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Abstimmvorrichtung für einen Empfänger elektrischer Signale, insbesondere für Fernsehzwecke Die Abstimmvorrichtungen, die bisher in der Fernsehindustrie verwendet wurden, waren bis auf 12 Fernsehkanäle im VHF- Frequenzbereich (VHF = Very High Fre- quency, 30-300 MHz) begrenzt. Vor kurzem jedoch wurden für Fernsehzwecke in den Vereinigten Staaten von Amerika 70 neue Kai) äle im UHF-Frequenzbereieh (UHF =UltraHigh Frequency, 300-3000 MHz) vorgesehen.
Die Fernsehindustrie sah sich daher der :Aufgabe gegenüber, Abstimmv orrichtungen für die grosse Anzahl von 82 Kanälen in einem sehr grossen Gesamtbereich, der in der Praxis von 54-890 MHz reicht, zu entwickeln.
Die vorliegende. Erfindung betrifft eine Abstimmvorrichtung für einen Empfänger elektrischer Signale, der in seiner bevorzugten, nachstehend beschriebenen Ausführungsform diese Aufgabe äusserst zweckmässig löst, die aber auch für andere Zwecke ausgebildet und verwendet werden kann.
Die Abstimmvorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich aus durch eine Trommel, deren Umfang mindestens teilweise durch Segmente gebildet ist, welche je mit an Kontakte angeschlossenen Abstimmitteln versehen sind, durch eine stationäre Schaltung, welche an Kontakte angeschlossen. ist, welche bei Drehung der Trommel sukzessive mit den Segmentkontakten in Berührung kommen, wodurch jeweils ein gewisses Band innerhalb eines Frequenzbereiches eingestellt wird, und durch eine mit der Trommel konzentrische Achse, auf welcher Platten befestigt sind, welche mit den genannten Abstimmitteln so zusammenarbeiten, dass durch Drehung dieser Achse die jeweils in dem eingestellten Band gewünschte Frequenz eingestellt werden kann.
Vorzugsweise weist die Abstimmvorrich- tung auch noch eine weitere Trommel auf, die mit der erstgenannten Trommel in Flucht liegt und die Abstimmung in einem weiteren Frequenzbereich gestattet. Die beiden genannten Frequenzbereiche, die im folgenden UHF- Bereich und als VHF-Bereich bezeichnet werden, haben vorzugsweise die oben bereits angegebenen Grenzen von 300-3000 MHz bzw. 30-300 MHz.
Das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes weist den grossen Vorteil auf, dass man durch Bedienung von zwei Einstellknöpfen, die an zwei konzentrischen Achsen angebracht sind, 82 vorbestimmte Frequenzen sehr rasch einstellen kann, ohne durch alle Frequenzen hindurchzudrehen , um beispielsweise von Kanal. 2 auf Kanal 72 umzustellen, wobei Rastvorrichtungen für die richtige Einstellung sorgen.
Ein weiterer Vorteil dieses Ausführungsbeispiels ist, dass mittels einer weiteren konzentrischen Achse Feinabstimmittel sowohl für den UHF-Bereich als auch für den VHF-
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Bereich eingestellt werden können, welche Feinabstimmittel auf zur Erzeugung einer Zwischenfrequenz dienende Oszillatoren einwirken.
Die vorliegende Abstimmv orrichtimg wird vorzugsweise mit einem Feinabstimmelement versehen, und zwar durch Verlängerung der Statorplatten der Abstimmkondensatoren, so dass Teile derselben nach der Aussenseite der Trommel herausstehen.
In der beiliegenden Zeichnung ist das oben- erwähnte Aiisführimgsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig.l ist eine schaubildliche Darstellung der auf VHF-Empfang eingestellten UHF- . VHF-Abstimmvorrichtung.
Fig.2 ist eine schaubildliche Darstellung .der Abstimmvorrichtung nach Fig.1 bei Einstellung auf URF-Empfang.
Fig. 3 zeigt die Anordnung der Statorplat- ten des Abstimmkondensators.
Fig. 4 zeigt ein elektrisches Stromkreisschema der für VHF-Empfaug eingestellten Abstimmvorrichtung nach Fig.1.
Fig. 5 zeigt ein elektrisches Stromkreisschema der entsprechend Fig.2 für UHF- Empfang eingestellten Abstimmvorrichtung.
Fug. 6 ist eine Vorderansicht der Abstimm- vorriehtung, bei welcher Montagemittel für die Segmentplatten oder Spulenplatten und die Rastvorrichtung sichtbar sind.
Fig.7 ist eine Ansicht der Abstimmvor- richtung von der Rückseite, auf welcher die Segmentplatten-lvlontagemittel und die Kon- taktbetätigungsstifte sichtbar sind.
Fig. 8 zeigt den UHF-VHF-Sehaltmecha- nismüs der Abstimmvorrichtimg.
Fig. 9 zeigt eine stationäre Kontakteinheit der Abstimmvorrichtung.
Fig.10 zeigt den Feinabstimmechanismus für Feinabstimmung im UHF- und im VHF- Bereich.
Fig.11 zeigt eine schematische Darstellung einer Variante der Känalwählelemente. Fig.12 ist eine schaubildliche Darstellung der -VHF-UHF-Abstimmvorrichtung.
Fig.13 zeigt den Schaltmechanismus entsprechend der Trommelstellung von Fig.1. Fig.14 zeigt den Schaltmechanismus entsprechend der Trommelstellung von Fig. 2.
Gemäss Fig. 3 weist eine UHF-Trommel 10 zwei Stirnscheiben. 11 und 12 auf. Die Stirnscheibe 11 ist mit peripher angeordneten Schlitzen 13 und runden Öffnungen 14 versehen. Die Stirnscheibe 11 ist auch mit einer im Zentrum angeordneten runden Öffnung 15 versehen, in welcher eine zylindrische Hülse 16 derart angeordnet ist, dass beim Drehen der zylindrischen Hülse 16 eine ähnliche Drehung der Scheibe erfolgt.
Die Scheibe 12 (Fug. 7) ist mit Schlitzen 17 und 1.8 versehen, von denen die Schlitze 17 am Grunde abgerundet und die Schlitze 18 stiefelförmig sind.
Die Scheibe 11 ist mit ungefähr rechteckigen Schlitzen 23 versehen, denen gegenüber in der Scheibe 1.2 sich ähnlich geformte rechteckige Schlitze befinden. In diesen Schlitzen steckt eine Metallschiene 66, der gegenüber eine weitere Schiene 67 auf ähnliche Weise angeordnet ist. Durch die Schienen 66 und 67 sind die Scheiben 11 und 12 starr miteinander verbunden, um beim Drehen der Trommel 10 jede mögliche Winkelverschiebung der Scheiben 11 und 12 gegeneinander zu verhindern.
Die Scheibe 11 ist auch mit einer Anzahl runder Öffnungen 24 versehen, welche der Lage aus Isoliermaterial bestehenden Segmentplatten 30 der UHF-Trommel 10 entsprechen. Die Öffnungen 24 sind zum Nachstellen von später beschriebenen Oszillator-Abstimmele- menten vorgesehen, um dem Monteur die Anpassung der Trommel 10 an die örtlichen Empfangsverhältnisse zu ermöglichen.
Die Scheiben 11 und 12 weisen ferner auch runde Öffnungen 26 auf, welche in den Scheiben derart angeordnet sind, dass ein Schraubenzieher durch die Öffnungen 26 durch die Trommel 10 gesteckt werden kann, zwecks Einstellung von Oszillatorstellsehrau- ben auf den Segmentplatten 226 einer VHF- Trömmel 180 (siehe Fig.1) .
Ferner ist die Scheibe 12 mit einer Reihe von federnden Haltefingern 19 versehen (siehe auch Fig. 7), die von einer auf der Scheibe 12 befestigten Scheibe 19' gebildet werden. und
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Nocken 20 tragen, welche, wie nachstehend beschrieben wird, zum federnden Halten der die Trommel 10 bildenden Segmentplatten dienen.
Scheibe 12 ist auch mit einer zentral angeordneten, runden Öffnung 21 versehen, welche als Lager für die Achse 25 dient, welche konzentrisch in der Hülse 16 angeordnet ist.
Gemäss Fig.3 sind die Stirnscheiben 11 und 12 durch einen Satz von acht TrommelsegMentplatten 30 miteinander verbunden. Jede Platte 30 (Trommelsegment) ist an jedem der beiden Enden mit Zacken 31 und 32 -ersehen, welche in die Schlitze 13, 17 und 18 und die Öffnungen 14 der Scheiben 11 und 12 eingreifen und den Mantel der zylindrischen Trommel 10 bilden.
Auf der einen Aussenseite der Tr ommel- segmentplatten 30 befinden sich Kontakte 35, 36, 37, 38, 39 und 40, von denen 37 in Fig. 3 nicht, aber in Fig. 4 sichtbar ist. Auf der Innenseite der Segmentplatten 30 sind leitende Statorplatten 41a, 41b, 42a, 42b, 43a, 43b paarweise angeordnet, welche die feststehenden Glieder von variablen Abstimmkondensa- toren 45, 46, 47 bilden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die Statorplatten 42b und 43a eine einzige Platte, welche im nachstehenden mit 42b-434 bezeichnet ist.
Zusätzlich zu diesen Statorplattenpaaren 41, 42, 43 ist jede Segmentplatte 30 noch mit weiteren Abstimmitteln versehen, z. B. mit einer Spule 50, welche den Kontakt 35 mit der Statorplatte 41a verbindet. In analoger Weise ist die Statorplatte 41b mit dem Kontakt 36 durch die Spule 53 verbunden. Kontakt 37 ist mit einer zwischen den. Spulen 53 und 55 angeordneten Abschirmplatte 54 verbunden, während die Spule 55 die Statorplatte 42a mit dem Kontakt 38 verbindet.
Die Sta- torplatte 42b-434 ist direkt mit dem Kontakt 39 verbunden, während die Statorplatte 43b durch eine vierte Spule 56 mit dem Kontakt 40 verbunden ist.
Um Kondensatoren zu erhalten,. deren Kapazitätsdifferenz zwischen den beiden End- stellungen der mit den Dielektrikumplatten 61, 62 und 63 versehenen Achse 25, der zu- nehmenden Kanalfrequenz entsprechend abnimmt, weisen die von aufeinanderfolgenden Segmentplatten getragenen, zugehörigen Sta- torplatten 41a und 41b, 42a und 42b-434 und 43b einen in Richtung der für die höheren Frequenzen bestimmten Segmentplatten zunehmenden Abstand voneinander auf.
Im nachstehenden ist der Kapazitätsunterschied zwischen den beiden Endstellungen der Dielek- trikumplatten 61 bis 63 mit d C bezeichnet.
Ferner ist ersichtlich, dass nur eine Dielek- trikumplatte, beispielsweise Platte 61, zur Veränderung der Kapazität von acht Kondensatoren auf den Segmenten 30 vorhanden ist.
Auf ähnliche Weise verändern die Dielek- trikumplatten 62 und 63 gleichzeitig die Kapazitäten der Kondensatoren 46 bzw. 47, welche auf jedem Segment 30 angeordnet sind. Weil die Achse 25 in der Hülse 16 leicht drehbar gelagert ist, kann die Trommel 10 gedreht werden, während die Dielektrikumplat- ten durch geeignete Rastvorrichtungen in einer bestimmten Stellung stehenbleiben.
Ist nun der UHF-Bereich in acht Bänder eingeteilt, wovon jedes, ausgenommen das erste und letzte, 10 UHF-Kanäle umfasst, so kann ein bestimmter Kanal dadurch gewählt werden, dass die Achse 25 zuerst auf eine bestimmte Stellung, die einer Zahl von 0 bis 9 entspricht, nachher die Trommel 10 durch Hülse 16 auf eine Dekadenzahl von 0 bis 7 gedreht wird, welche zusammen mit der der Einstellung der Achse 25 entsprechenden Zahl die Nummer des gewählten UHF-Kanals ergibt.
Das Ende 80 der Achse 25 trägt einen in der Zeichnung nicht dargestellten Einstellknopf, mittels welchem die Dielektrikumplat- ten 61, 62 und 63 einstellbar sind.
Die Abstände der Dielektrikumplatten 61, 62 und 63 untereinander und in bezug auf die Scheiben 11 und 12, sind durch hohlzylindrische Distanzstücke 81, 82, 83 gewährleistet, wovon das Zwischenstück 81 zwischen Platte 61 und Scheibe 11, das Zwischenstück 83 zwischen Platte 63 und Scheibe 12 und das Zwischenstück 82 zwischen den Dielektrikumplat- ten 61 und 62 angeordnet ist,
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Eine kleine Distanzscheibe (nicht dargestellt) trennt die Platten 62 und 63.
Die Distanzstücke 81, 82, 83 sind mit den Platten 61, 62 und 63 zu einer festverbundenen Einheit zusammengebaut, welche leicht auf die Achse 25 aufgesteckt werden kann, leicht in die richtige Lage zu den Platten 41, 42, 43 der Kondensatoren 45, 46, 47 einstellbar ist und keine nachträgliche Nachstellung erfordert.
Die Hülse 82 weist einen Ausschnitt 84 auf, in welchem eine Flachfeder 86 angeordnet ist und die Drehplatteneinheit 61, 62, 63 in der richtigen Winkellage auf der Achse 25 festklemmt.
Die Kontakte 35-40 an der Aussenseite der Trommel 10 weisen nach der Innenseite reichende Verlängerungen 135-140 auf, an welchen die Spulen 50, 53,-55 und 56, die Statorplatten 42b und 43a sowie Abschirm- platte 54 angeschlossen sind.
Die Statorplatten sind mit Verlängerungen 121 und 122 versehen, von denen die längere, nämlich 122, in das betreffende isolierende Segment 30 hineingesteckt und dadurch an demselben befestigt ist.
Um die Trommel 10 zu bilden, werden die Segmente 30 derart montiert, dass die Zacken 31 und 32 mit den Schlitzen 13 und den Öffnungen 14 der Scheibe 11 bzw. den Schlitzen 17 und den Öffnungen 18 der Scheibe 12 rechts im Eingriff stehen.
Bei der Montage ist darauf zu achten, dass der Federfinger 19 vor dem Einführen der Zacke 31 in den Schlitz 17 von der Scheibe abgehoben ist. Nach dem Einschieben wird der Finger 19 wieder freigegeben, so dass der Nocken 20 in den obern Teil des Schlitzes 17 eintritt und die Platte 30 auf den Scheiben 11 und 12 gegen jede Radialverschiebung sichert. Tangentialverschiebung der Platten 30 wird. verhindert durch genaue Masshaltigkeit der Schlitze 13, 17 und 18 und der Öff- nung 14.
Die auf diese Weise gebildete Trommel 10 ist mit einer Rastvorrichtung 90 (Fug. 6) versehen, welche eine bei 92 am Chassis 95 befestigte Feder 91 aufweist, die mit einem U-förmigen Teil 96 (Fug. 3) versehen ist. Der Teil 96 ist an jedem Schenkel mit einer Vertiefung 97 versehen, welche als Lager für einen eine Sperrolle 99 tragenden Stift 98 dient. Diese Rastvorrichtung ist derart am Chassis 95 befestigt, dass bei jedem Eingriff der Rolle 99 in den Schlitz 13 die Kontakte 35--40 auf einem der Segmente 30 mit stationären Kontakten 105-110 (siehe z. B. Fig. 4) auf dem Chassis in Berührung kommen.
An Stelle einer neunten Segmentplatte 30 ist die Metallschiene 66 vorhanden. In der entsprechenden Stellung wird ein VHF-Schal- ter betätigt, wie nachstehend beschrieben wird.
In der Scheibe 12 ist auch eine Öffnung 112 vorgesehen, in welcher ein Zapfen 115 eines Bolzens 11.3 steckt, so dass der Bolzen 113 an der Scheibe 12 befestigt ist (siehe auch Fig. 7 und 8).
Der Bolzen 113 dient zur Betätigung eines mit einer Rolle 118 versehenen Hebels 120. Die Rolle 118 ist am Hebel 120 mittels einer Niete 151 drehbar befestigt. Der Hebel 120 ist am Ende 160 einer Achse 162 befestigt, die zur Betätigung eines Schalters 125 (siehe Fig. 9) dient, mit welchem von UHF-Betrieb auf VHF-Betrieb umgeschaltet werden kann.
Die Achse 162 erstreckt sich über die ganze Länge einer VHF-Trommel 180 (siehe z. B. Fig.1) und trägt über Hebel 162' ein rechteckiges Glied 181, welches sich ebenfalls über die ganze Länge der Trommel 180 erstreckt, in den Fig.1 und 2 aber teilweise weggelassen ist. Ein ähnliches Glied 182 ist an einem am Unterteil des Chassis 186 für die VHF-Trom- mel 180 befestigten Träger 185 stationär angebracht, der nur in Fig. 9 schematisch dargestellt ist.
Am stationären Glied 182 sind durch Nietung Kontakte 190-200 befestigt, welche aus einem leitenden und federnden Material mit sehr guten elastischen Eigenschaften bestehen, um Beschädigung oder Bruch auszuschliessen, so oft von VHF- auf UHF-Betrieb und umgekehrt umgeschaltet wird.
Die Kontakte 190-200 sind auch an dem von der Achse 162 getragenen Glied 181 befestigt und weisen Teile 202 (siehe Fig.9)
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auf, weiche die Verbindung mit einem feststehende Kontakte 320-330 umfassenden Kontaktsatz 205 und den Kontakten 210-220 auf der VI3F-Trommel 180 herstellen, je nachdem ein UH-F- oder ein VHF-Kanal eingeschaltet ist.
Die Konstruktion des Schalters 125 und die beiden Schalterstellungen sind aus den (teilweise schematischen) Fig.1, 2, 9, 13 und 1.4 ersichtlich.
Die Rolle 11.8 des Hebels 120 wird durch den Bolzen 113 betätigt, wenn sich die UHF- Trommel auf der neunten Stellung, in der in den Fig.1 und 13 dargestellten Stellung, befindet, wobei die Schiene 66 (Fig.13) sich über den Kontakten 105-110, ohne Berührung mit demselben, befindet.
Die Betätigung der Rolle 118 durch den Bolzen 113 besteht darin, dass die Rolle 118 gehoben wird, wodurch die Achse 162 verdreht und das Glied 181 gehoben wird und demzufolge die Teile 202 der Kontakte 190 bis 200 in elektrische Verbindung mit den beweglichen Kontakten 210-220 der VHF- Trommel 180 kommen. Wie aus Fig.1 hervorgeht, steht das Glied 181 unter dem Einfluss einer Feder 228, welche einerseits am Glied 181 und anderseits am Träger 185 (siehe Fig.9) befestigt. ist. Durch die bereits beschriebene Betätigung der Rolle 118 durch die Bolzen 113 wird auch die Verbindung zwischen den Kontakten 190 bis 200 und dem stationären Kontaktsatz 205 unterbrochen.
In dieser Stellung ist die Abstimmvorrich- tung zum Empfang von VHF-Signalen bereit, während die UHF-Trommel in ihrer unwirksamen Stellung ist. Wie aus Fig. 4 deutlicher hervorgeht, sind alle elektrischen Elemente der UHF-Trommel 10 unwirksam, wenn diese auf der neunten-Stellung steht, während elektrische Elemente der VHF-Trommel an der Umwandlung der ankommenden VHF-Signale in 41 MHz-Signale für die Arbeitskreise des Fernsehempfängers beteiligt sind.
Die Vorderhand 100 des UHF-Chassis 95 weist eine nur in Fig.10 gestrichelt angedeu- tete Lagerung 100a für die Kanalwählachse 25 auf, in welcher die Bandwählhülse 16 konzentrisch. angeordnet ist. Eine Feinabstimm- hülse 101 ist konzentrisch auf der Bandwähl- hülse -16 angeordnet und ist mit. einem Satz Federscheiben 102 versehen; welche so gebildet sind, dass sie als Glied einer Friktions- kupplung 102, 103 wirken, deren Glied 103 etwa die Form eines Kreisabschnittes aufweist und mit zwei Endanschlägen 103a versehen ist.
Das Kupplungsglied 103 weist einen Teil 103b auf, welcher sich stets zwischen den beiden Federscheiben 102 befindet. Das Glied 1-03 ist auf Achse 404 befestigt, welche in entsprechenden Öffnungen im Chassis 95 der LTHF-Trommel 10 drehbar gelagert ist.
Es ist ersichtlich, dass, wenn die Feinabstimmachse 101 gedreht wird, diese Drehung. über die Glieder 102 und 103 durch Friktion auf die Achse 104 übertragen wird, auf -welcher eine Dielektrikumplatte 450 für die Feinabstimmung der UHF-Kanäle und eine zweite Dielektrikumplatte 451 für- die Feinabstimmung der VHF-Kanäle befestigt ist.
Die Platte 450 ist zwischen auf die Aussenseite der Trommel 10 hinausragende Verlängerungen 452 und 453 der Abstimmkonden- satorplatten 41a und 41b des Abstimmkonden- sators 45 für einen Oszillator 351 (siehe Fig. 4 und 5) des UIIF-Abstimmers angeordnet. Nachdem der gewünschte UHF-Kanal auf die beschriebene Weise eingestellt ist, erfolgt die Feinabstimmung durch Drehen der Dielektri- kumplatte 450 zwischen den Verlängerungen 452 und 453 des Abstimmkondensators 45 des Oszillators 351.
In ähnlicher Weise erfolgt die Feinabstimmung des VHF-Kanals durch Drehung der Dielektrikumplatte 451 zwischen in der Nähe des vordern Endes 457 des VHF-Chassis 186 angeordneten Platten 455 und 456, welche die Statorplatten eines Feinabstimmkondensators 311 für einen Oszillator 302 des VHF-Abstim- mers bilden (siehe Fig. 4 und 5). .
Feinabstimmung wird daher nach Einstel= lung des gewünschten Frequenzkanals durch Drehen der Achse 101 erzielt ohne Rücksicht
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auf die Einstellung der Abstimmvorrichtung auf UHF- oder VHF-Empfang.
Aus Fig. 4, in welcher das Stromkreisschema, wie es der für Fig.1 beschriebenen Stellung des Schalters 125 entspricht, dargestellt ist, ist erkennbar, dass in dieser Stellung die VHF-Antenne 250 über das Klemmenbrett 251 und die Leitungen 252 mit den stationären Kontakten 190 und 191 und dann mit den beweglichen Kontakten 210, 211 eines Segmentes 225, der Trommel 180 verbunden ist, welches auch als Antennensegment 225 der VHF-Trommel 180 bezeichnet werden kann. Die Trommel 180 weist an ihrem Umfang zwölf solcher Segmente 225 auf.
Auf jedem Segment 225 ist auf bekannte Weise ein HF-Transformator 255 mit einer auf eine Spulenform 257 gewickelten Primärwicklung 256 befestigt und mit den beweglichen Kontakten 210 und 211 verbunden. Auf derselben Spulenform 257 befindet sich auch eine Sekundärwicklung 258 des HF-Transformators 255.
Die Sekundärwicklung 258 ist mit den beweglichen Kontakten 213 und 214 und deren Mittelpunkt mit. Kontakt 212 verbunden. In dieser Stellung der VHF-Trommel 180 ist der Kontakt 212 mit dem Schaltkontakt 192 verbunden und von dort geerdet, während der Kontakt 213 bzw. der Kontakt 214 der Sekundärwicklung 258 über den Schaltkontakt 193 bzw. 194 mit. dem Gitter 259 des Kaskadenverstärkers 262 bzw. über eine Kapazität 266 mit der Erde, über eine Kapazität 265 mit der Anode 263 und ferner mit einer Klemme AGC verbunden ist, an welcher die Steuerspannung für die automatische Regulierung der Verstärkung auf bekannte Weise angeschlossen werden kann.
Die durch die VHF-Antenne 250 empfangenen VHF-Signale werden demnach einem Kaskadenverstärker 262 zugeleitet. Die Anode 263 auf der Seite der geerdeten Kathode 271 des Kaskadenverstärkers 262 ist direkt mit der Kathode 268 auf der Seite des geerdeten Gitters 272 verbunden. Die Kathode 271 liegt direkt an Erde.
Das Gitter 272 ist über eine Kapazität 275 an Erde gelegt, während die Anode 273 mit dem Schaltkontakt 195 und (in dieser Stellung der UHF-Trommel 10 bzw. des Schalters 125) mit dem beweglichen Kontakt 215 eines VIIF-Segmentes 226 verbunden ist. Es sind ebenfalls zwölf Segmente 226 vorhanden.
Auf jedem Trommelsegment 226 sind drei Abstimmspulen 280, 281 und 282 angeordnet. Alle drei Spulen sind um eine Spulenform 283 gewickelt, und Spule 280 ist mit den beweglichen Kontakten 215 und 216 verbunden. Spule 281 ist an die beweglichen Kontakte 217 und 218 und Spule 282 an die beweglichen Kontakte 21.9 und 220 angeschlossen. Die Spule 280 ist also einerseits direkt mit der Anode 273 des Kaskadenverstärkers 262 und anderseits über einen Vorschaltwiderstand 285 mit der allen elektrischen Kreisen des VIH.F-Abstimmers gemeinsamen, positiven Klemme B -h für den Netzanschluss verbunden.
Die zweite Spule 281 ist einerseits durch Verbindung des beweglichen Kontaktes 217 mit Schaltkontakt 197 an Erde und anderseits durch Verbindung des beweglichen Kontaktes 218 mit Schaltkontakt 198 über den Kondensator 287 mit dem Gitterwiderstand 288 verbunden. Das Gitter 290 des Frequenz- wandlers 291 ist mit, dem Verbindungspunkt vom Kondensator 287 und Gitterwiderstand 288 verbunden. Die Kathode 293 des Wand- lers 291 ist geerdet, während der Anode 295 mit der Primärspule 297 des ZF-Transforma- tors 296 verbunden ist, dessen Sekundärspule 298 durch eine im Schema nicht dargestellte Verbindung mit dem Fernsehteil in Verbindung steht.
Die Spule 282 ist einerseits über den beweglichen Kontakt 219 und den Schaltkontakt 199 an die Kapazität 300 angeschlossen, deren andere Seite mit dem Gitter 301 des Oszilla- tors 302 verbunden ist.
Ferner ist der Schaltkontakt 199 über einen Widerstand 304 an der bereits erwähnten Netzanschlussklemme B -f- angeschlossen. Die Kathode 305 des Oszillators 302 liegt ebenfalls an Erde, und da der Wandler 291 und der Oszillator die Hälften einer Doppeltriode
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307 sind, bilden ihre Kathoden 293 und 305 eigentlich eine vom. gleichen Heizfaden ge- spiesene Einheit.
Das Gitter 301 des Oszillators 302 ist über einen Widerstand 308 an Erde gelegt, während die Anode 310 des Oszillators 302 über den Schaltkontakt 200 und den beweglichen Kontakt 220 mit der andern Seite der auf dem Trommelsegment 226 befindlichen Spule 282 verbunden ist.
Zusammengefasst bildet die Spule 280 die Abstimmspule für den Ausgang des Kaskaden- v erstärkers 262; Spule 281 ist die Abstimm- spule des Frequenzwandlers 291 und Spule 282 die Abstimmspule für den Oszillator 302. Die Eingangsfrequenz und die Oszillatorfre- quenz überlagern sich durch Kopphmg der Spulen 280, 281 bzw. 281, 282 in der Spule 281, so dass das gewünschte Zwischenfrequenzsignal entsteht, das den Modulationen der Eingangsfrequenz entsprechend moduliert ist.
Folglich wird der gewünschte Kanal durch den VHF-Abstimmer empfangen, und die entsprechende Zwischenfrequenz (ZF) wird über der Sekundärspule -298 des ZF-Transforma- tors 296 auftreten.
Bei dem der Fig. 4 zugrunde gelegten Beispiel ist der auf der rechten Seite dargestellte UHF-Kreis wie bereits erwähnt un- wirksain und wird nachstehend, im Zusammenhang mit den Fig. 2, 5 und 14, ausführlicher beschrieben.
Bei dem den Fig. 2, 5, 9 und 14 zugrunde gelegten Schaltzustand ist der Bolzen 113 von der Rolle 118 entfernt und das Glied 181 unter der Wirkung der Feder 228 in seine Ruhelage zurückgekehrt. Die Schaltkontakte 190-200 sind jetzt mit den Kontakten 320-330 des stationären Kontaktsatzes 205 in Verbindung, weil die UHF-Trommel nicht in der neunten Stellung steht. Der stationäre Kontaktsatz 205 ist mit einer stationären elektrischen Schaltung S1 verbunden, welche in der Schaltstellung von Fig.5 die stationäre Schaltung S2 des VHF-Abstimmers in einen ZweistufenZF-Verstärker umwandelt.
(In Fig. 4 war die stationäre Schaltung Si der Einfachheit halber weggelassen.) Wenn sich die UHF-Trommel in irgendeiner Stellung von 1 bis 8 befindet, so ist die auf der rechten Seite der Fig. 5 dargestellte stationäre Schaltung S3 des UHF-Abstimmers in Funktion und verwandelt die Frequenz des ankommenden URF-Kanals in die Zwischenfrequenz des Felmsehempfängers.
Das ZF-Signal wird darauf über -eine Leitung 375 den stationären Schaltungen S1 -f- S2 zugeleitet und daselbst in zwei ZF-Stufen verstärkt.
Gemäss Fig.5 wird das von einer nicht dargestellten UHF-Antenne aufgenommene UHF-Signal durch ein koaxiales Kabel 332 auf einen festen Kondensator 333 und einen variablen Kondensator 334 geleitet, die auf einer Seite geerdet sind.
Der innere Leiter des koaxialen Kabels 335 ist mit dem stationären Kontakt 110 verbunden, welcher seinerseits am beweglichen Kontakt 40 von Segment 30 der Trommel 10 ,angeschlossen ist. Am Kontakt 40 ist die Spule 56 angeschlossen (siehe Fig. 3), deren andere Seite mit der Statorplatte 43b des variablen Kondensators 47 verbunden ist. Die andere Statorplatte 42b-43a ist am beweglichen Kontakt 39 angeschlossen, welcher mit dem fest geerdeten Kontakt 109 in Verbindung steht.
Die Platte 42b-43a. ist ebenfalls eine der Statorplatten des Kondensators 45, wovon die Platte 42a, mit der Spule 55 verbunden ist, deren andere Seite am beweglichen Kontakt 38 angeschlossen ist, welcher mit dem stationären Kontakt 108 in Verbindung steht.
Der stationäre Kontakt 108 ist mit einem aus der Kapazität 340 und der HF-Drossel 341 gebildeten Parallelkreis verbunden, dessen eines Ende an Erde liegt. Ein Trimmerkondensator 342 ist der Kapazität 340 und der Drossel 341 parallel geschaltet. An deren mit dem Kontakt 108 verbundenen Ende ist auch die Kristallmischdiode 345 angeschlossen, welche ihrerseits mit einer Kapazität 346 verbunden ist, deren eines Ende an Erde und deren anderes an die Spule 347 angeschlossen ist, von welcher das ZF-Signal abgenommen wird.
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Am Xontaktpunkt 348, weicher gemeinsam ist für den Kondensator 346, die ZF-Drossel 347 und die Kristallmischdiode 345,
ist eine andere geerdete Kapazität 349 angeschlossen. Die Kapazität 349 ist durch einen Leiter 349a an Erde gelegt, der eine nicht dargestellte Schleife bildet, die zur induktiven Zuführung eines vom Oszillator 351 abgenommenen Signals zur Kristallmischdiode 345 dient.
Es ist ferner zu bemerken, dass die Kapazitäten 346 und 349 einen kapazitiven Teiler bilden, um die richtige Spann imgamplitude von der UHF-Trommel 10 zu erhalten. Überdies ist ein Kapazität 353 zwischen Spule 347 und Erde geschaltet.
Die feste Kapazität 333, caie Induktanz 56 und der Abstimmkondensator 47 bilden einen Filter mit niedriger Impedanz, um zweckmässige Anpassung an das koaxiale Kabel 332 zu ermöglichen.
Ein zweiter Filter wird durch den Abstimmkondensator 46, die Induktanz 55 und die feste Kapazität 340 gebildet. Er weist aber eine höhere Impedanz auf zur richtigen Anpassung an die Kristallmisehdiode 345.
Es ist zu bemerken, dass die beiden Filter 333-56-47 und 53-340 kapazitiv gekoppelt sind durch die Kopplungskapazität des durch die erwähnten Elemente gebildeten Systems. und dass infolge der besonderen Werte der Impedanzen der beiden Filternetze die richtige Anpassung immer gewährleistet ist.
Die Abschirmung 54 auf dem Segment 30 ist mit dem beweglichen Kontaktglied 3 7 und über- -dieses mit. dem stationären Kontaktglied 107, welches dauernd geerdet ist, verbunden. Die Abschirmung 54 ist daher geerdet.
Die Statorplatte 41b des Abstimmkonden- satörs 45 ist an der Induktanz 53 angeschlossen, welche mit dem beweglichen Kontakt 36 und über diesen mit dem stationären Kontakt 1.06 verbinden ist, welcher seinerseits mit der Anode 350 des Oszillators 351 in Verbindung steht. Die Anode 350 der Oszillatorröhre 351 ist über den Trimmerkondensator 352 mit Erde verbunden. Die Anode 350 ist ferner mit dem B +-Netzanschluss verbinden, und zWär über einen Widerstand. 354 und eine HF-Drossel 355, deren Verbindungspunkt durch einen Kondensator 356 an Erde gelegt ist.
Die. Statorplatte 41a. des Abstimmkonden- sators 45 ist über die Induktanz 50 mit dem beweglichen Kontakt 35 und über diesen mit dem festen Kontakt 105 verbunden. Dieser ist. am CTitter 357 der Oszillatorröhre 351 und über den Gitterwiderstand 360 an deren Kathode angeschlossen. Die Kathode 358 ist mit. der Erde durch eine HF-Drossel 361 verbunden.
Der Heizfaden 362 der Röhre 351 ist durch die Kapazität 364 geshuntet und auf beiden Seiten an eine HF-Drossel, nämlich 366 und 367, angeschlossen. Die Drossel 366 ist geerdet, während Drossel 367 am Heizkreis angeschlossen ist, wie im Schema bei 370 dargestellt und über einen Nebenschlusskondensator 371 an Erde gelegt ist.
Die stationäre Schaltung S1 weist einen ZF-Transformator 378 auf, dessen Primärwicklung 376 vom Leiter 375 gespeist wird und dessen Sekundärwicklung 379 mit den Kontakten 323 und 324 verbunden ist. Die Kontakte 320, 321, 322 sind über die Leiter 381, 382 und 383 an Erde gelegt.
Die VHF-Antenne 250, welche dauernd an den Schaltkontakten 190 Lind 191 angeschlossen ist, welche die Kontakte 320 und 321 berühren., ist somit kurzgeschlossen und an Erde gelegt.
Überdies ist der Schaltkontakt 192, welcher nach Früherem bereits geerdet war, nun auch mit Kontakt 323 verbunden, welcher ebenfalls geerdet ist.
Der Schaltkontakt 192 wirkt nur als Abschirmung, falls die kurzgeschlossene und geerdete VI3F-Antenne trotzdem Signale erzeugen sollte, um Interferenz mit andern an den Kontaktsatz 205 angeschlossenen Stromzweigen zu verhindern.
In der gezeigten UHF-Stellung ist die Sekundärwicklung 379 des ZF-Transforma- tors 378 auf einer Seite über den Kontakt 323 und den Schaltkontakt 193 mit dem Gitter 259 des Kaskadenverstärkers 262 verbunden.
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Das jetzt am Gitter 259 angelegte Signal weist die in der Kristallmischdiode durch Überlagerung der Frequenz des Oszillators 351 und des-Eingangssignals (über 352) erzeugte Zwischenfrequenz auf. Der ZW-Transformator 378 muss daher für diese Zwischenfrequenz gebaut sein.
Der Kaskadenverstärker 262 weist die gleichen Elemente auf, wie im Zusammenhang mit Fig.4 beschrieben. Er verstärkt das am Gitter 259 angelegte Signal. Die verstärkten Signale erscheinen nun in dem zur Schaltung S, gehörigen Ausgangskreis 385, bestehend aus dem Widerstand 387 und der ihm parallel geschalteten Induktanz 386. Der Kreis 385 ist zwischen den Kontakten 325 und 326 angeschlossen. In dieser Stellung stehen diese Kontakte mit den Schaltkontakten 195 und 196 in Verbindung.
Wie bereits erwähnt, ist der Schaltkontakt 195 mit der Anode 275 des Kaskadenverstär- kers 262 verbunden, während der Schaltkontakt 196 über die Kapazität 284 geerdet und über den Widerstand 285 mit dem B +-'Netz- ansehluss verbunden ist. Die Induktanz 386 und die Induktanz 390 eines zweiten Kreises 391 sind gegenseitig gekoppelt, der aus der Induktanz 390, der Kapazität 392 und dem Widerstand 393 besteht, die miteinander parallel geschaltet und an den Kontakten 327 und 328 angeschlossen sind.
Diese Kontakte 327 und 328 sind mit den Kontakten 197 und 198 verbunden, wovon 197 geerdet und 198 über einen Kopplungskondensator 387 am Gitter 290 der Röhre 291 angeschlossen ist.
Die Röhre 291, welche bei VHF-Empfang als Frequenzwandler arbeitet., bildet jetzt infolge des Anschlusses an den Kreis 391 die zweite ZF-Verstärkerstufe. Der Oszillator 302 ist nämlich jetzt unwirksam, weil der Abstimmkreis 282 zwischen Gitter 301 und Anode 310 fehlt und ferner die Anode 310 in keiner Weise mit dem positiven Anschluss B + verbunden ist.
Da der Oszillator 302 unwirksam ist, arbeitet die Wandlerröhre 291 als Verstärker, und über der Sekundärwicklung 298 des ZF-Trans- formators 297 erscheint ein zweimal verstärk- tes ZF-Signal, welches natürlich die Modulationen enthält, die in dem ursprünglichen UHF-Signal enthalten sind.
Aus Fig.2 ist ersichtlich, dass auf der Achse 25 auch die VHF-Trommel 180 ange- ordnet.ist und dass dieselbe mit einer Rastvorrichtung 400 versehen ist, die der an Hand von Fig. 6 für die UHF-Trommel 10 beschriebenen Rastvorrichtung 90 ähnlich ist.
Die Rastvorrichtung 400 weist. einen Federfinger 401. auf mit einer U-förmigen Verlängerung 402 am einen Ende. Am U-förmigen Teil 401 ist die Achse 405 einer Rolle 406 an den U-Schenkeln 403 gelagert, deren- Durchmesser den Vertiefungen 408 des wellenförmigen Randes einer Zwischenscheibe 410 der VHF-Trommel 180 entspricht.
Die andere Seite des Federfingers 401 ist am Chassis 186 der VHF-Trommel 180 befestigt. Diese Rastvorrichtung bildet Gegenstand des USA-Patentes Nr. 2496183.
In der vorliegenden Anwendung sind immer zwölf Vertiefungen 408, entsprechend den zwölf VHF-Kanälen vorhanden, über welche die VHF-Trommel 180 drehbar ist. Sowohl die VHF-Trommel 180 als auch die Segmente 225 und 226 sind ebenfalls von der im obigen USA-Patent beschriebenen Art.
Da auf der Achse 25 auch die Dielektri- kumplatten 61, 62, 63 angeordnet sind, ist es selbstverständlich, da.ss auch für diese zwölf voreinstellbare Stellungen vorzusehen sind, von denen aber nur zehn benützt werden, entsprechend den ersten zehn Stellungen, welche den zehn VHF-Kanälen 2-11 bzw. den Zahlen 0-9 der Skala bei Betrieb im UHF-Band entsprechen.
Wie bereits erwähnt, ist die genaue Stellung der Dielektrikumplatte 61, 62 und 63 in bezug auf die Scheibe 410 durch die Zusammenwirkung der Fläche 80 und der Klemmfeder 86 in der mittleren Hülse 82 der UHF- Tr ommel 10.
Während für die UHF-Trommel zehn Kon- densatorabstimmittel 45, 46 und 47 beschrieben waren, können solche Abstimmittel natürlich auch in variablen Induktanzen bestehen.
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Auch wenn Induktanzen als Abstimmittel verwendet werden, erfolgt die Operation zum Wählen der UHF-Kanäle in denselben zwei Stuten:
erstens Drehen der Trommel 10 mittels der Hülse 16 zur Einstellung des gewünschten UHF- Dekaden -Bandes und zweitens Drehen der Abstimmachse 25 zum Einstellen des gewünschten Kanals im vorgeyvähl- ten UHF- Dekaden -Band.
In Fig.11 ist eine solche Variante der Kanalabstimmelemente dargestellt. Auf jedem Segment 30 sind drei Spulen 460 senkrecht zur Trommelmantelfläche angeordnet.
Es ist aber selbstverständlich, dass gegebenenfalls auch eine andere Anzahl von Abstimmelementen verwendet werden könnte. Die Induktanz der Spule 460 ist durch Verstellen von leitenden Platten 461, welche auf der Achse 25 angeordnet sind, veränderbar. Diese Platten 461 sind paarweise auf beiden Seiten der Spulen 460 derart angeordnet, dass deren Verschiebung in bezug auf die Spulen, 460 eine Änderung des magnetischen Feldes um die Spule 460 und daher eine Änderung deren Induktanz zur Folge hat.
Eine solche Segmentplatte 30 mit Spulen 460-ist-an-Stelle einer früher beschriebenen Segmentplatte 30 mit Kondensatoren 45, 46 und 47 verwendbar.
Die dielektrischen Platten 61, 62 und 63 können auch durch Metallplatten von geeigneter Form ersetzt werden, um die Kapazität, je nach ihrer Stellung gegenüber den Stator- platten, wie beispielsweise 41c und 41b im vorliegenden Beispiel der Kondensatoren 45, zu verändern.