CH330802A - Geschmeidige, wärmeisolierende Stoffbahn für Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Decken und dgl. - Google Patents

Geschmeidige, wärmeisolierende Stoffbahn für Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Decken und dgl.

Info

Publication number
CH330802A
CH330802A CH330802DA CH330802A CH 330802 A CH330802 A CH 330802A CH 330802D A CH330802D A CH 330802DA CH 330802 A CH330802 A CH 330802A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fabric web
insulating layer
web according
clothing
insulating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Staeger Reinhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Staeger Reinhard filed Critical Staeger Reinhard
Publication of CH330802A publication Critical patent/CH330802A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D31/00Materials specially adapted for outerwear
    • A41D31/04Materials specially adapted for outerwear characterised by special function or use
    • A41D31/06Thermally protective, e.g. insulating
    • A41D31/065Thermally protective, e.g. insulating using layered materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Geschmeidige, wärmeisolierende Stoffbahn für Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Decken und     dgl.       Es ist bekannt, Kleidungsstücke wie     -,Nfän-          lel,    Anzüge Lind lacken für Zivilisten, Sport  ler lind Militär, ferner auch     Sehlafdeeken    und  andere Gegenstände dadurch mit wärmeisolie  renden Eigenschaften zu versehen,     dass    man  diese Gegenstände mit mehr oder weniger     dik-          ken    Einlagen aus -Watte, Kapok oder     ähn-          liehen    Materialien ausstattet.  



  Solche wärmeisolierende Einlagen     ei-geben     ,jedoch sehr oft nicht das gewünschte Resul  tat, weil die Isoliermaterialien     feiiehtigkeits-          durchlässig    oder     -aufsaugfähig    sind und da  durch sehr schnell und völlig ihre isolierende  Wirkung verlieren. Auch mangelnde     Wind-          diehtigkeit    wird als unangenehm empfunden.  



  Die Empfindlichkeit aller diese Isolier  materialien gegen von aussen eindringende  Feuchtigkeit und gegen die vom Körper durch  Transpiration abgegebene Feuchtigkeit hat  dazu geführt, das Isoliermaterial, z. B. 'Watte,  zwischen zwei     wasserundurehlässige    Gummi<B>-</B>  schichten einzubauen. So wurden     züm    Beispiel.       flir    militärische Zwecke Schuhe auf diese Art,  und Weise isoliert, wodurch das Isoliermate  rial gegen das Eindringen von Transpiration  von der     'Sehuhinnenseite    und von     Feuehtig-          keit    von der     Sehuhaussenseite    geschützt ist  und daher stets trocken bleibt.  



  Die bei Schuhen mit solchem Verbund  material erzielten guten Ergebnisse lassen  sieh jedoch bei Kleidungsstücken nicht     her-          beifähren,    da für letztere in dieser Hinsicht    andere Gesichtspunkte massgebend sind als für  Schuhe.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  ein für Kleidungsstücke geeignetes wärmeiso  lierendes Verbundmaterial zu schaffen, bei  dem die Isolierwirkung weder durch Feuchtig  keit noch durch Transpiration oder     Kondens-          feuchtigkeit,    wie z. B. beim Regenmantel, be  einträchtigt werden kann. Dieses     Verbund-          niaterial    soll vor allem so beschaffen sein,     dass     es in der bei der Konfektion gewohnten Weise  verarbeitet werden kann. Ferner darf es die       Ansehmiegsamkeit    eines damit auszustatten  den Kleidungsstückes nicht nachteilig beein  flussen,     muss    also möglichst geschmeidig sein.

    Ferner sollen sein Gewicht und seine, Dicke  so gering wie möglich gehalten werden, so     dass     die damit hergestellten Kleidungsstücke nicht  durch ein übermässig hohes Gewicht unange  nehm wirken, und wenig auftragen. Hinzu  kommt     nochdie    Forderung absoluter     Gerucli-          losigkeit    und völliger Wetterbeständigkeit,     be-   <B>j</B>  sonders unter dem     Einfluss    starker Sonnen  bestrahlung. Die Verwendung von Gummi  scheidet infolgedessen aus.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    alle diese  Forderungen sich mit einer Stoffbahn nach  der Erfindung erfüllen lassen. Diese Stoff  bahn ist folgendermassen beschaffen:  <B>1.</B> Sie weist eine weiche und lockere     Iso-          liersehieht    auf.  



  2. Diese     Isoliersehicht    befindet sich zwi-      sehen zwei höchstens<B>0,05</B> mm dicken Kunst  stoffolien.  



  <B>3.</B> Die Isolierschicht ist mit den Folien  stellenweise und locker verbunden.  



  Die Isolierschicht     muss    schmiegsam sein'  damit die Stoffbahn als Ganzes schmiegsam  ist. Sie sollte     da-her    nicht aus steifen Materia  lien wie Jute, Hanf, Leinen, Kapok oder     Ross-          haar    bestehen. Es kommen vielmehr vor allem  weiche Materialien, welche für die Aufnahme  von Feuchtigkeit empfindlich sind, wie z. B.  Watte, flaumige Wollstoffe, in Betracht. Man  kann aber auch lockere     Schaumstoffe    mit  offenen und geschlossenen Zellen verwenden.  



  Die Verwendung von     Kunststoffolien    ist  in der Bekleidungsindustrie an sieh bekannt,  jedoch nicht in der Form so dünner Folien  und in der genannten Kombination mit einem  -weichen Isoliermaterial. Hierbei sind Folien  geeignet, welche genügend     zähelastisch    sind,       dass    sie trotz der geringen Dicke nicht reissen.  Sie sollten eine gewisse Festigkeit besitzen, wie  sie zum Beispiel Folien aus     Vinylharzen,    ins  besondere aus     Polyvinylehlorid    oder dessen       Mischpolymerisaten,    aus Polyäthylen,     Cellu-          loseaeetat    u. a.     in.,    eigen ist.  



  Von wesentlicher Bedeutung ist die Art,  wie die Folien mit dem Isoliermaterial ver  bunden werden. Steife Verbindungen, wie sie  zum Beispiel durch vollständiges Verkleben  oder starres Versteppen mittels durchgehen  dem Vernähen der Folien mit dem Isolations  material erhalten würden, eignen sich hier  für nicht. Die Folien dürfen miteinander und  mit der     Isoliersehieht    nur stellenweise und  locker verbunden sein, so     dass    aus den genann  ten zwei Kunststoffolien und der dazwischen  liegenden Isolierschicht ein einheitlicher zu  sammenhängender     Verbundstoff    entsteht, der       schmiea,sam    wie ein üblicher Textilstoff ist  und sich     wie-ein    solcher verarbeiten     lässt.     



  Die Kunststoffolien müssen also verhält  nismässig dünn sein, damit die Werkstoffbahn  die erforderliche Geschmeidigkeit aufweist.       Fblien,    die zum Beispiel weniger als 0,02 mm  Dicke aufweisen, kann man in Abständen von  höchstens<B>10</B> cm mit der Isolierschicht locker    verbinden,<B>7.</B> B. durch Versteppen, sei es in  der     Längs-    oder     Querriehtung    oder auch in  beiden Richtungen. Sollen dagegen Folien:  verwendet werden, die etwas dicker sind,  eventuell bis<B>0,05</B> mm Dicke, und die daher  eine grössere Festigkeit aufweisen, so wird  durch Verbinden mittels Versteppen die  Werkstoffbahn bereits     za    steif und     zuwenig     biegsam.

   In diesem Falle ist es zweckmässig,  die Folien mit dem Isoliermaterial so zu ver  binden,     dass    die beiden Folien sieh etwas  gegeneinander verschieben lassen.  



  Damit die Folien sieh gegenüber dem  Isoliermaterial etwas verschieben lassen, ist  es zweckmässig, die     VerbindLingsnähte    auf  einer für diesen Zweck eingestellten     Spezial-          nähmasehine    herzustellen, und zwar so,     dass     die Spannung des Fadens nicht das lockere  Isoliermaterial     örtlieh        zusammenpresst.        Dfe     Nähfäden werden dann so durch das ganze  Isoliermaterial     hindurehgeführt,

          dass    keine  der bei solchen lockeren     C-Tebilden    sonst     übli-          ehen        Einschnürun'gen    eintreten können. Es  sollen also die Nähfäden von der einen     zuir     andern Seite des Verbundstoffes ohne ört  liches Zusammenziehen der beiden Folien in  folge örtlicher     Zusammenpressung    des     dazwi-          sehenliegenden    Isoliermaterials durch alle drei  Schichten     hindurehgeführt    werden.  



  Die Kunststoffolien sind wasserdicht und  damit normalerweise auch weitgehend luft  undurchlässig, so     dass    die dazwischenliegende       Isoliersehieht    vollständig vor Wind und Nässe  geschützt ist. Es ist jedoch oft eine gewisse       Luftdurehlässigkeit        erwünseht,    um zum Bei  spiel heisser Luft oder Ausdünstungen des  Körpers durch den Verbundstoff hindurch  den Austritt ins Freie zu erleichtern.

   Man  kann in diesem Fall die     Kunststoffolien    durch  Anbringen feiner Poren etwas     luftdurehlässil-          machen,    ohne     dass    ihre     Wärmeisolierfähigkeit     sowie Wind- und     Wasserdiehtheit    praktisch  beeinträchtigt werden. In dieser Hinsicht hat  zum Beispiel das Versteppen der Folien und  des Isoliermaterials gerade den Vorteil,     dass     die     durehsteppten    Folien infolge der damit  verbundenen feinen     Durehbohrungen    in gerin  gem Masse luftdurchlässig werden.

        Man kann auch die durch den Verbund  stoff vermöge der guten Wärmeisolierung be  wirkte Wärmestauung bei Kleidungsstücken  dadurch etwas mildern,     dass    nur solche Folien  zur Verwendung kommen, die in bekannter  Weise bei der Herstellung bereits etwas porös       und    durchlässig     für    Luft, jedoch nicht für  Wasser, gemacht sind.  



  Die so hergestellte Stoffbahn kann beliebig  weiterverarbeitet werden, z. B. indem man sie  mit Stoffen umhüllt und zur Herstellung von  Kleidern,<B>'</B> Mänteln, Schlafsäcken und     derglei-          ellen    verwendet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Gesehmeidige, wärmeisolierende Stoffbahn für Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Decken und dergleichen, mit einer weichen und lockeren 1,soliersehieht zwischen zwei wasserdichten Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden wasserdichten Schichten aus höchstens <B>0,05</B> mm dicken Kunststoffolien bestehen, wel- ehe miteinander und mit der Isoliersehieht stellenweise und locker verbunden sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Stoffbahn nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Kunststoff folien miteinander und mit der Isolierschieht so locker verbunden sind, dass sie sieh gegen einander in begrenztem Ausmass verschieben lassen.<B>-</B> 2. Stoffbahn nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Reihe von Verbindungsstellen der Schichten aufweist. <B>3.</B> Stoffbahn nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand be nachbarter Verbindungsstellen der Schichten voneinander höchstens<B>10</B> cm beträgt. 4.
    Stoffbahn nach Patentanspr-Lieh, da durch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht mit den Kunststoffolien durch Nähte verbun den ist. <B>5.</B> Stoffbahn nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Folien unter sieh und mit der Isolierschicht durch von einer Seite bis zur andern Seite des Stof fes durchgehende Nähfäden derart verbunden sind, dass dadurch die lockere Isolierschicht an den Verbindungsstellen nicht zusammen gedrückt wird.
    <B>6.</B> Stoffbahn nach Patentanspruch, d & durch gekennzeichnet, dass die Kunststoffolien mit so leinen Poren versehen sind, dass sie luftdurchlässig sind.
CH330802D 1954-03-17 1954-03-17 Geschmeidige, wärmeisolierende Stoffbahn für Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Decken und dgl. CH330802A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH330802T 1954-03-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH330802A true CH330802A (de) 1958-06-30

Family

ID=4501829

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH330802D CH330802A (de) 1954-03-17 1954-03-17 Geschmeidige, wärmeisolierende Stoffbahn für Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Decken und dgl.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH330802A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2115368A (en) Seam
DE60003546T2 (de) Bekleidungsstück
DE2954263C2 (de) Flexibler Verbundstoff
DE2737756A1 (de) Laminate mit mindestens einer mikroporoesen ptfe-membrane und aus diesen laminaten hergestellte endprodukte
DE102008063229A1 (de) Filzmaterial mit Sperrfunktion und Bauteil aus Filz
DE7736907U1 (de) Einlegesohle
EP1725127A2 (de) Unterbeinschutzbekleidung
EP0646061A1 (de) Innenauskleidung und verfahren zu ihrer herstellung.
CH372013A (de) Füllmaterial für Textilgebilde zum Schutz gegen Kälte und Feuchtigkeit
DE29505761U1 (de) Tieftemperatur-Schutzkleidung
DE4027798A1 (de) Ueberzuege fuer matratzen, federbetten und kopfkissen zum schutz gegen hausstaub-milben-allergien
EP0686498B1 (de) Verbundstoff und seine Verwendung in Schuhwerken
EP2445368B1 (de) Schuh und kleidungsstück mit verbesserter atmungsaktivität
DE212018000080U1 (de) Aufblasbares, wasserdichtes, wärmehaltendes Gewebe
EP1335063A1 (de) Wasserdampfdurchlässiges, wasserresistentes Verbundmaterial
US4035537A (en) Thermal insulating interlining in web form for textiles
DE69626426T4 (de) Wasserdichte atmungsaktive bekleidung
DE971193C (de) Geschmeidige, weiche, waermeisolierende Werkstoffbahn fuer Kleidungsstuecke, Schlafsaecke, Decken u. dgl.
DE69016287T2 (de) Einlage, bestimmt für die Bekleidungsindustrie.
DE667261C (de) Mehrlagiger Stoff fuer Kleidungsstuecke, Decken, Unterbetten, Kopfkissen o. dgl.
DE20318966U1 (de) Unterbeinschutzbekleidung
DEST009407MA (de)
DE202017103414U1 (de) Isolierte Schuhwerkartikel
DE1819307U (de) Versteifungseinlage fuer oberbekleidungsstuecke.
DE68902833T2 (de) Atmende, biegsame schichtstoffe, die mit einem atmenden klebstoff angeheftet sind, und verfahren zu ihrer herstellung.