CH330703A - Motorbremse an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Motorbremse an Kraftfahrzeugen

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CH330703A
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CH
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flap
switch
circuit
brake according
solenoid
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Inventor
Gottlieb Hanebeck Em Friedrich
Original Assignee
Dewandre Co Ltd C
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K26/00Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

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Description


  Motorbremse an     Kraftfahrzeugen       Die     vorliegende    Erfindung bezieht sieh  auf eine Motorbremse an Kraftfahrzeugen,       das    heisst eine Vorrichtung, die durch Dros  seln des Auspuffes einen Gegendruck in die  seln hervorruft, welcher     Druck    über den  Motor und die Kupplung das Fahrzeug  bremst.  



       Soldre    Motorbremsen weisen eine im Aus  puff drehbar gelagerte Klappe auf, die mit  tels eines ausserhalb     des    Auspuffes angeord  neten Mechanismus betätigt wird.  



  Die erfindungsgemässe Motorbremse ist  dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor  gesehen sind, um die Klappe in     Offenstelluns     zu halten, und dass die Steuerung der       Schliessbewegung    dieser Klappe elektro  magnetisch erfolgt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes schematisch dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel,       Fig.    2 eine     Ansicht    in Richtung des       Pfeils        II    in     Fig.    1,       Fig.    3 und 4 zwei Schalter zur     Steuerlang     der Bremse,       Fig.    5 Mittel zur Blockierung der Bremse,       Fig.    6-8 Mittel zur selbsttätigen.

       öff-          nung    der Klappe unter vorbestimmten     Bedin-          gurrngen,          Fig.    9 ein weiteres Ausführungsbeispiel  und         Fig.    10 einen Grundriss einer Variante zu       Fig.    1, 2.  



  In der dargestellten Ausführung nach       Fig.    1 und 2 ist die nicht dargestellte Klappe  in einem rohrförmigen Gehäuse 1 unter  gebracht,     welches    in .den Auspuff 2 vor     dein     Auspufftopf     eingeschaltet    ist. Diese Klappe  ist üblicherweise eine sogenannte     Rauch-          klappe.     



  Das Gehäuse 1 weist Flanschen 3 auf,  mittels welcher es an den Flanschen 4 des  Auspuffes 2 mit den Bolzen 5 befestigt ist.  



  Die Klappe ist auf .einer Welle 6 gela  gert, welche Welle selbst frei drehbar in der  Gehäusewand gelagert ist und deren einer  Teil aus dieser Wand     herausragt..    Die Welle  6 ist. in bezug auf die     Ausströmrichtunä    der  Auspuffgase hinter der Klappe gelagert.  



  Die Klappe kann derart angeordnet sein,  dass die Welle 6 entweder längs eines Durch  nressers, das heisst einer     Symmetrieaxe.,    oder  längs einer andern     Axe    verläuft. Im ersten  Falle ist die     Wirkung    des Gasdruckes gleich  mässig während der     Verschwenkung    der  Klappe. Im -zweiten Fall wird die     Drehaxe     derart gewählt, dass der Gasdruck bestrebt  ist, die Klappe zu öffnen, Der     Gasdruck    ist  maximal, wenn die Klappe zu ist, und nimmt  ab, wenn die Klappe geöffnet wird, wobei. das  Minimum bei voll offener     Klappe,    erreicht  wird.

        Die     Bewegung    der Klappe wird von  einem     Solenoid    7 gesteuert, das ausserhalb  des Auspuffes und parallel zu demselben an  einer zwischen :die Flanschen 3 und 4 ge  klemmten Platte 8 angeordnet ist.  



  Dieses     Solenoid    7 weist einen Kern 9 auf,  dessen     Beweglang    über eine Stange 10 und  einen an dem Aussenteil der Welle 6 befestig  ten Hebel 11 auf diese Welle 6 übertragen  wird. Der Hebel 11 ist mittels eines     Spreiz-          ringes    12 einstellbar auf der     Welle    6 be  festigt.  



  Der Kern 9     trägt    eine Stange 13, die sich  durch eine- Druckfeder 14 im Gehäuseteil 15  erstreckt. Die Feder 14 befindet sich zwi  schen dem Grund des Gehäuseteils 15     und     .einem Bund 16 der Stange 13 und ist be  strebt, über den Kern 9 die Klappe     offenzu-          halten.    Diese Feder ist vorzugsweise von sol  cher Gattung, dass sie bei zunehmender Kom  pression einen mehr als linear zunehmenden  Widerstand bietet. An Stelle einer solchen  Feder könnte man eine zweite Feder 17 vor  sehen. Diese Feder 17 wäre steifer als die  Feder 14 und würde nur im ,ersten Teil der       Offenbewegung    der Klappe wirksam sein.  



  . Das     Solenoid    7 ist in einen Stromkreis  18 mit der Fahrzeugbatterie 19 oder mit der  Dynamo geschaltet. Ein Schalter 20 ist im  Stromkreis 18 eingebaut und vom Fahrer       betätigbar.     



  Das     Solenoid    7 kann auf verschiedene  Weise gesteuert sein. Nach     Fig.    3 ist. das       Solenoid    7 selbsttätig erregt, sobald das Gas  pedal 22 losgelassen wird. Zu diesem Zweck  ist unter diesem Pedal 22 ein Schalter 21  vorgesehen, der über den Steuerstift 23 von  dem Pedal 22 geschlossen wird, wenn letz  teres losgelassen wird.  



  Gemäss     Fig.    4 wird das     Solenoid    vom  Bremspedal aus derart gesteuert,     da.ss    die  Motorbremse vor den     Räderbremsen    wirksam  wird. Zu diesem Zweck trägt das Brems  pedal eine Schwenkplatte 26, unter welcher  ein Schalter 24 mit einem Steuerstift 25 an  geordnet ist. In beiden Fällen ist vorzugs  weise ein Unterbrecher im Stromkreis ein  gebaut, um die Steuerung des     Solenoids    7    mittels des Gas- oder des Bremspedals un  wirksam zu machen.  



  Bei Schliessung des Stromkreises 18 wird  das     Solenoid    7 erregt, der Kern 9     entgegen     der     Wirkung    der Feder 14 eingezogen und  die Klappe über die Stange 10 und den  Hebel 11 geschlossen     (Fig.    1, strichpunktierte  Stellung). Ist der Stromkreis wieder ge  öffnet, so ist das     Solenoid    7     aberregt,    und die  Feder 14 bewirkt die Öffnung der Klappe.  



  Wenn die Welle 6 symmetrisch in bezug  auf die Klappe verläuft, ist die Kraft, die  notwendig ist, um den Gasdruck zu überwin  den, um die Klappe zu öffnen, grösser am  Anfang als am Ende dieser Bewegung. Diese  zusätzliche Kraft wird von der Feder 14 ge  liefert oder von der zweiten Feder 17. Dem  zufolge wird der     Sehliessbewegung    ein zu  nehmender Widerstand geboten; das     Solenoid     7 ist aber derart bemessen, dass der Impuls  des Kernes 9 diesen Widerstand überwindet,  wobei auch eine Dämpfung der     Offenbewe-          gung    gegen Ende auftritt.  



  Um den Stromverbrauch zu reduzieren,  wenn die Klappe für längere Zeit geschlossen  bleiben mass, z. B. bei     \Passabfahrten,    sind  Mittel vorgesehen, um die Klappe     mecha-          niseh    in     Schliessstellung-    zu     bloekieren.    In       Fig.    5 sind solche Mittel dargestellt. Ein  Stift 27 ist vorgesehen, der mit einer Ringnut  28 der Stange 13 zusammenwirkt. Der Stift  27 wird von einer Feder 29 gegen die Stange  13 gedrückt und     trägt    einen beweglichen  Kontaktteil 30 eines Schalters 31 des Strom  kreises 18. Wenn die Klappe offen ist.       (Fig.    5), ist. der Schalter 31 geschlossen.

    Um die Klappe zu schliessen, wird der be  wegliche Kontaktteil 32 des Schalters     '?0     auf den festen Kontaktteil 33 gebracht in  die Stellung S, in der der Stromkreis 18 ge  schlossen und das     Solenoid    7 erregt. wird.  Der Kern 9 wird eingezogen, die Klappe ge  schlossen, die Stange 13 nach links bewegt       (Fig.    5) und der Stift 27 gelangt in die  Nut 28, wodurch die Klappe in     Schliess-          Stellung    blockiert wird. Dadurch aber öffnet  sich der Schalter 31, und der Stromkreis 18  ist wieder offen. Der bewegliche Kontaktteil      32 kann wieder in seine Nullstellung N ge  bracht werden.

   Man könnte eine Feder vor  sehen, um .diesen Kontaktteil jeweils     auto-          matiseh    in seine     Nullstelhing    zu bringen.  Um die Klappe wieder aufzumachen, wird  der Kontaktteil 32 auf einen festen Kontakt  teil 34 gebracht in die Stellung 0, wodurch  der Stromkreis 3.5 geschlossen wird. Dadurch  wird das auf den Stift 27 einwirkende So  lenoid 36 erregt.

   Der Stift 27 wird zurück  gezogen, die Klappe wird wieder auf  gemacht und der Schalter 31 wird wieder       eseWelle        ssen.        Der        Stromkreis        18        ist        aber        da-          durch    wieder bereit für eine weitere Erre  gung des     Solenoids    7. Der Kontakt 32 wird  wieder in     N-Stellung    gebracht, wodurch das       Solenod    36     a.berregt    wird. Der Schalter 31  bleibt. dank des Anschlages des Stiftes 27 an  der Stange 13 geschlossen.  



  Der Motor könnte vollständig stillstehen  (Abstehen), wenn die Klappe im Leerlauf des  Motors     gesehlossen    bliebe. Es sind Mittel  vorgesehen, um die Klappe selbsttätig unter  gewissen Bedingungen aufzumachen. Gemäss       Fig.    6 ist ein .Schalter 37 im Stromkreis 18       eingesehaltet."der    von einer     Zentrifugalvor-          riehtung-    38 betätigt wird.  



  Wenn die Geschwindigkeit des Motors  über einem vorbestimmten Wert liegt, lässt  die Vorrichtung 38 den Schalter 37 geschlos  sen. Der bewegliche Kontaktteil 40 wird da:  bei von der Feder 39 an die festen Kontakt  teile 41 gedrückt, so dass der Stromkreis  18 das     Solenoid    7 erregt, wenn der Schalter  20 geschlossen wird.     Wenn    infolge der  Schliessung der Klappe die Geschwindigkeit       unter    dem vorbestimmten Wert fällt, wird  der Schalter 37 von der Vorrichtung 38 auf-  gemacht., das     Solenoid    7 wird     aberregt,    und  die Klappe öffnet sich.  



  In     Fig.    7 sind andere Mittel zur     Errei-          ehung    dieser Wirkung dargestellt. Ein Schal  ter 42 ist im Stromkreis 18 eingebaut, der  von einem von der Dynamo 44 erregten So  lenoid 43 betätigt wird. Zwischen der Dy  namo 44 und dem     Solenoid    ist der     Unter-          breelier    45 vorgesehen, der zwischen die  Dynamo 44 -und die Batterie 19 geschaltet    ist. Wenn die Geschwindigkeit normal ist,  ist der Unterbrecher geschlossen und dem  zufolge das     Solenoid    43 erregt, wodurch der  Schalter 42 geschlossen bleibt.

   Der Strom  kreis wird also bei Schliessung des Schalters  20 das     Solenoid    7 erregen, wodurch die  Klappe geschlossen wird. Wenn demzufolge  die Geschwindigkeit sinkt, öffnet sich der  Unterbrecher 45, und das     Solenoid    43 wird       aberregt.    Der Schalter 42 öffnet sich dann  unter der Wirkung der Feder 46, und das       Solenoid    7 wird     aberregt.     



  In     Fig.    8 ist eine weitere Ausführung  dieser Mittel dargestellt. Ein Schalter 47 ist  in einem Stromkreis 48 eingebaut, der gegen  über dem im Auspuff nach der Klappe herr  schenden Druck     -empfindlich    ist. Der Strom  kreis 48 ist über den Sehalter 20 an dem  Stromkreis 18 angeschlossen. Der Schalter  20 weist einen beweglichen Kontaktteil 49  auf, der von einer Feder 50 in     0-Stellung     gehalten wird, und zwei bogenförmige  Segmente 51, 52, welch letztere im Stromkreis  18 bzw. 48 eingebaut sind. Um die Klappe  zu schliessen, wird der Kontaktteil 49 in Be  rührung mit dem     Segment    51 des Strom  kreises 18 gebracht, wodurch das     Solenoid    7  erregt wird.

   Der Kontaktteil 49 wird dann  weiter     verschwenkt,    bis er mit dem     Segment     52 in     Berührung,    kommt und dabei mit dem  Segment. 51 in Kontakt bleibt. Die Druck  erhöhung im Auspuff 2 wirkt sich auf den  Schalter 47 aus. Wenn ein vorbestimmter  Wert erreicht ist., wird dieser Schalter ge  schlossen und somit auch der Stromkreis 18.  Das     Solenoid    ist jetzt über beide Kreise 48  und 18 erregt. Wird der Kontaktteil 49 dann  noch weiter     verschwenkt,    so ist er nur noch  mit dem     Segment    52 in Berührung, wodurch  der     Stromkreis    18 unterbrochen wird und  das     Solenoid    7 nur noch vom Stromkreis 48  erregt ist.

   Der Kontaktteil 49 wird in dieser  Stellung vom     Elektromagnet    53 gehalten,  welcher vom     Stromkreis    48 erregt ist. Wenn  die Geschwindigkeit unter einen vorbestimm  ten Wert sinkt, sinkt :der Druck im     Auspuff     entsprechend, und der Schalter 47 öffnet  sich; dadurch wird der     Stromkreis    48 unter-      brocken, der     Elektromagnet    53     aberregt    und  der Kontaktteil 49 von der Feder 50 in seine       0-Stellung    gebracht.  



  Die     Segmente    52, 51 überlappen sich  derart, dass, wenn der Kontaktteil 49 in  einer einzigen Bewegung von rechts nach  links     (Fig.    8)     versehwenkt    wird, der     Druck-          anstieg    im Auspuff genügend ist, um den  Schalter 47, bevor der     Kontaktteil.    49 nicht       mehr    mit dem Segment 51 in     Berührung     steht, zu schliessen.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    9  weist das     Solenoid    7 zwei getrennte Wick  lungen 54, 55 auf, so dass die Klappe je  nach Bedarf halb oder ganz geschlossen wer  den kann. '  Der Kern 9 ist entsprechend in zwei  Teilen     -unterteilt.    Die Wicklungen 54, 55  sind im Stromkreis 18 eingeschaltet. Der  Schalter 20 dieses Stromkreises weist einen  beweglichen Kontaktteil 56 und     zwei    feste  Segmente 57, 58 auf, die mit der Wicklung  54 bzw. 55 verbunden sind.  



  Wenn nur eine Teilschliessung der Klappe  erwünscht ist, wird der Kontaktteil 56 nur  mit dem     Sebm7nent    57 in Berührung gebracht,  wodurch nur die Wicklung 54 erregt wird.  Wenn eine     ganze    Schliessung erwünscht ist,  wird der Kontaktteil 56 so weit     verscluwenkt,     dass er mit beiden Segmenten in Berührung  steht; dadurch werden beide Wicklungen er  regt. Das     Segment    58 kann derart verlän  gert sein,     da.ss    der Kontaktteil 56 mit die  sem Segment in Berührung stehen kann, ohne  mit dem     .Segment    57 in     Berührung    zu blei  ben.

   Die erste     Wicklung    54 ist. dann     aberregt     und die zweite hält die Klappe geschlossen.    Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    10 ist  das     Solenoid    7 koaxial mit der Welle 6 ange  ordnet. Es ist. von einem zwischen die Flan  schen 3 und 4 geklemmten Bügel 74 getragen.  Der Kern 9 weist eine axiale Bohrung auf,  in welcher eine mit der Welle 6 starr verbun  dene Stange 75 untergebracht ist..

   Die, Man  telfläche dieser     Stange    75 weist eine     schrait-          benlinienförmige    Nut 76 auf, die mit einem  nach innen gerichteten Vorsprung 77 des       Kernes    9     zusammenwirkt.    Die Hin- und Her-         bewegung    des Kernes wird somit in eine  Drehbewegung der Stange 75 umgewandelt.  Um eine allfällige Drehung des Kernes 9  zu verhindern, weist er eine Längsnut. 79  auf, die mit einem festen Vorsprung 78 zu  sammenwirkt. Selbstverständlich könnte die       schraubenlinienförmige:    Nut auf dem Kern  und der Vorsprung auf der Stange 75 vor  gesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Motorbremse an Kraftfahrzeugen, mit einer im Auspuff drehbar gelagerten Klappe,, die mittels eines ausserhalb des Auspuffes an geordneten Mechanismus betätigt wird, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Klappe in Offenstellung zu halten, und da.ss die Steuerung der Schliess bewegung dieser Klappe elektromagnetisch erfolgt. UNTERANSPRrCHE 1.
    Motorbremse nach Patentanspriteh, da durch gekennzeichnet., dass ein Solenoid (7) vorgesehen ist, das über einen an der Lager welle (6) der Klappe befestigten Hebel (11) auf diese Welle einwirkt, wobei die genann ten Mittel, um die Klappe in Offenstellung zu halten, ebenfalls über diesen Hebel (11) auf die Welle (6) einwirken. 2.
    Motorbremse nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein Solenoid (7) koaxial mit der Lagerwelle (6) der Klappe angeordnet ist., wobei der Kern (9) des So lenoides (7) eine Axialbohrung aufweist, in welcher eine Verlängerung (75) der Welle (6) angeordnet ist, welche Verlängerung (75) mit, dem Kern (9) über Mittel derart verbunden ist., dass die Transl@at:ionsbe-#ve- gung des Kernes (9) in eine Drehbewegung der Verlängerung (75) umgewandelt wird. 3.
    Motorbremse nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Solenoid (7) mehrere wahlweise, mittels eines Schalters (20) betät.igbare Wicklungen (54, 55) auf weist, ;das Ganze derart, dass die Klappe verschiedene vorbestimmte Stellungen ein nehmen kann. 4. Motorbremse nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, .dass die Mittel, um die Klappe in Offenstellung zu halten, aus min destens einer Feder (14 bzw. 17) bestehen, und dass sie eine grössere Kraft am Anfang als am Ende der Offenbewegung ausüben.
    5. Motorbremse nach da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Klappe in Schliessstellung zu blockieren, zum Zwecke, die Mittel zur Schliessung der Klappe aberregen zu können, um .den Stromverbrauch zu vermindern.
    6. 34lotorbremse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss die genannten Mittel aus einem federbelasteten Element (27) bestehen, das selbsttätig ein zweites, mit. der Klappe bewegtes Element (13) blockiert, wenn letzteres eine der Schliessstel lung der Klappe entsprechende Stellung ein nimmt, wobei ein Solenoid (36) vorhanden ist, um dieses erste Element (27) zu. verstel len, zum Zwecke, das zweite Element (13) frei zu geben. 7.
    Motorbremse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bloekie- rungselement (27) einen Schalter (31) be tätig., welcher im Stromkreis (18) der elek- tromagnetiseh gesteuerten Mittel (7) zur Schliessung der Klappe eingebaut ist, wobei das Element (27) den Schalter (31) ge schlossen hält, wenn. die Klappe nicht in Schliessstellung ist, so dass :der Stromkreis (18) durch Schliessung eines zweiten Schal ters (20) geschlossen werden kann, während das Element (27) den Schalter (31) offen hält, wenn die Klappe ganz geschlossen ist und wenn dieses Element (27) dieselbe:
    in die ser Stellung blockiert, wodurch der ge nannte Stromkreis (18) wieder offen ist. B. Motorbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss Mittel vorgesehen sind, um die Klappe selbsttätig wieder auf zumachen, wenn die Geschwindigkeit des Mo tors unter einen vorbestimmten Wert fällt. 9.
    Motorbremse nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel aus einem Schalter bestehen, welcher im Stromkreis (18) der elektromagnetisch gesteuerten Schliessmittel eingebaut ist, und dass im Stromkreis (18) ein zweiter Schal ter (20) vorhanden ist, wobei eine auf die Geschwindigkeit des Motors ansprechende Vorrichtung den ersten Schalter selbsttätig öffnet, wenn diese Geschwindigkeit infolge der Schliessung der Klappe unter einen vor bestimmten Wert sinkt, wodurch der Strom kreis (18) unterbrochen und die Klappe ge öffnet wird. 10.
    Motorbremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrich tung ein von der Dynamo (44) des Fa?ir- zeuges gespiesenes Solenoid (43) ist, das Ganze derart, dass bei einem vorbestimmten Wert der Geschwindigkeit des Motors ein Unterbrecher (45) den Stromkreis des So lenoids unterbricht, wodurch der Sehalter (42) geöffnet und der .Stromkreis (18) der Schliessmittel der Klappe unterbrochen wird. 11.
    Motorbremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrich tung im Auspuff (2) untergebracht ist und auf den in diesem Auspuff herrschenden Druck anspricht, das Ganze derart, dass, wenn dieser Druck unter einen vorbestimmten Wert fällt, der Schalter (47) geöffnet wird und den Unterbruch eines Stromkreises (48) ver ursacht, über welchen die Schliessmittel der Klappe erregt sind. 12.
    Motorbremse nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis (48) des Schalters (47) eine elektromagne tische Vorrichtung (53) vorhanden ist, welche bei Erregung einen zweiten Schalter (20) entgegen der Wirkung einer Feder (50) schliesst, welcher Schalter (20) im Stromkreis (18) der Mittel zur Schliessung der Klappe einbeschaltet ist, das Ganze derart, dass, wenn der Druck im Auspuff (2) unter einen vorbestimmten Wert fällt, der Schalter (47) sieh öffnet, wodurch die genannte Vorrich tung (53) den zweiten Schalter (20) sich öffnen lässt und .demzufolge der Stromkreis der Schliessmittel der Klappe unterbrochen wird. 13.
    Motorbremse nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessmit- tel (7) der Klappe über einen ersten Strom kreis (18), in welchem der zweite Schalter (20) eingebaut ist, mit einer Stromquelle (19) verbunden sind und da.ss sie über einen zweiten Stromkreis (48), in welchem der zweite Schalter (20), der erste Schalter (47) und die elektromagnetische Vorrichtung (53) zum Halten des zweiten Schalters (20) ain- gebaut sind, ebenfalls mit dieser Stromquelle (19) verbunden sind, das Ganze derart, da ;
    3 eine anfängliche Betätigung des zweien Schalters (20) den ersten Stromkreis (l.,I#) schliesst, wodurch die Klappe geschlossen wird, der Druck im Auspuff steigt und der Schalter (47) geschlossen wird, woraus-' eine weitere Betätigung des Schalters (20) beide Stromkreise (48, 18) schliesst, während eine restliche Betätigung den Stromkreis (48) ge schlossen lässt, den Stromkreis (18) hingegen unterbricht, so dass beim Öffnen des Schal ters (47) der andere Schalter (20) sich öff net, wodurch der zweite Stromkreis (48)
    ebenfalls geöffnet wird und die Schliessmittel aberregt werden. 14. Motorbremse nach Pa.tentanspru.eh, da durch gekennzeichnet, dass der Steuersehalter (20) zur Betätigung durch den Fahrer ein gerichtet ist. 15. Motorbremse nach Pa.tentanspl-iieh, da durch gekennzeichnet, dass die Sehliessmittel von einem an das Gaspedal (22) des Fahr zeuges angebrachten Sehalter (21) derart !e steuert werden, dass dieser Schalter (21) beim Loslassen des Gaspedals (22) den Stromkreis (18) schliesst. 16.
    Motorbremse nach Patentansprazcii, da durch gekennzeichnet, dass die Schliessmittel. von einem am Bremspedal angebrachten Schalter (24) derart gesteuert werden, da.3 die Motorbremse vor den Räderbremsen be tätigt wird.
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CH330703D CH330703A (de) 1955-02-15 1955-02-15 Motorbremse an Kraftfahrzeugen

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CH (1) CH330703A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092785B (de) * 1957-12-19 1960-11-10 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum automatischen Abschalten der Motorbremse von Kraftfahrzeugen
EP0810114A1 (de) * 1996-05-31 1997-12-03 IVECO FIAT S.p.A. Vorrichtung zur Kontrolle des Gaspedals und Vorrichtung für das Antriebssystem eines Nutzfahrzeuges

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DE1092785B (de) * 1957-12-19 1960-11-10 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum automatischen Abschalten der Motorbremse von Kraftfahrzeugen
EP0810114A1 (de) * 1996-05-31 1997-12-03 IVECO FIAT S.p.A. Vorrichtung zur Kontrolle des Gaspedals und Vorrichtung für das Antriebssystem eines Nutzfahrzeuges

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