CH329600A - Stapelbarer Behälter - Google Patents
Stapelbarer BehälterInfo
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Description
Stapelbarer Behälter
Es gibt unter den Behältern, insbesondere den Dosen, z. B. zum Aufbewahren von pulverförmigen oder flüssigen Lebensmitteln oder andern Waren solche, die einen Stülpdeckel und solche, die einen Eindrückdeckel, auch Einsteckdeckel genannt, haben. Beim Stülpdeckel liegt ein kragenförmiger Rand an der Aussenwandung der Hülse oder des Mantels des Behälters an, während beim Eindrück- deckel ein beispielsweise nach unten etwas konisch verjüngter Kragen an der Innenwandung der Behälterhülse anliegt.
Die gleichachsige Stapelung zweier oder mehrerer Behälter mit Stülpdeckel übereinander bietet selbst dalm keine Schwierig keiten, wenn Ober- und Unterkante der Hülse gleiche Aussenmasse haben, also wenn beispielsweise die zylindrische Hülse über ihre ganze Höhe gleichen Durchmesser hat. Dies aus dem Grunde, weil der ebene Bodenteil des Stülpdeckels von keinerlei Kragen oder delgleiehen nach der der Hülse abgelçehrten Seite überragt wird, so dass dieser Bodenteil eine ebene Abstelifläche für den Boden des darüberliegenden Behälters darstellt.
Um ein (; leiten des darübel liegenden Behälters auf dem ebenen Bodenteil des Stülpdeckels zu vermeiden, hat man schon bei Stülpdeckeln eine Einschnürung an dem dem Bodenteil benachbarten Teil des Stülpkragens vorgeschlagen, so dass der Falz des Bodens des darüberliegenden Behä]ters sich auf der Oberkante des nicht eingeschnürten T.eils abstützt, während der eingeschnürte Teil den Boden des obern Behälters zentriert.
Da der Stülp- deckel sich nicht mittels seiner Einschnüi'ung auf f der Oberkante der zugehörigen Hülse ab- stützt, treten beim Stapeln Biegungsbean- spruchungen im Deckel auf, die ihn deformieren.
Gleichachsige, zentrierte Stapelung von Behältern mit Eindrückdeckeln, bei denen Hülsenoberkante und Hülsenunterkante glei che Aussenmasse haben, also z. B. solche, bei welchen die Hülse über ihre ganze Höhe glei chen Durchmesser hat, hat man bisher schon so zu erreichen versucht, dass man zur Zentrierung besondere Bänder oder Ringe um die aufeinanderliegenden Falze zweier übereinander gestapelter Behälter legte und verschloss.
Zur Vermeidung solcher Ringe hat man bei Behältern mit Eindrückdeckeln auch schon vorgeschlagen, den Behälterboden innerhalb der Behälterhülse so zu verformen, dass er über die Hülsenunterkante vorsteht und dieser vorstehende e Teil zwecks Zentrie- rung in den Deckel des darunter angeordne ten Behälters zu liegen kommt, während sich die stirnseitigen Schultern oder Ränder von Deckel und Boden aufeinander abstützen. Die zusätzliche Verformung des Bodens zu Zen trierungszwecken macht die Herstellung kompliziert. Ausserdem ist für einen solchen zusätzlich verformten Boden wesentlich mehr Werkstoff notwendig als bei normalen, was bei den meist grossen herzustellenden Behälterserien beträchtlich ins Gewicht fällt.
Auch kann der über die Hülse vorstehende Bodenrand, der durch die Hülse nicht verstärkt ist, z. B. durch unsanftes Aufsetzen auf eine Unterlage Verbiegungen erleiden, die unter Umständen eine Stapelung verunmöglichen können.
Der erfindungsgemässe Behälter ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schulter des Deckels an ihrem einen Rande durch einen über dem Hülsenrand aufgebogenen und seit lich des durch die die Innen- und Aussenbegrenzung der Hülsenober- und -unterkante enthaltenden Mantel flächen eingeschlossenen Raumes liegenden Kragen begrenzt ist, der einem auf dem Behälter zu stapelnden Behälter als Zenfrierung dient.
Man muss also dem Boden innerhalb des Falzes zur Erreichung der Zentrierung gestapelter Behälter keine Verformung geben.
Man verformt einen ohnehin zu verformenden Deckelteil anstatt auf bisher übliche Weise jetzt so, dass er bei der Stapelung mehrerer Behälter der Zentrierung dient. Das vereinfacht gegenüber auf obige Weise verformten Böden die Herstellung ganz wesent ]ich und hat keine über die Hülse vorstehende bodenseitige Teile zur Folge.
Beiliegende Zeichnung zeigt, wie der er findungsgemässe Behälter beispielsweise ausgebildet sein kann.
Fig. 1 ist ein Axialsehnitt durch den obern Teil einer zylindrischen Dose mit Eindrückdeckel und durch eine ganze, genau gleiche, auf der untern Dose gleichachsig gestapelte Dose.
Fig. 2 zeigt in stark vergrössertem Axialschnitt einen Ausschnitt der untern und der darübergestapelten Dose der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine der Fig. 2 entsprechende, ebenfalls stark vergrösserte Darstellung einer Ansführnagsform mit anders ausgebildetem Eindrückdeckel.
In Fig. 1 hat die z. B. aus Blech, Papier, Pappe oder dergleichen, gegebenenfalls ge schichtete oder gewickelte runde Dosenhülse 1 (auch Dosenmantel genannt) über die ganze Höhe gleichen Durchmesser. Ein metallischer, z. B. aus Aluminiumbleeh bestehender Boden 2 ist auf an sich bekannte Weise vermittels seines Falzes 3 am untern Ende der Hülse 1 festgeklemmt. Der Eindrüek-oder Ein steekdeekel 4 hat einen innerhalb der Hülse 1 liegenden ebenen Bodenteil 5, an dessen Rand sieh ein leicht konischer oder zylindrischer Einsteckkragen 6 anschliesst, der innerhalb der Hülse 1 liegt und sich an die Innenwandung derselben anlegt.
Damit nun Dosen mit gleichem Boden und gleicher, unverjünoter Hülse 1 gleichachsig und zentriert übereinandergestapelt werden können, schliesst sich am obern Ende des Kragens 6 in Axialrichtung des Behälters im Abstand vom Boden teil 5 eine ringförmige Schulter 7 an, die sich auf der in einer horizontalen oder angenähert horizontalen Ebene liegenden ringförmigen Oberkante 8 der IIülse 1 abstützt. Da im gezeigten Beispiel die IIülse 1 über ihre ganze Höhe einen unverjüngten Zylinder bildet, ist es klar, dass die Oberkante 8 genan gleiche Aussenmasse hat. wie die ringförmige Hülse unterkante 9.
Zur Lösung genügt aber die Voraussetzung, dass Oberkante 8 und Unter- kante 9 gleiche Aussennlasse haben, während die Hülse 1 zwischen den Kanten 8 und 9, falls aus irgendivelehem Grunde erwünscht, z. B. eingeschnürt oder ausgebaueht ein könnte. Es genügt also, dass die Aussenbegrenzungen 10, 11 und die Innenbegrenzungen 12, 13 der Hülsenunierknte: 9 bzw. der Hülsen- oberkante 8 mindestens angenähert auf ideellen Nlantelfläehen 14 bzw. 15 (Fig. 1) liegen, die zur Längsachse 16 der Dose parallel sind.
In Fig. 1 und 2 ist die rinbförmine Schulter 7 an ihrem äussern Rande und in Fig. 3 an ihrem innern Rande durch einen oberhalb der Hülse 1 liegenden, mit flachem oder kreisrundem oder anders geformt cm Bördel 17 versehenen Kragen 18 begrenzt.
Dieser Kragen 18 liegt sowohl in Fig. 2 als auch in Fig. 3 (wo die Schulter 7 aus zwei übereinanderliegenden Teilen besteht) um so viel seitlich des durch die Manteiflächen 14 und 15 eingeschlossenen Ringraumes 19, dass zwischen Kragen 18 und Falz 3 des 130dens 2 der darüberliegenden Dose nur so viel Spiel besteht, dass ein Aufsetzen der obern Dose ohne Kraftanstrengung und ohne Answeitung des Kragens 18 möglich ist, anderseits aber die obere Dose durch den zentrie renden Kragen 18 der untern Dose gut gehalten ist.
Da der Falz 3 des Bodens 2 der obern Dose sich innerhalb des Ringraumes 19 auf der Schulter 7 der untern Dose und diese Schulter sieh ebenfalls innerhalb dieses Ringraumes 19 auf der Oberkante 8 der zugehörigen Hülse abstützt, so besteht bei zwei oder mehr übereinandergestapelten Dosen von oben bis unten ein ununterbrochener Kraftschluss, der innerhalb des Ringraumes 19 und parallel zur Achse 16 der gestapelten Dosen liegt. Es treten also durch die Stapelulig keinerlei Biegungsbeanspruchungen und Auszeitungen von Dosenteilen auf.
Der Behälter braucht nicht in jedem Falle kreisriinden Querschnitt zu haben. Die erfindungsgemässen Merkmale lassen sieh auch bei eckigen und ovalen Behältern erzielen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stapelbarer Behälter mit einer Hülse und einem Deckel mit einem innerhalb der Hülse liegenden Einsteckkragen, wobei sich am Deckel an den Einsteekkragen eine sich auf der gleiche Aussenmasse wie die Hülse unterkante aufweisenden Hülsenoberkante abstützende Schulter zum Aufsetzen des Bodens eines auf dem Behälter koaxial zu stapelnden gleichen Behälters anschliesst, da dnrch gekennzeichnet, dass die Schulter des Deckels an ihrem einen Rande durch einen über dem Hülsenrand aufgebogenen und seit Jieh des durch die die Imiden und Aussenbegrenzung der Hülsenober-und-unterkante enthaltenden Mantelfläehen eingeschlossenen Raumes liegenden Kragen begrenzt ist,der einem auf dem Behälter zu stapelnden Behält ter als Zentrierung dient.UNTERANSPRÜCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulter ringförmig und in axialer Richtung des Behälters im Abstand vom Bodenteil des Deckels angeordnet ist.2. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der der Zentr erung eines darüberliegenden Behälters dienende Kragen des Deckels die Schulter an ihrem , Sussenrande begrenzt.3. Behälter nach Unteransprüchen 1 und 2.4. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der der Zentrierung eines darüberliegenden Behälters dienende Kragen des Deckels die Schulter an ihrem Innenrand begrenzt.5. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schulter des Deckels auf der mindestens angenähert in einer horizontalen Ebene liegenden ringförmigen Oberkante der Hülse abstützt und eine mindestens annähernd horizontale Stützfläche zum Aufsetzen des Bodens eines auf dem Behälter koaxial zu stapelnden gleichen Behälters bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Country Status (1)
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1955
- 1955-01-04 CH CH329600D patent/CH329600A/de unknown
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