CH330357A - Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Schienenhaftung von Gleisförderern, insbesondere Lokomotiven - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Schienenhaftung von Gleisförderern, insbesondere Lokomotiven

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CH330357A
CH330357A CH330357DA CH330357A CH 330357 A CH330357 A CH 330357A CH 330357D A CH330357D A CH 330357DA CH 330357 A CH330357 A CH 330357A
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CH
Switzerland
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Baermann Max
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Baermann Max
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/26Ground engaging parts or elements
    • B62D55/265Ground engaging parts or elements having magnetic or pneumatic adhesion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C11/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/04Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels by controlling wheel pressure, e.g. by movable weights or heavy parts or by magnetic devices

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     Erhöhung    der Schienenhaftung von Gleisförderern,       insbesondere    Lokomotiven    Die Erfindung hat ein Verfahren und  eine Vorrichtung zur Erhöhung der Schienen  haftung von Gleisförderern, z. B. Lokomo  tiven, unter Benutzung magnetischer Kräfte  zum Zwecke der Steigerung der Zugkraft  zum Gegenstand.  



  Die Grösse der Schienenhaftung ist bei       Gleisförderern    mit Laufrädern bedingt durch  den Raddruck und den Reibungskoeffizienten  zwischen Rad und Schiene. Um diese Schie  nenhaftung zu erhöhen, bläst man in der  Praxis, z. B. beim Anfahren, Sand zwischen  Rad und Schiene. Eine weitere Steigerung  der Zugkraft war bislang: nur bei Zahnrad  bahnen möglich, die jedoch ungewöhnlich  hohe Anlage- und Betriebskosten verursachen.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Schienen  haftung und damit. die Zugkraft ohne Ver  grösserung des Fahrzeuggewichtes in sehr wirk  samer und einfacher Weise durch die Verwen  dung zeitweise aussetzender, auf die Schiene  einwirkender     Magnete    erhöht werden kann.  



  Eine Vorrichtung zur Ausübung     dieses     Verfahrens besteht, darin, dass an dem Gleis  förderer eine angetriebene endlose Kette vor  gesehen ist, deren Glieder Teile aus     ferro-          magnetischem    Werkstoff aufweisen, die beim  Abrollen der Kette über die Schiene     höchstens     so lange magnetisch erregt werden, wie sie  mit. ihr in Berührung stehen. Der Aufbau.  entspricht also dem einer Raupenkette. Hier-    bei kann entweder immer nur ein Glied auf  einer oder beiden Seiten des Fahrzeuges mit  der Schiene in Berührung treten, oder es kön  nen mehrere Glieder zwecks Erhöhung der  Haftung gleichzeitig wirken.  



  Vorteilhaft sind an den einzelnen Ketten  gliedern drehbare Dauermagnete vorgesehen,  welche durch mechanische Steuermittel so  verstellt werden, dass sie nach dem Auflaufen  auf die Schiene eingeschaltet und vor dem  Ablaufen ausgeschaltet werden.  



  Hierdurch wird ein leichtes Lösen der  Kettenglieder von der Schiene erreicht.  Gleichzeitig ist auch die Gewähr dafür gege  ben, dass ferromagnetische Verunreinigungen  sich von den Magnetsystemen, die nunmehr  nach aussen feldfrei geworden sind, leicht  lösen.  



  Stattdessen können aber auch die Ketten  glieder von Polschuhpaaren gebildet werden,  welche durch fest mit dem Gleisförderer ver  bundene Dauermagnete nur dann magnetisch  erregt werden, wenn sie mit der Schiene in  Berührung stehen. Bei dieser Anordnung  wird die Erregung der bewegten Magnete in  einfachster Weise durch Vorbeilaufen der       Polschuhpaare    vor den Polen des feststehen  den Dauermagneten bewirkt.  



  Aus betrieblichen Gründen, z. B.     wenn     eine verstärkte Zugkraft nicht erforderlich  ist, kann die Kette von der Schiene     abhebbar         gemacht sein, wobei der Antrieb     gegebenen-          falls        -gleichzeitig    ein- bzw. ausgekuppelt wird.  



  Die Erfindung findet vorteilhaft Anwen  dung bei     Rangierlokomotiven,    Bergbahnen,  Grubenbahnen und in den Fällen, wo es wün  schenswert ist, bei geringstem Fahrzeug  gewicht grosse Zugkräfte auszuüben, so z. B.  zum kurzzeitigen Beschleunigen leichter       Triebwagen.     



  In der Zeichnung sind Beispiele von Vor  richtungen zur Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens veranschaulicht, und  zwar zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine  raupenkettenartige Vorrichtung aus gesteuer  ten Magnetsystemen,  Fig. 2 die Ansicht einer endlosen Kette  aus gelenkig miteinander verbundenen Pol  schuhen, die an einem     ortsfesten    Magneten  vorbeigleiten,  Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt  durch Magnet und Polschuhe nach der Linie  I-I der Fig. 2,  Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt  durch ein System mit verstellbarem Magnet  in der Einschaltstellung,  Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt  durch das System mit verstellbarem Magnet  in der Ausschaltstellung,  Fig. 6 eine Ansieht auf die Kette gemäss  Fig. 2, von unten auf die Polschuhe gesehen,  Fig.

   7 eine Unteransicht auf die Polschuhe  für eine derartige Kette mit     anderer    Pol  gestaltung,  Fig. 8 den Einbau einer heb- und senk  baren Raupenkette mit gesteuerten Magnet  systemen nach Fig. 1,  Fig. 9 einen Schnitt durch ein Magnet  system gemäss Fig. 1 mit Steuerorganen in  der Einschaltstellung und  Fig. 10 einen Schnitt durch das gleiche  Magnetsystem nach der Fig. 9 in der Aus  schaltstellung.  



  Die um die beiden Antriebsräder 1 ge  führte Raupenkette     ist    aus     Magnetsystemen    2       zusammengesetzt,    bei welchen die Dauer  magnete 3 mittels der Hebel 4 paarweise ge  steuert werden. Die Steuerung erfolgt in der    Weise, dass die Hebel der Magnetsysteme an  einer schematisch     ;dargestellten    Steuer  schiene 5 vorbeigleiten.

   Die Steuerschiene ist  hierbei. so gestaltet, dass das erste Magnet  system 6, welches in Pfeilrichtung auf die  Schiene 16 aufläuft, noch nicht von der  Steuerschiene 5 beeinflusst ist, sich also in  ausgeschaltetem Zustand befindet, während  das in Bewegungsrichtung vorausgehende     Ha-          gnetsystem    7 von der Steuerschiene durch  Herabdrücken der Hebel in die Arbeitslage  gebracht ist. Desgleichen ist das vorletzte auf  der Schiene laufende Magnetsystem 8 noch in       Arbeitsstellung,    während das vorausgehende,  sich bald ablösende Magnetsystem 9 bereits  ausgeschaltet     ist.    Die Bewegung in die Aus  schaltstellung kann bei dieser Vorrichtung  durch eine Rückholvorrichtung, z. B. Federn  oder dergleichen, selbsttätig bewirkt werden.  



  Die Kette gemäss     Fig.    2 und 3 besteht aus  den Polschuhen 10, die mittels Laschen 11<U>ge-</U>  lenkig verbunden sind und an dem ortsfesten  Magneten 12 vorbeigeführt, werden, wobei sie  auf die Dauer des     Gegenüberstehens    magne  tisch erregt werden. Bei der Anordnung nach       Fig.    4 und 5 ist ein aus Polschuhen 13, 15  und einem drehbaren Dauermagneten 14 zu  sammengesetztes Magnetsystem für die Ver  wendung in der Kette vorgesehen. Durch  Drehen des Magneten aus der Einschaltstel  lung (vgl.     Fig.    4) in die Ausschaltstellung  (vgl.     Fig.    5) kann die Steuerung des Magnet  systems von Null bis zu einem Maximalwert  über     Zwischenwerte    bewirkt. werden.

   Die  Stellung gemäss     Fig.    5 kommt hierbei nur 'für  das Abheben der gesamten Vorrichtung von  der Schiene in Frage. Für diese steuerbaren  Magnetsysteme findet eine Kette mit.     entspre-          ehend    grösserer Höhe der Polschuhe 15 Ver  wendung. Zwischen den Polschuhen 10 bzw.  15 und der Schiene 16 können beispielsweise  Verstärkungsstücke 17 vorgesehen sein.  



  In     Fig.    7 ist eine andere Ausführungs  form der Unterseite der Polschuhe 18, die mit  den Schienen unmittelbar in Berührung  kommt, dargestellt. Die Verbindungsbolzen 19  zwischen beiden Polschuhen und den Laschen  sind aus     urmagnetischem    Material hergestellt.      Fig. 8 zeigt die Anordnung einer magne  tischen Raupenkette 34 in einem     Drehgestell     35 mit entsprechendem Antrieb 36. Die Ge  samtanordnung der Raupenkette kann inner  halb des Drehgestelles, wo sie in den Füh  rungsschlitzen 37 gelagert ist, gehoben und  gesenkt werden.  



  Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen Ma  gnetsysteme, wie sie in der     Raupenkette    ge  mäss Fig. 1 Verwendung finden können, in  grösserem Massstab. Fig. 9 zeigt die verstell  baren Magnete in aus- und Fig. 10 in einge  schaltetem Zustand.  



  Auf die zur Verwendung gelangenden  Werkstoffe bei einem derartigen Aufbau ist  hier nicht besonders eingegangen worden, da  sie jedem Magnetfachmann geläufig sind.  Lediglich sei erwähnt, dass es wichtig ist, die  jenigen Teile der Magnetsysteme, die wech  selnder magnetischer Beanspruchung oder  Flussrichtung unterliegen, aus solchen Stoffen  herzustellen, die geringe Hysteresisverluste  aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Erhöhung der Schienen haftung von Gleisförderern zum Zwecke der Steigerung der Zugkraft, gekennzeichnet durch die Verwendung zeitweise aussetzender Magnete, die auf die Schiene einwirken. II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Gleisförderer eine angetriebene endlose Kette vorgesehen ist, deren Glieder Teile aus ferromagnetischem Werkstoff aufweisen, die beim Abrollen der Kette über die Schiene höchstens so lange magnetisch erregt werden, wie sie mit ihr in Berührung stehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an den einzelnen Kettengliedern drehbare Dauermagnete vor gesehen sind, welche durch mechanische Steuermittel so verstellt werden, dass sie nach dem Auflaufen auf die Schiene ein- und vor dem Ablaufen ausgeschaltet werden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglie der von Polschuhpaaren gebildet werden, welche durch fest mit dem Gleisförderer ver bundene Dauermagnete nur dann magnetisch erregt werden, wenn sie mit der Schiene in Berührung stehen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kette von der Schiene mechanisch abhebbar ist.
CH330357D 1953-08-17 1954-07-20 Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Schienenhaftung von Gleisförderern, insbesondere Lokomotiven CH330357A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0550248A3 (en) * 1991-12-31 1993-10-06 The Wheelabrator Corporation Magnetic tread blast cleaning machine
EP0716006A3 (de) * 1994-12-07 1997-10-01 Gesta Stahlrohrgerueste Verfahren und Raupenfahrzeug zum Befahren magnetischer Oberflächen
EP1886904A3 (de) * 2006-08-11 2008-04-09 Ascend RMM, S.L. Kletterroboter für Reinigung
EP2243730A1 (de) * 2009-03-23 2010-10-27 Berger Feinmechanik GmbH Fördervorrichtung
CN117048730A (zh) * 2023-10-11 2023-11-14 中国核工业二四建设有限公司 一种履带式爬壁焊接机器人

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