CH329876A - Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser - Google Patents

Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser

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CH329876A
CH329876A CH329876DA CH329876A CH 329876 A CH329876 A CH 329876A CH 329876D A CH329876D A CH 329876DA CH 329876 A CH329876 A CH 329876A
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Switzerland
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Koninkl Maschf Gebr Stork & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0063Regulation, control including valves and floats

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung    zum   Eilt gasen    von Wasser, insbesondere von   Wesselspeisewasser,    welche einen Behält er   aufweist,      welehem    das zu entgasende   Wasser    oberhalb des Wasserspiegels durch wenigstens eine Brause zugeführt wird und das   Wasser    im Behälter mittels Dampf erhitzt wird.    lF°s    hat sieh gezeigt, dass es zur Erzielung einer guten Entgasung des in den   Behalter    eintretenden Wassers erforderlich ist, dass das im letzteren vorhandene Wasser eine Tem  peratur    hat,

   die wenigstens   10     C höher als die Temperatur des eintretenden Wassers ist.



   Die Erfindung hat zum Zweeke der genannten Anforderung bei wechselnder Temperatur des in den Behälter eintretenden   Wessers    dadurch zu entsprechen, dass ein konstanter   Temperaturuntersehied    von wenigstens   100    C zwischen dem in den Behälter eintretenden Wasser und dem im Behälter vorhandenen   Wasser    aufrechterhalten wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss eine   Regelvorrieh-    tung vorgesehen, welche die Zufuhr des Heizdampfes in Abhängigkeit des Unterschiedes zwischen der Temperatur des in den Behälter   eintretenden    und der Temperatur des im Behält er vorhandenen Wassers derart steuert, dass ein Temperaturunterschied von wenigstens   10"C    aufrechterhalten wird.

   In dieser Weise wird nicht nur der erwünschte Mindesttemperaturunterschied von   10     C   aufrecht-    erhalten, sondern auch verhindert, dass die Temperatur des Wassers im Behälter und daher auch der   Drtlek    im letzteren zu hoch ansteigt, wodurch die Entgasereinrichtung unwirtschaftlich arbeiten würde.



   Die Erfindung wird näher erläutert an   l-Tand    der Zeichnung, in welcher ein Ausfüh  rungsbcispicl    einer Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt ist.



   Oben im waagrecht liegenden Behälter 1 ist am einen Ende desselben eine Brause 2 vorgesehen, der das zu entgasende Kesselspeisewasser durch die Leitung 3 zugeführt wird,   nm    in der Form eines konischen Schleiers in den Behälter 1 oberhalb des Wasserspiegels gesprüht zu werden. Das in der Zeichnung linke Abteil des Behälters 1, in welchem sich der Wasserschleier bildet, ist vom übrigen Teil des Behälters 1 fast vollständig durch eine vertikale Trennwand 4 getrennt, die sich bis unter den Wasserspiegel erstreckt.



   Der   Heizdampf    wird durch eine Leitung 5 zugeführt, welche an ein waagrechtes Austrittsrohr 6 angeschlossen ist, aus welchem der Dampf auf fast die ganze Breite des Be  hälters    1 über den Wasserspiegel ausströmt.



   In dem linken Abteil des Behälters 1, in welchem die Brause 2 vorgesehen ist, befindet sieh oberhalb des Wasserspiegels ein Rohr 7, das am einen Ende ganz offen ist und sich dort durch eine Öffnnng in der Trennwand 4   hindurch    erstreckt. Das Rohr 7 mündet am  andern Ende unter der Brause 2, so dass der Dampf aus dem rechten Abteil des Behälters   1.    zusammen mit den Gasen durch das Rohr 7 unterhalb des   Wasserschirmes    ausströmt und durch den Schleier hindurch zum Austritt 8 zieht.



   Das entgaste Wasser verlässt den Behälter durch die Leitung 9.



   Die Dampfleitung 5 erhält Heizdampf von verschiedenem Druck aus der Leitung 10 bzw. der Leitung 11, in welcher ein Regelventil   12    bzw. 13 eingeschaltet ist.



   An die Zufuhrleitung 3 für das zu entgasende Wasser ist ein auf die Temperatur ansprechendes Organ 14, und an den Wasserraum des Behälters 1 ist ein ähnliches Organ 15 angeschlossen. Die Impulse dieser Organe 14 und   5    werden auf einen Differentialmechanismus 16 übertragen, der zum Beispiel zwei miteinander gekuppelte   Bourdonfcdcin    enthält und die   Regelimpulse    auf die Verstelleinrichtung des Regelventils 12 in der Dampfleitung 10 überträgt, so dass die Stellung dieses Ventils 12 durch den Unterschied zwischen den Temperaturen der Organe 14, 15 und somit auch durch den Unterschied zwischen der Temperatur des in den Behälter 1 eintretenden und der Temperatur des im Behälter 1 vorhandenen Wassers beherrscht wird.



   In ähnlicher Weise können die Impulse der Organe 14, 15 über einen analogen Dif  ferentialmeelianismus    17 auf die Verstellein  richtung    des Regelventils 13 in der Dampfleitung 11 übertragen werden, so dass auch, wenn der Behälter 1 mit Dampf aus der Leitung 11 erhitzt wird, ein konstanter   Temperaturunter-    schied zwischen dem aus der Leitung 3 zugeführten Wasser, dessen Temperatur zum Beispiel   1200 C    beträgt, und dem im Behälter 1 vorhandenen Wasser, dessen Temperatur zum Beispiel   1300    C beträgt, aufrechterhalten wird wobei zu   bemerken    ist, dass dieser Tempera  turuntersehied      audi    mehr als   10"C    betragen kann.



   Anstatt einer könnten auch mehrere Brausen im linken Abteil des Behälters 1 vorgese  hen    sein.  



      PATETSPRCH   
Einrichtung zum Entgasen von Wasser. insbesondere von   Resselspeisewasser,    welche einen Behälter aufweist, welchem das zu entgasende Wasser oberhalb des Wasserspiegels durch   wenigstens    eine Brause zugeführt wird und das Wasser im Behälter mittels Dampf erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine   Ptegelvorriehtung    vorgesehen ist, welche die Zufuhr des Heizdampfes in Abhängigkeit des Unterschiedes zwischen der Temperatur des in den Behälter eintretenden und der Temperatur des im Behälter vorhandenen Wassers derart steuert, dass ein   Temperatur       unterschied von wenigstens 10  C < ' aufrecht-    erhalten wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. andern Ende unter der Brause 2, so dass der Dampf aus dem rechten Abteil des Behälters 1. zusammen mit den Gasen durch das Rohr 7 unterhalb des Wasserschirmes ausströmt und durch den Schleier hindurch zum Austritt 8 zieht.
    Das entgaste Wasser verlässt den Behälter durch die Leitung 9.
    Die Dampfleitung 5 erhält Heizdampf von verschiedenem Druck aus der Leitung 10 bzw. der Leitung 11, in welcher ein Regelventil 12 bzw. 13 eingeschaltet ist.
    An die Zufuhrleitung 3 für das zu entgasende Wasser ist ein auf die Temperatur ansprechendes Organ 14, und an den Wasserraum des Behälters 1 ist ein ähnliches Organ 15 angeschlossen. Die Impulse dieser Organe 14 und 5 werden auf einen Differentialmechanismus 16 übertragen, der zum Beispiel zwei miteinander gekuppelte Bourdonfcdcin enthält und die Regelimpulse auf die Verstelleinrichtung des Regelventils 12 in der Dampfleitung 10 überträgt, so dass die Stellung dieses Ventils 12 durch den Unterschied zwischen den Temperaturen der Organe 14, 15 und somit auch durch den Unterschied zwischen der Temperatur des in den Behälter 1 eintretenden und der Temperatur des im Behälter 1 vorhandenen Wassers beherrscht wird.
    In ähnlicher Weise können die Impulse der Organe 14, 15 über einen analogen Dif ferentialmeelianismus 17 auf die Verstellein richtung des Regelventils 13 in der Dampfleitung 11 übertragen werden, so dass auch, wenn der Behälter 1 mit Dampf aus der Leitung 11 erhitzt wird, ein konstanter Temperaturunter- schied zwischen dem aus der Leitung 3 zugeführten Wasser, dessen Temperatur zum Beispiel 1200 C beträgt, und dem im Behälter 1 vorhandenen Wasser, dessen Temperatur zum Beispiel 1300 C beträgt, aufrechterhalten wird wobei zu bemerken ist, dass dieser Tempera turuntersehied audi mehr als 10"C betragen kann.
    Anstatt einer könnten auch mehrere Brausen im linken Abteil des Behälters 1 vorgese hen sein.
    PATETSPRCH Einrichtung zum Entgasen von Wasser. insbesondere von Resselspeisewasser, welche einen Behälter aufweist, welchem das zu entgasende Wasser oberhalb des Wasserspiegels durch wenigstens eine Brause zugeführt wird und das Wasser im Behälter mittels Dampf erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ptegelvorriehtung vorgesehen ist, welche die Zufuhr des Heizdampfes in Abhängigkeit des Unterschiedes zwischen der Temperatur des in den Behälter eintretenden und der Temperatur des im Behälter vorhandenen Wassers derart steuert, dass ein Temperatur unterschied von wenigstens 10 C < ' aufrecht- erhalten wird.
CH329876D 1955-09-08 1956-07-31 Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser CH329876A (de)

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NL (1) NL93151C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2410083A1 (fr) * 1977-11-24 1979-06-22 Celleco Ab Procede de degazage de matieres premieres pour la fabrication du papier et dispositif pour son execution

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2410083A1 (fr) * 1977-11-24 1979-06-22 Celleco Ab Procede de degazage de matieres premieres pour la fabrication du papier et dispositif pour son execution

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