CH330703A - Motorbremse an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Motorbremse an KraftfahrzeugenInfo
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- B60K26/00—Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Motorbremse an Kraftfahrzeugen Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Motorbremse an Kraftfahrzeugen, das heisst eine Vorrichtung, die durch Dros seln des Auspuffes einen Gegendruck in die seln hervorruft, welcher Druck über den Motor und die Kupplung das Fahrzeug bremst.
Soldre Motorbremsen weisen eine im Aus puff drehbar gelagerte Klappe auf, die mit tels eines ausserhalb des Auspuffes angeord neten Mechanismus betätigt wird.
Die erfindungsgemässe Motorbremse ist dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, um die Klappe in Offenstelluns zu halten, und dass die Steuerung der Schliessbewegung dieser Klappe elektro magnetisch erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung sind ver schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeils II in Fig. 1, Fig. 3 und 4 zwei Schalter zur Steuerlang der Bremse, Fig. 5 Mittel zur Blockierung der Bremse, Fig. 6-8 Mittel zur selbsttätigen.
öff- nung der Klappe unter vorbestimmten Bedin- gurrngen, Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel und Fig. 10 einen Grundriss einer Variante zu Fig. 1, 2.
In der dargestellten Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist die nicht dargestellte Klappe in einem rohrförmigen Gehäuse 1 unter gebracht, welches in .den Auspuff 2 vor dein Auspufftopf eingeschaltet ist. Diese Klappe ist üblicherweise eine sogenannte Rauch- klappe.
Das Gehäuse 1 weist Flanschen 3 auf, mittels welcher es an den Flanschen 4 des Auspuffes 2 mit den Bolzen 5 befestigt ist.
Die Klappe ist auf .einer Welle 6 gela gert, welche Welle selbst frei drehbar in der Gehäusewand gelagert ist und deren einer Teil aus dieser Wand herausragt.. Die Welle 6 ist. in bezug auf die Ausströmrichtunä der Auspuffgase hinter der Klappe gelagert.
Die Klappe kann derart angeordnet sein, dass die Welle 6 entweder längs eines Durch nressers, das heisst einer Symmetrieaxe., oder längs einer andern Axe verläuft. Im ersten Falle ist die Wirkung des Gasdruckes gleich mässig während der Verschwenkung der Klappe. Im -zweiten Fall wird die Drehaxe derart gewählt, dass der Gasdruck bestrebt ist, die Klappe zu öffnen, Der Gasdruck ist maximal, wenn die Klappe zu ist, und nimmt ab, wenn die Klappe geöffnet wird, wobei. das Minimum bei voll offener Klappe, erreicht wird.
Die Bewegung der Klappe wird von einem Solenoid 7 gesteuert, das ausserhalb des Auspuffes und parallel zu demselben an einer zwischen :die Flanschen 3 und 4 ge klemmten Platte 8 angeordnet ist.
Dieses Solenoid 7 weist einen Kern 9 auf, dessen Beweglang über eine Stange 10 und einen an dem Aussenteil der Welle 6 befestig ten Hebel 11 auf diese Welle 6 übertragen wird. Der Hebel 11 ist mittels eines Spreiz- ringes 12 einstellbar auf der Welle 6 be festigt.
Der Kern 9 trägt eine Stange 13, die sich durch eine- Druckfeder 14 im Gehäuseteil 15 erstreckt. Die Feder 14 befindet sich zwi schen dem Grund des Gehäuseteils 15 und .einem Bund 16 der Stange 13 und ist be strebt, über den Kern 9 die Klappe offenzu- halten. Diese Feder ist vorzugsweise von sol cher Gattung, dass sie bei zunehmender Kom pression einen mehr als linear zunehmenden Widerstand bietet. An Stelle einer solchen Feder könnte man eine zweite Feder 17 vor sehen. Diese Feder 17 wäre steifer als die Feder 14 und würde nur im ,ersten Teil der Offenbewegung der Klappe wirksam sein.
. Das Solenoid 7 ist in einen Stromkreis 18 mit der Fahrzeugbatterie 19 oder mit der Dynamo geschaltet. Ein Schalter 20 ist im Stromkreis 18 eingebaut und vom Fahrer betätigbar.
Das Solenoid 7 kann auf verschiedene Weise gesteuert sein. Nach Fig. 3 ist. das Solenoid 7 selbsttätig erregt, sobald das Gas pedal 22 losgelassen wird. Zu diesem Zweck ist unter diesem Pedal 22 ein Schalter 21 vorgesehen, der über den Steuerstift 23 von dem Pedal 22 geschlossen wird, wenn letz teres losgelassen wird.
Gemäss Fig. 4 wird das Solenoid vom Bremspedal aus derart gesteuert, da.ss die Motorbremse vor den Räderbremsen wirksam wird. Zu diesem Zweck trägt das Brems pedal eine Schwenkplatte 26, unter welcher ein Schalter 24 mit einem Steuerstift 25 an geordnet ist. In beiden Fällen ist vorzugs weise ein Unterbrecher im Stromkreis ein gebaut, um die Steuerung des Solenoids 7 mittels des Gas- oder des Bremspedals un wirksam zu machen.
Bei Schliessung des Stromkreises 18 wird das Solenoid 7 erregt, der Kern 9 entgegen der Wirkung der Feder 14 eingezogen und die Klappe über die Stange 10 und den Hebel 11 geschlossen (Fig. 1, strichpunktierte Stellung). Ist der Stromkreis wieder ge öffnet, so ist das Solenoid 7 aberregt, und die Feder 14 bewirkt die Öffnung der Klappe.
Wenn die Welle 6 symmetrisch in bezug auf die Klappe verläuft, ist die Kraft, die notwendig ist, um den Gasdruck zu überwin den, um die Klappe zu öffnen, grösser am Anfang als am Ende dieser Bewegung. Diese zusätzliche Kraft wird von der Feder 14 ge liefert oder von der zweiten Feder 17. Dem zufolge wird der Sehliessbewegung ein zu nehmender Widerstand geboten; das Solenoid 7 ist aber derart bemessen, dass der Impuls des Kernes 9 diesen Widerstand überwindet, wobei auch eine Dämpfung der Offenbewe- gung gegen Ende auftritt.
Um den Stromverbrauch zu reduzieren, wenn die Klappe für längere Zeit geschlossen bleiben mass, z. B. bei \Passabfahrten, sind Mittel vorgesehen, um die Klappe mecha- niseh in Schliessstellung- zu bloekieren. In Fig. 5 sind solche Mittel dargestellt. Ein Stift 27 ist vorgesehen, der mit einer Ringnut 28 der Stange 13 zusammenwirkt. Der Stift 27 wird von einer Feder 29 gegen die Stange 13 gedrückt und trägt einen beweglichen Kontaktteil 30 eines Schalters 31 des Strom kreises 18. Wenn die Klappe offen ist. (Fig. 5), ist. der Schalter 31 geschlossen.
Um die Klappe zu schliessen, wird der be wegliche Kontaktteil 32 des Schalters '?0 auf den festen Kontaktteil 33 gebracht in die Stellung S, in der der Stromkreis 18 ge schlossen und das Solenoid 7 erregt. wird. Der Kern 9 wird eingezogen, die Klappe ge schlossen, die Stange 13 nach links bewegt (Fig. 5) und der Stift 27 gelangt in die Nut 28, wodurch die Klappe in Schliess- Stellung blockiert wird. Dadurch aber öffnet sich der Schalter 31, und der Stromkreis 18 ist wieder offen. Der bewegliche Kontaktteil 32 kann wieder in seine Nullstellung N ge bracht werden.
Man könnte eine Feder vor sehen, um .diesen Kontaktteil jeweils auto- matiseh in seine Nullstelhing zu bringen. Um die Klappe wieder aufzumachen, wird der Kontaktteil 32 auf einen festen Kontakt teil 34 gebracht in die Stellung 0, wodurch der Stromkreis 3.5 geschlossen wird. Dadurch wird das auf den Stift 27 einwirkende So lenoid 36 erregt.
Der Stift 27 wird zurück gezogen, die Klappe wird wieder auf gemacht und der Schalter 31 wird wieder eseWelle ssen. Der Stromkreis 18 ist aber da- durch wieder bereit für eine weitere Erre gung des Solenoids 7. Der Kontakt 32 wird wieder in N-Stellung gebracht, wodurch das Solenod 36 a.berregt wird. Der Schalter 31 bleibt. dank des Anschlages des Stiftes 27 an der Stange 13 geschlossen.
Der Motor könnte vollständig stillstehen (Abstehen), wenn die Klappe im Leerlauf des Motors gesehlossen bliebe. Es sind Mittel vorgesehen, um die Klappe selbsttätig unter gewissen Bedingungen aufzumachen. Gemäss Fig. 6 ist ein .Schalter 37 im Stromkreis 18 eingesehaltet."der von einer Zentrifugalvor- riehtung- 38 betätigt wird.
Wenn die Geschwindigkeit des Motors über einem vorbestimmten Wert liegt, lässt die Vorrichtung 38 den Schalter 37 geschlos sen. Der bewegliche Kontaktteil 40 wird da: bei von der Feder 39 an die festen Kontakt teile 41 gedrückt, so dass der Stromkreis 18 das Solenoid 7 erregt, wenn der Schalter 20 geschlossen wird. Wenn infolge der Schliessung der Klappe die Geschwindigkeit unter dem vorbestimmten Wert fällt, wird der Schalter 37 von der Vorrichtung 38 auf- gemacht., das Solenoid 7 wird aberregt, und die Klappe öffnet sich.
In Fig. 7 sind andere Mittel zur Errei- ehung dieser Wirkung dargestellt. Ein Schal ter 42 ist im Stromkreis 18 eingebaut, der von einem von der Dynamo 44 erregten So lenoid 43 betätigt wird. Zwischen der Dy namo 44 und dem Solenoid ist der Unter- breelier 45 vorgesehen, der zwischen die Dynamo 44 -und die Batterie 19 geschaltet ist. Wenn die Geschwindigkeit normal ist, ist der Unterbrecher geschlossen und dem zufolge das Solenoid 43 erregt, wodurch der Schalter 42 geschlossen bleibt.
Der Strom kreis wird also bei Schliessung des Schalters 20 das Solenoid 7 erregen, wodurch die Klappe geschlossen wird. Wenn demzufolge die Geschwindigkeit sinkt, öffnet sich der Unterbrecher 45, und das Solenoid 43 wird aberregt. Der Schalter 42 öffnet sich dann unter der Wirkung der Feder 46, und das Solenoid 7 wird aberregt.
In Fig. 8 ist eine weitere Ausführung dieser Mittel dargestellt. Ein Schalter 47 ist in einem Stromkreis 48 eingebaut, der gegen über dem im Auspuff nach der Klappe herr schenden Druck -empfindlich ist. Der Strom kreis 48 ist über den Sehalter 20 an dem Stromkreis 18 angeschlossen. Der Schalter 20 weist einen beweglichen Kontaktteil 49 auf, der von einer Feder 50 in 0-Stellung gehalten wird, und zwei bogenförmige Segmente 51, 52, welch letztere im Stromkreis 18 bzw. 48 eingebaut sind. Um die Klappe zu schliessen, wird der Kontaktteil 49 in Be rührung mit dem Segment 51 des Strom kreises 18 gebracht, wodurch das Solenoid 7 erregt wird.
Der Kontaktteil 49 wird dann weiter verschwenkt, bis er mit dem Segment 52 in Berührung, kommt und dabei mit dem Segment. 51 in Kontakt bleibt. Die Druck erhöhung im Auspuff 2 wirkt sich auf den Schalter 47 aus. Wenn ein vorbestimmter Wert erreicht ist., wird dieser Schalter ge schlossen und somit auch der Stromkreis 18. Das Solenoid ist jetzt über beide Kreise 48 und 18 erregt. Wird der Kontaktteil 49 dann noch weiter verschwenkt, so ist er nur noch mit dem Segment 52 in Berührung, wodurch der Stromkreis 18 unterbrochen wird und das Solenoid 7 nur noch vom Stromkreis 48 erregt ist.
Der Kontaktteil 49 wird in dieser Stellung vom Elektromagnet 53 gehalten, welcher vom Stromkreis 48 erregt ist. Wenn die Geschwindigkeit unter einen vorbestimm ten Wert sinkt, sinkt :der Druck im Auspuff entsprechend, und der Schalter 47 öffnet sich; dadurch wird der Stromkreis 48 unter- brocken, der Elektromagnet 53 aberregt und der Kontaktteil 49 von der Feder 50 in seine 0-Stellung gebracht.
Die Segmente 52, 51 überlappen sich derart, dass, wenn der Kontaktteil 49 in einer einzigen Bewegung von rechts nach links (Fig. 8) versehwenkt wird, der Druck- anstieg im Auspuff genügend ist, um den Schalter 47, bevor der Kontaktteil. 49 nicht mehr mit dem Segment 51 in Berührung steht, zu schliessen.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 9 weist das Solenoid 7 zwei getrennte Wick lungen 54, 55 auf, so dass die Klappe je nach Bedarf halb oder ganz geschlossen wer den kann. ' Der Kern 9 ist entsprechend in zwei Teilen -unterteilt. Die Wicklungen 54, 55 sind im Stromkreis 18 eingeschaltet. Der Schalter 20 dieses Stromkreises weist einen beweglichen Kontaktteil 56 und zwei feste Segmente 57, 58 auf, die mit der Wicklung 54 bzw. 55 verbunden sind.
Wenn nur eine Teilschliessung der Klappe erwünscht ist, wird der Kontaktteil 56 nur mit dem Sebm7nent 57 in Berührung gebracht, wodurch nur die Wicklung 54 erregt wird. Wenn eine ganze Schliessung erwünscht ist, wird der Kontaktteil 56 so weit verscluwenkt, dass er mit beiden Segmenten in Berührung steht; dadurch werden beide Wicklungen er regt. Das Segment 58 kann derart verlän gert sein, da.ss der Kontaktteil 56 mit die sem Segment in Berührung stehen kann, ohne mit dem .Segment 57 in Berührung zu blei ben.
Die erste Wicklung 54 ist. dann aberregt und die zweite hält die Klappe geschlossen. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist das Solenoid 7 koaxial mit der Welle 6 ange ordnet. Es ist. von einem zwischen die Flan schen 3 und 4 geklemmten Bügel 74 getragen. Der Kern 9 weist eine axiale Bohrung auf, in welcher eine mit der Welle 6 starr verbun dene Stange 75 untergebracht ist..
Die, Man telfläche dieser Stange 75 weist eine schrait- benlinienförmige Nut 76 auf, die mit einem nach innen gerichteten Vorsprung 77 des Kernes 9 zusammenwirkt. Die Hin- und Her- bewegung des Kernes wird somit in eine Drehbewegung der Stange 75 umgewandelt. Um eine allfällige Drehung des Kernes 9 zu verhindern, weist er eine Längsnut. 79 auf, die mit einem festen Vorsprung 78 zu sammenwirkt. Selbstverständlich könnte die schraubenlinienförmige: Nut auf dem Kern und der Vorsprung auf der Stange 75 vor gesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Motorbremse an Kraftfahrzeugen, mit einer im Auspuff drehbar gelagerten Klappe,, die mittels eines ausserhalb des Auspuffes an geordneten Mechanismus betätigt wird, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Klappe in Offenstellung zu halten, und da.ss die Steuerung der Schliess bewegung dieser Klappe elektromagnetisch erfolgt. UNTERANSPRrCHE 1.Motorbremse nach Patentanspriteh, da durch gekennzeichnet., dass ein Solenoid (7) vorgesehen ist, das über einen an der Lager welle (6) der Klappe befestigten Hebel (11) auf diese Welle einwirkt, wobei die genann ten Mittel, um die Klappe in Offenstellung zu halten, ebenfalls über diesen Hebel (11) auf die Welle (6) einwirken. 2.Motorbremse nach Pa.tentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein Solenoid (7) koaxial mit der Lagerwelle (6) der Klappe angeordnet ist., wobei der Kern (9) des So lenoides (7) eine Axialbohrung aufweist, in welcher eine Verlängerung (75) der Welle (6) angeordnet ist, welche Verlängerung (75) mit, dem Kern (9) über Mittel derart verbunden ist., dass die Transl@at:ionsbe-#ve- gung des Kernes (9) in eine Drehbewegung der Verlängerung (75) umgewandelt wird. 3.Motorbremse nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Solenoid (7) mehrere wahlweise, mittels eines Schalters (20) betät.igbare Wicklungen (54, 55) auf weist, ;das Ganze derart, dass die Klappe verschiedene vorbestimmte Stellungen ein nehmen kann. 4. Motorbremse nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, .dass die Mittel, um die Klappe in Offenstellung zu halten, aus min destens einer Feder (14 bzw. 17) bestehen, und dass sie eine grössere Kraft am Anfang als am Ende der Offenbewegung ausüben.5. Motorbremse nach da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Klappe in Schliessstellung zu blockieren, zum Zwecke, die Mittel zur Schliessung der Klappe aberregen zu können, um .den Stromverbrauch zu vermindern.6. 34lotorbremse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss die genannten Mittel aus einem federbelasteten Element (27) bestehen, das selbsttätig ein zweites, mit. der Klappe bewegtes Element (13) blockiert, wenn letzteres eine der Schliessstel lung der Klappe entsprechende Stellung ein nimmt, wobei ein Solenoid (36) vorhanden ist, um dieses erste Element (27) zu. verstel len, zum Zwecke, das zweite Element (13) frei zu geben. 7.Motorbremse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bloekie- rungselement (27) einen Schalter (31) be tätig., welcher im Stromkreis (18) der elek- tromagnetiseh gesteuerten Mittel (7) zur Schliessung der Klappe eingebaut ist, wobei das Element (27) den Schalter (31) ge schlossen hält, wenn. die Klappe nicht in Schliessstellung ist, so dass :der Stromkreis (18) durch Schliessung eines zweiten Schal ters (20) geschlossen werden kann, während das Element (27) den Schalter (31) offen hält, wenn die Klappe ganz geschlossen ist und wenn dieses Element (27) dieselbe:in die ser Stellung blockiert, wodurch der ge nannte Stromkreis (18) wieder offen ist. B. Motorbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss Mittel vorgesehen sind, um die Klappe selbsttätig wieder auf zumachen, wenn die Geschwindigkeit des Mo tors unter einen vorbestimmten Wert fällt. 9.Motorbremse nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel aus einem Schalter bestehen, welcher im Stromkreis (18) der elektromagnetisch gesteuerten Schliessmittel eingebaut ist, und dass im Stromkreis (18) ein zweiter Schal ter (20) vorhanden ist, wobei eine auf die Geschwindigkeit des Motors ansprechende Vorrichtung den ersten Schalter selbsttätig öffnet, wenn diese Geschwindigkeit infolge der Schliessung der Klappe unter einen vor bestimmten Wert sinkt, wodurch der Strom kreis (18) unterbrochen und die Klappe ge öffnet wird. 10.Motorbremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrich tung ein von der Dynamo (44) des Fa?ir- zeuges gespiesenes Solenoid (43) ist, das Ganze derart, dass bei einem vorbestimmten Wert der Geschwindigkeit des Motors ein Unterbrecher (45) den Stromkreis des So lenoids unterbricht, wodurch der Sehalter (42) geöffnet und der .Stromkreis (18) der Schliessmittel der Klappe unterbrochen wird. 11.Motorbremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrich tung im Auspuff (2) untergebracht ist und auf den in diesem Auspuff herrschenden Druck anspricht, das Ganze derart, dass, wenn dieser Druck unter einen vorbestimmten Wert fällt, der Schalter (47) geöffnet wird und den Unterbruch eines Stromkreises (48) ver ursacht, über welchen die Schliessmittel der Klappe erregt sind. 12.Motorbremse nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis (48) des Schalters (47) eine elektromagne tische Vorrichtung (53) vorhanden ist, welche bei Erregung einen zweiten Schalter (20) entgegen der Wirkung einer Feder (50) schliesst, welcher Schalter (20) im Stromkreis (18) der Mittel zur Schliessung der Klappe einbeschaltet ist, das Ganze derart, dass, wenn der Druck im Auspuff (2) unter einen vorbestimmten Wert fällt, der Schalter (47) sieh öffnet, wodurch die genannte Vorrich tung (53) den zweiten Schalter (20) sich öffnen lässt und .demzufolge der Stromkreis der Schliessmittel der Klappe unterbrochen wird. 13.Motorbremse nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessmit- tel (7) der Klappe über einen ersten Strom kreis (18), in welchem der zweite Schalter (20) eingebaut ist, mit einer Stromquelle (19) verbunden sind und da.ss sie über einen zweiten Stromkreis (48), in welchem der zweite Schalter (20), der erste Schalter (47) und die elektromagnetische Vorrichtung (53) zum Halten des zweiten Schalters (20) ain- gebaut sind, ebenfalls mit dieser Stromquelle (19) verbunden sind, das Ganze derart, da ;3 eine anfängliche Betätigung des zweien Schalters (20) den ersten Stromkreis (l.,I#) schliesst, wodurch die Klappe geschlossen wird, der Druck im Auspuff steigt und der Schalter (47) geschlossen wird, woraus-' eine weitere Betätigung des Schalters (20) beide Stromkreise (48, 18) schliesst, während eine restliche Betätigung den Stromkreis (48) ge schlossen lässt, den Stromkreis (18) hingegen unterbricht, so dass beim Öffnen des Schal ters (47) der andere Schalter (20) sich öff net, wodurch der zweite Stromkreis (48)ebenfalls geöffnet wird und die Schliessmittel aberregt werden. 14. Motorbremse nach Pa.tentanspru.eh, da durch gekennzeichnet, dass der Steuersehalter (20) zur Betätigung durch den Fahrer ein gerichtet ist. 15. Motorbremse nach Pa.tentanspl-iieh, da durch gekennzeichnet, dass die Sehliessmittel von einem an das Gaspedal (22) des Fahr zeuges angebrachten Sehalter (21) derart !e steuert werden, dass dieser Schalter (21) beim Loslassen des Gaspedals (22) den Stromkreis (18) schliesst. 16.Motorbremse nach Patentansprazcii, da durch gekennzeichnet, dass die Schliessmittel. von einem am Bremspedal angebrachten Schalter (24) derart gesteuert werden, da.3 die Motorbremse vor den Räderbremsen be tätigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH330703T | 1955-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH330703A true CH330703A (de) | 1958-06-15 |
Family
ID=4501788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH330703D CH330703A (de) | 1955-02-15 | 1955-02-15 | Motorbremse an Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH330703A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092785B (de) * | 1957-12-19 | 1960-11-10 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum automatischen Abschalten der Motorbremse von Kraftfahrzeugen |
| EP0810114A1 (de) * | 1996-05-31 | 1997-12-03 | IVECO FIAT S.p.A. | Vorrichtung zur Kontrolle des Gaspedals und Vorrichtung für das Antriebssystem eines Nutzfahrzeuges |
-
1955
- 1955-02-15 CH CH330703D patent/CH330703A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092785B (de) * | 1957-12-19 | 1960-11-10 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum automatischen Abschalten der Motorbremse von Kraftfahrzeugen |
| EP0810114A1 (de) * | 1996-05-31 | 1997-12-03 | IVECO FIAT S.p.A. | Vorrichtung zur Kontrolle des Gaspedals und Vorrichtung für das Antriebssystem eines Nutzfahrzeuges |
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