CH329733A - Verfahren zur Herstellung von mit Materialien aus Polyamidfasern verstärkten Kautschukprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Materialien aus Polyamidfasern verstärkten Kautschukprodukten

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CH329733A
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polyamide fibers
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Harry Muller Ferdinand
Evert Johnson Paul
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    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
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    • C08J5/04Reinforcing macromolecular compounds with loose or coherent fibrous material
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von mit Materialien aus Polyamidfasern verstärkten Kautschukprodukten    Bis zur Ge,, enwart sind Versuche    gemacht worden, Polyamidgarne und daraus hergestellte Gewebe wegen der hohen Zugfestigkeit   solcher Polyamidgarne als Verstärkungskorper    für aufblasbare Gummireifen und dergleichen an Stelle von Baumwolle oder Kunstseidengarn   und-geweben      rm    verwenden. Polyamidgarn, zum Beispiel   Nylongarn, längt sich      jedoeh    beträchtlich unter Spannung, weshalb Verstärkungselemente aus solchen Garnen, welche einem   Kautschukgebilde    einverleibt sind, eine   Strukturvergrosserung über zuläs-    sige und vorbestimmte Dimensionen zulassen.



   Um eine bessere Haftung zwischen solchen   Poiyamidgarnen oder-geweben    und dem Kau  tschuk in    Reifen oder dergleichen zu erreichen, und um weiterhin die Längung des Garnes zu verringern, ist es üblieh, das Garn mit einer wässerigen, mit dem Kautschuk ver  trägliehen    Klebemasse, die ein härtbares Resorein-Formaldehyd-Kondensat und einen Latex enthält, zu behandeln und da. nn das Garn raseh bei Temperaturen stark oberhalb des Siedepunktes von Wasser zu trocknen. Bei dem in der Klebmasse zur Anwendung kommenden Latex handelt es sich um eine koagulierbare wässerige Dispersion eines natürlichen oder synthetischen Kautschuks oder eines Kunststoffes.   Klebemassen    dieser Art werden beispielsweise beschrieben in den USA-Paten  ten Nrn. 2211951 und 2314998.   



   Solche   Klebemassen haben    die Neigung, das'Garn zu durchdringen und die   Einzel-    fäden, aus welchen das   Garnzusammenge-    setzt ist, auf   einer Querschnittszone    des Garnes, ausgehend von der   Garnoberfläehe    bis zum benachbarten Kern des Garnes, zu umhüllen. Wenn   das Garn den üblieherweise    angewandten Troekentemperaturen ausgesetzt wird, haben derartige Klebemassen die Nei  gung,    eine   Brüchigkeit    des Garnes zu verursachen, und zwar infolge der Wirkung des in der Klebemasse befindlichen Resoreins auf das Polyamidmaterial.



   Versuche haben gezeigt, dass eine solche Brüehigkeit die   Zusammendrückungs-Ausdeh-      nungs-Lebensdauer    des Garnes beim Einbauen in   Kautschukgebilde    als Verstärkungselemente herabsetzt. Auch macht die Brüehigkeit des Garnes es schwierig, dasselbe zu Geweben zu verarbeiten.

   Eine andere und wesentliche Schwierigkeit als Folge der Brüehigkeit des Garnes besteht darin, dass, wenn ein Kautsehukgebilde Zusammendrückungs und Aus  dehnungskräften    ausgesetzt wird, die Bindung zwischen dem Garn und dem Kautschuk be  einträchtigt    wird, so dass das Polyamidgarn oder-gewebe seine Wirksamkeit als Verstär  kungselement    verliert und die Dehnung des Gebildes nicht verhindern kann,
Es wurde gefunden, dass die Behebung der vorstehend erwähnten Schwierigkeiten durch eine   einfaehe,    praktische und wirtschaftliche Vorbehandlung der zur Verwendung als Ver  stärkungselement    in   Kautschukgebilden    bestimmten Materialien aus Polyamidfasern   mög    lich ist.

   Durch diese Behandlung ist es möglich, dem Material, zum Beispiel Garn, eine Eignung zur Haftung an Kautschuk, ohne brüehig zu werden, eine Widerstandsfähigkeit    gegenZusammendrückungs-und Ausdehnmgs-      ermüdlmgen und eine Erhöhung der    Bie  gungs-Lebensdauer    ohne Beeinträehtigung des Haftvermögens an Kautschuk zu verleihen, während gleichzeitig die erforderliche Menge der Klebemasse zur Erzielung des Haftver  mögens    des Garnes an dem Kautschuk auf ein Minimum herabgesetzt werden kann, so dass das behandelte Garn bzw.

   ein Gewebe aus solehem Garn   Kautschukgebilden    unter Verbesserung der Eigenschaften einverleibt werden kann, wodurch insbesondere die Dehnung von mit solchen Materialien aus Polyamidfasern verstärkten aufblasbaren Reifen, sowohl bei der Anfangsaufblasung als auch bei den folgenden Lauftemperaturen, verringert wird.



   Die vorliegende Erfindung betrifft damit ein Verfahren zur Herstellung von mit   Ma-    terialien aus Polyamidfasern verstärkten Kautschukprodukten, bei welchem das Material aus Polyamidfasern vor dem   Zusammenbrin-    gen mit dem Kautschuk mit einer wässerigen Klebemasse, die ein härtbares   Resorcin-Form-    aldehyd-Kondensat und einen Latex enthält, behandelt und getrocknet wird. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass dieser Behandlung eine Behandlung des Materials aus Polyamidfasern mit einer niedrig konzentrierten wässerigen Dispersion von Amid von Fettsäure aus   pflanzliehem      61    vorangeht. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist das nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Kautschukprodukt.



   Mit der genannten Vorbehandlung kann erreicht werden, dass das Amid   alle Zwischen-    räume des Materials aus Polyamidfasern durchdringt, so dass auf allen einzelnen Fasern eine das Gleiten und die   Geschmeidigkeit    ver  bessernde Schutzschicht    entsteht. Bei der anschliessenden Behandlung mit der Klebemasse wirkt das Amid als Weichmacher, verhindert   ein Sprödwerden und erhält    die volle Biegsamkeit des Materials. Zudem schützt die Amidschicht die   Polyamidfasersubstanz    vor zu starkem Angriff durch Bestandteile der   Klebe-    masse und gegen unerwünsehte Veränderungen durch die beim Trocknen derselben   übli-      cherweise angewendete hohe Temperatur.   



   Als Amide von   Fettsäuren aus pflanz-    liehen Ölen können bei dem vorliegenden Verfahren zum Beispiel   Koksonu#öl-,    Sojaöl-,   Leinöl-,    Baumwoollsaatöl- und Rapsöl-Fett säureamid verwendet werden. Da diese Säuren und damit auch die aus ihnen gewonnenen Amide in der Regel kleine Mengen Glyzeride enthalten, wird das   Weichmaehungsvermögen    der Amide noeh verbessert.



   Im allgemeinen schwanken die   physikali-    sehen   Eigensehaften-der Amide zwisehen      einem wachsähnlichen    festen Zustand und demjenigen einer weiehen Paste.



   Je länger die   KoMenstoffkette    des Amides ist, desto geringer ist dessen   Lösliehkeit.   



   Die wässerigen Dispersionen der Amide enthalten   zweckmässig etwa l    bis 5 Gewiehtsprozent an   Olfettsäureamid.    In der prakti   schen Anwendung ergab sieh als zweckmässig,    eine etwa   2prozentige Olfettsäureamiddisper-    sion zu verwenden und dafür zu sorgen, dass etwa   1 6/o Amid, bezogen auf    das   Trocken-    gewicht des Materials aus Polyamidfasern, auf letzterem verbleiben.



   Zur Ausführung der Behandlung   des Ma-    terials aus Polyamidfasern wird zweckmässig eine Apparatur verwendet, welche   Tauchtanks,      Quetsehrollen,    eine Trockenkammer, Spannrollen (wenn das Material aus Polyamidfasern während der   Troeknung gespannt    wird) und Vorrichtungen zum Aufwinden des behandelten Materials aus Polyamidfasern umfasst. Da solche Apparaturen in der Praxis allgemein bekannt sind, erübrigt sich eine Erläuterung und Beschreibung.



   Beispiel
Man lässt ein   vielfädiges    Polyamidgarn, bekannt als   210    den. /vierfach/2 Kabel oder   840    den/zweifach   Reifenkorb,    durch eine in einem   Tauchtank    befindliche 2, 2prozentige wässerige Dispersion von Amid von Fettsäure aus pflanzlichem Öl und anschliessend   zur Ent-    fernung der übersehüssigen Dispersion durch Quetsehrollen laufen. Das Garn fühlt sich nach Durchlaufen der Quetsehrollen im wesentliehen trocken an.

   Das so behandelte Garn wird dann sogleich durch einen zweiten Tauchtank mit einer ein härtbares Resorein-Form  aldehyd-Kondensat    und einen Latex enthal  tenden Klebemasse laufengelassen, welche    die folgende   gewichtsmässige    Zusammensetzung aufweist :
Synthetischer   Latex* 38, 5"/.   



   Wasser   53,      9  /o   
Resorein 3,   8  /o   
Formaldehyd 1, 9%
Alkali   (10  /a NaOH-Losung)    1, 9%  *Polyvinylpyridin-Latex mit 40-41% Feststoffgehalt.



     I) arauf lässt    man das Garn zur Entfer  nung    des Überschusses der   Behandlungsflüs-    sigkeit zwischen Quetschrollen durchlaufen.



  Man kann das Garn, falls es gewünscht wird, auch zweimal   durci    diese Klebemasse laufen lassen. Das auf diese Weise behandelte Garn wird dann im feuchten Zustand auf annähernd   20     /o seiner   Trocken-Bruchfestigkeit    gespannt und durch einen Trockenofen geschickt, wobei das Garn unter Spannung von ungefähr 25 % seiner Bruchfestigkeit gehalten wird.



  Der verwendete Ofen ist ein solcher vom Wärmeaustausehertyp, bei welchem die rücklaufende Luft in der   Garntrockenkammer    des Ofens auf eine Temperatur von etwa 205  erhitzt wird. Die Temperatur wird   zweckmä#ig      zwischen 149    und   232     gehalten, in Abhängigkeit von der Form des Garnes und ! der Behandlungsgeschwindigkeit, doch bleibt auch eine während des Trockenprozesses auftretende Erhitzung auf   31s59    ohne nachteilige Folgen. Nach dem Verlassen der Trockenkammer wird das Garn gekühlt und auf einem Rohr unter   Bildang      eines Garnwickels    aufgewunden.



   Das so behandelte Garn wird dann in üblicher Weise in die Wandung eines   Gummi-    luftreifens eingebracht. Der Reifen wird aufgeblasen und dann der allgemein bekannten Laufprüfung, welche in dem Laufen des Reifens unter verschiedenen Belastungen gegen ein   Rillenband !    in Annäherung an die Strassenverhältnisse besteht, unterworfen. Ein weiterer   aufgeblasener    Reifen von ähnlicher Bauart, jedoch mit einer Einlage aus   vielfädigen      Poly-    amidgarnen oder   Reifenkord,    welches in der bisher bekannten Weise behandelt und bearbeitet wurde, wird dem gleichen Versuch unterworfen.



   In der folgenden Tabelle sind zum Vergleich die sich ergebenden Dehnungswerte und Breitenzunahmen der Lauffläche des Reifens, der Breite und Höhe des   Reifenquerschnittes,    und zwar des bisher gebräuchlichen Reifens (bezeichnet als Beispiel A) und des Reifens naeh der Erfindung (bezeichnet als Beispiel B) aufgeführt, und zwar vor und nach Anwendung der Laufprüfung.



   Tabelle
Lauffläehenbreite   Quersohnittsbreite    Querschnittshöhe Beispiel vorher nachher % Ver-vorher nachher   %    Ver-vorher nachher % Ver mm mm gröBerung mm mm grösserung mm mm gröBerung
A 123, 2 129, 5 5,15 196, 9   205,    7   4, 5, 0 185,    4   191,      5    3, 30
B 123, 2   127,    0   3,    09 185,   4    193, 0 4, 10 185, 9 190, 5 2, 45
Bei Ausführung dieser Versuche wurde der iibliche Reifen A hinsichtlich seiner Vergrösserung nach einem Lauf entsprechend einer Vergleichsstrecke von 4, 53 km und der Reifen B nach der Erfindung hinsichtlich seiner Vergrösserung naeh einem Lauf entsprechend einer   Vergleichsstrecke    von 5,

     72i    km ausgewertet. Auf Grund der Tatsache, dass der Reifen B für eine Vergleichsstrecke von 1, 19 km mehr geprüft wurde als der Reifen   A      @     (über   25    % mehr als   Reifen A) ergab der    Reifen B eine auffällige geringere dimensionale Vergrösserung als Reifen A. Im besonderen waren die Erhöhung der   Laufflächen-    breite, der Querschnittsbreite und der Quer  sehnittshöhe    des Reifens B etwa 40%, 9% und   26  lo    geringer als die entsprechenden Werte des Reifens A.



   Aus den vorliegenden Versuchen ergibt sich auch, dass eine Behandlung nach der    Erfindung die Zusammendrückungs-Ausdeh-      nungs-oder Biegnngslebensdauer    des Garnes tatsächlich erhöht, wobei die Lebensdauer des Garnes die übliche Lebensdauer eines Reifens, welche auf Grund von Mängeln aus andern Gründen ihre Grenze findet, überschreitet.



   Es wurde auch gefunden, dass ein nach der Erfindung behandleltes Garn an Kau  tschuk    ebenso gut oder noch besser anhaftet als das in der bisher gebräuchlichen Weise behandelte Garn. Die Fettsäureamide sind vom Kationentyp und verträglich sowohl mit dem Polyamid als auch mit einer wässerigen Klebemasse, die ein   härtbares Resorein-Formalde-      hyd-Kond'ensat    und einen Latex enthält.



   Es   wird angenommen, dass die Fettsäure-    amide als Weichmacher für das Polyamid auf mehrfache Weise zur Verhinderung einer   Brüehigkeit    wirken. Erstens wird angenommen, dass das Fettsäureamid unter hohem Quetschrollendruck bis in den Kern des Garnes oder Kordes gepresst und beim anschliessenden Abquetschen des   Wasserüberschusses    niedergeschlagen wird, wobei es eine weiche, ge  sehmeidige WIasse    in dem Kern oder dem Zentrum des Garnes oder Kordes belässt, welche als Abschluss wirkt. Wenn ein so behandeltes Garn oder ein so behandelter Kord durch die wässerige Klebemasse läuft, wird letztere durch diesen Abschluss daran gehindert, in den Kern des Garnes bzw. des Kordgewebes einzudringen.

   Auf diese Weise ergibt sieh ein   biegsameres,      harzbehandeltes Garn    oder Kordgewebe.



   Zweitens   wird angenommen, dass das Fett-    säureamid eine dünne pastöse oder   gallert-    artige Schutzschicht auf der   Oberfläehe    der innern Fäden bildet. Da Polyamide einer Oxydation und einer   Beeinflussung dureh    Hitze unterliegen, ist anzunehmen, dass eine dünne Schicht des   Fettsä. ureamides diese Wir-      kung herabsetzt und    so als Schutz gegen eine   Brüehigkeit    wirkt.



   Drittens wird schliesslich angenommen,   da#    das Fettsäureamid in Verbindung mit der Klebemasse als Weiehmaeher wirkt, um eine Brüehigkeit derselben zu verhindern.



   Ein Garn, welches auf diese Weise mit einer Fettsäureamid-Dispersion und einer wäs  serigen,    härtbares   Resorcin-FormaIdehyd-Kon-      densat und    einen Latex   eiithaltenden      Klebe-    masse behandelt wurde, hat die Eigenschaft, sich ohne Herabsetzung seiner   Durehsehnitts-      festigkeit oder Biegungslebensdauer auf    eine Ausdehnung oder Verlängerung von ungefähr 10% spannen zu lassen. Dies ist vorteilhaft, weil. die   Kosten des Polvamidgarnes, welches    in Reifen oder andere Gebilde eingebaut wird, in dem gleichen   Ma#e    verringert werden, wie das Garn gelängt wird.

   Ebenso wird das   Ge-    wicht des Verstärkungsmaterials verringert, so dass man beispielsweise einen Reifen von geringerem   ('ewieht    erhalten kann.



   Andere   Vorteile der vorliegenden Erfin-    dung bestehen darin, dass Reifen mit Kordeinlagen, welche in der beschriebenen Weise behandelt wurden, eine geringere ungefederte Belastung haben und sowohl bei dem   anfäng-    lichen Aufblasen als auch bei den folgenden    Lauftemperaturen eine geringere Reifenver-      grosserung zeigen. Ausserdem    wird durch die Behandlung eine   allfällige Hitzeschädigung    des   Polyamides während der Erhitzung    des Reifens bei der Herstellung und auch bei der durch das Laufen des Reifens eintretenden Erwärmung herabsetzt.



   Der im vorstehenden benutzte Begriff Kautschuk sehliesst   nieht nur natürlieh    vorkommenden, sondern auch künstlich hergestellten Kautschuk ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von mit Materialien aus Polyamidfasern verstärkten Kau tschukprodukten, bei welchem das Material aus Polyamidfasern vor dem Zusammenbrin- gen mit dem Kautschuk mit einer wässerigen Klebemasse, die ein härtbares Resorcin-Form. aldehyd-Kondensat und einen Latex enthält, behandelt und getrocknet wird, dadurch gekennzeiehnet, dass dieser Behandlung eine Behandlung des Materials aus Polyamidfasern mit einer niedrigkonzentrierten wässerigen Dispersion von Amid von Fettsäure aus pflanzliehem Öl vorangeht.
    II. Kautsehukprodukt, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren naeh Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Behandlung des verstärkenden Materials aus Polyamidfasern eine wasserige Dispersion mit einem Gehalt an Ölfettsäureamid zwischen 1 und 5 (rewiehtsprozenten verwendet wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durez gekennziechnet, da# die verwendete Dispersion etwa 2 Gewichtsprozente Ölfettsäureamid enthält.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da- durch gekennzeichnet, dass das verstärkende Material aus Polyamidfasern nach dem Aufbringen der Ölfettsäureamid-Dispersion gequetscht wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Troeknung des verstärkenden Materials aus Polyamidfasern unter Span- nung erfolgt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch 1 und den Unteranspriiehen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die'Trocknung bei einer Temperatur von mindestens 149 C, jedoch nicht über 315 C, vorgenommen wird.
CH329733D 1952-11-28 1952-11-28 Verfahren zur Herstellung von mit Materialien aus Polyamidfasern verstärkten Kautschukprodukten CH329733A (de)

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