CH330568A - Aluminiumlegierung - Google Patents

Aluminiumlegierung

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CH330568A
CH330568A CH330568DA CH330568A CH 330568 A CH330568 A CH 330568A CH 330568D A CH330568D A CH 330568DA CH 330568 A CH330568 A CH 330568A
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aluminum
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August Moudry Gilbert
Charles Hayes Walter
Verdes Estates Palos
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Harvey Machine Co Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium
    • C22C21/12Alloys based on aluminium with copper as the next major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Extrusion Of Metal (AREA)

Description


  Aluminiumlegierung    Die Erfindung bezieht sich auf Alumi  niumlegierungen und betrifft insbesondere  eine Knetlegierung aus Aluminium, die hohe  Festigkeit und einen     ausgezeichneten    Wider  stand gegen Korrosion hat.  



       Gegenstand    der Erfindung ist eine     Alumi-          niumlegierung,        die        gekennzeichnet    ist. durch       einen        Gehalt        an        0;6        bis        2,0%        Kupfer,        0,7     bis 2;0     1/a    Magnesium und 0,6 bis 2,0     %    Sili  zium.  



  Es besteht eine grosse Nachfrage nach  Aluminiumlegierungen, die eine höhere Festig  keit als die bekannten     Aluminium-k,1a.gnesium-          Silizium-Legierungen    haben, ohne     da.ss    jedoch  zu viel von der bekannten ausgezeichneten       Korrosionsfestigkeit    dieser Legierungen     aufge-          geben    werden muss.

   Es ist bekannt, dass die       Aluminium-Kupfer-Magnesium-Legierungen,     die typische     Zitgfestigkeiten    von ungefähr       -1550        kg/em2    und typische     Biegefestigkeiten    von  3360     kg/em2    haben, für viele     Verwendungs-          zweeke    nicht genügend     korrosionsfest    sind.  Ausserdem lassen sich diese Legierungen nicht  leicht im     Abschmelzschweissverfahren    behan  deln.

   Im Gegensatz hierzu haben, die     Al.umi-          nium.    -Magnesium -Silizium Legierungen, die  eine ausgezeichnete Korrosionsfestigkeit und  gute Schweissbarken aufweisen, keine so hohe       Widerstandsfähigkeit,    wie sie für     verschie-          d'ene    Verwendungen gewünscht ist. Die Alu-         minium-Magnesium-Silizium    - Legierungen ha  ben eine typische Zugfestigkeit von 3150       kg/cm2    und eine typische Biegefestigkeit von  2800     kg/em2.     



  Es ist bekannt,     da.ss        Aluminium-Magne-          sium-Silizium-Legierungen    zwar eine gute       Schweissbarkeit    haben, jedoch eine gute Festig  keit in der bei     -der        Schweissung    von der Wärme  beeinflussten Zone bei der Wärmebehandlung  und beim Anlassen nicht aufrechterhalten.

   Im  Gegensatz hierzu haben die     Aluminium-Kup-          fer-@1Vlagnesium-Legierungen    eine     gute    Festig  keit in der bei dem Schweissen von der Wärme  beeinflussten Zone während     derWärmebehand-          lung    und beim Anlassen, sind jedoch nur mit  grössten Schwierigkeiten zu schweissen und  haben in der von der Wärme     beeinflussten     Zone einen. sehr geringen Korrosionswider  stand.  



  Ausserdem zeigen die üblichen     strangge-          pressten        Aluminium-Magnesium-Silizium    - Le  gierungen und die     Aluminium-Kupfer-Magne-          sium-Legierungen        eine    Oberflächenbeschaffen  heit, die als  Spuren      bekannt    ist und die sich  durch linienartige Kratzer     kennzeichnet,    die  parallel zur     Strängpressrichtung    verlaufen  und in einem kleinen metallischen Nieder  schlag enden.  



       llauptziel    der Erfindung ist daher eine  verformbare     Aluminiumlegierung,    die die ty-      puschen Zug- und     Biegefestigkeiten    etwa. der       Aluminium    - Kupfer     -MagnesiumLegierungen     hat und die die Widerstandsfestigkeit gegen  Korrosion von etwa der     Aluminium-yVIagne-          siumsium-Silizium-Legierungen    aufweist.  



  Weiter zielt die Erfindung auf ver  formbare     Aluminiumlegierungen,        die    leicht  schweissbar sind und die nach dem Schweissen  während der Wärmebehandlung und dein  Anlassen ihre gute Festigkeit und den     Korro-          sionswiderstand    in der von der Wärme     beein-          flussten    Zone beibehalten.  



  Weiter zielt die Erfindung auf Alumi  niumlegierungen,     die    eine     gute        Bearbeitbarkeit     haben und wenig Neigung zum  Spuren  wäh  rend des     Stra.ngpressens    zeigen.  



  Ferner zielt die Erfindung auf Alu  miniumlegierungen der erwähnten Art, die in  Schmiedestücken und     .Strangpressstüeken    ein  feines Gefüge aufweisen.    Andere Ziele und Vorteile ergeben sich  aus der nachfolgenden Beschreibung von be  vorzugten     Ausführungen.       Die Erfindung beruht auf der Entdeckung  einer neuartigen Gruppe von Aluminium  legierungen, die hohe. Zugfestigkeit, ausge  zeichneten Korrosionswiderstand und leichte       Sehweissbarkeit    haben und die die Festigkeit  sowie den Korrosionswiderstand in der beim  Schweissen von der Wärme beeinflussten Zone  aufrechterhalten, wenn eine Wärmebehand  lung und ein Anlassen erfolgt.

   Ausser dem  Aluminium enthalten die     erfind@ingsgemässen          Legierungen        0,6        bis        2,0#%,        Kupfer,        0,7        bis     2,0      /o    Magnesium und 0;6     bis2,0    0/0 Silizium,         vorzugsweise        0;

  8        bis        1,3        %        Kupfer,        0,9        bis          1,4        %        Magnesium        und        1,0        bis        1,6         /a        Silizium.     



  Die     erfindungsgemässen    Legierungen be  hielten ihre     gewünsehten    mechanischen Ei  genschaften, wenn eine     Wärmebehandlung     über     50-1     C (jedoch unterhalb der Tempera  tur, bei dem das beginnende Schmelzen oder  Sintern     erfolgt-),    dann ein ziemlich schnelles  Abschrecken und dann ein Anlassen bei 'Tem  peraturen zwischen 149 und     '04     C während  24 Stunden durchgeführt wurde.  



       Versuche    ergaben,     dass    die Struktur  der     erfindungsgemässen    Aluminiumlegierung  durch Zusatz anderer bestimmter Legierungs  elemente: beeinflusst werden. kann. Die wir  kungsvollste Kombination     zurVerfeinerung    der  Struktur ist der Zusatz von einem oder meh  reren der folgenden Elemente:

   0,4 bis 1,2     ',\n     Mangan, 0,10 bis 0,40 IM Chrom, 0,02 bis  0,30     1/u    Titan und     0,001    bis 0,010<B>'IM</B> Beryl  lium, wobei die     bevorzugten41en@en    für das       stranggepress:te        und/oder    geschmiedete     Mate-          rial        0,5        bis        0,8        %        Mangan,        O.,30        bis        0,4011/o     Chrom und     0;

  0-5    bis     0,1011/o.    Titan waren.  Zusätzlich kann noch ein Element oder kön  nen noch mehrere das     CTefüge    verfeinernde  Elemente zugesetzt werden, wie beispielsweise       Molybdän,    Wolfram, Kobalt,     Zirkonium,    Bor,  Nickel und     Vanadium.     



  Die erfindungsgemässen Legierungen haben  einen     Zugfestigkeitsbereich    von<B>3780</B> bis 4760       kg/em2.    Der zugehörende     Biegefestigkeitsbe-          reich    war     3.36'0    bis     437':5        k-#/em.-'.    Die Streck  werte lagen zwischen 12,0 bis<B>20</B>     "/o    in 50 mm.  



  Die nachstehende Tabelle zeigt bestimmte  Beispiele der erfindungsgemässen Aluminium  legierungen  
EMI0002.0086     
  
    Mg <SEP> 8i <SEP> Cu <SEP> Mn <SEP> Cr <SEP> Ti <SEP> Zug <SEP> Biegung <SEP> Streckung
<tb>  kg/cm2 <SEP> kg/cm2
<tb>  0,91 <SEP> 1,47 <SEP> 1,17 <SEP> 0,72 <SEP> 0,34 <SEP> 0;03 <SEP> 46'90 <SEP> 4130 <SEP> 13,5
<tb>  1,18 <SEP> 0,73 <SEP> 0;98 <SEP> - <SEP> 0,21 <SEP> - <SEP> 3801 <SEP> 3290 <SEP> 12,0
<tb>  1,05 <SEP> 1,33 <SEP> 1,00 <SEP> 0;70 <SEP> - <SEP> 0,04 <SEP> .1060 <SEP> 3500 <SEP> 13,0
<tb>  1,18 <SEP> 1,39 <SEP> 0,78 <SEP> 0,64 <SEP> 0,20 <SEP> 0,0<B>5</B> <SEP> 4060 <SEP> 3640 <SEP> 14,0
<tb>  1,34 <SEP> 1,-10 <SEP> 0,91 <SEP> 0',62 <SEP> 0,2:1 <SEP> 0,05 <SEP> 4340 <SEP> 3850 <SEP> 14,0

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ahiminiumlegierung, gekennzeichnet durch einen (-ehalt an 0,6 bis 2,0 0/0 Hupfer, 0,'7 bis '?,0 /o Magnesium und 0;6 bis 2',0 /a Silizium. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Aluminiumlegierung nach Patentan- sPrueli, gekennzeichnet :durch einen Gehalt an 0,8 bis 1,3 /o Kupfer, 0,9 his 1,4 /a Ma.gne- sittm und 1,0 bis 1;6 0/0, Silizium, Rest Alu minium.
    Aluminiumlegierung nach Patentan- sprueli, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 0,4 bis l,'-) /o, Mangan, 0,10! bis 0,40 % Chrom und 0,02. bis 0;30 % Titan. 3.
    Aluminiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt -an 0,5 bis 0,811/9 Mangan, 0,30 bis 0340% Chrom und 0,05 bis 0,10,%, Titan, Rest Alu- minium. 4.
    Aluminiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem die Struktur verfeinernden Element, beispielsweise Mangan, Chrom oder Titan. 5. Aluminiumlegierung nach Unteran spruch 4, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem die Struktur verfeinernden Ele- ment, beispielsweise 0,10 bis: 0,40'%, Chrom, 0,40 bis 1;2; % Mangan,, 0,02 bis 0,30, "/o, Titan, 0;001 bis 0,01011/a Beryllium und Gemischen dieser Stoffe.
CH330568D 1954-04-06 1954-09-03 Aluminiumlegierung CH330568A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2217429A1 (de) * 1973-02-13 1974-09-06 Cegedur
FR2386615A1 (fr) * 1977-04-04 1978-11-03 Alusuisse Alliage d'aluminium soudable a haute resistance

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FR2217429A1 (de) * 1973-02-13 1974-09-06 Cegedur
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