CH330078A - Selbstätige Schussspulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl - Google Patents

Selbstätige Schussspulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl

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CH330078A
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Valentin Patent Ges Gmbh
Schwenningen Textilmaschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


  Selbsttätige     Schussspulenauswechselvorrichtung        an    einem Webstuhl    Die Erfindung betrifft eine selbsttätige       Schussspulenauswechselvorriehtung    an einem  Webstuhl mit einem     Spulenbehälter,    der fest  stehende     Spulenlagerteile    in Form von     Iireis-          ringabsehnitten    besitzt, und mit. einer ange  triebenen     Fadenführungsscheibe.     



  Bei den bekannten Vorrichtungen dieser  Art liegen die vollen, zum Einlegen in den       Websehützen    bestimmten     Schussspulen        unter-          bzw.    hintereinander im     Spulenbehälter    und  werden durch ihr Eigengewicht, meist unter  stützt durch Gewichtshebel oder federbelastete  Hebel, unter den     Spuleneinschlaghammer    be  wegt. Da nun der Ringkopf der     Sehussspule     und der Garnkörper der     Schussspule    nur sel  ten den gleichen Durchmesser haben, - meist.

    ist der Garnkörper im Durchmesser kleiner als  der Ringkopf - liegen die Spulen nicht par  allel sondern schräg im     Spulenbehälter.    Dies  hat verschiedene Nachteile. So     können    die       Schussspulen    bei starker     Sehräglage    leicht aus  dem     Spulenbehälter    herausfallen, oder sie be  wegen sich ungleichmässig nach abwärts bzw.  vorwärts, was zum Abreissen der Fäden führt,  welche von den Spulen im     Spulenbehälter    zur       Fadenführungsscheibe    laufen.

   Weiter kommt  es bei den bekannten Vorrichtungen vor, dass  die Spulen schräg unter den     Spuleneinschlag-          hammer    zu liegen kommen und dann beim  Niedergehen des     Einschlaghammers    zerbro  chen werden.    Nach der Erfindung sollen     nun    diese Män  gel dadurch beseitigt werden, dass der Spulen  behälter mit einer     Spulenspitzenführung    aus  einem endlosen beweglichen Führungsmittel  versehen ist.  



  Eine besonders einfach und preiswert her  zustellende. Vorrichtung wird geschaffen, wenn  das bewegliche Führungsmittel für die     Spu-          lenspitzen    aus einer endlosen Gliederkette be  steht, deren Glieder so geformt sind, dass sie,  in dem Durchmesser des Ringkopfes der  Spule entsprechenden Abständen,     Ausneh-          mungen    zur Aufnahme der     Spulenspitzen    und  Rasten für den Eingriff der Sperrklinke bil  den.  



  Dadurch, dass beim Erfindungsgegenstand  eine     zwangläufige    parallele Führung der Spu  len im     Spulenbehä,lter    erreichbar ist, ist es  möglich, auch solche Spulen, die nicht auf der  ganzen Länge des     Spulenkörpers        bespult    sind  und wie sie etwa beim Wechsel durch die       Schusswäehtergabel        naeh    dem Abreissen des       Schussfadens    anfallen, wieder der selbsttätigen       Schussspiilenauswechselvorrichtung    zuzufüh  ren.

      In der Zeichnung, welche eine beispiels  weise Ausbildungsform der Erfindung dar  stellt, ist       Fig.    1 die Ansicht von Teilen der     Schuss-          spulenauswechselvorrichtung,              Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie     II-II     der     Fig.    1 ohne     Fadenführungsscheibe.     



  In einem     Spulenbehälter,    der aus zwei  von der Stirnseite aus gesehen halbkreisför  mig ausgebildeten Rahmen 1 und 2 besteht,  liegen die Reservespulen 3, deren Fadenenden  über eine     Fadenführungsscheibe    4 laufen und  an einer Anhängespule 5 befestigt sind. Der  einen     Kreisringabschnitt    bildende     Umfangsteil     des Rahmens 1. ist im Querschnitt     U-förmig     ausgebildet und führt die Ringköpfe der Spu  len 3. Gleichzeitig dient dieser Rahmen zur  Lagerung der zur selbsttätigen Auswechslung  der Spulen und zur Schaltung der     Fa.denfüh-          rungsscheibe    dienenden Einrichtungen, die  hier nicht gezeigt sind.

   Weiter trägt der Rah  men 1 einen Lagerarm 6 für die beim Aus  wechselvorgang in. nicht dargestellter Weise  angetriebene     Fadenführungsscheibe    4 und für  einen     Spulenandrückhebel    7.  



  Der     kreisringabschnittförmigeUmfangsteil     des     Rahmens    2 steht. über Arme 8 und 9 mit.  einer labe 10 in Verbindung, mit welcher er  auf dem feststehenden Lagerarm 6 befestigt  ist. In dem gleichfalls einen     U-förmigen    Quer  schnitt aufweisenden Umfangsteil des Rah  rnens 2 liegt ein Teil einer endlosen Glieder  kette 11, die auch durch die hohlen Arme 8  und 9 hindurchgeführt ist. Diese Kette dient  als bewegliches Führungsmittel für die     Spu-          lenspitzen    12, von denen einige in     Fig.2     strichpunktiert dargestellt sind.

   Die einzelnen  Glieder der Kette 11 sind so geformt, dass sie,  in dem Durchmesser des Ringkopfes 14 der  Spule entsprechenden Abständen,     Ausneh-          inungen    13 zur Aufnahme der     Spulenspitzen     12 bilden. Von den Ringköpfen 14 der Spu  len 3 sind in     Fig.2    gleichfalls einige strich  punktiert angedeutet.  



  Die Gliederkette 11 läuft in den hohlen  Armen 8 und 9 über Gleitbahnen 15 und 16  und wird     düreli    Gleitrollen 17 und 18 ge  führt. Die Gleitrolle 17, am untern Ende  des Rahmens 2 auf einem Hebel 19 gelagert,  drückt die Kette unter der Wirkung einer  Feder 20 auf den Rahmen 2 und verhindert,  dass die Kette     beim    Umlenken auf die Gleit  bahn 16 hängen bleibt. Die Gleitrolle 18 dient         7.11r    Umlenkung der Kette am obern Ende des  Rahmens     \'.    Durch die     Verwendung    der     Gleit-          rollen    wird ein leichter und hemmungsfreier  Lauf der Kette gewährleistet.  



  Um eine Veränderung der Spannung der  Kette zu     ermögliehen,    ist. die Gleitrolle 18 als  Spannrolle ausgebildet. Sie ist. zu diesem  Zweck auf einem Bolzen 21     gelagert,    der in  einem     Sehlitz    22 des Rahmens 2 verschoben  werden kann.  



  Beim Vorgang des selbsttätigen Spulen  weehsels wird die vorderste (unterste) Spule  im     Spulenbehälter,    die an der federnden       Spul-enhalteklappe    23 anliegt, in bekannter  Weise durch den     Spuleneinsehlaghammer    21  in den     Sehützen        geschlagen.    Durch den feder  belasteten     Spulenandrüekhebel    7 werden nun  die Spulen 3 in den Rahmen 1 und 2 so lange  nach unten und     vorwärts    bewegt,

   bis die       riäehste    Spule an der     Spulenhalteklappe    23       anliegt.    Dabei werden die     Spulenspitzen    13       zwangläufig    durch die Kette 11 im gleichen  Abstand wie die     Spulenköpfe    14 geführt.       Dureh    entsprechende Einstellung der Ketten  spannung mittels der Spannrolle 18 kann er  reicht werden, dass die genannte Bewegung der  Spulen mit der     gleielien        Gesehwindigkeit    er  folgt wie die Bewegung der nach dem Spulen  einsehlag     weitergesehalteten        Fadenführungs-          seheibe    4.

   Damit ergibt sieh eine weitest  gehende     Selionung        der    von den Spulen zur     Fa-          denführungsscheibe    laufenden Fäden.  



       Uni.    zu verhindern, dass sieh die Spulen       ini        Spulenbehälter        zurliekbewegen    können, ist  am     Rahmen    2 eine Sperrklinke 25     angelenkt,     die nur eine     Vorwärtsbewe-t@ng    der Kette 11  gestattet. Diese Sperrklinke rastet infolge  ihres Eigengewichtes in die Zwischenräume  26 zwischen den einzelnen Kettengliedern ein,  deren Abstände gleichfalls dem Durchmesser  des     Ringkopfes    14 der Spule 3 entsprechen.  



  An Stelle der Gliederkette könnten auch  andere Führungsmittel, z. B. endlose Bänder  aus Metall oder andern Werkstoffen mit ent  sprechenden Aufnahmestellen für die Spulen  spitzen,     verwendet    werden. Auch können statt  der dargestellten Gleitbahnen für das Füh-           rungsmittel    oder in Verbindung mit diesen  weitere     Gleitrollen    angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Seliussspulenausweehselvorrieh- tung an einem Webstuhl, mit einem Spulen behälter, der feststehende Spulenlagerteile in Form von Kreisringabschnitten besitzt, und mit einer angetriebenen Fadenführungsseheibe, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenbehäl- ter mit einer Spulenspitzenführung aus einem endlosen beweglichen Führungsmittel versehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet., dass das Führungsmit tel (11) zur Aufnahme der Spulenspitzen (12) Rasten (13) in dem Durchmesser des Ring kopfes der Spule entsprechenden Abständen aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Spulenbehälter Gleitrollen (17, 18) eingesetzt sind, über die das Führungsmittel (11) für die Spulenspitzen geleitet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und t'iiteransprüchen 1 Lind 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Spulenbehälter eine einstell bare Spannvorrichtung für das Führungs mittel angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der Gleitrollen für das Führungsmittel als einstellbare Spannrolle (18) ausgebildet ist. 5. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeieh- net, dass am Spulenbehälter eine Sperrklinke (25) vorgesehen ist, die in Rasten (26) des Führungsmittels (11) eingreift und die Bewe gung des Führungsmittels nur in einer Rich tung gestattet. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die letztgenannten Rasten (26) in Abständen angeordnet sind, die dem Durch inesser des Ringkopfes der Spule entsprechen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das bewegliche Führungsmittel für die Spulenspitzen aus einer endlosen Glie derkette (11) besteht, deren Glieder so ge formt sind, dass sie in dem Durchmesser des Ringkopfes der Spule entsprechenden Ab ständen Rasten (13) zur Aufnahme der Spu- lenspitzen und Rasten (26) für den Eingriff der Sperrklinke (25) bilden.
CH330078D 1953-02-26 1954-01-18 Selbstätige Schussspulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl CH330078A (de)

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