CH329990A - Dreidrucksteuerventil für Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Dreidrucksteuerventil für Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen

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CH329990A
CH329990A CH329990DA CH329990A CH 329990 A CH329990 A CH 329990A CH 329990D A CH329990D A CH 329990DA CH 329990 A CH329990 A CH 329990A
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CH
Switzerland
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valve
filling
braking
brake
air reservoir
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Inventor
Ernst Dr Moeller
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
    • B60T15/184Railway control or brake valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


      Dreidrucksteuerventil        für        Druckluftbremsen,    insbesondere von Schienenfahrzeugen    Die Erfindung betrifft ein     Dreidruck-          steuerventil    für     Druekluftbremsen,    das unter  Beibehaltung des gleichen Grundventils je  nach     Bedarf    zu einem     Triebwagenventil,    einem  an verschiedene Zugarten     anpassbaren    Steuer  ventil, wobei die     Anpassung    an die     jeweilige     Zugart allerdings noch das     Auswechseln    von  Düsen erfordert, einem Steuerventil,

   welches  ohne Düsenwechsel für alle Zugarten und       Bremszylindergrössen    Verwendung     finden     kann, und schliesslich zu einem Steuerventil,  mit welchem die     Abbremsung    selbsttätig an       Fahrmstandsgrössen    wie     Fahrzeugbelastung          oder        Fahrzeuggeschwindigkeit    angepasst wird,       gestaltet.    werden kann.  



  Zwecks, Erreichung dieser universellen     Ver-          wandelbarkeit    kann erfindungsgemäss das  Grundventil nach dem     Baukastenprinzip    mit       folgenden        andern    Baueinheiten:

         a)    Düsenansätzen zur Erzielung bestimm  ter     Brems-    und Lösezeiten sowie Füllzeiten  für den     Bremaluftbehälter,     b)     auswechselbaren        Düsensätzen        zur    Er  zielung .der für     verschiedene    Zugarten vor  geschriebenen Brems- und Lösezeiten,  e) einer     Überwachungseinrichtung    für die  Füllung des     Bremshiftbehälters,     d)

   einem umschaltbaren Düsenansatz zur  Erzielung der für verschiedene Zugarten     vor-          geschriebenen        Brems-    und Lösezeiten inner  halb eines auch das Grundventil sowie die         Überwachungseinrichtung    für die Füllung  des     Bremsluftbehälters    einbeziehenden     Vor-          steuerkreises,        -          e)

      einem durch     diesen        Vorsteuerkreis        be-          einflussbaren        Relaisventil    zur     unmittelbaren          Zumessung    der Bremszylinder drücke und  f) einen in     Abhängigkeit    von Fahrzustands  grössen zu     steuernden        Druckübersetzer          zu.für    die     Erfüllung    verschiedener Be  triebsforderungen bestimmten Steuerventilen  zusammengesetzt werden.  



  In der Zeichnung     ist    ein     Ausführungsbei-          spiel    der Erfindung in Schaubildern darge  stellt. .  



  In     Fig.1    ist das Grundventil 1 gezeigt,  welches     als        Dreidrucksteuerventil    in üblicher  Weise Steuer- und     Rücliführkolben    enthält:  Dieses Grundventil ist als     Triebwagensteuer-          ventil        verwendbar,    wenn     zur    Erzielung der  jeweils gewünschten Zeiten der     Be-        und    Ent  lüftung des Bremszylinders der Düsenansatz  3     eingesetzt        wird,    welcher die Brems- und  Lösedüse entsprechender Grösse aufnimmt.

    Ausserdem wird der Düsenansatz 5 angesetzt,  der ausser .dem     Absperrhahn    eine in ihrer  Grösse der     gewählten    Düse im Ansatz 3     ent=     sprechende     Fülldüse    für den     Bremslüftbehäl-          ter    trägt.  



  Das     Grundventil    1 ist in     Fig.    1 ohne  Steuerkammer     konstanten    Druckes dargestellt;  dieselbe kann,     ebenfalls    als Baueinheit aus-      gebildet, wahlweise an einer     räumlich    getrenn  ten Stelle     angeordnet        und    mit dem     Grund-          ventil    über     Leitungen    verbunden oder aber  auch an das letztere unmittelbar     angesetzt     werden.  



  In     Fig.2        ist    das     Grundventil    1 zu einem  für verschiedene Zugarten, wie z. B.     Personen-          und    Güterzug,     passenden    Steuerventil gestal  tet, und zwar     ist    dies     unter        Ausnützung    des       Baukastenprinzips    in einfacher Weise dadurch  möglich, dass an das Grundventil ein Düsen  ansatz 7     angesetzt    wird, der je nach Brems  zylindergrösse     Sätze    9 bzw. 11 bzw.

   13 von       Brems-    und Lösedüsen für die verschiedenen  Zuggattungen aufnimmt, die mittels des He  bels 15 je nach der in Frage kommenden     Zug-          artgeschaltet    werden können.     Ausserdem    wird  an das Grundventil 1 eine weitere Einheit 17  angesetzt., die     wiederum    den Absperrhahn  trägt, darüber     hinaus    aber eine     Überwachungs-          einrichtung    19     aufweist,

          welche    in selbst  tätiger     Weise    die     Füllzeit    des Bremsluft  behälters der durch die jeweilige Lösedüse       bestimmten    Lösezeit der Bremse selbsttätig  anpasst. Diese Überwachungseinrichtung ist  im Aufbau     wiederum    bekannter     Art    und  braucht daher     nicht    im einzelnen beschrieben  zu werden.

   Schliesslich     ist    bei der in     Fig.2     gezeigten     Gestaltung        des    Steuerventils die  Kammer 21 konstanten     Druckes    diesmal un  mittelbar an das     Grundventil    1     angesetzt.     



  Die     Fig.    3 zeigt eine weitere Verwandlung  des     GrLmdventils    1 zu einem     Steuerventil,    mit  welchem sämtliche     Bremszylinder-    und Be  hältervolumina ohne     Auswechseln    von Düsen  beherrscht werden können.

   Zu diesem Zweck  wird an     das        Grundventil    1     ein    als Drucküber  setzer     mit    dem     Übersetzungsverhältnis    1:1  wirkendes Relaisventil 23     angesetzt,    womit  das     Grundventil    1, der     umschaltbare        Düsen-          ansatz    7,

   15 mit dem von ihm getragenen  Düsensatz 25 für die     Berücksichtigung    der  verschiedenen Zugarten sowie die     überwar          chungseinrichtung    19 für die     Füllung    des       Bremsluftbehälters    Teile eines     Vorsteuer-          kreises    werden, der -     wiederum    in bekann  ter Weise - das     Relaisventil    23 so     beeinflusst,          dass        es    unabhängig vom Volumen     des    Brems-         zylinders    immer die richtigen,

   der Zugart  entsprechenden     Brems-    und Lösezeiten ein  steuert, wobei der Löseverlauf auch die     Über-          waehungseinrieht.ung    19 im Sinne der Erzwin  gung der     vorgeschriebenen    Füllzeit für den       Bremsluftbehälter    beeinflusst.  



  Schliesslich ist in     Fig.    4 der baukasten  mässige Aufbau eines     Dreidrucksteuerventils          aus    dem     Grandventil    1 dargestellt, bei     wel-          ehem    an die Stelle     des    Relaisventils 23 ein       Druckübersetzer    27 getreten     ist,    der, eben  falls als selbständige Baueinheit gestaltet, mit  vom     Verhältnis    1 :

  1 abweichenden     überset-          zungsverhältnissen    die selbsttätige     Anpassung     des     Bremszylinderdruekes    an Fahrzustands  grössen wie den jeweiligen     Beladungszustand          undioder    die     jeweilige    Geschwindigkeit     des     Fahrzeuges     dur        ehführt.     



  Mit dem beschriebenen Ausführungsbei  spiel wurde gezeigt, dass     es    unter Beibehal  tung     eines    im Aufbau immer gleichbleibenden  Grundventils sowie einer Anzahl von selb  ständigen Baueinheiten möglich ist, ein     Drei-          drucksteuerventil    in einfacher Weise jeder  in der Praxis vorkommenden Verwendungs  art eines solchen     anzupassen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dreidruekstenerventil für Druckluftbrem- sen, insbesondere von Schienenfahrzeugen, da durch gekennzeichnet, dass das Steuer- und Rückführkolben enthaltende Grundventil (1) nach dem Baukastenprinzip mit folgenden andern Baueinheiten:
    a) Düsenansätzen (3, 5) zur Erzielung bestimmter Brems- und Lösezeiten sowie Füll zeiten für den Bremsluftbehälter, b) auswechselbaren Düsensätzen (9, 11, 13) zur Erzielung .der für verschiedene Zug arten vorgeschriebenen Brems- und Lösezei ten, c)' einer Überwachungseinrichtung (19) für die Füllung des Bremsluftbehälters, d) einem umschaltbaren Düsenansatz (7, 15)
    zur Erzielung .der für verschiedene Zug arten vorgeschriebenen Brems- und Lösezei ten innerhalb eines auch das Grundventil (1) sowie die Überwachungseinrichtung (19) für die Füllung des Bremsluftbehält:ers einbezie henden Vorsteuerkreises, e) einem durch diesen Vorsteuerkreis be- einflussbaren Relaisventil (23) zur unmittel baren Zumessung derBremszylind@erdrückeund f)
    einem in Abhängigkeit von Fahrzu- standsgrössen zu steuernden Druckübersetzer (27) zu für die Erfüllung verschiedener Be triebsforderungen bestimmten Steuerventilen zusammengesetzt werden kann.
    UNTERANSPRUCH Dr4ädracl#isteuerventil nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkammer (21) desselben ebenfalls als Baueinheit ausgebildet ist, um wahlweise an das Grundventil (1) angesetzt oder von ihm räumlich getrennt angeordnet werden zu kön nen.
CH329990D 1953-11-28 1954-11-20 Dreidrucksteuerventil für Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen CH329990A (de)

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