CH329951A - Abstimmvorrichtung für einen Empfänger elektrischer Signale, insbesondere für Fernsehzwecke - Google Patents

Abstimmvorrichtung für einen Empfänger elektrischer Signale, insbesondere für Fernsehzwecke

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CH329951A
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CH
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uhf
tuning
drum
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stationary
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English (en)
Inventor
Paul Thias Edwin
Feigl Erich
Original Assignee
Standard Coil Prod Co Inc
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/004Arrangements for interchanging inductances, transformers or coils thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description


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    Abstimmvorrichtung      für   einen    Empfänger   elektrischer Signale, insbesondere    für      Fernsehzwecke   Die    Abstimmvorrichtungen,   die bisher in der Fernsehindustrie verwendet wurden, waren bis auf 12 Fernsehkanäle im    VHF-      Frequenzbereich      (VHF   =    Very   High    Fre-      quency,   30-300 MHz) begrenzt. Vor kurzem jedoch wurden für Fernsehzwecke in den    Vereinigten   Staaten von Amerika 70 neue Kai)    äle   im    UHF-Frequenzbereieh      (UHF   =UltraHigh    Frequency,   300-3000 MHz) vorgesehen.

   Die Fernsehindustrie sah sich daher der    :Aufgabe   gegenüber,    Abstimmv      orrichtungen   für die grosse Anzahl von 82 Kanälen in einem sehr grossen Gesamtbereich, der in der Praxis von 54-890    MHz   reicht, zu entwickeln. 



  Die vorliegende. Erfindung betrifft eine    Abstimmvorrichtung   für einen Empfänger elektrischer Signale, der in seiner bevorzugten, nachstehend beschriebenen Ausführungsform diese Aufgabe äusserst zweckmässig löst, die aber auch für andere Zwecke ausgebildet und verwendet werden kann. 



  Die    Abstimmvorrichtung   nach der Erfindung zeichnet sich aus durch eine Trommel, deren Umfang mindestens teilweise durch Segmente gebildet ist, welche je    mit   an Kontakte angeschlossenen    Abstimmitteln   versehen sind, durch eine stationäre    Schaltung,   welche an Kontakte    angeschlossen.   ist, welche bei Drehung der Trommel sukzessive mit den    Segmentkontakten   in Berührung kommen, wodurch jeweils ein gewisses Band innerhalb eines Frequenzbereiches eingestellt wird, und durch eine mit der Trommel konzentrische Achse, auf welcher Platten befestigt sind, welche mit den genannten    Abstimmitteln   so zusammenarbeiten, dass durch Drehung dieser Achse die jeweils in dem eingestellten Band gewünschte Frequenz eingestellt werden kann. 



  Vorzugsweise weist die    Abstimmvorrich-      tung   auch noch eine weitere Trommel auf, die mit der erstgenannten Trommel in Flucht liegt und die Abstimmung in einem weiteren Frequenzbereich gestattet. Die beiden genannten Frequenzbereiche, die im folgenden    UHF-      Bereich   und als    VHF-Bereich   bezeichnet werden, haben vorzugsweise die oben bereits angegebenen Grenzen von 300-3000 MHz bzw. 30-300 MHz. 



  Das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel des    Erfindungsgegenstandes   weist den grossen Vorteil auf, dass man durch Bedienung von zwei Einstellknöpfen, die an zwei konzentrischen Achsen angebracht sind, 82 vorbestimmte Frequenzen sehr rasch einstellen kann, ohne durch alle Frequenzen  hindurchzudrehen , um beispielsweise von Kanal. 2 auf Kanal 72 umzustellen, wobei Rastvorrichtungen für die richtige Einstellung sorgen. 



  Ein weiterer Vorteil dieses Ausführungsbeispiels ist, dass mittels einer weiteren konzentrischen Achse    Feinabstimmittel   sowohl für den    UHF-Bereich   als auch für den VHF- 

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 Bereich    eingestellt   werden können, welche    Feinabstimmittel      auf   zur    Erzeugung   einer Zwischenfrequenz dienende    Oszillatoren   einwirken. 



  Die vorliegende    Abstimmv      orrichtimg   wird vorzugsweise mit einem    Feinabstimmelement   versehen, und zwar durch Verlängerung der    Statorplatten   der    Abstimmkondensatoren,   so dass Teile derselben nach der Aussenseite der Trommel herausstehen. 



  In der beiliegenden    Zeichnung   ist das    oben-      erwähnte      Aiisführimgsbeispiel   der    Erfindung   dargestellt. 



     Fig.l   ist eine    schaubildliche      Darstellung   der    auf      VHF-Empfang   eingestellten    UHF-      .      VHF-Abstimmvorrichtung.   



     Fig.2   ist eine schaubildliche Darstellung .der    Abstimmvorrichtung   nach    Fig.1   bei Einstellung auf    URF-Empfang.   



     Fig.   3 zeigt die Anordnung der    Statorplat-      ten   des    Abstimmkondensators.   



     Fig.   4 zeigt ein elektrisches Stromkreisschema der für    VHF-Empfaug      eingestellten      Abstimmvorrichtung   nach    Fig.1.   



     Fig.   5 zeigt ein elektrisches Stromkreisschema der entsprechend    Fig.2   für    UHF-      Empfang   eingestellten    Abstimmvorrichtung.   



  Fug. 6 ist eine Vorderansicht der    Abstimm-      vorriehtung,   bei welcher Montagemittel für die    Segmentplatten   oder    Spulenplatten   und die Rastvorrichtung sichtbar sind. 



     Fig.7   ist eine Ansicht der    Abstimmvor-      richtung   von der    Rückseite,   auf welcher die    Segmentplatten-lvlontagemittel   und die    Kon-      taktbetätigungsstifte   sichtbar sind. 



     Fig.   8 zeigt den    UHF-VHF-Sehaltmecha-      nismüs   der    Abstimmvorrichtimg.   



     Fig.   9 zeigt eine stationäre Kontakteinheit der    Abstimmvorrichtung.   



     Fig.10   zeigt den    Feinabstimmechanismus   für    Feinabstimmung   im    UHF-   und im    VHF-      Bereich.   



     Fig.11   zeigt eine schematische Darstellung einer    Variante   der    Känalwählelemente.      Fig.12      ist   eine schaubildliche Darstellung der    -VHF-UHF-Abstimmvorrichtung.   



     Fig.13   zeigt den    Schaltmechanismus   entsprechend der    Trommelstellung   von    Fig.1.      Fig.14   zeigt den Schaltmechanismus entsprechend der    Trommelstellung   von    Fig.   2. 



  Gemäss    Fig.   3 weist eine    UHF-Trommel   10 zwei    Stirnscheiben.   11 und 12 auf. Die Stirnscheibe 11 ist mit peripher angeordneten Schlitzen 13 und runden Öffnungen 14 versehen. Die Stirnscheibe 11 ist auch mit einer im Zentrum angeordneten runden Öffnung 15 versehen, in welcher eine zylindrische Hülse 16 derart angeordnet ist, dass beim Drehen der zylindrischen Hülse 16 eine ähnliche Drehung der Scheibe erfolgt. 



  Die Scheibe 12 (Fug. 7) ist mit Schlitzen 17 und 1.8 versehen, von denen die Schlitze 17 am Grunde abgerundet und die Schlitze 18 stiefelförmig sind. 



  Die Scheibe 11 ist mit ungefähr rechteckigen Schlitzen 23 versehen, denen gegenüber in der Scheibe 1.2 sich ähnlich geformte rechteckige Schlitze befinden. In diesen Schlitzen steckt eine Metallschiene 66, der gegenüber eine weitere Schiene 67 auf ähnliche Weise angeordnet ist. Durch die Schienen 66    und   67 sind die Scheiben 11 und 12 starr miteinander    verbunden,   um beim Drehen der Trommel 10 jede mögliche    Winkelverschiebung   der Scheiben 11 und 12 gegeneinander zu verhindern. 



  Die Scheibe 11 ist auch mit einer Anzahl runder Öffnungen 24 versehen, welche der Lage aus Isoliermaterial bestehenden Segmentplatten 30 der    UHF-Trommel   10 entsprechen. Die Öffnungen 24 sind zum Nachstellen von später beschriebenen    Oszillator-Abstimmele-      menten   vorgesehen, um dem Monteur die Anpassung der Trommel 10 an die örtlichen Empfangsverhältnisse zu    ermöglichen.   



  Die Scheiben 11    und   12 weisen ferner auch runde Öffnungen 26 auf, welche in den Scheiben derart angeordnet sind, dass ein Schraubenzieher durch die Öffnungen 26 durch die Trommel 10 gesteckt werden kann, zwecks Einstellung von    Oszillatorstellsehrau-      ben   auf den    Segmentplatten   226 einer    VHF-      Trömmel   180 (siehe    Fig.1)   . 



  Ferner ist die Scheibe 12 mit einer Reihe von    federnden   Haltefingern 19 versehen (siehe auch    Fig.   7), die von einer auf der Scheibe 12 befestigten    Scheibe   19' gebildet    werden.   und 

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 Nocken 20 tragen, welche, wie nachstehend beschrieben wird, zum federnden Halten der die Trommel 10 bildenden    Segmentplatten   dienen. 



  Scheibe 12 ist auch    mit   einer zentral angeordneten, runden Öffnung 21 versehen, welche als Lager für die Achse 25 dient, welche konzentrisch in der Hülse 16 angeordnet ist. 



  Gemäss    Fig.3   sind die Stirnscheiben 11 und 12    durch   einen Satz von acht TrommelsegMentplatten 30 miteinander verbunden. Jede Platte 30 (Trommelsegment) ist an jedem der beiden Enden mit Zacken 31 und 32 -ersehen, welche in die Schlitze 13, 17 und 18 und die Öffnungen 14 der Scheiben 11 und 12 eingreifen und den Mantel der zylindrischen Trommel 10 bilden. 



  Auf der einen Aussenseite der    Tr      ommel-      segmentplatten   30 befinden sich Kontakte 35, 36, 37, 38, 39 und 40, von denen 37 in    Fig.   3 nicht, aber in    Fig.   4 sichtbar ist. Auf der Innenseite der    Segmentplatten   30 sind leitende    Statorplatten      41a,   41b,    42a,   42b,    43a,      43b   paarweise angeordnet, welche die feststehenden Glieder von variablen    Abstimmkondensa-      toren   45, 46, 47 bilden.

   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die    Statorplatten      42b   und    43a   eine einzige Platte, welche im nachstehenden mit    42b-434   bezeichnet ist. 



  Zusätzlich zu diesen    Statorplattenpaaren   41, 42, 43 ist jede    Segmentplatte   30 noch mit    weiteren      Abstimmitteln   versehen, z. B. mit einer Spule 50, welche den Kontakt 35 mit der    Statorplatte   41a verbindet. In analoger Weise ist die    Statorplatte   41b mit dem Kontakt 36 durch die Spule 53 verbunden. Kontakt 37 ist mit einer zwischen    den.   Spulen 53 und 55 angeordneten    Abschirmplatte   54 verbunden, während die Spule 55 die    Statorplatte      42a   mit dem Kontakt 38 verbindet.

   Die    Sta-      torplatte      42b-434   ist direkt mit dem Kontakt 39    verbunden,   während die    Statorplatte   43b durch eine vierte Spule 56 mit dem    Kontakt   40 verbunden ist. 



  Um Kondensatoren zu erhalten,. deren Kapazitätsdifferenz zwischen den beiden    End-      stellungen   der mit den    Dielektrikumplatten   61, 62 und 63 versehenen Achse 25, der zu- nehmenden Kanalfrequenz entsprechend abnimmt, weisen die von    aufeinanderfolgenden      Segmentplatten   getragenen, zugehörigen    Sta-      torplatten      41a   und 41b,    42a   und    42b-434   und 43b einen in Richtung der für die höheren Frequenzen bestimmten    Segmentplatten   zunehmenden Abstand voneinander auf.

   Im nachstehenden ist der Kapazitätsunterschied zwischen den beiden Endstellungen der    Dielek-      trikumplatten   61 bis 63 mit d C bezeichnet. 



  Ferner ist ersichtlich, dass nur eine    Dielek-      trikumplatte,   beispielsweise Platte 61, zur Veränderung der Kapazität von acht Kondensatoren auf den Segmenten 30 vorhanden ist. 



  Auf ähnliche Weise verändern die    Dielek-      trikumplatten   62 und 63 gleichzeitig die Kapazitäten der Kondensatoren 46 bzw. 47, welche auf jedem Segment 30 angeordnet sind. Weil die Achse 25 in der Hülse 16 leicht drehbar gelagert ist, kann die    Trommel   10 gedreht werden, während die    Dielektrikumplat-      ten   durch geeignete Rastvorrichtungen in einer bestimmten Stellung stehenbleiben.

   Ist nun der    UHF-Bereich   in acht Bänder eingeteilt, wovon jedes, ausgenommen das erste und letzte, 10    UHF-Kanäle      umfasst,   so kann ein bestimmter Kanal dadurch gewählt werden, dass die Achse 25 zuerst auf eine bestimmte Stellung, die einer Zahl von 0 bis 9 entspricht, nachher die Trommel 10 durch Hülse 16 auf eine    Dekadenzahl   von 0 bis 7 gedreht wird, welche zusammen mit der der Einstellung der Achse 25 entsprechenden Zahl die Nummer des gewählten    UHF-Kanals   ergibt. 



  Das Ende 80 der Achse 25 trägt einen in der Zeichnung nicht dargestellten Einstellknopf, mittels welchem die    Dielektrikumplat-      ten   61, 62 und 63 einstellbar sind. 



  Die Abstände der    Dielektrikumplatten   61, 62 und 63 untereinander und in bezug auf die Scheiben 11 und 12, sind durch hohlzylindrische Distanzstücke 81, 82, 83    gewährleistet,   wovon das Zwischenstück 81 zwischen Platte 61 und Scheibe 11, das    Zwischenstück   83 zwischen Platte 63    und   Scheibe 12 und das Zwischenstück 82 zwischen den    Dielektrikumplat-      ten   61 und 62 angeordnet ist, 

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 Eine kleine Distanzscheibe (nicht dargestellt) trennt die Platten 62    und   63.

   Die Distanzstücke 81, 82, 83 sind mit den Platten 61, 62 und 63 zu einer festverbundenen Einheit zusammengebaut, welche leicht auf die    Achse   25 aufgesteckt werden kann, leicht in die richtige Lage zu den Platten 41, 42, 43 der Kondensatoren 45, 46, 47 einstellbar ist und keine nachträgliche Nachstellung erfordert. 



  Die Hülse 82 weist einen Ausschnitt 84 auf, in welchem eine Flachfeder 86 angeordnet ist und die    Drehplatteneinheit   61, 62, 63 in der richtigen    Winkellage   auf der Achse 25 festklemmt. 



  Die Kontakte    35-40   an der Aussenseite der Trommel 10 weisen nach der Innenseite reichende Verlängerungen 135-140 auf, an welchen die Spulen 50, 53,-55 und 56, die    Statorplatten   42b und    43a   sowie    Abschirm-      platte   54 angeschlossen sind. 



  Die    Statorplatten   sind mit Verlängerungen 121 und 122 versehen, von denen die längere, nämlich 122, in das betreffende isolierende Segment 30 hineingesteckt und dadurch an demselben befestigt ist. 



  Um die    Trommel   10 zu bilden, werden die Segmente 30 derart montiert, dass die    Zacken   31 und 32 mit den Schlitzen 13 und den Öffnungen 14 der Scheibe 11 bzw. den Schlitzen 17 und den Öffnungen 18 der Scheibe 12 rechts im Eingriff stehen. 



  Bei der Montage ist darauf zu achten, dass der Federfinger 19 vor dem Einführen der Zacke 31 in den Schlitz 17 von der Scheibe abgehoben ist. Nach dem Einschieben wird der Finger 19 wieder freigegeben, so dass der Nocken 20 in den    obern   Teil des Schlitzes 17 eintritt und die Platte 30 auf den Scheiben 11 und 12 gegen jede    Radialverschiebung   sichert.    Tangentialverschiebung   der Platten 30 wird. verhindert durch genaue Masshaltigkeit der Schlitze 13, 17 und 18 und der Öff- nung 14. 



  Die auf diese Weise gebildete Trommel 10 ist mit einer    Rastvorrichtung   90 (Fug. 6) versehen, welche eine bei 92 am Chassis 95 befestigte Feder 91 aufweist, die mit einem    U-förmigen   Teil 96 (Fug. 3) versehen ist. Der Teil 96 ist an jedem Schenkel mit einer Vertiefung 97 versehen, welche als Lager für einen eine Sperrolle 99 tragenden Stift 98 dient. Diese Rastvorrichtung ist derart am Chassis 95 befestigt, dass bei jedem Eingriff der Rolle 99 in den Schlitz 13 die Kontakte    35--40   auf einem der Segmente 30 mit stationären Kontakten 105-110 (siehe z. B.    Fig.   4) auf dem Chassis in Berührung kommen. 



  An Stelle einer neunten    Segmentplatte   30 ist die Metallschiene 66 vorhanden. In der entsprechenden    Stellung   wird ein    VHF-Schal-      ter   betätigt, wie nachstehend beschrieben wird. 



  In der Scheibe 12 ist auch eine Öffnung 112 vorgesehen, in welcher ein Zapfen 115 eines Bolzens 11.3 steckt, so dass der Bolzen 113 an der Scheibe 12 befestigt ist (siehe auch    Fig.   7 und 8). 



  Der Bolzen 113 dient zur Betätigung eines mit einer Rolle 118 versehenen Hebels 120. Die Rolle 118 ist am Hebel 120 mittels einer Niete 151 drehbar befestigt. Der Hebel 120 ist am Ende 160 einer Achse 162 befestigt, die zur Betätigung eines Schalters 125 (siehe    Fig.   9) dient, mit welchem von    UHF-Betrieb   auf    VHF-Betrieb   umgeschaltet werden kann. 



  Die Achse 162 erstreckt sich über die ganze Länge einer    VHF-Trommel   180 (siehe z. B.    Fig.1)   und trägt über Hebel 162' ein rechteckiges Glied 181, welches sich ebenfalls über die ganze Länge der Trommel 180 erstreckt, in den    Fig.1   und 2 aber teilweise weggelassen ist. Ein ähnliches Glied 182 ist an einem am Unterteil des Chassis 186 für die    VHF-Trom-      mel   180 befestigten Träger 185 stationär angebracht, der nur in    Fig.   9 schematisch dargestellt ist.

   Am stationären Glied 182 sind durch    Nietung   Kontakte 190-200 befestigt, welche aus einem leitenden und federnden Material mit sehr guten elastischen Eigenschaften bestehen, um Beschädigung oder Bruch auszuschliessen, so oft von    VHF-      auf      UHF-Betrieb   und umgekehrt umgeschaltet    wird.   



  Die Kontakte 190-200 sind auch an dem von der Achse 162    getragenen   Glied 181 befestigt und weisen Teile 202 (siehe    Fig.9)   

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 auf, weiche die Verbindung mit einem feststehende Kontakte 320-330 umfassenden Kontaktsatz 205 und den Kontakten 210-220 auf der    VI3F-Trommel   180 herstellen, je nachdem ein    UH-F-   oder ein    VHF-Kanal   eingeschaltet ist. 



  Die Konstruktion des Schalters 125 und die beiden Schalterstellungen sind aus den (teilweise schematischen)    Fig.1,   2, 9, 13 und 1.4 ersichtlich. 



  Die Rolle 11.8 des Hebels 120 wird durch den Bolzen 113 betätigt, wenn sich die    UHF-      Trommel   auf der neunten Stellung, in der in den    Fig.1   und 13 dargestellten Stellung, befindet, wobei die Schiene 66    (Fig.13)   sich über den Kontakten 105-110, ohne Berührung mit demselben, befindet. 



  Die Betätigung der Rolle 118 durch den Bolzen 113 besteht darin, dass die Rolle 118 gehoben wird, wodurch die Achse 162 verdreht und das Glied 181 gehoben wird und demzufolge die Teile 202 der Kontakte 190 bis 200 in elektrische Verbindung mit den beweglichen Kontakten 210-220 der    VHF-      Trommel   180 kommen. Wie aus    Fig.1   hervorgeht, steht das Glied 181 unter dem Einfluss einer Feder 228, welche einerseits am Glied 181 und anderseits am Träger 185 (siehe    Fig.9)   befestigt. ist. Durch die bereits beschriebene Betätigung der Rolle 118 durch die Bolzen 113 wird auch die Verbindung zwischen den Kontakten 190 bis 200 und dem stationären Kontaktsatz 205 unterbrochen. 



  In dieser Stellung ist die    Abstimmvorrich-      tung   zum Empfang von    VHF-Signalen   bereit, während die    UHF-Trommel   in ihrer unwirksamen Stellung ist. Wie aus    Fig.   4 deutlicher hervorgeht, sind alle elektrischen Elemente der    UHF-Trommel   10 unwirksam, wenn diese auf der neunten-Stellung steht, während elektrische Elemente der    VHF-Trommel   an der Umwandlung der ankommenden    VHF-Signale   in 41 MHz-Signale für die Arbeitskreise des Fernsehempfängers beteiligt sind. 



  Die    Vorderhand   100 des    UHF-Chassis   95 weist eine nur in    Fig.10   gestrichelt angedeu-    tete   Lagerung    100a   für die    Kanalwählachse   25 auf, in welcher die    Bandwählhülse   16 konzentrisch. angeordnet ist. Eine    Feinabstimm-      hülse   101 ist konzentrisch auf der    Bandwähl-      hülse   -16 angeordnet und ist mit. einem Satz Federscheiben 102 versehen; welche so gebildet sind, dass sie als Glied einer    Friktions-      kupplung   102, 103 wirken, deren Glied 103 etwa die Form eines Kreisabschnittes aufweist und mit zwei Endanschlägen    103a   versehen ist. 



  Das    Kupplungsglied   103 weist einen Teil 103b auf, welcher sich stets zwischen den beiden Federscheiben 102 befindet. Das Glied 1-03 ist auf Achse 404 befestigt, welche in entsprechenden Öffnungen im Chassis 95 der    LTHF-Trommel   10 drehbar gelagert ist. 



  Es ist ersichtlich, dass, wenn die Feinabstimmachse 101 gedreht wird, diese Drehung. über die Glieder 102 und 103 durch Friktion auf die Achse 104 übertragen wird, auf -welcher eine    Dielektrikumplatte   450 für die Feinabstimmung der    UHF-Kanäle   und eine zweite    Dielektrikumplatte   451 für- die Feinabstimmung der    VHF-Kanäle   befestigt ist. 



  Die Platte 450 ist zwischen auf die Aussenseite der Trommel 10 hinausragende Verlängerungen 452 und 453 der    Abstimmkonden-      satorplatten      41a   und 41b des    Abstimmkonden-      sators   45 für einen    Oszillator   351 (siehe    Fig.   4 und 5) des    UIIF-Abstimmers   angeordnet. Nachdem der gewünschte    UHF-Kanal   auf die beschriebene Weise eingestellt ist,    erfolgt die      Feinabstimmung   durch Drehen der    Dielektri-      kumplatte   450 zwischen den    Verlängerungen   452 und 453 des    Abstimmkondensators   45 des    Oszillators   351. 



  In ähnlicher Weise erfolgt die Feinabstimmung des    VHF-Kanals   durch Drehung der    Dielektrikumplatte   451 zwischen in der Nähe des    vordern   Endes 457 des    VHF-Chassis   186 angeordneten Platten 455 und 456, welche die    Statorplatten   eines    Feinabstimmkondensators   311 für einen    Oszillator   302 des    VHF-Abstim-      mers   bilden (siehe    Fig.   4 und 5). . 



  Feinabstimmung wird daher nach    Einstel=      lung   des    gewünschten      Frequenzkanals   durch Drehen der Achse 101 erzielt ohne Rücksicht 

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 auf die Einstellung der    Abstimmvorrichtung   auf    UHF-   oder    VHF-Empfang.   



  Aus    Fig.   4, in welcher das Stromkreisschema, wie es der für    Fig.1      beschriebenen   Stellung des Schalters 125 entspricht, dargestellt ist, ist erkennbar, dass in dieser Stellung die    VHF-Antenne   250 über das Klemmenbrett 251 und die Leitungen 252 mit den stationären Kontakten 190    und   191 und dann mit den beweglichen Kontakten 210, 211 eines Segmentes 225, der Trommel 180 verbunden ist, welches auch als Antennensegment 225 der    VHF-Trommel   180 bezeichnet werden kann. Die Trommel 180 weist an ihrem Umfang zwölf solcher Segmente 225 auf.

   Auf jedem Segment 225 ist auf bekannte Weise ein    HF-Transformator   255 mit einer auf eine    Spulenform   257 gewickelten Primärwicklung 256 befestigt und mit den beweglichen Kontakten 210 und 211    verbunden.   Auf derselben    Spulenform   257 befindet sich auch eine Sekundärwicklung 258 des    HF-Transformators   255. 



  Die Sekundärwicklung 258 ist mit den beweglichen Kontakten 213 und 214 und deren Mittelpunkt mit. Kontakt 212 verbunden. In dieser Stellung der    VHF-Trommel   180 ist der Kontakt 212 mit dem Schaltkontakt 192 verbunden und von dort geerdet, während der Kontakt 213 bzw. der Kontakt 214 der Sekundärwicklung 258 über den Schaltkontakt 193 bzw. 194 mit. dem Gitter 259 des Kaskadenverstärkers 262 bzw. über eine Kapazität 266 mit der Erde, über eine Kapazität 265 mit der Anode 263 und ferner mit einer Klemme    AGC   verbunden ist, an welcher die Steuerspannung für die automatische Regulierung der Verstärkung auf bekannte Weise angeschlossen werden kann. 



  Die durch die    VHF-Antenne   250 empfangenen    VHF-Signale   werden demnach einem    Kaskadenverstärker   262 zugeleitet. Die Anode 263 auf der Seite der geerdeten Kathode 271 des    Kaskadenverstärkers   262 ist direkt mit der Kathode 268 auf der Seite des geerdeten Gitters 272    verbunden.   Die Kathode 271 liegt direkt an Erde. 



  Das Gitter 272 ist über eine Kapazität 275 an Erde    gelegt,   während die Anode 273 mit dem Schaltkontakt 195 und (in dieser Stellung der    UHF-Trommel   10 bzw. des Schalters 125) mit dem beweglichen Kontakt 215 eines    VIIF-Segmentes   226 verbunden ist. Es sind ebenfalls zwölf Segmente 226 vorhanden. 



  Auf jedem Trommelsegment 226 sind drei    Abstimmspulen   280, 281 und 282 angeordnet. Alle drei Spulen sind um eine    Spulenform   283 gewickelt, und Spule 280 ist mit den beweglichen Kontakten 215 und 216 verbunden. Spule 281 ist an die beweglichen Kontakte 217 und 218 und Spule 282 an die beweglichen Kontakte 21.9 und 220 angeschlossen. Die Spule 280 ist also einerseits direkt mit der Anode 273 des    Kaskadenverstärkers   262 und anderseits über einen    Vorschaltwiderstand   285 mit der allen    elektrischen   Kreisen des    VIH.F-Abstimmers   gemeinsamen, positiven Klemme B    -h   für den Netzanschluss verbunden. 



  Die zweite Spule 281 ist einerseits durch Verbindung des beweglichen Kontaktes 217 mit Schaltkontakt 197 an Erde und anderseits durch Verbindung des beweglichen Kontaktes 218 mit Schaltkontakt 198 über den Kondensator 287 mit dem Gitterwiderstand 288 verbunden. Das Gitter 290 des    Frequenz-      wandlers   291 ist mit, dem    Verbindungspunkt      vom   Kondensator 287 und Gitterwiderstand 288 verbunden. Die Kathode 293 des    Wand-      lers   291 ist geerdet, während der Anode 295 mit der Primärspule 297 des    ZF-Transforma-      tors   296 verbunden ist, dessen Sekundärspule 298 durch eine im Schema nicht dargestellte Verbindung mit dem Fernsehteil in Verbindung steht. 



  Die Spule 282 ist einerseits über den beweglichen Kontakt 219 und den Schaltkontakt 199 an die Kapazität 300 angeschlossen, deren andere Seite mit dem Gitter 301 des    Oszilla-      tors   302 verbunden ist. 



  Ferner ist der Schaltkontakt 199 über einen Widerstand 304 an der bereits erwähnten    Netzanschlussklemme   B    -f-   angeschlossen. Die Kathode 305 des    Oszillators   302 liegt ebenfalls an Erde, und da der Wandler 291 und der    Oszillator   die Hälften einer Doppeltriode 

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 307 sind, bilden ihre Kathoden 293 und 305 eigentlich eine vom. gleichen Heizfaden    ge-      spiesene   Einheit. 



  Das Gitter 301 des    Oszillators   302 ist über einen Widerstand 308 an Erde gelegt, während die Anode 310 des    Oszillators   302 über den Schaltkontakt 200 und den beweglichen Kontakt 220 mit der andern Seite der auf dem Trommelsegment 226 befindlichen Spule 282 verbunden ist. 



  Zusammengefasst bildet die Spule 280 die    Abstimmspule   für den Ausgang des    Kaskaden-      v      erstärkers   262; Spule 281 ist die    Abstimm-      spule   des    Frequenzwandlers   291 und Spule 282 die    Abstimmspule   für den    Oszillator   302. Die Eingangsfrequenz und die    Oszillatorfre-      quenz   überlagern sich durch    Kopphmg   der Spulen 280, 281 bzw. 281, 282 in der Spule 281, so dass das    gewünschte   Zwischenfrequenzsignal entsteht, das den    Modulationen   der Eingangsfrequenz entsprechend moduliert ist. 



  Folglich    wird   der    gewünschte   Kanal durch den    VHF-Abstimmer   empfangen, und die entsprechende Zwischenfrequenz    (ZF)   wird über der Sekundärspule -298 des    ZF-Transforma-      tors   296 auftreten. 



  Bei dem der    Fig.   4 zugrunde gelegten Beispiel ist der auf der rechten Seite dargestellte    UHF-Kreis   wie bereits erwähnt    un-      wirksain   und wird nachstehend, im Zusammenhang mit den    Fig.   2, 5 und 14, ausführlicher beschrieben. 



  Bei dem den    Fig.   2, 5, 9 und 14 zugrunde gelegten Schaltzustand ist der Bolzen 113 von der Rolle 118    entfernt   und das Glied 181 unter der Wirkung der Feder 228 in seine Ruhelage zurückgekehrt. Die Schaltkontakte 190-200 sind jetzt mit den Kontakten 320-330 des stationären Kontaktsatzes 205 in Verbindung, weil die    UHF-Trommel   nicht in der neunten Stellung steht. Der stationäre    Kontaktsatz   205 ist mit einer stationären elektrischen Schaltung    S1   verbunden, welche in der Schaltstellung von    Fig.5   die stationäre Schaltung    S2   des    VHF-Abstimmers   in einen ZweistufenZF-Verstärker umwandelt.

   (In    Fig.   4 war die stationäre Schaltung    Si   der Einfachheit halber weggelassen.) Wenn sich die    UHF-Trommel   in irgendeiner Stellung von 1 bis 8 befindet, so ist die auf der rechten Seite der    Fig.   5 dargestellte stationäre Schaltung    S3   des    UHF-Abstimmers   in Funktion und verwandelt die Frequenz des ankommenden    URF-Kanals   in die Zwischenfrequenz des    Felmsehempfängers.   



  Das    ZF-Signal   wird darauf über -eine Leitung 375 den stationären Schaltungen    S1      -f-      S2   zugeleitet und daselbst in zwei    ZF-Stufen   verstärkt. 



  Gemäss    Fig.5   wird das von einer nicht dargestellten    UHF-Antenne   aufgenommene    UHF-Signal   durch ein koaxiales Kabel 332 auf einen festen Kondensator 333 und einen    variablen      Kondensator   334 geleitet, die auf einer Seite geerdet sind. 



  Der innere    Leiter   des koaxialen Kabels 335 ist mit dem stationären Kontakt 110 verbunden, welcher seinerseits am    beweglichen   Kontakt 40 von Segment 30 der Trommel 10 ,angeschlossen ist. Am Kontakt 40 ist die Spule 56 angeschlossen (siehe    Fig.   3), deren andere Seite mit der    Statorplatte      43b      des   variablen Kondensators 47    verbunden   ist. Die andere    Statorplatte      42b-43a   ist am beweglichen Kontakt 39 angeschlossen, welcher mit dem fest geerdeten Kontakt 109 in Verbindung steht.

   Die Platte    42b-43a.   ist ebenfalls eine der    Statorplatten   des    Kondensators   45, wovon die Platte 42a, mit der Spule 55 verbunden ist, deren andere Seite am beweglichen Kontakt 38 angeschlossen ist, welcher mit dem stationären Kontakt 108 in Verbindung steht. 



  Der stationäre Kontakt 108 ist mit einem aus der Kapazität 340 und der HF-Drossel 341 gebildeten    Parallelkreis   verbunden, dessen eines Ende an Erde liegt. Ein Trimmerkondensator 342 ist der Kapazität 340 und der Drossel 341 parallel geschaltet. An deren mit dem    Kontakt   108 verbundenen Ende ist auch die    Kristallmischdiode   345 angeschlossen, welche ihrerseits mit einer Kapazität 346 verbunden ist, deren eines Ende an Erde und deren anderes an die Spule 347 angeschlossen ist, von welcher das    ZF-Signal   abgenommen    wird.   

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 Am    Xontaktpunkt   348,    weicher   gemeinsam ist für den Kondensator 346, die    ZF-Drossel   347 und die    Kristallmischdiode   345,

   ist eine andere geerdete Kapazität 349 angeschlossen. Die Kapazität 349 ist durch einen Leiter 349a an Erde gelegt, der eine nicht dargestellte Schleife bildet, die zur induktiven    Zuführung   eines vom    Oszillator   351 abgenommenen Signals zur    Kristallmischdiode   345 dient. 



  Es ist ferner zu bemerken, dass die Kapazitäten 346 und 349 einen    kapazitiven   Teiler bilden, um die richtige Spann    imgamplitude   von der    UHF-Trommel   10 zu erhalten. Überdies ist ein Kapazität 353 zwischen Spule 347 und Erde geschaltet. 



  Die feste Kapazität 333,    caie      Induktanz   56 und der    Abstimmkondensator   47 bilden einen Filter mit niedriger Impedanz, um zweckmässige Anpassung an das koaxiale Kabel 332 zu ermöglichen. 



  Ein zweiter Filter wird durch den Abstimmkondensator 46, die    Induktanz   55 und die feste Kapazität 340 gebildet. Er weist aber eine höhere Impedanz auf zur richtigen Anpassung an die    Kristallmisehdiode   345. 



  Es ist    zu   bemerken, dass die beiden Filter    333-56-47   und 53-340    kapazitiv   gekoppelt sind durch die Kopplungskapazität des durch die erwähnten Elemente gebildeten Systems.    und   dass infolge der besonderen    Werte   der Impedanzen der beiden Filternetze die richtige Anpassung immer gewährleistet ist. 



  Die    Abschirmung   54 auf dem    Segment   30    ist   mit dem beweglichen Kontaktglied 3 7 und über-    -dieses   mit. dem stationären    Kontaktglied      107,   welches dauernd geerdet ist, verbunden. Die Abschirmung 54 ist daher geerdet. 



  Die    Statorplatte   41b des    Abstimmkonden-      satörs   45 ist an der    Induktanz   53 angeschlossen, welche mit dem beweglichen Kontakt 36 und über diesen mit dem stationären Kontakt 1.06    verbinden   ist, welcher seinerseits mit der Anode 350 des    Oszillators   351 in Verbindung steht. Die Anode 350 der    Oszillatorröhre   351 ist über den    Trimmerkondensator   352 mit Erde verbunden. Die Anode 350 ist ferner mit dem B +-Netzanschluss    verbinden,   und    zWär   über einen    Widerstand.   354 und eine HF-Drossel 355, deren Verbindungspunkt durch einen Kondensator 356 an Erde gelegt ist. 



  Die.    Statorplatte   41a. des    Abstimmkonden-      sators   45 ist über die    Induktanz   50 mit dem beweglichen Kontakt 35 und über diesen mit dem festen Kontakt 105 verbunden. Dieser ist. am    CTitter   357 der    Oszillatorröhre   351 und über den Gitterwiderstand 360 an deren Kathode angeschlossen. Die Kathode 358 ist mit. der Erde durch    eine   HF-Drossel 361 verbunden. 



  Der Heizfaden 362 der Röhre 351 ist durch die Kapazität 364    geshuntet   und auf beiden Seiten an eine    HF-Drossel,   nämlich 366 und 367, angeschlossen. Die Drossel 366 ist geerdet, während Drossel 367 am Heizkreis angeschlossen ist, wie im Schema bei 370 dargestellt und über einen    Nebenschlusskondensator   371 an Erde    gelegt   ist. 



  Die stationäre Schaltung    S1   weist einen    ZF-Transformator   378 auf, dessen Primärwicklung 376 vom Leiter 375 gespeist wird und dessen Sekundärwicklung 379 mit den Kontakten 323 und 324 verbunden ist. Die Kontakte 320, 321, 322 sind über die Leiter 381, 382 und 383 an Erde gelegt. 



  Die    VHF-Antenne   250, welche dauernd an den    Schaltkontakten   190 Lind 191 angeschlossen ist, welche die Kontakte 320 und 321 berühren., ist somit    kurzgeschlossen   und an Erde gelegt. 



  Überdies ist der    Schaltkontakt   192, welcher nach Früherem bereits geerdet war, nun auch mit Kontakt 323 verbunden, welcher ebenfalls geerdet ist. 



  Der Schaltkontakt 192 wirkt nur als Abschirmung, falls die kurzgeschlossene und geerdete    VI3F-Antenne   trotzdem Signale erzeugen sollte, um Interferenz mit andern an den Kontaktsatz 205 angeschlossenen Stromzweigen zu verhindern. 



  In der gezeigten    UHF-Stellung   ist die Sekundärwicklung 379 des    ZF-Transforma-      tors   378 auf einer Seite über den Kontakt 323 und den Schaltkontakt 193 mit dem Gitter 259 des    Kaskadenverstärkers   262 verbunden. 

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 Das jetzt am Gitter 259 angelegte Signal weist die in der    Kristallmischdiode   durch Überlagerung der Frequenz des    Oszillators   351 und    des-Eingangssignals   (über 352) erzeugte Zwischenfrequenz auf. Der    ZW-Transformator   378 muss daher für diese Zwischenfrequenz gebaut sein. 



  Der    Kaskadenverstärker   262 weist die gleichen Elemente auf, wie im Zusammenhang mit    Fig.4   beschrieben. Er verstärkt das am Gitter 259 angelegte Signal. Die verstärkten Signale erscheinen nun in dem zur Schaltung    S,   gehörigen Ausgangskreis 385, bestehend aus dem Widerstand 387 und der ihm parallel geschalteten    Induktanz   386. Der Kreis 385 ist zwischen den Kontakten 325 und 326 angeschlossen. In dieser Stellung stehen diese Kontakte mit den Schaltkontakten 195 und 196 in Verbindung. 



  Wie bereits erwähnt, ist der Schaltkontakt 195 mit der Anode 275 des    Kaskadenverstär-      kers   262 verbunden, während der Schaltkontakt 196 über die Kapazität 284 geerdet und über den Widerstand 285 mit dem B    +-'Netz-      ansehluss   verbunden ist. Die    Induktanz   386 und die    Induktanz   390 eines zweiten Kreises 391 sind gegenseitig gekoppelt, der aus der    Induktanz   390, der Kapazität 392    und   dem Widerstand 393 besteht, die miteinander parallel geschaltet    und   an den Kontakten 327    und   328    angeschlossen   sind.

   Diese Kontakte 327 und 328 sind mit den Kontakten 197 und 198 verbunden, wovon 197 geerdet und 198 über einen    Kopplungskondensator   387 am Gitter 290 der Röhre 291 angeschlossen ist. 



  Die Röhre 291, welche bei    VHF-Empfang   als    Frequenzwandler   arbeitet., bildet jetzt infolge des Anschlusses an den Kreis 391 die zweite    ZF-Verstärkerstufe.   Der    Oszillator   302 ist nämlich jetzt    unwirksam,   weil der Abstimmkreis 282 zwischen Gitter 301 und Anode 310 fehlt    und   ferner die Anode 310 in keiner Weise mit dem positiven Anschluss B + verbunden ist. 



  Da der    Oszillator   302    unwirksam   ist, arbeitet die    Wandlerröhre   291 als Verstärker, und über der Sekundärwicklung 298 des    ZF-Trans-      formators   297 erscheint ein zweimal verstärk-    tes      ZF-Signal,   welches natürlich die Modulationen enthält, die in dem ursprünglichen    UHF-Signal   enthalten sind. 



  Aus    Fig.2   ist ersichtlich, dass auf der Achse 25 auch die    VHF-Trommel   180    ange-      ordnet.ist   und dass dieselbe mit einer Rastvorrichtung 400 versehen ist, die der an Hand von    Fig.   6 für die    UHF-Trommel   10 beschriebenen Rastvorrichtung 90 ähnlich ist. 



  Die Rastvorrichtung 400 weist. einen Federfinger 401. auf mit einer U-förmigen Verlängerung 402 am einen Ende. Am U-förmigen Teil 401 ist die Achse 405 einer Rolle 406 an den    U-Schenkeln   403 gelagert, deren- Durchmesser den Vertiefungen 408 des wellenförmigen Randes einer Zwischenscheibe 410 der    VHF-Trommel   180 entspricht. 



  Die andere Seite des Federfingers 401 ist am Chassis 186 der    VHF-Trommel   180 befestigt. Diese Rastvorrichtung bildet Gegenstand des USA-Patentes Nr. 2496183. 



  In der vorliegenden    Anwendung   sind immer zwölf Vertiefungen 408, entsprechend den zwölf    VHF-Kanälen   vorhanden, über welche die    VHF-Trommel   180 drehbar ist. Sowohl die    VHF-Trommel   180    als   auch die Segmente 225 und 226 sind ebenfalls von der im obigen USA-Patent beschriebenen Art. 



  Da auf der Achse 25 auch die    Dielektri-      kumplatten   61, 62, 63    angeordnet   sind, ist es selbstverständlich,    da.ss   auch    für   diese    zwölf      voreinstellbare   Stellungen vorzusehen sind, von denen aber nur zehn benützt werden, entsprechend den ersten zehn Stellungen, welche den zehn    VHF-Kanälen   2-11 bzw. den Zahlen 0-9 der Skala bei Betrieb im    UHF-Band   entsprechen. 



  Wie bereits erwähnt, ist die genaue Stellung der    Dielektrikumplatte   61, 62 und 63 in bezug auf die Scheibe 410 durch die Zusammenwirkung der Fläche 80 und der Klemmfeder 86    in   der mittleren    Hülse   82 der    UHF-      Tr      ommel   10. 



  Während für die    UHF-Trommel   zehn    Kon-      densatorabstimmittel   45, 46 und 47 beschrieben waren, können solche    Abstimmittel   natürlich auch in variablen    Induktanzen   bestehen. 

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 Auch wenn    Induktanzen   als    Abstimmittel   verwendet werden, erfolgt die Operation zum    Wählen   der    UHF-Kanäle   in denselben zwei Stuten:

      erstens   Drehen der Trommel 10 mittels der    Hülse   16 zur Einstellung des gewünschten    UHF- Dekaden -Bandes   und zweitens Drehen der    Abstimmachse   25 zum Einstellen des gewünschten Kanals im    vorgeyvähl-      ten      UHF- Dekaden -Band.   



  In    Fig.11   ist eine solche Variante der    Kanalabstimmelemente   dargestellt. Auf jedem Segment 30 sind drei Spulen 460 senkrecht zur    Trommelmantelfläche   angeordnet. 



  Es ist aber selbstverständlich, dass gegebenenfalls auch eine andere Anzahl von Abstimmelementen verwendet werden könnte. Die    Induktanz   der Spule 460 ist durch Verstellen von leitenden Platten 461, welche auf der Achse 25 angeordnet sind, veränderbar. Diese Platten 461 sind paarweise auf beiden    Seiten   der Spulen 460 derart angeordnet, dass deren Verschiebung in bezug auf die    Spulen,   460 eine    Änderung   des magnetischen Feldes    um   die Spule 460 und daher eine    Änderung   deren    Induktanz   zur Folge hat. 



  Eine solche    Segmentplatte   30 mit Spulen    460-ist-an-Stelle   einer früher beschriebenen    Segmentplatte   30 mit Kondensatoren 45, 46 und 47 verwendbar. 



  Die    dielektrischen   Platten 61, 62 und 63 können auch durch Metallplatten von geeigneter Form ersetzt werden, um die Kapazität, je nach ihrer Stellung gegenüber den    Stator-      platten,   wie beispielsweise    41c   und 41b im vorliegenden Beispiel der Kondensatoren 45, zu verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abstimmvorrichtung für einen Empfänger elektrischer Signale, insbesondere für Fernsehzwecke, gekennzeichnet durch eine Trommel (10), deren Umfang mindestens teilweise durch Segmente (30) gebildet ist, welche je mit an Kontakte (35-40) angeschlossenen Abstimmitteln (45-47 bzw.
    460) versehen sind, durch eine stationäre Schaltung (S3), welche an Kontakte (105-110) angeschlossen ist, welche bei Drehung der Trommel sukzes- live mit den Segmentkontakten (35-40) in Berührung kommen, wodurch jeweils ein gewisses Band innerhalb eines Frequenzberei- ehes (UHF) eingestellt wird, und durch eine mit der Trommel konzentrische Achse (25), auf welcher Platten (61-63 bzw. 461) befestigt sind, welche mit den genannten Abstimmitteln so zusammenarbeiten, dass durch Drehung dieser Achse die jeweils in dem eingestellten Band gewünschte Frequenz eingestellt werden kann. UNTERANSPRCCHE 1.
    Abstihimvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (10) mit einer hohlen Achse (16) versehen ist, durch welche die Plattenachse (25) hindurchgeht, und dass eine Rastvorrichtung (90) vorgesehen ist, um die Trommel genau in denjenigen Stellungen lösbar festzuhalten, in welchen die betreffenden Seg- mentkontakte (35-40) mit den stationären Kontakten (105-110) in Berührung sind. 2.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, zur Abstimmung auf eine Mehrzahl vorbestimmter Frequenzen innerhalb des genannten Frequenzbereiches (UHF), dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Rastvorrichtung (400) vorgesehen ist, um die Plattenachse (25) genau in denjenigen Stellungen lösbar festzuhalten, welche den im eingestellten Band enthaltenen vorbestimmten Frequenzen entsprechen. 3.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, welche den Empfang ausser in dem genannten Frequenzbereich (UHF-Bereich) auch noch in einem andern Frequenzbereich (VHF-Bereich) gestattet, gekennzeichnet durch eine zweite Trommel (180), deren Umfang mindestens teilweise durch Segmente (225, 226) gebildet ist, welche je mit an Kontakte (210-220) angeschlossenen Abstimm- mitteln (255, 280-282) versehen sind, durch eine stationäre Schaltung (S2), welche an Kontakte (190-200) angeschlossen ist, welche bei Einstellung der Abstimmvorriehtung auf den VHF-Bereich und Drehung der VHF- Trommel (180)
    sukzessive mit VHF-Segment- <Desc/Clms Page number 11> kontakten (210-220) in Berührung kommen, wodurch jeweils eine gewisse Frequenz innerhalb des VHF-Bereiches eingestellt wird, und durch eine stationäre Schaltung (S1), welche mit der stationären UHF-Schaltung (S3) verbunden und an Kontakte (320-330) angeschlossen ist, welche bei Einstellung der Abstimm- vorrichtung auf den UHF-Bereich mit den genannten Kontakten (190-200) der stationären VHF-Schaltung (S2) in Berührung sind. 4.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die VHF-Trommel (180) in Flucht mit der UHF-Trommel (10) angeordnet und dass Feinabstimmittel (450) zur Feinabstimmung im UHF-Bereich und Feinabstimmittel (451) zur Feinabstimmung im VIIF-Bereich auf einer gemeinsamen Achse (404) angeordnet sind. 5.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die VHF-Trommel (180) auf der Plattenachse (25) montiert ist und dass eine mit dieser Achse (25) und der hohlen UHF-Trommelachse (16) konzentrische Hohlachse (101) vorgesehen ist, die mit der gemeinsamen Achse (404) der Feinabstimm- mittel (450, 451) kinematisch (102, 103) verbunden ist und zu deren Bedienung dient. - 6.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umschaltung vom UHF-Bereich auf den VHF-Bereich und umgekehrt ein Schalter (125) vorgesehen ist, wel- eher die Kontakte (190-200) der stationären UHF-Schaltung (S2) umfasst und mit der UHF-Trommel (10) kinematisch (113, 118, 120, 162, l62', 205) verbunden ist, das Ganze derart, dass die Abstimmvorrichtung in einer Stellung der UHF-Trommel auf den VHF- Bereich und in allen andern Stellungen der UIIF-Trommel auf den UHF-Bereich eingestellt ist. 7.
    Abstimmv orrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre UHF-Sehaltung (S2) einen Oszillator (302) und weitere Mittel (291) zur Erzeugung einer Zwischenfrequenz aufweist, dass die stationäre VHF-Schaltung (S3) ebenfalls einen Oszilla- tor (351) und weitere Mittel (345) zur Erzeugung derselben Zwischenfrequenz aufweist und dass die Feinabstimmittel (450 bzw. 451) zur Feinabstimmung im UHF-Bereich bzw. im VHF-Bereich respektive auf diese beiden Oszillatoren einwirken.
    B. Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre Schaltung (S1), welche mit der stationären UHF-Schaltung (S3) verbunden ist, bei Einstellung der Abstimmvorrichtumg auf den UHF-Bereich die stationäre VHF-Schaltung (S2) zu einer zweistufigen Verstärkerschal- tung für das dann von der stationären UHF- Schaltung (S3) gelieferte Zwischenfrequenzsignal ergänzt. 9.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Abstimmittel Kondensatoren (45-47) und deren Statorplatten (41a-43a, 41b--43b) an den Segmenten (30) befestigt sind, und dass die genannten Platten (61-63) je nach der Stellung der Plattenachse (25) mehr oder weniger weit zwischen die Statorplatten hineinragen. _ 10. Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Platten (61 bis 63) dielektrisch sind. 11.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Abstimmittel an den Segmenten (30) befestigte Spulen (460) sind und dass die genannten Platten (61-63) elektrisch leitend sind und. seitlich der Spulen je nach der Stel= lung der Plattenachse (25) mehr oder weniger weit über den Spulenquerschnitt ragen. 12.
    Abstimmvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer der genannten Kondensatoren (47) bei Einstellung der Abstimm- v orrichtung auf den UHF-Bereich mit einer Induktanz (56) und mit mindestens einer Kapazität (333-334)7 die in der statiojiären <Desc/Clms Page number 12> UHF-Schaltung (S3) enthalten ist, einen Eingangsfilter bildet. 13.
    Abstimmvorrichtung nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass für die Plattenachse (25) zehn UHF-Empfangsstellungen vorgesehen sind, so dass bei fortlaufender Nu- merierung der vorbestimmten Frequenzen mit zweistelligen Ordnungszahlen durch Einstellung der UHF-Trommel (10) entsprechend der Zehnereinheit und durch Einstellung der Plattenachse entsprechend der Einereinheit die der betreffenden Ordnungszahl entsprechende Frequenz eingestellt werden kann.
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