CH330504A - Flüssigkeitsdichter Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen - Google Patents

Flüssigkeitsdichter Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen

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CH330504A
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Jagenberg Werke Ag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/02Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape
    • B65D3/08Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape having a cross-section of varying shape, e.g. circular merging into square or rectangular

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Description


  



  Fliissigkeitsdichter Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Be  hälter    aus Papier, Karton oder dergleichen zur Aufnahme vorzugsweise flüssiger F llgüter, wie Milch oder dergleichen, der am obern Ende einen mehreckigen Querschnitt aufweist.



   Zur Aufnahme von Flüssigkeiten, wie   Miles    oder aueh andere Füllgüter, die vor äussern Einwirkungen gesch tzt werden m ssen, finden vielfach aus Papier oder Karton gefertigte Behälter Verwendung, die einem einmaligen Gebrauch dienen. Derartige BehÏlter haben vorzugsweise eine konische Form, wodurch ein Ineinanderstapeln und damit eine platzsparende   Lagemng    und ein platzsparender Versand ermöglicht wird. Die Stapelbarkeit derartiger Behälter ist von grosser Bedeutung, da deren Herstellung im allgemeinen durch   Papierverarbeitungsbe-      triebe    erfolgt und von diesen an den Zwischenverbraucher geliefert werden, der das Füllen und Schliessen der Behälter vornimmt.



     Es    s sind derartige Behälter bekanntgeworden, deren unteres Ende durch ein eingesetztes Versehlussteil verschlossen ist und deren oberes Ende durch einen aus Teilen des Behältermantels gebildeten, über die Füllhöhe hinausragenden Faltversehluss   versehlossen    ist. Abgesehen von dem dadurch bedingten erhöhten   Material-und Arbeitsaufwand für    die Bildung eines derartigen   Faltversehlusses    muss zur Erzielung eines vollkommen dichten Kopfverschlusses dieser durch eine   zusätz-    liche Blechklammer oder dergleichen gesichert werden. Darüber hinaus haben die Faltversehlüsse dieser BehÏlter eine dachförmige Gestalt, woraus sich ein oberhalb des Flüs  sigkeitsspiegels    liegender ungenutzter luftgefüllter Raum ergibt.

   Abgesehen davon, da¯ diese Art des   Faltversehlusses    das Aufeinandersta. peln der gefüllten Behälter nicht gestattet, wird dadureh nutzlos das Gesamtvolumen vergrössert. Ein weiterer   wesent-    licher Na, chteil ist darin zu erblicken, da. ¯ durch den   Lufteinschlu,    die Haltbarkeit leicht   verderblicher    Füllgüter, wie Milch oder dergleichen, nachteilig beeinflusst wird.



   Zur Vermeidung dieser Nachteile ist ma. n bestrebt,   ebenfläehige      Versehlussteile    zu verwenden, von denen das obere mit seiner Unterseite in oder unmittelbar oberhalb der Ebene des vorgesehenen Flüssigkeitsspiegels liegt, so dass damit der unerwünschte Lufteinschluss weitgehend vermieden und das Fassungsverm¯gen der Behälter nahezu völlig ausgenutzt wird. Bei der Herstellung soleher Behälter bereitet im allgemeinen die   Erzeu-    gang eines ebenfläehigen Bodenversehlusses keine besonderen Schwierigkeiten, da die dazu   erforderliehen    Arbeitsgänge auf einem Dorn vorgenommen werden können, der ein wirksames Gegendrucklager f r die das Versehlussteil einzusetzenden und mit dem Behältermantelrand verbindenden Werkzeuge darstellt.

   Im Gegensat hierzu bereitet die Bildung des obern Verschlusses erhebliche Schwierigkeiten, da kein wirksames Widerlager für das Verpressen der miteinander zu verbindenden Teile vorhanden ist. Auch führt der Verschluss des obern Endes eines   Behäl-    ters mittels eines   stülpdeekelartigen    Ver  schlussteils    nicht zu dem gewünschten Ergebnis, da die Festigkeit des Verschlussteils sowie des obern Behältermantelrandes nicht ausreichend ist, um dem erforderlichen Pressdruck zu widerstehen.

   Ebenso wenig ist die umgekehrte Anordnung, das heisst das Einsetzen eines Verschlussteils in der Weise, dass die Verschlussteilzarge nach au¯en   (oben)    gerichtet ist, nicht zufriedenstellend, da. sich auf diese Weise ein gegenüber der obern Behältermantelkante vertieft liegendes Verschlussteil ergibt, womit wiederum das Ge  samtvolumen    des Behälters in einem ungünstigen Verhältnis zu seinem tatsächlichen Fassungsvermögen steht.



   Der Erfindungsgegensta. nd bezieht sich nun demgegenüber auf einen   flüssigkeits-    dichten Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen, der an seinem obern Ende einen mehreckigen Querschnitt aufweist und der sich dadurch auszeichnet, da. ¯ der BehÏltermantel in seinem obern Bereich rundherum derart naeh dem Behälterinnern eingezogen ist, dass der nach au¯en umgelegte obere Rand des Behältermantels die Flucht des unten sich an die Einziehung anschliessenden Mantelteils nicht überragt, wobei der obere, in einer Ebene liegende Behältermantelrand mit einem ebenen, mit der obern Behältermantelkante   deekungsgleichen    Verschlu¯teil durch Klebung verbunden ist.



   Zur Erzielung einer gleichmässigen Verteilung des durch den Einziehvorgang im Bereich der Behälterecken verdichteten Materia. ls kann der obere mehreckige Querschnitt des Behälters und ebenso das Verschlu¯teil zweckmϯig mit abgerundetem Ecken versehen sein. Abgesehen von dieser die Herstel  lung erleichternden Massnahme    haben abgerundete Ecken insofern Vorteile, als mit dieser Formgebung die Gefahr einer Beschädigung der BehÏlterecken weitgehend vermieden wird.



   Das untere Ende des Behälters kann durch ein rundes mit dem untern   Behälter-      mantelrand      dureh    Verklebung verbundenes Versehlussteil verschlossen sein, dessen   Durch-    messer wenigstens   annähernd dem einge-      schriebenen    Kreis des obern viereekigen BehÏlterquerschnittes entspricht. Eine solche Gestaltung gibt die Möglichkeit, die Behälter nahezu zwisehenraumlos nebeneinander zu   stellen und aufzustapeln.   



   Ein solcher BehÏlter entspricht voll und ganz den an ihn gestellten Anforderungen in bezug auf das günstige Verhältnis zwischen Fassungsvermögen und Volume. Weiterhin ist durch die Ausbildung des Behälters, insbesondere die Art und Weise der   Verbin-      dung    zwischen oberem Versehluss. teil und dem   zugeordneten Behältermantelrand,    die M¯g  lichkeit    gegeben, Presswerkzeuge anzuwenden. die einen für die dichte Verbindung des Behälters mit dem   Versehlussteil    ausreichenden Druck ausüben k¯nnen.

   Es ist weiterhin zu beachten, dass trotz der Verwendung eines verhältnismässig dünnen Materials für das ebenflächige obere Versehlussteil eine ausreichende Querschnittsversteifung des Behäl ters durch die   dureh    den Einziehvorgang erzeugte rundherum verlaufende   Rille gewähr-    leistet ist.



   Der erfindungsgemässe Behälter wird im folgenden an Hand eines   Ausführungs-    beispiels erläutert und durch die Zeichnung   veransehaulicht.   



   Fig.   1    zeigt eine Ansicht des Behälters.



     Fig. 2 stellt    den   Mantelzuschnitt    dar.



   Fig. 3 zeigt das ebenfläehige obere Ver  schlussteil.   



   Fig. 4 veranschaulicht das   napfformige    untere Verschlu¯teil.



   Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch den geschlossenen BehÏlter.



   Der in Fig.   1    veranschaulichte Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen besteht aus dem Behältermantel 1, dem obern Versehlussteil 2 und dem untern   Versehlussteil    3.



  Der BehÏltermantel 1 wird aus dem zunäehst noch flachliegenden, in Fig.   2    gezeigten Zuschnitt gebildet, der in bekannter Weise um einen Formdorn zu dem schlauchförmigen Behältermantel   1    umgeformt wird. Eine der Längskanten 4 ist. mit einem   Bindemittel-    streifen 5 versehen. Ebenso ist im Bereich der obern und untern Begrenzungskante 6 und   8 ein Bindemittelstreifen    7 und 9 vorgesehen, durch die die Verschlussteile 2 und 3 mit dem Behältermantel 1 verbunden werden.



   Wie insbesondere a. us Fig. 5 hervorgeht, ist der   Behä] termantel 1    in seinem obern Bereich eingezogen, so dass sich eine rundherum verlaufende Rille 10 bildet, durch die der obere Behältermantelrand derart nach aussen umgelegt wird, dass die Begrenzungskante 6 in Flucht mit der Aussenseite des unten an die Rille anschlie¯enden Mantelteils liegt.



  Durch die auf diese Weise vorgenommene Verformung liegt der obere Behältermantelrand in einer Ebene und bildet damit eine ebene Auflagefläche für das in Fig. 3 gezeigte ebene   Versehlussteil    2, wÏhrend die nach unten geriehtete Fläehe des Behältermantelrandes eine wirksame Angriffsfläche für die den Pressvorgang beim Verkleben   vornehmen-    den Werkzeuge bilden kann. Das nicht über die Kante 6 vorragende, mit dieser Kante deckungsgleiche Verschlussteil wird durch einen   völlig ebenflä. chigen Zuschnitt    gebildet, der aus dem gleichen Material gefertigt sein kann, aus dem der Behältermantel 1 hergestellt ist.

   In dem   Versehlussteil    2 ist eine Fül]-und Entnahmeoffnung 11 vorgesehen, die, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt, durch eine mit einer Aufreisszunge 12 versehene Klappe 13   versehlossen    wird.



   Wie weiterhin Fig.   1    erkennen lässt, sind die Ecken des obern viereekigen   Behälter-    endes abgerundet, wodurch bei der Bildung der Rille 10 durch Einziehen des obern Randes des Behältermantels   1    dem sich in dem   Eekenbereieh    verdichtenden Material die Möglichkeit der   gleiehmässigen    Verteilung gegeben wird, ohne dass es zu übermässigen   Werkstoffanhäufungen    und Uberlappungen und damit zu Kanalbildungen führt, die das Undichtwerden des Behälters begünstigen.



   Das untere Ende des Behältermantels   1    ist in bekannter Weise durch ein in Fig. 4    veranschaulichtes napfförmiges Verschlussteil    3 verschlossen, das derart in die untere Behältermantelöffnung eingesetzt ist, dass seine nach au¯en (unten) gerichtete Zairge 14 von dem untern   Behältermantelrand U-förmig    umfasst wird.



   Der der Erfindung entsprechend ausgebildete Behälter gibt die vorteilhafte Mög  lichkeit,    von dem Hersteller in gestapelter Form als noch oben offene   becherartige    BehÏlter und getrennte   ebenflächige Verschluss-    teile an den   Zwischenverbraucher    geliefert zu werden, der entweder vor oder nach dem mittels relativ einfa. cher Werkzeuge erfolgenden Anbringen des Verschlussteils die F llung des Behälters vornimmt. Für die Herstellung des Behälters kann ent. weder kunst  stoffbeschichtetes    oder im   Tauch. bzw. Sprüh-    verfahren mit Paraffin beschichtetes Material Verwendung finden.

   Es ist zweckmϯig, als Bindemittel für das obere   ebenfläehige      Versehlussteil    mit dem Behältermantel ein unter dem Einfluss vom Druck und Wärme klebefähig werdendes Material zu verwenden, wodurch der durch den   Zwischenverbraucher    vorzunehmende Verschliessvorgang in einfacher Weise mittels beheizter Presswerkzeuge erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fliissigkeitsdichter Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen, der am obern Ende einen mehreekigen Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behältermantel in seinem obern Bereich derart rundherum nach dem Behälterinnern eingezogen ist, dass der nach aussen umgelegte obere Rand des BehÏltermantels die Flucht des unten an die Einziehung anschliessenden Mantelteils nicht überragt, und dass der in einer Ebene liegende obere Behälterma. ntelrand mit einem ebenen, mit der obern Behältermantelka-nte deckungsgleichen Verschlu¯teil durch Elebung verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Flüssigkeitsdiehter Behälter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein oberer Querschnitt viereekig ist, und dass zur gleichmässigen Verteilung des durch den Einziehvorgang im Bereich der Behälter eeken verdichteten Materials der obere viereckige Querschnitt des Behälters und das genannte Verschlu¯teil mit abgerundeten Ecken v. ersehen sind.
    2. Fl ssigkeitsdichter Behälter naeh Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch eine nach oben sich erweiternde Form, die durch einen untern runden Querschnitt und einen obern gr¯¯eren viereekigen Querschnitt bestimmt wird.
    3. Flüssigkeitsdiehter Behälter nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Behälters durch ein rondes, mit dem untern Behältermantelrand durch Klebung verbundenes Versehlussteil versehlossen ist, dessen Durehmesser wenigstens annähernd dem eingeschriebenen Kreis des obern viereekigen Behälterquersehnittes entsprieht.
CH330504D 1954-05-28 1955-04-14 Flüssigkeitsdichter Behälter aus Papier, Karton oder dergleichen CH330504A (de)

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