CH329782A - Rollenzählwerk mit senkrechten Rollenachsen, insbesondere für elektrische Messinstrumente - Google Patents

Rollenzählwerk mit senkrechten Rollenachsen, insbesondere für elektrische Messinstrumente

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CH329782A
CH329782A CH329782DA CH329782A CH 329782 A CH329782 A CH 329782A CH 329782D A CH329782D A CH 329782DA CH 329782 A CH329782 A CH 329782A
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CH
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roller
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Application number
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Inventor
Bollmann Carl
Elsener Engelbert
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Landis & Gyr Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Rollenzählwerk    mit   senkrechten Rollenachsen,    insbesondere      für   elektrische Messinstrum#e@- Der    Ablesung   der von elektrischen    Mess-      instrument.en   wie Elektrizitätszählern angegebenen Verbrauchswerte dienen meist Rollenzählwerke. Solche Zählwerke werden wegen der geringen zur    Verfüging   stehenden Kraft sowie der knappen    Raumverhältnisse   in solchen Instrumenten in neuerer Zeit aus möglichst leichtem Stoff und dünnwandig gebaut.

   So ist es bekannt, die Rollen als kleine Trommeln aus Metallfolien zu erstellen, die auf senkrechten Achsen sitzen und mit in Achsrichtung angebrachten Ziffern versehen sind, so dass trotz kleiner Rollendimension die Ziffern einer gewünschten Normalgrösse entsprechen können. Nun gibt es aber vielfach Bestimmunen, dass mit der niedersten Zahlenrolle eine    Hundertstelteilung   verbunden sein muss, so dass ein Bruchteil der Zahlenangabe dieser Rolle am Instrument ablesbar ist. Dies ist einer Kleindimensionierung der Ziffernrollen hinderlich. 



  Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben. Gemäss ihr ist in einem Rollenzählwerk mit senkrechten    R.ollenaehsen,   insbesondere für elektrische    Messinstrumente,   mit der die niederste    Zahlenstelle   verkörpernden Rolle mit gleicher Drehzahl wie diese drehend eine Skalenscheibe grösseren Durchmessers als die    Zählwerksrollen   gekuppelt. und ist am    Zif-      ierblatt   des Zählwerkes vor der Skalenscheibe ein    Ausschnitt   mit einer    3larkierung   vorgesehen, wobei die Skala.

   der Skalenscheibe und die    Markierung   derart    aus-efiihrt   sind, dass am Ausschnitt Bruchteile von Umdrehungen der niedersten    Zahlenstelle   in Hundertsteln abzulesen sind. 



  Die Zeichnung zeigt Teile von zwei Ausführungsbeispielen der Erfindung. 



     Fig.   1 ist eine Ansicht. des ersten Ausführungsbeispiels, wozu    Fig.   2    ein   Schnitt nach der Linie    II-II   der    Fig.1   ist.    Die      Fig.3   stellt das zweite Ausführungsbeispiel im    Aufriss   mit- einem Teil im Schnitt dar, und    Fig.   4 ist ein Schnitt nach der Linie    IV-IV   der    Fig.   3. 



  Nach dem ersten Ausführungsbeispiel sind 7 die    trommelförmigen   Ziffernrollen des Zählwerkes, beispielsweise eines Elektrizitätszählers. Diese sind zwischen Platinen 2 des Zählwerkes auf senkrechten Achsen 3 angeordnet. 4 ist das Zifferblatt, das vor den Rollen 1 die üblichen Ausschnitte 5 zum Ablesen des Verbrauchswertes, das heisst. des    Zählerstandes,   hat. Mit 6 sind die    Bewegungsübertragungs-      mittel   von einer Ziffernrolle 1 auf die andere angedeutet. Mit 7 ist eine Scheibe bezeichnet, die wesentlich    grösseren   Durchmesser als die Zifferntrommeln 1 hat und die an ihrem Umfang mit einer    Hundertstel-Skala   8, das heisst= einer Skala mit. hundert Teilstrichen, versehen ist.

   Diese Scheibe 7 ist hier durch direkte Anordnung auf der Achse 3 der niedersten Ziffernrolle 1 direkt mit dieser    ge-      kiippelt,   dreht also mit gleicher Drehzahl wie- 

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 diese Rolle. Dort, wo sich die Skalenscheibe 7 hinter dem Zifferblatt 4 befindet, hat dieses eine Ausbuchtung 9, in welche die Skalenscheibe 7 hineinragt und welche vor der    Ska-      7      enscheibe   einen Ausschnitt 10 mit einer Marke 11 aufweist. Zufolge der Ausbuchtung 3 kann das Zifferblatt 4 mit den Ausschnitten 5 nahe an die Ziffernrollen 1 verlegt. sein, so dass an diesen eine gute und zuverlässige    Ablesung   erfolgen    kann.   



  Der Antrieb des Zählwerkes von der Zählertriebachse erfolgt über    Untersetzungsräder   12 auf die Achse der niedersten Ziffernrolle    1..   



  Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel ist 7 wieder eine    Skalascheibe   wesentlich grösseren Durchmessers    als   die Ziffernrollen 1 und mit    Hundertstelseinteilung   8 versehen. Hier sitzt jedoch die Skalenscheibe 7 auf einer besonderen senkrechten Achse 13, die die letzte Achse im Zuge der Untersetzung von der Zählertriebscheibe her ist und die zu den Achsen 3 der Ziffernrollen 1 so weit im Zählwerk zurückverlegt ist, dass die Scheibe 7 mit ihrer Peripherie in der Ebene der Peripherien der Ziffernrollen 1 liegt. Das Zifferblatt. 4 ist daher mit allen seinen Ausschnitten 5 und 10 plan. 



  Der Antrieb des Zählwerkes erfolgt von der    Zählertriebscheibe   her wieder über Untersetzungsräder 12 und die Achse 13 der Skalaseheibe 7, wobei letztere gleiche Drehzahl wie die niederste Ziffernrolle 1 hat. 



  Das beschriebene Zählwerk wird bei Einhaltung minimaler    Reibungs-   und Raumverhältnisse Bestimmungen gerecht, an einer    Hun-      dertstelteilung   einen Bruch des vom Zählwerk angegebenen    Verbrauchswertes   unter der niedersten Rollenstelle ablesen zu können. 



  Die Anordnung könnte auch so getroffen sein, dass die Skalenscheibe 7 eine Zehnerskala trägt und die Markierung am    Ausschnitt.   10 des Zifferblattes einen Abschnitt einer    Hundertstelteilung   darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rollenzählwerk mit senkrechten Rollenachsen, insbesondere für elektrische Messinstru- mente, dadurch gekennzeichnet, dass mit der die niederste Zahlenstelle verkörpernden Rolle mit. gleicher Drehzahl wie diese drehend eine Skalenscheibe grösseren Durchmessers als die Zählwerksrollen gekuppelt und am Zifferblatt des Zählwerkes vor der Skalenscheibe ein Ausschnitt mit -Markierung vorgesehen ist, wobei die Skala der Skalenscheibe und die 3far- kierung derart ausgeführt sind, dass am Ausschnitt Bruchteile von Umdrehungen der niedersten Zahlenstellen in Hundertsteln abzulesen sind. UNTER-ANSPRÜCHE 1.
    Rollenzählwerk nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenscheibe direkt auf der Achse der die niedrigste Zahlenstelle verkörpernden Rolle sitzt und Hunderterteilung trägt, während das Zifferblatt am Ausschnitt eine Marke trägt. 2. Rollenzählwerk nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Skalenscheibe im Zuge der Bewegungsübertragung vom Instrumenttriebsystem auf die die niedrigste Zahlenstelle verkörpernde Rolle des Zählwerkes auf der letzten Achse der Z''ber- t.ragungsräder vor dieser Rolle sitzt. 3.
    Rollenzählwerk nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadureli gekennzeichnet, dass das Zifferblatt eine Ausbuchtung hat, die den über die Ebene des Zifferblattes vorragenden Teil der Skalenscheibe überdeckt und den Ausschnitt mit der Marke aufweist. 4. Rollenzählwerk nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenscheibe mit ihrer Peripherie in der Fluelit der Peripherien der Zahlenrollen des Zählwerkes liegt, so dass das Zifferblatt auch mit. Bezug auf Ausschnitt und Markierung vor der Skalenscheibe plan ist. 5.
    Rollenzälilwerlz nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Skalenscheibe eine Zehnerskala trägt und die Markierung am Ausschnitt des Zifferblattes einen Teil einer Hundertstelteilung darstellt.
CH329782D 1954-12-30 1954-12-30 Rollenzählwerk mit senkrechten Rollenachsen, insbesondere für elektrische Messinstrumente CH329782A (de)

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