CH330100A - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/02—Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
- A44B19/04—Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers
Landscapes
- Slide Fasteners (AREA)
Description
Reissverschluss Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Reissverschluss mit zwei Reihen von auf Tragbändern befestigten Versehlussgliedern, die am (_Iliedkopf je zwei in der Versehluss- ebene liegende und in zueinander entgegen gesetzten Richtungen blickende Anliegeflä- chen aufweisen.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Reissverschlusses, bei welchem die die V ersehlussglieder tragenden, einander zuge kehrten Randteile der beiden Tragbänder einander so nahe liegen, dass die Gliedköpfe der Glieder der einen Reihe auf dem Trag band der andern Reihe aufliegen. Dadurch wird nicht nur die Abstützfläehe jedes (Riedes einer Reihe an Flächenteilen der andern Reihe vergrössert, sondern es werden auch die bei Verschlüssen bisheriger Bauart zwischen den Gliedköpfen benachbarter Ver- schlussglieder jeder Reihe vorhandenen Lücken geschlossen.
Erfindungsgemäss ist dies dadurch,erreicht, dass der die V erschlussglieder tragende Band teil sich in der Verschlussebene vom Gliedfuss her gegen die Kupplungsaxe des Ver schlusses hin in den Gliedkopf hinein erstreckt.
Da hier im. Gegensatz zu Verschlüssen üblicher Bauart das Tragband nicht aus schliesslich im Gliedfuss verankert ist, kann dieser ohne Verminderung der notwendigen Verankerungslänge relativ kurz gehalten sein, was nicht nur einen schmäleren Verschluss ergibt, sondern auch eine erhebliche Material- einsparung bedeutet. Zur Schaffung von ver deckten Reissverschlüssen muss bekanntlich das Tragband an seiner Austrittsstelle am Gliedkopf möglichst nahe an die Kupplungs- axe des VersclJusses herangeführt sein.
Dies lässt sich bei einem Beispiel eines Ver schlusses nach vorliegender Erfindung in einfacher Weise dadurch erreichen, dass man das Tragband an jener Stelle des Gliedkopfes, bis zu welcher es sich in der Verschlussebene in den Gliedkopf hin erstreckt, aus dem letzteren herausführt.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Reissverschlusses ist in der beilie genden Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig.1 einen Teil eines verdeckten Reiss verschlusses in Draufsicht, Fig.2 eine Seitenansicht eines Gliedes des Verschlusses nach Fig.1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig.1. Fig. 4 schaubildlich den Verschlussteil nach Fig.l und Fig. 5 eine Variante in Seitenansicht analog Fig.2.
Der gezeichnete Reissverschluss besitzt in bekannter Weise zwei Reihen von auf Trag bändern 1 befestigten Verschlussgliedern 2. Die Versehlussglieder 2 bestehen aus Metall oder Kunststoff und sind durch Spritzguss erzeugte, auf eine Randwulst la der Bänder 1 befestigte Glieder. Jedes Verschlussglied 2 besitzt einen Gliedkopf 3 und einen Glied- fuss 4. Der Gliedkopf 3 ist in der Verschluss ebene a (Fig. 2 und 3) abgesetzt.
Der auf der einen Seite der Verschlussebene liegende Kopfteil bildet auf der einen Seite der Längs- axe b (Fig.1) des Verschlussgliedes einen Kupplungsvorsprung 3a mit in der Verschluss ebene a liegender Anliegefläche q und besitzt. ausserdem einen axialen Vorsprung 3b.
Der etwas schmälere, auf der andern Seite der Ver- schlussebene a liegende Kopfteil bildet auf der andern Seite der Längsaxe b einen Kupplungs- zorsprung 3c mit ebenfalls in der Verschluss ebene a liegender Anliegefläche <I>p.</I>
Die Verschlussglieder 2 sind so auf der Randwulst la des Tragbandes 1 befestigt, dass diese in der Verschlussebene liegende Randwulst la sich vom Gliedfuss 4 her gegen die Kupplungsaxe c (Fig.1) hin in den Glied kopf 3 hinein erstreckt. Das Tragband 1 tritt. im Bereich der Anlicgeflächen des Glied kopfes 3 auf der Seite des den Kupplungsvor sprung 3c bildenden Kopfteils aus dem Glied kopf aus.
Bei geschlossenem Verschluss liegen die Vorsprünge 3a der Verschlussgliedköpfe 3 der einen Verschlussgliedreihe mit ihrer An liegefläche gegen die Anliegeflä.che der Vor sprünge 3c der Gliedköpfe der andern Ver- schlussgliedreihe an.
Ausserdem liegt der Kupplungsvorsprung 3'a jedes Verschluss- gliedes 2 der einen Reihe gegen die in der Verschlussebene liegende und seitlich aus den Verschlussgliedern 2 der andern Reihe aus- tretrende Randwulst 1a des. Tragbandes an.
Die Randwulst 1a ist, wie Fig.1 und 4 zeigen, so i#,eit in den Verschlussgliedkopf 3 hineingezo gen, dass der Abstand x der Randwulste la des Tragbandes 1 der einen Reihe von der Kupp- lungsare c etwas kleiner ist als der Abstand ;
y der Stirnfläche 3cl des den Kupplungsvor sprung 3c aufweisenden Kopfteils der Glie der 2 der andern Reihe von der Kupplungs- are. Diese gegenüber der Stirnfläche 3e des axialen Vorsprungs 3b zurückgesetzte Stirn fläche 3d drückt gegen die freie, sich zwischen zwei benachbarten Gliedern der andern Reihe erstreckende Randwulst la. Der gegenseitige Abstand der aus den Versehlussgliedern 2 austretenden Bandteile (Fig. 1 und 4) ist in der Folge derart. klein (Bruchteile eines mm), dass ein (einseitig) praktisch völlig verdeckter Verschluss gebildet ist.
Es versteht sich, dass die Randwulst la der Tragbänder noch weiter in den Gliedkopf 3 hineingezogen sein könnte, als dies beim ge zeichneten Beispiel der Fall ist, so dass sich diese Randwulste in der Kupplungsaxe des Verschlusses berühren. Der auf der vom Glied fuss 4 abgekehrten Seite der Kupplungsaxe r, liegende Teil der Abstützflächen q (Fig.3) der Kupplungsvorsprünge 3a liegt in diesem Fall nicht nur zum kleineren Teil, wie beim gezeichneten Beispiel (Fig.1), sondern zum grösseren Teil gegen die den betreffenden t=liedern zugeordnete Randwulst la,
an. Der Teil n (Fig.1) des Randwulstes la liegt einem Teil der Abstützfläche p des Kupp lungsvorsprunges 3c an, der auf der dem Gliedfuss 4 zugekehrten Seite der Kupplungs ale c liegt.
Da auch die axialen Vorsprünge 3b der Verschlussglieder 2 der einen Reihe gegen die Randwulst la des Tragbandes 1 der andern Reihe anliegen, ist jedes V ersehlussglied einer Reihe über :seine ganze Kopfbreite ab gestützt, und zwar zum Teil direkt an den beiden benachbarten Gliedern der andern Reihe, zum Teil an der zwischen diesen beides: Gliedern verlaufenden Randwulst 1a des Tragbandes 1.. Dadurch ist. ein unerwünschtes Öffnen des Verschlusses durch Aufbiegen des selben in Längs- oder Querriehtung praktisch unmöglich.
Bei Verwendung eines geeigneten Mate rials für die Tragbänder kann ein Reissver schluss der beschriebenen Ausbildung prak- tiseh flüssigkeitsdicht gemacht werden.
Beim gezeichneten Beispiel sind die beiden Vorsprünge 3a. und 3c jedes Gliedkopfes nasenförmig gestaltet. Lm das leichte In- und Aussereingriffbringen der Gliedköpfe zu ermöglichen, braucht aber nur der Vorsprung 3a wie gezeichnet zwei zur Längsale b des Verschlussgliedes geneigte und durch ein Bogenstüek miteinander verbundene Stirn flächen zu besitzen, während der Vorsprung .oc durch eine zur Längsaxe b des Gliedes parallele Stirnfläche begrenzt sein kann.
Es versteht sieh, dass die Randwulst ha der Tragbänder 1 auch bei einem nicht ver deckten Verschluss bis nahe an die Kupplungs- ,Axe c heran in den Gliedkopf hineingezogen Nein kann; in diesem Fall liegt die Bandaus trittsstelle auf der vom Gliedkopf abgekehrten Seite des Gliedfusses.
-Wie Fig. 5 zeigt, kann das Tragband 1 bzw. die Randwulst la bis an die Kupplungs- axe c heran in die Verschlussglieder 2 hinein gezogen sein. Die Bandaustrittsstelle liegt dann ebenfalls in der Kupplungsaxe c, so (lass ein völlig gedeckter und bei entsprechen der Wahl des Bandmaterials dichter Ver- sehluss geschaffen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Reissverschluss mit zwei Reihen von auf Tragbändern befestigten Verschlussgliedern, die am Gliedkopf je zwei in der Verschluss- ebene liegende. und in zueinander entgegenge setzten Richtungen blickende Anliegeflächen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verschlussglieder (2) tragende Band teil (la) sich in der Verschlussebene vom Gliedfuss (4) her gegen die Kupplungsaxe(c) des Verschlusses hin in den Gliedkopf (3) hinein erstreckt. UNTERANSPRLCIIE 1.Reissverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Bandteil (la) längs der Verschlussebene bis in den die Anliegeflächen <I>(q, p)</I> aufweisenden Teil des Gliedkopfes (3) hineinragt. \'. Reissverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Tragband (1) zur Schaffung eines verdeckten Verschlusses im Bereich der Kupplungsaxe (c) aus dem Gliedkopf (3) austritt.3. Reissverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gliedkopf (3) jedes Verschluss- gliedes (2) in der Verschlussebene derart abgesetzt ist, dass zwei in der Verschlussebene miteinander verbundene Kopfteile gebildet sind, wovon der eine auf der einen Seite der Längsaxe (b) des Gliedes einen Kupplungs vorsprung (3a) mit der ersten Anliegeflä- che (q) sowie einen über den andern Kopfteil axial vorstehenden Abstüt.zvorsprung (3b) bildet,während der andere Kopfteil auf der andern Seite der Längsaxe (b) des Gliedes einen Kupplungsvorsprung (3c) mit der zweiten Anliegefläche (p) bildet. 4. Reissverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass das Tragband (1) auf der Seite des genannten andern Kopfteils aus dem Verschlussglied austritt. 5.Reissverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-1, dadurch gekennzeich net, dass bei geschlossenem Verschluss der Abstand (x) der der Kupplungsaxe (c) zu gekehrten Fläche der Randwulst (la) des Tragbandes (1) der einen Reihe von der Kupplungsaxe kleiner ist als der Abstand (y) der senkrecht zur Längsaxe,'(b) des Gliedes (2) liegenden Stirnfläche (3d) des die zweite Mliegefläche (p) aufweisenden Kopfteils der Glieder der andern Reihe von der Kupplungs ale.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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