CH330025A - Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Erntegut - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Erntegut

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Publication number
CH330025A
CH330025A CH330025DA CH330025A CH 330025 A CH330025 A CH 330025A CH 330025D A CH330025D A CH 330025DA CH 330025 A CH330025 A CH 330025A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wheels
ground
frame
impeller
rods
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lely Cornelis Van Der
Lely Ary Van Der
Original Assignee
Lely Nv C Van Der
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lely Nv C Van Der filed Critical Lely Nv C Van Der
Publication of CH330025A publication Critical patent/CH330025A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/142Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms
    • A01D78/146Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms in a horizontal plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Erntegut
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtmg zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Erntegut mittels an einem Gestell angeordneter   Reehenräder,    die schräg zur Fahrtrichtung aufgestellt sind und durch Bodenberührung in Drehung versetzt werden.



   Vorrichtungen dieser Art sind bereits   all-    gemein bekannt. Diese   bekannten Vorrichtun-    gen haben im allgemeinen einen   unveränder-    lichen Radstand und Spurweite. Damit solelie Vorrichtungen jedoch auch in stark   geneig-    tem Gelände günstig arbeiten können, macht man die Spurweite so gross wie möglich. Dadurch haben die   e Laufr#der   dieser   Vorrich-    tungen einen bestimmten Abstand zur Re  chenräderreihe,    und dadurch entsteht der Nachteil, dass es nicht   möglieh    ist, dicht an Gräben oder Abzäunungen entlang zu arbeiten. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass solche Vorrichtungen schwierig zu   transpor-    tieren sind.



   Erfindungsgemäss wird das Gestell durch mindestens ein um eine   senkreehte    Achse drehbares Laufrad unterstützt, das mittels eines zugeordneten Hebelarmes um eine zweite Achse drehbar am Gestell gelagert ist.



  Dadurch wird ermöglicht, dass das Laufrad jeweils abhängig von den Verhältnissen   g#n-    stig eingestellt werden kann.



   In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    eine Draufsicht der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht derselben   Vorricli-    tung in zusammengefaltetem Zustand,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Einzelheit, die bei der Vorrichtung in der Stellung nach Fig. 2 benutzt werden kann.



   Nach Fig.   1    sind mittels Kurbeln vier Re  chenräder      1    an einem Träger 1A angeordnet, während vier Rechenräder 2 ebenso an einem Träger 2A gelagert sind. Die Träger 1A und   2A    sind in einem Punkt 3 gelenkig miteinander verbunden. Um die durch diesen Punkt 3 hindurchgehende, senkrechte Gelenkachse sind weiter Stangen oder Hebelarme 4 und   5,    deren äussere Enden Laufräder 6 und 7 tragen, drehbar gelagert. Die Achsen der Laufräder 6 und 7 sind mit senkrechten Achsen 8 und 9 verbunden, die in den Enden der   Stangen-4 : und    5 drehbar gelagert sind. Die hintern Enden 10 und 11 der Träger 1A und 2A bilden Gelenke, an denen dreimal umgeknickte Arme 12 und 13 je mit einem Ende befestigt sind.

   Die andern Enden der Arme 12 und   13    sind beide gelenkig mit einem Punkt 14 am hintern Ende eines einachsigen Schleppers 15 verbunden, der mit zwei nach hinten gerichteten Stangen   16 versehen ist.    



  Die freien Enden dieser Stangen werden von dem hinter dem Schlepper laufenden Führer festgehalten. Der Schlepper 15 ist von einem Typus mit zwei auf einer Welle 17 gelagerten   Rädern 18,    die vom Motor angetrieben werden und wobei z. B. am vordem Ende des Schleppers ein   Mähbalken    angeordnet werden kann. Der Schwerpunkt des Schleppers   1.    5 liegt etwa oberhalb der Welle 17, und die Lenkung erfolgt mittels der freien Enden der Stangen 16.



   Die Stangen 4 und 5 werden mittels Schienen 19, die je mit einer Reihe von Locher versehen sind, und zweier an den Trägern 1A und 2A vorgesehener, in diese Locher passender Stifte 20 in der gewiinschten Lage festgestellt.



   Es ist möglich, die Laufräder 6 und 7 die Stellungen 6A und   7A    zwischen den Trägern   lA    und 2A einnehmen zu lassen ; bei dieser Umwandlung muss jedoch der Gelenkbolzen im Punkt   3 zeitweilig gel#st    werden. Die   Laufr#der    6 und 7 sind derart angeordnet, dass sie wahlweise als   Nacblaufräder    oder als in einer bestimmten Lage festgestellte Laafräder benutzt werden können. Die   Feststel-      lung    dieser Laufräder erfolgt mittels Riegeln 29 und 30 in der unmittelbaren Nähe der senkrechten Achsen der Rader.

   An den Stangen oder Hebelarmen 4 und 5 sind keine Re  chenräder    angeordnet, so dass man frei ist, für jedes Verhältnis die günstigste Lage der Laufräder   6 und    7   zu-wählen.   



   Die Punkte 10 und 11, die gleiche Ab  stände    zum Punkt 14   haben,'können über    einen Kreisbogen, der den Punkt 14 als Mit  telpunkt    hat, zueinander bewegt werden. Falls die Träger 1A und 2A den   gewünschtenWin-    kel miteinander bilden,   kann diese Beweg-      lichkeit    aufgehoben werden, und zwar beispielsweise mittels eines Stiftes 26, der die Arme   12 und    13 miteinander verriegelt.



   Beim Arbeiten auf stark geneigtem Ge  lände    wird die Vorrichtung wie folgt benutzt : Man   f#hrt    dem   obem    Rande der zu    bearbeitenden Bodenfl#che entlang und recht    mit den   Rechenrädern,    die am niedrigsten liegen, Gut nach unten, wobei die   Vorrich-      tung,    die nur eine geringe Geschwindigkeit entwickelt, durch die Stangen 16   thon    einer hinter dem Schlepper laufenden Person gelenkt wird. Wenn die Laufräder 6 und 7 in ihrer Richtung festgestellt sind, so wird das Gestell des Rechens vorzugsweise frei schwenkbar um die durch den Punkt 3 hindurehgehende, senkrechte Achse gelassen.



  Sind dagegen die selbsteinstellenden Laufräder 6 und 7 nicht festgestellt, so kann man die Drehbarkeit um die senkrechte Achse im Punkt 3 aufheben. Die Lenkbarkeit wird in beiden Fallen durch die   verh#ltnism##ig    geringe Abmessung der ganzen Vorrichtung in der Fahrtrichtung sowie durch die Tatsache, dass der Führer mittels der Stangen 16 in der Lage ist, die Vorrichtung etwas anzuheben, günstig beeinflusst.

   Am Ende des obern Randes der zu bearbeitenden Bodenfläche wird die ganze Vorrichtung, das heisst der   Reehen    zusammen mit dem Schlepper, um   180     gedreht, wobei man beim Zurückfahren wieder nur mit dem am   niedrigsten liegen-    den   Rechenrädersatz    recht   ;    diese   Rechenrädfr    sind jetzt aber diejenigen, die beim Ifinfahren gerade nicht für die   Rechenarbeit    benutzt wurden. Am andern Ende des   obern    Randes der Bodenfläche wird wiederum   urina-    gekehrt, wonach der ganze   Vorgang sich wie-    derholt, jedoch jeweils so viel niedriger, als das Gut durch die   Rechenarbeit nach    unten versetzt worden ist.

   Mit einer Vorrichtung, die nicht   wu    grosse Abmessungen aufweist, können in dieser Weise relativ schwierige Ge  lände    noch gut bearbeitet werden, wobei es von Bedeutung ist, dass der Führer beim etwaigen Abrutschen der   vordern    Seite des Gestelles sofort   berichtigend    eingreifen kann, indem er in demselben Sinne an den Stangen 16 zieht.



   Die Vorrichtung nach Fig.   1    kann mit versehiedenen Winkeln zwischen den   Trtigern    1A und 2A benutzt werden. Macht man diesen Winkel so klein wie möglich, so bekommt man die Anordnung nach Fig. 2.



   Naeh Fig. 2 sind die Punkte 10 und   11    am   vordern    Ende des Schleppers einander möglichst dicht   angenähert, Erforderliehen-    falls können sie in diesen, mit 10B und 11B angegebenen Lagen mittels der betreffenden Gelenkbolzen mit entspreehenden Punkten am   vordern    Ende des Schleppers 15 verbunden werden. In den Stellungen 1B und   2B der    Träger kann die Vorrichtung sehr sehmal gemacht werden, so dass sie zum Fahren über relativ schmale Pfade geeignet ist ; die   Stan-    gen 4 und 5, die die   Laufr#der tragen, m#ssen    für diesen Zweck nach hinten gedreht werden. In Fig. 2 ist jedoch ein anderer Gebrauch der Vorrichtung angegeben, wobei die Räder 6B und 7B in gespreizter Stellung verbleiben.



   Wenn man mit der Vorrichtung nach Fig. 2 in der   Längsriehtung mitten itber    einen Schwad   f#hrt,    wobei   die : Laufräder 6B    und 7B sich neben dem Schwad bewegen können, wird der Schwad in zwei Teile geteilt, was dem   Troeknen    desselben   forderlich    sein kann. Diese Teilung verläuft günstiger, falls zwischen den beiden   vordern Reehen-    rädern ein Druckrad angeordnet ist, das z. B. aus einer am Umfang mit Unebenheiten versehenen Scheibe besteht. Die Anordnung einer derartigen Scheibe geht aus Fig. 3 hervor, in der die Träger 1B und 2B, eines der ordern Reehenräder 2 und der Gelenkbolzen im Punkt 3 ersichtlich sind.

   Dieser Bolzen trägt am untern Ende ein Gelenk 31   mit.    waagrechter Achse für einen Arm 32, dessen freies Ende eine waagrechte Achse 33 für das   Druckrad      34    trägt. Ein kürzerer Arm 35 bil  let    mit dem Arm 32 ein Ganzes, Das freie Ende des Armes 35 ist mit einem Punkt des Trägers   1B    durch eine starke Feder 36 verbunden, die in der dargestellten Lage als Druckfeder arbeitet und das Rad 34 gegen den Boden anpresst ; soferndas Rad 34 jedoch genügend weit nach vorn und nach oben bewegt worden ist, wird es von der Feder 36 hochgehalten. Das   Druckrad    kann also durch Umschwenken um die Achse 31 ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Erntegut mittels an einem Gestell angeordneter Rechenräder, die schräg zur Fahrtrichtung aufgestellt sind und durch Bodenberührung in Drehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell durch mindestens ein um eine senkrechte Achse drehbares Laufrad vmter- stützt wird, das mittels eines zugeordneten Hebelarmes um eine zweite Achse drehbar am Gestell gelagert ist.
    UNTEBANSPBÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad als Nachlaufrad ausgebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiclmet, dass das Laufrad feststellbar eingerichtet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da.durch gekennzeichnet, dass durch Verdrehung des Hebelarmes die Spurweite der Vorrichtung verkleinert werden kann.
CH330025D 1953-08-27 1954-08-19 Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Erntegut CH330025A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL330025X 1953-08-27

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ID=19784326

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