 4 und  dem Raum ausserhalb dieses Rohres frei     lässt.     Der Drehpunkt<B>8</B> liegt in einer Abstützung<B>10,</B>  die ein Ganzes mit einer Kappe<B>11</B> bildet, die  am Ende des Rohres 4 angebracht ist, und  mit dem durch die Klappe<B>6</B> zu verschliessen  den     Durchlass   <B>5</B> versehen ist.  



  Rings um das zentrale Rohr 4 ist eine  Anzahl von     Ultraviolettlampen    12 angeordnet.  In der Zeichnung sind vier der sechs verwen  deten Lampen dargestellt. Die Anzahl kann  grösser oder kleiner sein; es ist vorteilhaft,  die Anzahl derart     züi    wählen,     dass    ein     gleieh-          mässiger    Gürtel von     Ultraviolettlicht    entsteht.  Die Lampen sind in Fassungen<B>13</B> befestigt,  die am Boden 2 und am Deckel<B>3</B>     anoebracht     sind. Die     Stromzuführungsdrähte    14 sind mit  durch die Wand hindurchgeführten Kontakt  stücken verbunden.  



  Im Gefäss 2 sind einige     Zwisellenwände   <B>16</B>  angebracht. Diese sind ringförmige Platten,  die an der Zylinderwand des Gefässes 2 be  festigt sind     und    eine Öffnung<B>17</B> aufweisen,  innerhalb deren die     Ultraviolettlampen    12  vorgesehen sind.  



  Die Wirkungsweise des Gerätes ist     fol.gende:     Bei der     Inbetriebnahme    werden die     Ultra-          violettlampen    eingeschaltet und die Zufuhr der  zu sterilisierenden Flüssigkeit betätigt. Die  Flüssigkeit strömt in das zentrale Rohr durch  das Zuführungsrohr<B>18,</B> das durch eine<B>Öff-</B>  nung<B>19</B> im Boden des Gefässes mit dem vom  zentralen Rohr 4     umfassten    Raum in Verbin  dung stellt. Dieser Raum füllt sieh     allmählieh     mit     Flü & 3igkeit.    Während der Füllung wird  die Flüssigkeit bereits bestrahlt.

   Dazu ist das  zentrale Rohr 4 alle einem Material hergestellt,  das     Ultraviolettlicht    gut     durehlässt,    z. B. aus  Quarz. Die Bestrahlung mit nahezu nicht     ge-          seli-#väehteni    Lieht genügt-, -um während des  Steigens die Flüssigkeit in dem zentralen      Rohr 4 hinreichend     züi    sterilisieren.

   Die Flüs  sigkeit strömt darauf     dureh    die Öffnung<B>5</B>  und     -,elan-t    steril in den ausserhalb des zen  tralen Rohres 4     liewenden    Raum des Gefässes,  <B>1,</B> so     dass,        gewünsehtenfalls,    in diesem     Augen-          bliek    mit dem Abzapfen steriler Flüssigkeit  durch die     AbfuhrleitLing    20 begonnen werden  kann, die durch die     öffnung    21 am Boden  des Gefässes<B>1</B> mit dem Innenraum in Verbin  dung steht.  



  Das zentrale Rohr 4 bildet die Trennwand       zwisehen    dem sterilen Raum und dem nicht  sterilen Raum im Gefäss<B>1.</B> Bei allmählicher  Steigung, des     FlÜssigkeitspegels    im Raum rings  um das Rohr 4 wird das     Ultraviolet-.t-Iieht    teil  weise in der Flüssigkeitsschicht zwischen den  Lampen 12 und     dem    zentralen Rohr 4 absor  biert, so     dass    weniger Energie auf die Flüs  sigkeitssäule innerhalb des Rohres 4 übertra  gen wird.

   Die durch die     öffnung   <B>5</B> strömende  Flüssigkeit ist dann noch nicht ganz steril,  aber während der     Durchströmungg    wird noch  eine hinreichende keimtötende Energie bei der       Abwärtsbewegoning    der Flüssigkeit aufgenom  men. Die     Zwisehenwände   <B>16</B> dienen dazu, die       Wirbelung    der Flüssigkeit zu fördern, da  mit die ausgestrahlte Energie möglichst gleich  mässig in der Flüssigkeit verteilt wird-.  



  Wenn das Abzapfen der Flüssigkeit be  endet wird, steigt, die Flüssigkeit im Gefäss<B>1,</B>       biss        der    Schwimmer     heraufgedrückt    wird     und     die Klappe<B>6</B> die     öffnung   <B>5</B> verschliesst. Dieser       Versehluss    bildet, die Trennung zwischen dem  nicht sterilen und dem sterilen Teil des Rau  mes innerhalb des Gefässes     1,so        dass    Mischung  nicht steriler Flüssigkeit mit steriler Flüssig  keit verhütet wird.

   Das Gerät bleibt somit  stets für den Gebrauch bereit und nach einer       Unterbrechuno,    kann sofort sterile     Flüssig-          C          keit    entnommen werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Gerät zum Sterilisieren strömender Flüs sigkeit mittels Ultraviolettlichtes, gekennzeich- net durch eine solche Ausbildung, dass die Flüssigkeit in einer Aufwärt8- und einer Ab- wärtsströmung das Bestrahli-ulgsfeld minde stens eines UV-Strahlers im Gerät durchläuft und an der Umkehrstelle der Strömungsrich tung eine selbsttätig schliessende Klappe vor gesehen ist, welche die Aufwärtsströmung un- terbrieht, nachdem die Abfuhr von Flüssig keit unterbrochen worden ist.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Gerät, nach Patenta-nspi-Lich, das aus einem mittels eines Bodens und eines Deckels verschlossenen, zylindTisehen Gefäss besteht, da# durch gekennzeichnet, dass am Boden des Ge fässes ein aus einem für Ultraviolettlicht durchlässigen Stoff 11,ergestelltes Rohr errieh- tet ist, das im Alistand von dem Deckel endet und auf der obern Seite mit der selbsttätig schliessenden Klappe versehen ist. 2.
    Gerät nach Unteranspruch<B>1-,</B> dadurch gekennzeichnet, dass rings um das zentrale Rohr eine Anzahl Quellen von Ultraviolett- licht gleichmässig über den Umfang verteilt angeordnet sind. <B>3.</B> Gerät nach Untera.nspruch 2, dadureh gekennzeichnet, dass die Öffnung zum Zufüh ren der Flüssigkeit im Boden innerhalb des von dem zentralen Rohr umfassten Ramnes angebracht ist und die Abfuhröffnung sieh im Boden ausserhalb des zentralen Rohres befindet. 4.
    Gerät nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem ausserhalb des zentralen Rohres lie-,enden Raum mindestens eine an der Wand des Gerätes befestigte, ring förmige Zwischenwand mit einer Öffnung angeordnet ist, innerhalb deren die Ultra- violettliehtqii,ellen angebraeht sind. <B>C</B>
CH329579D 1954-03-24 1955-03-22 Sterilisator für strömende Flüssigkeiten CH329579A (de)

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