CH329675A - Elektroherd - Google Patents

Elektroherd

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CH329675A
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CH
Switzerland
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switch
oven
power
hotplate
heating
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Inventor
Stuhlmann Werner
Stuhlmann Hans
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Stuhlmann Geb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/08Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C7/087Arrangement or mounting of control or safety devices of electric circuits regulating heat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description


  Elektroherd    Es sind. Elektroherde bekannt, die mit  einer oder mehreren - meist. zwei - Koch  platten und einem Backofen ausgerüstet sind.  Solche Herde sind namentlich für     solche          Haushalte    bestimmt, deren     Hausanschlusslei-          tungen    nur für den normalen Verbrauch     be-          stimmt,    also nicht mit besonders kräftig     be-          messenen    Kraftstromleitungen     ausgestattet     sind.

       Üm    eine     Überlastung    des Netzes zu ver  meiden, haben die     Elektrizitätsversorgungs-          unternehmen    die höchstzulässige Entnahme  stroinstärke und damit. die     Net.zent.nahmelei-          stung    durch Einbau von Sicherungen bestimm  ter Stärke begrenzt.  



  Dieser Leistungsbegrenzung wegen ist man  bisher mit.     Rücksicht    auf die notwendige       Baekofen-Heizleistung    gezwungen, die Strom  kreise der Kochplatten vom     Baekofenstrom-          kreis    zu trennen, indem man entweder nur  die     l=ochplatten    oder nur den Backofen be  heizt. Man sieht. hierfür einen Hauptschalter  vor, der wahlweise auf Backen oder Kochen  einstellbar ist. Es ist ferner bekannt, :den Herd  so zu schalten, dass in     Backstellung    des     Koch-          Back-Schalters    die Kochplatte kleinerer Lei  stung mit benutzbar ist.

   In diesem Falle  bleibt jedoch während der ganzen Backzeit  die grössere Kochplatte gegen jede Benutzung  gesperrt.  



  Zur Regelung der Backtemperatur ist es  üblich, sich eines der     Backtemperatur    nach    einstellbaren     Thermoschalters    zu bedienen, der  bei Erreichen der eingestellten     Backraum-          temperatur    ab- und bei     Absinken    der     Back-          temperatur    wieder einschaltet. Ist dieser       Thermoschalter    in Betrieb, ist es nicht mög  lich, Kochplatten in Betrieb zu nehmen.

      Die Erfindung beruht auf der Erkennt  nis, dass die     Einschaltzeiten        des        Thermoschal-          ters    des Backofens zu den     Ausschaltzeiten    im  Verhältnis von eins zu drei stehen,     d.    h., die  effektiven Heizzeiten betragen nur etwa ein  Drittel der     Gesamtbaekzeit.    Das bedeutet, ass       wenigstens    die Kochplatte höherer Leistung  durch den     Back-Koch-Umschalter        blockiert     ist, solange der Backofen in Betrieb ist,

   gleich  gültig ob das     Backofen-Heizelement    ein- oder  ausgeschaltet     ist.       Die Erfindung     besteht    nun darin, als ther  misch gesteuerten Schalter einen     Umschalter     zu verwenden,     dessen    beim     Abschalten        des     Backofens vom Schaltglied belegter Ausschalt  kontakt in     wenigstens    einem Koch     platten-          stromkreis    liegt, der     z=usätzlich    zum     Thermo-          umschalter    noch     wenigstens    einen weiteren  Schalter,

       insbesondere    einen     Heizregelschalter          aufweist.    Ausserdem empfiehlt es sich, diesen  neugeschaffenen Schaltweg durch einen im       Nebenschluss    hierzu liegenden Leistungsbe  grenzer zu überbrücken, dessen Durchgangs  leistung     zweckmässig    der Differenz     zwischen              Backofen-Heizleistung    und höchstzulässiger       Netzentnahmeleistung    entspricht.  



       Durch    diese Kunstgriffe     ist        es    zunächst  möglich, die Kochplatten während der     heiz-          freien    Zeiten     des        Backofenbetriebes    zu be  nutzen.

   Zwar wird hierbei in :den Wirkzeiten  der Backofenheizung durch     Umschalten    des       Thermoumschalters    die Kochplatte bzw. die  Kochplatten vorübergehend abgeschaltet, je  doch fällt     dies    nicht     ins    Gewicht, da die wirk  lichen Heizzeiten     des    Backofens nur einen  Bruchteil der     Gesamtbachzeit    betragen und  im übrigen     jeweils    nur kurz sind.

   Ausserdem  wird man durch den     Leistungsbegrenzer    mit  Vorteil den Kochplatten so viel Energie zu  führen, wie der Differenz zwischen der Lei  stung des     Backofens    und der     Höchstentnahme-          leis'tung    des Netzes entspricht, wobei es sich  empfiehlt, dien Leistungsbegrenzer so zu wäh  len,     dass    die     Netzsicherung    träger     ist    als er.  



  In jedem Falle wird durch die     Erfindung     erreicht,     .dass    die Kochplatten bei durch den       Thermoumschalter        ausgeschaltetem    Backofen  voll in Betrieb     genommen    werden können,  indem man diejenigen Zeiträume zur Koch  plattenbeheizung     ausnutzt,    die sich als Pausen  zeiten zwischen den effektiven     Heizperioden     des     Backofens    ergeben und die bisher völlig  ungenutzt blieben. Man kann daher den Herd  mit einer Leistung installieren, die die zu  lässige     Netzentnahmeleistung    um den Back  ofen-Anschlusswert übersteigt.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    in zwei schematischen     Au8füh-          rungsbeispielen        dargestellt,    und zwar zeigt       Fig.1    ein     erstes    Beispiel für eine Schal  tung und       Fig.2    eine etwas     abgeänderte    Schaltung.

    Der schaltungsmässig wiedergegebene Elek  troherd     ist    mit zwei     einzeln    durch Regelschal  ter 3 ein- und abschaltbaren Kochplatten 4  gleicher oder auch verschiedener Leistungs  aufnahme und mit einem     elektrisch    beheizten  Backofen 5     ausgerüstet.     



  Die beiden Kochplatten 4 sind einpolig       ebenso    wie die     das    Heizelement des Back  ofens 5 je an eine Phase bzw. einen Pol 6 des       Netzes    6, 7     angeschlossen.       Die andere Netzphase bzw. der andere  Netzpol 7 liegt bei der     Ausführungsform    nach       Fig.1    am     Mittelkontakt    8 eines einpoligen       Thermoumsschalters    8, 9 10.

   Der eine Kontakt  9 dieses Umschalters ist mit dem andern Ende  der Heizelemente des Backofens 5     verbunden,     wohingegen der zweite     Umschaltkontakt    10  des Umschalters je mit. den Schaltern 3 zu den  beiden     Koehplatten-Heizelernenten    4 verbun  den     ist.    Es sei angenommen, der     Umschalter     stehe in der abgebildeten Stellung. In     dieser     Schaltstellung erhält nur     das    Heizelement  des Backofens 5 Strom.

   Dieser Strom fliesst  so lange, bis die am     Thermoschalter    einge  stellte     Backraumhitze    erreicht ist, um dann       abzuschalten.    Sinkt die     Baekraumtemperatur     wieder, schaltet. der     Thermoschalter    8, 9, 10  wieder das     Backofen-Ileizelement    ein. Auf       diese        Weisse    wird die Backtemperatur auto  matisch auf gleicher Höhe gehalten.  



  Durch die Ausbildung des     Thermoschalters     als     Umschalter    und     durch    das     Anschliessen.    der  Kochplatten an die     Umschaltklemme    7 0 des       Thermoumschalters    wird nun in den     heiz-          freien    Zeiten des Backofens die Möglichkeit  geschaffen, eine oder beide Kochplatten nach  Umlegen der     Regelschalter    3 in Betrieb zu  nehmen.  



  Schaltet dann der     Thermoschalter    bei Ab  sinken der Backhitze kurzzeitig den Backofen  5 ein, so werden zwar die Kochstellen 4 um  die gleiche Zeit. abgeschaltet,     jedoch    hat sich  in der Praxis     herausgestellt,    dass die eigent  liche     Backheizzeit    bei     Thermoregelung    nur  etwa ein Viertel der     Gesamtbaekzeit    ausmacht.

    Die Einschaltdauer     des        @aekofens-Hei7.ele-          mentes    beträgt demzufolge ,stets nur wenige  Sekunden, d. h. sie     isst    in jedem Falle nur  so kurz, dass ,sich die     Heizpause    auf die Koch  platten bzw. Kochplatte nicht merklich aus  wirkt.  



  Um diese     Wechselwirkung    zwischen Koch  plattenheizung und     Backofenheizung    noch  mehr zu     vervollkommnen,        ist    in den     Kochplat-          tenstromkreis    parallel     züi    den Kontakten 8, 10  des     Thermoumsehalters    8, 9, 10 ein     Leistungs        -          begrenzer    11 eingeschaltet.

   Dieser bewirkt,  dass selbst bei voller     Beheizung    des     Backofens         die Leistungsdifferenz zwischen der Lei  stung des     Backofen-Heizelementes    und der       ans        dein    Netz     entnehmbaren    Leistung einer  oder beiden Kochplatten zugeführt werden  kann. Kann man bei einem     220-Volt-Netz    mit  10 Ampere Sicherungen     insgesamt    ohne     Siche-          rungsdurchsehlag    2200 Watt entnehmen und  hat der Backofen z.

   B. eine Leistung von  1500     MIatt,    so stehen über den auf 700 Watt  gewählten     Leistungsbegrenzer    für die Koch  platten während der Heizperioden des Back  ofens 700 Watt zur Verfügung.  



  In     Fig.    2 ist der     Thermoschalter    noch ein  mal in Verbindung mit einer Kochplatte 4  dargestellt. Und zwar ist der mit strichpunk  tierten Linien umrahmte Teil A ein     vorbe-          kannter        Thermaschalter    8, 9.

   Dieser bekannte       Thermoschalter    A wird durch Anordnung  eines zweiten     Schalterkontaktes        7.0    zu einem       Ilniscltalter    A, B umgewandelt, so dass er bei  Erreichen der     eingestellten        Backraumtempe-          ratur    das     Backofen-Heizelement    nicht allein  abschaltet, sondern zugleich den     Kochplatten-          stromkreis    in Bereitschaftsstellung bringt, in  dem die     Kochplatte    4 an den neuen zusätz  lichen Schalterkontakt 10     angeschlossen    wird.

    Auch hier ist ein Leistungsbegrenzer 11     vor-          gesellen,    der den über den neuen Schalter  kontakt. 10 führenden Leitungsweg im Neben  scliluss zu den Anschlüssen 8, 10 überbrückt,       so        dass        selbst        bei        eingeschaltetem     im Rahmen der Leistungsbegren  zung Strom für die Kochplatte 4 zur Ver  fügung     steht.     



  Wie bereits erwähnt., sind die abgebildeten  Schaltungen und die beschriebenen Ausfüh  rungsformen nur     beispielsweise    Verwirkli-         chungen    der Erfindung und diese ist nicht  darauf     beschränkt;    vielmehr sind im Rahmen  der Erfindung noch mancherlei andere Aus  führungen und Anwendungen möglich.

   So ist  in der Schaltung nach     Fig.    2 neben dem selbst  tätigen     Thernnoschalter    8, 9, 10 noch ein im       Backofenstromkreis    liegender     Ausschalter    13       vorgesehen,        dessen    Schaltglied mit dem Schalt  glied des     Umschalters    8, 9, 10 wirkungsmässig  derart verbunden ist, dass beide Schalter durch  einen     Schalterd;rehgriff    in die gestrichelte  Lage     versetzt.    werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektroherd mit wenigstens einer wider standsbeheizten Kochplatte und einem gleich- falls widerstandsbeheizten Backofen sowie mit einem die Backraumt.emperatur selbsttätig steuernden Thermoschalter, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der Thermoschalter ein Umschal ter ist, dessen beim Abschalten des Back ofens vom Schaltglied belegter Ausscha,1tkon- takt in wenigstens einem Kochplattenstrom- kreis liegt,
    der zusätzlich zum Thermoumschal- ter noch wenigstens einen weiteren Schalter aufweist. UNTERANSPRUCH Elektroherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelkontakt (8) und, der Ausschaltkontakt (10) des Thermo- umschalters durch einen Leistungsbegrenzer (11) überbrückt sind, zum Zwecke,
    die Durch- gangsleistung .auf die Differenz zwischen Backofen-Heizleistung und zulässiger Netz belastung zu begrenzen.
CH329675D 1954-02-25 1955-01-25 Elektroherd CH329675A (de)

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