CH330346A - Verfahren zum Entleeren und Fördern von Schüttgut aus Druckbehältern mittels zweier Luftströme und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Entleeren und Fördern von Schüttgut aus Druckbehältern mittels zweier Luftströme und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH330346A
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CH
Switzerland
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air
line
bulk material
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mixture
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Beckmann
Original Assignee
Polysius Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/66Use of indicator or control devices, e.g. for controlling gas pressure, for controlling proportions of material and gas, for indicating or preventing jamming of material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description


  



   Verfahren zum Entleeren und Fördern von   Schuttgut    aus Druckbehältern mittels zweier Luftströme und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Es sind F¯rderverfahren und Fördervor  riehtungen    zum Entleeren und Fördern von   staub-oder    pulverförmigem oder körnigem   Out    mittels Druekluft aus einem   Druckbe-      hälter mit porösem    Boden oder Bodeneinsatz bekannt, wobei ein in beliebiger Richtung aus dem   Behälter herausführendes,    in das F¯rder  gent    teilweise eintauchendes Steigrohr oder ein den porösen Boden durchbrechendes, nach   unten    herausführendes Rohr als Entleerungsleitung angeordnet ist.

   Die gesamte der F¯rderung dienende Luftmenge durchströmt bei diesen Einrichtungen den porösen Boden, loekert das Fördergut vor Eintritt in die F¯rderleitung flÏchenhaft auf und strömt, abgesehen von dem Anteil, der in dem freiwerdenden BehÏlterraum oberhalb des F¯r  dergutspiegels das abfliessende Fördergut    ersetzt, unter ständiger   Aufreehterhaltung    des   Auflockerungszustandes mit dem    in die F¯rderleitung- eingetragenen Gut ab. Der Vorteil. dieser Art   Druekförderung    mit fläehenhafter   Auflockerung ist die.    Erzielung des geringst  möglichen    Energieaufwandes zum Eintragen   des gelockerten Fördergutes    in die F¯rderleitung.



   Nachteilig bei diesem Verfahren und diesen Vorrichtungen ist die nur in besonderen FÏllen und in   engen Grenzen, mögliehe    Anpassung an die vielfältigen Bedingungen einer pneumatischen Druckförderung.



   Die Praxis zeigt, dass die gleichzeitige Er    fiillung    der Auflockerungsbedingungen des
Fördergutes und der   Förderbedingungen,    die durch die Förderleitung mit LÏnge und
Durchmesser gegeben sind, mit diesen be    lcannten Einrichtungen    nicht in jedem Fall möglich ist, da die   Auflockerungseigen-    schaften der Fordergüter sehr   unterschied-    lich sind und die erforderliche Konzentration des   Fördergut-Luft-Gemisches    ausser von den durch die Förderleitung gestellten Bedin gungen noch   stoffabhängig    ist.

   Unter gleichen
Voraussetzungen bezüglich der Förderleitung    veiehen beispielsweise    Zement, Kreide und    Getreide hinsiclitlicli    der   Auflockerungserfor-      vernisse    stark voneinander ab.



   Um nun die Förderung der verschiedenarti gen Sch ttg ter unter Auflockerung des Gutes vor Eintritt in die Förderleitung zu ermögli chen, wurde das erfindungsgemässe Verfah ren entwickelt, das nachstehend nÏher erläu tert wird.



   Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass im Druckbehälter ein   Schüttgut-Luft-   
Gemisch erzeugt wird, das geeignet ist zum
Eintragen in das Entleerungsrohr bis zum
Eintritt des Entleerungsrohres in die an geschlossene Förderleitung, und dass zur Her stellung der zum Abtransport des Gemisches in der Förderleitung erforderlichen   Konzen-    tration des   Schüttgut-Luft-Gemisches    durch mindestens eine eigene, an die Förderleitung angeschlossene Leitung Zusatzluft zugeführt wird, deren Menge den jeweiligen durch die F¯rderleitung und die Eigenschaften des zu fördernden Schüttgutes gegebenen   Bedingun-    gen entsprechend bemessen ist.



   Bei langen   Forderleitungen,    die   bekannt-    lich einen hohen Luftbedarf haben und bei zu fördernden Schüttgütern, deren Bedarf an Nuflockerungsluft niedrig ist, darf beispielsweise nicht die gesamterforderliche Luft durch den porösen Boden des Behälters hindurchgesetzt werden, da sonst ein Schüttgut-Luft  Gemiseh    von zu hoher   Schüttgut-Konzentra-    tion in die Förderleitung eingetragen w rde.



  Die Folge wÏre ein zu hoher   Druckaufwand    oder die Gefahr, dass die Leitung verstopft wird. Es wird daher   zweekmässig    nur so viel Luft durch den porösen Boden in das im Be  hälter    lagernde Schüttgut vorteilhaft so eingeführt, dass das gesamte Gut aufgelockert wird und das   Schüttgut-Luft-Gemiseh    in das Entleerungsrohr und bis zum Eintritt in die Förderleitung getragen wird. Die   zu, m Trans-    port des Gemisches durch die an das Ent   leerungsrohr angeschlossene Förderleitung    notwendige Konzentration des Gemisches wird erst durch die Zusatzluft beim Eintritt des Gemisches in die Förderleitung hergestellt.



  I) ie Zusatzluft kann dabei entweder der   Hauptluftleitung    vor ihrem Eintritt in den   Raum unterhalb    des porösen Bodens oder dem Raum unterhalb des porösen Bodens entnommen werden.



   Bei langen Förderleitungen und Schüttgut, bei dem zur Auflockerung gro¯e   Luft-    mengen notwendig sind, darf die gesamte Luftmenge nicht dureh das Entleerungsrohr entweichen, da sonst zu viel Gut mitgerissen w rde, was zu einer Verstopfung der F¯rderleitung f hren w rde.



   Vorteilhaft wird in diesem Fall ein Teil der sich  ber dem   Schüttgutspiegel    im   Behäl-    ter sammelnden Luft  ber eine Zusatzluftleitung, die an den Oberteil des Behälters angeschlossen ist, abgezogen und dem Sch ttgut Luft-Gemiseh beim Eintritt in die   Förderlei-    tung zugesetzt. In beiden FÏllen erfolgt also die Zuführung der Zusatzluft zu dem Zweck, durch eine   Anpassung, z.    B. Verdünnung, der Konzentration des Gemisches entsprechend der Forderleitung und den Eigenschaften des zu fördernden Gutes den Abtransport zu ge  währleisten.   



   In der Zeichnung sind mehrere   Ausfüh-    rungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Durchf hrung beispielsweiser Ausf hrungsformen des erfindungsgemässen   Verfahrens schematiseh dargestellt.   



   Es zeigen :
Fig.   1    einen Druekbehälter für das aus dem Behälter zu entleerende und zu fördernde Schüttgut, mit porösem, von   Auflockerungs-    luft durehstrombaren Bodeneinsatz und mit nach oben durch die BehÏlterdecke herausgeführtem Entleerungsrohr, wobei eine in die an das Rohr   anschliessende Forderleitung    mündende, von der   Hauptluftleitung    zum BehÏlter abgezweigte   Zusatzluftleitung vorge-    sehen ist,
Fig.2 einen Druckbehälter wie in Fig.   1,    bei dem die Zusatzluftleitung von dem Luftraum des Behälters unterhalb des porösen   Bodeneinsatzes ausgeht und durch    den   Behäl-    ter naeh oben geführt wird,
Fig.

   3 einen Druckbehälter mit nach unten aus dem Behälter   herausgeführtem    Ent  leerungsrohr,    das von der Oberseite des por¯sen Bodeneinsatzes ausgeht, wobei eine in die Förderleitung mündende, von der   Hauptluft-    leitung abgezweigte   Zusatzluftleitung vorge-    sehen ist,
Fig.   4    einen   Druekbehälter    mit naeh oben austretendem   Entleerungsrohr und einer Zn-    satzluftleitung, die zur Luftentnahme an den   Druekbehälter    oberhalb des   Sehüttgutspiegels    angeschlossen ist,
Fig. 5 einen   Druekbehälter    mit   nach un-    ten aus dem Behälter herausgeführtem Entleerungsrohr gemäss Fig.

   3 und einer Zusatzluftleitung, die wie in Fig.   4    an den   Diiiek-    behälter oberhalb des Sehüttgutspiegels angeschlossen ist.



   Gleiehe Teile sind mit den gleichen Bezugszeiehen versehen. Der   stehende Druck-    behälter 1   gemäss Fig. l    besitzt im   untern     Teil seines Innern einen nach der   Behälter-    mitte hin geneigten, porösen, von Luft durch  strömbaren    Bodeneinsatz 3 an sich bekannter Bauart, an dessen Oberseite die Mündung des zentralen, nach oben aus dem Behälter herausf hrenden Entleerungsrohres 2 für das aufgelockerte Schiittgut angeordnet ist. Die   Aufloekerungsluft    f r das Gut wird dem unter dem porösen Bodeneinsatz 3 befindlichen Luftraum 4 des Behälters durch die Leitung 5 von einer beliebigen   Druekluftquelle    zugef hrt.

   Vor dem Anschluss der Luftleitung 5 an den Luftraum 4 ist von ihr eine Leitung 6 abgezweigt, die mit einem Regulierventil 7 verschen ist und in die Förderleitung 8   anl3erhalb    des Behälters 1, d. h. in   Strömungs-    richtung des Sch ttgut-Luft-Gemisches gesehen, hinter dem   Gemischeintritt    in das Rohr   2    einm ndet. Durch diese Leitung wird der   Forderleitung    Zusatzluft zugeführt zur Ver  dünnung    des aus dem Rohr 2 in die   Farder-    leitung 8 eingetretenen Gemisches zu dessen Weitertransport in die Leitung 8. Das in der   Fiirclerleitung 8 befindliehe, nieht näher    ge  kennzeichnete    Ventil hat lediglich die Aufgabe, die Förderleitung zu offnen oder zu schliessen.



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 wird die zur Veränderung der Konzentration des aus dem Entleerungsrohr 2 in die Förderleitung 8 eintretenden   Schüttgut-Luft-Gemisches    zu seiner   Weiterforderung    dienende Luft aus dem Luftraum 4 über die Leitung 6, die von der ITnterseite des porösen Bodeneinsatzes 3 ausgeht und durch den Behälter nach oben gef hrt und an die Förderleitung angeschlossen ist, abgezogen. An den Behälter   1    und die Leitungen 5 und 6   angesehlossene    Manometer M1, M2, und M3 dienen der Über  wachung    des Luftdurchsatzes und erleichtern die Einstellung des   Regulierventils    7.



   Die Ausf hrungen der Fig.   1    und 2 werden zur Förderung von Schüttgütern mit geringem Bedarf an Auflockerungsluft verwendet.



   Fig.   4    zeigt die Anordnung für Schiittgut mit hohem Auflockerungsluftbedarf. Hier wird die gesamte, durch die Leitung 5 str¯mende Druckluftmenge in den Raum 4 unter dem porösen Bodeneinsatz 3 des Behälters eingeführt. Ein Teil der Luft, die sich nach Auflockerung des Gutes in dem Behälter 1  ber dem   Schüttgutspiegel    sammelt, wird in gleicher Weise wie bei Fig.   1    und 2 der Forderleitung 8 zur Regulierung der   Konzentra-    tion für die Forderung der durch das durch den Behälter aufsteigende Entleerungsrohr 2 in die Förderleitung strömenden   Sehüttgut-    Luft-Gemisches durch die Leitung 6a zugeführt.

   Die drei Manometer M1, M2 und   M3    ermöglichen auch hier eine   idberwachung    des Luftdurchsatzes und erleichtern die Einstellung des Ventils 7.



   Die Fig. 3 und 5 stellen analoge Anordnungen zu den Fig.   1    und 4 dar. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das Entleerungsrohr 2 von der Oberseite des porösen Einsatzes   3    nach unten aus dem Druckbehälter   1    herausgeführt ist und dass die F¯rderung des in das Rohr gelangenden Schüttgut Luft-Gemisches unten aus dem Behälter heraus stattfindet und die Zusatzleitung 6 bzw.   6a    unter detm Behälter an die F¯rderleitung 8 angeschlossen ist.



   Der Entleerungs-und Fördervorgang spielt sich bei den in den Fig.   1,    2 und 3 gezeigten Anordnungen in folgender Weise   ab :   
Dem in den Behälter 1 in bestimmter Menge eingebrachten, auf dem porösen Bodeneinsatz ruhenden Schüttgut wird nach Schliessung der Einfüllöffnung 9 von der durch die Leitung 5 zugeführten Druckluft nur ein solcher Teil von unten durch den porösen Bodeneinsatz 3 als   Auflocke. rungsluft zugeführt, dass    ein   Schüttgut-Luft-Gemisch    gebildet wird, das durch den im Behälter sich einstellenden Druck durch das Entleerungsrohr 2 bis zu seinem Eintritt in die anschliessende F¯rderleitung gedrückt wird zu seinem Abtransport durch die Förderleitung 8.



   Von der durch die Leitung 5 zugeführten, mittels des in ihr eingebauten Drosselorganes mengenmässig regulierten Luft wird der f r die Auflockerung nicht benötigte Teil über die Leitung 6 abgezweigt und gelangt über das für die Aufteilung der Luft in die beiden   Strume    der Eigenschaft des F¯r  dergutes,    der Länge der Forderstrecke und dem Entleerungsrohr 2 entsprechend einstellbare Regulierventil 7 als Zusatzluft zur Herstellung der erforderlichen Konzentration des Gemisches zwecks dessen Abtransport in die   Förderleitung    8.

   Ein zweckmässig dem Ventil 7 vorgesehaltetes, nicht dargestelltes Rückschlagventil verhindert, dass bei Störungen in der Anlage Fördergut durch die Leitung 6 in die Luftleitung 5 bzw. in den Luftraum 4 unter dem porösen Bodeneinsatz 3 gelant, wodurch die Verschmutzung der Unterseite des porösen Bodeneinsatzes vermieden wird.



   Die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Anlagen sind für die Förderung von Schüttg tern gedacht, bei denen zur Auflockerung des Gutes und Bildung des Gemisches grosse Luftmengen notwendig sind und demgemäss die gesamte, durch die Leitung 5 zugeführte Druckluftmenge durch den porösen Bodeneinsatz geleitet wird. Für den zur Herstellung der erforderlichen Konzentration   zwecks För-    derung des Gemisches erforderlichen Znsatzluftstrom wird ein Teil der sich  ber dem   Sehüttgutspiegel    im Behälter ansammelnden Luft durch die Leitung Ca abgezogen und dem   Sehüttgxlt-Luft-Gemiseh    bei Eintritt aus dem Rohr 2 in die Förderleitung 8 zugesetzt.



  Durch das in die Leitung 6a eingebaute Ventil 7 lϯt sich dabei die   Zusatzluftmenge    an die jeweilige für den Transport erforderliehe Konzentration des Gemisches anpassen. Ein dem Regulierventil 7   vorgeschaltetes Rück-    schlagventil oder eine ähnlieh wirkende Vorrichtung verhindert auch hier wieder das s Eindringen von Schüttgut in das rückwärtige Leitungssystem. Das Regulierventil 7 kann von einem z. B. von dem Fördervorgang in der Leitung 8 beeinflussten Impulsgeber gesteuert werden, wodurch eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit der Vorriehtungen gegeben ist.



   Um ein und dieselbe Anlage sowohl für die Förderung von Schüttgut mit geringem als auch f r Schüttgut mit grossem Auf  lockerungsluftbedarf verwenden    zu können, können die vorbeschriebenen Vorrichtungen gemäss Fig. 1-3 und   4,      5    miteinander kom  biniert    sein. Die   Vorriehtungen    können statt mit stehenden Druckbehältern mit gleichem Erfolg auch mit liegendem Druckbehälter ausgerüstet sein.



   Das vorbeschriebene   Zweistrom  -Förderverfahren ermöglieht nicht nur die   Foré-    rung von Sehüttgütern mit hohem   Auflocke-      rungsluftbedarf und geringer zulässiger    Konzentration des Schüttgut-Luft-Gemisches in der   Forderleitung,    vielmehr ist auch mit den be  schriebenen      Vorriehtungen    bei gegebener Abmessung insbesondere durch die   Einstell-    mögliehkeit der Luftverteilung eine Anpassung an die vielfältigen VerhÏltnisse einer pneumatischen Forderung möglich und nicht zuletzt ein wirtschaftlich günstiger Betrieb   er-    reicht.



      PATENTANSPRITCH I   
Verfahren zum Entleeren und F¯rdern von Schüttgut aller Art mittels Druckluft aus Druckbehältern mit   porösefm, von Auf-      lockerungsluft    von der Unterseite zur Oberseite hin durehströmbarem Bodeneinsatz, im Bereich von dessen Oberseite die M ndung eines   aus dem Behälter herausführenden    Entleerungsrohres angeordnet ist, durch welches das aufgelockerte Gut bei geschlossenem BehÏlter ausgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet,

   dass im   Druekbehälter    ein zum Eintragen in das Entleerungsrohr bis zum Eintritt dieses Rohres in die angeschlossene Forderleitung geeignetes   Sehüttgut-Luft-Gemiseh    erzeugt wird und   daL'.    zur Herstellung der zum Abtransport des Gemisches in der F¯rderleitung erforderliehen Konzentration des   Sehüttgut-Luft-Geemisehes    durch mindestens eine eigene, an die Förderleitung ange  schlossene    Leitung Zusatzluft zugeführt wird, deren Menge den jeweiligen   dureh    die F¯rderleitung und die Eigenschaften des zu f¯rdernden Schüttgutes gegebenen Bedingungen entsprechend bemessen ist.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE l. Verfahren naeh Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schüttgut- Luft-Gemisch in der Forderleitung zuzu- setzerde j, Luftmenge der auch die Aufloeke- rungsluft liefernden Hauptluftleitung entnommen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schüttgut- Luft-Gemiseh in der Forderleitung zuzuset- zende Lnftmenge dem Behälterraum unter dem porösen Bodeneinsatz entnommen wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Sehüttgut- Luft-Gemisch in der Förderleitung zuzuset- zende Luftmenge dem Raum oberhalb des Sch ttgutspiegels im DruckbehÏlter entnomen wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Zuführung der dem Sehüttgut-Luft-C'xemiseh in der Forderleitung zuzusetzenden Luftmenge ber ein Re- gulierorgan erfolgt.
    PATENTANSPRTJCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadureh gekennzeichnet, dass mindestens eine Zusatz- luftleitung (6, 6a) vorgesehen ist, die an einer Stelle in der Förderleitung (8) einmündet, die in Stromungsrichtung des Sch ttgut-Luft-Gemisches gesehen, hinter dem Gemischeinlauf in das Entleerungsrohr (2) lient.
    UNTERANSPRUCHE 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadureh gekennzeichnet, dass die Zusatzluftleitung (6) an die auch die Auflockerungs- luft liefernde Hauptluftleitung (5) ange- schlossen und ausserhalb des Druekbehälters (l) zur Forderleitung (8) geführt ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (6) zur Entnahme der Zusatzluft an den Behäl- terraum (4) unterhalb des porösen Bodeneinsatzes (3) angeschlossen und durch den Be hälter (1) zur Forderleitung (8) geführt ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (6a) zur Entnahme der Zusatzluft an den Raum oberhalb des Sehüttgutspiegels im Druekbe- hälter (1) angeschlossen ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zusatz- laftleitung (6, 6a) ein Regulierventil (7) und ein Rüeksehlagventil eingebaut sind.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an die Hauptluftleitung (5), an die Zusatzluftleitung (6, 6a) und an den Druckbehälter (1) Druckme¯gerÏte (M1, M2, M3) angeschlossen sind.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch zwei Zusatzluftleitungen (6, 6 (1.), wobei eine Zusatzluftleitung (6) einerends im Strömungsweg der dem por¯sen Bodeneinsatz des Behälters zugeführ- ten Luft vor deren Durchtritt durch den Bodeneinsatz und anderends an die Farder- leitung (8) angeschlossen ist, während die zweite Zusatzluftleitung (6a) einerends am Oberteil des Druckbehälters (1) und anderends an die Förderleitung (8) angeschlossen ist.
CH330346D 1954-04-05 1954-05-04 Verfahren zum Entleeren und Fördern von Schüttgut aus Druckbehältern mittels zweier Luftströme und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH330346A (de)

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