CH329852A - Absperrorgan - Google Patents

Absperrorgan

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CH329852A
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Sulzer Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/0007Fluidic connecting means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/02Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle
    • F16K1/04Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle with a cut-off member rigid with the spindle, e.g. main valves

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Description


  



  Absperrorgan    Die Erfindvng bezieht sich auf    ein als    Indikatorventil verwendbares Absperrorgan    im Verbindungsweg eines Messgerätes mit einem Druckraum. Es ist dadurch gekennzeiehnet, dass zur Absperrung ein Ventil dient, dessen Spindel einen zentralen, an  sellliessend    an die   Dichtfläche des Ventil-    tellers bis zum andern äu¯ern Ende der Spindel führenden   Verbindungskanal    besitzt und in der zentralen Bohrung eines Anschlusschementes für das Messgerät gehalten ist, und dass ferner das Anschlusselement ein Gewinde zur   axialen Versehiebung    der   Ventiispindel    im Ventilgehäuse besitzt.

   Zweck   mässig besitzt das Ansehlusselement einen    in seine Bohrung hineinragenden teil und ist an seinen entgegengesetzten Enden mit je einem Gewindle versehen, von denen das eine zur Verbindung mit. dem Messgerät und das andere zur Verbindung mit dem Ventilgehäuse dient. Es kann sieh empfehlen, in der axialen Bohrung   d'es    Ventilgehäuses einen Absatz vorzusehen, auf welchen das   Anschluss-    element bei seiner axialen   Versehiebung    zum   Anfsitzen    kommt. Es kann auch Vorteile   l) ieten,    in dem zur Verbindung mit dem   Druekraum dienenden    Teil des   Ventilgehäu-    ses den Ventilsitz anzuordnen.

   Ferner kann es zweckmässig sein, dass der Spindelhals mindestens einmal abgesetzt ist und diese Absetzung am in die Bohrung des Anschlusselementes vorspringenden Teil gehalten ist.



     1'blieherweise erfol'bt    der   Anschluss    von Messgeräten an unter Druck stehende Räume, wie etwa die Zylinderräume von   Brennkraft-    maschinen, unter Zwischenschalten eines sogenannten Indikatorventils, das meistens einen mehr oder weniger grossen schädlichen Raum zwischen dem Messgerät und dem Zylinder einschliesst. Dieses Ventil wird vermittels eines Handrades betätigt, das an der seitlich aus dem   Vent. ilgehäuse herausragenden    Spindel befestigt ist. Wegen dieser Ausgestaltung   benotigt    das Ventil beim Aufschrauben auf den Zylinderkopf, zum Beispiel eines Dieselmotors, einen Platz, der bei der gedrängten Bauart dieser Machine vielfach nicht vorhanden ist.

   Es   sind auch Druckmessgeräte    bekannt, die ohne Zwischenschaltung eines platzbedürfenden Indikatorventils durch Aufschrauben auf den Zylinderdeckel direkt mit dem Druckraum verbunden werden können. Diese Druckmesser öffnen beim Aufschrauben automatisch ein in ihnen untergebrachtes Absperrorgan und schliessen dieses wieder, wenn der Druckmesser abgeschraubt wird., Diese Messgeräte sind jedoch empfindlich gegenüber einer Versehmutzung, zum Beispiel durch Verbrennungsrüekstände, die beim Offnen des Absperrorgans von dem das Messgerät beaufschlagenden Druckmedium mitgerissen werden und die Dichtigkeit des Ventils beeinträchtigen können. Um auch hier ein Abdichten zu erzeugen, wird ein besonderer aufschraubbarer Notverschluss benötigt.



  Ferner kann sieh cler Umstand aueh naeh teilig auswirken, dass das Ventil nicht ohne Vornahme besonderer Massnahmen als Dekom  pressionsventil',    beispielsweise beim Durchdrehen der Machine, benutzt werden kann.



   Diese Nachteile werden dureh die erfin  dungsgemässe    Ausbildung des Absperrorgans vermieden. In der Abbildung ist eine bevorzugte Ausführungsform als Beispiel des er  findungsgemässen    Absperrorgans   wiederge-    geben.



   Das in Fig.   1    geöffnete und in Fig. 2 geschlossen dargestellte Absperrorgan besteht aus einem zylindrischen Körper, der keinen seitlich hervorstehenden Teil aufweist und somit nur einen geringen Platzbedarf beim Befestigen am   Druckraum bzw. Zylinder-    deckel Erfordert. Es setzt sich zusammen aus dem Anschlusselement   1,    dem Ventilehäuse 2 und der Ventilspindel 3. Die Achse der   Ventilspindel    ist mit einer Bohrung 4 versehen, die oberhalb des Ventiltellers seitlieh in einer oder mehreren Bohrungen 5 ausmündet. Das Anschlusselement besitzt die Form eines Doppelnippels mit einem Aussengewinde   6,    das zum Anschluss des hier nicht gezeigten Messgerätes dient. Mit seinem andern Aussengewinde 7 ist das Anschlusselement in das Ventilgehäuse 2 einschraubbar.

   Die beiden Gewinde 6 und 7 können gegenläufig zueinander ausgebildet sein. Das Anschlusselement   1    ist mit einer zentralen Bohrung versehen, in deren Innerem ein Teil   8    vor  sprint.    Die Spindel 3 ist an ihrem Hals stufenförmig abgesetzt und ragt mit diesem Teil in die Bohrung des Anschlusselementes hinein, wobei sie sich mit dem Absatz 9 gegen das Anschlusselement abstützt.. Am   Teil 8    ist die Spindel mit. tels des auf den   Spindel-      hals ailfsehraubbaren Ringes    10 gehalten, und zwar vorteilhaft mit Spiel derart, daxss die Spindel im Anschlusselement noch um ihre eigene Achse drehbar ist.

   Um den Ring 10 auf dem Spindelhals gegen selbsttätiges Verdrehen zu sichern,   ist eine Sieherungssehraube    11 vorgesehen. Die Spindel kann aber auch auf eine andere Art, zum Beispiel durch eine   Sehweissverbindung,    fest mit dem   Anschluss-    element verbunden werden. Das   Ansehluss-    element besitzt ferner zweckmässig unterhalb des   Anschlussgewindes    6 noch eine besondere Ausgestaltung, welche das Drehen des An   schlusselementes erleichtern soll. An Stelle    des hierfür dienenden und in der Abbildung gezeigten runden Flansches 12 mti den Bohrungen 13 kann zum Beispiel auch das   Ah-       schlusselement mit. einem Seehskant versehen    sein.

   Das Ventilgehäuse 2 ist. mit einem Gewinde   14    in die Wand des das zu messende   Medium enthaltenden Druekraumes    15 bzw. in eine mit dem Druckraum in Verbindung stehende Leitung einschraubbar. An dem in den Druckraum eingeschraubten Ende des   Ventitgehäuses    ist der Ventilsitz 16 für den Ventilteller 17 vorgesehen. Die Bohrung des Ventilgehäuses ist mit einem Absatz 18 versehen, weleher die Axialverschiabung des Anschlusselementes in das Innere des Ventilgehäuses begrenzt.



   Zum Gebrauch wird das Absperrorgan,    dessen Ventilspindel sieh entsprechend der    Fig. 2 in Schliessstellung befindet, mit dem Druckraum zusammengeschraubt. Dann wird auf das freiliegende Gewinde 6 des   Ansehluss-    elementes ein Messgerät aufgeschraubt. Durch eine geeignete ausführungsform des Gewindes 7, mit dem das   Ansehlusselement    in das Ven   t. ilgehäuse eingeschraubt wird, beispielsweise    gegenläufig zum Gewinde 6 oder besondere   Ganghohe,    kann erreicht werden, dass sich das Ansehlusselement beim Aufschrauben des Messgerätes nicht von allein mitdreht.

   Erst wenn das Messgerät fest. auf das anschlusselement aufgeschraubt ist, kann das Ansehlusselement bei grösserer Kraftanwendung von Hand oder unter Zuhilfenahme zum Bei spiel eines für die Bohrungen 13 des Flan sches 12 passenden Schlüssels weitergedreht werden, wobei es sieh in das Ventilgehäuse   hineinschraubt.    Da die Ventilspindel im Anschlusselement gehalten wird, macht sie die axiale Verschiebung des Anschlusselementes mit, wobei sich der Ventilteller vom Sitz   ab-    hebt und somit die Verbindung zwischen dem Druekraum und dem Messgerät   freiRiht.   



  Naeh   erfolgter Messung wird zuerst    das An  schlusselement    in entgegengesetzter Richtung   xurüekgesehraubt, wobei gleichzeitig    der Ventilteller 17 zum diehtenden Aufsitzen auf den Ventilsitz 16 gelant. Naeh dem derart   erfolgt en Absperren    des Druekraumes vom Messgerät und von der äussern Atmosphäre kann das Messgerät vom Anschlusselement   ! eicht abgeschraubt    werden.



     Das Absperrorgan hält bei    einer Ausfüh   rungsform den Drückraum auch dann noch    geschlossen, wenn es mit einem aufschruabharen Messgerät fest verbunden ist, da es erst durch eine weitere Drehbewegung geöffnet werden kann. Es kann auch so lange ge  selilo, ssen    bleiben, bis das Absperrorgan als   Dekompressionsventil betätigt wird.    Vom zu messenden. Iledium   mitgerissene Schmutz-    teile, die   sicli    auf dem Ventilsitz ablagern, können leicht durch eine   mögliehe    Drehbewegung des Ventiltellers auf dem Sitz z verrieben werden, so dass auf einfache Weise die dichtwirkung des Sitzes wieder hergestellt wird.

   Ein solches Indikatorventil vereinigt somit die Vorteile der bisher bekannten Einrichtung, ohne jedoeh deren Nachteile zu besitzen.



   Im gezeigten Beispiel ist vorausgesetzt, dass das Absperrorgan mit seinem Anschlusselement direkt an das lessgerät und mit seinem Ventilgehäuse direkt an den Druckraum angeschlossen wird. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, zwischen dem Absperrorgan und dem Messgerät bzw. dem Druckraum   erforderlichenfalls noch besondere Zwi-    schenverbindungsstücke vorzuschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absperrorgan im Verbindungsweg eines Messgerätes mit einem Druckraum, dadurch gekennzeichnet, dass zur Absperrung ein Ventil dient, dessen Spindel einen zentralen, an sehlliessend an die Dichtfläche des Ventiltellers bis zum andern äussern Ende der Spindel führenden Verbindmgskanal besitzt und in der zentralen Bohrung eines Anschlusselementes für das Messgerät gehalten ist, und dass ferner das Anschlusselem3ent ein Gewinde zur axialen Verschiebung der Ventilspinde] im Ventilgehäuse besitzt.
    UNTEBANSPBÜCHE 1. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansclusselement einen in seine Bohrung hineinragenden Teil besitzt und an seinen entgegengesetzten Enden mit je einem Gewinde versehen ist, von denen das eine zur Verbindung mit dem Messgerät und das andere zur Verbindung mit dem Ventil'gehäuse dient.
    2. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der axialen Bohrung des Ventilgehäuses ein Absatz vorgesehen ist, auf dem das Anschlusselement bei seiner axialen Vershciebung aufsitzt.
    3. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zur Verbindung mit dem Druckraum dienenden Teil des Ventilgehäuses der Ventilsitz angeordnet ist.
    4. Absperrorgan nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Spindelhals mindestens einmal abgesetzt ist und diese Absetzung am in die Bohrung des Anschluss- elementes vorspringenden Teil gehalten ist.
CH329852D 1955-02-26 1955-02-26 Absperrorgan CH329852A (de)

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