CH330284A - Elektrische Fernwirkeinrichtung zur Übertragung mehrerer Begriffe - Google Patents

Elektrische Fernwirkeinrichtung zur Übertragung mehrerer Begriffe

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CH330284A
CH330284A CH330284DA CH330284A CH 330284 A CH330284 A CH 330284A CH 330284D A CH330284D A CH 330284DA CH 330284 A CH330284 A CH 330284A
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CH
Switzerland
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bridge
relay
contact
voltage
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Inventor
Goepfert Max
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
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Description


  Elektrische     Fernwirkeinrichtung    zur     Übertragung    mehrerer     Begriffe       Die     Erfindung    betrifft. eine     elektrische          Fernwirkeinrichtun    - zur     Übertraäniij    meh  rerer Begriffe über ein Leitungspaar.  



  Die     Einrichtung    ist gekennzeichnet durch       mindestem;    eine an das Leitungspaar     ange-          setilo#"sene        Brückenschaltung,    bestehend aus  Widerständen mit zum Teil     untersehiedli-          elier        spannungsabhängiger        Charakteristik    und  einem     lirüekensti-oniriclit.ungsabhängigen    Re  lais in solcher Anordnung,

       dass    beim     Anlegeuz          verschieden    hoher Spannungen an die     Brücke     der Strom im     Briiekenrelais    sieh     umkehrt     und damit. der Kontakt des Brückenrelais in  die eine oder die andere Schliesslage gelangt,  und     ist,    ferner gekennzeichnet durch zusätz  liche, durch den     Kontakt    des Brückenrelais       weeliselweise    ein schaltbare und ausserdem in       Abhängigkeit    von der Stromrichtung im Lei  tungspaar     umsteuerbare    Relais.

   Diese     Ausbil-          dung    der     Fernwirkeinriehtung    hat den Vor  teil, dass eine zur     Verfüguing        stehende    Über  tragungsleitung einer mehrfachen     Nutzung     dient.,     d.    h. über ein einziges Leitungspaar  können     vielerlei    Fernwirkungen erzielt. wer  den. Die erfindungsgemässe Einrichtung ist  zur     Lösung    vieler     fernmel.deteehniseher    Auf  gaben geeignet, u. a. auch     zu        Fernsteuerungen     jeder Art..

   Die Anwendung der     Einrichtung          kommt    mit besonderem     Voi¯t.eil    für Steuerun  gen der Antriebe in Fahrzeugen in Betracht.  So z. B. in     Triebwaben    und Triebwagenzügen,    wo jeweils von einem     Führerstand    ans ein  Geschwindigkeitswechselgetriebe     qi    schalten  ist oder mehrere solcher Getriebeeinheiten  gleichzeitig     gesteuert    werden sollen. Weiter ist  die Verwendung der Erfindung zur     Füllungs-          regelung    von jeder Art.

   Kraftmaschinen ge  dacht, und     zwar        unter    Zuhilfenahme weiterer  Hilfsvorrichtung     (Elektromotoren    oder     Ma-          gnete).    Ausserdem kann es sieh z. B. darum  handeln, einen Fahrschalter     zti    steuern.  



  Die Zeichnung lässt verschiedene     Ausfüh-          rungsbeispiele        d!er        a'rfindung    erkennen. Die  Darstellungen sind lediglich Schemas     kizzen.     



       Fig.1    zeigt eine ganze     Fernwirkeinrich-          tung,    bestehend     aus    Geber G und Empfänger  F zur     übert.ragning    von fünf Begriffen, ein  schliesslich     Nullstellung.     



       Fig.    2 zeigt. eine weitere Ausführungsform  eines Empfängers E.  



       Fig.    3     zeigt    einen Empfänger E zur Ver  wertung von mehr als fünf übertragenen Be  griffen.  



       Fig..1    zeigt die     Stroiruspannungs-Charakte-          ristik    .der in den     Fig.    1     bis    3     dargestellten          Brückenwiderstände        Rio        und        R11    und       Fig.    5 den Verlauf des     Brückenstromes        J,     in der     Relaisspule        ä    bei steigender Eingangs  spannung     U,    zwischen den     Leitungen    4, 5.  



  In     Fig.1        ist    ein Geber G     vorgesehen,    ein  gerichtet für die Erzielung von fünf Begrif  fen     (beispielsweise    Schaltungen), und zwar      von einer stromlosen mittleren Lage     (0-Lage)     aus. Es ist bei     Befehlsgebung    ein stromführen  des Schaltglied 3 vorgesehen.

   Beim     Anschluss     der     Kontaktstellen    x an die     Leitung    5 des Lei  tungspaares 4, 5 sind Widerstände 6     zwischen     die Batterie 2     und    die Leitungen 4, 5 ge  schaltet, durch die zwei verschiedene Span  nungsstufen     I/IV    bzw.     II/III    festliegen, um  eine     Umpolung    im     Brückenschalt.gerät    7 des  Empfängers E     m1    erzielen.

   Letzteres besteht       aus    dem gepolten     Relais    7 mit. der Spule 8  und dem     Schaltkontakt    9, der in einer mittle  ren Ruhelage gehalten wird. In Verbindung  mit dem Relais 7 sind in die     Brückenzweige     Widerstände verschiedener Charakteristik ein  gefügt. Vorteilhaft     sind    die einen Wider  stände 10     spannungsabhängiger        Art.,    während  gegenüberliegend konstante     Widerstände    11  oder     Widerstände    mit. den Widerständen 10  entgegengesetzter Kennlinie verwendet, wer  den.

   Am     Brückenseha.ltkont.akt    9 liegen die       zusätzlichen        polarisierten    Relais 12, 13,     dlie     gleichartig sind     -Lind    sich durch Stromrich  tungswechsel umsteuern lassen. Von den     An-          sehlul3stellen    der     Kontakte    der     zusätzlichen     Relais werden die verschiedenen Begriffe I  bis IV     abgenommen.     



  Widerstände gewöhnlicher Art, z. B. ans  Kupfer, haben (abgesehen von Temperatur  einflüssen) stets konstanten Widerstand,  gleichgültig, welche Spannung an den Klem  men liegt. Im     Spannungs-Stromsehaubil'     (Fug. 4, durchgehende Linie) haben diese Wi  derstünde eine lineare Charakteristik     (Rin)     
EMI0002.0034     
  
    <I>R <SEP> - <SEP> U <SEP> - <SEP> 1</I> <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 3 <SEP> - <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 1ònSt.
<tb>  J <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3       Ausserdem gibt es Widerstände mit nicht  linearer     Charakteristik    (Rio), die in dein       Schaubild        gestrichelt    eingezeichnet ist.

   Diese       i    Widerstände R sind nicht konstant., sondern  eine Funktion der angelegten Spannung U,  und zwar wird     beispielsweise    wie bei Rio  der Widerstand mit steigender Spannung  kleiner.  



  In der     Brückenschaltung    B in     Fig.    1     bis    3  mögen elf Widerstände mit konstantem Ohm  wert und 10     spannungsabhängige@Wid'erstände       mit     steifender    Charakteristik, entsprechend       Fig.    4, Rio, also mit bei steigender Spannung       Z"    fallendem Widerstand R sein.  



  Wird keine Spannung     t'"    an die     Brücke     gelegt., so fliesst in .der Relaisspule 8 kein  Strom:     Jb    = 0 (Fug. 5).  



  Wird eine     niedrige    Spannung     Ueii    an die  Brückenklemmen gelegt.     (Selialtarm    3 in Stel  lung     II),    so ist zunächst der Widerstand Rio  der Drähte 10 gross gegenüber     R11.    Es fliesst  also ein Strom 41 durch die Spule 8 nach  unten     (Fig.l).    Diese     Stromriehtung    sei nega  tiv     angenommen.    -Mit wachsender Spannung       1i        e    wird nach     Fig.    4 der     Widerstand    Rio ge  ringer. Bei einer bestimmten Spannung     Z'"o     ist.

   Rio =     Rii    (siehe     Fig.    4). In diesem Punkt  des     Diagrammes        Jb   <I>= f</I>     (L-")    ist     Jb    also eben  falls     Mull.    Steigt Z',     über        1'"o        hinaitis    weiter  an,     wird    Rio      <         R11,    das heisst der Strom in  der     Brüekenspiile    8 kehrt seine Richtung um;

    es fliesst ein Strom     +Jb,        der    mit steigender  Spannung     ('e    immer höher wird     (Sehalt.arm     3 in Stellung I). Es     ergibt    sieh damit der  im Schaubild     Fig.5    gezeichnete Verlauf des       Bräekenstromes        Jb    bei steigender Eingangs  spannung     Z@".     



  lach dein Schaltbild     Fig.    1. werden an die  Eingangsklemmen der     Widerstandsbrüeke        B     mittels des Schalthebels 3 am     Spannungs-          teiler    ''     zwei    verschieden grosse Spannungen  gelegt.

   Die Stromquelle und die Widerstände  6, 10, 11 sind so bemessen,     dass    von den beiden  verschieden grossen     Spannungen    die eine     Ue1I     kleiner ist als     Z%eo,    und die zweite     1\,i    grösser  ist als     TI        T,0.    Die zugehörigen Ströme     -J,,11    und       +Jbi    in der Spule 8 sind entgegengesetzt  gerichtet und bewirken daher,

   dass ein     dureli     die Spule 8 betätigtes Relais 7 zwei     versehie-          dene    Kontaktstellungen     hervorruft    und zwei  weitere polarisierte Relais 1'? und 13     weelLsel-          weise    mit dem Leitungspaar 4, 5 verbindet.  Jedes der beiden Relais 12 und 13 besitzt  zwei     Sehaltstellun    -en, die     wechselweise    in  Abhängigkeit von der Stromrichtung in dem  Leitungspaar 4, 5 geschaltet werden.

   Auf diese       Art    können durch Anlegen von im ganzen  vier Spannungswerten an die Klemmen der       Widerstandsbrieke        B    über nur ein Leitungs-      paar vier Steuerbefehle I,     II,        III,        und    IV       fernübertragen    werden.  



  In der in     Fig.1    dargestellten     0-Lage    des  Schalthebels 3 ist die     Eingangsspannung        LT"     der Brücke     B    gleich 0. Es fliesst, daher auch  kein Strom durch die Brückenspule 8, d. h.  der     Brüekenstrom        Jb    ist ebenfalls 0. Deshalb  Steht der Relaiskontakt 9 in seiner     Mittelstel-          lung    und die beiden     polarisierten    Relais 12  und 13 sind stromlos.

   Wird der Schalthebel 3  von der     0-Stellung    in die Stellung I     bewegt,     so liegt die rechte     Zuleitungsklemme    der  Brücke B unmittelbar an der Plusklemme der       Stromquelle.    Es liegt eine Spannung     L'el    an       d'en    Brückenklemmen. Nach Diagramm     Fig.    5  fliesst. dabei ein Strom     Jbj    durch die Spule B.  Die entsprechende Stromrichtung     ist    mit +  bezeichnet. (in     Fig.l    Spule 8: nach  oben ).  Der Strom J," bringt das Relais 7 zum An  sprechen. Der Relaisschalthebel wird nach       links    bewegt.

   Dadurch     ist    das     polarisierte     Relais 12 mit dem Leitungspaar 4, 5 verbun  den. Das Relais 12 ist so eingestellt., dass es  sieh bei der vorhandenen Stromrichtung im  Leitungspaar 4, 5 auf den linken Kontakt  einstellt. Damit ist de Schaltstellung I er  reicht..  



  Nun wird der     Schalthebel    3 des     Befehls-          gebel:s    vom Kontakt I auf den     Kontakt        II     verstellt. Damit. sinkt die     Eingangsspannung     der Brücke auf einen niedrigeren     Wert        UPlI          Wig.5).    Die     Stromrichtung    im Stromkreis       5-R-.1    bleibt. jedoch die gleiche wie bei  der vorigen Kontaktstellung I.

   Die Wider  stände 6 des     Spannungsteilers    2 sind im Ver  hältnis zur Grösse und     Charakteristik    der  Brückenwiderstände 10 und 11 so     bemessen,     dass     durch    die     Brüekenspule    8 ein Strom     Jbll     in entgegengesetzter Richtung zu     Jbl    strömt  (siehe     Pig.4    und 5). Durch die     Umkehr    der       Stromriehtung    in der Spule 8 wird der Schalt  kontakt 9 in seine rechte Stellung gebracht.

    Dadurch wird das     polarisierte    Relais 13 an  das Leitungspaar 4, 5     gelegt.    Das Relais 1 3  wird nun auf den Kontakt     II    geschaltet.  



  Beim Weiterdrehen des     Schalthebels    3 auf  den Kontakt     III    kehrt die Spannung     LT,    ihre  Polarität. um, behält aber absolut. genommen    den gleichen Wert wie die Spannung     UblI.     Deshalb kehrt sich die Stromrichtung im       Brückenstromkreis    und damit auch in der       ReAla.isspule    8 um. Das Relais 7 geht in seine  linke Stellung. Das Relais 12 ist wiederum  eingeschaltet.

   Wegen der Umkehr der Strom  richtung im     Brückenstromkreis    gegenüber der       Kontaktstellung        II    des Schalthebels 3 ist auch  die Stromrichtung im Relais 12 umgekehrt,  so dass jetzt im Relais 12     die        Steuerstellung        III          hergestellt    wird.  



  Durch Weiterbewegen des     Schalthebels    3  in die Kontaktstellung IV wird der gleiche  Spannungswert     Tjelv    =     Uel    an die     Brücke     gelegt, wie in der     Kontaktstellung    I. Die  Stromrichtung     ist    aber umgekehrt. Es wird  nunmehr das Relais 13 an das Leitungspaar  4, 5 gelegt.

   Das Relais 13 schaltet auf die       Steuerstellung    IV, da sich die     St.romriehtiuzg     im     Brückenstromkreis        und    damit auch im     Re-          lais    13 gegenüber der Schaltstellung     II    um  gekehrt hat.  



  Das     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    2 ver  wendet im     Anschluss    an     ;(las    Brückenrelais 7       zusätzlich    je zwei neutrale Relais 15, 16, 17,  18 mit angebauten Sperrzellen 20, 21 an Stelle  eines polarisierten Relais. Zur     Entlastung    des  Gebers G, der ähnlich wie jenes der Ausbil  dung     Fig.1    beschaffen sein kann, dient ein  weiteres polarisiertes Relais 25, dessen     Schalt-          kontakt    die     Speisespannung    für die     Relais    15  bis 18 umpolt.  



  Die Schaltung nach     Fig.    2 wirkt wie folgt:  Auf der Kontaktstellung I     des        Geberhebels     3     (Fig.1)    wird auf die     Brücke        B    eine Span  nung     TTel    gegeben von solcher Richtung, dass  Leiter 5 +Leiter     isst,        und'..    von solcher Grösse,  dass die spannungsabhängigen     -Widerstände    10  klein sind gegenüber den Widerständen 11.  Es fliesst dann ein Strom durch die Relais  spule 8 (in     Fig.2    nach oben), der den Kon  takt 9 nach links umlegt.

   Das     Relais    25 sei  so     ausgelegt,    dass bei der vorhandenen Strom  richtung in der Brücke B die Kontaktzunge  25 nach oben ausschlägt. Dadurch erhält der  Relaiskreis 15, 16 Spannung von solcher Pola  rität., dass Relais 16     anspricht.        Relais    15 bleibt      stromlos, da die     Sperrzelle    20 den     Relaisstrom     durch 1.5 abriegelt.     Steuerstellung    I     ist    somit       hergestellt.     



  Mit. dem Geberhebel auf     Stellung        1I    er  hält die Brücke eine geringere Spannung     UeII     von gleicher     Richtung    wie     Ug.    Die     Wider-          stände    Rio sind' jetzt gross gegenüber     R11.     Die Stromrichtung in der     Spule    8 kehrt     sieh     daher um, der Kontakt 9 schlägt nach rechts  um.

   Die     St.romrieht.ung    im     Relaiskreis    25  bleibt     ungeän.dert.    Es spricht also Relais 18  an.     Steuerstellung        II        ist        hergestellt.     



  Auf Geberstellung     III    ist die Brücken  eingangsspannung     ZTeni    =     Uen.    Der Wider  stand Rio     ist        gTöss    gegenüber     R11.    Da jetzt 4  der +Leiter ist, fliesst der Strom in der  Spule 8 nach oben.     Relaiszunge    9 geht nach  links und     Relaiszunge    25 nach unten. Es       .spricht        also    Relais 15 an. Damit     ist.        Steuer-          st.elhing        III    erreicht.

   Auf     Geberstellung    IV  ist.     LTPlv   <I>=</I>     ZTei.    Der Kontakt 9 geht nach  rechts, Zunge 25 bleibt     ungeändert    nach un  ten gestellt. Es spricht also     Relais    20 an,  womit     Steuerstellung    IV erreicht ist.  



  Es lassen sich zwei oder mehr     Brücken-          schal:tungen    mit     zusätzlichen    Relais nach       Fig.    1 und! 2 parallel oder in Reihe geschaltet  vorsehen, so dass eine grössere Anzahl Begriffe  über das einfache Leitungspaar übertragen  werden kann. Ein Beispiel einer solchen     1lehr-          fachanordnung    lässt     Fig.    3 erkennen. Hierbei  erfolgt     zweekmässigerweise    das Kuppeln der       S@-steme    unter Verwendung von Schaltern,       Gleiehriehtern    oder     dergleichen,    derart, dass  z.

   B. die erste Brücke     B1    in der untätigen  Ruhelage gehalten wird, solange die andern  Brücken der Reihe in Benützung sind. Es  soll in solchen Fällen. beim Umpolen des ge  meinsamen     Stromversorgungs-Leitungspaares     die     erste        Brücke        Bi    nicht     betätigt    werden.  In     Fig.    3     ist.    das     System    der     Fig.1    so erwei  tert, dass sechs     Begriffe    ausser der sogenann  ten Nullstellung zur     Verfügung    stehen, mit  deren Hilfe irgendwelche Steuerbewegungen  veranlasst werden können.

   Die betreffenden  Leitungen sind mit I,     1I,        11I,    IV, V,     VI    be  zeichnet. An das     Leitungspaar    4, 5 sind zwei    Brücken     B1,     &  je     finit    ihren zugehörigen       Widetst.änden    10, 11 bei nach     links    gelegtem  Kontakt 29     parallel    geschaltet,

   wodurch die       Anbringung    eines weiteren     zusätzlichen    Re  lais 14 möglich     ist.    Die weiter angeschlossenen  Brücken wie     B.    können durch     Doppelweä          gleichricliter    30     gespeist    werden, so     da.ss    deren       Bi-iiekenrelais    32 nur auf     Spannungserhöhung,     nicht aber auf     Umpolung        ansprechen.    Da  durch wird erreicht,

       dass    vom Geher     aus    un  mittelbar     jeder    Begriff einzeln     eingeselialtet          werden    kann, ohne dass irgendwelche     Über-          schneidung        zustande    kommt.  



  Der     Doppelweggleichricliter    30 versorgt.  die Brücke     B.,    stets mit. Strom gleicher Polari  tät., unabhängig davon, wie die Stromrichtung  in den Leitungen 4, 5 ist. Über die Leitungen  4, 5 werden drei     Spannungswerte    gegeben.  Die Brücke     B.;    ist so     bemessen,    dass der Kon  takt 29     beispielsweise    beim höchsten Span  nungswert I' bzw.     VI'        nach    rechts umgelegt ist.

    Dadurch erhält.     dass        unisteuerbare    Relais 14       finit    den Schaltstellen V     und!        VI    Strom, und  schaltet je nach     Poleng    der Leitungen 4, 5  die     Sehaltatelle    V oder     VI    ein.  



  Beim Geben des     niedrigsten        III'    bzw. IV'  und des mittleren     Spanntingsivertes        1I'    bzw.  V' schaltet der Kontakt 29 nach links,     wo-          duiTh    die Brücke     Bi   <B>7111-</B>     Wil-kung    kommt.

    Diese     isst    so Leinessen, dass der Kontakt 9  beispielsweise beim niedrigsten Spannungs  wert.     naeli        links    und beim mittleren Span  nungswert nach rechts     unigelegt    ist.     Entspre-          ehend    kommt, das Relais 12 oder Glas     Relais    13  zur Wirkung. :Je nach der     Stromrielitung    in  den     Leitungen    4, 5 schalten die Relais 12  bzw. 13 die     Sehaltstel:len    I oder     II    bzw.     III     oder     IV    ein.

   Die Leitungen 4, 5 könnten un  mittelbar mit den     Brücken        Bi    und     Bz    verbun  den sein. Die     Einrichtung    wirkt dann in ent  sprechender     Weise    wie die in     Fig.    1 und 2  dargestellten     Einrielitiuigen.    Es kann aber,  wie in     Fig.3    dargestellt, in die Leitung 4  (oder<B>5)</B> ein drehbarer     Impulsgeber    31 ein  gesetzt sein.

   Die     Arbeitsleituingen    I bis V I  sind dann je an einen Impulsempfänger an  geschlossen, von denen der eine 33 darge  stellt     ist.         Nachdem der     gewünschte        Spannungswert     am Geber G eingestellt worden ist, gibt. man  mit dem Impulsgeber 31 auf die Leitung 4, 5  eine     gewünschte    Anzahl von Impulsen in       Form,    von     Stromunterbrechungen.    Diese wer  den im Empfänger E durch einen der sechs  Impulsempfänger 33 in Drehungen eines       Schaltarmes        3.1    umgesetzt,     der    eine der gesen  deten Impulszahl entsprechende Leitung 35  mit.

   Kontakt I verbindet. Damit     ist.    die ge  wünschte Schaltung     hergestellt.     



  Eine derartige Ausbildung hat, den beson  deren Vorteil,     d;ass    man den Impulsgeber be  liebig (nicht     zwangläufig)    der Reihe nach  auf jeden     angeschlossenen    Drehwähler wirken  lasen kann.  



       Man    kann, z. B. auch eine Begriffsüber  tragung     dazu    v     eiivenden,    alle     verstellten    -Wäh  lerarme gemeinsam zum Rücklauf in die     An-          fangsstellung    zu bringen. Will man z. B. ein  zelne Wählerarme in ihre     Anfangsstellung          zuriiekführen,    so     ist    dies über das gleiche  Leitungspaar 4, 5 möglich, und zwar mit       Weebselspannung    (z. B.     Summer)    oder mit  Hilfe einer dritten Leitung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Pernwirkeinrichtung zur Über tragung mehrerer Begriffe über ein Leitungs paar, gekennzeichnet durch mindestens eine an das Leitungspaar (4, 5) angeschlossene Briiekensehaltung (B), bestehend, aus Wider- ständen mit.
    zum Teil unterschiedlicher (10, 11) spannungsabhängiger Charakteristik und einem brückenstronirichtiingsabliängigen Re lais (7) in solcher Anordnung, dass beim An- legen verschieden hoher Spannungen an die Brücke der Strom im Brückenrelais sich um kehrt, und damit. der Kontakt des Brücken- relais in die eine oder die andere Schliesslage gelangt, und feiner gekennzeichnet durch zu sätzliche, durch den Kontakt.
    des Brücken relais wechselweise einschaltbare und ausser dem in Abhängigkeit von der Stromrichtung im Leitungspaar umsteuerbare Relais (12 bis 13, 15 bis 18). UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Brückenschaltungen (Bi, Bz) vorhanden sind, die in einer Schaltlage (29) parallel zuein ander angeordnet sind, an welche Brücken zusätzliche, von den Brückenrelais (7, 32)
    wechselweise einschaltbare und in Abhängig keit von der Stromrichtung im Leitungspaar umsteuerbare Relais (12 bis 14) angeschlossen sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei von einem umschaltbaren Brückenrelais (7) wechselweise einschaltbare Gruppen (15/16, 17/18) von<B>'je</B> zwei über Sperrzellen (20, 21) nach Strom richtung in der Leitung wahlweise einschalt bare Relais (15 bis 18) vorhanden sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d,ass der Geber (G) mit einer Impulserzeugungseinmchtung (31) ver sehen ist und an wenigstens einen Kontakt der zusätzlichen Relais eine durch diese Im pulse steuerbare Vorrichtung (33, 34, 35) an- geschlossen ist.
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