CH330515A - Photographische Kamera mit Spannverschluss - Google Patents

Photographische Kamera mit Spannverschluss

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CH330515A
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Deckel Hans Dr Ing
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


      Photographische    Kamera mit     Spannverschluss       Bei photographischen Kameras mit     Spann-          ver;sehltrss,    bei dem das Spannen und das Aus  lösen von der     Kameraseite    her erfolgt, hat  man bisher meist einen Steuerring verwendet,  der von der Kamera aus getrieben die Betä  tigung des     Versehlussspannorgans    und des       Versehlussauslöseorgans    übernimmt. Diese  Bauart ist aber an sich schon dadurch ver  wickelt und nachteilig, weil der Steuerring  ein zusätzliches Glied zu dem unvermeidlichen       kameraseitigen    Mechanismus darstellt..

   Be  sonders     umständlicher    wird diese Bauart  noch, je mehr der Verschluss von der Kamera  frontseite entfernt angeordnet wird, weil  dann der Steuerring die Form eines langen  Rohres annimmt, das grosse Träg     heitsmomente     aufweist, und den Ablauf verzögert.  



  Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, die  Nachteile der     bekannten    Bauarten zu beseiti  gen und die Verbindung zwischen Kamera       und        Versehluss        wesentlich    zu vereinfachen.  Die vorliegende Erfindung löst die gestellte  Aufgabe dadurch, dass der     Spannverschluss     ein einziges, kameraseitig     versperrbares    Be  tätigungsglied aufweist, welches die zum  Spannen und     .Auslösen    nötige Verbindung  zwischen Kamera und Verschluss herstellt.  Durch diese     erfindungsgemässe    Massnahme ist  es möglich, den kameraseitigen     Mechanismus     von zusätzlichen.

   Steuergliedern zu befreien  und praktisch nur auf ein     Gesperre    für ein    einziges Betätigungsglied des Verschlusses  zu beschränken.  



  Es sei in diesem Zusammenhang noch er  wähnt, dass bereits Spannverschlüsse mit       einem    einzigen     Handbetätigunsglied    bekannt.  sind. Dieses     Handbetätigungsglied    in Form  eines Ringschiebers wird aus seiner Ruhe  lage in der einen Richtung zum Spannen und  nach erneuter Rückkehr in seiner Ruhelage  in der andern Richtung zum Auslösen des  Verschlusses bewegt. Eine solche Bauart des  Verschlusses eignet sich jedoch nicht zum  Einbau in Kameras mit     kameraseitiger    Betäti  gung des Verschlusses, weil infolge der er  wähnten doppelten Bewegungsumkehr des  Betätigungsgliedes der kameraseitige Mecha  nismus sehr verwickelte Formen annehmen  würde.  



  In der nachstehenden Beschreibung ist ein       Ausführungsbeispiel.    des Erfindungsgegen  standes erläutert; und zwar zeigen:       Fig.1    bis 3 den     Spannverschluss    in drei  verschiedenen Betriebsstellungen und       Fig.    4 bis 7 die     kameraseitige    Einrichtung  zum Spannen und Auslösen des Spannver  schlusses,       Fig.    8 ein zweites Ausführungsbeispiel des  Spannverschlusses mit     B-Einrichtung,          Fig.    9 und 10 zwei verschiedene Stellungen  des Spannverschlusses nach     Fig.    B.

        Der dargestellte     Spannverschluss    hat ein  zylindrisches     Verschlussgehäuse    10 der übli  chen Form. Im V     erschlussgehäuse    10 ist par  allel zur optischen Achse eine Spannwelle 14  drehbar gelagert, deren eines Ende durch die       Verschlussrückwand    nach hinten herausragt  und von dort aus bewegt wird. Auf ihrem       vordern    Ende ist eine verzahnte Spann  scheibe 16 fest aufgesetzt, so dass sie bei  Drehbewegung der Spannwelle 11 mitbewegt  wird. Hinter der Spannscheibe 16 ist auf  der Spannwelle 14 ein     Hauptantriebsorgan    18  lose drehbar gelagert.

   Eine Hauptantriebs  feder 20 ist um die Spannwelle 14 derart  gewunden, dass ihr Ende 22 im     Versehluss-          gehäuse    10 festgehalten und ihr anderes Ende  24 mit dem     Hauptantriebsorgan    18 verbun  den ist. Beim Bewegen des Hauptantriebs  organs 18 entgegen dem Uhrzeigersinn wird.  die Feder 20 gespannt. Die Spannbewegung  des     Hauptantriebsorgans    18 wird durch einen  Vorsprach 26 der Spannscheibe 16 bewerk  stelligt, die mit einem Lappen 28 des Haupt  antriebsorgans 18 zusammenarbeitet.  



  Die     Verschlusssektoren    30 sind im     Ver-          schlussgehäiise    derart angeordnet, dass sie um  Drehzapfen 32 hin und her schwenkbar sind.  Die     Verschlusssektoren    30 haben Steuer  schlitze 36, in welche Steuerstifte 38 eines  Sektorenringes 40 eingreifen.

   Der Sektoren  ring ist im     Verschlussgehäuse    10 drehbar ge  lagert und besitzt einen radialen Arm 42,  welcher mit seinen zwei nicht näher erläuter  ten Antriebsstiften mit dem Hauptantriebs  organ 18 derart zusammenarbeitet, dass beim  Ablaufen desselben aus der Spannstellung  der Sektorenring     40    zunächst entgegen dem  Uhrzeigersinn zum     Öffnen    und dann zurück  im Uhrzeigersinn zum Schliessen der     Ver-          schlusssektoren    30 zwecks Ausführung einer  Belichtung zusammenarbeitet. Die     Verschluss-          sektoren    30 werden hierbei um ihre Dreh  zapfen 32 hin und her geschwenkt.  



  Im Innern des     Verschlussgehäiises    10 ist  ein Steuerorgan in Form eines Ringes 44  vorgesehen, der     nm    das vordere     Objektivrohr     drehbar gelagert ist. Eine Feder 46 ist be-    strebt, den Steuerring     44    entgegen dem Uhr  zeigersinn zu drehen.  



  Der Steuerring     44    hat eine Verzahnung  48, welche mit einer entsprechenden Verzah  nung 50 der     Spannseheibe    16 in Eingriff  steht, so dass bei der Spannbewegung der  Spannwelle 14 der Steuerring 44 im Uhr  zeigersinn gedreht wird. In der Spannstellung  wird die Spannwelle 14 und der mit ihr  kämmende Steuerring 44 durch eine     kamera-          seitige,    später noch erläuterte Sperre fest  gehalten.  



  Der Steuerring     44    trägt einen     Stift    52,  der mit der Nase 54 eines verzahnten Sektors  in Eingriff kommen kann. Der Sektor 56 ist.  um den Zapfen     5'O    des     Verschlussgehäuses        7.0     drehbar gelagert und mit einer Feder 60  ausgerüstet, welche bestrebt ist, den Sektor  56 im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Verzah  nung des Sektors 56 steht mit einem nicht  dargestellten Hemmwerk     bekannter    Art in  Eingriff, so     da.ss    seine     :lblaufbewegimg    im  Uhrzeigersinn entsprechend     gehemmt.    wird.

    Ein Nocken 62 des Sektors 56 drückt gegen  einen Lappen 64 eines Sperrhebels 66, der bei  68 im     Versehlussgehäuse    drehbar gelagert ist.  Eine Feder 70     drüekt        gegen    den Lappen     6.1     und sichert somit. den Eingriff der Teile 66  und 56.

   Die     Endstellun-    dieser Teile wird  durch einen Anschlag 72     bestimmt.    Der Sperr  liebel 66 hat ferner einen Vorsprung 74, der  mit einem Nocken 76 des     Steuerringes    44     zii-          sa.mmenarbeitet,        Lind    eine Sperrnase 78, die  hinter einen Lappen 80 des     Hauptantriebs-          organs    18 einfallen und Glasselbe in der  Spannstellung halten kann.  



  Noch zu     erwähnen    ist, dass das Haupt  antriebsorga.n 18     einen        Noeken    82 besitzt,  welcher mit einem nicht     dargestellten,    im       Verschlussgehäuse    10     untergebraeliten    Hemm  werk zusammenarbeitet, um den Ablauf des       Hauptantriebsorgans    zu regeln.

   Die verschie  denen     I3enlmzeiten    des     Hemmwerkes    und  somit auch die     Belielitungszeiten    des Ver  schlusses sind durch einen an der     Verschluss-          frontseite    drehbar gelagerten     Zeiteinstellring     einstellbar.      Die kameraseitige Einrichtung zum An  treiben, Versperren und     Auslösen    des an der       Kameravorderwandlefestigten,        vorstehend.2r-          läuterten    Spannverschlusses ist in     Fig.    4 bis 7  dargestellt.

   Die aus dem     Verschlussgehäuse    10       herausragende    Spannwelle 14 weist, an ihrem  Ende ein Kegelrad 84 auf, welches mit dem  Kegelrad 86 einer im Kameragehäuse 88 ge  lagerten senkrechten Welle 90 in Eingriff  steht. Das auf dieser Welle 90 festsitzende  Zahnrad 92 steht mit dem     Filmtransportge-          triebe    der Kamera in Verbindung, so dass die       Spannbewegung    der Welle 90 und somit auch  der Spannwelle 14 des Verschlusses zusammen  mit dem Filmtransport geschieht.  



  Der     Filmtransportknopf    94 steht mit     sei-          i@ein    Zahnrad 96 in Verbindung mit einem  Zahnrad 98 der     Filmtransportwalze    100. Das       Zahnrad    98 steht aber auch mit einem wei  teren Getrieberad 101 in Verbindung, welches  wiederum. das auf der     Auslösewelle    102 fest  sitzende Zahnrad 1.04 antreibt. Dieses Zahn  rad 104 hat einen     Mitnehmerstift    106, welcher  mit einem.     Mitnehmerstift    108 eines Zahn  rades 1.10 zusammenarbeitet, welches auf der       Auslösewclle    1.02 lose drehbar lagert und mit  dem Zahnrad 92 auf der Welle 90 in Ein  griff stellt.  



  Auf der Welle 90 sitzt ausserdem eine  Fangscheibe 112 mit Fangnase     11..1    fest, die  mit einem Sperrzahn 1.16 einer Blattfeder  <B>118</B>     zusammenarbeitet.     



  Die Blattfeder 118 ist an einem Ende im  Kameragehäuse 88 befestigt und umgreift mit  ihrem Arm     1.20    die     Auslösewelle    102 derart,  dass     diese        Auslösewelle    102 beim Nieder  drücken mit, ihrer Schulter 122 den freiste  henden Teil der Blattfeder 118 nach unten  abbiegt, so dass der Sperrzahn 116 in den       Bereich    der Fangscheibe 112 eingreift und  mit der     Fangnase    114 zusammenarbeiten kann.  



  Erwähnt sei noch, dass eine Sperre, bei  spielsweise ein Sperrad 124 mit     Ratschklinke     126 das     Filmtransportgetriebe    und somit auch  den Verschluss in aufgezogenem bzw. gespann  tem Zustand hält.  



  Die beschriebene Kamera wird wie folgt  gehandhabt:    Durch Betätigen des     Filmtransportknopfes     94 im Uhrzeigersinn wird der belichtete Film  streifen um eine Bildlänge weitergedreht und  zugleich über die     Mitnehmerstifte    106, 108  und das Getriebe 110, 92 die Welle 90  derart gedreht, dass die Spannwelle entgegen  dem Uhrzeigersinn angetrieben     wird.    Da  durch wird das     Hauptantriebsorgan    18 des  Verschlusses aus seiner Ruhelage     (Fig.1)     in die Spannstellung bewegt, in welcher  Stellung     es    durch die Nase 78 des Sperr  hebels 66     versperrt    wird     (Fig.2)

  .    Das ka  meraseitige Getriebe für die Spannwelle 14  wird zugleich durch die Sperre 124 126 und  durch die als Sperre wirkenden     Mitnehmer-          stifte    106, 108 festgehalten, so dass sich der  im.     Verschlussgehäuse    10 befindende Steuer  ring 44 mit der Spannscheibe 16 nicht unter  der Wirkung der Feder 46 in Richtung auf  die Ruhelage zurückbewegen kann, sondern  ebenfalls durch die     kameraseitige    Sperre in  Spannstellung mitgehalten ist.  



  Das Auslösen erfolgt durch Nieder  drücken der     Auslösewelle    102,     woduch    auch  das Zahnrad 104 mit dem     Mitnehmerstift    106  nach unten gedrückt wird. Durch dass Lösen  des Eingriffes der     Mitnehmerstifte    106, 108  wird das Zahnrad 110 in bezug auf Dreh  bewegung freigemacht, so dass die im     Ver-          schlussgehäuse    10 liegende     Rückstellfeder    46  die     Rücklaufbewegung    des Steuerringes 44  der Spannscheibe 16 und der Spannwelle 14  sowie der     kameraseitigen    Getriebeteile 90, 92  und 110 in Richtung auf die Ruhelage einlei  ten kann.  



  Während dieses Rücklaufes kommt die       Nocke    76 des Steuerringes 44 mit dem Vor  sprung 74 des Sperrhebels 66 in Eingriff und       verschwenkt    denselben im Uhrzeigersinn. Seine  Nase 78 gibt dabei den Lappen 80 des Haupt  antriebsorgans 18 frei, so dass dieses Haupt  antriebsorgan im Uhrzeigersinn ablaufen  kann     (Fig.3)    und dabei in der bereits er  wähnten Weise das Öffnen und Schliessen  der     Verschlusssektoren    30 zwecks Durchfüh  ren einer Aufnahme steuert.  



  Die von der     Rückstellfeder    46 in Rück  lauf versetzten Teile können aber nicht ganz      in ihre Ruhelage zurücklaufen, weil der  Sperrzahn 116 der Blattfeder 118 während  des Niederdrückens der     Auslöserwelle    102 in  den Ablaufbereich der Fangnase 114 der  Fangscheibe 11.2 an der Welle 90 kommt und  damit den Rücklauf der Teile in einer Fang  stellung     (Fig.6)    sperrt.  



  Erst wenn die     Auslösewelle    102 durch den  Bedienenden wieder freigegeben wird und  durch die Eigenfederung der Blattfeder 118  wieder nach oben     zurückbewehrt    wird, löst  sieh die Sperrnase 116 aus der Fangscheibe  11\?, 114, so     da.ss    nun die Fangscheibe 112,     1.1-1     und die übrigen Teile unter der Wirkung der       Rückstellfeder    46 den Rest der Ablaufbewe  gung bis in die Ruhelage     beenden    können       (Fig.l    und 7).  



  Das vorstehende Ausführungsbeispiel zeigt  klar, dass bei Benutzung der erfindungs  gemässen Massnahme der     Spannv        ersehluss    nur  ein einziges,     kameraseitig        versperrbares    Be  tätigungsglied, nämlich die Spannwelle 1.4       aufweist,    welche die zum Spannen und Aus  lösen nötige Verbindung zwischen Kamera  und     VerSChlult')    herstellt.

   An Stelle eines  Spannorgans und eines     Auslöseorgans    bei den  bisher bekannten     Spannverschlussbauarten.     tritt hier also nur ein einziges Betätigungs  glied in Funktion, wodurch der     Verbindungs-          und    Antriebsmechanismus zwischen Spa.nn  versehluss und Kamera sehr einfach gestaltet.  werden kann.  



  Die in     Fig.8    bis 10 dargestellte Bauart  schafft eine vorteilhafte     Weiterentwicklung     des zuerst beschriebenen     Spannverschlusses,     dadurch, dass der Steuerring ein zusätzliches  Steuermittel aufweist, das mit einem Sperr  hebel für den Sektorenring zusammenarbeitet  und denselben gegen Ende des Steuerglied  ablaufes     entsperrt.     



  Gemäss der zweiten Bauart trägt nun der  Steuerring 44 ausser     dein    Steuernocken 76  noch einen zusätzlichen Steuernocken     \-_'00,    der  mit dem nach oben vorspringenden Lappen  202 eines Hebels 204 zusammenarbeitet.  



  Dieser Hebel ist bei 206 im     Versehlussge-          häuse    schwenkbar gelagert, und durch eine  Feder 208 belastet, die bestrebt ist, ihn im    Uhrzeigersinn zu     versehwenken.    Ein aus  gestanzter Lappen 210 des Hebels 204 ist  nach unten gebogen und kann in den Weg  einer Nase 212 am Sektorenring 40 ragen.  



  Die Wirkungsweise der zuletzt beschrie  benen Einrichtung ist folgende:  Wenn der Verschluss auf     B-Aufnahme     eingestellt und gespannt ist, nehmen die Teile  die in     Fig.    8     datgestellt.e    Lage ein. Nach dem  Auslösen kann sieh die Spannwelle 14 mit  dem Steuerring 44 in Richtung auf Ruhelage  so weit     zurüeli:bewegen,    bis sie durch die beim  ersten Ausführungsbeispiel beschriebene     ka-          meraseitige        Fangsperre    angehalten wird,  welche Fangsperre während der Dauer des       Niederdrückens        vom        Kameraauslöseknopf     wirksam ist.

   Am Anfang der eben erwähnten       Rüeklaufbewegung    hat der Steuerring 44 mit  seinem Steuernocken 76 den Sperrhebel 66  abgeschwenkt, so dass das     Hauptant.riebs-          organ    18     freigegeben    wird und ablaufen  kann. Der Sektorenring 40 wird hierbei ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    zum     Öffnen    der  Sektoren 30 betätigt.

   In der     Offenstellung     der Sektoren kann der Hebel 201 mit seinem  Lappen 2-10 vor die Nase 212 des Sektoren  ringes 40 unter     Wirkung    seiner eigenen Feder  208 einschwenken, so     da.ss    der Sektorenring 40  mit dem     Hauptantriebsorgan    18 in dieser  Stellung     versperrt    werden.  



  Solange also der Bedienende auf den  Kameraauslöser drückt, bleibt der Steuer  ring     44    durch die     kameraseitige    Sperre an  gehalten und der Hebel 201 sperrt zugleich  den     Sektorenrin-    40 in     Offenstellung    der  Sektoren, wie     Fig.9    zeigt.  



  Wenn der Bedienende     nachher    den Ka  meraauslöser freilässt, dann bewegt. sich der  Steuerring 44 noch geringfügig entgegen dem       Uhrzeigersinne    bis in seine Ruhelage, wobei  nein Steuernocken 200 den Hebel 202, 204  entgegen dem     Uhrzeiger;sinn        verschwenkt    und  seinen     Sperreingriff    mit dem Sektorenring 40  löst. Der Sektorenring läuft hierauf im Uhr  zeigersinn zurück und die Sektoren schliessen  sich wieder.  



  Erwähnt sei noch, dass bei Momentauf  nahmen ein Steuernocken 214 des an der Ver-           sehlussfrontseite    drehbar gelagerten, nicht nä  her dargestellten Zeitstellringes mit dem nach  oben vorspringenden Lappen 202 des Hebels  204 in Eingriff kommt und ihn so weit entge  gen dem Uhrzeigersinn     verschwenkt,    dass bei  Momentaufnahmen sein Sperrlappen 210 stän  dig aus der Bahn der Nase 212 am     Sektoren-          i-ing    40     herausbewegt    ist. Bei diesen     Einstel-          hingen        (Fig.    10)     kann    also der Hebel 204 den  Sektorenring nicht versperren.  



  Anschliessend sei noch erwähnt, dass die  gezeigten     Bauarten    des     Spannverschlusses     und des kameraseitigen Getriebes nur Aus  führungsbeispiele darstellen. Der Erfindungs  gegenstand könnte selbstverständlich auch bei  andern Bauarten ebenso gut verwirklicht  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit Spannver- seliluss, bei dem das Spannen und das Aus lösen von der Kameraseite her bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannver- sehluss ein einziges, kameraseitig versperr bares Betätigungsglied aufweist, welches die zum Spannen und Auslösen nötige Verbin dung zwischen Kamera und Verschhiss her stellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Photographische Kamera nach Patent- ansprtieh, dadurch gekennzeichnet, dass das einzige Betätigungsglied des Spannver schlusses sein Spannglied ist, welches durch dass Filmtransportgetriebe der Kamera in Spannrichtung angetrieben und in Spann stellung durch kameraseitige Sperrmittel ge halten wird. 2.
    Photographische Kamera nach Unter anspruch 1 mit Spannverschluss, dessen Hauptantriebsorgan durch ein Sperrglied in Spannstellung gehalten wird, dadurch ge kennzeichnet, dass nach dem handbetätigten Auslösen der kameraseitigen Sperrmittel für das Spannglied ein innerhalb des Verschlusses liegendes, mit dem Spannglied ablaufendes Steuerglied das Entsperren des Hauptan- triebsorgans des Verschlusses bewirkt. 3.
    Photographische Kamera nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einzige Betätigungsglied des Spannver schlusses eine parallel zur optischen Achse liegende, durch die Versehlussrückwand her ausragende Welle ist. 4. Photographische Kamera nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerglied ein zusätzliches Steuermittel auf weist, das xnit einem Sperrhebel für den Sek torenring zusammenarbeitet und denselben gegen Ende des Steuerglied-Ablaufweges ent- sperrt. 5.
    Photographische Kamera nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Sperrmittel als ein Nocken des Steuergliedes ausgebildet ist, der den Sperr hebel aus der Bahn des Sektorenringes ab schwenkt.
CH330515D 1954-07-09 1955-07-04 Photographische Kamera mit Spannverschluss CH330515A (de)

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