CH330095A - Wäschesack - Google Patents
WäschesackInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F95/00—Laundry systems or arrangements of apparatus or machines; Mobile laundries
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Description
Wäschesack In allen Anstalten und Krankenhäusern, in denen Inicktionswäsche anfällt, (beson ders in Tbc-Heilstätten) ist bekannt und ge fürchtet, dass die mit. dem Einsammeln und dem @c-eiteren Hantieren der infizierten -\\'äsche betrauten Personen in besonderem Masse einer Infektionsgefahr ausgesetzt sind. Hierbei spielt die sogen. Staubinfektion eüie Hauptrolle: Beire Hantieren mit der Infektionswäsche wird keimhaltiger Staub aufgewirbelt, der vom Personal eingeatmet wird. Zur Zeit wird in Anstalten und Kranken häusern, in denen Infektionswäsche anfällt, folgendermassen vorgegangen Die Wäsche wird in infiziertem Zustande vom Krankenbett abgenommen und in Wäselrebeuteln aus Baumwollgeweben oder eingebunden in grössere Bettlacken zur Des; infektionsanstalt oder in das Waschhaus transportiert. Dann muss im Desinfektiona. oder Waschhaus die Infektionswäsche wieder aas den Beuteln oder Laken herausgenommen werden, um zum Zwecke der Desinfektion entweder in eine Desinfektionslösung oder in die Waselrmaschine eingebracht zu werden. Das Herausnehmen der Wäsche bildet eine besondere Gefahrenquelle, zumal die an sich vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen, z. B. das Tragen von Staubmasken, häufig nicht. durchgeführt werden. Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen Wäschesack, der dadurch gekennzeich net ist, dass er in der Waschflotte mindestens teilweise löslich ist, so dass er in der Wasch flotte den verschlossenen Inhalt freigibt. Die aufgezeigten Gefahren können durch Verwendung des Wäschesackes gemäss der Erfindung praktisch vollständig vermieden werden. Die Wäsche wird in den Sack ein gebracht, der z. B. entweder aus einer Folie besteht, die sich in der Waschflotte vollstän, dig auflöst oder der aus textilen Gewebebah nen mit Hilfe solcher Fäden, Klebefolien oder Klebeschichten zusammengefügt ist, die sieh ihrerseits in der Waschflotte auflösen. Auf diese Weise gelangt die infizierte Wäsche mit dem umhüllenden Behältnis in die Wasch flotte, wobei sich die Umhüllung ganz oder in einem solchen Masse auflöst, dass die Wäsche freigegeben wird. Die Säcke können beispielsweise aus Cal eium- oder Natriumalginaten oder aus wasser- bzw. alkalilösliclien Kunststoffen, z. B. Poly - vinylalkohol, bestehen. Eine weitere Möglich keit, Wäschesäcke herzustellen, besteht darin, textile, Gewebebahnen, die ihrerseits durch oberflächliche Kunststoffbeschichtung oder andere Massnahmen staubundurchlässig ge macht sein können, mit Hilfe solcher Fäden, die in der Waschflotte aufgelöst werden, zu Säcken zu vernähen. Auch die Zusammen fügung von Gewebebahnen durch Verkleben mit solchen Klebefolien oder Leimarten, die in einer Waschflotte löslich sind, führt zii dem angestrebten Ziele. Die Zusammenfü gung der Gewebebahnen kann auch mit Hilfe einer durch äsen geführten Verschnürung mit Hilfe eines i11 der li-aseliflotte löslichen Fadens durchgeführt werden. Die Herstellung von Transportsäelien aus textilen (tewebe- bahnen kann der Verwendung wasserlöslicher Folien preislich überlegen sein. Bekanntlich werden in der Krankenhaus wäscherei häufig enzymhaltige Wasch,- und Desinfektionsmittel verwendet. Bei der Aus wahl der löslichen Stoffe, die zur Herstellung des ganzen Wäschesackes oder als Klebe- oder Nahtmaterial dafür Verwendung finden sollen, können auch solche berücksichtigt werden, die unter dem Einfluss von Enzymen aufgelöst werden. Hervorgehoben sei in diesem Zusammenhange Gelatineleim, der unter der Einwirkung proteolytischer Enzyme zu lösli chen Eiweissprodukten abgebaut wird. Selbst Zellulosehydratfolien müssen in den Bereich der in Frage kommenden Stoffe einbezogen werden, wobei jedoch zu beachten ist, dass solche Folien bzw. aus Zellulose hergestellte Klebemittel unter der Einwirkung von Zellu losen nur in neutralem bis saurem Bereich zu wasserlöslichen Produkten abgebaut wer den. Da der Waschvorgang in besonderen Fällen auch bei einem pH unter 7 durch: führbar ist, sei die Möglichkeit, Säcke aus in diesem Sinne löslichen Zellulosederivaten herzustellen oder mit Hilfe solcher Produkte aus textilen Gewebebahnen zusammenzufügen, ausdrücklich erwähnt. Für die Erzielung des angestrebten Rei- nigungs- und Desinfektionseffektes ist die richtige Bemessung des Mengenverhältnisses von Wäsche, Wasser, Wasch- und Desinfek tionsmitteln von entscheidender Bedeutung. Ein zweckmässiges Vorgehen bei der Verwen dung des erfindungsgemässen Wäschesackes besteht nun darin, in den praktisch immer die gleiche Wäschemenge aufnehmenden Saek Wasch- und Desinfektionsmittel, verpackt. in eine sieh in der Waschbrühe auflösende Hülle, einzubringen. Soweit Bestandteile der Wasch flotte, vornehmlich Alkalien oderhind Enzyme zur Auflösung des Sackes oder der Nähte oder Verschnürungen erforderlich sind, sind diese Substanzen in ausreichender Menge dem Waschwasser von vornherein zuzusetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Wäschesack, dadurch gekennzeichnet., dass er in der Wascliflotte mindestens teilweise löslich. ist, so dass er in der 'asehflotte den verschlossenen Inhalt freigibt. UN TERANN SPRCCHE 1. Wäseliesack nach Patentanspruch 1, ciadureh gekennzeichnet, class er aus einem Stoff besteht, der sieh in der Waschflotte vollständig auflöst.2. Wäseliesack nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er nur teilweise aus einem Stoff besteht, der sich in der Waschflotte auflöst. 3. Wäschesack nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus in der Waschflotte unlöslichen Bahnen aufgebaut ist, die mit in der Waschflotte mindestens zum Teil löslichen Fäden. zusammengenäht oder zu sammengeschnürt sind.Wäschesack nach Patentanspi-lieh 1, dadurch gekennzeichnet., dass er aus in der Waschflotte unlöslichen Bahnen aufgebaut ist, die mit Hilfe von in der Waschflotte löslichen Klebemitteln zusammengefügt, sind. PATENTANSPRUCH II Verwendung des Wäsehesaekes gemäss Patentanspruch I zum Transportieren in fizierter Wäsche.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330095X | 1955-10-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH330095A true CH330095A (de) | 1958-05-31 |
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ID=6188213
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH330095D CH330095A (de) | 1955-10-24 | 1956-05-25 | Wäschesack |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH330095A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2820966A1 (de) * | 1977-05-18 | 1978-11-23 | Unilever Nv | Waschmittelerzeugnis |
| DE2914206A1 (de) * | 1979-04-09 | 1980-10-16 | Seibt & Kapp Gmbh Maschf | Transportsack |
| DE3017246A1 (de) * | 1980-05-06 | 1981-11-12 | Peter Dr. 5630 Remscheid Melchior | Waeschesack |
| WO2002012615A1 (en) * | 2000-08-05 | 2002-02-14 | The Procter & Gamble Company | A bag |
-
1956
- 1956-05-25 CH CH330095D patent/CH330095A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2820966A1 (de) * | 1977-05-18 | 1978-11-23 | Unilever Nv | Waschmittelerzeugnis |
| DE2914206A1 (de) * | 1979-04-09 | 1980-10-16 | Seibt & Kapp Gmbh Maschf | Transportsack |
| DE3017246A1 (de) * | 1980-05-06 | 1981-11-12 | Peter Dr. 5630 Remscheid Melchior | Waeschesack |
| WO2002012615A1 (en) * | 2000-08-05 | 2002-02-14 | The Procter & Gamble Company | A bag |
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